Klassiker „Hund und Postbote“: Schmerzensgeld für Briefträger

von Andreas Milk

Hund und Briefträger – traditionell ein schwieriges „Paar“. Die Bergkamener Hundebesitzerin Gisela F. (Name geändert) saß heute als Angeklagte im Amtsgericht Kamen, weil ihr Vierbeiner Henry (Name ebenfalls geändert) Ende Oktober auf den Postboten losgegangen war. Der Zusteller erlitt laut Attest des Kamener Krankenhauses eine oberflächliche Schürfwunde. Blut war nicht geflossen. Und auch die Hose des Mannes sei heil geblieben, sagte Gisela F. in der Verhandlung.

Sie lebt von Rente und Grundsicherung. Wegen des Vorfalls im Oktober hatte sie erst einen Strafbefehl über einen dreistelligen Betrag bekommen. Zu viel, fand nun Richter Christoph Hommel.

Was den eigentlichen „Täter“ Henry betrifft: Der hat eine Rückenhöhe von rund einem halben Meter, ist nach Angaben von Gisela F. freundlich – hat allerdings eine Abneigung gegen die Fahrräder der Post. Und so „zwickte“ er halt zu, als damals der Briefträger plötzlich in der Einfahrt auftauchte, während Gisela F. mit Gartenarbeit beschäftigt war. Der Hund passe auf sie auf, erzählte sie. Vor ein paar Jahren habe er sie nach einem Schlaganfall gefunden und Alarm geschlagen. Seitdem lasse er sie nicht aus den Augen.

Der Strafbefehl ist nach dem Gerichtstermin vom Tisch. Gisela F. muss dem Postboten ein Schmerzensgeld von 50 Euro zahlen – dann ist die Sache ohne Vorstrafe erledigt. Das Geld soll sich der Postbote in den kommenden Tagen bei ihr abholen. Henry wird’s wohl dulden.




21 Medaillen für die Wasserfreunde TuRa Bergkamen beim 5. Neujahrsschwimmfest der Sport Union Annen in Witten

Die jungen TuRa-Wasserfreund freuen sich über ihre Erfolge in Witten. Foto: Karsten Kaminski

17 Schwimmerinnen und Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen nahmen erfolgreich am 5. Neujahrsschwimmfest der Sport Union Annen in Witten teil. Die Nachwuchsschwimmer und die Schwimmer der 2. Wettkampfmannschaft erschwammen sich 21 Medaillen und viele neue Bestzeiten.

Zu Beginn des kindgerechten ersten Abschnittes, für die Jahrgänge 2013-2012, holten sich Max Simon, Emirhan Ertem, Alex Khrushch und Lia Schröder in der 4x 25 m Freistilstaffel den 1. Platz und somit den Sieger-Pokal.
Das machte natürlich Mut für die Einzelwettkämpfe, denn für fast alle TuRaner war dies der erste Wettkampf.

In den Einzelwettkämpfen siegte Philipp ten Venne (Jahrg. 2013) in 25m Brust, 25m Kraul- Beine mit Brett und 25m Rücken und holte sich gleich 3 Goldmedaillen.
Ertem Emirhan ( Jahrg. 2012) bekam eine Bronzemedaille über 25m Brust überreicht. Und Schröder Lia (Jahrg 2012) gewann eine Bronzmedaille über 25m Kraul- Beine am Brett.

Nach den Einzelwettkämpfen folgte eine Pinnchen- Staffel, wo die Bergkamener Minis wieder nicht zu schlagen waren.

Der zweite Abschnitt für die Jahrgänge 2011-2010 über die 25m Distanz und die Jahrgänge 2009 und älter über die 50m Distanz startete wieder mit einem Staffelwettkampf, wo sich Lina- Julie Bracht, Thalia Simon, Lisa Marie Ebel,
Noah Mo Krause und Elias-Noel Kaminski sich den 3. Platz erschwammen .

