Verkehrsunfallflucht mit schwerverletzter Person – Radfahrer an der Industriestraße angefahren
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde am Donnerstagmorgen gegen 5.30 Uhr ein 56-jähriger Radfahrer auf der Industrie schwer verletzt. Der Mann gibt an, dass er in Höhe der Hausnummer 39 von einem Fahrzeug am Hinterreifen berührt worden und anschießend gestürzt sei. Er sei einen Abhang herunter gefallen und mit dem Kopf aufgeschlagen. Weitere Erinnerungen habe er nicht.
Zunächst setzte der Radfahrer seinen Weg zur Arbeitsstelle fort, musste dort aber einige Stunden später aus gesundheitlichen Gründen abgeholt werden. Nach einer Untersuchung im Krankenhaus musste er dort stationär aufgenommen werden.
Zeugen werden gebeten. ihre Beobachtungen unter 02307 921 7320 oder 921 0 der Polizei in Bergkamen mitzuteilen.
Pulsschlag-Vortrag zum Thema Gallensteinleiden
Der Leitende Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen, Arthur Matuschek, hielt im Rahmen der Reihe „Pulsschlag“ einen Vortrag über Gallenerkrankungen.
Steinreich zu sein, ist nicht immer erstrebenswert – zumal wenn es um Gallensteine geht. Wie und wo die lästigen und manchmal auch tückischen Steine entstehen, was Sie auslösen können und wie man sie wieder los wird, das erklärte der Leitende Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen, Arthur Matuschek, jetzt im Rahmen der Vortragsreihe „Pulsschlag“.
Typische Symptome des Gallensteinleidens sind krampfartige rechtsseitige Oberbauchschmerzen die meistens nach einem fettreichen Essen auftreten. Häufig strahlen die Schmerzen in den Rücken oder in die rechte Schulter aus und gehen mit Übelkeit einher. Ursache ist eine Reizung der Gallengänge durch wandernde Steine. Folge können Entzündungen oder sogar Verstopfungen der Gallengänge sein. Kommt es zu einem Galleaufstau in die Leber, so entwickelt sich eine Gelbsucht. Darüber hinaus kann ein Verschluss des Hauptgallenganges durch einen oder mehrere Steine auch zu einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse mit teilweise lebensbedrohlichen Folgen führen.
„Trotzdem müssen wir nicht jeden Gallenstein operieren“, so Dr. Matuschek. Solange Steine, die zufällig per Ultraschall entdeckt würden, keine Beschwerden verursachten, könne man sie tolerieren. Wenn sie aber eine Entzündung auslösen, schmerzhafte Koliken entstehen oder massive Probleme bei der Fettverdauung auftreten, empfiehlt sich eine Operation. Vor großen Schnitten und langen Krankenhausaufenthalten muss man sich dabei nicht fürchten. Meist können Patienten das Krankenhaus schon nach drei Tagen wieder verlassen. Operationen im Bereich der Gallenblase gehören zu den häufigsten operativen Eingriffen und sind meist mit kleinen Schnitten durch die „Schlüssellochtechnik“ möglich. Wie so eine Operation aussieht, das konnten die Besucher der Vortagsreihe anhand eindrucksvoller Videoaufnahmen aus dem Kamener Operationssaal sehen, wo beinahe täglich eine Gallenblasenoperation durchgeführt wird.
Streifzüge durch Oper, Musical, Pop und Jazz: Vierte Auflage der Gesangsrevue der Musikschule
Gesangsschülerinnen und -schüler der Musikschule Bergkamen präsentieren am Sonntag, 17. Juni, die vierte Auflage ihrer Gesangsrevue im studio theater bergkamen. Neben den Gesangstalenten aus den Ausbildungsklassen von Jane Franklin und Rudolf
Helmes wirken auch die Big Band “Triple B“ unter Leitung von Sandra Horn und der Projektchor der Musikakademie Bergkamen mit.
