Blueshighlight im März: Ausnahmekünstler Tommie Harris & The Original Bluesnight Band
Einen besonderen Auftritt in der Reihe Sparkassen Grand Jam gibt es am Mittwoch, 7. März, in der Gaststätte Almrausch:
Tommie Harris. Foto: Manfred Pollert
Um seinen 80ten Geburtstag ausgiebig und gebührend zu feiern, ist der Ausnahmesänger und Entertainer Tommie Harris (USA /Alabama) zusammen mit der Original Bluesnight Band zu Gast.
Als Weggefährte von Jimmy Reed, Luther Allison, Sam & Dave, Heatwave und Muddy Waters, um nur einige zu nennen, schaut er auf eine über 60jährige Karriere zurück.
Der charismatische Bluessänger wurde 1987 in die Alabama Jazz Hall of Fame aufgenommen, obwohl er bereits 20 Jahre in Europa wohnte.
Gregor Hilden (Gitarre)
Olli Gee (Bass)
Tommy Schneller (Sax)
Frank Boestfleisch (Schlagzeug)
Horst Bergmeyer (Orgel/Piano)
Sparkassen Grand Jam
Tommie Harris & Original Bluesnight Band
Gaststätte Almrausch/ ehemals Haus Schmülling
Landwehrstraße 160, 59192 Bergkamen
Tel: 02307/ 87089
Einlass ab 19.00 Uhr
Beginn um 20.00 Uhr
Karten und weitere Infos erhalten Sie im Kulturreferat unter 02307/ 965 464.
Jungs angegrapscht: Haft auf Bewährung für 37-jährigen Bergkamener
von Andreas Milk
Bergkamen. Es ist nicht zwingend nötig, vor Gericht zu erscheinen, um verurteilt zu werden. Ein 37-Jähriger aus Bergkamen dürfte denn auch noch gar nichts wissen von seinem „Glück“. Einer Vorladung war er nicht gefolgt. Wegen sexueller Belästigung von zwei Jungs erließ der Kamener Amtsrichter heute Mittag einen Strafbefehl über fünf Monate Haft auf Bewährung. Außerdem soll der Bergkamener 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.
Die beiden Fälle, um die es ging – oder: gehen sollte -, liegen eine Weile zurück: Im Herbst 2016 soll sich der Bergkamener an den beiden Opfern zu schaffen gemacht haben. Die gingen aber erst viel später zur Polizei. „Zu schaffen gemacht“ heißt konkret: Laut Anklage hatte er ihnen in den Schritt gefasst.
Der Mann kann gegen den Strafbefehl Einspruch einlegen. Es gäbe dann einen neuen Verhandlungstermin.
Der Richter hat angekündigt, ihn in diesem Fall von der Polizei holen zu lassen. Die beiden mutmaßlichen Opfer waren heute schon als Zeugen ins Gericht gekommen, und sie machten den Eindruck, bei Bedarf auch gern ein zweites Mal zur Verfügung zu stehen. Dass sie nicht leicht einzuschüchtern sind, ergab sich schon aus den Akten. Laut Ermittlungen hatte seinerzeit einer der beiden Jugendlichen dem Täter direkt mal einen Faustschlag verpasst.
Kundentreue: Höchste Auszeichnung für POCO
Erneut ausgezeichnet: Die Kunden sind POCO treu – so das Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage, die DEUTSCHLAND TEST und FOCUS-MONEY in Auftrag gegeben haben. Dafür hat das Kölner Analyse- und Beratungshaus ServiceValue rund eine halbe Million Kundenbewertungen aus 196 Branchen und knapp 1.900 Unternehmen unter die Lupe genommen.
„Das Ergebnis spricht für unser Konzept, das Discount-Preisniveau zu halten und gleichzeitig die Wertigkeit der Ware, ihre Präsentation und unsere Serviceleistungen zu unterstreichen“, sagt POCO-Vorstandsvorsitzender Thomas Stolletz. Die Auszeichnung steht zudem für hohe Loyalität, Markentreue und Kundenbindung.
