IHK freut sich über ein deutliches Plus bei den Ausbildungszahlen
Auch die IHK zu Dortmund bildet natürlich aus. IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber und Ausbilderin Elke Severmann (r.) begrüßten heute die neuen Auszubildenden (ab 2.v.l.): Anastasia Plechov, Constanze Fröhlich und Stiena Zelek. Foto: IHK/Andreas Meier
Am Mittwoch starten für 3.781 junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt: Sie beginnen in Dortmund, Hamm und im Kreis Unna ihre Ausbildung in der Industrie, im Handel oder in der Dienstleistungsbranche. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund verzeichnet damit ein deutliches Plus von 141 Verträgen beziehungsweise 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr – trotz rückläufiger Schulabgängerzahlen. Die duale Berufsausbildung gewinnt wieder an Popularität. Bei den gewerblichen Berufen stieg die Zahl der Verträge um insgesamt 11,7 Prozent (von 976 auf 1.090), bei den kaufmännischen Berufen immerhin noch um ein Prozent (von 2.664 auf 2.691).
Erstmals ausgebildet werden in diesem Jahr Kaufleute im E-Commerce. 14 Azubis haben sich bisher in der IHK-Region für den neuen Ausbildungsberuf entschieden, der sie für den Verkauf von Waren und Dienstleistungen über das Internet rüstet.
„Unabhängig vom Beruf ist eine duale Ausbildung ein idealer Berufseinstieg. Jeder Ausbildungsplatz ist ein konkreter Bedarf der Wirtschaft“, sagt Michael Ifland, IHK-Geschäftsführer Berufliche Bildung. Entsprechend gut sind häufig die Karrieremöglichkeiten nach der Ausbildung – zum Beispiel mit einem Abschluss der höheren Berufsbildung zum Fachwirt, Betriebswirt oder auch Industriemeister.
Für spät Entschlossene ist der Ausbildungszug noch längst nicht abgefahren. Die IHK-Lehrstellenbörse (www.ihk-lehrstellenboerse.de) weist aktuell noch fast 200 sofort zu besetzende Ausbildungsstellen für die Region auf.
Sprechstunde für Gründungsinteressierte im Bergkamener Rathaus
Sylke Schaffrin-Runkel. Foto: Stadt Bergkamen
Der Weg in die Selbstständigkeit sollte gut vorbereitet werden. Die Sprechstunde im Rathaus bietet die Möglichkeit, die Gründung Schritt für Schritt umzusetzen und alle Gründungsformalitäten zu erledigen. Bei allen Fragen rund um das Thema „Sich selbstständig machen“ bietet das STARTERCENTER NRW Kreis Unna kostenlose Unterstützung aus einer Hand.
Am Montag, 13. August 2018 ab 8.30 Uhr berät Sylke Schaffrin-Runkel vom STARTERCENTER NRW der Wirtschaftsförderung Kreis Unna Gründungsinteressierte und JungunternehmerInnen, die eine Selbstständigkeit planen oder sich im Aufbau befinden.
Beschäftige, Arbeitslose oder Freiberufler sind eingeladen, sich über Angebote zur Existenzgründung oder Unternehmensentwicklung beraten zu lassen, auch wenn eine Gründung im Nebenerwerb geplant ist.
Für die persönliche Beratung im Rathaus Bergkamen ist eine Terminabsprache unter Tel. 02303-272590 oder per E-Mail an s.schaffrin-runkel@wfg-kreis-unna.de unbedingt erforderlich.
Kirchenmusiker Christoph Hintermüller spielt in der Elisabeth-Kirche anglo–amerikanische Orgel- und Filmmusik
Christoph Hintermüller
Der bekannte Kirchenmusiker Christoph Hintermüller, der ursprünglich aus Bergkamen stammt, wird am 12. August um 18 Uhr sein Abschlusskonzert an der Orgel der St. Elisabeth-Kirche spielen. Er wurde vor wenigen Monaten auf eine Assistenzprofessur an die Universität of Northern Texas berufen, an der er auch seinen Master in „Organ Performance“ absolvieren wird.
