Benefiz-Rockkonzert für das Familienzentrum „mittendrin“ mit der Joachim Fucking Foerster Band

Eine junge ambitionierte neue Band macht Station in Oberaden, die Joachim Fucking Foerster Band. Im Rahmen des Crowdfunding Projekt für ihr Debutalbum „Nahsexerfahrung“ wurde ein akustisches Wohnzimmerkonzert gesponsert. Dieses Wohnzimmerkonzert weiten Sie jetzt allerdings aus zu einem öffentlichen Konzert mit einem Benefizzweck für das Ev. Familienzentrum mittendrin in Oberaden und das mit vollem elektrischen Equipment.

Die JFF Band steht für kraftvollen Deutschrock mit eigener Musik, ausgefeilten Arrangements und eigenen Texten, die in ihrer Ehrlichkeit an die Schmerzgrenze gehen. Der Namensgeber und Sänger Joachim Foerster ist auch ambitionierter Schauspieler, der nicht nur im Theater in Münster, sondern auch bereits in verschiedenen Fernsehproduktionen zu sehen gewesen ist, zuletzt in dem ZDF Märchen „Rübezahls Schatz“ und demnächst in der neu verfilmten Serie „Das Boot“. Die Band ist gut aufeinander eingespielt, als ausgeprägte Liveband ist sie auf der Bühne zu Hause und bietet eine mitreißenden Bühnenshow, in der sie sich nicht schonen, ohne Abstriche an der musikalischen Qualität zu machen.

Die Verbindung zum Familienzentrum ist in der Person des Bassisten Christoph Chudaska begründet. Er stammt aus Oberaden und hat vor zwei Jahrzehnten selbst die Einrichtung besucht, für die sein Vater als Pfarrer seelsorgerlich tätig ist. Christoph ist ehemaliges Mitglied des Bachkreises des städtischen Gymnasiums Bergkamen, hat an der hiesigen Musikschule als Schüler von Michael Witt und Burkhard „Buck“ Wolters seine grundlegende musikalische Ausbildung bekommen und hat sie nach dem Besuch der dortmunder Glen Buschmann-Jazzakademie mit dem erfolgreichen Masterstudium in Arnheim abgeschlossen. Seine musikalische Vielseitigkeit beweist er auch als Mitglied des Kammerorchesters der Musikschule Kamen.

Leo Binas am Schlagzeug, Jannik Steudter an der Leadgitarre, und Jascha Wonerow an der Rhythmusgitarre machen die Band komplett.

Das Konzert findet statt am Samstag, 26. Mai 2018 um 19.30 Uhr im Ev. Familienzentrum mittendrin, Am Römerberg 40, Einlass 18.30 Uhr. Tickets gibt’s im Vorverkauf an den Wochentagen nachmittags im Familienzentrum mittendrin, samstags dort von 10-12 Uhr oder unter rchudaska(at)web.de nach Vereinbarung, Abendkasse 9 Euro.

Das Ev. Familienzentrum mittendrin erneuert zur Zeit mit Elternengagement und Selbsthilfe das Außengelände. Der erste Bauabschnitt wartet auf seine Vollendung.




Theaterfahrt Dortmund: Bunter Cocktail aus Oper, Musical und Ballett in der Spielzeit 2018/19

In der Saison 2018/2019 wartet ein spannendes Programm im Dortmunder
Opernhaus auf die Abonnentinnen und Abonnenten der Theaterfahrt Dortmund.
An sechs Terminen kann man mit dem Theaterbus, aber auch als
„Selbstfahrer“, zu anregenden, spannenden und begeisternden Theaterabenden
fahren. Im Sonderabo Bergkamen sind die Tickets erheblich günstiger als im
Dortmunder Abonnement. Der Preis für die Busfahrt hängt von der
Teilnehmerzahl ab.

Folgende Aufführungen werden angeboten:

Aida (ca. 3 Std.)
Sa, 27.10.2018, 19.30 Uhr
Verdis Aida ist ein Bravourstück zwischen Monumentalität und Intimität.
Schauplatz der Oper ist Ägypten zur Zeit der Pharaonen. Aida ist eine
äthiopische Königstochter, die nach Ägypten verschleppt wurde. Der
ägyptische Heerführer Radamès muss sich zwischen seiner Liebe zu ihr und
seiner Loyalität dem Pharao gegenüber entscheiden.

