Sparkasse Bergkamen-Bönen unterstützt Russland-Austausch des Städtischen Gymnasiums

Mit vielen Eindrücken und neuen Freundschaften im Gepäck kehrten an diesem Wochenende 24 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge Q1 und Q2 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen aus Russland zurück. Die Jugendlichen reisten zum Gegenbesuch zu ihren Austauschpartnern nach Sergiev Posad, die sie im November in Bergkamen bereits kennengelernt hatten. Der Austausch fand bereits zum zweiten Mal statt.

Schulleiterin Bärbel Heidenreich (oben 4. von links) und die Fahrtleiterinnen Birgit Schatt (2.v.u.r.) und Viktoria Paul (1.v.l.) nahmen aus den Händen von Michael Krause von der Sparkasse Bergkamen-Bönen (Mitte) einen Scheck über 500 Euro entgegen. Foto: Pytlinski/SGB

Mit möglich machte das die Sparkasse Bergkamen-Bönen. Diese unterstützte die Begegnung mit einer Finanzspritze für Reise- und Programmkosten vor Ort. Michael Krause, Marketingleiter der Sparkasse Bergkamen-Bönen, überreichte nun einen Scheck über 500 Euro an die Fahrtleiterinnen Birgit Schatt und Viktoria Paul. Den Kontakt zur Sparkasse hatte Andreas Kray, Leiter des Schulamtes der Stadt, über das Büro des Bürgermeisters für die Fachschaft hergestellt. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung. Dieser Austausch ist ein kleiner Beitrag zur Völkerverständigung und bietet den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit die Menschen und die Kultur eines anderen Landes kennenzulernen und die gelernte Sprache praktisch anzuwenden“, bedankte sich Viktoria Paul herzlich für die Unterstützung.




Missglückte Weiberfastnacht im „opera“: Geldstrafe für kaputtes Bein

von Andreas Milk

„Wir hatten viel Spaß an dem Abend“, erinnert sich die 25-jährige Bergkamenerin Julia H. (alle Namen geändert) an Weiberfastnacht 2017 im Kamener Szenelokal „opera“. Die Stimmung war gewohnt großartig – bis gegen 1.30 Uhr ein folgenschwerer Unfall passierte. Julia H. erlitt Brüche des Schienbeins und des Wadenbeins. Der Kamener Patrick M. (27) bekam eine Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung. Verhandelt wurde darüber heute vor dem Amtsgericht.

Mit ein paar Freundinnen war Julia H. zum Feiern in die Kneipe an der Kamener Nordstraße gegangen. Später in der Nacht nahm sie mit einem Bekannten in dem Sitzrondell neben der Theke Platz. Dieses Rondell lässt sich karussellartig in Schwung versetzen – genau das tat Patrick M. Die unbeabsichtigte Folge: Julia H.s Bein verkeilte sich zwischen dem rotierenden Rondell und einem Kantholz an der Theke. Sanitäter rückten an, Julia H. verbrachte eine Woche im Krankenhaus, unterzog sich einer ersten Operation, musste an Krücken gehen. Zwei weitere Operationen folgten; es werden noch nicht die letzten gewesen sein. Die ehemals aktive Handballerin kann nicht einmal mehr joggen. „Es gibt keine Woche ohne Schmerzen“, erzählte sie im Gericht. Mehrmals kamen ihr in der Verhandlung gegen Patrick M. die Tränen. Besonders unglücklich war der Zeitpunkt des Unfalls: Für die junge Bergkamenerin standen gerade Prüfungen zur Betriebswirtin an. Mit Hilfe von Freunden, Kollegen und Familie habe sie die Lage meistern können.