Aus diesem Grund wird er am besagten Sonntag ein Abschlusskonzert in der St. Elisabeth-Kirche gestalten. Auf dem Programm stehen anglo–amerikanische Orgelmusik und Filmmusik. Für beide Genres gilt Hintermüller als Experte.
Christoph Hintermüller wurde 1993 in Unna geboren. Sein Interesse für Keyboard- und Orgelmusik erwachte bereits in der Grundschulzeit. Autodidaktisch erlernte er das Spiel dieser Instrumente. Ab 2005 erhielt er Klavierunterricht bei Johannes Wolff an der Musikschule Bergkamen. Drei Jahre später wurde er als Teilnehmer an dem einmaligen Projekt „Orgeloffensive“ ausgewählt und erhielt Orgelunterricht bei Heinrich Schwark.
Nach erfolgreichem Erwerb der Fachoberschulreife 2010 wechselte er auf das renommierte Mallinckrodt Gymnasium, an dem er 2013 sein Abitur erreichte. Parallel hierzu begann er die kirchenmusikalische C Ausbildung. In diesem Rahmen erhielt er Orgelunterricht bei Dekanatskirchenmusiker Simon Daubhäußer. In den Jahren 2012/2013 legte er die entsprechenden Prüfungen vor dem Paderborner Referat für Kirchenmusik ab.
Im Anschluss wechselte er zu Dekanatskirchenmusiker Christian Vorbeck. Am Dortmunder Malinckrodt-Gymnasium unterrichtete der Kirchenmusiker Klaus Stehling. Dieser etablierte einen professionellen Schulchor, den Hintermüller regelmäßig begleitete. So folgten mehre Auftritte im Dortmund Raum, im Berliner Dom. Darüber hinaus konzertierte der Chor in Notre Dame in Paris, Saint-Étienne in Meaux, Notre Dame d’Amiens, and Notre-Dame d´Auteuil in Paris.
Weitere Konzerte wurden 2015 und 2016 in der Kathedrale von Palma de Mallorca, im Michaelis Dom sowie in der Domkirche zu Lübeck präsentiert.
Im Oktober 2013 begann sein Kirchenmusikstudium an der Musikhochschule Mainz mit Orgelunterricht bei Domorganist Prof. Daniel Beckmann und Prof. Gerhard Gnann sowie Orgelimprovisation bei Domorganist
Prof. Hans Jürgen Kaiser. Seitdem ist er Kirchenmusiker der Katholischen Gemeinde St. Pankratius in Mainz-Hechtsheim.
Von September 2016 bis März 2017 studiert er an der renommierten UCLA (Los Angeles) bei Prof. Dr. Christoph Bull. Darüber hinaus erhielt er einige Privatstunden von Cherry Rhodes. Für dieses einmalige Projekt erhielt er ein Stipendium von Rotary International. Neben dem Studium geht er einer regen Orgelkonzerttätigkeit nach, mit
der er viel Aufmerksamkeit erzielen konnte. Seine Schwerpunkte liegen auf anglo-amerikanische Orgelmusik und Filmmusik.Neben der Kirchenmusik beschäftigt er sich umfangreich mit den Themen Psychologie, Coaching, Hypnose und Showhypnose. Mehr als 650 Shows und Auftritte haben in an unterschiedlichste Schulen, Universitäten und Firmen in Deutschland, England, Spanien, Frankreich, die Schweiz, Tunesien, Australien, Neuseeland
und die USA geführt.
„Marina Sandburgensause“ – mit Reggae-Fever im Sportboothafen Rünthe
Mister Kibs and Urban Tropical Beatz. (Foto: Sebastian Szczepanski)
Die Stadt Bergkamen, das Hafen-Café, Liquid Liberty und beta-Eigenheim laden am Samstag, 11. August, ab 14 Uhr ein zur großen Sandburgensause mit anschließendem Reggae-Open-Air in der Marina Rünthe!
Viel Spaß für alle kleinen und großen Besucherinnen und Besucher sind beim Burgenbau und bei anschließenden karibischen Klängen auf dem kleineren Hafenplatz im Westfälischen Sportbootzentrum bei besten Witterungsverhältnissen garantiert!
