Einbruch in Spielhalle an der Werner Straße: Bargeld aus Spielautomaten und Geldkassette gestohlen
In der Zeit von Mittwoch bis Donnerstag sind zwischen 1.00 und 6.45 Uhr Unbekannte in eine Spielhalle in der Werner Straße eingebrochen.
Durch ein Fenster gelangten sie in das Gebäude. Innen brachen sie mehrere Spielautomaten auf. Außerdem wurde aus dem Thekenbereich eine Geldkassette gestohlen.
Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.
TuRa Leichtathleten gewinnen auch in Hagen
Sonntag nahmen die 10- und 11-jährigen TuRa Leichtathleten an einem Kinderleichtathletik Wettkampf in Hagen sehr erfolgreich teil. Das Team U12 setzte sich mit vier weiteren Teams in der Altersklasse auseinander. Der Wettkampf begann mit der Hürdenstaffel. Im direkten Vergleich mit dem 1. Team aus Hagen setzten sich die Bergkamener Kinder klar durch.
Ausschlaggebend war hierbei die gute Hürdentechnik der Turaner. Die Kinder rissen keine Hürden und somit belegten sie mit 44 überlaufenen Hürden den 1. Platz. Als zweites kam der Additionsweitsprung. Alle Kinder haben in dieser Disziplin vierSprünge, wobei die drei besten Sprünge zu einem Ergebnis addiert werden. Danach werden die Weiten der sechs besten Kinder je Team zu einem Gesamtergebnis addiert.
Einen sehr guten Tag erwischten Christopher Schürkmannn und Carlotta Meese. Christopher sprang alle vier Sprünge deutlich über 4,20m und verbesserte seine persönliche Bestleistung auf 4,28m. Carlotta (9 Jahre) sprang sehr gute 3,56m und verbesserte ebenfalls ihre bisherige Bestleistung damit um 37 cm. Sie hat damit gegenüber dem letzten Jahr eine deutliche Leistungsverbesserung erzielt.
Auch alle anderen Kinder zeigten ausgezeichnete Sprünge und so gewannen die Turaner auch diese Disziplin. Danach folgte das Ballstoßen. Für die Kinder U12 ist dieses ähnlich dem Kugelstoßen, wobei anstatt Kugeln ein 2 Kg Ball gestoßen wird. Mit diesem Ball kamen die Bergkamener erstaunlich gut zurecht, wenn man bedenkt, dass diese Disziplin bisher immer die schlechteste war. Mit einem tollen Ergebnis von 174 Punkten belegten die Kinder in dieser Disziplin den 2. Platz. Als letzte Disziplin stand ein Biathlon auf dem Programm. Gegenüber dem üblichen Ablauf gab es in Hagen einige wesentliche Veränderungen. Somit musste sich das Team kurzfristig anders als geplant aufstellen. Mit einer tollen strategischen Leistung und einem großen Einsatz erreichten die Kinder in dieser Disziplin den dritten Platz.
Im Gesamtergebnis gewann das Team mit zwei ersten, einem zweiten und einem dritten Platz in den Einzeldisziplinen den Gesamtwettkampf. Für die Turaner war es nach den Siegen in der eigenen Halle und in Iserlohn der dritte Sieg in Folge.
Jetzt verlässt auch das Modehaus Kroes den Nordberg
Das Modehaus Kroes verlässt den Nordberg und hat deshalb einen Totalräumungsverkauf angekündigt.
Ein weiterer Traditionsbetrieb verlässt den Nordberg. Wegen Geschäftsaufgabe kündigt das Modehaus Kroes an der Präsidentenstraße jetzt einen Totalräumungsverkauf an.
Diese Hiobsbotschaft erfuhren jetzt die Stammkundinnen per Post. Darin wird die Geschäftsaufgabe mit einer Karte angekündigt. Einziger Trost für die ganz Treuen: Bis zum 6. Mai erhalten sie bei ihren Einkäufen einen Rabatt von 25 Prozent. Erst danach startet der reguläre Räumungsverkauf.
Kroes betreibt noch zwei weitere Filiale: in Unna und in Beckum.
Erst vor wenigen Tagen hatte der Inhaber der Buchhandlung Hopp angekündigt, dass er sein Geschäft mit Auslaufen des Mietvertrages Mitte des Jahres ebenfalls aufgeben wird. Es gibt so noch mehr Leerstände entlang der Präsidentenstraße.