Die Befragung wurde von Dezember 2017 bis Januar 2018 durchgeführt. Dabei erhielt jeder Teilnehmer zur Bewertung eine überschaubare Auswahl von Unternehmen. Zentrale Frage dabei: „Wenn Sie in den letzten 24 Monaten bei einem dieser Anbieter für die genannte Branche Kunde waren bzw. noch sind, geben Sie bitte an, ob Sie sich für diesen Anbieter bei einem erneuten Kauf- oder Vertragsinteresse wieder entscheiden würden.“ Anhand der Antworten wurde je Branche/Anbieter ein Ranking erstellt. Die Unternehmen/Marken, die über dem Durchschnitt der mit „Hohe Kundentreue“ bewerteten Unternehmen/Marken liegen, erhalten die Auszeichnung „Höchste Kundentreue“.
POCO:
Bundesweit beschäftigt die POCO-Gruppe rund 8.000 Mitarbeiter mit 121 Märkten in allen Teilen Deutschlands, in Polen und in den Niederlanden. Die Gruppe ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und will das Wachstum mit großer Dynamik weiter fortsetzen. Weitere Standorte werden 2018 eröffnet. Die POCO Einrichtungsmärkte GmbH hat ihren Sitz im westfälischen Bergkamen.
Weitere Informationen zum Unternehmen unter www.poco.de.
Erweiterung des Spieleangebotes im Hallenbad Bergkamen während der Osterferien
In den Osterferien, genauer vom 26. März bis 08. April, findet das Spieleangebot der GSW im Hallenbad Bergkamen auch an Tagen innerhalb der Woche immer von 12:00 bis 18:00 Uhr statt.
Die Termine sind Montag, 26.03., Dienstag, 27.03., Mittwoch, 28.03., Donnerstag: 29.03., Dienstag, 03.04., Mittwoch, 04.04., Donnerstag: 05.04. und Freitag: 06.04.. Der reguläre Spielenachmittag schließt sich sofort an und findet am Sonntag, den 08.04, statt.
Zusätzlich werden die Öffnungszeiten im Hallenbad Bergkamen erweitert:
26.. bis 29. März: 06.30 Uhr – 21.00 Uhr
30. März: 08.00 Uhr – 13.00 Uhr
31. März, 1. und 2. April: 08.00 Uhr – 13.00 Uhr
3. bis 6. April: 06.30 Uhr – 21.00 Uhr
7. April: 08.00 Uhr – 13.00 Uhr
8. April: 08.00 Uhr – 18.00 Uhr
Urgestein der Feuerwehr: Landrat Makiolla verabschiedet Ulrich Peukmann
Diesmal war es anders: Beim Neujahrsempfang der Feuerwehr wurde mit Ulrich Peukmann ein Mann verabschiedet, der als Kreisbrandmeister die Freiwillige Feuerwehr im Kreis wie kaum ein anderer repräsentiert hat und engagiert für ihre Interessen, wie etwa eine bestmögliche Ausbildung und Ausrüstung, eintrat. Jetzt sagte Landrat Michael Makiolla Ulrich Peukmann ein letztes Mal ganz offiziell „Dankeschön!“
Landrat Michael Makiolla (m.) verabschiedet Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann (l.) und begrüßt den neuen Kreisbrandmeister Thomas Heckmann (r.). Foto: Max Rolke – Kreis Unna
Der gebürtige und bis heute in der Ruhrstadt Schwerte verwurzelte Peukmann war seit 1993 als ehrenamtlicher Kreisbandmeister dabei. Er wurde für diese Funktion sage und schreibe fünf Mal für jeweils sechs Jahre von den Feuerwehren vorgeschlagen und ebenso oft vom Kreistag formell ernannt.
