Einbrecher dank aufmerksamem Zeugen auf frischer Tat festgenommen

Am Mittwoch beobachtete gegen 9:00 Uhr ein aufmerksamer Zeuge zwei verdächtige männliche Personen, die offenbar ein Einfamilienhaus in der Spitzwegstraße in der Nachbarstadt Kamen ausbaldowerten. Eine Weile später sah er eine der Personen über den Zaun klettern und rief die Polizei.

Sofort umstellen die Einsatzkräfte das Haus. Trotz mehrmaliger Ansprache kamen die beiden Personen zunächst nicht freiwillig aus dem Haus. Beim Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte verließen beide Einbrecher schließlich durch ein Fenster im Erdgeschoss das Haus und ließen sich widerstandslos festnehmen. Es handelt sich um einen 17-jährigen und einen 32-jährigen rumänischen Staatsbürger.

Im Rahmen ihrer mit Dolmetscher geführten Vernehmungen gaben beide an, gestern aus Frankreich nach Deutschland eingereist zu sein, um hier zu arbeiten. Da sie Hunger hatten, hätten sie dann eine Scheibe an der Rückseite des Einfamilienhauses an der Spitzwegstraße eingeschlagen und waren anschließend in das Wohnhaus eingedrungen. Dabei hatte sich der 17-jährige Täter an der Hand verletzt.

Im Haus hatten sie bereits einen Rucksack mit Wertsachen gefüllt. Beide wurden von der Polizei vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.




Auf historischer Spurensuche rund um den Nordberg – Peter Schäfer begeistert Klasse 9f des Städtischen Gymnasiums

Peter Schäfer mit den Schülerinnen und Schüler der Klasse 9f des Städtischen Gymnasiums Bergkamen auf historischem Stadtrundgang. Foto: Schottstädt/SGB

„Da steht ja auch der Name meines Opas!“ – Schon die erste Station ließ die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9f des Städtischen Gymnasiums aufmerken: Unter den über 400 Opfern des Grubenunglücks von 1946 der Zeche Grimberg, an welches mit dem Ehrenmal auf dem Friedhof in Weddinghofen erinnert wird, erkannten einige auch Namen von Familienangehörigen wieder.
Im Rahmen ihres Geschichtsunterrichts machten sie sich unter der fachkundigen Leitung von Peter Schäfer in ihrer Stadt auf die historische Spurensuche. Ihr Weg führte sie vom Ehrenmal über das ehemalige wilde Konzentrationslager Schönhausen über den Nordberg zum Gelände der ehemaligen Kokerei.

Peter Schäfer, der sich nicht nur im Rahmen des Programms „Studium im Alter, Geschichtliches Forschungsseminar“ der Universität Münster mit unserer Vergangenheit und Bergkamen im Besonderen auseinandersetzt, sondern auch das Leben und Wirken des Widerstandskämpfers Walter Poller im Besonderen in den Blick genommen hat, wusste das Interesse der Schüler für die Vergangenheit ihrer Stadt zu gewinnen – und das trotz strömenden Regens.

Auch in der Lentstraße erweiterte er den Unterricht um eine neue Perspektive: Im Jahr 1933 wurden vom März bis September 900 Menschen, unter ihnen Walter Poller, in einem provisorischen Konzentrationslager festgehalten, gefoltert und dann in Gefängnisse bzw. Zuchthäuser weitergeschickt, sofern sie nicht den Folgen der Folter erlegen sind. Die nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands, die Grausamkeit des Krieges und seine Folgen rückten in unmittelbare Nähe: Was bisher nur Teil des Schulwegs gewesen ist, zeigte seine Spuren der Vergangenheit.

Dabei musste Peter Schäfer aber auch improvisieren, um das Vergangene anschaulich werden zu lassen: Ist doch Bergkamen wegen seiner Kohleproduktion und des Vorhabens, Flugbenzin zu gewinnen, besonders stark bombardiert worden. „Im Grunde waren 100% zerstört“, so Schäfer. Hier halfen Fotos weiter und der Vergleich ausgewählter Stadtansichten der Vorkriegszeit und der unmittelbaren Nachkriegszeit mit dem heutigen Straßenbild. So prüften dann die Jugendlichen die Präsidentenstraße, ob sie den Standort der früheren Nordbergschule finden könnten. Sind auch die ehemaligen Notunterkünfte der Nachkriegszeit, die als „Nissenhäuser“ benannten Blechhütten, ganz aus dem Stadtbild verschwunden, so lässt sich doch in einzelnen Um- und Aufbauten die Veränderung erkennen.