Die göttliche Komödie I: Inferno (UA)
Sa, 17.11.2018, 19.30 Uhr
Ballettdirektor Xin Peng Wang hat schön öfter bewiesen, dass er aus großen
Werken der Weltliteratur spannende Ballette kreieren kann. Viele
Ballettkenner erinnern sich gerne an Zauberberg, Krieg und Frieden, Faust I
und II und den Traum der roten Kammer. Nun nimmt er sich Dantes Göttliche
Komödie vor und führt sein Publikum, so wie sich Dante von Vergil führen
lässt, durch die sieben Kreise der Hölle.

West Side Story (ca. 2 Std. 45 Min.)
Sa, 08.12.2018, 19.30 Uhr
Wenn ein Meister wie Leonhard Bernstein ein Musical schreibt, bedient er
sich nur bei den besten – Shakespeares Romeo und Julia diente ihm als
Vorlage. Die Geschichte ist ins New York der 1950er Jahre verlegt und
spielt vor dem Hintergrund eines Bandenkriegs zwischen den
US-amerikanischen Jets und der puertoricanischen Sharks. Das Stück mit Hits
wie I feel Pretty und America.

Il barbiere di Siviglia (ca. 2 Std. 30 Min.)
Sa, 02.02.2019, 19.30 Uhr
Il barbiere di Siviglia ist eine der meistgespielten Opern. In Rossinis
Werk jagt ein Ohrwurm den anderen! Wie ein geschickter Marionettenspieler
führt er die Figuren. Mittendrin ist natürlich der wohl berühmteste
Intrigant, Revoluzzer und Frisör der Opernwelt: Figaro, der Barbier von
Sevilla.

Turandot (ca. 2 Std. 15 Min.)
Sa, 16.03.2019, 19.30 Uhr
Die chinesische Prinzessin Turandot hat ein grausames Gesetz erlassen: Nur
wer drei Rätsel lösen kann, darf sie heiraten – andernfalls wartet der
Henker. Der Prinz Calaf besteht die Prüfung, aber Turandot verweigert sich
ihm. Muss der Prinz am Ende freiwillig in den Tod gehen oder kann er das
unnahbare Herz der Prinzessin erobern?

Echnaton
Sa, 29.06.2019, 19.30 Uhr
Philip Glass (Einstein on the Beach) widmet die Oper Echnaton dem
ägyptischen Pharao und seinem Versuch eine neue Religion zu etablieren. Mit
den Prinzipien der Minimal Music schafft er assoziationsreiches
Musiktheater. Oper und Ballett bringen gemeinsam einen sinnlichen Abend auf
die Bühne, der Gesang und Tanz mit der soghaften Musik in Einklang bringt.

Weitere Informationen und auch ein Informationsblatt/Anmeldeformular gibt
es im Kulturreferat unter Tel.: 02307.965-464 und im Theater Dortmund,
Aboservice für Abonnenten, Tel. 0231/50 22 442, Fax: 0231/ 50 22 443,
aboservice@ theaterdo.de.

Bestellungen werden gerne entgegengenommen und an das Opernhaus Dortmund
weitergeleitet!




Einbrecher treten an der Landwehrstraße Wohnungstür ein: Bargeld und Mobiltelefon gestohlen

Am Montagmorgen haben unbekannte Täter sich Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus an der Landwehrstraße verschafft. Im Obergeschoss traten sie eine Wohnungstür ein und durchsuchten die Räume. Nach erste Feststellungen wurden Bargeld und ein Mobiltelefon entwendet.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Leistungskurse Pädagogik des Städtischen Gymnasiums schnuppern Uni-Luft in Münster

Dieses Foto zeigt Pädagogik-Lehrer Peter Manteufel (rechts) mit den beiden Pädagogik-Leistungskursen des Jahrgangs Q1 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen vor dem Schloss in Münster. Foto: Jan Groesdonk/SGB

Für einen Tag tauschten jetzt die Schülerinnen und Schüler der beiden Pädagogik-Leistungskurse des Städtischen Gymnasiums Bergkamen die Schulbank mit dem Hörsaal. Gemeinsam mit ihren Lehrern Jan Groesdonk und Peter Manteufel verbrachten sie einen Tag an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und wagten einen Blick ins Studentenleben.

Die rund 40 Schülerinnen und Schüler, die 2019 ihr Abitur bauen werden, hörten Vorlesungen, erhielten eine Führung durch das Institutsgebäude der Erziehungswissenschaften, besuchten die Studienberatung, das Studierendensekretariat und den AStA. Zum Abschluss durfte auch ein klassischer Mensabesuch nicht fehlen.

