Auffahrunfall auf der A 2 – drei verletzte Lkw-Fahrer und hoher Sachschaden
Bei einem Verkehrsunfall auf der A 2 bei Kamen sind am Dienstagvormittag drei Lkw-Fahrer leicht verletzt worden. Durch den Auffahrunfall wurden insgesamt vier Sattelzüge zum Teil schwer beschädigt.
Ersten Ermittlungen zufolge bewegten sich die Lkw im Stop-and-go-Verkehr auf der rechten Spur der A2 in Richtung Oberhausen. Gegen 9.50 Uhr übersah der Fahrer eines polnischen Lkw offenbar die vor ihm abbremsenden Sattelzüge. Wenig später prallte dessen Zugmaschine auf den Anhänger des vorausfahrenden Sattelzuges. Dieser Lkw eines 48-jährigen Ahleners wurde durch die Wucht ebenfalls auf den Anhänger eines dritten Lkw geschoben. Dessen Fahrer, ein 27-jähriger Pole, rutschte nun mit seinem Gespann auf den Anhänger eines vierten Lkw.
Durch die Karambolage wurden drei Lkw-Fahrer leicht verletzt. Rettungswagen fuhren den 48-jährigen Ahlener, den 27-Jährigen aus Polen sowie den 58-jährigen Fahrer des vierten Lkw (aus Mülheim) in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Drei der vier Sattelzüge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war der rechte Fahrstreifen bis etwa 12.30 Uhr gesperrt.
Die Polizei schätzt die Höhe des Sachschadens weit im sechsstelligen Bereich ein.
Gemeinsame Aktion von Agentur für Arbeit und Jobcenter „100 für 1000“ bringt fast 200 neue Stellen
Die unter dem Motto „Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen“ stehende Aktionswoche des Bundesarbeitsministeriums und der Bundesagentur für Arbeit hat im Kreis Unna ein gutes Ergebnis erbracht. Nahezu 200 neue Stellen wurden insgesamt von den heimischen Betrieben gemeldet.
Die Agentur für Arbeit Hamm und das Jobcenter Kreis Unna beteiligten sich in der vergangenen Woche mit einer großangelegten Außendienstaktion. Im gesamten Bezirk der Agentur für Arbeit Hamm, zu dem der Kreis Unna und die Stadt Hamm gehören, waren mehr als 100 Mitarbeiter aus beiden Arbeitsverwaltungen unterwegs, um 1.000 Betriebe persönlich
zu besuchen, die Hälfte davon im Kreis. Ziel war es, gezielt zu beraten und konkrete Hilfen anzubieten, um Lösungsmöglichkeiten für den Fachkräftemangel zu finden.
Thomas Helm, Chef der Agentur für Arbeit Hamm, zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen der Aktionswoche: „65 neue Ausbildungsstellen können sich sehen lassen. Außerdem wurden viele intensive Gespräche über Qualifizierung von Mitarbeitern oder Arbeitslosen bei Einstellung und über betriebliche Umschulungsmöglichkeiten geführt und konkrete
Vereinbarungen getroffen. Bei der Gelegenheit meldeten die Arbeitgeber auch 130 neue Arbeitsplätze.“
Neben den bereits bestehenden intensiven Kontakten zu örtlichen Arbeitgebern habe man auch zahlreiche neue Kontakte knüpfen können. „Es muss nicht immer gleich eine neue Stelle gemeldet werden“, so Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna. „Häufig wird beim Erstkontakt verdeutlicht, was es für eine Fülle von Möglichkeiten bei der
Fachkräftegewinnung gibt, an die viele Personalverantwortliche noch gar nicht gedacht haben.“
Arbeitgeber, die sich zum Thema Fachkräftegewinnung beraten lassen möchten, können sich an den gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Hamm und des Jobcenters Kreis Unna wenden: 0800 4 5555 20.
Gelungene Bürgereise zur polnischen Partnerstadt Wieliczka
Gruppenbild mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Bürgereise nach Wieliczka.
Vom 20. bis 23. September besuchte eine Gruppe von Bergkamener Bürgerinnen und Bürger nicht nur die Stadt Wieliczka, sondern erhielt auch einen kleinen Einblick in die Region rund um unsere polnische Partnerstadt.