Der Unterrichtsgang sollte aber nicht eine losgelöste Veranstaltung sein. Die Geschichtslehrerin Monja Schottstädt hofft, dass die Fragen auch nach Hause getragen werden, so wie auch auf dem historischen Stadtrundgang z.B. die Frage danach aufkam, ob denn die Großeltern schon in Bergkamen gelebt und vielleicht auch im Bergbau gearbeitet hätten. Und am Ende musste etwas noch gefragt werden, denn zu groß war die Neugierde: „Herr Schäfer, sind Sie mit unserem Bürgermeister verwandt?“




Bergkamener Bayer-Azubis sammeln Pfandflaschen für Kinderheim

Die Auszubildende Melisa Nacar (r.) und Ausbilder Bernd Friedrich übergaben die Spende an Hilla Piepenburg sowie Leon und Mireille (v. l.) vom Kinderheim Erziehungshilfen Werne. Foto: Bayer AG

„Eine solch originelle Spende haben wir noch nie erhalten.“ Kristina Sollich, Leiterin des Kinderheims Erziehungshilfen Werne gGmbH, strahlte über das ganze Gesicht. Auszubildende des Bayer-Standorts Bergkamen hatten ihr und zweien ihrer Schützlinge gerade 200 Euro übergeben. Die Bayer-Azubis hatten dafür zwei Jahre lang Pfandflaschen gesammelt.

Kristina Sollich gefällt das: „Wir sind für unsere Arbeit auch auf Spenden angewiesen und können das Geld beispielsweise sehr gut für die Finanzierung von Urlaubsfahrten verwenden.“ Diese Ausflüge haben für die Kinder einen hohen Stellenwert: Da sie in ihrem bisherigen Leben oft mit Verzicht und Entbehrungen konfrontiert waren, genießen sie die gemeinsame Ablenkung vom Alltag ganz besonders.

Ausbilder Bernd Friedrich erinnert sich an die Vorgeschichte der ungewöhnlichen Spendenaktion. „Früher verfügte die Ausbildung über keine Rücknahmemöglichkeit für Pfandflaschen. Viele Auszubildende ärgerte das.“ Aus der Unzufriedenheit entstand die Idee, Abhilfe zu schaffen: Ein Pfandbehälter musste her. Und so kam es dann auch.

Wer leere Flaschen nicht zum Automaten im Supermarkt bringen möchte oder keine Gelegenheit dazu hat, kann sie seitdem in einen selbst gebauten Behälter im Ausbildungsgebäude werfen und das Pfand spenden. Schon nach einem Jahr waren auf diese Weise 100 Euro zusammengekommen. Heute, ein weiteres Jahr später, konnte die Summe verdoppelt werden. Und die Aktion wird fortgeführt.

„Die Auszubildenden haben selbst entschieden, wem das Geld zugutekommen soll“, berichtet Bernd Friedrich. Die Wahl fiel auf das Kinderheim Erziehungshilfen Werne. Dabei täuscht der Name: Neben Kindern betreut die Einrichtung auch Jugendliche und deren Familien in schwierigen Lebenslagen. Das überzeugte die Bayer-Azubis, die mit ihrer ungewöhnlichen Spendenaktion gezielt junge Menschen aus der Region erreichen wollten.




Mit fast 200 km/h in der Baustelle erwischt: Autobahnpolizei ist Temposündern auch in Zivilfahrzeugen und moderner Technik auf den Fersen

Der Kern dieser Nachricht mag Leuten, die auf den Autobahnen rund um Dortmund mit dem Bleifuß unterwegs sind, überhaupt nicht schmecken. Die Standorte von Starenkästen kennen sie und die Plätze, an den die Geschwindigkeit mit Radar oder Laser gemessen wird, erahnen sie oft. Jetzt ist ihnen aber die Polizei auch in Zivilfahrzeugen auf den Fersen, die mit feinster Mess- und Videotechnik ausgerüstet sind.

