Kreuzung Landwehrstraße/Werner Straße: Sieben Verletzte nach Verkehrsunfall mit Flucht
Am Samstag fuhr um 16.45 Uhr ein 76-jähriger Kamener mit seinem Opel die Landwehrstraße in Fahrtrichtung Osten. An der Kreuzung Werner Str./Landwehrstr. fuhr er, aus noch ungeklärten Gründen, ungebremst auf einen vor der Rotlicht zeigenden Ampel stehenden Ford einer 29-jährigen aus Hamm auf.
Trotz eines massiven Frontschadens bog er dann nach rechts auf die Werner Str. ab, wo er im Bereich Heinrichstraße durch Zeugen aufgehalten werden konnte. Der 76-jährige und sein 56-jähriger Beifahrer aus Kamen wurden leicht verletzt. Die 29-jährige, ihr 36-jähriger Beifahrer und die drei Kinder im Alter von 3, 11 und 10 Jahren (alle aus Hamm) wurden ebenfalls leicht verletzt.
Es entstand Sachschaden von ca. 4500 Euro. Der Führerschein des 76-jährigen wurde sichergestellt.
„Knoten-Wettbewerb“ der „kunstwerkstatt sohle 1“: Nach zweieinhalb Stunden der Beratung standen die Sieger fest
Nach zweieinhalb Stunden der Beratung standen die Sieger des „Knoten-Wettbewerbs“ der „kunstwerkstatt sohle 1“ fest. Wer es geworden ist, wird aber erst in der Vernissage der Jahresausstellung der Bergkamener Künstlergruppe am 10. Juni in der städtischen Galerie „sohle1“.
Die „Knoten-Jury“ tagt. Foto: Kunstwerkstatt sohle 1 Bergkamen
17 Beiträge galt es am Ende noch zu würdigen und zu bewerten, nachdem zuvor unzulässige Bewerbungen, also Bewerbungen, die der Ausschreibung nicht entsprachen, aussortiert worden waren. Jurymitglieder waren Mitglieder der kunstwerkstatt und die Leiterin der Galerie Sohle 1, Simone Schmidt-Apel. Die in die Jury entsandten Künstler vertraten schwerpunktmäßig jeweils unterschiedliche künstlerische Techniken: Gitta Nothnagel – Zeichnung, Peter Wiesemann – Skulptur, Marc-Oliver Knappmann – Fotografie, Erwin Piepenbrink – Malerei. So konnten jeweils auch fachspezifische Fragen geklärt, Ansichten ausgetauscht werden. Das war auch durchaus sinnvoll, denn die eingereichten Beiträge zeigten eine beachtliche Vielfalt: Schwerpunkt bildeten Objekte (viermal vertreten), gefolgt von Acrylmalerei (2), Farb-Holzschnitt, Stein- und Holzskulptur, Fotos und Fotobearbeitungen, Bleistiftzeichnung, Aquarell, Keramik – und Mischformen. Inhaltlich reichte die Spanne von der schlichten, aber gekonnten Darstellung von Knoten über Hintersinniges zum Thema bis hin zu politischen und gesellschaftlichen Aussagen.
Zur Bewertung hatte sich die Jury auf vier Bewertungskriterien geeinigt, zu denen – unterschiedlich gewichtet – Punkte vergeben wurden. So war natürlich das Wichtigste die künstlerische Umsetzung des Themas, worin die Idee eingeschlossen ist, jedoch auch die technische Ausführung (soweit auf den Abbildungen erkennbar) war wichtig. Auch bewertet wurden Aufwand und Zugänglichkeit, jedoch nachrangig. Nicht sichtbar für die Juroren waren Vita und künstlerische Vorbildung, einzig der Name, der teilweise aus den Abbildungen stand, war daher in Einzelfällen nicht zu verbergen.
Nachdem die Abbildungen der Beiträge im Ratssaal 2 auf den Tischen zur intensiven Betrachtung ausgelegt worden waren, herrschte konzentrierte Stille, nur ganz gelegentlich unterbrochen durch kurze Zwiegespräche zur Klärung von technikspezifischen Fragen. Nach 60 Minuten waren die ersten fertig, vertieften dann noch einmal ihre Eindrücke und legten ihre Punktevergabe fest. Eine weitere halbe Stunde später begann der Austausch. Jeder Beitrag wurde besprochen, die vergebenen Punkte wurden aufaddiert – und nach einer weiteren Stunde gab es auch einen Sieger.
