Grundkurs „Grünholz schnitzen“ für Kinder ab 7 Jahre auf der Ökologiestation

Das Arbeiten mit dem Schnitzmesser übt auf Kinder eine große Anziehungskraft aus. In diesen Schnitzkursen lernen die Kinder den sicheren Umgang und den handwerklichen Gebrauch der Schnitzmesser am Holz kennen. Des Weiteren werden in diesen Kursen Arbeitssicherheit und Grundtechniken des Schnitzens vermittelt und an praktischen Beispielen geübt.

Die Kinder nähern sich dem Werkstoff Holz in kreativer Weise und lernen, kleine Objekte aus heimischem Holz zu schnitzen. Dieser eintägige Grundkurs wird angeboten am Sonntag, 14. Oktober 11.00 – 14.00 Uhr. Durchgeführt wird der Schnitzkurs von der Naturerlebnis-Pädagogin Heike Barth und der Wildnispädagogin Sandra Bille.
Die Kinder sollten solides geschlossenes Schuhwerk und eine lange Hose tragen. Der Kurs findet draußen (offener Unterstand) statt.

Die Kosten für diesen Grundkurs betragen 30 Euro/Kind. Maximal können 12 Kinder an dem Kurs teilnehmen. Anmeldungen noch bis 27. September bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de




IHK-Vollversammlung spricht sich für Olympia im Jahr 2032 im Ruhrgebiet aus

17.09.2018 Dortmund City – IHK Vollversammlung mit Parlamentarischem Staatssekretaer fuer Wirtschaft u Energie Oliver Wittke – Copyright Stephan Schuetze fuer die IHK

Als den Ruhrgebietsmenschen schlechthin bezeichnetet Heinz-Herbert Dustmann, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund, den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Oliver Wittke bei der Begrüßung zu seinem Vortrag „Aktuelle wirtschaftspolitische Entwicklungen“ vor der IHK-Vollversammlung am 17. September.

Dabei zeigte er sich hoch erfreut über die derzeit wirtschaftliche Lage in Deutschland. Im neunten Jahr in Folge könne Deutschland auf Wachstum bauen. Das habe es in dieser Auswirkung noch nie gegeben. Man dürfe sich aber auf den Lorbeeren nicht ausruhen, denn wenn Deutschland die konjunkturelle Zugmaschine bleiben will, dürfe man sich kein Nachlassen erlauben. Als Erfolge der Vergangenheit bezeichnete Wittke die Internationalisierung der Wirtschaft und den hochinnovativen Mittelstand. Die deutsche Wirtschaft sei gut beraten, die Digitalisierung und den demografischen Wandel als Chance zu begreifen. In Richtung Ruhrgebiet sieht Wittke noch Nachholbedarf beim Gründergeschehen und bei der Erhöhung der Selbstständigenquote.

Mit überwältigender Mehrheit sprach sich die Vollversammlung, nach Abwägung der derzeit bekannten Chancen und Risiken, für die Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2032 aus. Die Vollversammlung sieht in der Bewerbung die Möglichkeit, Einigkeit und Schlagkraft der Metropolregion Rheinland-Ruhrgebiet zu dokumentieren und den Erneuerungsprozess der Region zu beschleunigen. Olympische Spiele seien eine einzigartige Image- und Standortkampagne. Im Fokus der Weltöffentlichkeit und damit auch internationalen Investoren könne die Region zeigen was in ihr stecke. Nicht zuletzt biete Olympia Rhein-Ruhr die Chance Kirchturmdenken zu überwinden und aus der regionalen Verbundenheit neue Kräfte zu entfalten.




Bau-Innung begrüßt Pläne für Sonderabschreibung im Mietwohnungsbau

Obermeister Jens Baldauf und die Bau-Handwerksbetriebe in Unna und Hamm befürworten die Pläne aus Berlin, den so wichtigen Mietwohungsbau steuerlich mit Sonderabschreibungen zu fördern.

