Wachwechsel bei Lions BergKamen: Heinz-Georg Webers neuer Präsident

Michael Blumrich (re) überreicht seinem Nachfolger Heinz-Georg Webers die „Lionsglocke“. Foto: LC BergKamen

Wachwechsel beim Lionsclub BergKamen: Der Bergkamener Heinz-Georg Webers übernimmt zum 1. Juli das Amt des Präsidenten dieses Clubs. Für Michael Blumrich geht entsprechend den Lions-Statuten nach einem Jahr an der Spitze die Amtszeit zu Ende.

Der Kamener „Löwe“ Blumrich blickt auf zwölf erfolgreiche Monate zurück: Während seiner Präsidentschaft konnte der Club rund 50. 000 Euro für soziale und kulturelle Zwecke in Bergkamen und Kamen ausschütten.

Der größte Teil des Geldes floss in Projekte für Kinder und Jugendliche. Die Förderung junger Menschen in Kamen und Bergkamen ist seit langem Schwerpunkt des Clubs.

Der neue Präsident Heinz-Georg Webers, sein Vorstand und die Mitglieder des Lionsclubs BergKamen werden die erfolgreiche Arbeit auch im 23. Jahr des Clubs fortsetzen, getreu dem Lionsmotto „We serve“ – „Wir dienen“.




Containeraufbruch auf Baustellean der Hansastraße – Rüttler und Wasserpumpe gestohlen

In der Nacht zu Dienstag haben Unbekannte sich Zutritt zu einer Baustelle an der Hansastraße verschafft. Sie versuchten mehrere Container aufzuhebeln, waren aber lediglich an einem erfolgreich. Aus diesem entwendeten die Täter einen Rüttler und eine Wasserpumpe.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Autofahrer bei Alleinunfall auf der A 2 schwer verletzt – offenbar Alkohol im Spiel

Bei einem Verkehrsunfall auf der A 2 bei Hamm ist ein Autofahrer in der Nacht zu Sonntag schwer verletzt worden. Offenbar war bei dem Unfall gegen 0.56 Uhr Alkohol im Spiel.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 31-Jähriger aus Neuss mit seinem Opel auf der A 2 in Richtung Hannover. In Höhe der Anschlussstelle Hamm wollte er die Autobahn verlassen, verlor jedoch in der dortigen Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache offenbar die Kontrolle über sein Auto. Im Bereich des Sichtdreiecks kollidierte er mit einem Baumstumpf, woraufhin das Fahrzeug in Brand geriet.

Der 31-Jährige verletzte sich bei dem Unfall schwer. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen, in seiner Atemluft war zuvor Alkoholgeruch festgestellt worden. Sein Fahrzeug sowie sein Führerschein wurden sichergestellt.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Auffahrt an der Anschlussstelle Hamm gesperrt werden. Zeitweise war von der Sperrung auch die dortige Abfahrt betroffen.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 5.000 Euro.




GSW Kamen Klassik Open Air diesmal vor der Konzertaula: Das NWP spielt Filmmusik

Die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen – Bönen – Bergkamen präsentieren am Samstag, 7. Juli, ab 19 Uhr erneut das Kamen Klassik Open Air mit der Neuen Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Rasmus Baumann. Zu hören gibt es jede Menge Filmmusik, diesmal aber nicht auf dem gewohnten Rathausvorplatz, sondern auf dem Außengelände der Konzertaula Kamen an der Hammer Straße. Bei schlechtem Wetter erfolgt der Umzug in die konzerterprobte Konzertaula.

Wenn es um Geister und Großstadtspuk geht, ruft man die Ghostbusters – geht es darum, Filmmelodien mitreißend auf die Bühne zu bringen, führt kein Weg vorbei an den Filmkonzerten der NPW. In einer brandneuen Ausgabe erwecken Rasmus Baumann und sein Orchester vom ehemaligen Präsidenten JFK bis hin zu Ektoplasma musikalisch alles zum Leben, was die Leinwände an epochalem Ohrenschmaus hergeben.