„Das Universitätsleben hautnah erkunden zu können, hat bei den Teilnehmern Eindruck hinterlassen. So blieb am Ende des Tages die Erkenntnis, dass sich eine Vorlesung doch stark von einer Doppelstunde Unterricht unterscheidet und dass man eigentlich schon ganz gut in den Kreis der Studierenden passt“, resümiert Pädagogik-Lehrer Peter Manteufel.




12. Blumenbörse lockt mit internationalen Überraschungen

Die flauschigen Kiwis kommen mit dem Honig direkt aus Neuseeland. Den Brie haben die französischen Freunde zusammen mit dem Bordeaux in Gennevilliers eingepackt und auf der Blumenbörse in Bergkamen verführerisch auf einem Tisch drapiert. Die Schmalzbrote schmierten die Gäste zwar nicht direkt in Sachsen-Anhalt, aber die Zutaten haben sie aus der Partnerstadt Hettstedt mitgebracht. Neben Blumen gab es auf dem Nordberg am Sonntag viele angenehme Überraschungen.

Blumen gab es auch auf der 12. Bergkamener Blumenbörse auf dem Nordberg.

Ganz schön strecken mussten sich die Teilnehmer für dieses europäische Blumenkunstwerk, dass unter tatkräftiger Mithilfe der Besucher entstand.

Ein kunterbuntes Blumenkunstwerk im Zeichen von Europa beispielsweise. Oder Folklore, die sich nicht nur in der Fotobox verewigen ließ, sondern auch als kulturelles Hobby zu erleben war. Hoch hinaus kraxeln konnten alle quer durch alle Länder Europas, die flinke Füße und griffsichere Hände hatten. Leckereien in allen Variationen, Glücksräder und Rätselspiele, Küken, die vor dicht gedrängtem Publikum aus den Eiern schlüpfen: Auch die 12. Blumenbörse hatte es in sich.

 

 

 

Lecker: Brote mit Brie und Wein und der französischen Partnerstadt Gennevilliers.

Die Organisatoren waren jedenfalls mehr als zufrieden, riss der Strom der Ausflügler und Neugierigen auf dem Nordberg doch nicht ab. „Wir wollen damit auch den Nordberg mehr beleben“, schildert das Team vom Stadtmarketing. Das fulminante Sommerwetter trug mit dazu bei, dass nicht nur die Bergkamener in die Fußgängerzone strömten und zwischen den Ständen flanierten. Auch Besucher aus den Nachbarstädten nutzten das Wetter für eine ausgedehnte Radtour, die gleich zu mehreren Großveranstaltungen führte.

 

Frisch geschlüpfte Küken ließen sich von den vielen Beobachtern nicht beeindrucken.

Die Blumen allerdings gerieten auch diesmal ein wenig zu Nebendarstellern. Die großen Blumenhändler der Region waren erneut nicht mit von der Partie. Wer seinen Garten mit Blüten und Gemüse auffrischen wollte, der hatte trotzdem zahlreiche Gelegenheiten. Tomaten, Gurken, Paprika Melonen: Pflanzen in allen Variationen warteten auf Käufer. Die nahmen meist auch gleich noch ein paar blühende Zierpflanzen mit oder Dekorationen für den Garten. Viele Beutel füllten sich mit frischem Spargel oder frisch zubereiteten exotische Speisen aus Ländern, aus dienen viele Neubürger und Flüchtlinge stammen.

Das Konzept jedenfalls funktioniert – auch mit schrumpfendem Blumenangebot und etwas weniger Blütenpracht. Den Nordberg rückt das Großereignis allemal wieder etwas mehr in den Fokus. Zusammen mit dem verkaufsoffenen Sonntag war ein abwechslungsreicher Ausflug garantiert.




Prüfungen bestanden: Zwölf neue Atemschutzgeräteträger in der Feuerwehr

Die erfolgreichen Teilnehmer des Atemschutzlehrgangs. Foto: Feuerwehr Werne

Während viele junge Leute ihre Freizeit bei bestem Wetter genießen durften, haben 14 Feuerwehrleute aus Holzwickede, Bergkamen, Selm und Werne zwei anstrengende Wochenenden hinter sich gebracht. Die jungen Feuerwehrmänner haben sich zu Atemschutzgeräteträgern ausbilden lassen, um zukünftig ihre Wehren bei Brandeinsätzen verstärken zu können.