Professionelle Sandskulpteure und Reggae Beats
Am 11. August verwandelt sich der Beta Innenhof in der Marina Rünthe in ein Südsee-Paradies mit Palmen und Sand. Auf dem karibisch angehauchten Platz startet im Zeitraum von 14.00 – 18.00 Uhr die große Sandburgensause. Innerhalb dieser vier Stunden haben nicht nur die kleinen Gäste die Möglichkeit, sich im Sandburgenbauen mit den Profis zu messen – auch die Eltern und Großeltern können gerne unterstützen. Wer baut die schönste Burg? Gleichzeitig stellen zwei Sandskulpteure ihr Können unter Beweis und fertigen eindrucksvolle Skulpturen aus einem Sandquader an. Alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich dazu eingeladen, in den aufgeschütteten Sandbergen zu buddeln, bauen und zu graben. Traversenaufbauten mit Sprühregendüsen erzeugen einen angenehmen Wassernebel, welcher stets für eine erfrischende Abkühlung sorgen wird. Für alle Kinder, die sich aktiv am Sandburgenbau beteiligen, hält das Stadtmarketing noch eine kleine Überraschung bereit!
Das Tanzbein zu karibischen Klängen schwingen!
Am frühen Abend und im Anschluss an die Sandburgensause kann zu feinster Reggae Musik durch die laue Sommernacht getanzt werden – auf der Bühne stehen nacheinander die beiden Bands „Riddim Posse“ (17.00 – 19.00 Uhr) und „Urban Tropical Beats“ (20.00 – 22.00Uhr).
Die Liebe zu Reggae und Soca führte die aus fünf Nationen stammende Band „Riddim Posse“ zusammen. Ganz der karibischen Musik verschrieben, entwickelte die Band ihren ganz eigenen Stil und ist mit ihrem unverwechselbaren Sound einzigartig in Europa. Die Musiker standen schon mit The Wailers, Manu Dibango, Kool & The Gang, Xavier Naidoo u.v.a. gemeinsam auf der Bühne.
Von 20.00 bis 22.00 Uhr gehört die Bühne dann der Afro-Pop-Band „Urban Tropical Beatz“, die mit ihrem Frontmann Mister Kibs und dem jamaikanischen Sänger Rasta Pacey sommerliche Vibes verbreiten. Mit hitverdächtigen Eigenkompositionen und neu arrangierten Tanzklassikern der letzten 50 Jahre (z.B. von Earth, Wind and Fire, James Brown und Bob Marley) bringt die Band pure Power in die Live-Musik-Szene.
Kühle Cocktails & mexikanische Küche
Natürlich ist auch für ein ansprechendes Speise- und Getränkeangebot gesorgt!
Mexikanische Küche, Burger, Pommes, Frozen Yoghurt sowie karibische Cocktails & Co. – diverse Stände bieten den Besucherinnen und Besuchern allerlei Köstlichkeiten.
Kunstausstellung auch wieder geöffnet!
Kunstinteressierte haben an diesem Samstag auch wieder die Gelegenheit, sich die Kunstwerke von 4 Künstlerinnen aus dem Kreis Unna anzuschauen, welche im ehemaligen „Gate to Asia“ ausstellen. Die Künstlerinnen, die sich zur Gruppe „Four for Art“ zusammengeschlossen haben, stellen dort rund 150 großformatige Werke aus.
Die Hafen-Galerie ist von 13.00 bis mindestens 20.00 Uhr geöffnet.
Öffentlichkeitsfahndung: Unbekannter hebt Geld mit „gefundener“ Debitkarte an Bankautomaten ab
Die Polizei fragt: Wer kennt diesen Mann?
Nach einer Fundunterschlagung einer Geldbörse in Bergkamen hob ein noch unbekannter Täter am 9. Juni mit der in der Börse befindlichen Debitkarte Bargeld an einem Geldautomaten in Kamen ab.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass es am gleichen Tag in Werne einen weiteren Abhebungsversuch mit derselben Karte gab. Dabei wurde die zwischenzeitlich gesperrte Karte vom Geldautomaten eingezogen. Der Beschuldigte wurde von der Videoüberwachung des Geldautomaten aufgenommen.
Da alle sonstigen Ermittlungen abgeschlossen sind, wird ein Foto des Beschuldigten auf Beschluss des Amtsgerichts Dortmund veröffentlicht.
