Angebot für Ausbildungsplatzsuchende: So finden Jugendliche die passende Lehrstelle!

Lehrstelle gesucht? Ausbildungsfähigen Jugendliche bietet die Werkstatt im Kreis Unna jetzt umfassende Hilfen an: „So findest Du die passende Ausbildung!“ ist das Motto des Projektes „Regionales Ausbildungsmanagement“.

Foto: Werkstatt im Kreis Unna/Dittrich

Die Lücke zwischen dem Lehrstellen-Angebot und der Nachfrage will ein breites Bündnis aus Wirtschaft, Arbeitsmarkt-Experten, Berufsschulen und Politik mit Hilfe der WerkstattProfis schließen. Die Initiative richtet sich vorwiegend an Jugendliche, die die schulischen Voraussetzungen für eine Ausbildung mitbringen, bisher jedoch keinen Ausbildungsplatz finden konnten, sagt Hanna Stoewe, Abteilungsleiterin der Werkstatt.

Für diese jungen Menschen hat „RAM“ ein umfassendes Angebot: „Wir bieten einen Kompetenzcheck, in dem Stärken und Interessen genau ermittelt werden. Danach begleiten unsere Ausbildungsmanager die Jugendlichen bei dem Weg in eine Lehrstelle. Sie helfen bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz, vermitteln Praktika.“ Und wenn dann die richtige Lehrstelle gefunden ist, unterstützen die Profis sowohl die Auszubildenden wie die Lehrbetriebe bis zu fünf Monate nach dem Ausbildungsstart.

Gleiche Unterstützung gibt es für Betriebe, die vielfach vergebens Auszubildende suchen: Ihr Nachwuchsbedarf wird detailliert aufgenommen, danach werden ihnen passgenaue Bewerber/innen vorgestellt. Die Ausbildungsmanager der Werkstatt stehen beiden Seiten begleitend zur Verfügung, um so vorzeitigen Ausbildungsabbrüchen zu begegnen, die aktuell bei jedem 4. Ausbildungsvertrag zu verzeichnen sind.

Das Bündnis hat sich jetzt ehrgeizige Ziele gesetzt: „Wir wollen in den kommenden zwei Jahren 160 Übergänge in Ausbildung oder in eine Einstiegsqualifizierung schaffen“, sagt Werkstatt-Geschäftsführer Herbert Dörmann. Und für alle Jugendlichen, die nicht direkt auf einen Ausbildungsplatz passen, werden Brücken gebaut. Von einer schulischen Ausbildung, begleitenden Hilfen bis zur außerbetrieblichen Qualifizierung.




Einbruch in Apotheke an Geschwister-Scholl-Straße: Geld, Kosmetika und Hustenbonbons gestohlen

In der Zeit von Dienstag auf Mittwoch sind zwischen 18.30 und 7.00 Uhr Unbekannte in eine Apotheke in der Geschwister-Scholl-Straße eingebrochen.

Sie hebelten die Eingangstür auf und gelangten so in die Räumlichkeiten. Im Tresenbereich wurde aus den Kassen Bargeld entwendet. Außerdem wurden aus den Auslagen noch Kosmetika und Hustenbonbons gestohlen.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Gymnasium: Luke Mischel dank geschickter Rhetorik und guter Argumentation im Regionalfinale von „Jugend debattiert“

„Das ist eigentlich überhaupt nicht meine Position“, war Luke Mischel vom Städtischen Gymnasium Bergkamen zunächst überrascht, als er am Wettbewerbsmorgen sah, dass er in der ersten Debatte des „Jugend-debattiert-Regionalwettbewerbs“ eine der beiden Contra-Positionen würde einnehmen müssen.

Die Schüler des Gymnasiums Bergkamen können hochzufrieden sein: Beim Regionalwettbewerb in Hamm überzeugten Ben Menze, Luke Mischel und Aleyna Eken durch geschickte Rhetorik und gute Argumentation. Luke (Mitte) hat sich für das Regionalfinale qualifiziert. Foto: Schottstädt/SGB

Doch auf ihre Position hatten die 16 Wettbewerbsteilnehmer aus acht Gymnasien und Realschulen des Bezirks „Arnsberg 3“ keinen Einfluss. Alle hatten sich akribisch auf die Debatten vorbereitet, deren Schwerpunkte in diesem Jahr Fragen zu Fitness und Konsum bildeten: Zu den Themen „Sollen in öffentlichen Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheit aufgestellt werden?“ und „Sollen Läden auch an Sonntagen öffnen dürfen?“ traten die Wettbewerbsteilnehmer in zwei Debattenrunden gegeneinander an.