Nach einer angenehmen und relativ kurzen Anreise mit dem Flugzeug von Dortmund über Krakau nach Wieliczka – das immerhin 1.050 Kilometer von Bergkamen entfernt liegt – genoss die Gruppe einen gemütlichen Ausklang im dortigen Hotel.
Zünftige Rast im Weinberg.
Am Freitag stand ein Besuch in der benachbarten Stadt Krakau an, bei dem die Bürgerinnen und Bürger bei einer deutschsprachigen Führung viel Wissenswertes und Interessantes über die Stadt an der Weichsel erfuhren.
Der Abend stand dann ganz im Zeichen des Weinanbaus. Ca. 3 Kilometer vom Stadtkern Wieliczkas entfernt liegt das noch sehr junge Weingut „Winnica Wieliczka“, das seine Weine auf biologische Weine herstellt. Bei bestem Wetter und einem beschaulichen Ambiente konnte sich die Gruppe von traditionellen Gerichten und dem dort angebauten Wein überzeugen.
Der Samstag gehörte der am Fuße des Tatra-Gebirges gelegenen Stadt Zakopane. Nach einer ca. 2,5-stündigen Busfahrt konnte die Gruppe vom rund 1.100 Meter hoch gelegenen „Gubałówka“ einen herrlichen Panoramablick auf die Berge genießen. Im Laufen des weiteren Aufenthaltes vor Ort waren auch die für die Region typischen Holzhäuser im sogenannten „Zakopane-Stil“ immer wieder beliebte Motive für Erinnerungsfotos.
Am Sonntag ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Reise in das Salzbergwerk, das eines der ältesten und bekanntesten Salzbergwerke der Welt ist und seit 1978 zum UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe gehört.
Nach einer Stadtführung durch unsere polnische Partnerstadt Wieliczka unter Leitung des dort für Städtepartnerschaften zuständigen Marek Filipek trat die Gruppe am Sonntagnach-mittag mit vielen positiven Eindrücken die Heimreise an.
Festgenommen: 34-Jähriger schlägt mit Stuhlbein auf parkende Autos ein
Am Dienstag schlug zwischen 13:30 Uhr und 14:45 Uhr eine männliche Person mit einem Stuhlbein auf mehrere geparkte Fahrzeuge im Bereich der Ebertstraße, Fichtestraße und Präsidentenstraße ein.
Bei der Polizei gingen daraufhin mehrere Anrufe ein. Vor Ort forderten die Polizeibeamten den Mann auf, das Stuhlbein aus der Hand zu legen. Da er der Aufforderung nicht nachkam, setzten die Beamten Pfefferspray zur Überwältigung der Person ein. Der Mann, ein 34-Jähriger aus Nigeria, wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam gebracht.
Fachtag Sprachbildung im Schulalltag: Deutsch lernen mit BiSS
Schul- und Sozialdezerenent Torsten Göpfert bei der Eröffnung des Fachtags. Foto: Frederik Topf – Kreis Unna
Wie können Kinder und Jugendliche, die nach Deutschland kommen und keine oder nur geringe Deutschkenntnisse haben, bestmöglich sprachlich gefördert werden? 14 Projekt-Schulen aus dem Kreis Unna gehen dieser Frage praktisch nach – sie sind BiSS-Schulen.
Hinter BiSS verbirgt sich das Bundesprojekt „Bildung durch Sprache und Schrift“. Die beteiligten Schulen arbeiten mit verschiedenen Bereichen wie etwa dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna (KI) zusammen, um neu zugewanderte Kinder sprachlich und schulisch schnell zu integrieren. Um sich über erfolgreiche Ideen für den sprachbildenden Unterricht auszutauschen, hat das KI zum neuen Schuljahr Ende September zu einem Fachtag nach Haus Opherdicke eingeladen.
„Schlüssel zur Integration ist Sprache“
„Wenn der Schlüssel zur Integration die Sprache ist, dann müssen wir auch dort ansetzen“, sagte Schul- und Sozialdezernent Torsten Göpfert auf dem Fachtag. „Und das machen wir mit dem Programm. Wir holen die Schüler genau an dem Punkt ab, integrieren sie in den Alltag und schaffen Strukturen, die eine schnelle Integration durch Lernen von Sprachkompetenzen ermöglichen.“
Acht verschiedene Workshops der BiSS-Schulen mit praxisnahen Unterrichtsideen der durchgängigen Sprachbildung gab es für die Teilnehmer auf dem Fachtag: Vom Anfangsunterricht bis hin zum sprachsensiblen Fachunterricht. Dabei gab es Einblicke in den Schulalltag der Projektschulen zur Inspiration für die künftige eigene Arbeit im Schulalltag.