Ende Oktober aus aktivem Dienst ausgeschieden
Thorsten Meyer (l.), Dezernent für Feuer- und Katastrophenschutz, verleiht das Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen in Silber an Ulrich Peukmann (2.v.l.). Mit dabei: Uwe Wiedenbeck, Bezirksbrandmeister im Regierungsbezirk Arnsberg (2.v.r.), und Landrat Michael Makiolla (r.). Foto: Max Rolke – Kreis Unna
Die letzte Amtszeit war etwas kürzer, denn Peukmann schied mit Vollendung des 63. Lebensjahres im Oktober 2017 aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus. Er legte in Folge dessen wenig später auch die ehrenamtliche Tätigkeit als Kreisbrandmeister nieder.
Landrat Michael Makiolla ließ in seiner Laudatio keinen Zweifel aufkommen: „Ulrich Peukmann ist ein Urgestein in blauer Uniform. Er kennt sich aus im Feuerschutz und Rettungswesen und war immer ganz vorn zu finden, wenn es richtig heiß wurde, wenn Menschenleben oder Sachwerte in Gefahr waren.“
Ein Mann mit Lebensfreude und Humor
Der Verwaltungschef würdigte aber nicht nur den Fachmann, sondern auch die Person. „Wir ehren und verabschieden heute einen Mann, der fast ein viertel Jahrhundert als Retter in der Not tätig war, der viel menschliches Leid gesehen, manche Tragödie erlebt hat und der dennoch oder vielleicht deshalb ein Mann von einer gewissen Leichtigkeit, mit Lebensfreude und viel Humor ist.“
Ulrich Peukmann wurde 1954 in Villigst geboren und absolvierte nach der Schule eine Ausbildung als Dreher bei einer Schwerter Firma, in der er anschließend unter anderem als Betriebsratsvorsitzender und als Sicherheitsfachkraft tätig war. Im Februar 2000 wechselte Ulrich Peukmann zum Kreis und dort zum Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung.
Hohe Auszeichnungen als Anerkennung
Der nun ehemalige Kreisbrandmeister gehört seit 1971 zur Freiwilligen Feuerwehr Schwerte und leitete diese zeitweise auch. Ein Ausdruck seiner vielen Verdienste rund um das Feuerwehrwesen ist die Auszeichnung mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber (1995) und Gold (2005) und dem Ehrenzeichen in Silber für 25-jährige bzw. in Gold für 35-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr.
Neben der Verabschiedung von Peukmann begrüßte Landrat Makiolla auch dessen Nachfolger Thomas Heckmann (Jahrgang 1963). Der Bönener ist seit November 2017 als erster hauptamtlicher Kreisbrandmeister beim Kreis dabei und koordiniert gleichzeitig die Rettungsleitstelle des Kreises.
Die managte allein im letzten Jahr über 5.030 Feuerwehreinsätze, fast 51.520 Rettungsdiensteinsätze und organisierte fast 1.340 Mal über den Rettungshubschrauber „Christoph 8“ schnelle Hilfe aus der Luft.
PK | PKU – Constanze Rauert
300 Akteure beim 24. Theaterfestival im studio theater
Der Stadtjugendring Bergkamen e. V. präsentiert am Samstag, 10. März, das mittlerweile 24. Theaterfestival im studio theater.
Anja Gräwe (Leiterin des Johanniter Kindergarten Eichendorff), Geschäftsführer Christian Scharwey, Karl-Heinz Chuleck (2. Vorsitzender Stadtjugendring Bergkamen)
Die große Vielfalt der Bergkamener Kinder- und Jugendarbeit ist dann auf der Bühne des studio theaters zu sehen. Insgesamt 14 Bergkamener Vereine, Schulen und Kindergärten zeigen ihr Können. Ob Musik, Tanz oder Theater – knapp 300 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene proben schon seit Wochen für den großen Auftritt. Moderiert wird das Theaterfestival in diesem Jahr wieder von Markus Pitz vom Duo „Pompitz“ aus Unna.