Die sechs besten Beiträge sollen nun im Rahmen der Jahresausstellung der „kunstwerkstatt sohle 1“ gleichfalls ausgestellt werden, die Beiträge der Plätze 1 -3 erhalten zudem Geldpreise. In den nächsten Tagen werden die Sieger benachrichtigt und dann im Rahmen der Vernissage der Jahresausstellung am 10.6. der Öffentlichkeit vorgestellt. Zu sehen sind die Beiträge zum gestellten Thema „Knoten“ dann ebenso wie das, was sich die Künstler der kunstwerkstatt dieses Jahr zum Thema „Brücken“ haben einfallen lassen, bis zum 22.7. in der Galerie Sohle 1.
„Schwarze Tage“, neuer Krimi von Heinrich Peuckmann
Gerade ist Peuckmanns vielbeachtetes Buch „Gefährliches Spiel“ erschienen, in dem er ganz unglaubliche Fußballgeschichten erzählt, da ist auch schon sein neuer Krimi erschienen. „Schwarze Tage“ heißt er und setzt die Reihe mit dem pensionierten Kommissar Bernhard Völkel fort.
Auch in diesem 7. Fall ist es wie immer. Völkel will mit Krimigeschichten nichts mehr zu tun haben, vor allem seine Tochter hat ihm das verboten, weil sie Angst um ihren Vater hat, aber dann spricht ihn jemand im Westfalenpark an und behauptet, er sei entführt worden. Einige Tage hätte er in einem stockfinsteren Raum verbracht, gefesselt an eine Liege. Der Entführer hätte kein Wort mit ihm gesprochen, er hätte ihn auch nicht gesehen, aber irgendwann, als er schon glaubte, sein Leben gehe zu Ende, hätte er ihn frei gelassen. Und das ganz ohne Lösegeld zu fordern.
Spinnerei, denkt Völkel, wer soll denn diese Geschichte glauben? Mit so was gebe ich mich erst nicht ab. Aber als er dann doch zu recherchieren beginnt, stößt er auf unglaubliche, tragische Abgründe, die nicht nur ihn, sondern auch andere Menschen in tödliche Gefahr bringen.
Wie immer in Peuckmanns Krimis ist es eine hoch spannende Geschichte, die wieder viel über unsere Zeit und die Gesellschaft aussagt. Bei einer Lesung während der Leipziger Buchmesse wird Peuckmann diesen Roman in gut einer Woche erstmal öffentlich vorstellen. Das hat schon Tradition. Ganz in der Nähe der Thomaskirche gibt es eine Künstlerkneipe, in der Peuckmann alle seine Völkel-Krimis zum ersten Mal vorgestellt hat. Er hat dort sogar so etwas wie eine kleine Fangemeinde.
Heinrich Peuckmann: „Schwarze Tage“, Lychatz Verlag Leipzig, 9.95 Euro
Fernsehgerät brannte in einer Wohnung an der Karl-Liebknecht-Straße
Am Samstagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Bergkamen um 9.08 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Karl-Liebknecht-Straße gerufen. Anwohner hatten eine „starke“ Rauchentwicklung hinter einem Fenster gemeldet.
Foto: Feuerwehr Bergkamen
Bei Eintreffen und einer direkt durchgeführten Erkundung der Einsatzkräfte war dies nicht mehr feststellbar. Wie sich dann herausstellte, hatte in einer Wohnung ein Fernsehgerät gebrannt. Dieser wurde von dem Wohnungsinhaber selbst nach draußen gebracht.
Für die Feuerwehr war ein Eingreifen nicht mehr erforderlich. Verletzt wurde niemand, daher auch kein Einsatz für den Rettungsdienst. Der Einsatz der Einheiten Mitte, Weddinghofen, Overberge war um 09.30 Uhr beendet.
Bergkamener Sportler sind nicht nur bei Olympia Spitze
Sie sind nicht nur in Bergkamen echte Sportskanonen. Der eine trainiert für Olympia, die andere führt die Weltrangliste in ihrer Altersklasse an und hortet Pokale und Preise für Europa- und Deutsche Meisterschaften. Wer bei der Sportlerehrung am Freitag im Treffpunkt dabei war, dem taten schon vom Zuhören alle Gliedmaßen weh. Ob mit dem Rad, mit der Bowlingkugel, dem Diskus, der Leichtathletik-Kugel, den diversen Bögen zum Schießen, echten Schusswaffen, mit dem Volleyball oder ganz schlicht mit den Armen und Beinen: Die Bergkamener Sportler sind nicht selten Weltklasse, mindestens aber in Bergkamen echte Vorbilder.
