Einheiten Rünthe und Overberge der Feuerwehr im nächtlichen Einsatz auf der A1: 41-jähriger Mann stirbt unter tragischen Umständen
Unter dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall Person klemmt“ sind in der Nacht zu Freitag die Einheiten Rünthe und Overberge der Bergkamener Freiwilligen Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen gerufen worden. Leider kam für eins der Unfallopfer, ein 41-jähriger Mann aus Krefeld, jede Hilfe zu spät.
Ersten Zeugenaussagen zufolge fuhr der 41-Jährige Autofahrer aus Krefeld gegen 2 Uhr auf der A 1 in Richtung Bremen. In Höhe der Anschlussstelle Hamm-Bockum/Werne scherte er nach links aus und überholte ein anderes Fahrzeug. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Mitsubishi des Mannes hier ins Schleudern und prallte gegen die mittlere Leitplanke. Das Auto wurde abgewiesen, rutschte gegen die rechte Leitplanke und prallte erneut zurück auf die Fahrbahn. Auf dem linken Fahrstreifen kam der Wagen schließlich zum Stehen.
Beide Insassen konnten das stark beschädigte Auto unverletzt verlassen. Zusammen mit weiteren Unfallzeugen warteten sie hinter der Leitplanke des Seitenstreifens auf die Polizei.
Nach einiger Zeit trat der 41-Jährige auf die Fahrbahn und kehrte zum Unfallwagen zurück. Wenig später näherte sich ein Kleintransporter der Unfallstelle. Dessen 63-jähriger Fahrer erkannte die offenbar gut beleuchteten Autos der Zeugen auf dem rechten Seitenstreifen. Er wechselte daraufhin auf die linke Spur und fuhr nahezu ungebremst auf den bereits beschädigten Mitsubishi des 41-Jährigen, der zu diesem Zeit in seinem Auto saß. Der 41-Jährige starb noch an der Unfallstelle.
Der 63-jährige Fahrer des Kleintransporters wurde durch den Aufprall schwer verletzt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der betroffene Autobahnabschnitt bis etwa 6 Uhr gesperrt werden.
JederBus: Einfach Bus-Fahren – Fragen und Antworten in leichter Sprache
Seit fünf Jahren kümmert sich das Pro-jekt JederBus um Barrierefreiheit im ÖPNV. Ziel ist es, beeinträchtigten Menschen das Bus fahren leichter zu machen. Sie sollen „ÖPNV-mobiler“ werden. Denn: Mobil sein heißt, frei zu sein, um selbständig seine Ziele zu erreichen.
Ein wichtiges Teilprojekt von JederBus beschäftigt sich mit leichter Sprache. Es macht die Veröffentlichungen der VKU leichter verständlich. Deshalb hat JederBus bereits mehrere Flyer in leichter Sprache entwickelt.
Die Flyer:
• „Einfach Bus fahren“
• „Einfach Taxibus fahren
• „Das SozialTicket“
sind ein großer Erfolg. Auch viele Menschen außer-halb der gedachten Zielgruppen, kommen mit den Flyern in leichter Sprache besser zurecht.
Deshalb hat JederBus in den letzten Monaten eine umfassende Broschüre in leichter Sprache entwickelt. Entstanden ist die Broschüre in Zusammenarbeit mit der Agentur „leicht gesagt“ und der Grafikerin Carla Miller aus Unna. Sie ist im DIN A5-Format und 60 Seiten lang. Die Broschüre beschäftigt sich mit allen Fragen rund ums Bus fahren. Der Leser bekommt Antworten auf Fragen wie:
• Welche Tickets gibt es?
• Woher weiß ich wann der Bus fährt?
• Wie geht das mit dem TaxiBus?
• Wo bekomme ich eine Fahrkarte?
• Wie fahre ich mit dem Rollator oder Rollstuhl Bus?
• Wo bekomme ich Hilfe?