Die Teilnehmer des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, Ben Menze und Luke Mischel, glänzten durch rhetorisch geschickte und überzeugende Argumentation sowie fundierte Sachkenntnis.
Luke Mischel überzeugte die Jury-Mitglieder – entgegen seiner ersten Erwartung – ganz besonders: Er erreichte in der Gesamtwertung den dritten Platz und wird nun am Freitag, 2. März, am Regionalfinale teilnehmen.

Begleitet wurden die beiden Debattanten aus der Jahrgangsstufe neun von ihrer Mitschülerin Aleyna Eken, die sich im Rahmen des Schulentscheids für die Rolle der Ersatzdebattantin qualifiziert hatte und am Wettbewerbstag wirkungsvoll für mentale Unterstützung sorgte, sowie die betreuenden Lehrerinnen Monja Schottstädt und Isabel Heiling. „Beide Debattanten haben eine großartige Leistung gezeigt“, waren sich im Anschluss alle drei Begleiter einig und drücken Luke nun die Daumen für das Regionalfinale.




Delegierte aus dem Kreis Unna stimmen beim CDU-Bundesparteitag für GroKo

Die Christdemokraten haben am Montag in Berlin bei einem Bundesparteitag dem Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD zugestimmt. „Der dringend notwendigen Bildung einer neuen, handlungsfähigen Regierung steht also aus unserer Sicht nichts mehr im Wege“, resümiert Marco Morten Pufke, CDU-Vorsitzender im Kreis Unna und Bergkamener Parteichef.

Die Delegierten aus dem Kreis Unna von links nach rechts: Willi Jasperneite, Marco Morten Pufke, Linda Feliz, Heinrich Böcklühr, Hubert Hüppe. Foto Isabell Drescher

Auch die Delegierten der CDU aus dem Kreis Unna hoben die Hand für den Koalitionsvertrag. Dazu Pufke: „Wir haben uns diese wichtige Entscheidung absolut nicht leichtgemacht.“ Nach der Veröffentlichung des Vertragsentwurfs sind bei den Christdemokraten vielfach Zweifel aufgekommen: Erkennen wir als CDU uns in diesem Papier wieder? Geben wir zu viele unserer Standpunkte auf? Geben wir zu viele Schlüsselpositionen innerhalb der Regierung ab? Wird Nordrhein-Westfalen, wird der Kreis Unna von dem Koalitionsvertrag profitieren können?

177 Seiten waren im Vorfeld zu lesen und zu bewerten. „Am Ende“, meint der CDU-Kreisvorsitzende, „überwog bei uns die Einschätzung, dass der Kreis Unna mit seinen zehn Kommunen an vielen Stellen durch den Koalitionsvertrag gestärkt werden wird.“ Das gehe los mit Sicherstellung stabiler Energiepreise für die produzierenden Unternehmen vor Ort, ein extrem wichtiger Standortfaktor, und ende längst nicht mit dem neuen Baukindergeld – das hilft vielen auf dem Weg zum eigenen Heim. Wichtig seien den Christdemokraten außerdem die hohen Investitionen in Bildung, Digitalisierung und innere Sicherheit.

Überzeugen konnte die CDU-Bundesvorsitzende Dr. Angela Merkel darüber hinaus mit den erst kurz vor dem Parteitag verkündeten Personalvorschlägen. Jens Spahn als Gesundheitsminister und Annegret Kramp-Karrenbauer als neue, mit einem tollen Ergebnis gewählte Generalsekretärin seien eine ausgezeichnete Wahl, um in Partei und Regierung neue Akzente zu setzen.

„Wir haben den Weg freigemacht. Nun sind die Genossen am Zug“, blickt Pufke auf den anstehenden Mitgliederentscheid der SPD.




Bürgermeister ehrt die in 2017 erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler

Bergkamens Bürgermeister, Roland Schäfer, hat für Freitag, 2. März, 19 Uhr, wieder heimische Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften in den Treffpunkt an der Lessingstraße eingeladen, um sie für die im vergangenen Jahr erbrachten sportlichen Leistungen zu ehren.