Lassen Sie sich klanglich vom Starfighter aus „Star Wars: The Force Awakens“ abholen oder zum „Frühstück bei Tiffany“ mitnehmen. Ein solch sinfonisches Klangerlebnis hätte vielleicht auch Michael Myers aus „Halloween“ versöhnt oder „Lawrence von Arabien“ den Sand aus den Sandalen gepustet! Damit wäre dann auch das Problem des „Dirty Dancing“ gelöst …

Und falls Sie die mitreißenden Melodien am Ende des Abends nicht mehr aus dem Ohr bekommen, ist es vielleicht doch Zeit für die Geisterjäger.




Handballfest in der Friedrichsberg-Sporthalle für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst im Kreis Unna

Ein Handballfest für den guten Zweck findet am Samstag, 30. Juni, ab 16 Uhr in der Friedrichsberghalle in Bergkamen statt. Eine weibliche und männliche Auswahl aus dem Kreis Unna treffen dann auf die Oberligisten ASC Dortmund (Frauen/Anwurf: 17 Uhr) und VfL Gladbeck (Männer/19 Uhr).

Unterstützt wird mit dieser Veranstaltung der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst im Kreis Unna – und zwar mit einer vierstelligen Summe. Die Ehrenamtlichen begleiten Familien, deren Kinder eine
lebensverkürzende Erkrankung haben von der Diagnose an, im Leben und über den Tod des Kindes hinaus.

Aus zehn Teams kommen die per Online-Voting bestimmten Frauen, vier Oberliga-Spielerinnen sind dabei, eine kommt aus der Verbandsliga (VfL Brambauer). Vom Aufsteiger in die Verbandsliga, Lüner SV, sind zwei
Spielerinnen dabei. Landesligist HC TuRa Bergkamen 2 schickt zwei Akteurinnen „auf die Platte“. Der Großteil kommt aus der Bezirksliga, u.a. Ira Schöße, Denise Heinrich und Sarah Stengl (beide TV Werne),
Jacqueline Kirchhoff (TVG Kaiserau), Vanessa Simon (TuS Jahn Dellwig) – nämlich sieben. Trainer sind Ingo Wagner (HC TuRa) und Fabian Schwenk (TV Werne)

Aus elf Mannschaften kommen die männlichen „Allstars“, die von Thomas Rycharski (HC TuRa) und Alexandros Katsigiannis (SuS Oberaden) gecoacht werden, – von der Kreisliga bis zur Verbandsliga. Gleich vier
Spieler des Neu-Oberligisten SuS Oberaden „Cobras“ sind dabei. Aus der Bezirksliga kommen insgesamt neun Spieler, unter anderem Florian Lehnen (Westfalia Kamen), Tobias Ostermann (SGH Unna Massen), Tobias
Jäger (TV Werne), André Brandt (RSV Altenbögge), Kevin Wallkuschefski (TuS Jahn Dellwig) oder Philipp Gärtner (Lüner SV).

Zum Abschluss der Veranstaltung gibt es mit der Eintrittskarte noch die Chance auf zwei Tickets für die Handball-WM 2019 in Köln. Für Essen und Trinken sorgt der HC TuRa Bergkamen mit seinem Helferteam.

SPIELERINNEN UND SPIELER IM ÜBERBLICK

DAMEN

Tor: Ira Schöße (TV Werne), Andrea Waschke (HC TuRa Bergkamen 1), Anne
Messner (Königsborner SV 1)

Linksaußen: Hanna Püschel (Lüner SV), Sarah Stengl (TV Werne),

Rückraum Links: Nina Rautenberg (HC TuRa Bergkamen 2), Denise Heinrich
(TV Werne)

Rückraum Mitte: Jacqueline Kirchhoff (TVG Kaiserau), Louisa
Bittscheidt (VfL Brambauer 2)