• Kann ich meinen Hund mitnehmen?
• Und vieles mehr….
Die Broschüre beantwortet auch schwierige Fragen mit einfachen Worten klar und deutlich. Bilder und Zeichnungen unterstützen den Text.
Die starke Nachfrage zeigt, dass die leichte Sprache Menschen mit den verschiedensten Lesefähigkeiten anspricht.
Zudem berät das Projekt andere Abteilungen der VKU, um für alle Medien möglichst einfache Sprache zu benutzen. So soll auch der Internet-Auftritt weiterhin überprüft und überarbeitet werden.
Sie erhalten die Broschüre bei fahrtwind, in den Vorverkaufsagenturen oder bei der VKU – Projekt JederBus; Telefon 0 23 07 / 209-68 oder ga-by.freudenreich@vku-online.de.
Bündnis für Bildung: Bayer kooperiert mit Hochschule Hamm-Lippstadt und Willy-Brandt-Gesamtschule
Bayer-Mitarbeiterin Petra Schwerdtfeger (l.) erläutert den Studentinnen die Geräte, die bei analytischen Arbeiten im Labor erforderlich sind. Foto: Bayer AG
Sie verfügen über unterschiedliche Vorzüge, Aufgaben und Ausrichtungen – dennoch verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: Mit dem Bayer-Standort Bergkamen, der Hochschule Hamm-Lippstadt und der Willy-Brandt-Gesamtschule haben sich drei starke Akteure zu einem regionalen Bildungsbündnis zusammengeschlossen. Die Initiative zu dieser Partnerschaft ging von der der Wirtschaftsförderung Kreis Unna aus, die zusätzlich die Abstimmung untereinander koordiniert und sich auch operativ einbringt.
Bayer setzt auf lebenslanges Lernen
„Viele Berufe erfordern breitere oder höhere Qualifikationen – dieses ist ein klar erkennbarer Trend. In gleichem Maße gewinnen Bildung und entsprechende Vorbereitung auch an den Schulen an Bedeutung“, unterstreicht Dr. Timo Fleßner, Leiter des Bayer-Standortes Bergkamen. Er begrüßt es daher ausdrücklich, dass sich talentierte Bayer-Auszubildende über Fortbildungsmöglichkeiten außerhalb des Unternehmens informieren – beispielsweise an der Hochschule Hamm-Lippstadt. „Im Optimalfall kehren sie nach dem Studium zu Bayer zurück – mit erweiterten Chancen auf Führungspositionen und mit noch besseren Entwicklungsperspektiven.“
Karrierechancen und Wissenstransfer
Von einer erfolgreichen Zukunft der Bildungskooperation sind alle Beteiligten überzeugt. Auch Prof. Dr. Stefanie Sielemann, die sich an der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) unter anderem mit instrumenteller analytischer Chemie befasst. „Viele Studierende stellen sich früher oder später die Frage, welchen Karriereweg sie nach ihrem Examen verfolgen sollen. Der Austausch mit Chemikern, die über Berufserfahrung in der Industrie verfügen, kann dabei eine wichtige Hilfe sein.“ Schon der erste Besuch von HSHL-Studierenden bei Bayer in Bergkamen bestätigte diese Ansicht. Die Nachwuchswissenschaftler erhielten konkrete Anregungen und Orientierung für die Zeit nach dem Studium. Umgekehrt profitiert auch Bayer von der stärkeren Vernetzung mit der HSHL, denn wissenschaftliche Erkenntnisse prägen immer mehr Berufsbilder. Ihr rascher Transfer ist entscheidend, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.