Lucas Liß im Dress des Nationalteams

Erwartet werden die Vertreter von 6 Mannschaften und 22 Einzelsportlerinnen/Einzelsportler die an Nationalen und Internationalen Meisterschaften teilgenommen haben.

Radsportler Lucas Liß ist dabei sicherlich das bekannteste Gesicht unter den heimischen Sportlern. Leichtathletin Julia Ritter/TV Wattenscheid kann aufgrund eines Länderkampfes in Frankreich leider nicht teilnehmen.

Geehrt werden als Anerkennung für den Breitensport auch Erwerber von Sportabzeichen, die in 2017 zum 40x die geforderten Leistungen erbracht haben.

Eine besondere Rubrik füllen in diesem Jahr Schiedsrichter aus unterschiedlichen Sportarten aus, die für Bergkamener Vereine im Einsatz sind oder in Bergkamen wohnen.
Freuen darf man sich auf Nicole Hertrich von den Bergkamener Bären, die aktuell von den Olympischen Spielen zurückgekehrt ist und dort als eine der Hauptschiedsrichterinnen das Endspiel im Dameneishockey zwischen den USA und Kanada geleitet hat.




Nostalgiemarkt im Stadtmuseum Bergkamen am Donnerstag geöffnet

Der Nostalgiemarkt des Stadtmuseums Bergkamen ist am 1. März 2018, von 14 bis 16 Uhr wieder geöffnet. Hier erwarten am jeden ersten und dritten Donnerstag eines Monats ehrenamtliche Mitarbeiter des Museums, darunter Ursula Eggenstein und Arno Winterholler, die Besucher.

Der Nostalgiemarkt ist eine Einrichtung des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen. Hier kann man unter Trödel und Nostalgischem stöbern und so manche Rarität entdecken. Alte Dachboden- und Kellerfunde aus Privathaushalten, die durchaus noch ihren Wert haben, warten hier auf neue Besitzer.

Bei Rückfragen gibt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/30 60 210 gerne Auskunft.




Blueshighlight im März: Ausnahmekünstler Tommie Harris & The Original Bluesnight Band

Einen besonderen Auftritt in der Reihe Sparkassen Grand Jam gibt es am Mittwoch, 7. März, in der Gaststätte Almrausch:

Tommie Harris. Foto: Manfred Pollert

Um seinen 80ten Geburtstag ausgiebig und gebührend zu feiern, ist der Ausnahmesänger und Entertainer Tommie Harris (USA /Alabama) zusammen mit der Original Bluesnight Band zu Gast.
Als Weggefährte von Jimmy Reed, Luther Allison, Sam & Dave, Heatwave und Muddy Waters, um nur einige zu nennen, schaut er auf eine über 60jährige Karriere zurück.

Der charismatische Bluessänger wurde 1987 in die Alabama Jazz Hall of Fame aufgenommen, obwohl er bereits 20 Jahre in Europa wohnte.

Gregor Hilden (Gitarre)
Olli Gee (Bass)
Tommy Schneller (Sax)
Frank Boestfleisch (Schlagzeug)
Horst Bergmeyer (Orgel/Piano)

Sparkassen Grand Jam
Tommie Harris & Original Bluesnight Band
Gaststätte Almrausch/ ehemals Haus Schmülling
Landwehrstraße 160, 59192 Bergkamen
Tel: 02307/ 87089
Einlass ab 19.00 Uhr
Beginn um 20.00 Uhr
Karten und weitere Infos erhalten Sie im Kulturreferat unter 02307/ 965 464.




Jungs angegrapscht: Haft auf Bewährung für 37-jährigen Bergkamener

von Andreas Milk
Bergkamen. Es ist nicht zwingend nötig, vor Gericht zu erscheinen, um verurteilt zu werden. Ein 37-Jähriger aus Bergkamen dürfte denn auch noch gar nichts wissen von seinem „Glück“. Einer Vorladung war er nicht gefolgt. Wegen sexueller Belästigung von zwei Jungs erließ der Kamener Amtsrichter heute Mittag einen Strafbefehl über fünf Monate Haft auf Bewährung. Außerdem soll der Bergkamener 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

Die beiden Fälle, um die es ging – oder: gehen sollte -, liegen eine Weile zurück: Im Herbst 2016 soll sich der Bergkamener an den beiden Opfern zu schaffen gemacht haben. Die gingen aber erst viel später zur Polizei. „Zu schaffen gemacht“ heißt konkret: Laut Anklage hatte er ihnen in den Schritt gefasst.
Der Mann kann gegen den Strafbefehl Einspruch einlegen. Es gäbe dann einen neuen Verhandlungstermin.

