Erinnerungen an das Grubenunglück auf Grimberg 3/4 am 20. Februar 1946 sind immer noch wach

Der 20. Februar 1946 ist der schwärzeste Tag in der Bergkamener Bergbaugeschichte. Kurz nach 12 Uhr erschütterte eine gewaltige Explosion im Bergwerk Grimberg 3/4 die Stadtteile Weddinghofen, Bergkamen-Mitte und Oberaden. Durch dieses schwerste Grubenunglück in der Geschichte des deutschen Steinkohlenbergbaus verloren 405 Menschen ihr Leben.

Grubenunglück Grimberg 3/4
Trauerfeier für die Opfer des Grubenunglück am 20. Februar 1946.

Die Wucht der Explosion war so gewaltig, dass über Tage die Schachthalle einstürzte. Eine 300 Meter hohe Stichflamme schlug aus dem Schacht. Die Bunkeranlagen und Seilfahrtaufgänge wurden zerfetzt, das Strebengerüst beschädigt und die Schachteinbauten mit den Fördereinrichtungen völlig zerstört. Der Seilfahrtkorb jagte in den Turm und wurde auf ein Drittel seiner ursprünglichen Höhe zusammengestaucht. Tag und Nacht waren Grubenwehren aus dem gesamten östlichen Ruhrgebiet im Einsatz, um Überlebende zu bergen. Drei Tage dauerten die dramatischen Rettungsaktionen, die bis zur Unerträglichkeit durch ungeheuren Wetterzug und die in den Schacht herabstürzenden kalten Wassermassen erschwert wurden. Nach zwei Nachexplosionen am 21. und 22. Februar 1946 breiteten sich in der Grube die Brände weiter aus.

Drei Tage nach der Katastrophe wurden acht Überleben gerettet

Wartende Menschen vor der Unglückszeche Grimberg 3/4.

Als die Rettungstrupps am Abend des dritten Tages aufgeben wollten, fanden sie schließlich weitere acht Überlebende. In der Nacht zum 24. Februar wurden sie über den Schacht Grillo in Kamen zu Tage gebracht. Zu den Todesopfern zählten auch drei Offiziere der britischen North German Coal Control (NGCC). Die Söhne englischer Bergwerksbesitzer interessierten sich damals für einen modernen Kohlehobel, der auf Grimberg 3/4 eingesetzt wurde.

Regierungspräsident Fritz Fries setzte sich in seiner Rede während der Trauerfeier am 3. März für Verbesserungen der Sicherheit im Bergbau ein: „In den vergangenen zwölf Jahren ist leider auf diesem Gebiete nicht alles Notwendige geschehen. Der Raubbau des Nazisystems im Bergbau bedingte schwere Versäumnisse in den Sicherheitsmaßnahmen. Aber auch in den vergangenen Monaten hätte man schneller an die Korrigierung der Unterlassungen in den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen gehen können.“ Berghauptmann Nolte vom Oberbergamt Dortmund forderte die Klärung der Ursache des Unglücks. Er versprach, die Verantwortlichen streng zur Rechenschaft zu ziehen.

Mahnmal erinnert an 405 Tote

Einweihungsfeier für das Denkmal auf dem alten Weddinghofer Waldfriedhof.

Mahnmal für die Opfer des Grubenunglücks.

Genau sechs Jahre nach dem Unglück wurde am 20. Februar 1952 auf dem damaligen neuen Kommunalfriedhof in Weddinghofen (heute der Waldfriedhof am Südhang) das neun Meter hohe Mahn- und Ehrenmal eingeweiht. Der dreieckige Turm zeigt vorn links einen Bergmann, der sich auf einer Hacke stützt, und vorn rechts eine Bergmannsfrau, die tröstend ihr Kind hält. Auf der dem Wald zugewandten Rückseite sind die Namen aller Todesopfer eingemeißelt worden. Das Denkmal versinnbildlicht den Schachtturm, durch den die Bergleute eines Tages einfuhren und durch ein verheerendes Unglück überrascht wurden. Am Fuß des Turms befindet sich ein Sarkophag mit den Symbolen des Bergmannberufs „Schlägel und Eisen” mit aufgelegtem Lorbeer.