Erkenntnisgewinn durch Experimentieren
Für die Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule steht ein anderer Aspekt im Mittelpunkt der Kooperation: das eigenständige Experimentieren. In den Laboren der Bayer-Ausbildung und jenen der HSHL führten die Jugendlichen unter fachlicher Anleitung eigene Versuche durch – und erweiterten auf diese Weise ihre Kenntnisse naturwissenschaftlicher Zusammenhänge. Dabei bestätigte sich, dass viele aus dem Unterricht bekannte Inhalte erst durch die praktischen Erfahrungen im Labor wirklich klar werden. Das unterstreicht den Stellenwert der Kooperation als sinnvolle Ergänzung des schulischen Lehrplans.
Die Bedeutung dieser praxisnahen Einblicke betont auch die Wirtschaftsförderung Kreis Unna, denn nur eine frühzeitige Auseinandersetzung mit verschiedenen Karrierewegen bietet Orientierung und schafft Durchblick, für alles was nach dem Schulabschluss auf die Schülerinnen und Schüler wartet. Daher unterstützt die Wirtschaftsförderung gerne weitere Schulen, die dem Beispiel der Willy-Brandt-Gesamtschule folgen möchten. Kontakt: Julian Pflichtenhöfer, Telefon: 02303 27-2090, E-Mail: j.pflichtenhoefer@wfg-kreis-unna.de
Hauseigentümer aufgepasst: Alle Gebäude sollen vermessen werden
So sieht es aus, wenn Luftbilder mit der Liegenschaftskarte abgeglichen werden: Der Anbau und die Garage sind noch nicht vermerkt und grau hinterlegt. Grafik Kreis Unna
Ein neuer Wintergarten, der Anbau für mehr Wohnfläche oder eine neue Garage – wer sein Haus vergrößern möchte, der muss es auch neu vermessen lassen. Diese Gebäudeeinmessungspflicht besteht seit 1972. Davor errichtete Gebäude werden vom Fachbereich Vermessung und Kataster kostenlos eingemessen.
„Circa 2.000 Gebäude bzw. Gebäudeteile sind noch nicht in der Liegenschaftskarte dargestellt“, erklärt Matthias Neumann-Redlin, Sachgebietsleiter für Vermessungen und Raumbezug beim Kreis Unna. „Dazu führen wir in den nächsten zwei Jahren vermehrt Gebäudeeinmessungen im gesamten Kreis Unna durch.“
Information für Eigentümer
Das heißt, dass die Mitarbeiter zu den Eigentümern fahren, deren Gebäude noch nicht eingemessen sind, sich mit Dienstausweis vorstellen und über das Vorhaben informieren. „In der Regel wissen die Eigentümer aber bereits, dass ihr Gebäude noch nicht eingemessen ist – überraschend dürfte der Besuch von uns also in den wenigsten Fällen sein“, sagt der Sachgebietsleiter. „In einigen Fällen müssen allerdings auch die benachbarten Grundstücke betreten werden, um den Bezug zu anderen Gebäuden oder Vermessungspunkten herzustellen.“
Der Nachweis der Gebäude im Liegenschaftskataster ist nicht nur ein wertvoller Beitrag zur Rechtssicherheit der Eigentümer, sondern ist auch als Planungsgrundlage öffentlicher und privater Planungsträger von hoher Bedeutung. Daher greifen die Mitarbeiter auch auf aktuelle Luftbilder zurück, um noch nicht eingemessene Gebäude durch einen Vergleich mit der Liegenschaftskarte zu identifizieren.
Einmessen lassen – aber wie?
Ist ein seit 1972 errichtetes Gebäude noch nicht eingemessen, wird der Eigentümer dazu aufgefordert, einen Antrag auf Gebäudeeinmessung zu stellen. Dann muss er entweder einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder das Sachgebiet Vermessung und Raumbezug beauftragen, die Vermessung durchzuführen.