Der Richter hat angekündigt, ihn in diesem Fall von der Polizei holen zu lassen. Die beiden mutmaßlichen Opfer waren heute schon als Zeugen ins Gericht gekommen, und sie machten den Eindruck, bei Bedarf auch gern ein zweites Mal zur Verfügung zu stehen. Dass sie nicht leicht einzuschüchtern sind, ergab sich schon aus den Akten. Laut Ermittlungen hatte seinerzeit einer der beiden Jugendlichen dem Täter direkt mal einen Faustschlag verpasst.




Kundentreue: Höchste Auszeichnung für POCO

Erneut ausgezeichnet: Die Kunden sind POCO treu – so das Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage, die DEUTSCHLAND TEST und FOCUS-MONEY in Auftrag gegeben haben. Dafür hat das Kölner Analyse- und Beratungshaus ServiceValue rund eine halbe Million Kundenbewertungen aus 196 Branchen und knapp 1.900 Unternehmen unter die Lupe genommen.

„Das Ergebnis spricht für unser Konzept, das Discount-Preisniveau zu halten und gleichzeitig die Wertigkeit der Ware, ihre Präsentation und unsere Serviceleistungen zu unterstreichen“, sagt POCO-Vorstandsvorsitzender Thomas Stolletz. Die Auszeichnung steht zudem für hohe Loyalität, Markentreue und Kundenbindung.

Die Befragung wurde von Dezember 2017 bis Januar 2018 durchgeführt. Dabei erhielt jeder Teilnehmer zur Bewertung eine überschaubare Auswahl von Unternehmen. Zentrale Frage dabei: „Wenn Sie in den letzten 24 Monaten bei einem dieser Anbieter für die genannte Branche Kunde waren bzw. noch sind, geben Sie bitte an, ob Sie sich für diesen Anbieter bei einem erneuten Kauf- oder Vertragsinteresse wieder entscheiden würden.“ Anhand der Antworten wurde je Branche/Anbieter ein Ranking erstellt. Die Unternehmen/Marken, die über dem Durchschnitt der mit „Hohe Kundentreue“ bewerteten Unternehmen/Marken liegen, erhalten die Auszeichnung „Höchste Kundentreue“.

POCO:
Bundesweit beschäftigt die POCO-Gruppe rund 8.000 Mitarbeiter mit 121 Märkten in allen Teilen Deutschlands, in Polen und in den Niederlanden. Die Gruppe ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und will das Wachstum mit großer Dynamik weiter fortsetzen. Weitere Standorte werden 2018 eröffnet. Die POCO Einrichtungsmärkte GmbH hat ihren Sitz im westfälischen Bergkamen.
Weitere Informationen zum Unternehmen unter www.poco.de.




Erweiterung des Spieleangebotes im Hallenbad Bergkamen während der Osterferien

In den Osterferien, genauer vom 26. März bis 08. April, findet das Spieleangebot der GSW im Hallenbad Bergkamen auch an Tagen innerhalb der Woche immer von 12:00 bis 18:00 Uhr statt.

Die Termine sind Montag, 26.03., Dienstag, 27.03., Mittwoch, 28.03., Donnerstag: 29.03., Dienstag, 03.04., Mittwoch, 04.04., Donnerstag: 05.04. und Freitag: 06.04.. Der reguläre Spielenachmittag schließt sich sofort an und findet am Sonntag, den 08.04, statt.