Die Ursache der verheerenden Katastrophe ist bis heute nicht restlos geklärt. Immer noch kursieren Gerüchte über Sabotage. Der Betriebsrat von Kuckuck, wie die Schachtanlage Grimberg 3/4 im Volksmund genannt wird, setzte eine Belohnung von 1000 Reichsmark für die endgültige Klärung des Unglücks aus. Als sicher anzusehen ist jedenfalls, dass eine Schlagwetterexplosion eine Kohlenstaubexplosion nach sich zog.

Hinterbliebenen erlitten bittere Not

Die wirtschaftliche Lage der Hinterbliebenen war auch sechs Jahre nach der Katastrophe, als das Denkmal eingeweiht wurde, denkbar schlecht. Zwar setzte direkt nach Bekanntwerden der Katastrophe eine Spendenflut aus ganz Deutschland ein, doch sowohl die Verteilung der Gelder als auch der Umfang der Unterstützung wurden damals von den Hinterbliebenen kritisiert. Auch die Sonderzuwendung der Zechenverwaltung von 200 Reichsmark und der Verzicht der Zeche auf das Sterbegeld der Ruhrknappschaft in Höhe von 150 RM zugunsten der Angehörigen konnten die Not nicht wesentlich lindern.

Deutlich wird die Kritik an der Unterstützung der Hinterbliebenen in dem Rechenschaftsbericht von Valentin Schürhoff, dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Grimberg-Spende, vom 30. August 1949. Valentin Schürhoff war bereits vor der NS-Zeit Betriebsrat auf Monopol sowie SPD-Fraktionsvorsitzender im Kamener Stadtrat. Nach Kriegsende ernannte ihn die britische Militärregierung im Mai 1945 zum Beigeordneten (stellv. Bürgermeister) der Stadt Kamen.
Das Kuratorium der Grimberg-Spende wurde vom damaligen Landesarbeitsminister Halbfeld auf Anregung der Gewerkschaft eingesetzt und hatte alleinige Vollmacht über die Spendengelder. Insgesamt waren 2,8 Millionen Reichsmark zusammengekommen. Bis zur Währungsreform wurde an die Hinterbliebenen die Hälfte der Spendengelder ausgezahlt: Jede der etwa 300 Witwen erhielt 3000 und jedes Kind 600 Reichsmark. Doch durch die Währungsreform blieben von der zweiten Hälfte nur noch zehn Prozent, 140 000 Mark, übrig, die wiederum, so Valentin Schürhoff, zur Hälfte blockiert waren.

Da eine weitere allgemeine Unterstützung den Kuratoriumsmitgliedern mit den begrenzten Mitteln nicht mehr möglich schien, beschlossen sie im Oktober 1948, die Beträge, die für das Studium der Kinder vorgesehen waren, sicherzustellen. An alle Schulabgänger sollten 100 Mark zur Anschaffung von Berufskleidung und an alle Frauen mit vier oder mehr Kindern 15 Mark für Einkellerungskartoffeln gezahlt werden. Gerade der letzte Punkt stieß auf Kritik. Viele Witwen forderten die gleiche Unterstützung. Doch da die Rentenzahlung nur die ersten drei Kinder mitberücksichtigte, entschloss sich das Kuratorium die schlechter gestellten Familien mit vier und mehr Kindern besonders zu unterstützen.

Währungsreform ließ Spendensumme schrumpfen

Auch die Bemühungen Valentin Schürhoffs bei den amerikanischen und britischen Offizieren, die 1,4 Millionen Reichsmark im Sinne der Hinterbliebenen nur auf 30 Prozent abzuwerten, blieben erfolglos. Am 6. September 1949 legte das Kuratorium den Witwen im Bergkamener Kino „Schauburg“ an der Bambergstraße Rechenschaft ab. Gegen zwei Kuratoriumsmitglieder sollen sogar gegen Ende des Jahres 1946 gerichtliche Schritte wegen Schludereien bei der Verteilung eingeleitet worden sein. Eindeutige Quellen, die diese Vorwürfe belegen könnten, sind allerdings nicht bekannt.