Die geehrten Einzelsportler auf einen Blick.
Gut gefüllt waren die Plätze im Treffpunkt, denn die List der herausragenden Sportler war bei der Sportlerehrung lang.
Mehr als das sind sie für Bürgermeister Roland Schäfer. „Sie sind alle Botschafter“, betonte das Stadtoberhaupt, bevor es Musik, Urkunden und kleine materielle Anerkennungen für jeden gab. „Für jeden Einzelnen und für die Gesellschaft zeigen sie, wie wichtig Sport ist“, so Roland Schäfer. Sport hält nicht nur fit, wie das Beispiel von Ehepaar Caspari zeigt. Die beiden haben die 70 Jahre schon länger überschritten und räumen mit der Bowlingkugel noch immer einen Preis nach dem anderen ab. Hildegard Ziebler, Henry Herbst, Wolfgang Friese und Werner Silz haben jeder einzelne mehr als doppelt so viele Sportabzeichen angesammelt als manches der Sportasse an Lebensjahren in die Waagschale werfen kann.
So kunterbunt wie der Sport in der Stadt war deshalb auch die Liste der Geehrten und Ausgezeichneten. Denn die Sportleidenschaft beginnt beim der Betreuung, beim Training, bei der Hilfestellung für die Sportabzeichen bei den ganz Kleinen im Kindergarten und endet bei den ganz großen Erfolgen. Das alles funktioniert nur, wenn Menschen dafür ihre Freizeit und ihr Herzblut opfern. Deshalb waren zum ersten Mal auch Schiedsrichter unter den Geehrten – aus den verschiedensten Sportarten. Für die Sportler gab es neben einer Laudatio vom Bürgermeister und Urkunden von den politischen Vertretern auch einen Gutschein für einen Sportartikel und für ein Bergkamener Restaurant. Mit gutem Grund fehlte eine Mannschaft an diesem Abend: Die Damen der HC TuRa-Handballmannschaft sind quasi zeitgleich in die Landesliga aufgestiegen.
Viel zu tun gab es auch bei der Ehrung für die Mannschaften und für die Schiedsrichter, denn auch hier gab es viele herausragende Leistungen.
Die Geehrten im Einzelnen:
Bei Ricardo Hoheisel Valasquez vom Bogensportclub Bergkamen liegt der sportliche Erfolg in den Genen: Schon der Großvater und der Vater haben Bergkamener Sportgeschichte geschrieben. Er selbst knüpft hier mit dem Recurve-Bogen an, hat 2017 den 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren in der Halle und den 1. Platz bei der Landesmeisterschaft NRW in der Halle abgeräumt.
Jürgen Runte kommt aus dem gleichen Verein und hat mit dem gleichen Bogen den 2. Platz bei den Bezirksmeisterschaften in der Halle und den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in der Halle erreicht.
Tradition hat bereits die jährliche Ehrung für das Ehepaar Caspari, die in Deutschland und Europa für den Bowlingverein Düsseldorf längst Geschichte geschrieben haben. Ulla Caspari hat 2017 den 1. Platz bei den Westdeutschen Meisterschaften im Einzel und den 2. Platz im Trio sowie den 1. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Einzel und den 5. Platz im Trio belegt. Erich Caspari hat den 1. Platz bei den Westdeutschen Meisterschaften im Einzel und den 1. Platz im Trio erreicht.
Rebecca Graeve ist schon lange ein Vorbild für alle, die sie auf dem Eis erleben. Für den EC Bergkamener Bären ist die 24-jährige gelernte Verteidigerin beim Eishockey unverzichtbar – und auch für die Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen. Die Teilnahme an den U18-Weltmeisterschaften und an den Weltmeisterschaften der Frauen stehen bereits in ihrem Erfolgsbuch. Die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in Südkorea hat leider nicht geklappt. Dafür kämpfte sie im vergangenen Jahr um die Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften in den USA und erreichte einen famosen 4. Platz.