Eröffnet wird das Theaterfestival um 12.00 Uhr durch Bürgermeister Roland Schäfer, der auch die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hat. Direkt im Anschluss zeigen die kleine Akrobaten des Kinder- und Jugendhaus Balu ihr Können. Danach wartet dann schon eine volle Bühne auf das Publikum: Das Familienzentrum Sprösslinge sorgt gemeinsam mit den Sunshinekids aus Overberge unter dem Motto „Eule findet den Beat“ für einen stimmungsvollen Auftakt.
Es folgen dann die verschiedenen Gruppen mit Tanzvorführungen, kleinen Theaterstücken oder Musicals.
Die Schreberjugend rundet den Tag dann mit ihrem aktuellen Programm „Augen auf“ ab. Der Galaauftritt der jungen und junggeblieben Tänzerinnen und Tänzer verspricht Tanzkünste auf höchstem Niveau. Einlass ist um 17.30 Uhr, Beginn um 18.00 Uhr. Platzkarten für den Auftritt der Schreberjugend zum Preis von 3 € für Erwachsene und 1 € für Kinder und Jugendliche sind noch im Kinder- und Jugendbüro erhältlich.
Karten für das eigentliche Theaterfestival gibt es ausschließlich an der Tageskasse zum Preis von 2 € für Erwachsene und 1 € für Kinder und Jugendliche. Für das leibliche Wohl sorgt die Cafeteria, die von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der beteiligten Vereine betrieben wird.
Weitere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle des Stadtjugendrings im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 305) sowie unter 02307/965381.
Ablaufplan Theaterfestival:
12.00
Eröffnung durch Bürgermeister Roland Schäfer
Kinder- und Jugendhaus Balu: Akrobatik
Familienzentrum Sprösslinge & Sunshinekids Overberge: Eule findet den Beat
13.30
Familienzentrum Mikado: Burg Spukifenster
KITA Eichendorfstraße: Tanz
14.30
Familienzentrum Tausendfüßler: Wir sind Kinder einer Welt
Heiler Feuerwehrleute verzweifeln manchmal am Verhalten ihrer Mitmenschen
Ehrungen und Beförderungen gab es bei der Jahresdienstbesprechung der Einheit Heil der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen in diesem Jahr nicht, aber dennoch kamen etliche andere Dinge auf den Tisch, die den ehrenamtlich tätigen Rettern und Helfer ein Dorn im Auge sind. Das ist vor allem das Verhalten der Mitmenschen.
Zur ihrer Jahresdienstbesprechung trafen sich am Samstag die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus Heil.
Dass auch die Bergkamener Feuerwehr Erfahrungen mit Gaffern, Pöbeleien und Sachbeschädigungen hat, wenn sie – wie in der Silvesternacht 2016/2017 – in ihren Privatwagen auf der Anfahrt zum Gerätehaus von Feuerwerkskörpern beworfen werden, ist längst kein Geheimnis mehr. Wie wenig Autofahrer aber Rücksicht nehmen, bemerkten die Feuerwehrleute aus Bergkamens ältester Löschgruppe bei einer Ölspur auf dem Westenhellweg.
„Das war sehr erschreckend“, erklärte der stellvertretende Löschgruppenführer Frank Doritke bei seinem Jahresrückblick. Ein Traktor hatte auf dem Westenhellweg Hydrauliköl verloren und die Spur zog sich von der Jahnstraße bis zur Einfahrt der Ökologiestation. Weil es sich um kein normales Öl handelte, blieben die Bindemittel der Freiwilligen Feuerwehr trotz massivem Einsatz ohne Wirkung. Warnschilder waren aufgestellt worden, die die Rutschgefahr auf der glatten Fahrbahn anzeigten und auch das Blaulicht hätte eigentlich Bände sprechen sollen: „Doch die Autofahrer sind ohne eine nennenswerte Verminderung der Geschwindigkeit an uns vorbei gefahren“, ärgerte sich Doritke über die davon ausgehende Gefahr für die Feuerwehrleute. „Langsam zu fahren geht wohl nicht mehr.“ Schließlich rückte an jenem Septembertag eine Spezialfirma an, um das Hydrauliköl und die Glätte auf der Straße zu beseitigen.