Lediglich 64 Grimberg-Kumpel konnten trotz des unermüdlichen Einsatzes zahlreicher Grubenwehren lebend geborgen werden. Eine effektivere Rettungsaktion, und das war eine bittere Lehre des Grubenunglücks, verhinderte die schlechte technische Ausrüstung der Grubenwehrmänner. So ließ es der begrenzte Aktionsradius der Beatmungsgeräte nicht zu, dass die Rettungskräfte bis zur 2. Sohle vordringen konnten. Dort lag der Ausgangspunkt des Unglücks. Als Konsequenz aus dem Bergkamener Grubenunglück und den deutlichen Versäumnissen im „Dritten Reich“ und der anschließenden Besatzungszeit wurde die Entwicklungen im Sicherheitsbereich sowohl für die Grubenwehr als auch für den einzelnen Bergmann energisch vorangetrieben.
Die Zeche Grimberg 3/4 Anfang der 1950er Jahre.

Grimberg 3/4 in den 50er Jahren.




„Skate or Die Musikfestival – Teil 2“ im Yellowstone

Nachdem das Skate or Die Festival im letzten Jahr großen Anklang fand, folgt nun am kommenden Freitag, 23. Februar der 2. Teil. Das Konzert wird in Zusammenarbeit mit Jugendlichen im Rahmen des Workshops „Konzertgruppe“ in Kooperation mit der Jugendkunstschule Bergkamen organisiert.

Auch Owerstolz aus Lünen spielen am Freitag im Yellowstone.

Der Abend beginnt mit der Band No Orchester. Das sind zwei Jungs aus Dortmund,
die sich lediglich als Duo mit Gitarre und Schlagzeug dem Publikum präsentieren. Ihre Musik lässt sich in die Indie und teilweise Psychedelic Rock Richtung einordnen.

Anschließend tritt They promised me ponys auf. Das sind fünf Bandmitglieder aus dem Ruhrpott, die auch schon in anderen Bands wie Disobey, Moshcircus und How 2 Start mitgewirkt haben.

Weiter geht es mit den Lüner Skatepunkrockern Meals on Wheels oder kurz gesagt M.O.W.
Diese Band ist vielen Leuten in der Umgebung ein Begriff, denn sie überzeugen schon seit knapp acht Jahren ihr Publikum mit schnellem Punkrock.

Danach werden die Jungs von den S.F. Outlaws die Bühne betreten. Die Band besteht aus fünf Musikern, die aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen kommen. Daraus entsteht eine schöne Symbiose aus Punkrock, Hardcore, Metal und Rock’n‘ Roll.

Zum Finale betreten die „Sterne von Victoria“ die Bühne. Für alle, die es nicht wissen, es handelt sich um Owerstolz aus Lünen. Gespielt wird Kohlenpott-Punk. Wer Lust auf pogen und mitsingen hat, der ist hier genau richtig.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung beträgt 5 €. Los geht es um 20.00 Uhr, die Türen öffnen sich bereits um 19.00 Uhr.




Mit fördernder Unterstützung auch in Overberge Rekordeinsätze gemeistert

Ein Schnitt ging daneben, schon war die Gasleitung durchtrennt. Was eigentlich für akkuraten Heckenschnitt sorgen sollte, bescherte der Overberger Einheit der Feuerwehr einen der größeren Einsätze 2017 mit austretendem Gas. Der Besitzer der Hecke war aber nicht nur deshalb bei der Jahresdienstbesprechung am Samstag im Feuerwehrgerätehaus dabei. Zusammen mit rund 150 weiteren Gleichgesinnten unterstützt er die freiwilligen Wehrleute auch als förderndes Mitglied finanziell. Sie alle waren zum ersten Mal eingeladen, gemeinsam Rückschau auf ein ereignisreiches Jahr zu halten.

Geehrte und Beförderte der Overberger Wehr mit Gästen aus der Verwaltung, Politik und Wehrleitung.

