Betrunken gegen ein parkendes Auto gefahren: Führerschein ist erstmal weg
In der Nacht zu Mittwoch fuhr gegen 3 Uhr ein 49 jähriger Pkw-Fahrer aus Bergkamen auf der Rotherbachstraße in Oberaden in Richtung Erich-Ollenhauer-Straße. In Höhe Hausnummer 27 prallte er gegen einen am Fahrbandrand geparkten Pkw und schob diesen noch etwa sieben Meter weiter.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten deutlichen Alkoholgeruch bei dem Pkw-Fahrer fest. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 8 000 Euro geschätzt.
Drei Schwerverletzte durch einen Verkehrsunfall auf dem Westenhellweg
Drei Schwerverletzte forderte am Dienstagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall auf dem Westenhellweg in Heil.
Gegen 17.00 Uhr befuhr nach Angaben der Polizei ein 19-jähriger Fahrzeugführer aus Bergkamen zusammen mit seinem 17-jährigen Bergkamener Beifahrer den Westenhellweg in Bergkamen-Heil in Fahrtrichtung Bergkamen-Rünthe. Im Verlauf des Westenhellwegs kam der 19jährige zwischen der Einmündung Jahnstraße und der Einmündung Nördliche Lippestraße in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrspur ab und geriet in den Gegenverkehr, wo er mit dem entgegenkommenden Fahrzeug einer 29-jährigen Fahrzeugführerin aus Lünen kollidierte. Durch die Kollision wurden alle drei Personen so schwer verletzt, dass sie zu umliegenden Krankenhäusern gebracht werden mussten, wo sie stationär verbleiben.
Die beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge mussten durch angeforderte Abschleppunternehmen geborgen werden. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme war der Westenhellweg in Höhe der Unfallstelle für die Dauer von etwa 90 Minuten komplett gesperrt. Am Einsatz waren zusätzlich drei Rettungswagen, ein Notarztwagen und der Polizeihubschrauber beteiligt. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.
„Leinen los“ in der Marina Rünthe: Handwerkssenioren erleben den Kanal!
Foto: Kreishandwerkerschaft Unna
„Eine Schifffahrt, die ist lustig …“ Beim aktuellen Tagesausflug des Seniorenkreises Unna der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe auf dem Datteln-Hamm-Kanal (und darüber hinaus) zeigte sich die Marina Rünthe in Bergkamen als Ausgangspunkt von ihrer besten Seite – inklusive Fotomotiv bei der Abfahrt.
So verbrachte die rund 40köpfige Besuchergruppe unter Führung ihres Präsidenten Erwin Simon an Bord der „Santa Monika III“ ein paar schöne Stunden auf dem Wasser in geselliger Handwerkerrunde. Bei Kaffee und Kuchen und späterem Abendessen konnte nach Herzenslust gefachsimpelt und über alte Zeiten geplaudert werden.
Der Seniorenkreis bietet mehrmals im Jahr Veranstaltungen für ehemalige selbstständige HandwerkerInnen aus dem Kreis Unna an. Wer Interesse hat, meldet sich unter Tel. 02303 250540 bei der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, Nordring 12, Unna.
Exkursion des Behindertenbeirates zur Ökologiestation: Barrierefreier Radtourismus auf der „Römer-Lippe-Route“
Zwischenstopp auf der Adener Höhe: Auch hier entdeckten die Experten einiges, was für Behinderte nicht optimal gelöst ist. Foto: Stadt Bergkamen
Interessierte Mitglieder des Behindertenbeirates der Stadt Bergkamen machten sich in der letzten Woche gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten des Kreises Unna, Gabriele Olbrich-Steiner, auf den Weg, um den ungehinderten Zugang zu einer der wichtigsten touristischen Einrichtungen auf dem Stadtgebiet und deren Erfahr-barkeit für Menschen mit Behinderungen zu testen.
Diese Aktion wurde durch die Tourismusförderin der Stadtverwaltung, Simone Krä-mer, ins Leben gerufen, die das Thema „Barrierefreiheit im Tourismus“ bereits in den letzten zwei Sitzungen des Behindertenbeirates umfassend erläutert und um die Unterstützung des Beirates gebeten hatte. Für die Exkursion organisierte sie den Fahrdienst der DasDies Service GmbH, der seit Jahren in der Sommersaison regelmäßig in ihrem Auftrag die barrierefreien Haldenfahrten durchführt.