Als einzige Einheit der Freiwillen Feuerwehr Bergkamen waren die Heiler im vergangenen Jahr seltener gefragt gewesen als ihre Kameraden in den anderen Ortsteilen. Während die Zahl der Einsätze stadtweit um 91 gestiegen war, wurden die Heiler lediglich 27 Mal alarmiert. Im Jahr zuvor waren es noch 35 Alarmierungen gewesen. Zwölf mal blieben die Aktiven im eigenen Ortsteil, 15 Mal fuhren sie in die anderen Stadtteile. Das machen die Heiler Feuerwehrleute aber ohnehin immer öfter: Viele von ihnen rücken auch mit der Einheit Oberaden aus, wenn deren Einsatz gefragt ist.
Das liegt nicht alleine daran, dass sich die Heiler in der eigenen Einheit langweilen. Die, so beobachteten die Aktiven, wird nämlich immer seltener zu größeren Einsätzen in der Stadt gerufen. Die verstärkte Zusammenarbeit liegt auch daran, dass die Einheiten Oberaden und Heil, die ohnehin einen Zug bilden, auch einen Großteil ihrer Dienste gemeinsam verrichten und so die Geräte und Fahrzeuge der jeweils anderen bestens kennen. „Das hat sich bewährt, das werden wir auch beibehalten“, kündigte Kallenbach an. Auch wenn es in Oberaden einen Wechsel an der Leitungsspitze geben wird, sehen die Kameraden dieser Personalie gelassen entgegen: „Das wird gut weiterlaufen“, zeigte sich Einheitsführer Axel Kallenbach überzeugt.
Dass die Feuerwehrleute aber nicht generell an ihren Mitmenschen zweifeln, zeigte ein großes Lob an einen Ersthelfer, der bei einem Unfall auf dem Westenhellweg genau richtig reagiert hatte. Ein Fahrzeug war von der Straße abgekommen, war durch ein Waldstück geschossen und schließlich vor einem Baum zum Stehen gekommen. Die Airbags hatten ausgelöst, doch die beiden Insassen kamen einigermaßen glimpflich davon. „Die haben echt Glück gehabt“, sagte Doritke – eben weil sie auch einen Ersthelfer hatten, „der das sehr gut gemacht hat“, lobte der stellvertretende Einheitschef. Der Ersthelfer wies nämlich die Feuerwehr ein, als diese auf der Anfahrt war. „Sonst wären wir an der Unfallstelle erst einmal vorbeigefahren“, gab Doritke zu. Vom Westenhellweg aus war das Unfallfahrzeug zwischen den Bäumen nämlich nicht zu sehen gewesen, so aber konnten die Retter sofort Richtung Ökostation fahren und schnellstmögliche Hilfe leisten.
Einen wichtigen Termin gibt es für die Löscheinheit auch wieder in diesem Jahr: Am 31. Mai wird die Bevölkerung wieder zum traditionellen Frühschoppen am Feiertag eingeladen.
Preisträgerkonzert „Jugend musiziert“ in der Kundenhalle der Sparkasse Bergkamen-Bönen
Zu einem Konzert unter dem Motto „Jugend musiziert – Jugend konzertiert“ laden am kommenden Dienstagabend die Musikschule der Stadt Bergkamen und die Sparkasse Bergkamen-Bönen ein. Das Konzert wird vor allem von den diesjährigen Preisträgern des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ bestritten.
Das Duo Nora Varga, Cello und Johanna Wohlert, Klavier nimmt jetzt am Landeswettbewerb teil.