Allgemeinen Informationen zum Verfahren gibt es auch im Sachgebiet Vermessung und Raumbezug bei Sachgebietsleiter Matthias Neumann-Redlin unter Tel.: 02303 / 27-19 68 oder per E-Mail an matthias.neumann-redlin@kreis-unna.de. PK | PKU
Brandstiftung in der ehemaligen Heideschule – Polizei sucht nach weiteren Zeugen
Am Donnerstagabend bemerkte ein Zeuge gegen 20.50 Uhr Rauch, der aus der seit Jahren ungenutzten ehemaligen Heidehauptschule an der Berliner Straße drang und verständigte die Feuerwehr. Im Gebäude hatten unbekannte Täter an mehreren Stellen alte Möbelstücke und andere Dinge in Brand gesetzt.
Die Brände wurden von der Feuerwehr gelöscht. Nach ersten Ermittlungen haben die Täter sich durch ein mit Holz verkleidetes Fenster Zutritt zum Gebäude verschafft.
Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.
Marina-Besucher tranken für einen guten Zweck – Veltins spendet für den Förderverein des Stadtmuseums
Spendenübergabe am Stadtmuseum (v.l.): Kai-Uwe Semrau, Karsten Quabeck, Axel Bierbrodt von der Fa. Veltins und Beante Tebbe.
Im Rahmen der „Sommerbelebung der Marina Rünthe“ haben hatte das Stadtmarketing am vergangenen
Samstag die Veranstaltung „Old Times – Rock´n Roll meets H-Kennzeichen“ eingeladen. Dazu wurde passenderweise auch den „Getränke-Oldtimer“ der Firma Veltins begrüßt, ein alt gedienter Mercedes-Benz L319 aus den 1960er Jahren mit Grevensteiner Landbier in der Kühlung.
Schon um kurz nach 20.00 Uhr waren alle 26 Kisten leer – pro Flasche war € 1,00 für einen „guten Zweck“ zu entrichten. Der Gesamtbetrag in Höhe von € 520,00 wird dem Förderverein des Bergkamener Stadtmuseums zu Gute kommen. „Der Veranstaltungstitel „Old Times“ und das Stadtmuseum – dass passt gut zusammen!“ so Stadtmarketing-Leiter Karsten Quabeck.
Axel Bierbrodt von der Fa. Veltins übergab am Freitagmorgen den Scheck an die Geschäftsführerin des Museumsfördervereins Beate Tebbe. Der Vorstand freue sich sehr über diese Spende. Er werde in seiner Septembersitzung über die sinnvolle Verwendung des Geldes beraten, erklärte sie.
Axel Bierbrodt nutzte natürlich die Gelegenheit, sich das Bergkamener Stadtmuseum von innen anzusehen. Er ließ sich von Museumsmitarbeiter Kay-Uwe Semrau die zurzeit laufenden Umbauarbeiten erklären.
Trockenheit ist kein Problem: Lippe und Schifffahrtskanäle helfen sich gegenseitig mit Wasser aus
Überleitungsbauwerk in Hamm zwischen Lippe (rechts) und Kanal (links) an der Schleuse Hamm. Foto: Luftbild Hans Blossey
Die lange anhaltende Trockenheit führt es deutlich vor Augen: Wasser ist auch in Deutschland ein begrenztes Gut – und entsprechend kostbar. Vor diesem Hintergrund haben der Bund und das Land NRW vor 50 Jahren, am 8. August 1968, ein Abkommen geschlossen, aus dem schließlich der Wasserverband Westdeutsche Kanäle (WWK) hervorging. Das Abkommen sorgt für die Speisung der Schifffahrtskanäle in unserer Region mit Lippe-Wasser, solange die Lippe genügend Wasser führt, und reichert im Gegenzug in trockenen Zeiten den Fluss mit Kanalwasser an.
Die Geburtsstunde des WWK war die Unterzeichnung des „Abkommens über die Verbesserung der Lippewasserführung, die Speisung der westdeutschen Kanäle mit Wasser und die Wasserversorgung aus ihnen“ durch den damaligen Bundesverkehrsminister Georg Leber und NRW-Landwirtschaftsminister Diether Deneke.