Auf dem Weg zur Ökologiestation des Kreises Unna machte die Gruppe einen kurzen Zwischenstopp auf der Adener Höhe der Bergehalde Großes Holz. „Bereits hier konnten einige Umstände festgestellt werden, die für Menschen mit Behinderungen nicht optimal gelöst sind“, berichtet die Vorsitzende des Behindertenbeirates Martina Eickhoff.
Auf der Ökologiestation begrüßten die Beigeordnete Christine Busch und Michael Bub, der beim Umweltzentrum Westfalen die Öffentlichkeitsarbeit verantwortet, die Gruppe und Herr Bub führte sie durch das Haus und die Außenanlagen. Anschlie-ßend wurde unter Führung der Hausleitung Barbara Döring das Gästehaus an der Ökologiestation begangen, das mehrere barrierefreie Zimmer aufweisen kann. „Bei den Rundgängen wurden zahlreiche Anregungen gesammelt, die bei einer Umset-zung für eine Verbesserung der Zugänglichkeit und Nutzbarkeit beider Einrichtun-gen für Menschen mit Behinderungen sorgen werden“, sagt Martina Eickhoff. „Sei-tens des Beirates hoffen wir, dass unsere Anregungen nach und nach umgesetzt werden.“
Im weiteren Verlauf stellte Herr Pascal Tönnissen von der Ruhr Tourismus GmbH das EFRE-Förderprojekt „Barrierefreier Radtourismus an der Römer-Lippe-Route“ vor. „Bergkamen ist eine wichtige Station auf der Route und wir wollen uns diesem Thema intensiv widmen“, erläutert Simone Krämer. „Die Ökologiestation mit dem angegliederten Gästehaus wird nicht die letzte touristische Einrichtung in Bergkamen gewesen sein, für die wir die Expertise des Behindertenbeirates einholen.“
Wildkräuter-Spaziergang an der Ökostation
Wild wachsende Kräuter begegnen uns überall. Doch oft wissen wir nichts mehr über deren Kräfte und Wirkungsweisen. Für unsere Großmütter war es noch selbstverständlich, sich in der Wald- und Wiesenapotheke zu bedienen, und Kochen ohne Kräuter war undenkbar.
Auf einem Spaziergang an der Ökologiestation in Bergkamen-Heil am Dienstag, 12. Juni, stellt die Wildkräuterexpertin Claudia Backenecker die oft unscheinbaren Helfer am Wegesrand vor. Sie berichtet von ihrer Verwendung in der Küche, als Heilkräuter und erzählt mystische Geschichten, die sich um sie ranken.
Der etwa zweistündige Spaziergang beginnt um 17.00 Uhr. Die Kosten betragen 5,00 € je Teilnehmer, man sollte an angemessene Kleidung denken. Eine Anmeldung ist unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen möglich.
Sechstklässler des Gymnasiums tüftelten beim HEUREKA-Wettbewerb zum Thema „Mensch und Natur“
Die Aufnahme zeigt die elf Preisträgerinnen und Preisträger bei der Siegerehrung durch Schulleiterin Bärbel Heidenreich und Organisatorin Julia Emmerich im PZ der Schule. Foto: Pytlinski/SGB
Wie werden eigentlich Sinnesreize wie der Geschmack oder ein Geruch an das Gehirn weitergeleitet? Warum ist frisch gefallener Schnee eigentlich weiß? Welcher Begriff für Süßigkeiten wird nicht auch im Bereich Computer/Internet genutzt? An diesen Fragen und vielen mehr aus den Kategorien Mensch und Tier – Natur und Umwelt – Technik und Fortschritt tüftelten die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen beim HEUREKA-Wettwerb „Mensch und Natur“.
Aus drei vorgegebenen Antwort-Möglichkeiten mussten die Schülerinnen und Schüler im Modus „Multiple Choice“ die eine richtige auswählen. Antwortete man richtig, erhielt man drei Punkte. Eine falsche Lösung führte zu einem Punkt Abzug – eine nicht beantwortete Frage bedeutete null Punkte. Das „Startkapital“ betrug 45 Punkte bei 45 Fragen. Maximal waren 180 Punkte zu erreichen.