Diese Veranstaltung wird traditionell seit vielen Jahren von Musikschule und Sparkasse gemeinsam in den Geschäftsräumen der Sparkasse veranstaltet. Musikschulleiter Werner Ottjes sagt: „Das neue Haus der Sparkasse hat bei den bisherigen Konzertveranstaltungen der Musikschule die Akustik und Atmosphäre eindrucksvoll bewiesen, sodass die Musiker immer wieder gerne in den neuen „Konzertsaal“ kommen. Tobias Laaß, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Bergkamen-Bönen bemerkt ergänzend: „Wir freuen uns sehr, dass die Tradition der Musikschulkonzerte im Rahmen von „Jugend musiziert“ und auch darüber hinaus in unserem neuen Haus fortgeführt wird.“
In diesem Jahr waren insgesamt vier junge Nachwuchstalente, die von der Musikschule Bergkamen betreut werden, beim Regionalwettbewerb in Hamm äußerst erfolgreich. Alle Teilnehmer konnten sich in ihrer Kategorie erste Preise erspielen. Nora Varga, Cello und Johanna Wohlert, Klavier erreichten mit 23 Punkten einen 1. Preis in der Duowertung und erhielten eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb, der in diesem Jahr Anfang März in Wuppertal stattfindet. Jens Stammer, Gitarre erreichte mit 22 Punkten die Höchstpunktzahl seiner Altersgruppe und präsentierte ein anspruchsvolles Soloprogramm. Er ist Schüler der Förderklasse der Musikschule und wird von Burkhard Wolters unterrichtet. Undine Welle, Horn, aus der Klasse von Björn Andresen erreichte ebenfalls mit 22 Punkten in der Altersgruppe VI einen ersten Preis. Sie wurde von Johannes Wolff am Klavier begleitet, der auch das Duo Wohlert/Varga musikalisch betreute. Im Rahmen der Urkundenübergabe werden wie in den vergangenen Jahren auch die gestifteten Preise der Sparkasse Bergkamen-Bönen an die Preisträger überreicht.
Die erfolgreichen Teilnehmer bei „Jugend musiziert“ werden im Konzert in der Sparkasse
Teile ihres Programms präsentieren. Dabei wird das Programm sehr abwechslungsreich sein: Von Barock über Klassik bis zur Moderne reicht die musikalische Programmpalette der Instrumentalisten. Saskia Steube, ebenfalls Schülerin der Förderklasse und in vergangenen Jahren mehrfach erfolgreiche Preisträgerin des Wettbewerbs wird das Konzertprogramm mit zwei Werken aus ihrem Aufnahmeprüfungsprogramm für ihr geplantes Musikstudium bereichern. Die Moderation der Veranstaltung liegt wieder bei der Leiterin des Fachbereichs Blasinstrumente, Anne Horstmann.
Eingeladen sind neben den Teilnehmern des Wettbewerbs und deren Familien auch alle Interessierten, die sich über die musikalische Nachwuchsförderung der Musikschule informieren wollen. Das Konzert findet statt am Dienstag, 27. Februar 2018, 19.30 Uhr in der Kundenhalle der Sparkasse Bergkamen-Bönen, Rathausplatz 2, der Eintritt ist frei.
Garten-Center röttger lockt den Frühling
Das Garten-Center röttger hatte jetzt zu einem Floristikworkshop eingeladen, der mit dem Thema „Frühlingsfloristik“ die Teilnehmerinnen begeisterte.
Die begeisterten Teilnehmerinnen des Floristikworkshops im Garten-Center röttger.
Es wurden ganz unterschiedliche Werkstücke mit Unterstützung von röttgers Floristen-Team angefertigt. Die fleißigen Teilnehmerinnen waren begeistert und konnten nach dem Workshop sehr schöne Gestecke und Kränze und Verschiedenes mehr mit nach Hause nehmen.