Pkw-Fahrer wich Reh aus, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen Bäume: Beide Insassen blieben unverletzt
Kaum zu glauben: Die Insassen dieses Pkw konnten sich nach dem Unfall unverletzt aus dem Auto befreien.
Am späten Dienstagabend fuhr ein 80-jähriger Werner in Begleitung seiner 76-jährigen Ehefrau auf der Nordlippestraße in Richtung Werne. Etwa einen Kilometer vor dem Kreisverkehr Münsterstraße lief ein Reh über die Straße und der Fahrer versuchte ihm auszuweichen.
Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Straße ab und hinterließ eine ca. 100 Meter lange Schneise im Buschwerk. Fahrer und Beifahrerin konnten unverletzt aus dem Fahrzeug aussteigen.
Der Pkw brach nach Mitteilung der Feuerwehr Werne dabei mehrere Bäume ab und kam stark deformiert und eingeklemmt zwischen Bäumen abseits der Straße zum Stillstand. Die zwei Insassen des Pkw hatten großes Glück, das keine massiven Bäume durch den PKW getroffen wurden. Beide konnten sich selbst aus dem Pkw befreien. Der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne wurde im Rahmen der Amtshilfe durch die Polizei alarmiert, um Bäume zu fällen um den PKW aus dem Randbereich der Straße zu bergen.
Schwierig gestaltete sich die Bergung des Unfallfahrzeugs. Die Feuerwehr musste zunächst dem Buschwerk mit Kettensägen zu Leibe rücken, bevor der Pkw geborgen werden konnte. Die Nordlippestraße musste für die Dauer der Bergung einseitig gesperrt werden. Der Sachschaden wird auf insgesamt etwa 30 000 Euro geschätzt.
Ikea: Klauversuch an der SB-Kasse – Haftstrafen auf Bewährung
von Andreas Milk
Gemeinschaftlicher versuchter Diebstahl plus Urkundenfälschung: Dafür sind zwei Frauen heute vor dem Amtsgericht Kamen zu vier und sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Tatort war das Ikea-Haus im Kamen Karree – genauer: dessen Selbstscanner-Kasse.
Am frühen Abend des 18. Februar 2017 hatten die beiden Frauen vier Teppiche ausgewählt. Die hätten insgesamt rund 457 Euro gekostet. Tatsächlich wies die Kasse aber nur vier Mal 1,99 Euro – insgesamt 7,96 Euro – aus. Die Erklärung: ein überklebtes Preisschild. Das nachträglich angebrachte Etikett von einem Billig-Artikel für 1,99 Euro wurde ganz bewusst und eben vier Mal von den Frauen eingescannt, war Richter Martin Klopsch überzeugt.
Die beiden Angeklagten hatten den Fall völlig anders dargestellt: Es habe Probleme mit der benutzten ec-Karte gegeben, darum hätten sie auf den Preis, den das Display anzeigte, gar nicht geachtet. Erst, als ein Detektiv sie hinter der Kasse ansprach, seien sie darauf aufmerksam geworden, dass etwas nicht stimmte.
Kaum zu glauben sei das – da waren sich Richter und Staatsanwalt einig. Es gab überhaupt so einiges, das die Frauen belastete. Zum Beispiel, dass sie zwar alle vier Teppiche am Scanner vorbei geführt haben wollen – dieser Scanner von den vier Teppichen aber nur einen einzigen registrierte, den aber dafür gleich vier Mal. Nämlich den mit dem 1,99-Euro-Barcode. Merkwürdig auch: Als der Detektiv den Kassenbon sehen wollte, hatten die Frauen diesen Bon angeblich schon verklüngelt – und das gerade einmal einige Sekunden, vielleicht eine halbe Minute nach Passieren der Kasse.
Mehrere Vorstrafen wegen Diebstahls kommen noch dazu. Dass die Frauen bei Ikea quasi aus Versehen zu Täterinnen wurden – eher unwahrscheinlich, so die Überzeugung des Richters.
Beide sind berufstätig – beide müssen als Bewährungsauflage Geld zahlen, in unterschiedlicher Höhe, gemäß Einkommenssituation. Das heißt konkret: Sofern das Urteil rechtskräftig wird, kriegt der Naturschutzbund NABU 2.000 Euro, die Aktion Lichtblicke ist mit 800 Euro dabei. Teure Teppiche für einen guten Zweck.