Kreisläuferinnen: Vanessa Simon (TV Jahn Dellwig), Anna Lieneke (Lüner SV)

Rückraum Rechts: Madalena Pronobis (HC TuRa Bergkamen 2), Sandra
Masterlerz (Königsborner SV)

Rechtsaußen: Aileen Axtmann (HC TuRa Bergkamen 1), Eileen Jäger
(Königsborner SV 2)

Fan-Wildcard (Facebook): Sonja Plotek (VfL Brambauer 1)

MÄNNER

Tor: Marvin Makus (SuS Oberaden), Kevin Wallkuschefski (TuS Jahn Dellwig)

Linksaußen: Tobias Jäger (TV Werne), Tobias Ostermann (SGH Unna/Massen)

Rückraum Links: Pascal Stennei (SuS Oberaden), Florian Lehnen (TuS
Westfalia Kamen)

Rückraum Mitte: Dominik Hoeft (HC Heeren), Paul Schuchtmann (SuS Oberaden 2)

Kreisläufer: Mario Stratmann (SuS Oberaden 2), Philipp Gärtner (Lüner SV)

Rückraum Rechts: Fabian Lauber (SuS Oberaden), Hendrik Schuchtmann
(SuS Oberaden 2)

Rechtsaußen: André Brandt (RSV Altenbögge), Lauris Hajduk (SuS Oberaden 1)

Fan-Wildcard Kreisliga (Facebook): Dennis Schott (SuS Oberaden 3),
Marco Goslawski (HC TuRa Bergkamen 2)




Lach-Yoga in der Ökologiestation

Wir lachen zu wenig! Nur 15 bis 20 mal am Tag im Durchschnitt. Dabei ist Lachen gesund: wer viel lacht, kann sein Befinden positiv beeinflussen. Am Sonntag den 8. Juli praktiziert Shyney Vallomtharayil in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil, Westenhellweg 110, das gemeinsame Lachen nach den Erkenntnissen des indischen Arztes Dr. Madan Kataria.

Gemeinsam wird in kleinen Spielen und einfachen Dehn- und Streckübungen gelacht. Eventuelles Unbehagen bei „Erstlachern“ verschwindet schnell, denn sich selbst beim freien Lachen zuzuhören und anderen zuzusehen ist Spaß pur!

Bei der Veranstaltung, die von 11.00 bis 13.00 Uhr dauert und 15,00 Euro kostet, sollten die Teilnehmer bequeme Kleidung anhaben und etwas zu trinken mitbringen. Eine Anmeldung ist unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) oder 0 23 89 – 9 80 90 beim Umweltzentrum Westfalen möglich.

nteressierte können sich auch vorab unter www.ojas-vitality.com im Internet informieren.




NABU-Exkursion zu selten Schmetterlingsarten auf der Bergehalde „Großes Holz“

Auf der Bergkamener Bergehalde Großes Holz fühlen sich seltene Schmetterlinge richtig wohl. Foto: Katja Burgemeister

Am Sonntag, 1. Juli, kann man sich mit Klaus-Bernhard Kühnapfel vom NABU auf Schmetterlings-Entdeckungstour begeben. Es geht auf die Halde Großes Holz, denn Industriebrachen entwickeln sich bei richtiger Pflege zu wertvollen Lebensräumen, während sonst unsere Tagfalter immer mehr verschwinden.

Gerade im Ruhrgebiet gibt es oft nur noch eine Handvoll der insgesamt etwa 120 Tagfalterarten, die hier früher vorkamen. Auf landwirtschaftlichen Flächen finden sich heute nur noch Kohlweißlinge. Es wird ein Haldenbereich angeschaut, der heute einer der wichtigsten Flugplätze für Schmetterlinge des Offenlandes im Kreis Unna ist, z.B. der bedeutendste Paarungs-Platz für den Schwalbenschwanz. Aber auch seltene Arten der Wälder und Gebüsche kann man hier entdecken. Die verschiedenen Schmetterlingslebensräume und ihre Bedeutung für die jeweiligen Arten sowie die Gründe für ihre Gefährdung werden vorgestellt.

Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Parkplatz Erich-Ollenhauer-Straße in Bergkamen. Nicht-NABU-Mitglieder zahlen 2,00 €.




Neue Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr trainieren den Ernstfall bei 150 Grad

Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des einen Atemschutzgeräteträger-Lehrgangs. Foto: Feuerwehr Bergkamen

In der Zeit vom 8. bis 24. Juni nahmen drei Kameradinnen und acht Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen an der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich teil.

Dabei wurden Kenntnisse über die Atmung des Menschen, Aufbau der verschiedenen Atemschutzgeräte und sicheres Vorgehen im Atemschutzeinsatz von den Ausbildern der Feuerwehr Bergkamen vermittelt.

Erstmalig wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer Wärmegewöhnungsanlage in Herne an reale Einsatzbedingungen herangeführt. Dabei wurde ein Raum auf ca. 150 Grad Celsius erwärmt und vernebelt. Offene Flammen begleiteten das Einsatzszenario. Die Probanden mussten dabei eine Menschenrettung und die Brandbekämpfung unter Atemschutz durchführen.

Nach einer theoretischen Prüfung und erfolgreicher Absolvierung der Atemschutz-Übungsstrecke in Unna stehen der Feuerwehr Bergkamen für Einsätze unter Atemschutz nun weitere 11 Kameradinnen und Kameraden zur Verfügung.

Bereits Ende April / Anfang Mai absolvierte ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen einen Atemschutzgeräteträger-Lehrgang bei der Feuerwehr Werne.




Johannisfeuer in Overberge löst einen Alarm bei der Bergkamener Feuerwehr aus

Ein Johannisfeuer sorgte am frühen Sonntagabend kurz nach 18 Uhr für einen Einsatz der Einheiten Overberge, Bergkamen-Mitte und Weddinghofen der Freiwilligen Feuerwehr.

Gemeldet war der Rettungsleitstelle ein Feuer mit starker Rauchentwicklung an der Landwehrstraße in der Nähe zur A1. Tatsächlich sahen die Feuerwehrleute bei der Anfahrt zum Einsatzort lodernde Flammen und auch Rauch.

Nachdem sie aber festgestellt hatten, wo sich der Brandherd befand, stellte sich schnell heraus, dass es sich um ein sogenannte Johannisfeuer handelt, das auch bei der Stadt Bergkamen angemeldet worden war. Ein Eingreifen der Feuerwehr sei deshalb nicht notwendig gewesen, teilt die Einheit Overberge auf ihrer Facebook-Seite mit.




Mini-Zirkusstars begeistern in der Manege

Die Nagelplatte ist ein Kinderspiel. Auf dem Scherbenteppich hüpfen sie, als wäre er aus Watte. Sie turnen in luftiger Höhe und balancieren federleicht über Seile. Die Kinder der Freiherr-von-Ketteler-Grundschule in Rünthe sind todesmutige Artisten. Seit genau einer Woche.

Fakirkunst vom Feinsten im vollbesetzten Zirkuszelt.

Clowneske Seiltänzerei, die begeistert.

Keines von ihnen hat zuvor jemals Schwerter in eine Kiste gesteckt oder mit Feuerfackeln jongliert. Als Clowns waren die wenigsten je in einer Manege und brachte Hunderte von Zuschauern zum Lachen. Was sie in den vergangenen sieben Tagen gelernt haben, ist mehr als nur Zirkuskunst. Da steckt einiges für’s Leben drin, wenn gemeinsam im Schwarzlicht getanzt oder am Trapez unter der Zirkuskuppel der eigene Schweinehund überwunden wird.

Feurige Darbietungen.

