Feuerwehreinsatz nach Gewitter mit Sturmböen: 10 Meter hohe Fichte legt sich auf Hochspannungsleitung
Fotos: Feuerwehr Overberge
Am Samstag wurde die Einheit Overberge der Bergkamener Freiwilligen Feuerwehr um 17:12 Uhr zu einem umgestürzten Baum alarmiert, welcher sich in einer Hochspannungsleitung befinden sollte. Vor Ort, im Kreuzungsbereich Hansastraße/Hammer Straße, bestätigte sich die Lage. Eine über 10 Meter hohe Fichte war abgebrochen und lag auf der Stromleitung.
Auf Grund dessen wurde durch die Feuerwehr die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt, und sowohl der Energieversorger als auch die Drehleiter der Einheit Weddinghofen hinzugezogen.
Nachdem die Stadtwerke alles freigeschaltet und geerdet hatten, konnte nun die Fichte gefahrlos mit einer Elektromotorsäge aus dem Drehleiterkorb zurückgeschnitten werden.
Der Einsatz endete um 19:00 Uhr.
173 Einsätze im vergangenen Jahr ein Rekord für Weddinghofer Feuerwehrleute
Die Geehrten und Beförderten der Einheit Weddinghofen.
173 Einsätze im vergangenen Jahr sind ein Rekord der Weddinghofer Feuerwehrleute. 2019 sind bereits wieder rund 40 Zusammen gekommen, berichtete Einheitsführer Peter Budde am Samstagabend während ihrer Jahresdienstbesprechung im Gerätehaus am Häupen. Und auch diese Traditionsveranstaltung, zu der die Kameradinnen und Kameraden in schicker Uniform erschienen sind, wurde sie angefragt – hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume.
Das gemeinsame Grünkohlessen schließt traditionell die Jahresdienstbesprechung in Weddinghofen ab. Lecker zubereitet von Andreas Schubert mit seinem Sohn Dennis. Stadtbrandmeister Dietmar Luft hatte vorher „Schubi“ für die Kochjacke seine Schulterklappen geschenkt.
So waren gegen 17 Uhr auf der A2 ein Baum dank des heftigen Unwetters kurz vor Nordost auf die Fahrbahn gestürzt. Diesen Einsatz konnte Peter Budde gegenüber der Rettungsleitstelle noch abwenden. Schließlich sollte gleich die wichtige Jahresdienstbesprechung beginnen. Eine halbe Stunde später musste aber trotzdem Die Drehleiter samt Besatzung raus: Wegen der orkanartigen Bögen hatte sich ein Baum an der Hansastraße auf die Oberleitung gelegt und drohte auf die Fahrbahn zu fallen. Die Einheit Overberge verfügt bekanntlich nicht über eine Drehleiter.
In seinem Jahresbericht ging der stellvertretende Einheitsführer Ralf Bartsch ausführlich auf die zahlreichen Aktivitäten außerhalb des eigentlichen Einsatzgeschehens ein: auf die 33 Übungen, Unterrichtsdienste, vorschulische Branderziehung vieles andere mehr. Dazu gehören inzwischen auch Reinigungs- und Pflegearbeiten im Außengelände und im Gerätehaus. Eindringlich mahnte er bei den anwesenden Vertretern von Politik und Verwaltung die versprochene energetische Sanierung des Gerätehauses an.
Stadtbrandmeister Dietmar Luft ging anschließend auf die besonderen Einsätze im zurückliegenden Jahr ausführlich. Dazu gehörten beispielsweise der Wasserrohrbruch in den Turmarkaden, das Orkantief Frederike oder der Wasserrohrbruch bei Bayer.
Als Peter Budde über einen ganz besonderen Einsatz auf der A2 berichtete, gab es kräftigen Applaus. Die Einheit Weddinghofen was alarmiert worden, weil laut Meldung eine Person in einem Fahrzeug nach einem Unfall eingeklemmt war. Es hatte sich sogar eine vorschriftsmäßige Rettungsgasse gebildet. Was die Weddinghofer Feuerwehrleute allerdings störte, waren die drei Pkw, die hinterherfuhren. Die Fahrer hofften, so schneller vorwärts zu kommen. Nachdem die Meldung kam, dass keine Person mehr eingeklemmt sei und ihr Einsatz deshalb unnötig sei, hielt die Weddinghofener an, stiegen aus, sprachen mit den Fahrern ein paar Takte und forderten sie auf, sich links oder rechts in die Fahrzeugschlange wieder einzureihen.
