Exkursion in die Orchideenwiesen in Heil

Viele haben sie daheim auf der Fensterbank: gezüchtete Orchideen. Bei der „Roter Rucksack“-Exkursion, zu der der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek und der NABU-Kreisverband Unna Groß und Klein am Sonntag, 27. Mai, um 10 Uhr einladen, gilt die Aufmerksamkeit der wild wachsenden Verwandtschaft. Die stehen im Mai auf den Feuchtwiesen in Bergkamen-Heil in voller Blüte.

Dass sie dort noch zu bestaunen sind, ist der regelmäßigen Pflege – sprich: Mahd und Abtragen des Mahdgutes – zu verdanken, die der NABU seit 36 Jahren organisiert. So haben beispielsweise im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Helferinnen und Helfer der Südkamener Kita „Unter dem Regenbogen“ das Mahdgut abgetragen.

„Ohne diese Hilfe hätte der Lebensraum des Breitblättrigen Knabenkrautes und zahlreicher Wiesenpflanzen nicht bis heute geschützt werden können“, sagt NABU-Experte Bernd Margenburg, der beim Spaziergang entlang der Orchideen-wiesen das Ergebnis der Pflegemaßnahmen, Informationen zum Schutz unserer einheimischen Orchideen und Neues aus der Orchideenwelt vorstellt.

Treffpunkt: Bergkamen-Heil, Nördliche Lippestraße (hinter der Feuerwehr)

Wer teilnehmen möchte an der Exkursion, wird gebeten, sich beim Wahlkreisbüro von Oliver Kaczmarek anzumelden. Gerne telefonisch unter Tel. 02303 2531450 oder per E-Mail an oliver.kaczmarek.ma05@bundestag.de.




T-Rex trampelt durch die Kamener Stadthalle

„Die Live-Dinosaurier-Show garantiert Staunen, Lachen und Lernen für die ganze Familie. Starre Saurier-Figuren aus Pappmaschee sind Vergangenheit. Jetzt erwacht die Urzeit zum Leben“, verspricht Veranstalter Sergio Neigert, der Anfang Juni mit seiner Dinosaurier-Show in der Stadthalle gastiert,und zwar zweimal am Samstag, 2. Juni, um 14.30 und 17 Uhr, und zweimal am Sonntag, 3. Juni, nämlich um 11 und 14.30 Uhr. Die Tageskasse ist jeweils 30 Minuten vor Showbeginn geöffnet.

Ein Dino-Baby schlüpft aus seinem Ei. Fotos: Neigert

Im Pressetext heißt es: „Ur-Echsen erwachen mithilfe elektronischer High-Tech in der neuen, familienfreundlichen Dinosaurier-Show vor den Augen des Publikums zum Leben. Computergesteuerte elektronische, lebensecht anmutende Dino-Figuren und menschliche Darsteller in aufwendigen, bis zu 40 Kilo schweren Verkleidungen vermitteln anschaulich und im Wortsinne lebendig 240 Jahre Dinosaurier-Geschichte auf der Erde.

Details und Erklärungen zu Leben, Ernährung und Jagen der Dinosaurier liefert ein Paläontologe, der als Moderator durch die Live-Show aus Spezialeffekten, Spannung und Entertainment führt. Wissenschaftliche Erkenntnisse über die Zeit der Ur-Echsen werden so anschaulich und
unterhaltsam vermittelt.

Aussehen und Bewegungsabläufe der freilaufenden Animatronic-Marionetten entsprechen detailgetreu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sogar in die Kinderstube der prähistorischen Giganten vermittelt die Show Einblicke: Ein Dino-Baby schlüpft aus seinem Ei.

Brachiosaurus und Tyrannosaurus rex (T-Rex) lassen sich sogar streicheln. Wissenschaftler schätzen das Gewicht des Brachio auf bis zu 40 Tonnen, das sind 40 Kleinwagen auf nur vier Beinen. T-Rex war
mit seinem 1,5 Meter langen Schädel und bis zu 30 Zentimeter langen Zähnen das größte Landraubtier, das je auf der Erde gelebt hat.