Patrick M. sagte heute im Gerichtssaal erst einmal nichts – sein gutes Recht als Angeklagter. Aussagen, die ihn entlastet hätten, gab es nicht. Julia H. ist sicher: Er war es, der das Rondell in Bewegung versetzte – und auch nicht aufhörte, als sie darum bat. Eine Kollegin von Julia H. hatte nach dem Abend übers Internet Kontakt zu Patrick M.; in dem Chat räumte er seine Schuld ein und sprach davon, sich entschuldigen zu wollen. Vor Gericht stellte nun sein Verteidiger den Antrag, ein physikalisches Gutachten einzuholen: Es werde zeigen, dass die Rondell-Bewegung nicht reiche, das Bein eines sitzenden Gastes nach außen zu drücken. Richter Martin Klopsch wies den Antrag ab: Selbst wenn erst eine Fluchtbewegung von Julia H. den Unfall unmittelbar ausgelöst hätte, bliebe immer noch Patrick M. der Verursacher.

Das Urteil: Zeitsoldat Patrick M. soll, seinem Einkommen angemessen, eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 70 Euro zahlen – 8.400 Euro also. Er hat eine Woche Zeit, Berufung einzulegen. Erst in seinem Schlusswort vor der Urteilsverkündung hatte er eine Entschuldigung an Julia H. herausgebracht. Sie versucht, Schadensersatz und Schmerzensgeld per Zivilverfahren einzuklagen.




S30 fährt am Rosenmontag nur bis zur S-Bahnstation Grevel

Wegen des Rosenmontagsumzugs fährt die S30 am Montag, 12.02.2018, von 13 bis 18 Uhr, nur bis zur Haltestelle „Grevel“. Die Haltestellen „Franz-Zimmer-Siedlung“, „Reinoldikirche“ und „Hauptbahnhof/ZOB“ entfallen in diesem Zeitraum. An der Haltestelle „Grevel“ ist für Fahrgäste ein Umstieg in die S-Bahnlinie U42 möglich, um bis in die Innenstadt zu fahren.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplan-auskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.




Die Sprache der Hunde: Vortrag in der Ökologiestation

Hunde verfügen als Rudeltiere über vielfältige Möglichkeiten der Verständigung untereinander. Auch Menschen ist es möglich, die „Sprache“ der Hunde zu verstehen.

Die Lünener Tierärztin Dr. Barbara Seibert vermittelt am 21. Februar und am 21. März, jeweils ein Mittwoch, in einem zweiteiligen Vortrag mithilfe von Foto- und Videosequenzen Befindlichkeiten zu erkennen und Absichten zu interpretieren. Damit kann die Beziehung zwischen Mensch und Hund von Missverständnissen freigehalten und vertieft werden. Die etwa zweistündigen Veranstaltungen beginnen um 19.00 Uhr und kosten zusammen 10,- €. Eine Anmeldung ist unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen möglich.




Torreiches Fußballturnier der Realschule Oberaden

Ein torreiches Fußballturnier erlebten jetzt die Schülerinnen und Schüler an der Realschule Oberaden. Insgesamt 129 Tore konnten an diesem Vormittag bejubelt werden. Auffällig waren die kreativen Jubelszenarien. Zudem bestach das Turnier abermals durch seine Fairness und harmonische Stimmung sowohl auf dem Feld als auch auf den Rängen.

In Jahrgang 5/6 entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Klassen 5c und 6c. Ein Punkt trennte die Teams letztlich. Für das kommende Schuljahr wird die 5c somit als Favorit an den Start gehen. Bei der 6c überzeugte vor allem das gute Passspiel und der unbedingte Wille, denn zwei Spiele entschied das Team in buchstäblich letzter Sekunde für sich. Einen guten dritten Rang sicherte sich die 5a.

Im Turnier der Siebt- und Achtklässler errang die 8a den heiß begehrten Wanderpokal. Nach fünf Spielen standen fünf Siege und ein Torverhältnis von 23:1 zu Buche. Lediglich das Spiel gegen den späteren Zweiten, die 7b, war eine enge Angelegenheit, das 2:1 endete. Kurios war das Abschneiden der 8b, die sich in allen Spielen zahlreiche, klarste Tormöglichkeiten erspielte, aber einfach kein Zielwasser getrunken hatte, so dass das Team am Ende völlig überraschend den letzten Platz belegte.

