Einbruch in den kath. Kindergarten Oberaden am Wochenende

In der Zeit von Samstagnachmittag bis Sonntagnachmittag brachen unbekannte Täter ein Fenster des kath. Kindergartens St. Elisabeth, Am Römerberg, in Oberaden auf. Sie durchsuchten die Räume und brachen Türen und Schränke auf. Ob etwas entwendet wurde, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung noch nicht fest.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




„BI L821n NEIN“ ruft zur Teilnahme an der Ratssitzung am Donnerstag auf

Ausschnitt aus dem Flyer der „BI L821n NEIN“.

Die „BI L821n NEIN“ ruft alle Gegner diese umstrittenen Straßenbauprojekts auf, an der öffentlichen Ratssitzung am Donnerstag, 11. Oktober, um 17:15 Uhr teilzunehmen. Auf Antrag von BergAUF steht die L 821n auf der Tagesordnung. Dazu haben die Grünen den Antrag gestellt, dass der Stadtrat den Bau ablehnt. Dazu hat die BI L821n Nein folgende Presseerklärung veröffentlicht:

„Vielleicht steht der Bau der L821n ein letztes Mal auf der Agenda der heimischen Ratssitzung. B90/Die Grünen und BergAUF wollen einen neuen Ratsbeschluss gegen den Straßenbau erwirken. Die SPD hat zwar schon ihre Ablehnung bekundet, da sie immer noch auf einen positiven Bescheid, zur Herabstufung bzw. Tonnagebeschränkung an der Schulstraße, hofft. Bereits mehrfach hat das Land nicht oder unzureichend auf die Bitte der SPD reagiert. Die letzte Info von Straßen NRW macht deutlich, dass die Herabstufung der Schulstraße nicht durchgeführt werden kann, da die Nachbarstadt Kamen ihre Zustimmung geben muss. Anscheinend rechnet Straßen NRW dann mit erhöhtem Verkehrsaufkommen in der Nachbarstadt, der Logik folgend, geht man wohl nicht davon aus, dass der Verkehr auf die L821n umgeleitet werden kann. Bisher hat sich Straßen NRW auch noch nicht mit Kamen in Verbindung gesetzt. Wenn das Schreiben bei der Stadtverwaltung eingeht, wird es noch mindestens 5 Monate dauern (ohne das bereits angekündigte Gutachten), bis die Stadt Kamen sich hierzu äußert. Aufgrund mehrerer „Vorfälle“ in der Nachbarschaft: BI zur Durchsetzung Tempo 30 auf der Lünener Straße, BI gegen Logistikpark Bergkamen auf der Lünener Höhe, wird es im Stadtrat Kamen eher schwer, sich für eine Zustimmung zur Herabstufung der Schulstraße im Bergkamener Gebiet, zu entscheiden.
Fast ein halbes Jahr ist es nun her, dass die SPD ihren eigenen Antrag „L821n nur mit Bedingungen – ansonsten lehnt die SPD den Straßenbau kategorisch ab“ in den Stadtrat eingebracht hat. Diese Zeit hat die Bürgerinitiative gegen die L821n der SPD zur Findung der eigenen Position zugestanden. Nun ist es aber an der Zeit, dass daraus die Konsequenzen gezogen werden. Wir wissen, dass es kaum Handlungsspielraum gibt. Da das Verkehrsministerium aber mehrfach bestätigt hat, dass der Wille der Kommune in großem Maße berücksichtigt wird, ist es an der Zeit, dass die Ratsmitglieder einen neuen Ratsbeschluss gegen den Straßenbau auf den Weg bringen. Die SPD sollte nicht so unvernünftig sein, den Antrag von B90/Die Grünen und BergAuf abzulehnen, nur weil diese Parteien den Antrag gestellt haben. Die Angelegenheit sollte auch kein Politikum sein, sondern endlich als Sachfrage behandelt werden. Wenn es einen Beschluss gegen den Straßenbau gibt, und er von unserem Bürgermeister Roland Schäfer übergeben wird, kann Minister Wüst nicht darüber hinweg entscheiden. Es wäre absurd, wenn das Verkehrsministerium gegen den Willen der Kommune diese Straße weiterhin im Projektplan hält. Außerdem hat unser Bürgermeister als 1. Vizepräsident des DStGB und zugleich als Präsident des StGB NRW sehr viel Gewichtung in der Überbringung des Ratsbeschlusses im Landtag NRW. Auch wenn die SPD immer damit argumentiert, dass sie nicht mehr „Herr des Verfahrens sei“, besteht die Möglichkeit einer Umkehr, wenn sie diese nur nutzen will.
Daher wollen wir Gegner bei dieser so wichtigen Ratssitzung unserer Meinung ein Gesicht geben. Dazu benötigt es nicht nur eine BI, sondern jeder einzelne Bürger Bergkamens, der diese Straße nicht möchte, ist aufgefordert, zur öffentlichen Ratssitzung zu kommen. Damit die Ratsmitglieder nicht nur die 3000 Unterschriften gegen den Bau in ihre Entscheidung einfließen lassen, sondern dass sie anhand der vielen Besucher der Ratssitzung eine Entscheidung ihres Herzens und der aktuellen Faktenlage treffen können.“