Tobias Ostwinkel ist nicht nur Jugendsportwart der Leichtathletikabteilung des SuS Oberaden. Er ist auch selbst im Sprung und Speerwurf aktiv und hat 2017 den 1. Platz bei den Westfälischen Senioren-Meisterschaften in der Altersklasse M40 im Dreisprung und im Weitsprung und im Speerwurf bei den Westf. Senioren-Meisterschaften den 2. Platz belegt.
Auch Ilona Schaub gehört zu den älteren Semestern, die Beeindruckendes leisten. Sie tritt für den SuS Oberaden an und war bei der Sportlerehrung zum ersten Mal dabei für 1. Plätze bei den Kreismeisterschaften mit dem Speer und mit der Kugel und 1. Plätze mit der Kugel und dem Diskus bei den Westfälischen Senioren-Meisterschaften.
Werner Silz tritt ebenfalls für den SuS Oberaden als Leichtathlet an – mit 78 Jahren und seit vielen Jahrzehnten mit nachhaltig konstantem Erfolg mit dem Speer. 2017 belegte er 1. Platz bei den Kreismeisterschaften, den 3. Platz bei den Offenen Nordrhein-Senioren-Meisterschaften, den 1. Platz in der Westfälischen Bestenlisten-Platzierung und den 1. Platz bei den Westfälischen Senioren-Meisterschaften.
Unendlich lang ist die Liste der Erfolge von Julia Ritter. Sie hat mit der Teilnahme an den Deutschen Hallenmeisterschaften einen weiteren Schritt auf der sportlichen Karriereleiter gemacht. Vom DLV wurde sie als „Jugendleichtathletin des Jahres 2017“ geehrt und als „Frohnatur mit Killerinstinkt“ bezeichnet. Ihre Erfolge 2017 für den SuS Oberaden/TV Wattenscheid: 1.Platz in der Weltrangliste der U20 im Kugelstoßen, U20-Europameisterin im Kugelstoßen, Deutsche U20 Meisterin mit Kugel und Diskus, Deutsche U20-Hallenmeisterin Kugel, Deutsche U20 Winterwurfmeisterin Diskus.
Weit mehr als nur in die Fußstapfen ihrer Schwester tritt Emily Ritter. Sie wurde 2017 für den SuS Oberaden Vize-westfalenmeisterin im Speerwurf, erreichte Platz 20 der Deutschen U16 Bestenliste und vordere Platzierungen im Kugelstoßen, Dreisprung, Speer- und im Mehrkampf Block Wurf in der westfälischen Bestenliste.
Nina Seiler ist ebenfalls Nachwuchsathletin beim SuS Oberaden. Sie hat 2017 die Kreismeisterschaft im Ballwurf und den 2. Platz bei den Westfalenmeisterschaften im Diskuswurf in der Altersklasse W14 erreicht.
800 Kinder und unzählige Erwachsene – darunter auch den Bürgermeister – haben sie nicht nur selbst zu den Sportabzeichen geführt. Sie selbst haben sie rekordverdächtig oft absolviert. Hildegard Ziebler (SuS Oberaden, 40. Sportabzeichen), Henry Herbst (SuS Oberaden, 40. Sportabzeichen), Wolfgang Friese (TuRa Bergkamen, 40. Sportabzeichen) und Werner Silz (SuS Oberaden, 45. Sportabzeichen) wurden für beide Leistungen ausgezeichnet.
Lucas Liß ist bereits ein Star auf dem Rennrad. Im „rad-net ROSE Team“ ist er fester Bestandteil in der Weltspitze der Radrennfahrer und kann bisher auf über 130 Siege bei Rundstrecken-, Straßen- und Bahnrennen verweisen. Besonders sind dabei die Erfolge bei Europameisterschaften und bei Deutschen Meisterschaften mit den jeweiligen Meistertiteln und dem Weltmeistertitel im Scratch in 2015 zu erwähnen. Im Dezember 2017 stürzte Lucas Liß beim Training für die Deutschen Omnium-Meisterschaften in der Oderlandhalle in Frankfurt/Oder nach der Kollision mit einem anderen Rennfahrer schwer. Im Krankenhaus wurden bei ihm ein Riss im rechten Lungenflügel sowie Prellungen und Hautabschürfungen festgestellt. Inzwischen geht es ihm aber wieder gut. Eines seiner sportlichen Ziele ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen in 2020 in Tokio. Seine größten Erfolge 2017 waren: Vizeweltmeister bei den Bahnweltmeisterschaften in Hongkong, Deutscher Meister in der Halle in der Mannschaftsverfolgung und Deutscher Meister in der Halle im Scratch.