Anlagen in Hamm und Datteln
Der Wasseraustausch zwischen Lippe und Kanälen funktioniert in der Praxis so: In Hamm, wo Lippe und Datteln-Hamm-Kanal auf einem längeren Abschnitt direkt nebeneinander liegen, erfolgt die Überleitung des Wassers in beide Richtungen: Liegt die Wasserführung der Lippe unter einem Abfluss von 10.000 Litern pro Sekunde, wird der Fluss mit Wasser aus dem Kanal angereichert. Das nützt einerseits der Tier- und Pflanzenwelt im Fluss, die mit einer stabilen Wasserführung wesentlich besser gedeiht. Andererseits wird auf diese Weise die Wasserentnahme der Kraftwerke aus der Lippe gesichert. Hat die Lippe dagegen genügend Wasser, wird dieses im Bedarfsfall energiesparend aus dem Fluss in den Schifffahrtskanal übergeleitet.
Zwei „Ketten“ aus Pumpwerken am Rhein-Herne-Kanal und am Wesel-Datteln-Kanal haben unterschiedliche Aufgaben. Die erste Kette pumpt das Wasser für die Lippe-Anreicherung aus dem Rhein bis nach Westfalen hoch. Die zweite Kette stellt den Mitgliedern des Verbandes, u.a. Kraftwerke, Industrie- und Gewerbebetriebe, Bergbau, Land-wirtschaft und Wasserversorger, Brauchwasser für vielfältige Zwecke zur Verfügung. Die Fernsteuerzentrale der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) in Datteln sorgt seit 35 Jahren dafür, dass dieses System reibungslos funktioniert.
In der Regel gibt die Lippe aufs Jahr gerechnet deutlich mehr Wasser an die Kanäle ab, als sie umgekehrt aus diesen bezieht. Im Jahr 2016 beispielsweise wurde die Lippe an 129 Tagen mit rund 30 Mio. Kubikmeter Kanalwasser angereichert, weil ab dem Spätsommer nur noch wenig Niederschlag fiel. Im regenreichen Winter und Frühjahr desselben Jahres gab die Lippe an 235 Tagen insgesamt 226 Mio. Kubikmeter Wasser an die Schifffahrtskanäle ab.
Lippe-Pegel kaum gesunken
In diesem Sommer ist die Anreicherung der Lippe mit Kanalwasser geradezu ein Segen für den Fluss. Während die Pegelstände in anderen Gewässern bedenklich gesunken sind, ist der Wasserstand der Lippe am Bemessungspegel in Dorsten innerhalb der letzten acht Wochen von rund 4,70 m Ende Mai gerade mal um 15 Zentimeter auf aktuell 4,54 m gesunken. In der Zeit von Ende Mai bis Ende Juli 2018 wurden insgesamt rund 10,5 Milliarden Liter Wasser (genau: 10.510.596 Kubikmeter) aus den Kanälen in die Lippe gepumpt. Dabei gab es nur zwischen Ende Mai und Mitte Juni kurze Unterbrechun-gen.
Wasserschatz sinnvoll verteilt
Damit wurde durch den Vertrag von 1968 die Verteilung des Wasserschatzes der Lippe viel sinnvoller geregelt als jemals zuvor. Denn die Lippe hat eine stark schwankende Wasserführung, die schon im 19. Jahrhundert durch Wasserentnahme aus dem Fluss noch verschärft wur-de. 1904 wurde dann eine Mindestwasserführung von nur 2.200 Litern pro Sekunde festgelegt, ab 1938 waren es 7.500 Liter. Seit den 1950-er Jahren gab es weitergehende Überlegungen, wie der Abfluss der Lippe vergleich-mäßigt werden könnte. Dabei waren sogar Talsperren ähnlich wie an der Ruhr im Gespräch – ein Plan, der zugunsten des Wasseraustauschs mit den Schifffahrtsstraßen fallen gelassen wurde.