Dies bekam am Montagmittag ein 54-jähriger Raser aus Mühlheim zu spüren, als er seinen PS-Boliden ausgerechnet in einem Baustellenbereich auf der A40 in Richtung Bochum ausfahren wollte. „Mal abgesehen von der Sinn- und Gedankenlosigkeit dieses hoch risikohaften Verhaltens, schien der 54-Jährige obendrein auch noch sein Entdeckungsrisiko falsch eingeschätzt zu haben“, erklärt ein Sprecher des für die Autobahnen zuständigen Polizeipräsidiums Dortmund.

Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei, ausgestattet mit spezieller Mess – und Videotechnik, filmte den Geschwindigkeitsirrsinn des Porschefahrers. Der Fahrer wurde mit 200 km/h bei erlaubten 80 km/h im Baustellenbereich gemessen und gefilmt. Vorwerfbar (nach Abzug der Toleranz) bleibt dabei eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 110 km/h. „Versehentlich“ dürfte diese Überschreitung, zumal im engen Baustellenbereich, nicht passiert sein.

Somit könnte der Porsche jetzt für gut drei Monate in der Garage stehen. Die Bußgeldandrohung liegt bei 1260 Euro und in Flensburg gibt es obendrein noch zwei Punkte aufs Konto. „Wir empfehlen dem Mülheimer für die Zukunft ein deutlich niedrigeres Geschwindigkeitsniveau oder – im Interesse der anderen Verkehrsteilnehmer – in Zukunft ein Monatsabo des Öffentlichen Personennahverkehrs“, betont der Polizeisprecher.




Kaiserschießen des Schützenvereins Rünthe

Der Schützenverein Rünthe schießt am kommenden Samstag einen neuen Schützenkaiser aus. Gesucht werden die Nachfolger von Detlef III Schubert und Silvia I Sonnenburg, die seit 2016 die Kaiserwürde tragen.

Das Schießen auf den Kaiseradler „Edith“ beginnt um 15.00 Uhr auf dem Schützenplatz am Schacht III. Der Schützenverein Rünthe lädt alle Freunde und Rünther Bürger recht herzlich dazu ein. Für das leibliche Wohl wird ausreichend gesorgt sein.

Die Aufbauarbeiten für die Mitglieder finden am Freitag um 16.00 Uhr und am Samstag um 10.00 Uhr auf dem Schützenplatz statt.




Zwischen Krieg und Frieden – Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag

Kriege und Konflikte sind allgegenwärtig und prägen die Berichterstattung in großen Teilen. Medienschaffende müssen sich die Frage stellen: Wie kann über Krieg berichtet werden? Wer und was soll erreicht werden? Ist der Krieg näher, nur weil man darüber berichtet und weiß? Über welche Kriege wird nicht oder wenig berichtet und warum? Wie verändert Krieg unsere Gesellschaft? Kann man einen Konflikt verstehen, wenn er tausende Kilometer weit weg ausgetragen wird? Was ist die Rolle der Medien zwischen Krieg und Frieden?

Mit diesen und vielen weiteren spannenden Fragen setzt sich der Jugendmedienworkshop „Zwischen Krieg und Frieden“ auseinander, zu dem der Deutsche Bundestag gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland 30 Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten vom 25. November bis 1. Dezember nach Berlin einlädt und auf den der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek nun hinweist.

Eine Woche lang können die Jugendlichen hinter die Kulissen des parlamentarischen und medialen Geschehens in der Hauptstadt blicken. Sie hospitieren in Redaktionen, lernen Hauptstadtjournalisten kennen, diskutieren mit Abgeordneten aller Fraktionen, besuchen Plenarsitzungen im Deutschen Bundestag und erstellen eine eigene Zeitung.

Bewerben können sich interessierte Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren vom 23. Juli bis 24. September mit einem journalistischen Beitrag zum Thema des Workshops. Eingereicht werden können Artikel, Video-/Audiobeiträge oder Fotoarbeiten. Nach Eingang der Bewerbungsbeiträge wird eine Jury die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auswählen. Nähere Informationen zum Workshop und den Bewerbungsbedingungen finden sich auf der Homepage http://www.jugendpresse.de/bundestag. Bei Bedarf können sich Interessierte auch gern an den SPD-Abgeordneten Oliver Kaczmarek wenden.