Nach den ersten beiden Modulen der Grundausbildung stehen dazu vier körperlich und geistig anstrengende Tage auf dem Programm. Neben der Theorie über die menschliche Physiologie, Rechtskunde, Atemgifte, Geräte, Masken und die wesentlichen Einsatzgrundsätze standen diverse Übungen unter „schwerem Atemschutz“ auf dem Programm.

Nachdem am Samstag die theoretische Prüfung abgelegt wurde, stand am Sonntag der Praxistest an: Mit dem sogenannten Streckendurchgang am Feuerwehrservice-Zentrum des Kreises Unna bewiesen 12 der 14 Kandidaten ihre Tauglichkeit, auch belastende Situationen zu meistern. Unter Atemschutz mit ca. 23 Kilogramm Ausrüstung waren diverse Fitness-Geräte wie ein Laufband und eine Endlosleiter zu absolvieren, bevor es in den „Vorheizraum“ ging. Daran schließt sich ein Käfig-Labyrinth an, dass kriechend, kletternd, robbend oder sonst wie zu meistern ist.

Zwecks zusätzlicher psychischer Belastung absolviert man die Übung im Dunkeln, wobei Blitzeffekte, Rufe und Schreie die Situation an einem Brandort simulieren. Für viele Absolventen ist eine 3,50 Meter lange Röhre der belastendste Aspekt im Labyrinth. Denn dieser Streckenabschnitt ist nur im Team zu meistern und man ist abhängig von seinem Kameraden, um aus der Röhre wieder heraus zu kommen. Danach gelangt man in einen vollständig verrauchten Brandraum und muss hier einen 80 Kilogramm schweren Dummy suchen und aus dem Brandraum retten.

Zwei Feuerwehrleute konnten diese Übung aus gesundheitlichen Gründen am Sonntag nicht absolvieren, haben aber in wenigen Wochen die Chance, die Übung nachzuholen. 12 junge Feuerwehrleute bestanden die Prüfung aber mit Bravour und erhielten vom Lehrgangsleiter Brandoberinspektor Sascha Haverkamp die Urkunden.

Stellvertretend für die Wehrführungen der beteiligten Feuerwehren bedankte sich Stadtbrandinspektor Jörg Mehringskötter, stellvertretender Wehrleiter der Feuerwehr Werne, für das Engagement bei den jungen Männern und entließ sie mit ein paar Verhaltensregeln ins kommende Feuerwehrleben.




Feuerwehreinsatz am Samstagabend: Strauchschnitt stand an der Schulstraße in Flammen

Die Feuerwehrleute zogen das Strauchwerk mit Harken und Gabeln auseinander, um nach noch glimmenden Holz zu suchen.

Die Einheiten Mitte und Weddinghofen wurden am Samstagabend kurz nach 19.30 Uhr zu einem Brand an der Schulstraße in Weddinghofen gerufen. Aus bisher nicht geklärten Gründen stand dort ein Haufen mit Strauchschnitt auf einem Gartengrundstück in Flammen.

Das Feuer drohte auf eine Baumreihe an der Grenze zum Nachbargrundstück überzugreifen. Einige Äste dieser Bäume standen bereits in Flammen. Eine Ausweitung des Brandes wurde noch vor Eintreffen der Feuerwehr durch einen Nachbarn und den Grundstückseigentümern verhindert. Trotzdem blieb für die Feuerwehrleute noch einiges zu tun. Es wurden einige kleinere Brandnester mit Wasser gelöscht Nach etwa 30 Minuten war dieser Einsatz beendet.

Die Einheit Mitte war übrigens sehr schnell am Ort des Geschehen. Der Grund: Am Samstag stand für sie ein Übungsdienst am Gerätehaus an der Bambergstraße auf dem Programm. Geübt wurden Menschenrettung und Suchtechniken.




Schlechte Zeiten für Pendler und Reisende: Fast zwei Monate fährt zwischen Dortmund und Hamm über Kamen kein Zug

Mit dem Start der Sommerferien beginnen für Pendler und Reisende zwei üble Monate an: Die Bahn wird vom 14. Juli bis 10. September die Bahnstrecke von Hamm über Kamen bis Dortmund komplett für den Bahnverkehr sperren. In dieser Zeit sollen die Schienen auf der gesamten Länge erneuert werden. Außerdem werden die Bahnsteigkanten an den Haltepunkten Kamen-Methler, Dortmund-Kurl und Dortmund-Scharnhorst verlängert und erhöht.