7. Earth Day am Wertstoffhof: Elektro-Schrott sammeln für die Bodelschwingh-Schule in Bergkamen
Man kann sie schon fast eine Traditionsveranstaltung nennen, die Elektro-Schrott-Sammlung am Wertstoffhof in Bergkamen, die in den letzten sechs Jahren von dem Bergkamener Elektrorecycling-Unternehmen Sims M+R GmbH und der Kreisentsorgungsgesellschaft GWA in Kooperation mit der Stadt Bergkamen durchgeführt wurde. Nach den bisherigen Erfolgen haben sich die Veranstalter entschlossen, die Sammelaktion am Wertstoffhof Bergkamen am kommenden Samstag, 28. April 2018 erneut durchzuführen.
Bisher haben das Städtische Gymnasium, die Gesamtschule Bergkamen, die Realschule Oberaden, Bergkamener Grundschulen, die städtischen Kindergärten und im letzten Jahr die Freiherr-vom-Stein-Realschule profitiert. Nun ist es die Bodelschwinghschule in Bergkamen, die gefördert werden soll.
Bürger, die an diesem Samstag am Wertstoffhof an der Justus-von-Liebig-Straße 7 ein ausrangiertes Elektrogerät abgeben, tragen damit nicht nur zum Umweltschutz bei, sie unterstützen gleichzeitig Bergkamener Schüler. Ab 3.000 kg Sammelmenge spendet Sims M+R eintausend Euro, ab der doppelten Menge sind es sogar 2.500 €.
Von 9 bis 13 Uhr können an diesem Samstag Elektroaltgeräte abgegeben werden. Die Abgabe erfolgt auf einer gekennzeichneten Fläche des Parkplatzes links vor der Einfahrt zum Wertstoffhof. Die Veranstalter bitten, die Ausschilderung zu beachten. Als Dankeschön wird allen Unterstützern dieser Aktion eine schmackhafte Bratwurst serviert und ein kleines Präsent überreicht. Die Fachleute von Sims M+R und der GWA geben darüber hinaus interessante Informationen zum Recycling von Elektroaltgeräten.
Sims M+R und GWA möchten mit der Aktion auf die Notwendigkeit der getrennten Sammlung von Elektroaltgeräten aufmerksam machen. Dabei geht es sowohl um die ordnungsgemäße Entsorgung von Schadstoffen als auch um die Schonung von Ressourcen durch die stoffliche oder auch energetische Verwertung von Rohstoffen. Die Aktion findet im Rahmen des Earth Day statt, einem international gefeierten Umwelttag.
Weitere Informationen gibt es bei der GWA-Abfallberatung gerne unter 0 800 400 1 400 (gebührenfrei) – montags bis donnerstags von 8:30 bis 17 Uhr und freitags von 8:30 bis 15:00 Uhr.
Kräuter im eigenen Garten: Vortrag in der Ökologiestation
Frische Kräuter sind aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken, und am frischesten und außerdem preiswert sind Rosmarin, Thymian, Salbei, Liebstöckel oder Basilikum aus dem eigenen Garten oder Balkonkasten.
Am Dienstag den 8. Mai geht Wolfgang Gaida in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil, Westenhellweg 110 auf die Geschichte des Kräutergartens ein, thematisiert, welche Kräuter in unseren Breiten wachsen und was beim Pflanzen und der Pflege zu beachten ist. Außerdem kommen die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten, sowohl in der Küche als auch bei Krankheiten, zur Sprache.
Der zweistündige Vortrag beginnt um 19.00 Uhr und kostet 5,00 Euro je Teilnehmer. Eine Anmeldung ist unter 02389-98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen möglich.
Erfolgreiche Exkursion der Bergkamener Zeitzeugen zur DASA: Vorbereitung für das neue Heft
Bergkamener Zeitzeugen besuchen die DASA in Dortmund.
Am vergangenen Samstag unternahmen Zeitzeugen der Stadt Bergkamen eine Exkursion zur DASA – Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund.
Während der informativen Führung erfuhren die Teilnehmer/innen Wissenswertes über die Arbeitswelten von gestern, heute und morgen. Eine alte nachgestellte Druckerei zeigte die Setzung eines Textes, die früher hauptsächlich per Handarbeit vorgenommen wurde. Gefahren und besondere Sicherheitsbedingungen am Arbeitsplatz wurden am Beispiel von Tätigkeiten am Schmelzofen dargestellt. Ein weiterer Schwerpunkt im Programm machte auf Arbeitsbereiche mit hoher Lärmbelästigung aufmerk-sam.