Naturkundlicher Spaziergang des NABU in der Lippeaue mit Karl-Heinz Kühnapfel

Karl-Heinz Kühnapfel bei einem der seltenen Blicke ins Fachbuch. Hier bei einer Führung durch das Beverseegebiet.

Am Sonntag, 14. Oktober, stellt Karl-Heinz Kühnapfel vom NABU die Lippeaue als Lebensraum unserer Vogelwelt vor.

Die Teilnehmer lernen Standvögel, Durchzügler und Wintergäste anhand ihres Aussehens und ihrer Stimme zu erkennen. Ferngläser und Vogelbestimmungsbücher, falls vorhanden, sollten mitgebracht werden.

Treffpunkt für den naturkundlichen Spaziergang, der in Zusammenarbeit mit der VHS Bergkamen stattfindet, ist um 9.00 Uhr auf dem Parkplatz des Friedhofs Bergkamen-Rünthe, Ostenhellweg 5.




Info-Veranstaltung Mittwoch im Treffpunkt: Bergkamener Gästeführerring sucht personelle Verstärkung

Gästeführer Detlef Göke bei einer Führung durch die Marina Rünthe.

Der Bergkamener Gästeführerring hat alljährlich ein umfangreiches Programm zu bewältigen und ist deshalb nach wie vor auf der Suche nach geeigneter personeller Verstärkung. In enger Zusammenarbeit mit der VHS der Stadt Bergkamen soll deshalb von Januar 2019 an wieder ein Ausbildungskurs für mögliche zukünftige Gästeführerinnen und Gästeführer durchgeführt werden.

Zur Vorbereitung auf diesen Kurs führt der Gästeführerring aber schon frühzeitig zuvor am kommenden Mittwoch, d. 10. Oktober, um 19 Uhr im „Treffpunkt“ (VHS-Gebäude) an der Lessingstraße in Bergkamen-Mitte eine Informationsveranstaltung für Personen durch, die sich für den geplanten Kurs interessieren. Als Referent wird Stadtarchivar Martin Litzinger, der zugleich auch Geschäftsführer des Gästeführerrings ist, die Inhalte und die Zielsetzung des Kurses genauer erläutern, etwaige Fragen dazu beantworten und darstellen, wie man in Bergkamen Gästeführer/-in wird und welche Einsatzbereiche vorstellbar sind.

Der Besuch dieser Info-Veranstaltung, so Litzinger ausdrücklich, verpflichte allerdings noch zu nichts, er hoffe aber gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Gästeführerrings sehr, dadurch einen Personenkreis anzusprechen, aus dem dann möglicherweise später dauerhaft „neue“ Gästeführerinnen oder Gästeführer hervorgehen könnten.
Eine weitere Informations-Veranstaltung zu diesem Thema soll dann nach den Angaben Lit-zingers noch einmal im November stattfinden.




Fachseminar der Diakonie in Bergkamen: Altenpflegehilfskräfte starten ins Berufsleben

Für die Absolventinnen und Absolventen beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Mit ihnen freuen sich unter anderem Diakonie-Vorstand Christian Korte (hinten rechts), Fachseminar-Leiterin Heike Brauckmann-Jauer (vorne rechts), Kursleiterin Ute Tamm (hinten links) und Sozialdezernentin Christine Busch (vorne links). Foto: drh

Erfolgreicher Abschluss einer fundierten Ausbildung: Acht Auszubildende des Fachseminars für Altenpflege haben ihre Abschlussprüfung bestanden. Jetzt dürfen sie sich staatlich anerkannte Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer nennen. Die feierliche Verabschiedung mit Zeugnisübergabe fand Ende September in der Altenpflegeschule in der Ebertstraße statt.