Vorher hatten sie von dieser Aktion Fotos gemacht, die sie an der Unfallstelle der Polizei übergaben. Deren Fotoausbeute war noch größer. 32 Gaffer, die mit ihren Handys die Bergungsarbeiten gefilmt oder fotografiert hatten, wurden identifiziert und haben ebenfalls eine Anzeige erhalten.
Für Dietmar Luft und Ralf Klute waren es am Samstag der letzte offizielle Besuch bei einer Jahresdienstbesprechung einer Bergkamener Einheit. Mit den Weddinghofenern bekommt er es allerdings auch nach seinem Abschied als Stadtbrandmeister bzw. stellvertretender Stadtbrandmeister zu tun. Die Einheit hat beiden einen Ahorn mit Erinnerungstafel geschenkt, der am 6. April seinen Platz im Bergkamener Erinnerungswald bekommen soll. Hier hatte die Einheit Weddinghofen Luft und Klute gern dabei.
Lehrgänge auf Stadtebene
Grundlehrgang
Michael Wiesner, Sven Koch, Mika Matthies, Jonas Katzenberg, Niklas Rödenbeck
Atemschutzgeräteträger -Lehrgang
Sascha Knekties, Michael Wiesner, Mika Matthies, Jonas Katzenberg
Lehrgänge und Seminare auf Kreisebene
F II (Truppführer)
Sprechfunker
Max Matthies, Adrian Bussek
Michael Wiesner, Sascha Knekties
Lehrgänge und Seminare auf Landesebene (IdF NRW)
Atemschutzgerätewart: Andreas Schorn
Führungsorganisation an Einsatzstellen: Peter Budde
Sonstige
Kompetenz-Center Notfallprävention der BG RCI
Grundseminar für Atemschutzgerätewarte: Tobias Birk
Verband der Feuerwehren in NRW
Brandschutzbeauftragter: Peter Budde
Hauke Geipel hat als Werkfeuerwehrmann der Bayer AG an einem Speziallehrgang für Brände in Industrieanlagen teilgenommen.
Leistungsnachweis
Leistungsnachweis der Freiwilligen Feuerwehren in Bergkamen am 16. Juni
Sport (eine Auswahl)
April LakeRun in Winterberq
Bernd Laschober, Max Matthies, Mika Matthies, Andreas Schorn, Justin Tamme Kristiene Koepe (Mitte), Mareike Stückmann (Oberaden)
Mai Altländer Blütenmarsch in Jork
gemischte Mannschaft aus mehreren Löschgruppen unter der Leitung von Andreas Schorn erfolgreich – 18. Platz von 61 Mannschaften!
Juni Essener Treppenlauf 269 Stufen, 16 Etagen
Andreas Schorn
September Bergkamener Firmenlauf
Frank Bartsch, Ralf Bartsch, Jonas Katzenberg, Mika Matthies, Thomas Michalik, Andreas Schorn, Justin Tamme, Michael Wiesner
September FireFighter SkyRun in Düsseldorf
Teams: Frank Bartsch, Max Matthies; Justin Tamme, Jörg Buhrau (Mitte); Felix Koepe, Rene Buhrau (beide Mitte); Jenny Ganz, Annika Behnke (beide Mitte)
Oktober Halbmarathon Köln
Frank Bartsch, Max Matthies
31 .Dezember Silvesterlauf von Werl nach Soest
Andreas Schorn, Niklas Rödenbeck
Deutsches Sportabzeichen
Max Matthies (Silber), Mika Matthies (Gold)
Beförderungen
Brandmeister: Andreas Schorn
Unterbrandmeister: Max Matthies und Adrian Bussek
Feuerwehrfrau: Vanessa Vehring
Feuerwehrmänner: Michael Wiesner, Mika Matthies, Sven Koch, Jonas Katzenberg, Niklas Rödenbeck
Feuerwehrmann-Anwärter: Dominik Lefarth und Daniel Bastin
Ehrungen
50 Jahre: Hans Jürgen Schmidt
40 Jahre: Frank Bartsch
40 Jahre: Dieter Markert
10 Jahre: Max Matthies
10 Jahre: Andreas Schorn
19 Jahre: Ramazan Özcelik
Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre: Sascha Knekties, Jörg Steinbach
Personal
Stand 31.12.2018:
2 Feuerwehrfrauen und 36 Feuerwehrmänner im aktiven Feuerwehrdienst unter der Leitung von Einheitsführer Brandoberinspektor Peter Budde.