„Der neuerliche Anlauf, den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen ab dem 31.08.2018 steuerlich mit einer Sonderabschreibung zu fördern, ist rundweg richtig”, sagt der Unnaer Bau-Unternehmer Jens Baldauf, zugleich auch Obermeister der Baugewerbe-Innung Hellweg-Lippe. Die Bauwirtschaft im Kreis Unna sowie in der Stadt Hamm begrüße den jüngst bekannt gewordenen Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums für eine steuerliche Sonderabschreibung (Stichwort: Afa) im Mietwohnungsbau.

Die neue Abschreibung von 5 Prozent der Baukosten auf drei Jahre zusätzlich zur jetzigen Abschreibung in Höhe von 2 Prozent würde den nötigen Ausgleich für gestiegene Baulandpreise und Lasten wie zum Beispiel der Grunderwerbssteuer schaffen. In Nordrhein-Westfalen sehe das Baugewerbe mit Sorge, dass die Baugenehmigungen im geförderten Wohnungsbau und im Einfamilienhausbau im Jahr 2017 deutlich zurückgingen und zwar um 21 Prozent auf rund 52 500 Wohnungen, mithin also 14 000 weniger als noch 2016. „Die Sonder-Afa macht den Bau bezahlbarer Wohnungen wieder attraktiver“, ist Bauunternehmer Baldauf überzeugt.

Die Berliner Kabinettsvorlage sieht im Einzelnen vor, dass Sonderabschreibungen in Höhe von 5 Prozent neben der linearen AfA-von 2% in Anspruch genommen werden können. Bemessungsgrundlage für die Sonderabschreibungen sind die Anschaffungs- und Herstellungskosten, jedoch maximal 2 000 Euro je m² Wohnfläche (ohne Grundstückskosten). Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten dürfen 3 000 Euro je m² Wohnfläche -hierzu zählen auch Nebenräume und Garagen- nicht übersteigen. Bauantrag oder Bauanzeige muss nach dem 31. August 2018 und vor dem 1. Januar 2021 gestellt werden.

„Mit der Begrenzung der Sonder-AfA auf 3.000 Euro Herstellungskosten wird sichergestellt, dass keine Luxuswohnungen, sondern bezahlbarer Wohnraum gefördert wird. Der Entwurf dürfte damit bessere Erfolgsaussichten haben, als der Anlauf der vorigen Bundesregierung, der an diesem Kritikpunkt noch im Bundesrat gescheitert war“, sagt Baldauf und glaubt: „Die Chancen für dieses Gesetzgebungsverfahren sind gestiegen!“ Der Kabinettsentwurf muss nun zunächst von der Bundesregierung beratschlagt und als Gesetzesvorlage verabschiedet werden.

Die Baugewerbe-Innung Hellweg-Lippe vertritt als Wirtschafts-, Arbeitgeber- und Fachverband rund 80 baugewerbliche Unternehmen in der Stadt Hamm sowie im Kreis Unna. Insgesamt 1.800 Bauunternehmen in Westfalen sind in einer der 38 Bau-Innungen organisiert.

 




Unbekannte stehlen an der Lentstraße aus einem Treppenhaus Werkzeugmaschinen

In der Zeit von Montag auf Dienstag, zwischen 20.30 und 7.00 Uhr wurden aus dem Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Lentstraße mehrere Werkzeugmaschinen der Firma Hilti gestohlen.

Die Werkzeuge wurden über Nacht dort deponiert, weil sie für Arbeiten in dem Haus gebraucht wurden. Unbekannte hatten die Eingangstür aufgehebelt und die Geräte entwendet.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Eishalle Bergkamen öffnet am Samstag die Türen – drei Stunden kostenloser Eislaufspaß

„Kommt und probiert es“, lautet das Motto am kommenden Samstag, 22. September, von 14 bis 17 Uhr in der Bergkamener Eishalle. Es gibt drei Stunden Eislaufspaß, ohne dafür etwa an der Kasse bezahlen zu müssen.

Die Besucherinnen und Besucher, die dieser Einladung Folge leisten wollen, können sich nicht nur auf den schmalen Kufen probieren, sie können auch schauen, was sich in der Eishalle am Häupenweg in Weddinghofen über den Sommer alles positiv verändert hat.