Ralf Haarmann tritt für die Schießgruppe Overberge an und taucht regelmäßig in den Siegerlisten auf. Seine Erfolge 2017 waren: 1. Platz bei den Bezirksmeisterschaften mit dem Kleinkalibergewehr, 1. Patz bei den Bezirksmeisterschaften mit dem Zimmerstutzen, 1. Platz bei den Landesmeisterschaften mit dem Zimmerstutzen.
Als Schiedsrichter wurden geehrt:
Martin Kensy (Tischtennis, SuS Oberaden, Ober- oder als Tischschiedsrichter bis zur 2. Liga), Carsten Umbescheidt (Handball, TuS Eintracht Overberge, Männer- und Frauenbereich in der Oberliga, im Handballkreis Hellweg als Jugendausschussvorsitzender, Jugendkoordinator, Staffelleiter und als stellv. Kreis-Schiedsrichterwart aktiv), Lukas Sauer (Fußball, FC TuRa Bergkamen, durchgestartet von der Kreis- bis zur Regionalliga; Mitglied des Kreisschiedsrichterausschusses Unna/Hamm und verantwortlicher Lehrwart), Winfried Kühnle (Badminton, BC Bergkamen, 1. Bundesliga und Parabadminton für Menschen mit Behinderungen, Einsätze bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie als Oberschiedsrichter bei Landesspielen von Special Olympics), Nicole Hertrich (Eishockey, EC Bergkamener Bären, Spiele in der 2. Bundesliga und bei den Olympischen Spielen – auch aktuell bei den Winterspielen in Südkorea).
Die geehrten Mannschaften:
Der BSC Bergkamen hat inzwischen ca. 100 Mitgliedern, davon ca. 30 im Juniorenbereich. Dabei ist der Verein erst 2011 gegründet worden. Er war Gastgeber von Turnierveranstaltungen wie den „Deutschen Meisterschaft“ in der Friedrichsberghalle in 2015 und der „Deutschen Meisterschaften“ im Freien. Die eigenen Erfolge der Mannschaft Herren Master Recurve 2017: die 1. und 2. Plätze bei Bezirks- und Landesmeisterschaften.
Im Handball ist Bergkamen Spitze. Mit dem TuS Eintracht Overberge, dem HC TuRa Bergkamen und dem SuS Oberaden bieten drei Vereine die Möglichkeit Handball, im Junioren-, Damen- und Herrenbereich zu spielen. Im Herren- und Juniorenbereich waren die Bergkamener Mannschaften wiederholt auf Verbandsebene aktiv und haben es in den 1980er im Herrenbereich bis in die 1. Bundesliga geschafft. Im Damenbereich hat der HC TuRa in den letzten Jahren die Weichen für erfolgreichen Frauenhandball gestellt und sich mit den 1. Damen mittlerweile in der Oberliga etabliert. Beim TuS Eintracht Overberge hat man die Liebe zum Frauenhandball wiederentdeckt und in der Saison 2016/2017 erneut eine Damenmannschaft zum Spielbetrieb gemeldet. Der neu gegründeten Damenmannschaft gelang in ihrem ersten Jahr in der Kreisklasse der Durchmarsch und stieg mit nur einer Niederlage in die Kreisliga auf. Die Erfolge 2017: Die 2. Damenmannschaft HC TuRa Bergkamen wurde Meister in der Kreisliga und erreichte den Aufstieg in die Bezirksliga, die 1. Damenmannschaft des TuS Eintracht Overberge wurde Meister in der Kreisklasse und erreichte den Aufstieg in die Kreisliga.
Die Schießgruppe Overberge ist regelmäßiger Ausrichter der Bergkamener Stadtmeisterschaften im „Sportschießen“. Die Schießgruppe Overberge ist in jedem Jahr mit ihren aktiven Schützinnen und Schützen in Einzel- und Mannschaftswertungen auf Kreis- und Verbandsebene vertreten und belegt dort vordere Plätze. Sie Mannschaft „Senioren Alt“ wurde Landesmeister über 50 m und 100 m mit dem Kleinkalibergewehr.