Gesangstalente der Musikschule präsentierten sich im studio theater in Bestform

Die Bergkamener Musikschule feiert im kommenden Jahr ihren 50. Geburtstag. In dieser Zeit hat sie eine Reihe musikalischer Talente hervorgebracht und gefördert. Dass ihnen die Teilnehmer der aktuellen Gesangsklassen von Jane Franklin und Rudolf Helmes in nichts nachstehen, demonstrierten sie zusammen mit der Triple B-Bigband und dem Projektchor am Sonntagnachmittag bei der inzwischen 4. Gesangsrevue im studio theater sehr eindrucksvoll.

Fast zwei Stunden boten sie auf einem sehr hohen Niveau einen bunten Querschnitt durch die Unterhaltungsmusik: vom weltberühmten neapolitanischen Volkslied „O sole mio“ über Musical, Jazz und Filmmusik bis hin zu Pop-Songs, die es weit nach oben in die Hitparaden geschafft haben.

Bei den eher jazzigen Stücken wie den „Big Spender“ oder beim „Skyfall“ aus dem gleichnamigen James-Bond-Film bot die Bigband den wohlklingenden musikalischen Rückhalt. Die ehe ruhigeren Songs waren dann eine begleitende Sache von Rudolf Helmes am Flügel. Durchs Programm führte sehr unterhaltsam Jane Franklin, die auch den Projektchor leitete.

Im Jubiläumsjahr der Musikschule 2019 wird es bestimmt die 5. Auflage der Gesangsrevue geben. Mitglieder des Projektchores hatten sich am Sonntagnachmittag schonmal für den Probenstart im kommenden Oktober verabredet.





Landschaft und Natur zwischen Lippe und Ruhr: Fotografien von Sandra Peschke in der Ökologiestation

Bis zum 12. August sind in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil Fotografien von Sandra Peschke zu sehen. Die Natur- und Landschaftsmotive fand die Bergkamenerin bei ihren Spaziergängen und Erkundungen im Ruhrgebiet.

Flora und Fauna aber auch Industriekultur werden ohne aufwendige Bildbearbeitung aber mit Sinn für die Stimmung des Augenblicks in Szene gesetzt. Wahl des Ausschnitts und Belichtung heben Details durch einen neuen Blickwinkel hervor.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag den 21. Juni um 19.00 Uhr sind alle Natur- und Fotofreunde herzlich eingeladen.




SPD-Gewinnspiel: Patrick Schulz sicherte sich die Cocktail-Schulung mit passendem Barbeceau

Patrick Schulz (4.v.l.) heißt der glückliche Gewinner des Gewinnspiels, das die SPD Weddinghofen-Heil zu Beginn des Jahres auf Facebook veranstalteten.

Zu gewinnen gab es eine professionelle Cocktailschulung mit einem Profibarkeeper, sowie ein leckeres passendes Barbeceau für sechs Personen. Neben viel Fachwissen rund um die Welt der Cocktails wie Mai Thai, Sex on the Beach oder Pinacolada, stand die Verkostung und das Cocktailmixtraining durch die Teilnehmer natürlich im Mittelpunkt des gemeinsamen Abends am vergangenen Freitag. (Foto: SPD Weddinghofen-Heil)




SPD Oberaden ehrt in einer Feierstunde zehn langjährige Mitglieder

Zehn langjährige Mitglieder zeichnete der SPD-Ortsverein Oberaden am Sonntag in der Gaststätte Haus Heil aus. Die Laudatio und die Ehrung der Jubilare hatte die Landtagsabgeordnete und designierte neue Generalsekretärin der NRW-SPD Nadja Lüders übernommen.

Geehrt wurden für

25 Jahre: Tanja Maria Burghardt, Heiko Busch und Renate Sendler
40 Jahre: Dieter Buß, Marita George, Peter George, Manfred Heintz, Dieter Heuer, Gerda Neureiter und Manfred Sendler.




Avantgarde des Schützenvereins gewinnt das „Spiel ohne Grenzen“ in Overberge

Kaum hatte Ortsvorsteher Uwe Reichelt die Namen der Zweitplatzierten ausgesprochen, da rissen die Mitglieder der Avantgarde des Schützenvereins Overberge die Hände in den Himmel und feierten: Sie hatten das diesjährige Spiel ohne Grenzen für sich entschieden.