Mit Stampfen und Brüllen übertönt T-Rex Applaus und entsetztes Kreischen des Publikums. Blutrünstige Monster sind in der Show jedoch nicht zu sehen. Vielmehr macht sie die Wissenschaft von den Lebewesen und Lebewelten der geologischen Vergangenheit (Paläontologie) zum unterhaltsam-spannenden Erlebnis.

Besonders mutige junge Besucher der Show können den Ur-Echsen sogar auf den Rücken steigen und sie reiten.“




Hochsensible Menschen: Selbsthilfegruppe geplant

Eine Selbsthilfegruppe für „Highly Sensitive Persons“ ist im Gesundheitshaus Unna geplant. Die Initiative kommt von einer betroffenen Frau und Mutter eines kleinen Sohnes. Sie sucht den Austausch mit anderen Müttern, Vätern oder anderen Betroffenen und Angehörigen.

Interessierte können sich bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im Gesundheitshaus in Unna, Massener Straße 35 melden. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Tel. 0 23 03 / 27-28 29, E-Mail: margret.voss@kreis-unna.de.

Mehr Informationen gibt es unter www.zartbesaitet.net.




L821n: Abstimmungsergebnis zum SPD-Antrag im Rat zweimal gezählt

Zweimal wurde am Donnerstag im Rat der Stadt Bergkamen das Abstimmungsergebnis zum SPD-Antrag zur L821n gezählt, um sicher zu sein, wie sich die Mehrheit entschieden hatte: Denn in der Mehrheitsfraktion stimmten nicht alle Sozialdemokraten für den eigenen Antrag.

Die SPD hatte nochmals einen „symbolischen Antrag“, so Fraktionschef Bernd Schäfer gestellt, mit dem sie die Landesregierung auffordern wollte, sich für eine Entlastung der Weddinghofer Ortsdurchfahrt einzusetzen. „Es kann nicht Sinn sein, weiterhin den Lkw-Verkehr durch Weddinghofen fahren zu lassen“, sagte Bernd Schäfer. „Diese Forderung ist unabdingbar.“

Die Abgeordneten aus Weddinghofen stimmten allerdings dagegen: „Welche Alternativen gibt es?“, fragte Ortsvorsteher Dirk Haverkamp. „Keine. Ein Neubau, der wenig Entlastung bringt, ist uns lieber, als keine Entlastung.“

Die Grünen hatten geschwankt, wie Jochen Wehmann erklärte. In der Hoffnung auf eine kleine Chance, der Straße „noch Steine in den Weg zu legen“, hätten die Straßengegner dem Antrag sogar zugestimmt, auch wenn dies in der Wählerschaft als Zustimmung zur Straße allgemein hätte gewertet werden können. Weil sich jedoch eine SPD-Mehrheit für den Antrag abzeichnete, enthielten sich die Grünen.

Die CDU lehnte den Antrag der SPD grundlegend ab. „Das ist nun ein letzter Wurf der SPD, um diese Straße doch noch zu verhindern“, urteilte Heinzel. Für einen Antrag auf Entlastung der Weddinghofer Bürger, der ohne Frage wichtig und richtig sei, sei jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.

Deutliche Worte fand Straßengegener Werner Engelhardt von der BergAuf-Fraktion: „Dieser Antrag ist ein Feigenblatt und Eiertanz“, sagte Engelhardt. Er diene nur dazu den Anschein zu erwecken, man sei doch gegen diese Straße, um sich aus der Verantwortung stehen zu können. „Diese Straße ist keine Umgehung, sie führt mittendurch“, erklärte Engelhardt. „Und mehr Straßen ziehen auch mehr Verkehre an“, prognostizierte Engelhardt einen Anstieg der Probleme, was Angelika Lohmann-Begander von der FDP vehement abstritt.

Mit 21 Fürsprechern, 14 Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen von Grünen und SPD-Politiker Thomas Semmelmann fand der Antrag der SPD-Fraktion aber schließlich doch eine Mehrheit. BergAuf hatte den Ratssaal vor der Abstimmung demonstrativ verlassen, weil man sich nicht daran hatte beteiligen wolle.