Fazit und Ausblick
Fazit der Teilnehmer: Die Workshops sind hilfreich und motivierend – und bringen einen echten praktischen Nutzen für den eigenen Unterricht. Organisiert hat den Fachtag das Kommunale Integrationszentrum in Kooperation mit dem Schulamt für den Kreis Unna, dem Kompetenzteam und dem Regionalen Bildungsbüro. Eingeladen waren die Lehrkräfte aller Schulformen. PK | PKU
Neue Abstandsmessstellen auf der A1 zwischen Hamm/Bergkamen und Kamener Kreuz
Auf Anraten der Polizei Dortmund sind Anfang September zwei neue Abstandsmessstellen Abstand auf der A1 eingerichtet worden. Für den Bereich zwischen der Anschlussstelle Hamm-Bockum/Werne und dem Autobahnkreuz Wuppertal-Nord hat die Polizei in den zurückliegenden drei Jahre eine Unfallhäufung. Der Vorschlag der Polizei Dortmund wurde bei der zuständigen Bußgeldstelle der Stadt Hamm begrüßt.
Anfang September konnten dann die beiden Abstandsmesser (je einer pro Fahrtrichtung) zwischen Hamm-Bergkamen und Kamener Kreuz aufgebaut werden.
Zu geringer Abstand im Straßenverkehr kann tödlich sein! Das sieht die Autobahnpolizei in trauriger Regelmäßigkeit insbesondere bei schweren Unfällen mit Lkw und getöteten Menschen auf den Autobahnen. Drängler auf den Autobahnen seien ähnlich wie Gaffer. „Eine traurige, gefährliche und absolut überflüssige Erscheinung im Straßenverkehr.“
Geringe Abstandsverstöße werden schon mit 80 Euro und einem Punkt in Flensburg sanktioniert. Je nach gefahrener Geschwindigkeit und unterschrittenem Abstand steigt der Betrag um ein vielfaches und es wartet ein mehrmonatiges Fahrverbot. „Grundsätzlich gilt grob immer noch die alte Regel: Halten sie Abstand – mindestens halber Tachostand – und gefährden Sie weder sich noch andere!“ rät die Polizei.
SPD-Fraktion im Dialog mit über 260 Betriebs- und Personalräten – Kaczmarek: „Arbeit muss sich dem Leben anpassen – nicht umgekehrt!“
Oliver Kaczmarek (m.) mit den Personalräten Eva Berger-Haschke und Rüdiger Westermann.
Zu Fragen der Arbeitszeitpolitik der Zukunft hat sich die SPD-Bundestagsfraktion am Montag mit rund 270 Betriebs- und Personalräten aus ganz Deutschland ausge-tauscht. Die Konferenz fand wenige Tage vor der Bundestagsdebatte über die Einführung der Brückenteilzeit statt.
„Bei einer modernen Arbeitszeitpolitik geht es darum, unterschiedliche Interessen in Balance zu bringen“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek. Es sei an der Zeit, die Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten sowie den Gesundheitsschutz unter die Lupe zu nehmen. „Unternehmen haben verständlicherweise ein Interesse daran, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Arbeitszeiten möglichst flexibel zu gestalten. Das darf aber nicht dazu führen, dass ständige Erreichbarkeit, Wochenendarbeit und überlange Arbeitszeiten zur Regel werden.“ Arbeitszeiten müssten sich vielmehr an der Lebenswirklichkeit der Menschen orientieren: „Wer Zeit für Weiterbildung, Ehrenamt, für die Kinder, die Eltern oder Partner braucht, der soll sie auch bekommen“, stellt Kaczmarek klar.
Die Menschen arbeiteten durchschnittlich wieder länger und zu immer ungünstigeren Arbeitszeiten – vielfach ohne Ausgleich. Mit der Regelung zur befristeten Teilzeit, mit dem Recht zur Rückkehr auf die vorherige Arbeitszeit ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gemacht. „Wir freuen uns, dass der Gesetzentwurf zur so genannten Brückenteilzeit diese Woche im Bundestag debattiert wird – und die Regelungen schon ab nächstem Jahr gelten sollen.“
Kaczmarek betont: „Weil die Gestaltung von Arbeitszeit zu den Kernaufgaben von Betriebs- und Personalräten gehört, ist es sehr wichtig, dass wir uns hierzu austauschen. Und die heutige Debatte über Arbeitszeitpolitik war intensiv und hoch interessant“. Mit der Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Andrea Nahles, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, dem IG-Metall-Bevollmächtigten Roman Zitzelsberger, Professorin Beate Beermann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie weiteren Expertinnen und Experten habe man die geballte Expertise zur Arbeitszeitpolitik auf der Konferenz versammeln können.