Die Exkursion diente der weiteren Recherche am aktuellen Zeitzeugenheft „Die verschwundenen Dinge“. Der Zeitzeugenkreis der Stadt Bergkamen trifft sich einmal monatlich, um Erinnerungen an lokalhistorischen Ereignissen und Erlebnissen auszutauschen und niederzuschreiben. Mitmachen können alle, die an Geschichte interes-siert sind. Willkommen sind immer Erinnerungsstücke, Fotos, Dokumente und Unterlagen.
Leiterin des Fachseminars für Altenpflege in Bergkamen Heike Brauckmann-Jauer steht seit 30 Jahren im Dienst der Diakonie
Diakonie-Vorstand Christian Korte freut sich mit Heike Braukmann-Jauer, die seit 30 Jahren für die Diakonie tätig ist. Foto: drh
Einen besonderen Grund zum Feiern hat Heike Brauckmann-Jauer: Seit 30 Jahren steht die Diplom-Pädagogin im Dienst der Diakonie. 24 davon leitet sie das Fachseminar für Altenpflege mit den Standorten Holzwickede und Bergkamen. Diakonie-Vorstand Christian Korte überbrachte Brauckmann-Jauer jetzt viele Glückwünsche und dankte ihr für den langjährigen Einsatz.
Die gebürtig aus Holzwickede stammende Brauckmann-Jauer begann ihre Laufbahn im April 1988 in der heutigen Kita Luna in Unna-Königsborn. Danach unterstützte sie für einige Jahre Aussiedler beim Einleben in der neuen Umgebung und bot im Rahmen dieser Arbeit auch Pflegehilfskurse an. Ab Mai 1994 baute Brauckmann-Jauer dann mit dem damals noch kleinen Team das Fachseminar für Altenpflege auf, das sich zunächst an den Standorten Unna und Lünen befand. 2005 beziehungsweise 2014 erfolgte der Umzug nach Holzwickede und Bergkamen.
Ihre Aufgaben machen Heike Brauckmann-Jauer bis heute viel Freude. „Ich mache die Arbeit einfach gern, weil sie abwechslungsreich und sinnstiftend ist“, freut sie sich. „Man ist täglich mit interessierten jungen Menschen zusammen und setzt sich mit ihren Fragen und Standpunkten zum Thema Pflege auseinander – das empfinde ich als inspirierend. Außerdem habe ich ein engagiertes Team von haupt- und nebenamtlichen Lehrkräften an meiner Seite. Dafür bin ich sehr dankbar.“
Am Fachseminar der Diakonie Ruhr-Hellweg können Männer und Frauen eine Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Altenpfleger/in oder zur staatlich anerkannten Altenpflegehilfskraft absolvieren. Informationen zu den Angeboten der Altenpflegeschulen gibt es unter der Telefonnummer 02307-98300-50 oder im Internet unter: www.diakonie-ruhr-hellweg.de
Künftiges Wohnen im Ruhrgebiet: UKBS präsentierte Expertenrunde zwei Musterbeispiele
„Wir entwickeln das Revier“ lautet die Devise der in der Gruppe „WIR“ zusammengeschlossenen kommunalen Wohnungsunternehmen, die jetzt zu einer Fachtagung zur Wohnzukunft im Ruhrgebiet zusammentraten. Vierter von rechts UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer; Vierter von links Verbandsdirektor Alexander Rychter. Foto: Frauke Schumann
Wie die Wohnzukunft von morgen im Ruhrgebiet aussehen kann, darüber diskutierte jetzt aktuell das WIR-Forum bei einer Fachtagung im benachbarten Hamm. „WIR“ steht dabei für „Wohnen im Revier“, dem Zusammenschluss der kommunalen Wohnungsunternehmen des Ruhrgebiets. Ihm gehört auch die in der Kreisstadt Unna beheimatete Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) an. Mit rund 94.000 Wohnungen, darunter 3.000 der UKBS, repräsentieren die 14 WIR-Unternehmen eine der größten Anbietergruppen von professionell bewirtschafteten Wohnungen im Ruhrgebiet.
„Wohnen im Wandel – Qualität für den Wohnungsmarkt Ruhr“, lautete das Thema der Expertenrunde, die im Beisein des Verbandsdirektors Alexander Rychter vom Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen und des Hochschulprofessors Dr. Rolf G. Heinze die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven des Wohnungsmarktes der Region erörterte. Deutlich wurde dabei, dass die Nachfrage an Wohnraum in allen Segmenten gleichermaßen ansteigt. Dabei sei es wichtig, dass Wohnraum bezahlbar bleibe.