Wer kennt diese Person? Hinweise nimmt die Polizei Kamen unter der Rufnummer 02307/921-3220 oder 921-0 entgegen.
Praxis-Workshop für Erwachsene in der Ökologiestation: Schönes aus der Natur – Naturkosmetik
Die Natur schenkt uns nicht nur eine Vielzahl an Pflanzen für Heilanwendungen bei Krankheiten sondern stellt auch die Grundlagen für die Körperpflege zur Verfügung. Am Sonntag, 9. September bietet das Umweltzentrum Westfalen in der Zeit von 10.00 – 14.00 Uhr einen Praxis-Workshop zum Thema „Naturkosmetik“ an.
An diesem Tag stellen die Teilnehmer mit einfachen Mitteln und selbstgesammelten Pflanzen (vegane) Naturkosmetik her, die frei von chemischen Zusätzen oder Füllstoffen ist. Je nachdem welche Pflanzen die Teilnehmer finden, werden diese zu Shampoo, Hautcreme oder Deo verarbeitet.
Da der Workshop im Freien stattfindet, sollten die Teilnehmer wettergeeignete, robuste Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen. Durchgeführt wird der Praxis-Workshop von der Wildnispädagogin Sandra Bille und der Naturerlebnis-Pädagogin Heike Barth.
Die Kosten für diesen Praxis-Workshop betragen 30 Euro je Teilnehmer zzgl. 8 Euro für Material (die 8 Euro werden vor Ort bezahlt). Verpflegung für die Mittagspause ist mitzubringen. Teilnehmen können maximal 15 Personen.
Anmeldungen ab sofort bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.
UKBS baut Kita an der Berliner Straße: Preisgeld für Projekte und Initiativen ausgesetzt
UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer
Für eine intensive Förderung der Kinder- und Jugendbetreuung im Quartier macht sich die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft seit Jahren stark. So will sie derzeit u.a. auch den Bau einer Kindertagesstätte in Bergkamen an der Berliner Straße realisieren. Darüber hinaus hat die UKBS gemeinsam mit den in der Gruppe WIR (Wohnen im Revier e.V.) zusammengeschlossenen kommunalen Wohnungsunternehmen einen entsprechenden Förderpreis ausgelobt. Dabei sollen Projekte und Initiativen in den Ruhrgebiets-Quartieren mit insgesamt 10.000 Euro unterstützt und gefördert werden.
„Wir wollen mit diesem Preis andere Akteure und die Bürgerinnen und Bürger motivieren, über unsere baulichen Maßnahmen hinaus interessante Angebote und Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche im Wohnquartier zu schaffen und weiterzuentwickeln“, begründet UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer die Initiative zu diesem WIR-Förderpreis. „Denn“, so Fischer weiter, „Kinder sind unsere Zukunft und wir wollen ihnen eine Perspektive in unseren Quartieren bieten“.
So haben die kommunalen Unternehmen nicht nur viele familiengerechte Wohnungen im Angebot, sondern engagieren sich zum Beispiel auch beim Bau von wichtigen Infrastruktureinrichtungen für Familien. In den letzten Jahren haben die in der Gruppe „WIR“ zusammengeschlossenen Unternehmen allein rund 3.000 Kindertagesplätze geschaffen – weitere sind derzeit in Planung oder sogar schon im Bau.
Fünf Kits in der Planung
Bei der UKBS sind nach Auskunft von Geschäftsführer Fischer gleich fünf neue Kindertagesstätten in der „pipe-line“. Neben dem Objekt in Bergkamen an der Berliner Straße noch je zwei weitere in Holzwickede und in Unna. „Insgesamt sind das also rund 360 neue Kita-Plätze“, weiß der UKBS-Chef zu berichten.
Um die Bemühungen in der Kinder- und Jugendarbeit „vor Ort“ zu optimieren, sind nach Auskunft von Fischer Ideen und Initiativen gefragt, die sich mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen: Wie kann im Quartier die Perspektive für
Kinder und Jugendliche gefördert werden; wie gelingt es, benachteiligte Kinder und Jugendliche im Quartier zu
integrieren; wie kann der Einfluss der Kinder- und Jugendarbeit gestärkt werden?
