Unbekannte versuchten vergeblich, Geldautomant in der SB-Filiale der Sparkasse in Overberge aufzubrechen

Unbekannte hatten in der Nacht zu Samstag versucht, einen Geldautomaten in der Overberger SB-Filiale der Sparkasse Bergkamen-Bönen aufzubrechen. Als dieses misslang, legten sie Feuer.

Wie Antenne Unna berichtet, wurden durch den Qualm Zeugen aufmerksam. Sie sollen auch vermummte Gestalten gesehen haben. Die waren verschwunden, als die Polizei am Tatort ankam.

Wer gegen 3 Uhr am Samstag etwas Verdächtiges im Umfeld der SB-Filiale an der Werner Straße beobachtet hat, wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.




Netzwerk gegen Zwangsheirat: Fachtag zum 10-jährigen Bestehen

Vorbereitungstreffen mit den Gleichstellungsbeauftragten Birgit Mescher (Fröndenberg), Martina Bierkämper (Bergkamen), Franziska Heimbach (Unna), Heidi Bierkämper-Braun (Kreis Unna), Sevilay Inci-Kartal (Mädchenhaus Bielefeld), Sevgi Kahraman-Brust (KI Kreis Unna), Petra Freitag (INVIA Unna), Birgit Wippermann (Gleichstellungsbeauftragte Schwerte) und Meltem Yildiz vom Multikulturellen Forum (v.l.). Foto: Kreis Unna

Das Netzwerk „Wegen der Ehre“ setzt sich im Kreis aktiv für Selbstbestimmung und gegen Zwangsheirat und Gewalt in der Familie ein. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens wird es zum Jahresende einen kreisweiten Fachtag geben.

Die Vorbereitungen laufen gerade an und waren Thema bei einem Treffen mit Mitarbeiterinnen der Fachberatungsstelle gegen Zwangsheirat Bielefeld und dem dortigen Mädchenhaus. Der Fachtag findet am Mittwoch, 28. November von 10 bis 16 Uhr in der Aula des Hellweg Berufskollegs, Platanenallee 16 in Unna statt. Fachreferaten von Fachfrauen aus dem Mädchenhaus Bielefeld über Zwangsheirat und Gewalt in der Familie werden sich Workshops und ein praxisorientierter Austausch anschließen.

Besonders willkommen sind am 28. November Vertreterinnen und Vertreter der Jugendhilfe und Jugendämter, aus der Schulsozialarbeit, von der Polizei, dem Jobcenter, aus den Migrantengruppen, den Gleichstellungsstellen sowie die Ansprechpartner für Gleichstellungsfragen in den Schulen.

Zum Netzwerk „Wegen der Ehre“ gehören alle Gleichstellungsbüros im Kreis. Gemeinsames Ziel ist die Aufklärung, Prävention und Unterstützung von Berufsgruppen und Engagierten wie Jugendämtern, Polizei und Pädagoginnen und Pädagogen über Zwangsheirat – von der übrigens keineswegs nur Mädchen betroffen sind.

„Gewalt gegen junge Menschen darf nicht verschwiegen werden“, betont Sevgi Kahraman-Brust vom kommunalen Integrationszentrum (KI) Kreis Unna und Ansprechpartnerin für das Netzwerk und alle, die dazu Fragen haben. PK | PKU




Letztmalig Staatlich geprüfte Techniker/-innen „made in Bergkamen“: Das Ende einer langen Tradition

An der Fachschule für Technik der TÜV NORD College GmbH in Bergkamen erhalten am 22. Juni voraussichtlich 63 Studierende ihr Abschlusszeugnis als Staatlich geprüfte Techniker in den Fachrichtungen Maschinenbautechnik oder Elektrotechnik. 48 Absolventen haben zusätzlich die Fachhochschulreife erworben. Danach schließt die Fachschule zum 31.07.2018.

Die Kontinuität wird jedoch gewahrt: die Techniker-Bildungsgänge Maschinenbautechnik und Elektrotechnik werden im Kreis Unna am Freiherr-vom–Stein-Berufskolleg in Werne fortgeführt.

Zur feierlichen Zeugnisausgabe für die letzten Studierenden der Fachschule werden als Gäste die stellv. Landrätin Elke Middendorf, der Bergkamener Bürgermeister Roland Schäfer und die für Schulen zuständige Beigeordnete der Stadt Bergkamen Christine Busch erwartet.

Damit endet eine lange Tradition: die Aufstiegsqualifizierung von Facharbeiten zu Technikern hat ihre Wurzeln in der Ausbildung von Grubensteigern, die der Ruhrbergbau schon im 19. Jahrhundert als Teil seiner vorbildlichen betrieblichen Nachwuchsförderung intensiv betrieben hat.