Besonders freute sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Kaczmarek, dass mit Eva Berger-Haschke und Rüdiger Westermann auch zwei Personalräte aus Unna zur 24. Betriebsrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion nach Berlin gereist sind.
„Eins ist ganz deutlich geworden“, so Kaczmarek. „Gerade vor dem Hintergrund von Globalisierung und Digitalisierung brauchen wir verbindliche Regeln zur Arbeitszeit und mehr Mitbestimmung dringender denn je.“ Er betont: „Die SPD steht für gute Arbeit ein. Gute Arbeitsbedingungen zu schaffen bedeutet auch, der Arbeitszeit Grenzen zu setzen.“
Hellmig-Krankenhaus baut die Innere Medizin weiter aus: Jetzt auch mit Fachklinik für Gastroenterologie
Freuen sich über das neue gastroenterologische Angebot (v.l.): Krankenhausleiterin Anke Ronge, Chefarzt Dr. Peter Ritter (Onkologie), Chefarzt Dr. Marcus Rottmann (Angiologie/Diabetologie) der neue Chefarzt Dr. Kai Wiemer, Hauptgeschäftsführer Stefan Aust und die Kamener Bürgermeisterin Elke Kappen.
Das Klinikum Westfalen baut den Bereich der Inneren Medizin am Hellmig-Krankenhaus Kamen weiter aus. Die Gastroenterologie hat sich zum 1. September als eigene Fachklinik emanzipiert unter der Leitung des neuen Chefarztes Dr. Kai Wiemer.
Damit wird das Leistungsangebot am Hellmig-Krankenhaus innerhalb der Medizinischen Kliniken weiter ausgeweitet. Die Klinik für Angiologie, Diabetologie, Kardiologie, Allgemeine Innere Medizin und Intensivmedizin unter der Leitung von Chefarzt Dr. Markus Rottmann besteht unverändert fort. Das onkologische und hämatologische Leistungsangebot führt Dr. Peter Ritter fort.
In Person von Dr. Kai Wiemer gewinnt das Klinikum Westfalen einen versierten und erfahrenen Chefarzt, der diesen Bereich nun weiter ausbauen wird. Zum Leistungsspektrum gehören Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber, der Bauchspeicheldrüse, der Gallenblase und der Gallengänge. Die neue Fachklinik wird eng zusammenarbeiten mit der Viszeralchirurgischen Klinik unter der Leitung von Chefarzt Dr. Andreas Ludwig. Soweit es um Krebserkrankungen geht, bringen Dr. Ritter und sein Team die onkologische Kompetenz ein.
„Wir sind überzeugt davon, dass wir damit in einem wichtigen Feld die Gesundheitsversorgung für Kamen und die umliegende Region weiter stärken können“, so Stefan Aust, Hauptgeschäftsführer des Klinikums Westfalen. Er kündigt zugleich weitere Maßnahmen zur Stärkung des Hellmig-Krankenhauses an: „Wir investieren innerhalb der nächsten drei Jahre 15 Millionen Euro am Standort Kamen.“
Der neue Chefarzt Dr. Kai Wiemer freut sich auf die neue Aufgabe: „Das Hellmig-Krankenhaus hat gastroenterologische Erkrankungen schon bisher ausgezeichnet versorgt. Künftig aber wollen wir hier das volle Leistungsspektrum und die Behandlungsmöglichkeiten einer eigenständigen Fachklinik bieten, eingebettet in perfekt passende Kooperationen am Standort und eine enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten.“
Für Dr. Peter Ritter macht die Entscheidung Sinn: „Die Differenzierung bedeutet eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Strukturen am Standort Kamen innerhalb der Inneren Medizin.“
Zünftiges Oktoberfest des Schützenvereins Oberaden
Oktoberfest der Oberadener Schützen
Am vergangenen Samstag begrüßte der Schützenverein Oberaden zum Oktoberfest im Saal der Gaststätte Haus Heil zahlreiche Gäste.