Organspende ist überlebenswichtig: Gruppe aus dem Kreis Unna besuchte Berlin

Unter den Berlin-Reisenden war auch eine Reihe von Bergkamenerinnen und Bergkamenern.

„Berlin ist immer eine Reise wert.“ So lautete die einhellige Aussage einer eben aus der Bundeshauptstadt zurückgekehrten Reisegruppe aus dem Kreis Unna. Die politisch Interessierten hatten vom 11. bis 14. September an einer vom Bundespresseamt und dem Abgeordnetenbüro Dr. Ralf Brauksiepe MdB organisierten Informationsfahrt teilgenommen.

Auf dem gut gefüllten Programm der vier kurzweiligen Tage stand unter anderem ein Besuch im Bundesministerium für Gesundheit. Dessen Aufgaben stellte Dr. Brauksiepe, Patientenbeauftragter der Bundesregierung, umfassend und lebendig vor. Die aktuelle Diskussion um die Neuregelung der Organspende veranlasste etliche Teilnehmer, ein Zeichen zu setzen: Noch an Ort und Stelle füllten sie einen Spenderausweis aus.




44. Internationales Schwimmfest der Wasserfreunde ein voller Erfolg

Die erfolgreichen Schwimmerinnen und Schwimmer der TuRa-Wasserfreunde.

Das 44. Internationale Schwimmfest der Wasserfreunde TuRa Bergkamen war, sowohl sportlich als auch vom gesamten Ablauf her, wieder einmal ein voller Erfolg.

Um ihren Gästen das Wochenende so angenehm wie möglich zu gestalten, sorgten viele fleißige Helfer wieder für ein umfangreiches Angebot an Speisen und Getränken. Welches von den Besuchern sehr gut angenommen und mit viel Lob bedacht wurde. Außerdem richteten sie für die Vereinsvertreter der Vereine, die in Bergkamen übernachteten einen Kameradschaftsabend aus, an dem alle den ersten Wettkampftag beim gemütlichen Beisammensein gemeinsam ausklingen ließen. Natürlich hielten die Wasserfreunde an beiden Tagen auch ein reichhaltiges Frühstück für ihre auswärtigen Gäste schon in den frühen Morgenstunden bereit.

Für ein internationales Flair sorgten die befreundeten Schwimmer von Argo und Ed-Vo aus den Niederlanden. Des Weiteren war die SG Aumund-Vegesack vom Landesschwimmverband Bremen vertreten.

Aus Nordrhein-Westfalen hatten die Wasserfreunde folgende Vereine zu Gast: Mendener SV, SF Unna, SG Dortmund-Süd, SG Lünen, Sport Union Annen, SSV Meschede, SV Bieber Lendringsen, SV Neptun Neheim-Hüsten 1960 e.V., SV Plettenberg 1951 e.V., SWIM-TEAM TuS 1859 Hamm e. V., Teutonia Lippstadt,TuS Dortmund-Brackel,TuS Westfalia Hombruch.

Insgesamt lieferten sich 259 Schwimmerinnen und Schwimmer bei 1398 Einzel- und 30 Staffel-Starts wieder spannende Wettkämpfe um Medaillen, Pokale sowie Geld- und Sachprämien. Neben den offenen Finalläufen über alle vier 50m Strecken gab es auf diesem Wettkampf auch Finalläufe für die jüngeren Schwimmer, die dann genauso gemeinsam einmarschierten, angefeuert und einzeln vorgestellt wurden wie anschließend die älteren Schwimmer.
Ein besonderes Highlight war, wie in jedem Jahr, der Einmarsch der Nationen am Sonntag. Hier wurde jeder Verein von Abteilungsleiter Karsten Kaminski einzeln vorgestellt und begrüßt, anschließend wurde die Nationalhymne der Niederlande und deutsche Nationalhymne gespielt.