In Streifzügen durch Oper, Musical, Pop und Jazz werden in dem unterhaltsamen Konzert beliebte Stücke wie die Tenorarie „E lucevan de stelle“ aus „Tosca“, Titel wie „I Dreamed A Dream“ und „You Raise Me Up“, sowie zahlreiche jazzige Gesangsnummern wie zum Beispiel „Big Spender“ oder „Skyfall“ mit Bigband-Begleitung zu hören sein.
Das Konzert wird am Sonntag, 17. Juni um 15 Uhr im studio theater stattfinden und beginnt wegen des Fußball-WM-Spiels mit deutscher Beteiligung eine Stunde früher als im Kulturkalender der Stadt Bergkamen angekündigt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt zu diesem abwechslungsreichen Konzert ist frei.
17 Tonnen Elektroschrott brachten für die Bodelschwingh-Schule eine Spende von SIMS über 3500 Euro
Spendenübergabe in der Bodelschwingh-Schule: Marc Affüpper (Geschäftsführer Sims), Andreas Gérard (Geschäftsführer GWA), Schulleiterin Frau Landskron, Julian Hindemitt (Schüler), Frau Seeber (Schulträger Kreis Unna), Ramon Kruse (Schüler), Herr Burkert (Lehrer), Kilian Sicken (Schüler), Frau Wigginghaus (Lehrerin), Christine Busch (Beigeordnete, Stadt Bergkamen), Renate Rediger (Vorsitzende des Fördervereins). Foto: GWA
Mit großem Engagement haben Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Förderverein und Eltern der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen anlässlich des Earth Days 2018 Elektroschrott gesammelt und ihn am Bergkamener Wertstoffhof abgegeben. Das Sammelergebnis war mit 17 Tonnen Elektroschrott enorm und die bisher zweithöchste Menge, die seit Start der Aktion vor sieben Jahren erzielt wurde.
Aus diesem Grund wurde die mit dem Sammelergebnis verbundende Spende von 2.500 auf 3.500 € erhöht. Über deren Verwendung gebe es noch keine konkreten Vorstellungen, sagte die überaus erfreute Schulleiterin Frau Landskron.
Sims-Geschäftsführer Marc Affüpper und GWA-Geschäftsführer Andreas Gérard berichteten, dass es sich in diesem Jahr um die zweitgrößte Menge handele, die in den bisherigen sieben Jahren zusammengetragen wurde. Dies sei insbesondere wertzuschätzen, da es sich um eine kleine Schule mit nur 292 Schülern handele. Affüpper hatte wegen dieser besonderen Leistung die von der Sammelmenge abhängige Spende von 2.500 auf 3.500 € aufgestockt.
In den Vorjahren haben bereits Gymnasium, Gesamtschule, die Realschulen, zwei Grundschulen und die städtischen Kindergärten vom Aktionstag profitiert.
Sims M+R und GWA möchten mit der Aktion auf die Notwendigkeit der getrennten Sammlung von Elektroaltgeräten aufmerksam machen. Dabei geht es sowohl um die ordnungsgemäße Entsorgung von Schadstoffen als auch um die Schonung von Ressourcen durch die stoffliche oder auch energetische Verwertung von Rohstoffen. Der Earth Day ist ein international gefeierter Umwelttag.
Prozess um Cannabis-Plantage in Bergkamen: Haftrichterin im Zeugenstand
Vor der Verhandlung waren Angeklagter und Zeuge einträchtig über den Parkplatz zum Gebäude des Kamener Amtsgerichts spaziert. Umso erstaunlicher, dass der Angeklagte einige Minuten später behauptete: Der Zeuge habe ihm mit einer Lüge das Verfahren eingebrockt. Es ging um jahrelangen Erwerb von Marihuana – und um eine Bergkamener Cannabisplantage.
Die gehörte dem 37-jährigen Thomas F. (Namen geändert). Das ist der Mann, der heute vor Gericht Zeuge war. Im vergangenen Dezember wurde seine Plantage von der Polizei dicht gemacht. F. wurde damals einer Haftrichterin vorgeführt. Sie erklärte ihm, dass es von Vorteil sein könne, mit den Ermittlern zu kooperieren – sprich: Namen von Abnehmern zu nennen. F. nannte Markus E. (27) – den Mann, der nun heute Angeklagter war.