Schulleiterin Heike Brauckmann-Jauer begrüßte die Absolventinnen und Absolventen und deren Angehörige sowie die weiteren Gäste. Auch Christian Korte, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg, und die Sozialdezernentin der Stadt Bergkamen, Christine Busch, nahmen an der Feierstunde teil. Zu Beginn gestaltete Kursleiterin und Pflegelehrerin Ute Tamm eine Andacht, in der es um das Segenskreuz ging. Ein solches Kreuz erhielten die Absolventinnen und Absolventen dann auch als Andenken und Wegbegleitung.

Für die Fachkräfte beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Während ihrer einjährigen Ausbildung standen unter anderem Fächer wie Pflege, Alterstheorien, Biografiearbeit oder Rechtskunde auf dem Stundenplan. „Nun können Sie ihre neuen Kenntnisse und Fähigkeiten mit Herz und Hand in die Pflegepraxis umsetzen. Hierbei wünschen wir Ihnen gutes Gelingen, viel Freude, Begeisterung und Gottes Segen“, so Diakonie-Vorstand Christian Korte und Schulleiterin Heike Brauckmann-Jauer. Korte hob in seiner Ansprache die vielseitigen beruflichen Möglichkeiten hervor, die die Diakonie bietet – von der Altenpflegehilfskraft über die Pflegefachkraft bis hin zur Pflegedienstleitung.

Sozialdezernentin Christine Busch überbrachte das Grußwort der Stadt Bergkamen. Sie freute sich mit den Absolventinnen und Absolventen über deren bestandenes Pflegeexamen und fand anerkennende und wertschätzende Worte für die künftigen beruflichen Aufgaben: „Nie waren Sie so wertvoll wie heute – Sie werden in den Pflegeeinrichtungen in unserer Region dringend gebraucht.“

Ihre Zeugnisse erhielten: Carina Bussmann, Laura Ellerkmann, Jana Kogelheide, Jana Michalski, Melissa Michalski, Susanne Schirrmacher, Jan-Lukas Schröer und Sevilay Ürkmez.

Am 1. Oktober hat wieder ein neuer Altenpflegehilfe-Ausbildungskurs in der Altenpflegeschule in Bergkamen begonnen.

Informationen zu den Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es unter der Telefonnummer 02307-98300-50 oder im Internet unter: www.diakonie-ruhr-hellweg.de




Mit Trennjägern und Spreizern auf dem Weg zum Feuerwehr-Lebensretter

Das eine Auto hatte sich über das andere geschoben. Ein Fahrer war noch hinter dem Steuer eingeklemmt. Es sah nicht gut aus, was sich den angehenden Feuerwehrleuten dort präsentierte. Wie genau mussten sie jetzt gemeinsam vorgehen, um den verletzten Mann zu retten? Scheiben einschlagen, den Trennjäger anwerfen, den Spreizer ansetzen? Zum Glück war die Situation gestellt. Ernst war es trotzdem für die sieben Teilnehmer. Schließlich ging es um den erfolgreichen Abschluss ihrer Grundausbildung als Feuerwehrmänner und in zwei Fällen als Feuerwehrfrauen.

Mit schwerem Gerät ran an das Unfallfahrzeug.

Erst einmal die genaue Lage sondieren, bevor es ans Werk geht.

Dabei war diese Übung nur ein winziger Teil von vielen. Schon zu Beginn des Jahres fiel der Startschuss für die insgesamt vier Ausbildungsmodule mit je 40 Stunden. Insgesamt büffelten, lernten, übten und schufteten die anfangs 13 Teilnehmer 160 Stunden gemeinsam. Das letzte Modul fand jetzt statt und dauerte allein fünf Tage. Viel Zeit, die am Ende nicht nur eine handfeste Ausbildung und wichtiges Wissen bedeutete. Hier wurde ausschließlich Freizeit investiert – sowohl von den Teilnehmern als auch von den Ausbildern. „Das erfordert schon viel Engagement, Einsatz und Begeisterung“, ist sich Bernd Externbrink als Leiter des letzten Ausbildungsmoduls mit allen Beteiligten einig.

Die erste Scheibe muss dran glauben, damit die Feuerwehrleute an die eingeklemmte Person herankamen.