Lehrerin Juditha Kluwe in den Ruhestand verabschiedet

Juditha Kluwe, Lehrerin für Englisch und Politik am Städtischen Gymnasium Bergkamen, verabschiedete sich am Mittwochmittag von ihren Kolleginnen und Kollegen und den Schülerinnen und Schülern, versprach aber, auch im Ruhestand „ab und zu einfach mal vorbei zu schauen“.

Die 65-jährige studierte Englisch und Politikwissenschaft im niedersächsischen Hannover und begann dort zu Beginn der 80er Jahre auch ihre Laufbahn als Lehrerin. Ehe sie schließlich ab Sommer 2007 mit fester Stelle am Städtischen Gymnasium Bergkamen unterrichtete, sammelte sie Erfahrungen in ganz unterschiedlichen beruflichen Bereichen.

In bester Erinnerung sind ihr dabei die ersten sehr positiven Lehrerfahrungen in England nach dem Referendariat geblieben. Sie unterrichtete am „Solihull Sixth Form College“ in der Nähe von Birmingham und arbeitete später als Lektorin an der Universität Birmingham. „Das war eine sehr prägende und interessante Zeit“, resümiert Juditha Kluwe. In England fing sie auch mit ihrer Theaterarbeit an, brachte mit englischen Schülern deutsche Stücke auf die Bühne.

Juditha Kluwe (re.) bei ihrer Verabschiedung durch ihren Englischkollegen Sascha Rau (li.). Im Hintergrund Schulleiterin Bärbel Heidenreich und Mathilde Kappenstein vom Lehrerrat des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Foto: Pytlinski

Im Kollegium des Städtischen Gymnasiums Bergkamen fand Juditha Kluwe mit ihrer sehr umgänglichen und freundlichen Art schnell Anschluss, Schüler wie Kollegen loben ihre fachlichen und menschlichen Fähigkeiten: „Wer eine Klasse von Frau Kluwe übernehmen durfte, wusste, die Schüler sind bestens ausgebildet und vorbereitet“, betonte Englischkollege Sascha Rau bei der Verabschiedung. Insbesondere im Fach Englisch engagierte sie sich auch über den Unterricht hinaus und initiierte eine englische „Theater-AG“, die im Differenzierungsbereich angeboten wurde und sehr guten Anklang fand.
Aus gesundheitlichen Gründen konnte sie diese zuletzt neben dem Fachunterricht nicht mehr anbieten. Einen ehrenamtlichen „Restart“ im Ruhestand kann sie sich aber schon vorstellen. „Vielleicht biete ich eine solche AG wieder an, denn ich vermisse den Kontakt mit dem Kollegium und mit den Schülern. Die Zusammenarbeit hat mir immer Spaß gemacht.“ Zunächst möchte Juditha Kluwe aber ihren Ruhestand genießen, denn eines sei wirklich unbezahlbar: „Morgens in Ruhe einen Kaffee zu trinken – ganz ohne Zeitdruck und nicht ganz so früh.“




Neue Straßendecke für K6 in Selm

Die Südkirchener Straße (K6) in Selm bekommt eine neue Asphaltdecke. Die Arbeiten starten am 22. Mai. Ab dem 28. Mai wird die Straße voraussichtlich wieder freigegeben. Für die Zeit bleibt die Straße zwischen der Funnebrücke bis zum Ondruper Weg voll gesperrt.

Dieser Bauabschnitt ist Teil der Sanierung der gesamten Straße. Die Arbeiten beginnen an der Kreisgrenze zum Kreis Coesfeld an der Brücke über die Funne. Gesperrt wird die K6 in den Pfingstferien, um die Einschränkungen für den Berufs- und Schulverkehr so gering wie möglich zu halten. Umleitungen werden ausgeschildert. PK | PKU




Bergkamen bekommt ein Familien- und Freizeitbad

Jetzt ist es amtlich: Bergkamen wird künftig ein Familien- und Freizeitbad bekommen. Das beschloss der Rat der Stadt Bergkamen am Donnerstagabend mit großer Mehrheit. FDP und CDU stimmten zwar dagegen, doch bei den Christdemokraten lag das an einer reinen Formalie. Sie hatten zuvor den Antrag gestellt, zunächst den neuen Konsortialvertrag abzuwarten, um dann im zusätzlichen Wissen über die anstehenden Betriebskosten in den nächsten 40 Jahren eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Der Konsortialvertrag zwischen den an den GSW beteiligten Kommunen Bergkamen, Bönen und Kamen regelt, wie hoch die Anteile der jeweiligen Kommunen an den zu tragenden Kosten der GSW-Einrichtungen sind.  „Wir können die Entscheidung nicht mittragen, wenn wir nicht wissen, was uns das kosten wird“, argumentierte Heinzel. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.