Für Bergkamener gibt es ein Trostpflaster: In dieser Zeit fährt die S30 von 5 Uhr bis 20 Uhr wieder im 30-Minuten-Takt. Darüber hinaus wird es zusätzliche Fahrten bis ca. 22:30 Uhr geben.

Interessant für Oberadener ist: Der RE 1 zwischen Hamm und Dortmund und zurück wird über die Güterbahnstrecke Hamm-Osterfeld umgeleitet. Er fährt im 30-Minuten-Takt und hält in dieser Zeit am Bahnhof Preußen in Lünen. Damit ergibt sich für Oberaden eine direkte Verbindung mit der Buslinie R 11 zum Bahnhof Preußen und von dort nach Dortmund und Hamm. Da sowohl die Buslinien als auch der Schienenverkehr eng eingetaktet sind, ist eine Synchronisierung der Abfahrtzeiten nicht möglich. Beim Umstieg ergibt sich eine Wartezeit von ca. 17 Minuten.

Weiter Maßnahmen im Schienenersatzverkehr:

Vom Bahnhof Kamen nach Dortmund Hbf (und umgekehrt) verkehren zwei Buslinien: Eine Buslinie fährt ohne Zwischenhalt im 20-Minuten-Takt. Die Fahrtzeit wird auf 30 Minuten geschätzt. Die zweite Buslinie fährt als Zwischenhalte die Bahnhöfe Kamen-Methler, Dortmund-Kurl und Dortmund-Scharnhorst an. Die Fahrtzeit beträgt ca. 50 Minuten. Die Buslinien S 81, D 80, R 13 und R 81 fahren im normalen Rhythmus von Bergkamen zum Bahnhof Kamen. Dort ist der Umstieg auf den Schienenersatzverkehr möglich. Die Verbindung bleibt somit zwar erhalten, allerdings ist damit eine Fahrtzeitverlängerung verbunden. Der Schienenersatzverkehr fährt im gleichen Takt nach Hamm/Westf. – eine Buslinie direkt, die andere mit Halt in Nordbögge.
 Die Zugverbindung RE 11 von Hamm nach Dortmund fährt während der Sperrzeit über Unna nach Dortmund Hbf und zurück. Für Bergkamen besteht damit auch die Möglichkeit mit Buslinien den Bahnhof Unna anzufahren und dort in den RE 11 nach Dortmund umzusteigen. Bei Bedarf werden ggf. zusätzliche Busse der Linie S/R 81 zwischen Kamen und Unna zur Sicherung der Reisekette eingesetzt.




Grundsatzentscheidung im Stadtrat am 17. Mai: reines Schul- und Sportbad oder auch Familienbad am Häupenweg

Der Bergkamener Stadtrat soll auf Vorschlag der Verwaltung in seiner Sitzung am 17. Mai eine Grundsatzentscheidung über das künftige Kombi-Bad am Häupenweg fällen: Soll es nur ein reines Schul- und Sportbad sein oder soll es mehr bieten.

Einen Beschlussvorschlag hat die Verwaltung schon mal vorformuliert: „Der Rat der Stadt Bergkamen beschließt, dass an dem Standort „Im Häupen“ ein Ganzjahresbad errichtet und betrieben werden soll, welches als kombiniertes Familien- und Freizeitbad die funktionalen Bedarfe für den Schul- und Vereinssport abdeckt und außerdem ein ansprechendes Angebot zur Freizeitgestaltung mit hoher Aufenthaltsqualität für alle Altersgruppen bereithält.“
Damit soll auch ein deutliches Zeichen in Richtung privater Investoren gesetzt werden, im Umfeld eines attraktiven Kombibads, Eishalle, der Indoor-Spielanlage für Kinder, des Sportplatzes und des Tennisvereins sich mit weitere Freizeitangeboten zu engagieren. Laut Verwaltung gibt es hier bereits konkrete Interessensbekundungen.

Diese Grundsatzentscheidung sagt aber noch nichts darüber aus, womit letztlich das künftige Kombibad ausgestattet sein wird. Den größten Diskussionsbedarf in den Monaten danach dürfte das sogenannte Kabriodach und die Gestaltung des Außengeländes sein. Bleibt das Wellenbecken bestehen oder nur eine Sprunganlage?