Anfang der 1960er Jahre wurde im Zuge der Neuordnung von Bildungsgängen durch das Land NRW aus der Bergschule die (Berg-)Fachschule, aus Steigern wurden „Staatliche geprüfte Techniker“. Schon damals gab es neben den Bergbautechnikern auch die Maschinenbau- und Elektrotechniker – alle Fachrichtungen wurden für den Betrieb der Bergwerke benötigt.

1982 eröffnete der Bergbau seine großen Berufsbildungszentren in Recklinghausen und Bergkamen. Die Technikerausbildung für das östliche Revier wanderte von der Bergschule in Dortmund in den Neubau im idyllischen Bergkamen-Weddinghofen. Mit dem Rückgang des Bergbaus wurde die Techniker-Ausbildung der RAG für das ganze Ruhrgebiet schrittweise an diesem Standort konzentriert.

Neben der Ausbildung von Technikern für den betrieblichen Bedarf der Steinkohle übernahm die Fachschule für Technik im Rahmen des Strukturwandels zunehmend die Aufgabe, junge Facharbeiter für die Zeit nach der Kohle zu qualifizieren. Aktuelle Themenschwerpunkte (Technischer Umweltschutz, Regenerative Energien, Qualitätsmanagement, Lasertechnik, Robotertechnik usw.) wurden frühzeitig in die Ausbildung integriert oder als Aufbaubildungsgänge angeboten.

Die Fachschule für Technik war damit auch für Studierende ohne Bergbau-Hintergrund attraktiv. Im Kreis Unna gab es kein konkurrierendes Angebot von Techniker-Ausbildung in Vollzeitform, wohl aber ein deutliches Interesse der regionalen, inzwischen mittelständisch geprägten Industriebetriebe an praxisnah ausgebildeten Fachkräften auf gehobenem Niveau.

Das Einzugsgebiet der Schule umfasste in den letzten Jahren den gesamten Kreis Unna, das östliche und mittlere Ruhrgebiet, weite Teile Westfalens und Südwestfalens sowie des Münsterlandes. So konnte die Technikerausbildung mit drei Klassen pro Jahrgang bis zum Ende des Steinkohlenbergbaus im Jahr 2018 aufrechterhalten werden.




Oberadener Realschüler wandern elf Kilometer für „Neues Leben“ in Ghana

sdr

Am vergangenen Mittwoch war es wieder mal so weit. Unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe sechs der Realschule Oberaden machten sich buchstäblich „auf dem Weg“, Spenden für die New Life Primary School in Princess Town zu sammeln.

Kurz nach dem Unterrichtsbeginn gingen die Schülerinnen und Schüler zur evangelischen Martin-Luther-Kirche, um in einem Wortgottesdienst von Pfarrerin Ihne zu erfahren, warum die Realschule Oberaden die ghanaische Schule unterstützt. Mit eindrucksvollen Bildern wurde den Sechstklässlern schnell deutlich, dass der Spendenmarsch, der Jahr für Jahr unternommen wird, eine wichtige Hilfe für die Kinder in Princess Town darstellt. In einer aufgezeichneten Videobotschaft erzählte der Schuldirektor der New Life Primary School, dass die Spenden besonders für Schreibmaterialen gebraucht werden und er bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern der RSO für ihr Engagement.

Nach dem Gottesdienst machten sich die Schülerinnen und Schüler, zusammen mit den begleitenden Lehrpersonen und Pfarrerin Ihne zur Adener Halde auf. Bei bedecktem Himmel und angenehmen 20° Celsius gab es bestes Wanderwetter. Über Feld- und Waldwegen wurde die Halde schließlich erreicht und erklommen. Der Ausblick von der Adener Höhe reichte bis zum Dortmunder Florianturm und belohnte die jungen Wanderer für die kleinen Strapazen. Nach einer ausgiebigen Pause ging es wieder zurück zur RSO, wo die Schülerinnen und Schüler zur Mittagszeit zurückkehrten.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 11 km zurückgelegt. Als die Schülerinnen und Schüler über die Länge der Wanderstrecke informiert wurden, war die Freude unter ihnen groß, denn schließlich sollen ihre Sponsoren pro gelaufenen Kilometer einen selbstbestimmten Betrag spenden. Nun haben die Sechstklässler etwa eine Woche Zeit die Sponsorengelder einzusammeln, damit diese zügig an die Oberadener Initiative, welche die New Life Primary School unterstützt, überreicht werden können.