Bei den Ältesten überzeugte der Favorit, die 10a. 16:1 Tore und nur ein Remis erzielte die Klasse, die den strukturiertesten Fußball spielte und zudem vereinzelt Kabinettstückchen einfließen ließ, ohne die Gegner bloßzustellen. Dahinter reihte sich die 10c ein, die ebenfalls ungeschlagen blieb. Den dritten Platz errang die Klasse 9b.




Zollbeamte entdecken auf der A2 in einem Pkw aus Polen ein Whisky-Flasche mit Amphetamin

Die Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Dortmund kontrollierten am Montagnachmittag einen Pkw mit polnischer Zulassung. Das Fahrzeug wurde gegen 15.30 Uhr auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover an der Anschlussstelle Dortmund-Lanstrop aus dem fließenden Verkehr gezogen.

Whisky-Flasche mit Amphetamin

Der 29-jährige polnische Fahrer gab an, in den Niederlanden zu wohnen und nun seine Familie in Berlin besuchen zu wollen. Betäubungsmittel, Waffen, hochsteuerbare Waren oder mehr als 10.000 Euro Bargeld habe er nicht dabei, lediglich eine Flasche Whisky.

„Den Zöllnern fiel rasch auf, dass die Flasche nicht mehr original verschlossen war und sich eine ölige Substanz darin befand“, so Andrea Münch, Pressesprecherin des Hauptzollamts Dortmund. „Ein durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf Amphetamin“, so Münch weiter.

Der junge Mann wurde wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorläufig festgenommen.




Orchideen-Pracht bei Röttger: Samstag kostenloser Pflegeservice und Umtopfaktion

Das Garten-Center Röttger startet am Mittwoch, 7. Februar, seine Orchideen-Präsentation. Und wie in jedem Jahr gibt es wieder die beliebte „Gratis-Umtopf-Aktion“.

Orchideen, im Besonderen die Phalaenopsis-Orchideen, erfreuen sich großer Beliebtheit und sind in enormer Vielfalt erhältlich. Selbst Menschen, die nicht den berühmten „grünen Daumen“ haben, haben viel Freude an den fleißig blühenden Phalaenopsis-Sorten.

Da die meisten Blumenfreunde bereits Orchideen zu Hause haben, bietet das Garten-Center Röttger einen „Rund-Um-Service“ für diese Pflanzen an. Die Orchideenpflanzen können am Samstag, 10. Februar, von zu Haus mitgebracht werden und werden dann in der Zeit von 10 bis 15 Uhr von erfahrenen Gärtnerinnen fachmännisch geschnitten, gepflegt und umgetopft.

Dieser Umtopf- und Pflegeservice ist gratis, lediglich Kulturtöpfe, die eine Orchidee benötigen könnte, werden berechnet. Bei frostigen Temperaturen bittet das Garten-Center, die Orchideen für den Transport zum Umtopf-Tag einzupacken.

Je nach Andrang sollte etwas Wartezeit eingeplant werden. Damit die Wartezeit nicht zu lang wird, sind Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs des Gymnasiums Bergkamen zu Gast, die für ihre Klassenkasse frische Waffeln backen.




Bundespolizei ermittelt: Gleisanlage in Oberaden unmittelbar vor einem Güterzug überquert

Mit dem Leben noch einmal davongekommen ist ein bislang Unbekannter, der am Samstagmorgen  mit einem „Hechtsprung“ die Gleisanlagen direkt vor einem herannahenden Güterzug überquerte. Die Bundespolizei warnt daher wiederholt vor dem lebensgefährlichen und oftmals tödlichen Aufenthalt im Gleisbereich.