Das Konzept des Wasserverban-des Westdeutsche Kanäle, dessen Geschäftsführung traditionell beim Lippeverband liegt, hat sich über die vergangenen 50 Jahre bewährt. Auf der einen Seite ist der Betrieb der Schifffahrtskanäle wirtschaftlicher geworden. Auf der anderen Seite hat die Natur in und an der Lippe deutlich profitiert.
Lippeverband
Der Lippeverband ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das effi-zient Aufgaben für das Gemein-wohl mit modernen Manage-mentmethoden nachhaltig erbringt und als Leitidee des eige-nen Handelns das Genossen-schaftsprinzip lebt. Das Verbandsgebiet umfasst das Ein-zugsgebiet der mittleren und unteren Lippe.
Der Lippeverband wurde 1926 gegründet. Seine Aufgaben sind in erster Linie die Abwasserent-sorgung und -reinigung, Hochwasserschutz durch Deiche und Pumpwerke und die Gewässerunterhaltung und -entwicklung. Dazu gehört auch die ökologische Verbesserung technisch ausgebauter Nebenläufe. Darüber hinaus kümmert sich der Lippeverband in enger Abstimmung mit dem Land NRW um die Renaturierung der Lippe. Dem Lippeverband gehören zur Zeit 157 Kommunen und Unternehmen als Mitglieder an, die mit ihren Beiträgen die Verbandsaufgaben finanzieren.
www.eglv.de
blog.eglv.de
Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung in Rünthe
Anne Kappelhoff
In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 9. August von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Haus der Mitte in Rünthe, Kanalstraße 7 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 89 / 781 957 möglich.
Bei der kostenlosen und anbieterunabhängigen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls parat haben die Berater Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote oder zur Finanzierung von Hilfsangeboten Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.
Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU
Königsball in Oberaden
Das amtierende Oberadener Königspaar Frank I. und Kirsten I. Einhaus.
Die Mitglieder des Schützenvereins Oberaden fiebern ihrer wichtigsten Veranstaltung in diesem Jahr entgegen – dem Königsball, der am Samstag, 25. August zu Ehren des amtierenden Majestätenpaares Frank I. und Kirsten I. Einhaus gefeiert wird.
Zum Einräumen des Foyers der Realschule Oberaden, in dem der Königsball gefeiert wird, treffen sich die Schützenschwestern und –brüder am Freitag, 24. August um 14.00 Uhr, um das Foyer in einem festlichen Ambiente erstrahlen zu lassen.
Am Samstag, 25. August beginnt um 19.00 Uhr der Königsball im Foyer der Realschule mit der Begrüßung der Gäste durch den I. Vorsitzenden Dieter Heuer. Anschließend werden das Oberadener Majestätenpaar Frank I. und Kirsten I. Einhaus den Tanz eröffnen.
Besonders hinweisen möchte der Schützenvereinsvorstand, dass es sich bei dem Königsball um eine öffentliche Veranstaltung handelt, zu der die Bevölkerung herzlich eingeladen ist. Der Eintritt ist frei – für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt.
Da das Foyer am Sonntag, 26. August um 10.00 Uhr wieder ausgeräumt wird, bittet der Vorstand um tatkräftige Unterstützung durch die Oberadener Schützenschwestern und –brüder.
GSW begrüßen neue Auszubildende: Fünf junge Menschen starten ins Berufsleben
Jan Malte Daubert (Elektroniker für Betriebstechnik), Petra Hengst (Personalleitung) Linda Barnickel (Fachangestellte für Bäderbetriebe), Jochen Baudrexl (Geschäftsführer), Devin Behling (Industriekaufmann), Nele Bernatzki (Industriekauffrau), Nico Jahn (Anlagenmechaniker), Eva Drywa (Betriebsrat)
Seit dem 01. August starten fünf neue Auszubildende bei den GSW in ihr Berufsleben. Sowohl in den technischen Berufen als auch im kaufmännischen Bereich sowie im Bäderwesen bilden die GSW traditionell den eigenen Nachwuchs aus.