In den Einzelwettkämpfen erschwamm sich Noah Mo Krause (Jahrg. 2008) eine Goldmedaille in 50m Rücken und eine Goldmedaille in 50m Brust. Elias- Noel Kaminski (Jahrg. 2009) gewann eine Goldmedaille über 50m Schmetterling, eine Silbermedaille über 50 m Freistil und eine Bronzemedaille über 50m Rücken. Lisa Marie Ebel (2006) bekam eine Goldmedaille über 50 m Rücken und jeweils eine Bronzemedaille über 50m Schmetterling und 50m Freistil überreicht. Mika Tom Krause ( Jahrg.2011) durfte sich über eine Goldmedaille über 25m Freistil und eine Silbermedaille über 25 m Rücken freuen.

Yannick von der Heide ( Jahrg. 2009) erkämpfte sich eine Silbermedaille über 50m Schmetterling und 50m Rücken.
Mila Fee Krause ( Jahrg. 2011) bekam eine Silbermedaille über 25m Rücken und eine Bronzemedaille über 25m Freistil überreicht. Mika Rinne (Jahrg. 2011) freute sich über eine Silbermedaille über 25m Brust und Lina Flüß ( Jahrg. 2011) über eine Bronzemedaille über 25 m Brust.

Die erfolgreiche Mannschaft komplettierten Lina- Julie Bracht, Lina Antonia Gruner und Thalia Simon mit vielen persönlichen Bestzeiten.




Brief der BI gegen den Bau der L821n an Stadtrat, Bezirksregierung und Landesverkehrsministerium

Mit einem Modell verdeutlicht die Bürgerintiative die Folgen des Baues der L 821n.

Die Bürgerinitiative gegen den Bau der L821n lässt nicht locker. Laut Plan will Straßen NRW in diesem Monat Bäume für den umstrittenen Straßenbau roden lassen. Das will die Bürgerinitiative natürlich verhindern. Deshalb hat sie noch einmal ein umfangreiches Schreiben verfasst, das sie an den Stadtrat, der Bezirksregierung und dem Landesverkehrsministerium schicken will. Außerdem werden die „Sonntagsspaziergänge“ jeweils ab 15 Uhr ab Realschule Oberaden, Kuhbachbrücke, fortgesetzt.

Die Kernforderungen der Bürgerinitiative lauten:

  • „Wir fordern sofort die Rodung, welche irreversible Schäden anrichtet, auszusetzen, bis die Entwässerungsproblematik geklärt ist!
  • Wir fordern den Rat der Stadt Bergkamen auf, der Landesregierung eine Empfehlung gegen den Bau der L821n zukommen zu lassen!
  • Wir fordern eine Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses, aufgrund der u.a. oben genannten Fakten!“

Hier das Schreiben der Bürgerinitiative im Wortlaut:

„An die BürgerInnen Bergkamens
An die Pressevertreter
An das Verkehrsministerium NRW
An die Bezirksregierung Arnsberg
An den Stadtrat Bergkamen
Klimaschutz! Jetzt!
Kommt am Sonntag um 15:00 Uhr zur Realschule Oberaden, Kuhbachbrücke zum Sonntagsspaziergang gegen den Bau der L821n (für Heißgetränke ist gesorgt)!
Was hat Klimaschutz mit dem Bau der L821n zu tun? Allein der Bau der Straße verschlingt 100.000de Tonnen CO2. Wird sie nicht gebaut, wird auch nicht so viel klimaschädliches C02 ausgestoßen.
SPD und CDU Bergkamen versprechen sich durch den Bau der L821n eine Entlastung für Weddinghofen und auch für Oberaden. Die letzte Abstimmung im Rat der Stadt Bergkamen ging sehr knapp mit einer Stimme Mehrheit für den Bau der L821n aus. Die Straße soll lt. der CDU geführten Landesregierung gebaut werden, weil sich der Stadtrat Bergkamen für den Bau der L821n ausgesprochen hat. Warum ist der Straßenbau dennoch so umstritten?
• Die Planungen zur Straße sind vor ca. 40 Jahren entstanden und sollen jetzt umgesetzt werden, als hätte sich nichts seither verändert – Verkehrsprognosen – Umweltschutzthemen – Klimaschutzakzente – Wetterverhältnisse – Straßenbaukosten etc.
• Die Straße wird offiziell als „Neubau der Ortsumgehung Bergkamen-Oberaden“ gelistet. Es betrifft also gar nicht Weddinghofen, sondern nur Oberaden! Im Verkehrsministerium NRW spricht man von einer Entlastung der Jahnstraße der Bergkamener Ortsteile Oberaden und Niederaden zur Verbindung der A1 (Ortskenntnisse sind bei den Entscheidungsträgern Fehlanzeige). Die letzte Studie der Stadt Bergkamen besagt, dass die Verkehrsbelastung auf der Jahnstraße rückläufig ist. Der Anteil der LKW Verkehre ist gering bis sehr gering. Großen Anteil haben Quell- und Zielverkehre durch Anwohner, Kunden und Lieferanten. Diese Verkehre lassen sich nicht umleiten. Die Verkehrsbelastung auf der Jahnstraße ist geringer, als dies subjektiv empfunden wird. Es besteht geringer Handlungsbedarf, alternative Verkehrskonzepte zu entwickeln. Der Bau der L821n wird die Jahnstraße nicht wesentlich entlasten. Für die Anwohner östlich der Jahnstraße wird sogar mehr Lärm erzeugt. Also bescheinigt die Studie der Stadt Bergkamen, dass der Bau der L821n die Hoffnungen der Lokalpolitiker der CDU und SPD nicht erfüllt.
• Aktuell ist das Entwässerungskonzept der L821n nicht vollständig geklärt. Das Gebiet Nähe der Realschule Oberaden ist ein ausgewiesenes Überschwemmungsgebiet, welches im Planfeststellungsbeschluss noch nicht berücksichtigt worden ist. Der Lippeverband sieht das Pumpwerk am Pantenweg schon jetzt in einer brisanten Lage. Zwar soll die Entwässerung der L821n nicht unbedingt in die schon jetzt ausgereizte Leistungskapazität des Kuhbachs laufen, aber Überläufe der Drainagen zum Pumpwerk des Lippeverbandes werden die schon jetzt brisante Lage in Oberaden verschärfen. Wir denken an das Hochwasser im Jahre 2014, welches immense Überschwemmungen in dem Bereich erzeugte, auch ohne noch zusätzlich versiegelte Flächen, die jetzt noch durch die L821n dazukommen würden. Die Klimaveränderungen der letzten Jahre wurden zur Berechnung des aktuellen
Planfeststellungsbeschlusses auch noch nicht berücksichtigt. Daher ist es aus unserer Sicht unverantwortlich das Projekt L821n umzusetzen.
• Die L821n verläuft durch ein Erholungsgebiet, Landschaftsschutzgebiet und den Schwanenweiher. Ein wichtiger Lebensraum für Fauna und Flora, der unwiderruflich zerstört wird.