Wer hier mitmacht, will unbedingt Feuerwehrmann oder -frau werden. Egal ob im nahtlosen Übergang von der Jugendfeuerwehr oder als Seiteneinsteiger: In der Grundausbildung, die für alle Feuerwehrleute aus Bergkamen einmal im Jahr angeboten wird, sind alle gleich. Hier geht es um Fertigkeiten, die im Zweifel lebensnotwendig und lebensrettend sind. Die Ausbilderteams, die aus jeder Löschgruppe gebildet wurden, hatten stets ein ebenso wachsames wie kritisches Auge auf alles, was sich in den 160 Stunden abspielte.

Die Fahrertür wird aufgetrennt.

Wie heißen all die Schläuche, Pumpen, Strahlrohre und Leitern und wie werden sie wann genau eingesetzt? Brand- und Löschlehre, Rechtsgrundlagen, womit löscht man was, wie entsteht überhaupt ein Feuer, welche technischen Geräte kommen zum Einsatz und wie werden die genau bedient? Auch das Atemschutzgerät musste übergezogen und in einer realen Situation eingesetzt werden. Theorie und Praxis gingen hier Hand in Hand. Da lernt man sich in mancher Lage gegenseitig ganz genau kennen – und vor allem vertrauen.

Das Einsatzlager wird aufgeschlagen.

Der Einsatz lohnte sich. Am Ende gab es eine Urkunde und die Gewissheit, dass jeder und jede von nun an fast jeder Situation im Feuerwehralltag gewachsen ist. Denn auch der verletzte Autofahrer lag schließlich wohlbehalten auf der Rettungstrage und die zertrümmerten Fahrzeuge waren abtransportiert. Auf dem Gelände in Rünthe sah alles so aus, als ob nie etwas geschehen wäre.




Hausbewohner stört Einbrecher am Espenweg – Fahndung bleibt erfolglos

Am Samstag versuchte gegen 3.05 Uhr ein bislang unbekannter Täter, in ein Reihenhaus im Espenweg in Bergkamen einzudringen. Hierzu versuchte der Täter zunächst die Jalousien vor einem auf Kipp stehendem Fenster hoch zu schieben. Durch die entstandenen Geräusche aufmerksam geworden, wollte der sich in dem Haus befindliche Bewohner nach dem Rechten sehen und störte den Täter bei der Tatausführung. Der Täter flüchtete daraufhin unerkannt.

Eine Personenbeschreibung liegt nicht vor. Sofort eingeleitete polizeiliche Fahndungsmaßnahmen verliefen negativ.




Bergkamener Neuseelandhaus hat jetzt einen neuseeländischen Eigentümer

Ausschnitt aus der Homepage des neuen Eigentümers des Bergkamener Neuseelandhauses.

Die Manuka Health New Zealand Limited hat 100 Prozent der Geschäftsanteile an der Neuseelandhaus GmbH vom bisherigen Alleingesellschafter Reinhard Kuhfuß erworben. Über den Kaufpreis haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart. Bei der Transaktion handelt es sich um eine der wenigen Direktinvestitionen eines Unternehmens aus Neuseeland in Deutschland.

Die Neuseelandhaus GmbH mit Sitz in Bergkamen ist ein Spezialhändler für Manuka-Honig, einen Blütenhonig, den Bienen in Neuseeland aus dem Nektar der Manuka-Pflanze gewinnen. Der Händler vertreibt zudem weitere neuseeländische Produkte. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen der größte Händler für Manuka-Produkte in Mitteleuropa und hat seine Umsätze seit seiner Gründung auf circa 16 Millionen Euro im Jahr 2018 gesteigert.

Die Manuka Health New Zealand Limited mit Sitz in Te Awamutu (Neuseeland) ist ein Produzent von Manuka- und Bienen-Erzeugnissen. Die Produkte sind in 45 Ländern erhältlich. Mit dem Kauf der Anteile an der Neuseelandhaus GmbH will Manuka Health seine Marktposition in Deutschland und Österreich festigen und eine Grundlage für die weitere Expansion des Geschäftes in der gesamten Europäischen Union schaffen. Die bisherigen Geschäftsführer von Neuseelandhaus, Reinhard Kuhfuß und Oliver Rube, werden weiterhin in der Verantwortung bleiben und das Team in den nächsten Jahren führen.




Neuer AWO Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems gegründet: Karin Schäfer stellv. Vorsitzende

Hartmut Ganzke (6. v.r.) führt ab dem 1.1.2019 gemeinsam mit seinem Vorstandsteam den neuen Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems. Foto: AWO

Am heutigen Samstag trafen sich 50 Delegierte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) aus den Kreisverbänden Unna, Warendorf und Hamm, um einen neuen Unterbezirk für die Organisation der hauptamtlichen Angebote und Dienstleistungen zu gründen.