Einsatz für die Feuerwehr: Feuer unterm Balkon

Die Einheiten Weddinghofen und Bergkamen-Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen wurden am Freitagmorgen gegen 9.30 Uhr zur Fritz-Reuter-Straße in Weddinghofen gerufen.

Dort brannte es unter einem Balkon ein. Dieses Feuer wurde zwar bereits von den Anwohnern gelöscht, doch die Brandexperten von der Feuerwehr sollten zusätzlich nach möglicherweise vorhandenen Brandnestern schauen. Um sicher zu gehen, löschten die Feuerwehrleute nochmals die Brandstelle mit Wasser ab.




Es gibt keine Briefmarken mehr zu kaufen in Weddinghofen: Post sucht Räume für neue „Interimsfiliale“

Am 2. Juli soll es hier eine Neueröffnung geben – allerdings ohne Postservice

Seit einigen Wochen gibt es im Bergkamener Stadtteil keine Briefmarken mehr zu kaufen. Auch bei anderen Dienstleitungen der Deutschen Post sieht es sehr schlecht aus. Das wird sich offensichtlich auch nicht so schnell ändern.

Bis vor wenigen Wochen war die Lotto-Annahmestelle Fröhlich an der Schulstraße hier eine Anlaufstelle. Doch nach dem zweiten Raubüberfall innerhalb kurzer Zeit, ist sie geschlossen. Wer durch das Schaufenster sieht, erkennt, dass der Warenbestand ausgeräumt ist. Zur näheren Erläuterung klebt ein Zettel an der Scheibe: Neueröffnung am 2. Juli.

Was da Neues kommt, ist leider nicht ersichtlich. Fest steht aber eins. Einen irgendwie gearteten Postservice wird es dort aber nicht geben, wie Postsprecher Rainer Ernzer gegenüber „Bergkamen Infoblog“ erklärte: „Wir haben zum 31. Mai vom Vermieter eine Kündigung erhalten.“

Dazu stellte Ernzer fest, dass es sich an der Schulstraße 54 bei Fröhlich nicht um eine Post-Filiale gehandelt habe, sondern nur um eine „Interimsfiliale“, die von einer Tochtergesellschaft betrieben werden. Reguläre „Post-Filialen“ gebe es nur in Verbindung mit einem Einzelhandel. Da sehe es aber in Weddinghofen eher schlecht aus.

In diesem Stadtteil gibt es nur noch den SMAK mit vorwiegend russischen und polnischen Spezialitäten und den Netto Markendiscount. Der Netto an der Schulstraße wird zwar vom 23. Juni bis voraussichtlich 9. Juli geschlossen, aber nur zu Modernisierungszwecken.

Der Post bleibt deshalb nichts anderes übrig, nach neuen Räumen für eine „Interimsfiliale“ zu suchen.




Schülerinnen und Schüler der Realschule Oberaden besuchen die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a, 10b und 10c der Realschule Oberaden besuchten jetzt gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund.

Die Steinwache diente seit 1906 als Polizeirevier und Polizeigefängnis und war eines der modernsten Gefängnisse Deutschlands. Ab 1933, nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, wurde die Steinwache, anders als ursprünglich vorgesehen, von der Gestapo (geheime Staatspolizei) zur Erpressung und Folterung von Regimegegnern missbraucht und galt als eine der berüchtigtsten Folterstätten des Deutschen Reiches. In der Bevölkerung erhielt die Steinwache den Namen „Hölle Westdeutschlands“.

Die Jugendlichen erhielten während einer 90-minütigen Führung einen Einblick in die Haftbedingungen zur Zeit des Nationalsozialismus. Durch die eindringlichen und bedrückenden Berichte der Museumsmitarbeiter/innen erfuhren sie mit welcher Willkür und Brutalität die Nazis Gegner und Kritiker ihrer Diktatur dort einsperrten und behandelten. Des Weiteren bekamen die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit Zellen und Folterräume zu besichtigen.

Insgesamt war es für die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrer ein gelungener Besuch, der die Wichtigkeit der Erinnerungskultur an die Verbrechen der Nazis noch einmal unterstrich und eine Möglichkeit bot, regionale Geschichte hautnah zu erleben.




Erlebnistage für Kinder in den Sommerferien: Altes Handwerk, alte Spiele – neu entdecken

„Altes Handwerk, alte Spiele – neu entdecken“ lautet das Motto der Erlebnistage für Kinder in den Sommerferien auf der Ökologiestation. Hier gibt es noch freie Plätze. Anmeldungen noch bis zum 5. Juli bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.