Markus E. hatte Anfang des Jahres einen Strafbefehl bekommen wegen mindestens 60-maligen Erwerbs von jeweils mindestens fünf Gramm Marihuana in den 60 Monaten von Januar 2013 und Dezember 2017. Er legte Einspruch ein. Im Gericht verlangte er nun einen Freispruch. Denn (Ex-) Plantagenbesitzer Thomas F. habe ihn zu Unrecht in die Sache hineingezogen. Niemals habe er illegalen Stoff von F. gekauft.
Und siehe da: F. bestätigte das sogar. „Ziemlich dumm“ sei es gewesen, Markus E. bei der Polizei des Drogenerwerbs zu bezichtigen. Aber er habe nach einer Nacht in der Polizeizelle bloß noch seine Ruhe haben wollen. Darum habe er der Haftrichterin erzählt, was ihm in seiner Situation gerade nützlich erschien – ohne Rücksicht auf den Wahrheitsgehalt.
Besagte Richterin war praktischerweise gerade im Hause. So konnte sie denn ihrerseits auf dem Zeugenstuhl Platz nehmen und versicherte: Sie habe im Dezember ein „längeres Gespräch“ mit dem Bergkamener Plantagenbesitzer gehabt; er habe eine Weile mit sich gerungen und dann den Namen seines Kunden Markus E. herausgerückt. Dabei habe er – wohl um sich vor sich selbst zu rechtfertigen – so etwas gesagt wie: Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
Richter und Staatsanwalt kamen zu dem Schluss: Markus E. hat das Marihuana gekauft – und die Aussage von Thomas F. bei der Haftrichterin war korrekt, seine Aussage im Prozess heute dagegen Blödsinn. Die Konsequenzen: Markus E. muss eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 40 Euro zahlen; Thomas F. muss mit einem Verfahren wegen Falschaussage rechnen. Daneben läuft noch F.s eigenes Verfahren wegen des Betreibens der Plantage. Mit Hinweis darauf hätte er heute im Amtsgericht als Zeuge auch schlicht schweigen können.
„Schläferstündchen“ auf der Hauptfahrbahn der A2: Lkw-Fahrer schläft sturzbetrunken am Steuer ein
Ordentlich „getankt“ hatte am Montagnachmittag nicht nur ein Sattelzug, sondern offenkundig auch dessen 55-jähriger Fahrzeugführer.
Der Lkw-Fahrer aus dem Kreis Soest fuhr laut Zeugen kurz nach 17 Uhr auf der A2 bei Hamm in Richtung Hannover in „Schlangenlinien“ über die gesamte Fahrbahnbreite und zwar in Schrittgeschwindigkeit! Plötzlich – ohne ersichtlichen Grund – stoppte der Sattelzug auf der Hauptfahrbahn der BAB 2. Es bildete sich hinter dem Sattelzug ein Rückstau. Einem Streifenteam der Autobahnpolizeiwache Kamen, das eigentlich zu einem anderen Einsatz unterwegs war, fielen der Rückstau und der auf der Autobahn stehende Sattelzug auf.
Da ein parkender Lkw auf der Autobahn eher ungewöhnlich ist, kümmerten sich die Polizeibeamten um Aufklärung in diesem akuten Fall. Ein Blick ins Führerhaus zauberte ganz gewaltiges Erstaunen und Fragezeichen in die Gesichter der Beamten: Auf dem Fahrersitz sahen die Beamten den 55-Jährigen auf seinem Fahrersitz, der über dem Lenkrad lag und einen überaus hilflosen Eindruck vermittelte.
Da die Fahrzeugtür nicht zu öffnen war, gingen die Einsatzkräfte von einem medizinischen Notfall aus und forderten einen Rettungswagen an. Durch energisches Klopfen an die Fahrzeugtür wurde diese dann doch noch durch den Fahrzeugführer geöffnet. Einen Versuch des Fahrers, mit dem Sattelzug erneut anzufahren, konnten die Beamten umgehend unterbinden. Der Schlüssel wurde sichergestellt.