In Bergkamen ist der Tischtennissport zwar nicht Volkssport, aber mit den Tischtennisvereinen SuS Oberaden, TuRa Bergkamen und TTC Rünthe kann Bergkamen ein breites Angebot für die Ausübung des „Spiels mit dem schnellsten Rückschlag“ vorweisen. Für den Aufstieg in die Bezirksliga wird in diesem Jahr die 2. Herrenmannschaft des TTC Rünthe geehrt.
In Bergkamen wird Volleyball zum zentralen Thema, wenn der SuS Oberaden im Juni eines jeden Jahres zu seinem Internationalen Volleyballturnier einlädt. 2017 traten mit 68 Mannschaften und 730 Spielerinnen und Spielern an. Die Volleyball-Abteilung des SuS Oberaden feierte 2017 ihr 40Jähriges und den Aufstieg im Seniorenbereich mit der 1. Herrenmannschaft in die Verbandsliga.
Unfallflucht: Vectra auf der Albert-Einstein-Straße beschädigt
Am Freitagnachmittag stellte gegen 13.30 Uhr eine 37-jährige Bergkamenerin ihren Opel Vectra in der Albert-Einstein-Straße Höhe Hausnummer. 2 zum Parken ab. Als sie gegen 21.00 Uhr zu ihrem Opel zurückkehrte, stellte sie einen Schaden an ihrem vorderen linken Kotflügel und der Stoßstange fest.
Der Unfallverursacher hatte sich offensichtlich entfernt, ohne sich um den Schaden in Höhe von ca. 2000 Euro zu kümmern. Sachdienliche Hinweise an die Polizei Kamen unter 02307-9210.
Betrunken gegen Werbetafel geprallt: Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall auf der Lünener Straße
Am frühen Samstagmorgen fuhr gegen 1.00 Uhr befuhr ein 33-jähriger Bergkamener mit seinem Skoda die Lünener Straße in Richtung Bergkamen. An der Einmündung Im Sundern verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.
Dort kollidierte er mit einer Werbetafel. Dadurch wurden er und sein 32-jähriger Beifahrer aus Bergkamen leicht verletzt. Da der Fahrer offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Da sein Skoda nicht mehr fahrbereit war, wurde er abgeschleppt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 3500 Euro.
Wieder ein schwerer Unfall am Stauende auf der A1
Auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen kam es am Freitagmorgen um 7.20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall.
Ein 35-jähriger Autotransporter-Fahrer aus Polen übersah in Höhe des Autobahnkreuzes Dortmund-Unna ein Stauende und fuhr auf den anhaltenden Klein-Lkw eines 63-jährigen aus Dortmund auf. Der Klein-Lkw rutschte auf den Seitenstreifen und kam dort circa 500 Meter weiter zum Stehen. Der Autotransporter kollidierte mit seiner Restgeschwindigkeit noch mit einem stehenden Lkw eines 55-Jährigen aus Herford.
Der 63-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 35-Jährige und der 55-Jährige wurden leicht verletzt.
Die A 1 war an der Unfallstelle ca. eine halbe Stunde komplett gesperrt. Anschließend lief der Verkehr über eine bzw. zwei Fahrspuren, bis der Einsatz gegen 12.30 Uhr beendet war. Es kam zu erheblichen Verkehrsstörungen mit Stau über zehn Kilometer Länge.
DRK Bergkamen erhält neues Fahrzeug
Nach fast 13 Jahren erhält das DRK, Ortsverein Bergkamen e.V., ein neues Fahrzeug. Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Bergkamen-Bönen, Beate Brumberg, und Vorstandsmitglied Tobias Laaß bekamen ganz besonderen Besuch. Einige Mitglieder des DRK Ortsvereins stellten das neue Fahrzeug vor. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Zuschuss den Erwerb dieses Fahrzeuges ermöglichen konnten“, begrüßte Frau Brumberg die Aktiven des DRK Ortsvereins Bergkamen.
Der Vorstand der Sparkasse Bergkamen-Bönen nahm das neue DRK-Fahrzeug in Augenschein.
Bestellt worden ist der Mannschaftstransportwagen bereits im Oktober 2016. Die Auslieferung hatte sich jedoch verzögert. Es handelt sich um einen 8-sitzigen Transportwagen, den das DRK bei Sanitätseinsätzen oder für Transporte von Zelten sowie bei Blutspendeterminen nutzen wird. Die Gesamtkosten für das Fahrzeug beliefen sich auf rd. 27.000 Euro.