Vor dem Hintergrund der großen gesellschaftlichen Herausforderungen und der gleichzeitig schwieriger werdenden Rahmenbedingungen, hatten die drei Kreisverbände bereits im Juli die entsprechenden Beschlüsse gefasst, um die hauptamtlichen Kräfte zu bündeln und sich gemeinsam stark für die Region aufzustellen. Die beiden Unterbezirke Unna und Hamm-Warendorf passen vor diesem Hintergrund sehr gut zusammen. Die Aufgabenfelder ergänzen sich. An einigen Stellen wie bei den AWO Töchtern Bildung+Lernen gGmbH und DasDies Service GmbH wird seit langem erfolgreich zusammengearbeitet.

Der Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems wird nach der ab dem 01.01.2019 wirksamen Fusion rund 2.000 Mitarbeitende haben und ein Umsatzvolumen von etwa 67 Millionen Euro erreichen. Große Arbeitsschwerpunkte sind u.a. die rund 50 Kindertageseinrichtungen und die ambulanten Gesundheitsdienste.

In zwei Talkrunden zu Beginn der Konferenz, haben der AWO Bezirksvorsitzende Michael Scheffler, Landrat Michael Makiolla, die Kamener Bürgermeisterin Elke Kappen und die Hammer Bürgermeisterin Monika Simshäuser die Bedeutung der AWO deutlich gemacht. Dies gelte einerseits als professionelle und verlässliche Anbieterin von sozialen Dienstleistungen , als auch für die soziale ehrenamtliche Struktur in der Region. Auch vor dem Hintergrund erstarkender Stimmen und Stimmungen aus dem rechten Lager, sei die AWO mit ihrer langen demokratischen Geschichte ein wichtiger Verband und Gegenpol.

Ehrenamtlich zuständig für den neuen Unterbezirk ist ein elfköpfiger Vorstand, dem der Unnaer Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke vorsitzt und der aus Vertreter*innen aus allen Kreisverbänden besteht. Die Konferenz hat allen einstimmig das Vertrauen ausgesprochen.

Ganzke machte in seiner Vorstellungsrede deutlich, wie wichtig die Mitarbeitenden für den Erfolg des neuen Unterbezirks sind. „Die Mitarbeitenden sind mit ihrer Kompetenz der Garant für die gute Arbeit zum Nutzen der Menschen sowie die positive Entwicklung der AWO in der Region.“ Gemeinsam mit den vielen ehrenamtlich Tätigen wolle man auch ein starkes soziales Sprachrohr sein.

Eine besondere Ehre wurde den noch amtierenden Unterbezirksvorsitzenden Wilfried Bartmann (Unna) und Günter Harms (Hamm-Warendorf) zu teil. Beide wurden aufgrund ihres jahrzehntelangen Engagements von der Konferenz einstimmig zu Ehrenvorsitzenden gewählt und können somit auch zukünftig die Vorstandsarbeit begleiten.

Der neu gewählte Vorstand im Überblick

Vorsitzender:
Hartmut Ganzke MdL

Stellv. Vorsitzende:
Marc Herter MdL, Burkhard Knepper, Wolfram Kuschke, Karin Schäfer

Beisitzer*innen:
Peter Barsnick, Christiane Klanke, Andrea Kleene-Erke, Julian-André Koch, Wolfgang Rickert, Roswitha Ritter




24. Tag des Apfels zieht die Apfelfans in Massen an

Dass die Pomologen einmal ratlos aussehen, kommt nicht oft vor. Die Bücher werden gewälzt. Immer wieder verschwindet ein Stück Apfel in den Mündern. „Vielleicht bringen Sie beim nächsten Mal ein paar mehr Früchte mit – und finden noch etwas darüber heraus, wie lange es den Baum schon gibt“, schlagen sie der Frau vor, die drei kleine rotgelbe Äpfel vor sich aufgebaut hat. Heute beim Tag des Apfels lässt sich jedenfalls nicht feststellen, um welche Apfelsorte es sich genau handelt. Und die Schlange am Stand der Apfelexperten ist noch lang.

Ein Kraftakt ist jeder Durchgang an der Presse für den leckeren frischen Apfelsaft.

Einer der Pomologen bei der schmackhaften Arbeit.