Zwischenzeitlich traf der Notarzt ein. Seine Diagnose: keine krankhaften Befunde! Aber: starker Alkoholkonsum, der Fahrer war schlichtweg sturzbetrunken. Letztlich war der 55-Jährige bedingt durch seinen Alkoholisierungsgrad am Steuer eingeschlafen. Wenig später ergab ein Atemalkoholvortest vor Ort einen Wert von über drei Promille. Ein weiterer Vortest im Krankenhaus ergab nochmals einen höheren Wert. Dem Fahrzeugführer wurde eine Blutprobe entnommen.
Eine kurze wache Phase nutzten die Polizeibeamten um dem Mann das Führen erlaubnispflichtiger Kfz zu untersagen und seinen Führerschein sicherzustellen. Die Richtungsfahrbahn Hannover musste kurzfristig gesperrt werden, der Lkw wurde von der Autobahn auf einen Autobahnparkplatz umgesetzt.
Letztlich ist es vielen glücklichen Umständen zu verdanken, dass es durch diesen Vorfall nicht dramatischere Szenen auf der Autobahn gab. Den 55-Jährigen erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
Betrunken gegen ein parkendes Auto gefahren: Führerschein ist erstmal weg
In der Nacht zu Mittwoch fuhr gegen 3 Uhr ein 49 jähriger Pkw-Fahrer aus Bergkamen auf der Rotherbachstraße in Oberaden in Richtung Erich-Ollenhauer-Straße. In Höhe Hausnummer 27 prallte er gegen einen am Fahrbandrand geparkten Pkw und schob diesen noch etwa sieben Meter weiter.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten deutlichen Alkoholgeruch bei dem Pkw-Fahrer fest. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 8 000 Euro geschätzt.
Drei Schwerverletzte durch einen Verkehrsunfall auf dem Westenhellweg
Drei Schwerverletzte forderte am Dienstagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall auf dem Westenhellweg in Heil.
Gegen 17.00 Uhr befuhr nach Angaben der Polizei ein 19-jähriger Fahrzeugführer aus Bergkamen zusammen mit seinem 17-jährigen Bergkamener Beifahrer den Westenhellweg in Bergkamen-Heil in Fahrtrichtung Bergkamen-Rünthe. Im Verlauf des Westenhellwegs kam der 19jährige zwischen der Einmündung Jahnstraße und der Einmündung Nördliche Lippestraße in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrspur ab und geriet in den Gegenverkehr, wo er mit dem entgegenkommenden Fahrzeug einer 29-jährigen Fahrzeugführerin aus Lünen kollidierte. Durch die Kollision wurden alle drei Personen so schwer verletzt, dass sie zu umliegenden Krankenhäusern gebracht werden mussten, wo sie stationär verbleiben.
Die beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge mussten durch angeforderte Abschleppunternehmen geborgen werden. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme war der Westenhellweg in Höhe der Unfallstelle für die Dauer von etwa 90 Minuten komplett gesperrt. Am Einsatz waren zusätzlich drei Rettungswagen, ein Notarztwagen und der Polizeihubschrauber beteiligt. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.
„Leinen los“ in der Marina Rünthe: Handwerkssenioren erleben den Kanal!
Foto: Kreishandwerkerschaft Unna
„Eine Schifffahrt, die ist lustig …“ Beim aktuellen Tagesausflug des Seniorenkreises Unna der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe auf dem Datteln-Hamm-Kanal (und darüber hinaus) zeigte sich die Marina Rünthe in Bergkamen als Ausgangspunkt von ihrer besten Seite – inklusive Fotomotiv bei der Abfahrt.
So verbrachte die rund 40köpfige Besuchergruppe unter Führung ihres Präsidenten Erwin Simon an Bord der „Santa Monika III“ ein paar schöne Stunden auf dem Wasser in geselliger Handwerkerrunde. Bei Kaffee und Kuchen und späterem Abendessen konnte nach Herzenslust gefachsimpelt und über alte Zeiten geplaudert werden.
Der Seniorenkreis bietet mehrmals im Jahr Veranstaltungen für ehemalige selbstständige HandwerkerInnen aus dem Kreis Unna an. Wer Interesse hat, meldet sich unter Tel. 02303 250540 bei der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, Nordring 12, Unna.