Das beste naturwissenschaftliche Gespür bewies Jamil Badjie, der mit hervorragenden 156 Punkten Platz eins belegte. Belana Torkler erreichte mit 144 Punkten ebenfalls einen tollen ersten Platz.
Zweite Ränge gingen an Rebecca Roter (143), Patrick Scholze (140) und Chris Kappe (138)
Jeweils auf dem dritten Rang kletterten Lara Timmermann (137), Florian Lambart (130), Helen Blicharski (128), Luna Bruns (128) und Alice Solvejk Reska (128).
Mit den Ergebnissen der mittlerweile dritten Teilnahme zeigte sich Organisatorin Julia Emmerich erneut sehr zufrieden: „Wir hatten unzählige Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die wieder mit viel Neugier und Interesse gegenüber den Naturwissenschaften an die Sache herangegangen sind. Der Wettbewerb hat sich mittlerweile als Angebot etabliert.“
Kinderferienaktion im Römerpark Bergkamen: Einige Plätze sind noch frei!
Vom 30. Juli bis zum 3. August 2018, jeweils von 10 bis 15 Uhr, bietet der Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen e. V. im Römerpark Bergkamen das Drususcamp für Kinder und Jugendliche an. Schwerpunkt der diesjährigen Ferienaktion ist die Lebens- und Arbeitswelt der Germanen an der Lippe.
Ob Germane oder Römer, beide Völker benutzten zu Herstellung ihrer Werkzeuge und Alltagsgegenstände Materialien, die ihnen die Natur bot. Holz, Wolle und Ton sind einige der Rohstoffe, die viel Verwendung fanden. Die Teilnehmer/innen beschäftigen sich mit den Naturprodukten und verarbeiten sie wie die Germanen vor 2000 Jahren. Holzlöffel schnitzen, Wolle spinnen und das fertige Garn verweben, aus Leder und Bast Schleudern herstellen, sind nur einige Herausforderungen, welche die jungen Handwerker an den einzelnen Stationen als Aufgabe erhalten. Im römischen Workshop „Knochenbearbeitung“ werden Tierknochen zur Anfertigung von Gegenständen nach römischen Vorbildern verwendet.
Die Workshopwoche wird von erfahrenen Museumspädagogen/innen der Gruppen Ars Replika und Ars Asta durchgeführt. Das Programm ist für interessierte Kinder zwischen 7 und 12 Jahren. Die Kosten betragen 120 € (kleiner Imbiss inklusive). Anmeldungen nimmt das Stadtmuseum telefonisch unter 02306/306021-0 und per Mail, l.gulka-hoell@stadtmuseum-bergkamen.de, entgegen. Einige Plätze sind noch frei.
UKBS setzt Wachstumskurs auch in Bergkamen fort: Neubauten, Instandhaltung und starke Dividende
Matthias Fischer – hier im Bild rechts mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Theodor Rieke – lenkt seit dem 1. Juli 2007 als Geschäftsführer die Geschicke des kommunalen Wohnungsunternehmens UKBS. Foto: UKBS
Erheblicher Investitionen in die Substanzerhaltung und ein starkes Engagements auf dem Neubausektor kennzeichneten das Geschäftsjahr 2017 der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS). Davon profitierten auch Anlagen in der Stadt Bergkamen, in der das kommunale Unternehmen 410 Wohnungseinheiten unterhält. Weitere 30 zeitgemäße Wohnungen werden – wie berichtet – ab diesem Sommer im Herzen der Innenstadt gegenüber dem Rathaus in einem modernen Wohn- und Geschäftshaus entstehen.
„Geordnete wirtschaftliche Verhältnisse“ hat Wirtschaftsprüfer Richard Engbert vom Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) in einer gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschaftern testiert. Daran nahmen aus Bergkamen I. Beigeordneter Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters und Ratsherr Kay Schulte (beide Aufsichtsrat) sowie Ratsherr Andre Rocholl (Vertreter des Gesellschafters) teil. Der Prüfer erteilte nach Vorlage des Jahresabschlusses den „uneingeschränkten Bestätigungsvermerk“. Mehr noch: Er hob hervor, dass sich die UKBS im betriebswirtschaftlichen Vergleich, dem so genannten „Benchmarking“, nicht zu verstecken braucht und sich „auf Augenhöhe“ mit anderen Unternehmen in der Region befindet.