Als Ehrengäste begrüßten die Wasserfreunde in diesem Jahr Rüdiger Weiß (Landtagsabgeordneter NRW und Mitglied der SPD Fraktion Bergkamen, Vorsitzender für Schule Beruf und Weiterbildung), Jochen Baudrexl (Geschäftsführer der GSW Kamen, Bergkamen und Bönen), Jörg Böttcher (Betriebsratsvorsitzender der GSW), Dieter Vogt (Vorsitzender der Stadtsportgemeinschaft, 2.Vorsitzender TuRa Bergkamen), Thomas Eder (Mitglied der CDU Fraktion Bergkamen, Ausschusses Schule Sport und Weiterbildung), Gabriele Wehmann ( Bündnis´90 Die Grünen, Ausschuss für Schule, Sport und Weiterbildung) und Klaus Hoffmann (langjähriger Trainer der Wasserfreunde und verdientes Mitglied der Schwimmabteilung). Mit viel Begeisterung verfolgten sie dann die anschließenden Finalläufe und ließen es sich natürlich nicht nehmen die Sieger persönlich zu ehren.

Die Mannschaftswertung und somit den Karl-Ernst-Teipel-Gedächtnis-Pokal sicherte sich erneut der SV Neptun Neheim-Hüsten 1960 e.V., der ihnen von Sylke Jütte überreicht wurde, den zweiten Platz belegte die SG Lünen und den dritten Platz der SV Plettenberg 1951 e.V.. Alle drei Vereine durften sich über einen Geldpreis freuen. Die Wasserfreunde gingen als Gastgeber nicht mit in die Wertung ein.

Aber auch die sportlichen Ergebnisse der Gastgeber konnten sich wieder einmal sehen lassen. 28 Schwimmerinnen und Schwimmer der Wasserfreunde erschwammen sich 36 Medaillen und 73 persönliche Bestzeiten.
Lisa Weber (Jg.2002) durfte sich über je eine Goldmedaille über 100m Lagen, 100m Freistil,100 und 200m Brust freuen. Zudem schwamm sie als Dritte ins offene Finale über 50m Freistil und schlug dort als Zweite mit einer neuen Bestzeit von 28,77 Sekunden an.

Piet Weppler (Jg.2008) gewann über 100m Lagen und 100m Brust. Über 50m Brust zog Piet als Erster mit einer neuen Bestzeit von 42,15 Sekunden ins Junior-Finale ein uns siegte dort souverän als jüngster Teilnehmer des Finales.
Lisa und Piet bekamen beide am Ende der Veranstaltung einen Jahrgangspokal von Manuela Knoke überreicht.
Weitere Junior-Final-Teilnehmer waren Alexander Mengin (Jg.2006), er erreichte als Zweiter das Finale über 50m Rücken und schlug dort ganz knapp als Zweiter an sowie Julian Noel Bracht (Jg.2006), er erreichte das Finale über 50m Brust als Fünfter und schlug dort mit einer neuen Bestzeit von 44,90 Sekunden als Vierter an.
Alexander bekam zudem noch je eine Goldmedaille über 400m Lagen und 200m Freistil, Julian Noel je eine Silbermedaille über 100 und 200m Brust.

Die weiteren Medaillen gingen an Emma Schmucker (Jg.2008) mit Gold über 200m Freistil und 200m Rücken sowie Silber über 100m Rücken; Marco Steube (Jg.2003) mit Gold über 100 und 200m Schmetterling sowie Silber über 100m Lagen; Saskia Nicolei (Jg.2003) mit Gold über 100 und 200m Brust sowie Bronze über 100m Lagen; Jana Vonhoff (Jg.2004) mit Gold über 200m Rücken sowie Silber über 400m Freistil und 100m Rücken; Carina Blank (Jg.2002) mit Gold über 200m Rücken sowie Silber über 200m Freistil; Kevin-Noah Kaminski (Jg.2003) mit Gold über 100m Freistil sowie Bronze über 100m Schmetterling; Noah Mo Krause (Jg.2008) mit Gold über 100m Rücken sowie Bronze über 100m Lagen; Lisa Marie Ebel (Jg.2006) mit Gold über 200m Rücken; Victoria Reimann (Jg.2004) mit Silber über 100m Lagen sowie Bronze über 100m Freistil und 200m Lagen; Lina-Julie Bracht (Jg.2008) mit Silber über 200m Rücken sowie Bronze über 100m Brust; Lara Boden (Jg.2004) mit Bronze über 100m Brust und Maximilian Weiß (Jg.2002) mit Bronze über 100m Schmetterling.