Gegen 06:10 Uhr wurde die Bundespolizei über einen Bahnbetriebsunfall im Bereich des alten Güterbahnhofs in Oberaden (Bergkamen) informiert. Vor Ort suchten bereits Einsatzkräfte der Feuerwehr Oberaden und der örtlichen Polizei den Streckenabschnitt nach einer Person ab.
Nach Angaben des 34-jährigen Triebfahrzeugführers befand er sich mit dem Güterzug auf der Fahrt in Richtung Hamm als im Bereich der Ortslage Oberaden eine Person die Gleisanlagen unmittelbar vor dem Güterzug mit einem „Hechtsprung“ überquerte. Er leitete unverzüglich eine Schnellbremsung des Zuges ein.

Ob er eine Person erfasst hatte, konnte der Bahnmitarbeiter nicht eindeutig sagen.
Trotz intensiver Absuche des Streckenabschnitts konnte keine Person gefunden werden und es ergaben sich am Zug keine Hinweise auf eine Kollision. Nach einer ärztlichen Untersuchung des Bahnmitarbeiters konnte dieser seine Fahrt wieder aufnehmen.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein und warnt vor folgenden Gefahren des Bahnverkehrs:

  • Die Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen und Bahnübergängen bestehen, werden aus bundespolizeilicher Erfahrung zumeist unterschätzt. Unfallursachen sind unter anderem unachtsames oder unsachgemäßes Verhalten auf Eisenbahnanlagen.
  • Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich Züge bewegen. Denn Züge …
    durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in
    Bewegung geraten können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen
    Bremsweg.
  • nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!
  • fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein Gleis in beide Richtungen befahren.
    – Vorsicht vor elektrischem Strom in Oberleitungen und Stromschienen
    Jedes Jahr verunfallen Personen, die aus Leichtsinn, Unwissenheit und Abenteuerlust auf abgestellte Güterwagen klettern oder auf S-Bahnen „surfen“. Fast alle dieser Unfälle enden mit schwersten Verletzungen oder tödlich.
    Bereits die Nähe zu den Oberleitungen, zum Beispiel durch Klettern auf Bahnwaggons, genügt für einen Stromschlag – die Stromleitung muss hierfür nicht berührt werden.
    Oberleitungen haben eine Spannung von 15.000 Volt (das sind 65 Mal mehr als in der Steckdose zu Hause) und eine Stromstärke von über 1.000 Ampere. Diese Kombination ist in der Lage, die Luft zu überspringen und auf einem Lichtbogen – einem Blitz – über den Körper zur Erde zu gelangen.
    Der menschliche Körper, der zu zwei Dritteln aus Wasser besteht, wird in diesem Moment zum „leitenden Gegenstand“. Deshalb haben auch Drachen und Modellflugzeuge in der Nähe von Ober- und Hochspannungsleitungen nichts verloren.
  •  Gleise sind kein Fotostudio
    Die Bundespolizei warnt davor, Gleise als fotografisches Motiv zu verwenden.
    Diese Warnung gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Personen, die zu Werbezwecken fotografieren. Denn hierbei werden ebenfalls oft Personen auf Bahnanlagen dargestellt. So kann zum Beispiel der Eindruck entstehen, dass sich auf Bahngleisen sorglos balancieren lässt.
    Die Bundespolizei warnt: Ein solches Verhalten ist leichtsinnig und kann zu tragischen Unfällen führen.
  • Zudem handelt ordnungswidrig, wer Gleise unbefugt überschreitet oder sich unbefugt innerhalb der Gleise aufhält.



Öffentlichkeitsfahndung: Portemonaie gestohlen und Geld abgehoben

Wer kennt diesen Mann?

Am 22. November 2017 wurde einer Mitarbeiterin eines Altenheimes am Mühlenfeld in Werne das Portemonnaie aus ihrer Handtasche, die sie in einem Schrank im Aufenthaltsraum aufbewahrt hatte, entwendet. Bereits am gleichen Tag hob ein Unbekannter mit ihrer Karte Bargeld am Automaten eines Geldinstitutes am Markt ab. Der unbekannte Täter wurde dabei von einer Überwachungskamera aufgenommen.