„Die Ausstattung des Fahrzeuges haben die Aktiven des DRK Ortsvereins selbstständig ausgesucht. Sie nutzen das Fahrzeug schließlich regelmäßig und wissen am besten, was benötigt wird“, so der Vorsitzende Andreas Kray. Anders als das Vorgängerfahrzeug ist der Wagen jetzt mit zwei Sitzbänken ausgestattet, die im Fond gegenüber angeordnet sind. In der Mitte kann ein Tisch heruntergeklappt werden.
Wert gelegt hat die Rotkreuzleitung mit Monika May und Christian Thomé darauf, dass das Fahrzeug gleich mit Digitalfunk ausgestattet worden ist. Dies konnte durch die großzügige Spende der Sparkasse Bergkamen-Bönen realisiert werden.
30 Auszubildende von Bayer in Bergkamen bestanden erfolgreich ihre Abschlussprüfung
Viele strahlende Gesichter bei Bayer in Bergkamen: 30 Auszubildende – 16 Chemikanten, sieben Chemielaboranten, zwei Kauffrauen für Büromanagement und fünf Azubis in technischen Berufen – haben die Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund kürzlich bestanden und ihre Ausbildung damit erfolgreich beendet.
Mehr als 40 junge Menschen feierten bei Bayer kürzlich ihren Ausbildungsabschluss. Die meisten von ihnen sind inzwischen erfolgreich ins Berufsleben gestartet. Foto: Bayer AG
Mehr als die Hälfte von ihnen sogar deutlich schneller als im Normalfall üblich. „Diese Zahlen bestätigen den hohen Stand der Ausbildung bei Bayer in Bergkamen“, bilanziert Standortleiter Dr. Timo Fleßner.
Als Beleg dafür wertet Fleßner neben sehr guten und guten Noten insbesondere die in diesem Jahr außergewöhnlich hohe Zahl an vorzeitigen Abschlüssen: Gleich 17 Azubis gelang es, ihre Ausbildung aufgrund guter Leistungen um sechs oder sogar um zwölf Monate zu verkürzen. Und fast alle von ihnen hat Bayer übernommen. Als Lohn für ihre Anstrengungen haben sie in den allermeisten Fällen ein Angebot für ein unbefristetes Arbeitsverhältnis erhalten.
Angesichts des demografischen Wandels und einer zunehmend älteren Belegschaft ist qualifizierter Nachwuchs wichtiger denn je. Positiv bewertete Fleßner ausdrücklich die guten beruflichen Perspektiven für Chemikanten. „Es ist sehr erfreulich, dass wir allen ausgelernten Chemikanten einen Arbeitsplatz bei Bayer anbieten können.“ Dies trage hoffentlich dazu bei, die Attraktivität dieses vielseitigen und anspruchsvollen Berufs zu steigern.
Zu den erfolgreichen Absolventen zählen auch zwei Umschüler und 14 Nachwuchskräfte, die Bayer für andere Firmen in Chemieberufen ausgebildet hat. Damit unterstreicht das Unternehmen sein Engagement für junge Menschen, das weit über die Ausbildung für den eigenen Bedarf hinausgeht. „Die langjährige Ausbildungskooperation mit anderen Firmen und die guten Übernahmechancen aller Azubis sind ein erfreuliches Zeichen und bestätigen unsere Arbeit“, stellt Ausbildungsleiter Karl Heinz Grafenschäfer fest.
48-jähriger Rollerfahrer durch Unfall auf dem Westenhellweg schwer verletzt
Am Donnerstag ist ein 48-jähriger Rollerfahrer bei einem Verkehrsunfall auf dem Westenhellweg in Heil schwer verletzt worden.
Ein 51-jähriger Opel Fahrer aus Waltrop fuhr auf der Jahnstraße und wollte über die Kreuzung Westenhellweg in die Dorfstraße fahren. Dabei übersah er den 48-jährigen Rollerfahrer aus Bergkamen, der auf dem Westenhellweg in Richtung Lünen fuhr. Im Baustellenbereich fuhr er in die rechte Fahrzeugseite und wurde dabei über den Pkw geschleudert.
Durch die Besatzung eines RTW und eines Rettungshubschraubers wurde der Verletzte zunächst erstversorgt und dann mit dem RTW ins Krankenhaus gebracht. Der geschätzte Sachschaden liegt bei etwa 3500 Euro.