Manche Lehrer kommen zu uns und fragen, was wir mit den Kindern gemacht haben – viele von ihnen zeigen hier ganz verblüffende Fähigkeiten“, schildert Zirkusdirektor Lars.  Wer sonst im Sportunterricht fast panisch am Kurselkopf scheitert, der springt in der Manege wie ein Floh über das Seil. Schüchterne und Zaghafte entfalten als lustige Clowns schauspielerische Unterhaltungstalente. „Die Kinder erfahren hier viel über sich selbst – und wir über sie“, erläutert Schulleiterin Heike Prochnow. „Wir erleben hier auch, dass der Zusammenhalt in den Gruppen noch viel enger wird – und das jahrgangsübergreifend“, ergänzt sie. „Die Kinder müssen sich in der Manege aufeinander verlassen – das schweißt zusammen.“

In der Zirkusmanege bei Null anfangen

Gemeinsame Performance im Schwarzlicht.

Genau das ist das Konzept von Zirkus Phantasia. Seit das Zirkusteam am Samstag vor einer Woche sein Zelt mit der Hilfe von 60 Eltern aufgebaut hat, gelten ganz andere Regeln als im Schulalltag. „Wir brechen die Klassenverbände auf“, erzählt der Zirkusdirektor. „Die Angst bleibt draußen vor dem Zirkuszelt. Kinder werden heute oft unterschätzt. Wir lassen sie hier einfach machen“, schildert er. „Das ist für viele auch eine Chance. Wir kennen sie nur so, wie sie bei uns in der Manege stehen – nicht aus dem Klassenraum und auch nicht aus ihrem familiären Umfeld. Sie können bei uns quasi bei Null anfangen.“

Mutig und hochkonzentriert mit der Feuerfackel.

Der Zirkusdirektor ist gelernter Schauspieler und Regisseur, hat im Heidepark Soltau Aufführungen inszeniert. Dann heiratete er in die Zirkusfamilie ein. Jetzt ist die Arbeit mit Kindern nach eigenen Konzepten seine Welt. Eine Welt, in der die 215 Kinder der Schule mit Haut und Haaren abgetaucht sind. Übrigens schon zum zweiten Mal. Viele ehemalige Zirkusartisten, die schon vor vier Jahren das Projekt mitgemacht haben, waren jetzt unter den Zuschauern. Das Erlebnis prägt – über Jahre hinweg. Deshalb ist das nächste Zirkusprojekt auch schon gebucht, für das Jahr 2021.

Am Samstag halfen die Eltern wieder mit, um das Zirkuszelt abzubauen. Für viele war dabei eine große Portion Wehmut im Spiel. „Es wird komisch sein, wenn die Wiese hier leer sein wird“, meint die Schulleiterin.




Medizinischer Notfall: Ducato prallt zuerst gegen einen Mercedes mit Hänger und dann gegen einen Baum

Ein medizinischer Notfall war wahrscheinlich die Ursache für einen schweren Unfall am Freitagnachmittag auf der Erich-Ollenhauer-Straße.

Am Freitag fuhr gegen 17:27 Uhr ein 44-jähriger Kamener mit einem Pkw Fiat Ducato auf der Erich-Ollenhauer-Straße in östliche Richtung. Unmittelbar vor der Einmündung zur Justus-Liebig-Straße kam der Fahrzeugführer vermutlich aufgrund eines internistischen Notfalls mit dem Fahrzeug von seiner Fahrspur ab, kollidierte mit einem in gleicher Richtung fahrenden Daimler mit Anhänger und prallte schlussendlich vor einem angrenzenden Baum.

Der Kamener musste noch vor Ort durch Ersthelfer und im weiteren Verlauf durch Rettungskräfte reanimiert werden. Er kam mit einem lebensbedrohlichen Gesundheitszustand in ein Krankenhaus. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 23.500 Euro. Die Unfallörtlichkeit musste während der Zeit der Hilfsmaßnahmen und der anschließenden Unfallaufnahme komplett gesperrt werden.