Jana Vonhoff, Saskia Nicolei, Lisa Weber und Victoria Reimann holten mit der 4x50m Lagen Staffel einen guten zweiten Platz.

Die erfolgreiche Mannschaft komplettierten Anoj Amirthalingam, Anuja Amirthalingam, Matthias Hilse, Leon Jungkind, Tobias Jütte, Moritz Kneifel, Viktor Kotulski, Chiara Morawski, Kim Loreen Ptasinski, Thalia Simon und Felix Wieczorek mit vielen neuen persönlichen Bestzeiten.

Nach dieser gelungenen Veranstaltung freuen sich die Wasserfreunde schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Ein besonderer Dank gilt den fleißigen Helfern, die viele Stunden ihrer Freizeit nicht nur während der zwei Veranstaltungstage, sondern auch für eine wochenlange Vorbereitung geopfert haben, um den Wasserfreunden und ihren Gästen in jedem Jahr wieder ein ganz besonderes Schwimmfest zu ermöglichen.




Familienmeile in Kamen: Einschränkungen für den Busverkehr am Samstag

Aufgrund der Familienmeile in Kamen am kommenden Samstag, 22. September, wird die Bahnhofstraße und die Abfahrt von der Hochstraße auf den Sesekedamm  für den motorisierten Verkehr gesperrt.

Alle Stadt- und Regionalbusse umfahren den gesperrten Bereich großzügig. Die Haltestelle „Kamen Markt / Stadthalle“ entfällt. Als Ersatz stehen die Haltestellen auf dem „Sesekedamm“ sowie für die Linien C22 und C23 die
Haltestelle „Stammer Hausgeräte“ zu Verfügung.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter
Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente
Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.




In der Kirche ist viel los: Neue Ohrenbär-Geschichte von Heinrich Peuckmann

Heinrich Peuckmann

In Deutschlands größter Kinderfunkreihe „Ohrenbär“ wird ab kommenden Montag wieder eine Woche lang eine siebenteilige Geschichte des Kamener Autors Heinrich Peuckmann laufen.

„In der Kirche ist viel los“ heißt die insgesamt 23. Folge, die Peuckmann im „Ohrenbär“ veröffentlicht. Diesmal geht es um eine Handlung, die rund um eine Kirche spielt. Sophie, die Heldin der Geschichte, lernt Arne kennen, dessen Mutter Küsterin ist. Mit ihm und ihren Freunden lernt sie, was in einer Kirche alles passieren kann.

Die Kinder wissen oft wenig über Religion und Kirche, meint Peuckmann. Seine teils lustige, teils melancholische Geschichte erklärt ganz nebenbei viele Zusammenhänge.

Gelesen wird die Geschichte von der bekannten Schauspielerin Leslie Malton. Sie läuft im RBB, NDR und im WDR, dort im Internet im Kinderradiokanal (KiRaKa), https://kinder.wdr.de/radio/kiraka/, vom 24. bis 30. September in der Zeit von 18.45 bis 18.55 Uhr.




Nostalgiemarkt im Stadtmuseum Bergkamen geöffnet

Der Nostalgiemarkt des Stadtmuseums Bergkamen ist am Donnerstag, 20. September, von 14 bis 16 Uhr wieder geöffnet. Hier erwarten am jeden ersten und dritten Donnerstag eines Monats ehrenamtliche Mitarbeiter des Museums die Besucher.

Der Nostalgiemarkt ist eine Einrichtung des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen. Hier kann man unter Trödel und Nostalgischem stöbern und so manche Rarität entdecken. Alte Dachboden- und Kellerfunde aus Privathaushalten, die durchaus noch ihren Wert haben, warten hier auf neue Besitzer.