15 fördernde Mitglieder waren dann auch gemeinsam mit den 33 aktiven Wehrleuten und 15 Mitgliedern der Ehrenabteilung der Einladung gefolgt. Denn zu berichten gab es viel. Mit 93 Einsätzen mussten die Lebensretter 2017 weit häufiger ausrücken als noch im Vorjahr. 2016 gab es noch 63 Einsätze. 48 Mal mussten Brände gelöscht werden. 31 Mal galt es, technische Hilfeleistungen bei Unfällen, austretenden Flüssigkeiten oder Türöffnungen auszuführen – darunter war auch eine gerettete Katze. Davon waren 34 Einsätze in Overberge, bei 26 Einsätzen war nur der Einsatzleitwagen unterwegs. Die meisten Alarmierungen führten die Wehrleute über den eigenen Stadtteil hinaus. Insgesamt leisteten die Retter dabei 823 Stunden freiwilligen Einsatz für das Leben ihrer Mitbürger.

Hinzu kommt viel Freizeit, die bei Diensten in der theoretischen oder praktischen Ausbildung sowie bei Zugübungen und Schulungen investiert wird. 88 sonstige Termine standen auf dem Programm. So kamen weitere 3616 Stunden ehrenamtliche Zeit zustande. Auch als gemeinsam angepackt und das Gerätehaus mit einer neuen Terrasse verschönert wurde – die finanziellen Mittel wurden übrigens von den fördernden Mitgliedern bereitgestellt. Leistungsnachweise, Brandschutzerziehung in Kindergärten, die Teilnahme beim Adventsmarkt: Die Overberger Einheit ist an vielen Stellen präsent.

Erfreulich auch in Overberge: Es gab auch hier die Aufnahme eines neuen Kameraden, der neu nach Overberge gezogen ist und sich hier zum ersten Mal im Leben für die Lebensrettung bei der Feuerwehr einsetzen will. Tobias Lehmann hatte sich zuvor bereits beim Technischen Hilfswerk engagiert. Zusätzliche Hilfe kann die Overberger Wehr gut gebrauchen, denn 2018 gibt es wiederum viel zu tun. 110 Jahre alt wird die Einheit und feiert das beim Tag der offenen Tür am 10. Mai – dem Vatertag. Zuvor steht die Teilnahme beim traditionellen Osterfeuer am 1. April auf dem Schützengelände auf dem Programm. Neue Spinde werden kommen, nachdem es im vergangenen Jahr bereits neues Mobiliar gab. Und die Vorfreude auf ein neues Fahrzeug wächst: 2019 bis 2021 wird es erwartet, das neue Löschfahrzeug vom Land, das für Katastropheneinsätze geeignet ist.

Auch Ehrungen standen bei der Jahresdienstbesprechung auf dem Programm: Adolf Brandt wurde für 50 Jahre Dienstzeit ausgezeichnet, André Wortmann als stv. Einheitsführer für 25 Jahre. Beförderungen gab es für Marcel Berg (Unterbrandmeister), Christoph Dettmar (Oberbrandmeister) und Markus Kryszun (Feuerwehrmann).

Lehrgänge absolvierten Marco Hey, Sidney Jägerhülsmann und Philipp Köhling (Grundlehrgang, Modul 4), Jens Grothaus, Marco Hey, Sidney Jägerhülsmann und Philipp Köhling (Atemschutzgeräteträger), Christoph Dettmar, Jens Grothaus, Sebastian Hupe, Sidney Jägerhülsmann, Philipp Köhling und Matthias Weidemann (Absturzsicherung), Jens Grothaus, Sidney Jägerhülsmann und Philipp Köhling (Grundlagen der Motorsägearbeit), Marcel Berg (Truppführer und Maschinist), Sebastian Hupe (Sprechfunker). Seminare absolvierten Paul Wojtas (Sportbeauftragte) sowie Jörg Buhrau, Paul Wojtas und André Wortmann (Brandverhaltenstraining).




Sechs Verletzte bei Brand des Küchen- und Kantinentrakts des Pertheswerks in Südkamen

Ein Brand am Seniorenheim des Petheswerks in Südkamen gegen 23 Uhr am Donnerstagabend führte zu einem Großeinsatz der Kamener Feuerwehr, die von Einsatzkräften aus dem Kreis Unna unterstützt wurden.