Exkursion des Behindertenbeirates zur Ökologiestation: Barrierefreier Radtourismus auf der „Römer-Lippe-Route“
Zwischenstopp auf der Adener Höhe: Auch hier entdeckten die Experten einiges, was für Behinderte nicht optimal gelöst ist. Foto: Stadt Bergkamen
Interessierte Mitglieder des Behindertenbeirates der Stadt Bergkamen machten sich in der letzten Woche gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten des Kreises Unna, Gabriele Olbrich-Steiner, auf den Weg, um den ungehinderten Zugang zu einer der wichtigsten touristischen Einrichtungen auf dem Stadtgebiet und deren Erfahr-barkeit für Menschen mit Behinderungen zu testen.
Diese Aktion wurde durch die Tourismusförderin der Stadtverwaltung, Simone Krä-mer, ins Leben gerufen, die das Thema „Barrierefreiheit im Tourismus“ bereits in den letzten zwei Sitzungen des Behindertenbeirates umfassend erläutert und um die Unterstützung des Beirates gebeten hatte. Für die Exkursion organisierte sie den Fahrdienst der DasDies Service GmbH, der seit Jahren in der Sommersaison regelmäßig in ihrem Auftrag die barrierefreien Haldenfahrten durchführt.
Auf dem Weg zur Ökologiestation des Kreises Unna machte die Gruppe einen kurzen Zwischenstopp auf der Adener Höhe der Bergehalde Großes Holz. „Bereits hier konnten einige Umstände festgestellt werden, die für Menschen mit Behinderungen nicht optimal gelöst sind“, berichtet die Vorsitzende des Behindertenbeirates Martina Eickhoff.
Auf der Ökologiestation begrüßten die Beigeordnete Christine Busch und Michael Bub, der beim Umweltzentrum Westfalen die Öffentlichkeitsarbeit verantwortet, die Gruppe und Herr Bub führte sie durch das Haus und die Außenanlagen. Anschlie-ßend wurde unter Führung der Hausleitung Barbara Döring das Gästehaus an der Ökologiestation begangen, das mehrere barrierefreie Zimmer aufweisen kann. „Bei den Rundgängen wurden zahlreiche Anregungen gesammelt, die bei einer Umset-zung für eine Verbesserung der Zugänglichkeit und Nutzbarkeit beider Einrichtun-gen für Menschen mit Behinderungen sorgen werden“, sagt Martina Eickhoff. „Sei-tens des Beirates hoffen wir, dass unsere Anregungen nach und nach umgesetzt werden.“
Im weiteren Verlauf stellte Herr Pascal Tönnissen von der Ruhr Tourismus GmbH das EFRE-Förderprojekt „Barrierefreier Radtourismus an der Römer-Lippe-Route“ vor. „Bergkamen ist eine wichtige Station auf der Route und wir wollen uns diesem Thema intensiv widmen“, erläutert Simone Krämer. „Die Ökologiestation mit dem angegliederten Gästehaus wird nicht die letzte touristische Einrichtung in Bergkamen gewesen sein, für die wir die Expertise des Behindertenbeirates einholen.“
Wildkräuter-Spaziergang an der Ökostation
Wild wachsende Kräuter begegnen uns überall. Doch oft wissen wir nichts mehr über deren Kräfte und Wirkungsweisen. Für unsere Großmütter war es noch selbstverständlich, sich in der Wald- und Wiesenapotheke zu bedienen, und Kochen ohne Kräuter war undenkbar.
Auf einem Spaziergang an der Ökologiestation in Bergkamen-Heil am Dienstag, 12. Juni, stellt die Wildkräuterexpertin Claudia Backenecker die oft unscheinbaren Helfer am Wegesrand vor. Sie berichtet von ihrer Verwendung in der Küche, als Heilkräuter und erzählt mystische Geschichten, die sich um sie ranken.
Der etwa zweistündige Spaziergang beginnt um 17.00 Uhr. Die Kosten betragen 5,00 € je Teilnehmer, man sollte an angemessene Kleidung denken. Eine Anmeldung ist unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen möglich.