In der zweiten Sommerferienwoche, vom 23. – 27. Juli, jeweils 10.00 – 17.00 Uhr (Fr. bis 14.00 Uhr) leben die Kinder in einem kleinen Handwerkerdorf, lernen alte Handwerke kennen und können eine Woche ihre Technik in dem Handwerk verfeinern. In diesem Jahr wird es eine Schmiede, eine Mosaik-/Batikwerkstatt, Modellierwerkstatt und eine Filzwerkstatt geben.

Weitere Werkstätten je nach Teilnehmerzahl möglich. In den Pausen werden spannende alte Spiele wie z. B. Wikingerschach angeboten. Es wird gemeinsam auf offenem Feuer gekocht und gemeinsam gegessen.

Diese Ferienwoche ist ein Inklusionsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Verein für Betreuung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung (VeBU).

Der Kosten für diese „Kultur und Naturwoche“ betragen 105 Euro (Geschwister 80 Euro). In dem Teilnehmerbeitrag sind die Material-, Honorarkosten, Mittagessen und Getränke enthalten.




Halbzeit beim STADTRADELN: 24 Teams mit 286 Teilnehmern legen 39.450 Kilometer zurück

Bürgermeister Roland Schäfer schickte am 3.Juni die Bergkamener Teilnehmer der Auftakttour der Aktion „Stadtradeln“ auf die Reise. Das war offensichtlich motivierend.

Bei bestem frühsommerlichen Radelwetter geht es in die zweite Hälfte des Bergkamener STADTRADELNs. Bis zum 23.06.2018 gilt es weiterhin möglichst viele Kilometer gemeinsam im Team mit dem Fahrrad zurückzulegen und das Auto stehen zu lassen.

Der Blick zurück auf die ersten anderthalb Wochen zeigt die tolle Beteiligung in Bergkamen und ein beeindruckendes Kilometerergebnis. 24 Teams mit 286 aktiven Radlerinnen und Radler haben insgesamt 39.450 Kilometer in der ersten Halbzeit erradelt. Mit diesem Zwischenergebnis konnte die Gesamtkilometerleistung des in 2017 zum ersten Mal in Bergkamen durch-geführten STADTRADELNs noch übertroffen werden. Damals wurden von insgesamt 165 Teilnehmern 37.639 km geradelt.

Nebenbei erwähnt, das aktuelle Kilometerergebnis entspricht nahezu der Länge des Äquators und damit sind die Radlerinnen und Radler des STADTRADELNs mit ihrem Einsatz gleich-sam schon einmal um den Globus geradelt.

Gleichzeitig konnten durch diese Kilometerleistung rund 6 Tonnen CO2 Emissionen eingespart und vermieden werden. Ob z.B. auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkauf oder zum Spaß in der Freizeit – jeder Kilometer der mit dem Fahrrad statt dem Auto gefahren wird ist ein persönlicher Beitrag zum Klimaschutz. Und die Aktion STADTRADELN zeigt, wie viele Fahrten im Alltag mit dem Fahrrad möglich sind.

Der bisherige dankenswerte Einsatz aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer, verbunden mit hoffentlich weiterhin gutem Radelwetter, werden sicherlich zu einem prima STADTRADELN-Ergebnis und einem starken Zeichen für den individuell möglichen Klimaschutzbeitrag führen.

Übrigens, wer Lust hat mitzumachen kann sich immer noch einem der bestehenden STADT-RADELN-Teams anschließen und seine bisher geradelten Kilometer nachtragen. Die Anmeldung kann über die Internetseite www.stadtradeln.de/bergkamen oder über den Ansprech-partner bei der Stadt Bergkamen, Heiko Busch, Tel. 02307/965-391, e-mail: h.busch@bergkamen.de, erfolgen.




Gewinner der Schatzsuche beim 19. Hafenfest in der Marina Rünthe stehen fest

Die Gewinner der Schatzsuche beim Hafenfest 2018 (v. l.): Milan Juraschuk, Jan Semrau und Isabella Hübscher. Foto: Stadt Bergkamen

Die Gewinner der Schatzsuche beim 19. Hafenfest in der Marina Rünthe stehen jetzt fest. Es sind Milan Juraschuk, Jan Semrau, und Isabella Hübscher.

Die in diesem Jahr erneut durchgeführte Schatzsuche für Kinder beim Hafenfest vom 1. bis 3. Juni erfreute sich wieder großer Beliebtheit. Gut 300 Kinder haben sich begeistert auf die Suche nach dem Schatz der Marina gemacht.