Eigentlich müsste die CDU Landesregierung allein aus diesen Gründen den Bau der L821n in Frage stellen, bzw. das Projekt doch noch aus der Planfeststellung nehmen, denn nur die Landesregierung selbst kann das Projekt stoppen. Hilfreich dazu wäre eine abgestimmte Position der beteiligten Kommune in Bergkamen. Der Stadtrat Bergkamen kann also auch dazu beitragen, dass die L821n nicht gebaut wird, ein Einwohnerantrag wird demnächst von uns an Bürgermeister Schäfer und den Stadtrat übergeben. Schließlich gibt es eine Faktenlage, die den Bau der L821n nicht nur in Frage stellt, sondern ihn auch als nicht zielführend disqualifiziert. Am Beispiel der L821n erkennt man das Dilemma der Politiker, die aus politischem Kalkül heraus einen Straßenbau forcieren, der nicht nötig ist. Fakten interessieren nicht, Argumente werden von Politikerseite einfach aus dem Bauch heraus formuliert – dabei gibt es schriftliche Aufzeichnungen und Studien, die sehr klar definieren, dass es sich bei der L821n um ein Projekt der vergangenen Jahre handelt, das nicht mehr zu aktuellen Bedürfnissen passt. Der Klimaschutz wird in Bergkamen/NRW, mit der Entscheidung für die L821n, mit Füßen getreten, es handelt sich nicht um eine Fantasie grüner Ideologen, es handelt sich um eine klar verfehlte Klimapolitik in Bergkamen/NRW, die weder zukunftsweisend ist noch wissenschaftliche Evidenzen berücksichtigt. In ganz Europa wird die Bevölkerung wach, es gibt sogar eine freitägliche Schülerrevolte, immer mehr Menschen demonstrieren gegen den Klimawandel. Es gibt eine Klimakrise! Und ein ganz kleines unsinniges Straßenbauprojekt in Bergkamen/NRW, ist zwar ein Sandkorn auf unserem Planeten, aber viele Sandkörner ergeben eine unüberwindbare Düne. Wenn wir auf jedes „Sandkorn“ achten, werden wir in Deutschland vielleicht doch unsere Klimaziele erreichen können.
Wir fordern sofort die Rodung, welche irreversible Schäden anrichtet, auszusetzen, bis die Entwässerungsproblematik geklärt ist!
Wir fordern den Rat der Stadt Bergkamen auf, der Landesregierung eine Empfehlung gegen den Bau der L821n zukommen zu lassen!
Wir fordern eine Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses, aufgrund der u.a. oben genannten Fakten!

Weitere Informationen gibt es auf unserer FB Seite: Bürgerinitiative L821n NEIN
Unsere Forderungen werden wir jeden Sonntag um 15:00 Uhr beim Sonntagsspaziergang – der Demo gegen den Bau der L821n – stellen (Veranstalter B90/Die Grünen Bergkamen). Wöchentlich werden WIR mehr, weil es gute Gründe gegen den Bau der L821n gibt. Kann Bürgerprotest etwas verändern?“




Gebrauchtes Spielzeug und Kinderkleidung: Basar in der Ökologiestation

Kinder gehören bekanntlich zu den am schnellsten wachsenden Lebewesen überhaupt! Kaum wurde ein Hemd oder eine Hose gekauft, ist der oder die liebe Kleine schon wieder herausgewachsen. Und auch das Interesse an Spielzeug hält nur in seltenen Fällen über mehr als eine Saison an. Was liegt also näher, als einen Markt mit kaum gebrauchten und getragenen Dingen zu organisieren?

Das tut -natürlich auch im Sinne praktizierten Umweltschutzes durch längere Nutzung- die Ökologiestation in Bergkamen-Heil, Westenhellweg 110. Am Samstag, 16. Februar, haben dort Eltern von 14.00 bis 17.00 Uhr die Chance, genau das zu finden, was sie schon immer gesucht haben, egal ob Kinderkleidung oder Spielzeug. Nur wenig gebraucht, aber trotzdem deutlich preiswerter als beim Neuerwerb. Weitere Informationen bei Agnès Teuwen unter 0 23 89 – 98 09 12.




Nostalgiemarkt im Stadtmuseum Bergkamen am Donnerstag geöffnet

Der Nostalgiemarkt des Stadtmuseums Bergkamen ist am 7. Februar 2019, von 14 bis 16 Uhr wieder geöffnet. Hier erwarten am jeden ersten und dritten Donnerstag eines Monats ehrenamtliche Mitarbeiter des Museums die Besucher.

Der Nostalgiemarkt ist eine Einrichtung des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmu-seums Bergkamen. Hier kann man unter Trödel und Nostalgischem stöbern und so manche Rarität entdecken. Alte Dachboden- und Kellerfunde aus Privathaushalten, die durchaus noch ihren Wert haben, warten hier auf neue Besitzer.

Bei Rückfragen gibt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/30 60 210 gerne Auskunft.




BEV-Insolvenz: GSW stellen Versorgung betroffener Kunden sicher

Der Energieversorger Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH (BEV) hat Ende Januar 2019 Insolvenz beantragt. Nach TeldaFax, FlexStrom und weiteren Anbietern geht erneut ein Energie-Discounter mit fragwürdigem Geschäftsmodell pleite.