Auf diesen Pkw sprang das Feuer vom Müllcontainer zuerst über, danach stand auch der Küchen-und Kantinentrakt des Seniorenheims des Petheswerks in Flammen. Fotos: Ulrich Bonke

Die Alarmmeldung hörte sich noch relativ harmlos an. Es sollten am Pertheswerk Müllcontainer brennen. Doch als die ersten Einsatzkräfte vor Ort ankamen, stellte sich heraus, dass die Flammen bereits auf ein Auto übergesprungen waren und anschließend auf die Außenfassade und das Dach des Wirtschaftstrakts mit Küche und Kantine.

Der Feuerwehr gelang es, den Brand auf den Küchen- und Kantinentrakt zu begrenzen. Der angrenzende Wohnbereich wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Bewohner brauchten deshalb auch nicht evakuiert werden.

Wie Antenne Unna berichtet, wurden sechs Personen durch Rauchgas verletzten. Zwei Bewohner und zwei Mitarbeiter wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

„Durch den Brand wurden die Küche und die Kantine so in Mitleidenschaft gezogen, dass sie vorerst nicht mehr nutzbar sind. Das Deutsche Rote Kreuz kümmerte sich um eine Sicherstellung der Versorgung der Heimbewohner mit Essen für den folgenden Tag. Nach Abschluss der Aufräumarbeiten wurde die Einsatzstelle der Heimleitung und der Kriminalpolizei zur Ermittlung der Brandursache übergeben. Der Einsatz war nach ca. 3,5 Stunden beendet“, teilt die Feuerwehr Kamen mit.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Brandstiftung ist sicherlich nicht auszuschließen.




Gauner-Trio festgenommen: „Falsche Polizisten“ wollten Seniorin um ihre Ersparnisse bringen

Im Dezember hatte die Polizei eindringlich vor „falschen Polizisten“ gewarnt, die vorwiegend ältere Leute um ihre Ersparnisse bringen wollte. Jetzt sind drei Männer aus Dortmund im Alter von 20 bis 27 festgenommen worden. Sie operierten offensichtlich überregional, denn die Festnahme von zwei mutmaßlichen Tätern erfolgte in Vogelsberg in Oberhessen. Beim dritten schnappten die Handschellen in Dortmund zu.

Die Masche des Trios: Die Opfer erhielten einen Anruf. Ein angeblicher Beamter erklärte dann, dass man eine Adressenliste von einer Einbrecherbande erhalten hätte, auf der auch der Name des Opfers stünde. Jetzt wolle man vorsichtshalber vorbeikommen und die Vermögenswerte sichern.

Eine 62-jährige Frau in Vogelsberg wurde allerdings misstrauisch. Nachdem sie am Dienstag solch einen Anruf erhielt wandte sie sich an die richtige Polizei. Die Beamten nahmen dann die Ermittlungen auf.

Am nächsten Vormittag meldete sich einer der Ganoven wieder telefonisch bei der Frau und wies sie an, dass sie ihre Ersparnisse von der Bank holen solle. Das Geld würde im Laufe des Tages abgeholt werden. Einige Stunden später tauchte einer der Täter an der Haustür auf und die Fahnder konnten einen 27-Jährigen festnehmen. Einer Zivilstreife gelang es, einen 21 Jahre alten Komplizen in unmittelbarer Nähe des Tatortes in einem Pkw zu stellen und festzunehmen.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen klickten auch bei einem 20-jährigen in Dortmund die Handschellen. Aus der gleichen Stadt kommen auch die beiden Mittäter. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen wurden die Beschuldigten am Donnerstag dem Haftrichter beim Amtsgericht in Büdingen vorgeführt. Gegen Auflagen kam das Trio wieder auf freien Fuß.




Eine Leichtverletzte bei Glatteisunfall auf der Erich-Ollenhauer-Straße

Bei einem Glatteisunfall auf der Erich-Ollenhauer-Straße mit drei beteiligten Pkw wurde am Freitagmorgen eine 55-jährige Pkw-Fahrerin aus Selm leicht verletzt.