Lang ist auch die Schlange vor dem Stand der VKU. Hier lassen sich alle genau erklären, wo sie in den Taxi Bus T36 einsteigen können, der sie direkt zur Ökologiestation bringt. 30 Minuten vorher anrufen, für Gruppen einen Tag vorher – schon steht der Service bereit. „Toll, dass es so etwas jetzt endlich gibt“, sagt ein Mann, der öfter Besucher ist. Nicht nur für Veranstaltungen ist das Angebot seit dem 1. September in Programm. „Wir haben dabei auch an die FSJler gedacht“, schildert Sabine Schröder. Am Samstag ist der Taxibus für den Tag des Apfels jedenfalls schon rege genutzt worden.

Im T-Shirt am Stockbrot-Feuer: Das Wetter beim Tag des Apfels war sensationell.

Für manchen wäre das Angebot vielleicht auch die bessere Alternative gewesen. Organisator Michael Bub hat alle Hände voll zu tun, Falschparker mitten aus Zufahrten zu komplimentieren. „Beim Behindertenparkplatz haben wir inzwischen aufgegeben“, sagt er. „Hier ist einfach nichts zu machen, die Fläche steht regelmäßig voll.“ Unter anderem auch mit Fahrrädern, die sich entlang der Mauern fast stapeln. Radwege verschwinden unter Fahrzeugen. Die gesamte Straße ist fast bis nach Rünthe hinein zugeparkt. Kein Wunder, ist der Sommer zum 24. Tag des Apfels doch noch einmal auferstanden mit praller Sonne und T-Shirt-Wetter.

Im Takt der Stelldrums durch die Stände schieben

Ran an den Kürbis. Auch das war ganz schön harte Arbeit.

Deshalb kommen die vielen Helfer an der Presse für den frischen Apfelsaft auch kaum hinterher. Schinken vom Wollschwein, Fleisch vom Wildrind: Auch exotische Genüsse warten zwischen Apfelkompott, Apfelmus, Apfelgelee oder Apfelschnaps und duftender Apfelseife. Die Kinder streicheln sich durch die Gehege des Kaninchenzuchtvereins, höhlen Kürbisse aus, drehen Seile, basteln Herbstschmuck. Die Jury für den Apfelkuchenwettbewerb ist diesmal schnell fertig mit ihrer Verköstigung. Nur zwei Kuchen sind eingereicht worden. Die Gewinnerin kann ihre eigene Kreation noch nicht einmal probieren, sie hat eine Getreideallergie.

Chili in allen Varianten: Dafür ist der „Chili-Mann“ mitten in der Nacht aufgestanden, damit er seinen ersten Stand beim Tag des Apfels bestücken kann.

Die Steeldrums geben fast den Takt an, um sich mit der wogenden Menge durch die gut 60 Stände zu schieben. Hier hat sich zum ersten Mal „der Chili-Mann“ aufgebaut – ganz spontan. Um 2 Uhr ist er aufgestanden, um das Chile-Dinkel-Brot zu backen. Die vielen Chutneys und Öle sind zum Glück schon fertig. Die haben vor Jahren so viele Gäste des gelernten Kochs begeistert, dass er ihren Rat angenommen hat und vor einem Jahr den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat. Aus dem eigenen Garten und von einer befreundeten Gärtnerei kommen seine Chili-Schoten. Vor allem online laufen seine Produkte bereits prima. An den Wochenenden ist er aber auch mit dem Stand unterwegs, um seine Produkte über Castrop-Rauxel hinaus bekannt zu machen. Wie beim Tag des Apfels.

Fand viele begeisterte Anhänger: Der Birnenbrand der Ökostation

Bekannt ist der Birnenbrand des Umweltzentrums noch nicht wirklich. Dabei gibt es die Spirituose schon seit gut vier Jahren, allerdings nur vor Ort am Westenhellweg. Jetzt ist auch noch ein Quitten-Apfelbrand dazugekommen, der in einer Brennerei im Sauerland aus dem Obst aus dem Kreis Unna hergestellt wird. Für die gerade einmal 80 Flaschen fanden sich am Samstag einige begeisterte Anhänger.




Wohnungseinbruch in der Heinrich-Jasper-Straße: Bargeld und Schmuck gestohlen

Am Samstag verschafften sich in der Zeit zwischen 18.30 und Mitternacht sich unbekannte Täter unbefugt Zutritt zu einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Heinrich-Jasper-Straße in Bergkamen-Mitte. Es wurde Bargeld und Schmuck entwendet.

Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet. Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 921 0.