16 Kameraden gehören der Ehrenabteilung an.
Schülerberatung in der Bergkamener Stadtbücherei am Dienstag
In der Stadtbücherei Bergkamen (Am Stadtmarkt 1) findet seit Februar jeden Dienstagnachmittag eine offene Sprechstunde für Schülerinnen und Schüler statt.
Margarete Hering und Dominik Voegele stehen jeden Dienstag von 15.30 bis 17.00 Uhr für Fragen rund um den Übergang von der Schule in den Beruf zur Verfügung. Schülerinnen und Schüler können sich zum Beispiel über offene Ausbildungsstellen, das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder den Wehrdienst informieren. Die bei-den Schülerbeauftragten des Jobcenters Kreis Unna geben aber auch Tipps für die Erstellung der Bewerbungsunterlagen, helfen bei der Praktikumssuche oder bei der Anmeldung zur weiterführenden Schule.
Sprechstunde verlängert – zusätzliche Beratungsmöglichkeiten
Anlässlich der Aktionswoche können Schülerinnen und Schüler am kommenden Dienstag (12.03.2019) diesen Service in der Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr nutzen. Zusätzlich stehen vor Ort Ansprechpartner der IHK und HWK für Fragen rund um die Ausbildungsberufe zur Verfügung.
TuRa-Wasserfreunde nehmen an Dortmunds großem Schwimmspektakel teil
TuRaner bei den den Race Days in Dortmund.
Am vergangenen Wochenende hieß es für die Schwimmerinnen und Schwimmer der 1. Wettkampfmannschaft der Wasserfreunde TuRa Bergkamen: Rock the Race bei den 4. Swim Race Days des SV Westfalen Dortmund im Südbad. Dieser „etwas andere“ Wettkampf ist mit über 3500 Starts sicherlich einer der größten Wettkämpfe in der Umgebung und das Teilnehmerfeld mit Vereinen aus Lettland, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Russland und der Ukraine sowie aus vielen deutschen Landesverbänden bietet starke Konkurrenz.
Für TuRas Athleten war es ein tolles Erlebnis soviel internationale Luft zu schnuppern und sich mit den Sportlerinnen und Sportlern aus den verschiedenen Ländern zu messen. Eine Schwimmerin und sechs Schwimmer durften die einmalige Atmosphäre dieses Wettkampfes erleben und erzielten dabei noch einige respektable Ergebnisse.
Piet Weppler (Jg. 2008) gewann 3 Goldmedaillen (100m Brust, 200m Brust, 50m Brust) mit teilweise großartigen Bestzeiten. Für seinen Start über 50m Kraul erhielt er eine Bronzemedaille. Kevin-Noah Kaminski (Jg. 2003) startete über 50m Schmetterling, 50m Rücken, 50m und 100m Freistil und schwamm auch fünf persönliche Bestzeiten.
Alexander Lehmann startete über 50m Rücken, 50m Schmetterling, 100m Brust, 50m Freistil und 50m Brust und konnte sich ebenfalls auf zwei Distanzen verbessern.
Kim Loreen Ptasinski (Jg. 2001) schwamm 50m Freistil, 50m Brust, 50m Schmetterling, 200m Freistil und konnte ebenfalls eine persönliche Bestzeit für sich verzeichnen.
Yannik Wallny (Jg 2000) erzielte Bestzeiten über 50m Schmetterling und 50m Freistil. Maximilian Weiß (Jg. 2002) startete über 50m Schmetterling, Rücken und Freistil sowie über 100m Schmetterling,100m und 200m Freistil.