Die von Geschäftsführer Matthias Fischer für 2017 vorgelegten Zahlen sind ein deutlicher Beweis eines erfolgreichen Geschäftsjahres. So hat sich die Bilanzsumme auf knapp 110 Mio. Euro (Vorjahr 106,6 Mio.) erhöht. Die Anzahl der Wohnungen im gesamten Betreuungsgebiet der UKBS ist zum Ende des Jahres 2017 auf 2.963 Einheiten mit insgesamt 209.532 qm angestiegen; vor fünf Jahren waren es noch 2.827 Wohnungen mit gesamt 195.855 qm.
Bei einem Invest von rund 24 Mio. Euro in diesen fünf Jahren ist die Wohnungsmiete nahezu konstant geblieben. Sie erhöhte sich seit 2013 in Bergkamen lediglich um 26 Cent auf 4,88 Euro im Durchschnitt. Das veranlasste Aufsichtsratsvorsitzenden Rieke zu der Feststellung: „Wichtig ist für unsere UKBS, dass wir bezahlbaren Wohnraum erhalten und neuen schaffen können!“
Getreu diesem Grundsatz investierte das kommunale Wohnungsunternehmen im abgelaufenen Jahr genau 3,920 Mio. Euro
in die Instandhaltung, also rechnerisch 18,96 Euro pro Quadratmeter. Von der Gesamtsumme entfielen auf die Stadt
Bergkamen 394.000 Euro. Diese Summe wurde für den Anbau eines Aufzuges am Hause Lütke Holz 3 und 5 sowie für vier Garagen im Stollen und für die Dämmung von Dachböden der Häuser im Stollen 7 und 8 aufgewendet.
Trotz des anhaltend starken Engagements bei der Modernisierung und Sanierung des Altbestandes wie auch auf dem Neubausektor ist die UKBS in der Lage, für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 wieder eine Dividende in Höhe von 640.000 Euro an die Gesellschafterkommunen auszuschütten. Den entsprechenden Beschluss dazu fassten Aufsichtsrat und Gesellschafter jetzt in ihrer gemeinsamen Sitzung in Unna. Für die Stadt Bergkamen ist das bei einer Beteiligung von 14,00 Prozent an dem kommunalen Wohnungsunternehmen immerhin die stolze Summe von 89.600 Euro.
Großeinsatz der Bergkamener Feuerwehr: Kellerbrand am Hünenpad macht 12 Familien obdachlos
Fotos: Feuerwehr Oberaden
Ein Kellerbrand am Hünenpad in Oberaden hat am Montagnachmittag rund ein Dutzend Familien vorübergehend obdachlos gemacht.
Zur Bekämpfung des Feuers rückten die Einheiten Oberaden, Bergkamen-Mitte, Heil und Weddinghofen mit insgesamt 53 Feuerwehrleute um 16.55 Uhr an. Hinzu kamen die Besatzungen von drei Rettungswagen, ein Notarzt, ein Leitender Notarzt, Beamte der Polizei, sowie Mitarbeiter des Ordnungsamts und der GSW.
Als die ersten Einsatzkräfte am Hünenpad eintrafen, quoll dicker Rauch aus den Kellerfenster. Da die Fluchtwege übers Treppenhaus abgeschnitten waren, holten die Feuerwehrleute drei Bewohner mit Leitern aus den beiden betroffenen Gebäuden. Zwei Personen mussten wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Bei den beiden hauptsächlich betroffenen Gebäuden handelt es sich um zwei 6-Familien-Häuser, deren Keller miteinander verbunden sind. Ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde nach Auskunft der Feuerwehr ein weiteres benachbartes 6. Familien-Haus.
Hauptgrund dafür, dass die beiden hauptsächlich betroffenen Gebäude vorübergehend unbewohnbar sind, sind die Zerstörungen, die das Feuer im Keller an den Stromkabeln angerichtet hatte. Aus Sicherheitsgründen haben die GSW die beiden Häuser vom Netz genommen.
Mit Unterstützung des Ordnungsamts werden die betroffenen Familien bei Verwandten, Freunden oder Hotels untergebracht.