Zusätzlich werden die Öffnungszeiten im Hallenbad Bergkamen erweitert:
26.. bis 29. März: 06.30 Uhr – 21.00 Uhr
30. März: 08.00 Uhr – 13.00 Uhr
31. März, 1. und 2. April: 08.00 Uhr – 13.00 Uhr
3. bis 6. April: 06.30 Uhr – 21.00 Uhr
7. April: 08.00 Uhr – 13.00 Uhr
8. April: 08.00 Uhr – 18.00 Uhr




Urgestein der Feuerwehr: Landrat Makiolla verabschiedet Ulrich Peukmann

Diesmal war es anders: Beim Neujahrsempfang der Feuerwehr wurde mit Ulrich Peukmann ein Mann verabschiedet, der als Kreisbrandmeister die Freiwillige Feuerwehr im Kreis wie kaum ein anderer repräsentiert hat und engagiert für ihre Interessen, wie etwa eine bestmögliche Ausbildung und Ausrüstung, eintrat. Jetzt sagte Landrat Michael Makiolla Ulrich Peukmann ein letztes Mal ganz offiziell „Dankeschön!“

Landrat Michael Makiolla (m.) verabschiedet Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann (l.) und begrüßt den neuen Kreisbrandmeister Thomas Heckmann (r.). Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Der gebürtige und bis heute in der Ruhrstadt Schwerte verwurzelte Peukmann war seit 1993 als ehrenamtlicher Kreisbandmeister dabei. Er wurde für diese Funktion sage und schreibe fünf Mal für jeweils sechs Jahre von den Feuerwehren vorgeschlagen und ebenso oft vom Kreistag formell ernannt.

Ende Oktober aus aktivem Dienst ausgeschieden

Thorsten Meyer (l.), Dezernent für Feuer- und Katastrophenschutz, verleiht das Brand- und Katastrophenschutz-Verdienst-Ehrenzeichen in Silber an Ulrich Peukmann (2.v.l.). Mit dabei: Uwe Wiedenbeck, Bezirksbrandmeister im Regierungsbezirk Arnsberg (2.v.r.), und Landrat Michael Makiolla (r.). Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Die letzte Amtszeit war etwas kürzer, denn Peukmann schied mit Vollendung des 63. Lebensjahres im Oktober 2017 aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus. Er legte in Folge dessen wenig später auch die ehrenamtliche Tätigkeit als Kreisbrandmeister nieder.

Landrat Michael Makiolla ließ in seiner Laudatio keinen Zweifel aufkommen: „Ulrich Peukmann ist ein Urgestein in blauer Uniform. Er kennt sich aus im Feuerschutz und Rettungswesen und war immer ganz vorn zu finden, wenn es richtig heiß wurde, wenn Menschenleben oder Sachwerte in Gefahr waren.“

Ein Mann mit Lebensfreude und Humor
Der Verwaltungschef würdigte aber nicht nur den Fachmann, sondern auch die Person. „Wir ehren und verabschieden heute einen Mann, der fast ein viertel Jahrhundert als Retter in der Not tätig war, der viel menschliches Leid gesehen, manche Tragödie erlebt hat und der dennoch oder vielleicht deshalb ein Mann von einer gewissen Leichtigkeit, mit Lebensfreude und viel Humor ist.“

Ulrich Peukmann wurde 1954 in Villigst geboren und absolvierte nach der Schule eine Ausbildung als Dreher bei einer Schwerter Firma, in der er anschließend unter anderem als Betriebsratsvorsitzender und als Sicherheitsfachkraft tätig war. Im Februar 2000 wechselte Ulrich Peukmann zum Kreis und dort zum Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Hohe Auszeichnungen als Anerkennung
Der nun ehemalige Kreisbrandmeister gehört seit 1971 zur Freiwilligen Feuerwehr Schwerte und leitete diese zeitweise auch. Ein Ausdruck seiner vielen Verdienste rund um das Feuerwehrwesen ist die Auszeichnung mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber (1995) und Gold (2005) und dem Ehrenzeichen in Silber für 25-jährige bzw. in Gold für 35-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr.

Neben der Verabschiedung von Peukmann begrüßte Landrat Makiolla auch dessen Nachfolger Thomas Heckmann (Jahrgang 1963). Der Bönener ist seit November 2017 als erster hauptamtlicher Kreisbrandmeister beim Kreis dabei und koordiniert gleichzeitig die Rettungsleitstelle des Kreises.

Die managte allein im letzten Jahr über 5.030 Feuerwehreinsätze, fast 51.520 Rettungsdiensteinsätze und organisierte fast 1.340 Mal über den Rettungshubschrauber „Christoph 8“ schnelle Hilfe aus der Luft.
PK | PKU – Constanze Rauert