Wie die Polizeimitteilt fuhr gegen 7.35 Uhr am Freitagmorgen ein 49-jähriger Bergkamener auf der Erich-Ollenhauer-Straße in Richtung Bergkamen-Mitte. Als in Höhe Kleiweg eine vor ihm fahrende 42-jährige Lünenerin verkehrsbedingt abbremsen musste, bemerkte er dieses zu spät und konnte auf glatter Straße nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kommen. Sein Fahrzeug rutsche auf den Pkw der Lünenerin, ihr Fahrzeug wiederum auf das einer vor ihr abbiegenden 55-jährigen Selmerin. Diesewurde bei dem Unfall leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 12 800 Euro.




Zirkus und LandArt: Osterferienprojekte für Kinder und Jugendliche mit der Jugendkunstschule Bergkamen

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Jugendkunstschule Bergkamen zwei Ferienprojekte für Kinder und Jugendliche.

LandArt: Ein Projekt der Jugendkunstschule in den Osterferien.

Vom 26. bis 29. März wird die Sporthalle des Pestalozzihauses zur Manege für junge Künstler. Das diesjährige Zirkusprojekt steht unter dem Motto ZirkusWERKSTATT. Die Zirkuspädagogin Andrea Kruck wird wieder erfahrene Zirkusleute um sich scharen und mit den Kindern und Jugendlichen ab 8 Jahren in die Welt der Akrobatik eintauchen.

In der zweiten Ferienwoche geht es raus in die Natur. Die aus Dortmund stammenden Kulturpädagoginnen Silke Bachner und Birgit Schwennecker werden vom 03. bis 06. April das LandArt Projekt leiten, das in Kooperation mit dem Umweltzentrum Westfalen und der Naturfördergesellschaft des Kreis Unna auf der Ökologiestation in Bergkamen Heil durchgeführt wird. Kinder von 7 bis 12 Jahre können hier mit allen Sinnen die Natur erleben und ihre fantastischen Ideen mit vorhandenen Naturmaterialien kreativ umsetzen. So werden fantasievolle Kunstwerke, Skulpturen und skurrile Wesen aus Rinden, Ästen, Lehm und vielem mehr entstehen. Darüber hinaus erfinden die Kinder gemeinsam mit der Theaterpädagogin Birgit Schwennecker Geschichten zu den Objekten.

Das Zirkusprojekt findet täglich von 10:00 bis 15:00 Uhr, das LandArt Projekt findet täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr statt. Eine Präsentation des LandArt Projekts ist für Freitag, 06. April um 13:00 Uhr vorgesehen. Die Teilnahme kostet jeweils 30 Euro. Interessierte Kinder können bei der Jugendkunstschule Bergkamen angemeldet werden. Informationen gibt es unter 02307/28 88 48 oder 02307/965462.




Samstag startet die Anmeldewoche an der Willy-Brandt-Gesamtschule

Eltern, die ihre Kinder gerne für das kommende Schuljahr an der WBGE anmelden möchten, sowie Schülerinnen und Schüler, die sich für die Oberstufe der WBGE anmelden möchten, sind herzlich eingeladen, uns in unserer Anmeldewoche vom 17.02.2018 bis zum 22.02.2018 zu besuchen. Die Anmeldeunterlagen sind zu finden auf der Schul-Homepage unter dem Menüpunkt ANMELDUNG.

Für die Anmeldungen zum 5. Jahrgang müssen die Eltern das letzte Grundschulzeugnis und das Familienstammbuch mitbringen.

Schülerinnen und Schüler, die sich für die Oberstufe der WBGE anmelden möchten, bringen bitte das Original und eine Kopie des letzten Zeugnisses und das Familienbuch mit. Bitte nicht die Anmeldung unter Schüler-Online und den Ausdruck des unterschriebenen Schüler-Online-Anmeldeformulars (ggf. mit Unterschrift der Erziehungsberechtigten) vergessen.