Auf Anordnung des Amtsgerichtes Dortmund veröffentlich die Polizei nun ein Lichtbild des dringend Tatverdächtigen. Wer kennt die abgebildete Person? Hinweise bitte an die Polizei in Werne unter der Rufnummer 02389 921 3420 oder 921 0.




Ehemalige Kita Wichernhaus abgebrannt: Polizei sucht dringend fünf Jugendliche und einen älteren Herrn als Zeugen

Am Montag wurde gegen 17.50 Uhr ein Brand eines leerstehenden Kindergartens an der Hochstraße gemeldet. Das in Vollbrand stehende Gebäude konnte nicht betreten werden und wurde von der Feuerwehr von außen gelöscht. Über die Brandursache können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden.

Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, die Angaben zu möglicherweise verdächtigen Wahrnehmungen machen können. Gegen 17 Uhr wurde in der Nähe des Brandortes eine 4-5 köpfige Gruppe männlicher Jugendlicher gesehen. Alle Personen sollen nach Aussage eines Zeugen ein südländisches Aussehen und zierliche Figuren gehabt haben.
Einer von ihnen, etwa 17 bis 19 Jahre alt, ungefähr 175-180 cm groß, soll dunkle, schwarze Haare mit einen Undercutschnitt gehabt haben. Die Haare auf dem Oberkopf seien mit Gel zu Seite gekämmt gewesen.

Die anderen Jugendlichen sollen etwas kleiner und jünger, ungefähr 15-17 Jahre alt, gewesen sein. Diese Personengruppe sollen die Elsa-Brandström-Straße in Richtung Hochstraße gegangen und dort auf einen älteren Herrn getroffen sein, der kurz mit ihnen gesprochen habe. Dieser Mann, etwa 170 cm groß, graue Haare, bekleidet mit einer dicken Winterjacke, war zu Fuß unterwegs als er auf die Jugendlichen traf.

Die beschrieben Personen, die vielleicht wertvolle Hinweise zur Brandentstehung geben könnten, werden dringend gebeten sich mit der Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0 in Verbindung zu setzen. Zeugenhinweise weiterer Personen bitte auch an die angegebenen Rufnummern.




Vortrag im Streicheratelier Dillkötter: Geigenbau – ein altes Handwerk mit edlen Hölzern

Für alle, die ein Streichinstrument spielen oder sich für altes Handwerk interessieren, bietet die Musikakademie Bergkamen am Freitag,  23. Februar, einen besonderen Leckerbissen an: ein Vortrag zum Thema Geigenbau im Streicheratelier Dillkötter.

Ferdinand Dillkötter. Foto: Doris Dillkötter

„Im 16. Jahrhundert entstand insbesondere in Norditalien der klassische Geigenbau, geprägt von Geigenbauern wie Amati und Stradivari“, erzählt Ferdinand Dillkötter. „Einige Arbeitsschritte wurden im Detail geheim gehalten, besonders die Rezepturen der Lackierung waren Betriebsgeheimnis!“.

In rund 90 Minuten erfahren die Teilnehmer alle Arbeitsschritte bis zum fertigen Streichinstrument einschließlich der Lackierung, Ausrüstung und Abstimmung. Ferdinand Dillkötter, der in seinem Atelier selbst Streichinstrumente repariert und restauriert, informiert über die Grundlagen des klassischen Geigenbaus, vom Material, den Werkzeugen und den Handwerkstechniken bis zum Bau von Streichinstrumenten wie Violine, Viola, Cello und Kontrabass.

Der Vortrag findet am Freitag, den 23. Februar von 19.00 bis 20.30 Uhr im Streicheratelier Dillkötter in Bergkamen-Overberge, Lupinenweg 4 statt. Die Kosten für die Veranstaltung betragen 8,00 €. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt die Musikschule Bergkamen bis zum 15. Februar 2018 telefonisch unter Nummer 02306/307730 entgegen.