Als verantwortungsbewusster und wichtiger Arbeitgeber in der Region legen die GSW großen Wert auf attraktive Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter – unter anderem die Bezahlung nach Tariflohn, einen sicheren Arbeitsplatz, einen umfassenden Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Arbeitszeitmodelle, die die Vereinbarung von Beruf und Familie erleichtern. Nach der Ausbildung bieten die GSW Möglichkeiten zur Weiterbildung zum Fachwirt.
Beispielsweise in den Bereichen Personal, Einkauf und Energiewirtschaft oder als Techniker oder Meister – auch in Vollzeit. Die Qualifikationen, die die Absolventen erwerben, sind in der Regel vergleichbar mit denen nach Abschluss eines Bachelor-Studienganges. Das heißt: Wer Karriere machen möchte, kann dies ohne Probleme auch mit einer dualen Ausbildung – die obendrein einen hohen Praxisbezug hat.
Weitere Informationen erhalten interessierte Bewerberinnen und Bewerber auf der Homepage der GSW unter www.gsw-kamen.de oder in einem persönlichen Gespräch mit Ausbildungsleiterin Nicole Rose unter 02307 978-157.
Fußballfabrik von Ingo Anderbrügge zu Gast beim SuS Oberaden
Foto: Fußballfabrik
Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene – alle fußballbegeisterten Mädchen und Jungen im Alter von 5 bis 15 Jahren können sich auf den Besuch der Fußballfabrik von Ex-Bundesligaprofi und UEFA-Cup-Sieger Ingo Anderbrügge beim SuS Oberaden freuen.
Vom 12. bis zum 14. Oktober 2018 veranstaltet der Verein ein Fußballcamp und richtet sich dabei sowohl an direkte Vereinsmitglieder als auch an Nachwuchskicker aus umliegenden Vereinen und alle fußballinteressierten Kinder. Das Motto lautet dabei über die gesamten drei Tage „Training. Lernen. Leben.“ und spiegelt sich in einem gesunden Mix aus Fußballpraxis und Seminaren wider. Inhalte der Schulungen sind unter anderem Ernährung, Stressregulierung, Selbstständigkeit oder auch die Beantwortung der Frage, was einen guten Fußballer ausmacht. Eigenverantwortliches Handeln vor dem Hintergrund des Teamgedankens verstärkt das Lernen des Nachwuchses zusätzlich.
Rundum-Paket
In alters- und leistungsgerechten Kleingruppen übermittelt das kompetente Team aus einem lizensierten Campleiter und geschulten Trainern die Philosophie der Fußballfabrik. Fußball kommt bei den nach DFB-Richtlinien durchgeführten Trainingseinheiten mit Dribbling, Pass-spiel, Torschuss und Spielformen natürlich nicht zu kurz. Ergänzt wird das Fußballcamp durch ein tägliches gemeinsames Mittagessen, um wieder gestärkt in die Nachmittagseinheiten zu starten und fit für die anstehenden Wettbewerbe „Dribbelkönig“ sowie „Elfmeterkönig“ zu sein. Neben Übungen, Getränken und Mittagessen sind auch eine Ausstattung mit Trikot und Ball vom Ausrüster PUMA, eine Trinkflasche von BWT sowie eine Medaille und Teilnehmerurkunde nach erfolgreichem Abschluss des Camps in der Kursgebühr von 115 Euro enthalten. Eine besondere Aktion bietet die Fußballfabrik in Kooperation mit Travelcheck: Für alle Anmeldungen, die in den laufenden sieben Tagen über fussballfabrik.startup-your-life.de getätigt wer-den, gibt es einen 100 Euro Reisegutschein.
Wann: 12. bis 14. Oktober 2018 Wo: SuS Oberaden Römerbergstadion Sugambrerstr. 22 59192 Bergkamen