Mit Dumpingpreisen und Boni-Versprechungen drängen viele Anbieter in den Markt.

Die GSW hingegen gehen mit dem Thema Energiepreise anders um, da sie den langfristigen Nutzen der Kunden in den Vordergrund stellen. Mit den meist unseriösen Bonus-Geschäftsmodellen der Energie-Discounter wollen die GSW nicht mithalten, denn das Modell des lokalen Energieanbieters setzt auf Fairness und Transparenz.

Nach der Insolvenz der BEV gilt für betroffene Kunden nun, den finanziellen Schaden zu minimieren. Sorgen, dass sie nun keine Energie bekommen, müssen sie sich indes nicht. Die GSW als lokaler Energieversorger springen ein. 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GSW sorgen dafür, dass die Energie sicher in den Haushalten ankommt und stehen mit persönlicher Beratung vor Ort zur Seite.

Regional verwurzelte Unternehmen sind wichtige Bestandteile in Kommunen. Sie erteilen Aufträge hauptsächlich an Unternehmen vor Ort. Das erhält wichtige Arbeitsplätze. Zudem bilden sie jedes Jahr junge Menschen in unterschiedlichen Berufen aus. Das Wirtschaften ist nachhaltig und ein großer Teil der Gewinne fließt zurück in die Region. Damit punkten die lokalen Unternehmen gegenüber den regional selten engagierten, nach schneller Rendite schielenden Discountern. Timm Jonas, GSW-Sprecher: „Wo der Drang nach Wachstum mitunter hinführt, zeigt die erneute Insolvenz eines derartigen Anbieters, dessen Geschäftsmodell letztlich nicht aufgeht und zahlreiche geschädigte Kunden zurücklässt. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre kann man jetzt schon sagen, es wird nicht die letzte Insolvenz gewesen sein.“




Straßenbau am Römerberg: Umleitung der Busse R11 und N11

Aufgrund von Straßenbauarbeiten kann die Straße „Am Römerberg“ von Mittwoch, 6. Februar, bis voraussichtlich Mitte Mai 2019 nicht durchgängig befahren werden. Die Buslinien R11 und N11 der VKU fahren deshalb in diesem Zeitraum eine Umleitung.

Die Haltestelle „Sugambrerstraße“ wird nicht angefahren. Eine Ersatzhaltestellte wird auf der Alisostraße (Ecke Am Römerberg) eingerichtet.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




Wie geht es nach der Schule weiter? – Offene Sprechstunde immer dienstags in der Stadtbücherei

In der Stadtbücherei Bergkamen (Am Stadtmarkt 1) findet ab dem 12. Februar 2019 jeden Dienstag von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr eine offene Sprechstunde für Schülerinnen und Schüler statt.

Margarete Hering und Dominik Voegele stehen jeden Dienstag für Fragen rund um den Übergang von der Schule in den Beruf zur Verfügung. Schülerinnen und Schüler können sich zum Beispiel über offene Ausbildungsstellen, das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder den Wehrdienst informieren. Die beiden Schülerbeauftragten des Jobcenters Kreis Unna geben aber auch Tipps für die Erstellung der Bewerbungsunterlagen, helfen bei der Praktikumssuche oder bei der Anmeldung zur weiterführenden Schule.




Namaqualand, Blütenzauber in Südafrika: NABU Vortrag von Karin und Bernd Margenburg in der Ökologiestation

Am Montag, 11. Februar, berichten Karin und Bernd Margenburg in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil von ihrer Reise in den Blütenzauber Südafrikas.

Nicht mehr als 250 mm Regen reichen im südafrikanischen Winter aus, um im August und September eine Wüste in einen riesigen Blumengarten zu verwandeln. Millionen von Blüten begeistern nur wenige Wochen die Besucher. Etwa 3800 Pflanzenarten, davon 28 % Endemiten, wachsen in diesem Hotspot der Biodiversität. Nirgendwo auf der Welt findet man eine größere Konzentration an Sukkulenten als im Namaqualand-Nationalpark. Weiterhin wurden in Lamberts Bay die Kaptölpel-Kolonie und die Brillenpinguine in Betty’s Bay besucht. Der Vortrag des NABU beginnt um 19.30 Uhr.