Die UKBS weist daraufhin, dass sich Projekte und Initiativen ab sofort bis zum 31. Oktober 2018 online unter www.wir-foerderpreis.de bewerben können. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen. Eine aus mehreren Fachdisziplinen bestehende Jury wird im Anschluss
beraten und die Sieger-Projekte auswählen. Die UKBS ist eines von 14 Mitgliedsunternehmen der Gruppe WIR, die über insgesamt fast 95.000 Wohnungen verfügt und damit über 250.000 Menschen im Revier ein sicheres Zuhause bietet.
Einbruch in die Oberadener Filiale der Sparkasse – Schließfächer aufgebrochen
In der Nacht zu Dienstag bemerkte ein aufmerksamer Zeuge gegen 3.30 Uhr eine verdächtige Person an einem Geldinstitut an der Sugambrerstraße, die offensichtlich durch ein Fenster in das Gebäude einstieg.
Die hinzugezogenen Polizeibeamten umstellten das Gebäude, konnten aber niemanden mehr antreffen. Nach ersten Feststellungen hatte der Täter ein Fenster aufgehebelt und anschließend Schließfächer in den Geschäftsräumen aufgebrochen. Er flüchtete anschießend durch ein anderes Fenster, welches er von innen öffnen konnte. Angaben zu möglichem Diebesgut sowie eine Personenbeschreibung liegen bisher nicht vor.
Wer hat noch Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.
Geschwindigkeitskontrollen auch in den Ferien
Es ist ebenso verständlich wie riskant: In diesen Tagen möchten alle möglichst schnell nach Hause, ans Wasser oder in den (Bier-)Garten. Doch Achtung Autofahrer: Weder für feststehende noch für mobile Blitzanlagen gibt es Hitzefrei. Deshalb gilt: lieber eine Schweißperle als ein Knöllchen mehr.
Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und Co. – sie alle bewegen sich auf den Straßen. Damit jeder dort möglichst sicher unterwegs sein kann, gibt es Verkehrsregeln und jemanden, der deren Einhaltung kontrolliert. Die Straßenverkehrsbehörde des Kreises ist gemeinsam mit der Kreispolizei zuständig für die Kontrolle des fließenden Verkehrs.
Auch deshalb veröffentlicht der Kreis seit Jahren wöchentlich, wo er mobile Geschwindigkeitskontrollen durchführt. Die Standorte der sogenannten stationären Messanlagen sind ebenfalls kein Geheimnis. Die aktuellen Informationen in beiden Fällen sind im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Messanlagen) und unter www.facebook.com/KreisUnna jederzeit abrufbar. PK | PKU
Grünschnitt brannte direkt am Waldrand
Am heutigen Montag, 30. Juli, wurden der Löschzug 1 und die Einheiten Weddinghofen und Oberaden um kurz nach 12 Uhr zu einem Brand an den Burgemeisterweg – angrenzend an einen Wald – alarmiert. Vor Ort brannte ein großer Haufen Grünschnitt.
Dieser wurde durch zwei Trupps unter Atemschutz mit vollständig biologisch abbaubaren Schaummittel abgelöscht, danach wurde der Haufen mit einem Radlader auseinander gezogen und umgeschichtet, während fortlaufend weiter nachgelöscht wurde.
Odies und Rock’n Roll: Zeitsprung in der Marina
Glänzende Kühler und starke Motoren: Oldtimershow in der Marina.
Sie fauchen, röhren, brüllen, tuckern, knattern, wummern oder schnurren. Manche nehmen die Pylonen geschmeidig wie eine Katze, andere schieben sich fast gewaltsam durch die Hindernisse, einige wenige sind wie die Elefanten im Porzellanladen. Mit Oldtimern unterwegs zu sein, ist eben etwas ganz Spezielles. Da kultivieren Kupplungen ihr Eigenleben. Und die Kühlerfigur glänzt besonders schön vor der Marinakulisse beim 12. ADAC Oldtimer Classic.
Auf geht’s in den Parcours.