Unter ihnen waren der Landtagsabgeordnete Rüdiger Weiß, das Kreistagsmitglied Martin Blom, der Oberadener Ortsvorsteher Michael Jürgens, Mitglieder der befreundeten Schützenvereine aus Methler, Niederaden und Overberge sowie eine Abordnung vom SuS Oberaden Fußball und Mitglieder des Schalke-Fanclubs.
Bei bayrischen Schmankerl vom Grill sowie kühlen Getränken wurden interessante Gespräche geführt und zünftig gefeiert.
Gymnasium belegt beim Schülerwettbewerb von Bayer bei den Neuntklässlern den 4. Platz
Die Erfolgreichen Teilnmehmer vom Bergkamener Gymnasium. Fotos: Bayer AG
Viele Interessierte besuchten am vergangenen Samstag den Tag der offenen Tür des Bergkamener Bayer-Werks. Einige hatten sogar einiges zu tun: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am traditionellen Schülerwettbewerb. Hier erreichte die Gruppe des Bergkamener Gymnasiums bei den Neuntklässlern den vierten Platz. Dafür gab es bei der Siegerehrung durch Personalleiter Dr. Jens Herold einen Scheck über 1000 Euro. Das Preisgeld ist für die Stärkung des naturwissenschaftlichen Unterrichts an der jeweiligen Schule gedacht.
Beim Schülerwettbewerb für 6.Klassen erreichte die Gesamtschule Kamen den 1.uUnd das Gymnasium Kamen den 2. Platz (2500 und 2000 Euro).
Hier nun die Ergebnisse im Überblick:
Schülerwettbewerb Klasse 6
1. Städt. Gesamtschule Kamen
2. Städt. Gymnasium Kamen
3. Gymnasium Altlünen
4. Ruhrtalgymnasium Schwerte
5. Werner-von-Siemens-Gesamtschule Unna
Schülerwettbewerb Klasse 12
1. Archigymnasium Soest
2. Walburgis-Gymnasiun Menden
3. Gymnasium St. Christophorus Werne
4. Sophie-Scholl-Gesamtschule Hamm
5. Franz-Stock-Gymnasium Arnsberg
Gesamtschule Kamen
Gymnasium Kamen
2. Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie Westfalen: Seelische Anspannung und emotionaler Hochdruck
Stefan Vladar. Foto: Marco Borggreve
Die Neue Philharmonie Westfalen sorgt gleich bei ihrem zweiten Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit für seelische Anspannung und emotionalen Hochdruck. Am Mittwoch, 10. Oktober sind schwermütige und düstere Musikstücke in d-Moll zu hören.
Unter der Leitung des international gefragten Pianisten und Chefdirigenten des Wiener Kammerorchesters Stefan Vladar ist das Konzert ab 19.30 Uhr in der Konzertaula Kamen an der Hammer Straße 19 zu hören. Um 19 Uhr findet eine kleine Einführung rund um die Tonart d-Moll und ihre Wirkung in Orchesterstücken statt.
Heroische Wirkung trifft Leichtigkeit
Zu hören sind die Tragische Ouvertüre von Johannes Brahms, das Klavierkonzert Nr. 20 von Mozart und die sechste Sinfonie von Jean Sibelius. Während die Stücke Mozarts und Brahms von erhabener Wirkung und Schwermütigkeit geprägt sind, überrascht die sechste Sinfonie von Sibelius mit Leichtigkeit.
Der finnische Komponist Sibelius nutzt über weite Strecken das Dorische, eine verwandte Kirchentonart die heller und leichter klingt und „an den Duft des ersten Schnees“ erinnert, wie es im Programmheft der NPW heißt. Der Dirigent Stefan Vladar dirigiert dabei das Orchester vom Klavier aus, wie einst Mozart bei der Uraufführung seines Klavierkonzerts Nr. 20.
Kartenverkauf und weitere Infos
Karten gibt es im Fachbereich Kultur des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-14 41 und per E-Mail unter doris.erbrich@kreis-unna.de. Sie kosten zwischen 12 und 24 Euro (ermäßigt 9 bis 21 Euro) und liegen nach Vorbestellung an der Abendkasse bereit. Weitere Informationen zum Konzert gibt es unter www.neue-philharmonie-westfalen.de. PK | PKU