Die Ursache des Kellerbrands ist zurzeit nicht bekannt. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gutes Ergebnis bei der Mitarbeitendenbefragung der AWO-Kindertageseinrichtungen
Die AWO im Unterbezirk Unna beschäftigt 468 Mitarbeitende, die im Kreis Unna rund 2.200 betreuen und fördern.
Die Zufriedenheit des pädagogischen Personals mit Arbeitsbedingungen, Strukturen und Abläufen hat große Auswirkungen auf die Qualität ihrer pädagogischen Arbeit. So ist es für die AWO selbstverständlich, jährlich ihre Mitarbeitenden in den Kindertageseinrichtungen zu ihrer Zufriedenheit zu befragen.
An der Mitarbeiterbefragung 2017 beteiligten sich 68% der Mitarbeitenden aller 31 AWO Kindertageseinrichtungen im Kreis Unna.
Als Ergebnis freuen sich AWO Geschäftsführer Rainer Goepfert und die kommissarische Abteilungsleiterin Gaby Erge über eine grundsätzlich hohe Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen in den Kindertageseinrichtungen. So geben z. B. 79% der Befragten an, dass sie gerne zur Arbeit gehen, bei 15% der Befragten trifft dies „teilweise“ zu.
Die Frage, ob Sie sich von ihrem direkten Vorgesetzten bei der Arbeit gut unterstützt fühlen, beantworteten 78% mit Ja und weitere 18% mit teilweise. Auch die Identifikation mit dem Leitbild der AWO erreichte mit 78% einen erfreulich hohen Wert. Die Gesamtbewertung der Zufriedenheit mit der eigenen Einrichtung bewerten 78% der Befragten uneingeschränkt positiv. Diese insgesamt erfreulich hohen Werte zeigen, dass die AWO bei der Mitarbeitendenzufriedenheit auf dem richtigen Weg ist.
In den nächsten Wochen werden die Ergebnisse der Befragung in den Kita-Teams besprochen und ggf. gemeinsam Maßnahmen überlegt, die zu einer weiteren Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit führen können. Mit den Einrichtungsleitungen finden diese Absprachen im Rahmen der Einrichtungsleitungskonferenz statt. Selbstverständlich werden in diesem Zusammenhang auch die Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge berücksichtigt, die im Rahmen der Befragung geäußert wurden.
Trauer um Gisela Schmidt: Pädagogin und Künstlerin im Alter von 90 Jahren gestorben
Gisela Schmidt ist im Alter von 90 Jahren am Donnerstag gestorben. Foto: Stadt Bergkamen
Die Friedenskirchengemeinde, die Bergkamener Künstlergruppe „kunstwerkstatt sohle 1“ und viele andere mehr trauern um Gisela Schmidt. Die Pädagogin und Künstlerin ist am vergangenen Donnerstag im Alter von 90 Jahren gestorben.
Geboren wurde Gisela Schmidt am 22. März 1928 in Wien. Sie studierte in Österreich Kunstpädagogik und textiles Gestalten. Nach dem 2. Weltkrieg kam sie nach Bergkamen, genauer gesagt nach Weddinghofen. In den Jahren 1975 bis 1990 wirkte sie als Kunsterzieherin am Beisenkamp-Gymnasium in Hamm.
Seit 1990 leitete sie Werkstattkurse im Stadtmuseum Bergkamen und an der VHS Bergkamen. In ihren vielen Ausstellungen meist sakraler Kunst waren neben Aquarellen, Zeichnungen, Radierungen, Tonskulpturen und Batiken auch Entwürfe für Kirchenfenster zu sehen. In der Friedenskirche und der Thomaskirche in Overberge gehören Arbeiten von Gisela Schmidt zum ständigen Bildschmuck.
Sie schuf u. a. moderne Taufbecken für die Büscherstiftung Bergkamen und für die Andreas-Kirche in Recklinghausen sowie für die Thomaskirche in Bergkamen die Kirchenfenster. „Die Künstlerin stellt biblische Aussagen in den Kontext des heutigen politischen und gesellschaftlichen Lebens. Gisela Schmidt lebt in Bergkamen“, heißt es über Gisela Schmidt auf der Homepage der „Kunstwerkstatt sohle 1“.
Die Trauerfeier zur Beisetzung findet am Donnerstag, 7. Juni, um 12 Uhr in der Trauerhalle Hünerbein auf dem Parkfriedhof in Weddinghofen statt.