Zwei Ladestationen im Mehrfamilienhaus
In der Zukunft seien vor allem die Digitalisierung und E-Mobilität wichtige Handlungstreiber, erläuterte Matthias Fischer, Geschäftsführer der UKBS. Diese Themen seien bereits bei Neubauvorhaben beispielhaft berücksichtigt. Fischer verwies hier u.a. auf den neuen Komplex des Mehrgenerationen-Wohnens in Unna an der Sybil-Westendorp-Straße 15 (ehemaliger Sportplatz Weberstraße), der sogar im Hinblick auf künftige Entwicklungen mit zwei Ladestationen ausgestattet worden sei.
Projekt „Neue Mitte Ardey“
Auch die Wohnzukunft in ländlichen Regionen wurde im Rahmen der Fachtagung von UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer thematisiert. Er berichtete vor dem Plenum über das beispielhafte Projekt „Neue Mitte Ardey“ aus der Stadt Fröndenberg. Durch die Errichtung eines Nahversorgungszentrums sei ein Treffpunkt für alle Generationen und unterschiedliche Zielgruppen geschaffen worden. Das Projekt fand große Beachtung und machte deutlich, dass es sich lohnt, in die Quartiersentwicklung zu investieren. So etwas stärke nachhaltig das nachbarschaftliche Engagement, unterstrich auch Prof. Dr. Heinze.
Seinen Worten nach dokumentiere das auch eine wissenschaftliche Untersuchung. Die Ergebnisse zeigten, dass Bewohner des Ruhrgebiets mit ihrer Wohnsituation und dem Wohnumfeld zufrieden seien. Zudem sage die Analyse aus, dass besonders die Mieter der WIR-Unternehmen ihren Vermieter und ihre Mietwohnung als überdurchschnittlich gut bewerten würden.
23-Jährige sowie bislang unbekannte Reisende im Regionalexpress RE 6 sexuell belästigt
Bereits am Samstag, 24. Februar 2018, gegen 20:40 Uhr kam es im RE 6 von Bielefeld HBF nach Dortmund HBF der auch in Kamen hält, durch einen 22-Jährigen „Fußballfan“ zu sexuellen Belästigungen sowie zu einer exhibitionistischen Handlung gegen über einer 23-Jährigen aus Dortmund und einer bislang unbekannten Reisenden.
Im Zug befand sich eine Vielzahl von sogenannten Fußballfans von „Borussia Mönchengladbach“ (Auswärtsspiel in Hannover), die die normalen Reisenden durch obszöne Gesänge und Pöbeleien erheblich belästigten.
Zunächst versuchte der 22-jährige Tatverdächtige aus Mönchengladbach zwischen den Bahnhöfen Oelde und Hamm immer wieder Blickkontakt mit der 23-jährigen Geschädigten und der bislang unbekannten Reisenden aufzubauen. Dieses wurde jedoch von beiden Frauen ignoriert.
Daraufhin äußerte sich der Tatverdächtige in obszöner Weise gegenüber den beiden verängstigten Frauen, holte sein Geschlechtsteil heraus und zeigte es demonstrativ in Richtung der Frauen. Während dessen grölte die Gruppe der sogenannten Fans lautstark und applaudierten dazu.
„Obgleich der Ekel an Perversität bereits weit überschritten war, zeigten beide Frauen aus Angst keine Reaktion“, so die Polizei.
Beim planmäßigen Halt im Hauptbahnhof Dortmund verließen die beiden Frauen mit anderen Reisenden, die sich zwischenzeitlich mit den Frauen solidarisierten, den Zug. Während die 23-jährige Geschädigte den Vorfall bei der Bundespolizei anzeigte, verlor sie die bislang unbekannte Reisende aus den Augen.
Die bisherigen Ermittlungen zu der wichtigen Zeugin ergaben folgende Hinweise: Es handelt sich hierbei um eine ca. 20-jährige Frau mit langen, blonden Haaren. Sie trug einen Rucksack und führte eine größere Einkaufstasche mit sich. Ihr Reiseziel soll Duisburg gewesen sein.
Die in diesem Fall ermittelnde Bundespolizeiinspektion in Münster führt ein entsprechendes Ermittlungsverfahren und bittet Zeugen -insbesondere die bislang unbekannte Frau-, die sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall geben können, sich unter der kostenfreien Servicenummer: 0800 6 888 000 zu melden.