Mit der Neuauflage des „Kindergeburtstags für Erwachsene“ hatte Bergkamens jüngster Ortsteil seine Angliederung an die Stadt Bergkamen vor genau 50 Jahren feiern wollen. Einen offiziellen Festakt seitens der Stadt wie vor zwei Jahren beim eigentlichen Stadtjubiläum hatte es nicht gegeben. Doch die Overberger, allen voran Ortsvorsteher Uwe Reichelt, hatten sich das Feiern nicht nehmen lassen wollen. Zumal das Event vor zwei Jahren richtig gut angekommen war. Elf Gruppen aus Overberger Vereinen und Institutionen stellten sich daher diesmal den spielerischen Herausforderungen, die auf dem Sportplatz an der Hansastraße aufgebaut worden waren.

Es war ein lustiger Geschicklichkeitswettkampf mit 3D-Puzzle, sportlichen Herausforderungen und Gehirnschmalzübungen, doch die Teams waren mit Feuereifer bei der Sache. Die Zuschauer, die aufgrund der sommerlichen Temperaten den spärlich vorhandenen Schatten nutzten, feuerten ihre Favoriten unter den Teams lautstark an. Für die Kinder, die aufgrund der Altersbeschränkung nicht mitmachen durften, gab es etliche eigene Aktionen und einen Schminkstand.

„Es war eine tolle Veranstaltung“, sagte Ortsvorsteher und Organisator Uwe Reichelt bei der Siegerehrung. „Es hat wirklich Spaß gemacht.“ Denn die elf Teams hatten sich ein heißes Rennen um den Sieg geliefert. Und da die jeweils erreichten Punkte pro Spiel am Ende addiert wurden und die Teams in unterschiedlicher Reihenfolge an die Stationen gingen, blieb die Spannung bis zum Schluss, wer den größten Pokal mit nach Hause nehmen würde.

Auf dem Rasen hatten schließlich alle alles gegeben, sei es beim Dachlatten-Lauf, Friedhofskapellen-Puzzle oder überdimensionalem Labyrinth auf einem Luftkissen. Geschicklichkeit war beim Verbinden der Feuerwehr-Armaturen gefragt, schauspielerisches Können bei „Was bin ich…“, denn hier mussten die Teammitgliedes die Pantomime eines Mitspielers erraten. Nicht nur der „Lachsack“ ließ die Umstehenden hier Tränen vergießen. Zu köstlich war auch die Verzweiflung der Schauspieler, wenn es an Umsetzungsideen mangelte.

Bei den Zuschauern gab es ein ständiges Kommen und Gehen – denn so mancher zog schließlich den gemütlichen Teil des Stadtteilgeburtstags dem Spaßangebot vor. Zuvor galt es jedoch, die Sieger gebührend zu feiern – und die legten selbst kräftig vor. Mit vier Einzelsiegen und 79 Punkten holte die Avantgarde des Schützenvereins Overberge den Sieg und verwies die Fußballer vom FC Overberge (74 Punkte) und Titelverteidiger Feuerwehr (71 Punkte), auf die Plätze. Doch auch die nachfolgenden Team konnten sich auf kleine Pokale freuen. Jeweils 68 Punkte holten der Reitverein sowie die TuS Handballer. Weil die Reiter aber ein Spiel gewonnen hatten, entschied der direkte Vergleich über Rang vier. Die Schützen aus Ostenfeldmark wurden Sechste (66 Punkte), der Förderverein des Friedhofs folgte mit 62 Punkten und dann die Grundschule mit 56 Punkten. Der Theaterverein kam mit 52 Punkten auf Rang 9, das THW mit 42 Punkten wurde Vorletzter und das Schlusslicht bildete das Familienzentrum Sprösslinge mit 40 Punkte.
„Alles hat super gut funktioniert“, bilanzierte Uwe Reichelt. „Wir hatten das DRK zwar hier, aber es musste nicht zum Einsatz kommen“, freute er sich, dass alles ohne Blessuren über die Bühne gegangen war.

Der Erlös der Veranstaltung geht an die Grundschule sowie das Familienzentrum Sprösslinge. Die Übergabe der Spenden erfolgt im Rahmen des Adventsmarktes.