Deshalb haben die Organisatoren vom MSC Bork sich auch diese besondere Kulisse für den Start ihrer Rallye ausgesucht. „Das Ambiente hier ist wunderschön – ein bisschen Nizza, ein Hauch von Cannes, ein klein wenig Monaco“, schildert Christoph Davids. Da machen sich das Pferd auf der Motohaube, das polierte Ebenholz im Cockpit oder die gewienerte Radkappe besonders gut. Von der Corvette über den Porsche 911 bis zum Morgan, Opel Blitz oder himmelblauen Käfer konnten am Samstag zunächst alle in der Sonne glänzen, die ein H-Kennzeichen und damit alle Qualifikationen für einen waschechten Oldtimer trugen – 30 Lebensjahre und Originalbauteile inklusive.
Unterwegs zwischen den Pylonen.
Dann allerdings wurde es ernst, während sich die ersten Gewitterwolken auftürmten. Binnen 25 Sekunden mussten die Hindernisse punktgenau bewältigt werden, die hinter der Lichtschranke auf dem Hafenplatz aufgebaut waren. Anschließend machten sich alle 120 Zwei-, Drei- und Vierräder in 5 Oldtimerklassen auf den Weg. Auch bei der 120 km langen Fahrt durch das Münsterland galt es, Aufgaben zu bewältigen. Beispielsweise müssen Objekte erkannt werden.
Nur ein Oldtimer-Motor machte schlapp
Glänzende Pferde und PS mit Hochsommer-Ambiente.
Eine Herausforderung, bei der für die meisten das Mitmachen und das Erlebnis zählt. Wie für den Besitzer des Opel Baujahr 1931 aus Lippstadt, der gerade einmal sieben Kilometer schaffte und mit einem technischen Defekt liegen blieb. Das älteste Fahrzeug, eine NSU 601 TS Baujahr 1930, schaffte den Weg von Haltern nach Bergkamen mit Links. Zu schaffen machte aber fast allen die Rekordhitze. „Die Motoren haben fast alle noch Luftkühlung, da haben sie heute viel zu tun“, weiß Thomas Albrecht von der Oldtimer Remise auf Gut Keinemann. Er war Mitorganisator der Veranstaltung und hatte seine Freude an Kuriositäten wie einem gänzenden Simpson-Motorrad aus der DDR, einer liebevoll restaurierten Zündapp, einem besonders seltenen Exemplar aus Österreich oder einem knallroten Triumph. „Richtig schwierig wird für Oldtimer-Fans inzwischen die Ersatzteilbeschaffung“, beschreibt er. Immer häufiger ist Handarbeit gefragt, weil die Teile rar werden und die Technik längst mehrere Quantensprünge bewältigt hat.
Ganz schön schwungvoll: Rock’n Roll von den Profis.
Auch als die Fahrzeuge die Marina längst verlassen hatten prägte das besondere Flair noch lange die inzwischen wolkenverhangene Hafenlandschaft. Es gab eine kleine Fahrzeugausstellung. Vor dem glänzenden Dodge oder der Motohaube des Ford Mustang machten sich die Petticoats besonders gut. Die waren jetzt den Rest des Tages gefragt, denn nun hatten Rock’n Roll und Rockabilly das Sagen. Jeder, der im Stil der Zeit mit Haartolle, Koteletten, Pferdeschwanz und Pünktchenrock auflief, erhielt einen Gutschein für einen Cocktail. Echte Rock’n Roll-Profis aus Dortmund machten mit ebenso akrobatischen wie luftig-schwungvollen Einlagen Lust auf mehr. So tanzte sich manche/r regelrecht vor der Bühne in Extase, wo ein Rock’n Roll-Klassiker nach dem anderen Stimmung machte.
Auch spontan zuckte es vielen in den Füßen zu den schmissigen Rhythmen auf der Bühne.
Die Oldtimer waren nach 5 Jahren schon zum zweiten Mal in der Marina. Für den Rock’n Roll war es eine Premiere. „Wir sind zufrieden“, resümiert Carsten Quabeck, der selbst mit einem geliehenen Oldtimer aufgelaufen war. „Die Veranstaltung ist ein Teil der Marina-Belebung und hat wie man heute sehen kann viele Menschen den ganzen Tag über angelockt.“ Auch wenn es zwischendurch immer mal wieder durchaus stattliche Wolkenbrüche inklusive Gewitter und Hagel gab.