Bei Rückfragen gibt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/30 60 210 gerne Auskunft.




Schnibbelparty mit Kunst am Kurt Schumacher Platz: Künstler „umgarnen“ Mutter mit Kind-Denkmal

Ab Dienstag, 18. September wird der Kurt- Schumacher-Platz in Bergkamen mit Skulpturen besetzt: Die Künstler Samuel Treindl, Münster und David Rauer, Osnabrück erweitern im Rahmen des Projekts „Stadtbesetzung III“ das „Mutter mit Kind Denkmal “ zur sozialen Skulptur. Die brunnenartige Rahmung des Denkmals wird um vier Funktionskunst-Bereiche erweitert: Es gibt eine offene Küche, ein Café, eine Bar und einen Ofen. Idee der beiden Künstler ist es, rund um die sogenannten „Funktionsskulpturen“ mit der Bergkamener Bevölkerung in Kontakt zu kommen.

Wer interessiert ist, kann von Beginn an mitbauen und mitmachen, Material bringen die Künstler mit. Aber auch gemeinsam Essen zuzubereiten, etwa bei einer Schnibbelparty, Brot und Pizza zu backen oder etwa eine Sitzecke für gemeinsames Kaffeetrinken einzurichten, steht auf dem Programm. „Wir umgarnen die „Mutter mit Kind Figur“ mit allem, was wir brauchen“ so Samuel Treindl und David Rauer: „Else Montag hat die Installation als Brunnen vorgesehen, daher bekommt sie auch eine kleine Wasserstelle. Die Skulptur wird in diesem Vorhaben lediglich provisorisch umbaut und nimmt keinen Schaden.“

Start des Projektes ist Dienstag der 18.9. Dann beginnt die Besetzung mit ersten Konstruktionen rund um das „Mutter mit Kind Denkmal“. Am Mittwoch ist die Bevölkerung zur Eröffnung der ersten Funktion mit Kaffee und Tee eingeladen. Der Kuchen darf gern mitgebracht werden, so die Künstler.
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Am Freitag, den 21.9. soll es eine Party mit der Einweihung der „Bar“ geben. Am Samstag, 22. September laden die Künstler zum Fest und nehmen den selbst gebauten Ofen in Betrieb. Jede Himmelsrichtung des Denkmals hat dann eine Funktion.

Für die Umsetzung hoffen Treindl und Rauer auf Zusammenarbeit mit Bergkamener Vereinen, mit dem Verein der schönen Künste sind sie bereits in Kontakt. Spenden einer Foodsharer Organisation, etwa Gemüse und Obst für gemeinsame Kochaktionen würden die beiden auch entgegen nehmen.

„Das dritte Stadtbesetzungsprojekt ist wie seine Vorläufer auf Partizipation angelegt“, so Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel. „Hier bietet sich die Gelegenheit selbst an der Aktion beteiligt zu sein und so Kunst einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben.

Programmablauf:

Dienstag 18.09.
Projektstart: Ankommen, Einrichten der Arbeitssituation und Bau der Grundkonstruktion

Mittwoch 19.09.
Bau von Kaffeestelle und Ofen,
ab 15:00 Uhr Einweihung der ersten Funktion mit Einladung zu Kaffee, Tee und Keksen

Donnerstag 20.09.
Einladung zur „Bau Aktion“: Verwendetes Material ist unter anderem Holz, Lehm, Polycaprolacton.

Freitag 21.09.
Bis 15:00 Uhr Bau und Erweiterung der Funktionen wie z.B. einer Wasserstelle
ab 15:00 Uhr Einweihung mit Bar und Küche mit gemeinsamen Zubereiten von Essen.

Samstag 21.09.
Öffentliche Platzbesetzung mit allen Funktionen (Kaffe, Bar, Kochen und Backen)
und kulturellen Beiträgen.

Sonntag 23.09.
Projektabschluss: Einladung zu Kaffee, Tee und Keksen –
ein offener gemeinsamer Nachmittag.