Die Anmeldungen für den 5. Jahrgang finden von Samstag, 17.02.2018, bis Mittwoch, 22.02.2018, in der Abteilung 8 – 10 (Ausnahme: Mittwoch, 15.00 Uhr – 19.00 Uhr, Abt. 5 – 7) zu folgenden Zeiten statt:

Samstag (17.02.2018): 9:00 – 15:00 Uhr

Montag (19.02.2018): 08:00 – 12:00 Uhr

Dienstag (20.02.2018): 08:00 – 12:00 Uhr

Mittwoch (21.02.2018): 08.00 Uhr – 12.00 Uhr und 15.00 Uhr – 19.00 Uhr

Die Anmeldungen für die Oberstufe (EF/Jg.11) finden im Oberstufengebäude zu folgenden Zeiten statt:

Montag (19.02.2018): 08:00-12:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr

Dienstag (20.02.2018): 08:00-12:00 Uhr
Mittwoch (21.02.2018): 08:00-12:00 Uhr
Donnerstag (22.02.2018): 08:00-12:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr




Naturnahe Gartengestaltung: Vortrag in der Ökologiestation

Ein naturnaher Garten berücksichtigt die Bedürfnisse von Mensch, Pflanze und Tier gleichermaßen. Dazu muss man nicht nur die Bau- und Gestaltungsmaterialien kennen, sondern auch die Interessen der verschiedenen Gartenbewohner.

Altbewährte und neue Techniken einer naturnahen Gartengestaltung erläutert Karsten Banscherus am Mittwoch, 28. Februar, u.a. anhand der im Außenbereich der Ökologiestation vorhandenen Elemente wie z.B. Trockenmauern oder Kräuterspirale. Außerdem werden Wasserspiele, kleine und große Teiche oder Wasserläufe sowohl als Gestaltungselemente als auch in ihrer Bedeutung für die ökologische Vielfalt im Garten vorgestellt.

In diesem Vortrag, der von 19.00 bis 21.00 Uhr dauert und 5,- Euro je Teilnehmer kostet, wird, angefangen von den Erdarbeiten bis zur Bestückung mit Pflanzen und Tieren, der praktische Ausbau vermittelt. Eine Anmeldung ist unter 02389-98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen erwünscht. Informationen über den Referenten finden sich unter www.banscherus.de.




Auf den Spuren der Frühromantik: Einführung zum Sinfoniekonzert in der Konzertaula Kamen

Felix Bous. Foto: Beate Hüging-Bous

Für die Freunde der Sinfoniekonzerte in der Konzertaula Kamen bietet die Musikakademie Bergkamen erstmalig ein neues Format an: eine Konzerteinführung zu einem Sinfoniekonzert, das am 14. März von der Neuen Philharmonie Westfalen dort gestaltet wird.

Eine Woche vorher, am Mittwoch, den 7. März können interessierte Konzertbesucher sich die drei Werke der Frühromantik von Referent Felix Bous näher bringen lassen. Es handelt sich um die Ouvertüre „Die Hebriden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, das dramatische erste Klarinettenkonzert von Carl Maria von Weber und die Sinfonie Nr. 8 von Franz Schubert.

Bous, der an der Musikhochschule Dortmund Gehörbildung und Tonsatz studiert hat, gibt in seinem 90-minütigen Vortrag zahlreiche Informationen zu den Komponisten, zur Entstehung und Interpretation der Musik sowie Tipps zum Hören.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Freude am Hören klassischer Musik genügt.

Die Konzerteinführung findet am 7. März von 19.00 bis 20.30 Uhr in der städt. Galerie „sohle 1“ im Stadtmuseum Bergkamen-Oberaden (Museumsplatz) statt. Die Kosten für die Veranstaltung betragen 8,00 €. Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 28. Februar 2018 telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.




Nächtlicher Einsatz der Feuerwehr Overberge: Auto rutscht an der Werner Straße in den Graben

Um 3:43 Uhr wurde in der Nacht zu Freitag die Einheit Overberge der Feuerwehr Bergkamen zu einem Verkehrsunfall zur  Werner Straße gerufen.

Foto: Feuerwehr Overberge.

Vor Ort befand sich ein Pkw mit drei Personen, der in den Straßengraben gerutscht war und dort auf der Seite liegen blieb. Zwei Insassen konnten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus eigener Kraft aus dem verunfallten Fahrzeug befreien. Die Dritte Person wurde mittels Steckleiter und Spineboard von den Feuerwehrleuten vom Dach des Autos geholt und an den Rettungsdienst übergeben.