Der nächste Workshop zum Thema „Tischdekoration“ ist bereits ausgebucht und das röttger Team überlegt, ob ein weiterer Termin angeboten werden kann. Interesssenten an einem weiteren Workshop zum Thema „Tischdekoration“ können sich per Email unter der
Adresse kontakt@gartencenter-roettger.de melden.
Jobcenter Kreis Unna wird digital: Christian Scholz zur Einführung der elektronischen Akte
Am kommenden Montag ist es soweit: Das Jobcenter Kreis Unna erhält keine Poststücke mehr – zumindest nicht in Papierform. Nach vielen Monaten der Vorbereitungszeit führt die Behörde nun die elektronische Aktenhaltung ein. Was das für das Jobcenter bedeutet und was sich für Kunden mit Arbeitslosengeld II-Bezug ändert, weiß Christian Scholz, stellvertretender Geschäftsführer und Personalchef der Behörde.
Christian Scholz
Nachgefragt: Täglich kommen in allen Geschäftsstellen hunderte von Poststücken an. Wie passt das mit der geplanten digitalen Aktenhaltung zusammen?
Christian Scholz: Genau darum geht es. Wir wollen nicht mehr hunderte Poststücke kreisweit umherschicken, sichten, zuordnen, kopieren und ablegen. Das kostet uns viel Zeit. Wir lassen unsere gesamte Post digitalisieren – zugeordnet, gesichtet und kopiert wird dann nur noch per Knopfdruck am PC.
Nachgefragt: Poststücke digitalisieren heißt also, sie werden eingescannt? Schafft das nicht eher Mehrarbeit als Entlastung?
Christian Scholz: Definitiv nicht. Zum einen geben wir die Arbeit des Einscannens an Dritte ab. Hierfür gibt es eigens eingerichtete Scann-Zentren, die das professionell und datenschutzkonform übernehmen können. Zum anderen handelt es sich dabei um lernfähige Prozesse – d.h. die Scanner sind im Laufe der Zeit immer stärker in der Lage, aufgrund von Schlagwörtern in den Dokumenten eine Zuordnung vorzunehmen. Damit wird uns sogar ein großer Teil der Sortierarbeiten abgenommen. Letztendlich geht es darum, dass unsere Mitarbeiter sich mehr auf Ihre Kernaufgaben konzentrieren können.
Nachgefragt: Wenn Sie sagen, dass es erst im Laufe der Zeit so ist, dass Scanner systematisch zuordnen, gehen Sie dann davon aus, dass anfänglich mit Schwierigkeiten zu rechnen ist?
Christian Scholz: Von nennenswerten Schwierigkeiten gehe ich nicht aus. Wir sind nicht das erste Jobcenter in NRW, welches die eAkte (Anmerkung: elektronische Aktenhaltung) einführt. Dortmund, der Märkische Kreis und die Stadt Bochum haben es uns beispielsweise schon vorgemacht. Wir können also von deren Erfahrungen im Rahmen der Einführungs-prozesse schon profitieren. Die Systeme sind inzwischen schon so weit, Antragsunterlagen durch angebrachte QR-Codes zu lesen und zu sortieren. Der Scanner erkennt aber auch bereits Wörter wie z.B. „Arbeitsvertrag“ und ordnet dann die Dokumente entsprechend zu.
Nachgefragt: Was bedeutet die Einführung der eAkte für Ihre Mitarbeiter?
Christian Scholz: Es ergeben sich natürlich neue Arbeitsprozesse: Ein digitales Postsystem, eine digitale Aktenhaltung, eine neue Software, teilweise wird ab sofort ein zweiter PC-Bildschirm benötigt u.s.w… Aufwendig war es insbesondere, alle Mitarbeiter zu schulen, damit Software und Arbeitsprozesse klar sind. Damit das erfolgen kann, wurden schon vor Monaten einige Mitarbeiter zu eAkte-Trainern ausgebildet.