Bei der zu fällenden Entscheidung ging es dann lediglich um die Frage, ob für die Stadt Bergkamen am Standort „Im Häupen“ ein Ganzjahresbad errichtet und betrieben werden soll, das als kombiniertes Familien- und Freizeitbad die funktionalen Bedarfe für den Schul- und Vereinssport abdeckt und außerdem ein ansprechendes Angebot zur Freizeitgestaltung mit hoher Aufenthaltsqualität für alle Altersgruppen bereithält. „Dass es einen Neubau geben wird, diese Entscheidung hat der Rat bereits gefällt“, erinnerte Bürgermeister Roland Schäfer. Auch ging es nicht um die Innen- und Außengestaltung, um die Frage des Betreibers oder andere Details – mit all diesen Fragen wird sich der Rat in Zukunft befassen: Am Donnerstag fiel lediglich die Grundsatzentscheidung, dass die GSW die Planungen für ein Familien- und Freizeitbad vorantreiben soll.

Dass ein neuer Konsortialvertrag parallel dazu entwickelt werden muss, um eine kommunalscharfe Abrechnung zu erhalten – erst Recht vor dem Hintergrund, dass die Stadt Kamen ebenfalls ein neues Hallenbad bauen möchte und Bergkamen die Eishalle abgab – darüber herrschte Konsens. Das habe der Rat bereits beschlossen, erklärte die SPD, warum sie den CDU-Antrag ablehnte, auch wenn man inhaltlich nicht weit von deren Forderung entfernt war. Das müsse jedoch parallel erfolgen. „Wenn wir warten, bis der Konsortialvertrag existiert, würde das bedeuten, dass wir weiter Zeit verplempern und die Hände in den Schoß legen müssen, während die anderen schon bauen“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Bernd Schäfer. „Das ist nicht akzeptabel.“

„Folgten wir dem CDU-Antrag“, argumentierte auch Jochen Wehmann von den Grünen, „würde das Bad auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben. Aber wenn wir erstmal bauen, vielleicht schöner als die anderen, dann kommt vielleicht Zug in die ganze Angelegenheit“, brachte er die Meinung seiner Fraktion zum Ausdruck.

„Der Konsortialvertrag wird dazu führen, dass jeder sein eigenes Süppchen kocht“, ärgerte sich indes Angelika Lohmann-Begander. „Eine interkommunale Zusammenarbeit wäre für die Bürger viel vorteilhafter gewesen“, betonte die Liberale nochmals, gegen den Neubau zu sein und ein Gemeinschaftsbad von Kamen und Bergkamen zu favorisieren. „Aber wenn alle neu bauen, will man das hier auch. Koste es, was es wolle“, machte sie ihrem Unmut deutlich Luft.

Einen Gütevorschlag von Bürgermeister Roland Schäfer, der nach langen Diskussionen um den Konsortialvertrag nach der Abstimmung im Protokoll festhalten wollte, dass die Verwaltung mit Nachdruck auf eine Änderung des Konsortialvertrags hinarbeiten solle, lehnte die CDU allerdings ab.




Blutspendetermin mit Brunch am Pfingstmontag

Fester Bestandteil der Blutspendetermine in Bergkamen ist der Pfingstmontag. Von 10.30 bis 14.30 Uhr haben Spender die Möglichkeit, im Heinrich-Martin-Heim in Bergkamen-Mitte Blut zu spenden.
Wie schon in den letzten Jahren lädt das DRK Bergkamen alle Spender anschließend zu einem Bruch ein. Damit sie den Montag nicht alleine verbringen müssen, sind die Partner herzlich mit eingeladen. Monika May als Rokreuzleiterin und Andreas Kray als Vorsitzender des DRK Bergkamen hoffen auf eine rege Teilnahme an dem Termin. „Wir erwarten mehr als 50 Spender, die trotz des Feiertages und
der anschließenden Pfingstferien das Angebot war nehmen und ihr Blut spenden.“

Auch Neuspender sind am Pfingstmontag herzlich willkommen. Gerade der Feiertag mit dem anschließenden Brunch bietet sich dafür an.