Geschaffen wird aber mit der Grundsatzentscheidung die Möglichkeit für die GSW, konkret ein Badkonzept und eine veränderte Struktur in der Betriebsführung für Bergkamen zu entwickeln.

Inzwischen hat die Kamener CDU das ursprüngliche Konzept in die aktuelle Diskussion in der Nachbarstadt gebracht, ein Gemeinschaftskombibad für Kamen und Bergkamen zu errichten und zu betreiben. Möglicherweise ist dafür aber der Zug längst abgefahren.




Konfirmationsgottesdienst in der Friedenskirche

Pfarrer Bernd Ruhbach wird am Sonntag, 6. Mai, um 10.30 Uhr folgende Mädchen und Jungen zu ihrem ersten Abendmahl führen:

Fabian Bender, Leonie Raja Grunwald, Luna Michelle Grunwald, Dominik Günsch, Thomas Höhn, Vivien Kampmann, Steven Lalak, Emily Lang, Dennis Laske, Joel Luc Meyer, Nele Mochel, Joana Neuhoff, Daniel Ross, Jennifer Chinyere Schmidt, Joel Etienne Schülke, Leonie Schwarz




Diakonie eröffnet am 11. Mai das neue Sozialkaufhaus „BAMBINI“ für junge Familien und Kinder

Christine Weyrowitz, Geschäftsführerin der Kaufnett gGmbH der Diakonie Ruhr-Hellweg (Mitte), und das Kamener Kaufnett-Team freuen sich auf die Eröffnungsfeier. Foto: drh

In Kamen wird am Freitag, 11. Mai, ein neuer Laden mit Second-Hand-Artikeln für junge Familien und Kinder eröffnet. Ab dann finden Interessierte hier Schwangerschafts-, Damen- Herren- und Kinderkleidung, Kinderwagen, Bücher, Spielzeug, Kindermöbel, Porzellan und vieles mehr zu kleinen Preisen. Vor allem bietet das neue Geschäft alleinerziehenden Müttern die Chance, den Einstieg ins Berufsleben zu finden.

Im Moment sind alle Mitarbeitenden auf Hochtouren damit beschäftigt, den insgesamt rund 250 Quadratmeter großen Laden im Edelkirchenhof 1 liebevoll einzurichten. Sie streichen, putzen und dekorieren, damit sich Groß und Klein demnächst beim Einkaufen richtig wohl fühlen. „Wir möchten, dass unser neues Kaufnett BAMBINI ein Ort wird, an dem es Spaß macht zu stöbern, zu schmökern, zu kaufen oder einfach nett zu plaudern“, sagt Christine Weyrowitz, Geschäftsführerin der Kaufnett gGmbH der Diakonie Ruhr-Hellweg. „Hier soll ein Ort entstehen, wo Familien gerne mal vorbeischauen, wo lebendiges Gemeinwesen stattfindet.“

Der Name „BAMBINI“ steht für „Beteiligung am Berufsleben – Initiative entwickeln“ und wird durch das Jobcenter Kamen gefördert. Das Beschäftigungsprojekt mit zehn Plätzen für langzeitarbeitslose Frauen ist besonders für alleinerziehende Mütter mit kleinen Kindern gedacht. Darüber hinaus haben zwei Frauen Arbeitsverträge durch das Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ erhalten. „Alle zwölf Frauen bekommen bei uns die Chance, einen Einstieg ins Berufsleben zu finden und damit auch wieder mehr am sozialen Leben teilnehmen zu können“, erklärt Weyrowitz.

Das neue „Kaufnett BAMBINI“ wird am Freitag, 11. Mai, um 11 Uhr mit einer Feierstunde eröffnet. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen. Besucherinnen und Besucher können den neuen Laden besichtigen und vielleicht schon das ein oder andere Lieblingsstück entdecken.

Weitere Informationen:
Wer Lust hat, ehrenamtlich im neuen „BAMBINI“ mitzuarbeiten, kann sich bei Christine Weyrowitz unter Telefon 02303/25024-440 melden. Wer mit gut erhaltenen Sachspenden helfen möchte, kann diese einfach im Laden während der Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9.30 bis 17.30 Uhr und Samstag von 9.30 bis 14.30 Uhr abgeben. Möbel oder größere Mengen holt das Team gerne zu Hause ab. Über die Service-Nummer 02303/25024-400 lässt sich ein Termin vereinbaren.