Am Mittwoch konnten die drei glücklichen Gewinner der Hauptpreise ihre „Beute“ im Bergkamener Rathaus entgegennehmen:

  • Milan Juraschuk (Bönen) darf mit zehn Freunden eine Geburtstagsparty im Monkey Island feiern.
  • Jan Semrau (Bergkamen) kann die neue RUHR TOP CARD mit seiner Familie nutzen.
  • Isabella Hübscher (Werne) hat eine Tagesfahrt mit dem städtischen Kinder- und Jugendbüro Bergkamen gewonnen.

Allen Gewinnern einen herzlichen Glückwunsch.




Bachkreis des Gymnasiums auf La Réunion: Musikalisches Tête-à-Tête in der Südsee

Die Fotos zeigen die Reisegruppe des Städtischen Gymnasiums Bergkamen bei einer Vulkanwanderung und den Konzerten auf La Réunion. Fotos: Langenbach/SGB

Etwa 10 Stunden Flugzeit entfernt, mitten im Indischen Ozean und rund 800km östlich von Madagaskar liegt die Insel La Rèunion. Bereits zum zweiten Mal nach 2017 reiste eine Delegation des Städtischen Gymnasiums Bergkamen in das französische Übersee-Départment – diesmal allerdings nicht im Rahmen eines Schüleraustauschs, sondern im Rahmen einer Orchesterreise des Bachkreises der Schule.

Der Bachkreis des Städtischen Gymnasiums ist für musikalische Begegnungen bereits weit gereist. China, Peru, Paraguay – bei allen Reisen stand das gemeinsame Musizieren im Vordergrund. Diesmal trafen die jungen Bergkamener Musikerinnen und Musiker auf den Orchesterverein Polyphonia, dessen Mitglieder aus verschiedenen Schulen der französischen Südsee-Insel zusammenkommen.

„Musikalisch passte es wirklich gut“, berichtet Dorothea Langenbach nach zwei Konzerten mit „Polyphonia“. „Wir haben spontan auch ein Stück zusammen inszeniert, ‚the lion sleeps tonight‘, erzählt Dorothea Langenbach. Insgesamt trat das A-Orchester des Bergkamener Gymnasiums innerhalb der einwöchigen Reise drei Mal auf. Nach einem Schulhofkonzert in der Hauptstadt St. Denis folgten noch zwei Auftritte, einer im alten Rathaus von St. Denis, der zweite im Auditorium des Konversatoriums St. Benoit.

Untergebracht waren die Schülerinnen und Schüler und ihre Begleiter, Fahrtleiterin Constanze Lieb, die Orchesterleitung Bettina Jacka und Dorothea Langenbach sowie Christoph Scholz-Tochtrop, ehemaliger Leiter des Orchesters, und ein Mitglied des Emdener Partnerorchesters, in Gastfamilien. „Wir sind überaus nett und freundlich aufgenommen worden“, freute sich Bettina Jacka, die im Rahmen der Konzerte auch eine offizielle Einladung nach Deutschland an die Polyphoniker und ihren Leiter Monsieur Varo aussprach. „Wir würden die Partnerschaft gerne vertiefen“, betont Bettina Jacka, die sich von den musikalischen Begegnungen, Landschaft, Kultur und Leuten genauso wie ihre Begleiter und die Schülergruppe sehr beeindruckt zeigte.

Neben den eigenen Auftritten und einem Besuch eines Folklore-Konzerts, erkundeten die Jugendlichen und ihre Begleiter auch die tropische Insel, die auf ihren nur 2500 Quadratkilometern Fläche so viel zu bieten hat: Traumstrände, Tropenwälder oder eine alpine Vulkan- und Berglandschaft. Bei tropischen Temperaturen um 30 Grad brachen die Bergkamener zu einigen exotischen Abenteuern auf. Zu den absoluten Höhepunkten zählten dabei sicherlich die Delfin-Beobachtungstour und die Wanderung auf einen aktiven Vulkan.

Der Kontakt mit dem „Polyphonia“-Orchester entstand im Nachgang des Schüleraustausches 2017, den Französisch-Lehrerin Constanze Lieb über private Kontakte initiiert und durchgeführt hatte. Eine großzügige finanzielle Förderung erhielt die Reisegruppe durch den Bachkreisförderverein sowie das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJ) und dessen Zentralstelle „Jeunesse musicales“. „Nur mit dieser Unterstützung konnten wir die Orchesterreise überhaupt realisieren“, bedanken sich die Orchesterleiterinnen Dorothea Langenbach und Bettina Jacka herzlich. Ein besonderer Dank gilt zudem Constanze Lieb für die großartige Organisation und die Unterstützung vor Ort.

Die Aufnahmen zeigen die Reisegruppe des Städtischen Gymnasiums Bergkamen bei einer Vulkanwanderung und den Konzerten auf La Réunion. Fotos: Langenbach/SGB