Heute Morgen: Raub auf Spielhalle – Täter bedroht Angestellte mit Messer

Am heutigen Freitagmorgen (18.05.) betrat gegen 8.15 Uhr ein noch unbekannter Täter eine Spielhalle am Haldenweg. Er ging zur Toilette und vermummte sich dort mit einem Schal, bevor er die 29-jährige Angestellte aus Bergkamen mit einem Messer zur Herausgabe von Bargeld aufforderte. Er flüchtete anschließend mit der Beute und einem von der Angestellten entwendeten blauen Mountainbike in Richtung Erich-Ollenhauer-Straße.

Der Täter soll etwa 18 bis 25 Jahre und ungefähr 167 bis 170 cm groß und schlank gewesen sein. Er trug ein auffälliges orangefarbenes Sweatshirt mit silbernem Aufdruck und eine blaue Jeanshose. Bewaffnet war er mit einem kleinen Küchenmesser (sog. Hümmelchen). Der Täter sprach deutsch ohne Akzent.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




L736: Bauarbeiten in Rünthe dauern länger

Die Fertigstellung der Lichtsignalanlage auf der Landestraße 736 Ostenhellweg/K16 Industriestraße in verzögert sich. Das teilt der Landesbetrieb Straßenbau NRW jetzt mit. Durch Lieferschwierigkeiten für Teile der neuen Lichtsignalanlage regele die aufgestellte Baustellenampel noch bis Mitte Mai 2018 den Straßenverkehr. Die Erneuerung der Fahrbahn habe die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr abgeschlossen.




2017 waren 42 Menschen 100 Jahre und älter

Kreis Unna. Die älteste Bürgerin des Kreises lebte Ende des vergangenen Jahres in Lünen. Sie feierte ihren 103. Geburtstag. Der älteste Bürger lebte ebenfalls in Lünen – er feierte im letzten Jahr seinen 106. Geburtstag, wie die Jahresstatistik des Büros Landrat, Kreistag, Gleichstellung zeigt.

2017 wurden insgesamt 42 Menschen im Kreisgebiet 100 Jahre oder älter – davon 39 Frauen und drei Männer. Auch bei den übrigen Altersjubiläen (90. und 95. Geburtstag) ist die Frauenquote (821 Personen) deutlich höher als die Männerquote (330 Personen) und liegt bei knapp 71 Prozent.

Selm und Werne ohne 100-Jährige

Die meisten Altersjubilare lebten 2017 in Lünen (303), gefolgt von Kamen (173), Unna (153) und Werne (116). Die meisten Menschen, die 100 oder älter wurden, lebten ebenfalls in den großen Städten Lünen (13) und Unna (10). In Selm und Werne hingegen lebt niemand, der das stolze Alter von 100 erreicht hat.

Ein hohes Ehejubiläum begingen im vergangenen Jahr nach der Statistik des Kreises 1.681 Paare (2016: 1.655). Davon waren 1.165 Ehepaare 50 Jahre (Goldhochzeit; 2016: 1.135), 426 Ehepaare 60 Jahre (Diamantene Hochzeit, 2016: 409) und 82 Ehepaare 65 Jahre (Eiserne Hochzeit; 2016: 102) verheiratet. Je ein Ehepaar aus Holzwickede, Kamen, Lünen, Selm und Unna sowie zwei Ehepaare aus Schwerte, konnten im Jahr 2017 das Fest der Gnadenhochzeit (70 Ehejahre) begehen (Vorjahr: sechs Ehepaare). Das Fest der Kronjuwelenhochzeit (75 Ehejahre) konnte im Jahr 2017 ein Ehepaar aus Lünen begehen (Vorjahr: kein Ehepaar). PK | PKU

Eine Übersicht über die Alters- und Ehejubiläen in den Städten und Gemeinden und eine Grafik mit der Entwicklung der Alters- und Ehejubiläen von 2006 bis 2017 im Kreis Unna.