TuRaWasserfreunde starten zeitgleich bei zwei Wettkämpfen

Piet Weppler mit seinem Trainer Christian Flüß.                                                                                                     Foto: Karsten Kaminski

Für die Schwimmerinnen und Schwimmer der 1. Mannschaft von TuRa Bergkamen fanden jetzt gleich zwei Wettkämpfe parallel statt. Die überwiegende Anzahl der Wasserfreunde startete auf dem 1. Neujahrsmeeting in Bottrop und erschwamm sich dort insgesamt 17 Medaillen und 12 persönliche Bestzeiten.

Julian Noel Bracht hat sowohl für 50m als auch für 100m Brust eine Goldmedaille gewonnen. Außerdem durfte er sich noch über eine Bronzemedaille für 50m Freistil freuen. Marco Steube siegte über 200m Schmetterling und bekam Gold. Eine Silbermedaille bekam er für 200m Lagen und mit zwei Bronzemedaillen für 50m und 100m Schmetterling machte er den Medaillensatz komplett. Saskia Nicloei siegte mit einer großartigen 200m Brustzeit und erhielt dafür eine Goldmedaille. Victoria Reimann gewann Gold für 200m Lagen und Silber für 100m Brust. Ann-Kathrin Teeke versilberte ihre 200m Freistil und bekam Bronze für 200m Rücken. Maximilian Weiß erhielt ebenfalls Silber für 200m Freistil und Kevin-Noah Kaminski erschwamm sich zwei Bronzemedaillen über 50m und 100m Freistil. Den insgesamt sehr erfolgreichen Wettkampf rundeten Kristina Jungkind, Kim Loree Ptasinski und ihr Trainer Oliver Sloboda, der selbst auch ins Wasser sprang, mit persönlichen Bestzeiten ab.

Zeitgleich startete Piet Weppler von den Wasserfreunden in Dortmund beim Südwestfälischen Schwimm-Mehrkampf der Jahrgänge 2009/2008. Dort musste er sich über bestimmte Disziplinen mit Schwimmern dieser Jahrgänge messen. Dazu gehörten 400m Freistil, 50m Brustbeine, 100m Brust, 200m Brust und 200m Lagen. Für die Einzelstrecken gab es keine Medaillen, sondern Punkte die am Ende zusammengezählt wurden. Piet wurde am Ende mit hauchdünnen 7 Punkten Rückstand auf den Sieger Zweiter im Südwestfälischen Schwimm-Mehrkampf und erhielt dafür die Silbermedaille. Sein Trainer Christian Flüß, der ihn das ganze Wochenende begleitete, war sehr zufrieden.




Auch die Overberger Wehr nimmt Abschied und zieht Bilanz

Sie ließen nicht locker. Bis morgens um 5 Uhr verputzten und pinselten die Overberger Feuerwehrleute den Mittelpfeiler mit neuen Kabelschächten, bis sich das Gerätehaus in nagelneuer Pracht zeigte. Denn alles sollte perfekt sein für eine Jahresdienstbesprechung, die auch hier einige Veränderungen einläutete. Weitaus mehr Einsätze als noch in den Vorjahren, eine neue Einheitsführung ab März und eine neue Wehrführung: Auch in Overberge wird sich 2019 vieles tun.

Die Overberger Wehrführung mit Gästen und Beförderten.

Für André Wortmann und Christoph Dettmar gab es eigentlich nicht viel zu überlegen. „Familiär sind da ja schon einige Weichen gestellt“, sagen sie mit einem Schmunzeln. Beide organisieren gern, sind von klein auf in die Feuerwehr hineingewachsen: Für beide war es ganz selbstverständlich, sich als Doppelspitze für die neue Einheitsführung zur Verfügung zu stellen. Am 16. März wird es offiziell so weit sein. Dann tritt André Wortmann als Einheitsführer die Nachfolge seines kommissarischen Vorgängers an, Christoph Dettmar wird sein Stellvertreter. Bislang bildeten sie beide als Stellvertreter ein Trio zusammen mit Einheitsführer Patrick Gundlach.