Nachgefragt: Was ändert sich für die Kunden des Jobcenters?
Christian Scholz: Wir machen momentan verstärkt darauf aufmerksam, dass Kunden uns keine Original-Dokumente einreichen sollen, weil alles, was in Papierform im Scann-Zentrum landet, nach acht Wochen vernichtet wird. Das ist ein Teil der datenschutzrechtlichen Bedingungen. Kunden können deshalb in allen Geschäftsstellen kostenlos Kopien anfertigen.
Nachgefragt: Wie war das bisher?
Christian Scholz: Wir haben auch vorher keine Originale zur Akte genommen, aber sicherlich kann man ein Original auch mal übersehen oder nicht als solches erkennen. In einem solchen Fall war das Papierstück bisher auch Jahre später noch in der Akte wieder aufzufinden. Das entfällt zukünftig!
Nachgefragt: Alle Vorbereitungen sind getroffen, andere Jobcenter haben es bereits vorgemacht. Was erwarten Sie konkret im Jobcenter Kreis Unna in den ersten Tagen von der Arbeit mit der eAkte?
Christian Scholz: Wir sind gut vorbereitet, die Technik läuft. Natürlich werden sich in den ersten Tagen noch Fragen ergeben und wir werden sicherlich an der einen oder anderen Stelle noch nach-steuern müssen. Für die Zukunft versprechen wir uns, wie schon erwähnt, dass alle sich mehr auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können und das zu einer Qualitätsverbesserung insgesamt führt. Und mal ganz ehrlich, das Horten von Papieren in Bergen von Akten entspricht doch nicht mehr unserem modernen, digitalen Zeitalter.
Flying Dutchman-Teams für das Hafenfest gesucht!
Es ist wieder soweit – die Vorbereitungen für den inzwischen 14. Kreativ-Wettbewerb im Rahmen des 19. Hafenfestes beginnen. Am 3. Juni 2018 startet der bunte „Flying Dutchman“ – Kreativ-Wettbewerb im Westfälischen Sportbootzentrum – Marina Rünthe.
So sah einer der Flying Dutchman beim Hafenfest 2017 aus.
Bei dem Wettbewerb treten die verschiedenen Teams in Ihren selbstgebauten, schwimmfähigen Gefährten auf dem Kanal gegeneinander an. Zugelassen werden alle Gefährte, die mit Muskel- oder Windkraft angetrieben werden und mindestens eine Person auf dem Kanal vorwärtsbewegen können. Ausgenommen sind laut Wettbewerbsregeln Luftmatratzen oder ähnliche Gegenstände. Gewinnen wird allerdings nicht das schnellste, sondern das originellste Gefährt. Beste Unterhaltung und jede Menge Spaß sind hier garantiert!
Jedes Team erhält eine Antrittsprämie in Höhe von 150,00 €, die als Aufwands-entschädigung für den Bau des Gefährtes gedacht ist. Das Gewinnerteam erhält unter anderem einen großen Siegerpokal, jedes weitere Team darüber hinaus einen Pokal für die Teilnahme am Wettbewerb.
Um einen neuen Anreiz zu schaffen, können die Teams Einkaufsgutscheine in folgender Höhe gewinnen:
Platz: 300,00 Euro
Platz: 200,00 Euro
Platz: 100,00 Euro
Die Stadt Bergkamen hofft wieder einmal auf rege Beteiligung der Bergkamener Schulen, Vereine und sonstiger Gruppen. Herzlich Willkommen sind natürlich auch Starter aus den umliegenden Städten!
Alle Interessierten melden Ihre Teilnahme bitte an bis zum 30. März bei der Stadt Bergkamen, Zentrale Dienste – Stadtmarketing, Rathausplatz 1, 59192 Bergkamen an (E-Mail: stadtmarketing@bergkamen.de). Die Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular sind auf der Homepage www.hafenfest-bergkamen.de oder telefonisch unter 02307/965-357 erhältlich.