Patrick Gundlach steckten nach viereinhalb Jahren dann doch einige Klöße im Hals. „Es hat richtig Spaß gemacht und ich bin stolz auf Euch – ich sag einfach nur Danke“, verabschiedete er sich nach einer aufregenden aber auch anstrengenden Zeit aus seinem kommissarischen Amt. Zahlreiche Umbauten und Renovierungen im Gerätehaus, unzählige schwierige Einsätze, vor allem aber ein großer Zusammenhalt und eine bemerkenswerte Kameradschaft: Das nimmt er mit aus dieser Zeit und Verantwortung. Zusätzlich gab es ein Geschenk von seiner Mannschaft, das einige Höhepunkte bildlich vor Augen führt.

Mehr Einsätze, größere Belastung

Der Rückblick auf das Feuerwehrjahr 2018 förderte auch in Overberge vor allem beeindruckende Zahlen zutage. Die machten deutlich, dass auch die 32 aktiven Feuerwehrkameraden deutlich größere Belastungen und noch mehr Freizeit als ohnehin schon in die Rettung von Leben investiert haben. 114 Einsätze gab es 2018 – 2017 waren es noch 93, 2016 sogar nur 60. Ein deutlicher Anstieg, der auch zu mehr Einsatzstunden führte. 1.422 waren es 2018, 823 noch im Jahr davor. 59 Mal rückten die Wehrleute für Brandeinsätze aus, 31 Mal für technische Hilfeleistungen, die Unfälle und Türöffnungen umfassten. 49 Mal waren die Overberger in anderen Ortsteilen im Einsatz: Häufiger als im eigenen Stadtteil (41), was aufgrund der zahlreichen Grenzen normal ist. Tagsüber wurden die Overberger weiterhin von den Rünther Kollegen unterstützt. Der kreisweite Großeinsatz in Bönen, der Kindergartenbrand an der Hochstraße, einige Einsätze durch einen Brandstifter auf der Ökologiestation traten besonders hinter den Zahlen hervor.

Aus- und Weiterbildung und gemeinsame Veranstaltungen kommen zur Lebensrettung auch noch hinzu. So summiert sich die Freizeit, die alle zusammen in Overberge in die Feuerwehr investieren, auf 4.708 Stunden – das sind 147 pro Kamerad. Auch 2019 gibt es wieder eigene Veranstaltungen: Das Osterfeuer am 21. April um 18 Uhr wirft seine Schatten schon voraus. Und übrigens auch ein besonderer Geburtstag: 2020 wird die Overberger Wehr 112 Jahre alt.

Folgende Beförderungen gab es 2018:
Markus Kryszun (Feuerwehrmann), Marco Hey (Oberfeuerwehrmann), Philipp Köhling (Unterbrandmeister), Matthias Weidemann (Brandmeister), André Wortmann (Brandinspektor), Jürgen Grothaus (Brandoberinspektor). Pascal Kascha wurde aus der Feuerwehr Lünen übernommen. Markus Jahns wurde als 1. Kassierer neue gewählt, er löst nach 10 Jahren Nico Sehlmeier ab. Maryo Hey ist neuer 2. Kassierer und folgt Jürgen Darenberg nach stolzen 30 Jahren im Amt.

Folgende Lehrgänge und Fortbildungen wurden absolviert:
Grundlehrgang (Modul 1-3) von Markus Kryszun und Tobias Lehmann, Atemschutzgeräteträger (Markus Kryszun), Führerscheinerwerb: Jens Grothaus, Truppführer: Philipp Köhling, Sprechfunker: Sidney Jägerhülsmann, Philippp Köhling, Atemschutzgerätewart: Ives Oestereich, Gruppenführer: Matthias Weidemann, Zugführer Basis: André Wortmann, Führungskräfte im ABC-Einsatz: Jürgen Grothaus, ABC-Messstrategie: Jürgen Grothaus, NH3 und Feuersicherheitstraining: Jürgen Grothaus.