Felix Wieczorek (Jg. 2002) schwamm persönliche Bestzeiten über 50m Schmetterling, 100m Brust und 50m Freistil. Außerdem startete er noch über 50m Rücken, 50m Brust und 100m Rücken.
Christian Flüß, Trainer der TuRaner Schwimmer, war sehr zufrieden mit den Ergebnissen und begeistert von diesem gelungenen Schwimmevent.
35-jährige Bergkamenerin von Pkw angefahren — 86-jährige Fahrerin flüchtet
Am Rosenmontag parkte eine 35-jährige Bergkamenerin ihren Pkw an der Lippestraße in Höhe Schwieterstraße in Richtung Hansaring. Als sie aus dem Fahrzeug ausgestiegen war, kam aus Richtung Stockumer Straße ein silberner Pkw direkt auf sie zugefahren. Sie wurde zumindest vom Außenspiegel des Fahrzeugs berührt und fiel auf die Motorhaube eines dort ebenfalls parkenden Pkw. Der Fahrer oder die Fahrerin des silbernen Pkw bremste kurz ab und fuhr dann aber davon. Die 35-Jährige wurde leicht verletzt, musste aber nicht vor Ort ärztlich behandelt werden.
Zeugen konnten Teile des Kennzeichens des flüchtigen Pkw angeben. Im Zuge der Ermittlungen wurde eine 86-jährige Fahrerin aus Werne ermittelt. Ihr Führerschein wurde sichergestellt.
Tipps und Hinweise bei Rückenproblemen am 12. März in der Sonnenapotheke
Die Mitarbeiter der Physiotherapiepraxis Aktimed geben am kommenden Dienstag, 12. März, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr den Besuchern der Sonnenapotheke am Zentrumsplatz Tipps und Hinweise bei Rückenproblemen. Natürlich können Sie sich auch bei anderen muskulären- oder Gelenkproblemen an die Mitarbeiter wenden. Kurzmassage inbegriffen!
Samstagsspaziergang gegen geplantes Gewerbegebiet im Rünther Süden
Die rote Linie zeigt die Grenze des möglichen neuen Gewerbegebiets südlich von Rünthe Süd.
Die angelaufene Unterschriftenaktion gegen ein mögliches Gewerbegebiet Rünthe-Süd/Overberge hat schon mehr als 500 Unterschriften erbracht.
Auch am kommenden Samstag wird es wieder einen Infostand des Aktionskreises geben: Ab 8.00 Uhr vor dem Postcafé, anschließend vor dem Schreibwarengeschäft Brocke in der Rünther Straße und gegen 11.30 Uhr vor Trinkgut im Gewerbegebiet „Rünthe“.
Beim Infostand wird auch für die Teilnahme am Stadtteilspaziergang „Regionaler Grünzug“ am Samstag, 16. März, geworben. Der Start ist um 14 Uhr am ehemaligen Marktplatz in Rünthe. Die Wegstrecke beträgt zwischen 3 bis 4 km. Auf die Teilnehmer warten am Ende gegen 16 Uhr Kaffee & Kuchen sowie Grillwürste im dafür aufgebauten Pavillon vor dem Naturdenkmal.
Aktionstag „Russisch kommt“ für Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 des Gymnasiums
Beim Aktionstag gab es natürlich auch Leckeres aus Russland. Foto: Paul/SGB
Um den kommenden Oberstufenschülern des Städtischen Gymnasiums Bergkamen das Fach Russisch als mögliche dritte Fremdsprache vorzustellen, fand der traditionelle Aktionstag Russisch im „grünen Salon“ statt.
Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 erhielten spielerisch einen ersten Eindruck von der russischen Sprache, konnten erste Schreibversuche in kyrillischer Schrift wagen, erste Worte der Begrüßung und Verabschiedung lernen, probierten russische Blinis und konnten Fragen zum Unterricht stellen.
Russischlerner der Q1 und EF stellten Fotos vom Austausch vor, berichteten vom Unterricht, buken Blinis und halfen bei ersten Schreib- und Sprechversuchen. Begleitet wurde der Aktionstag von einem Sprachanimateur der Stiftung „Deutsch-Russischer Jugendaustausch“ und der Box “Russisch kommt” sowie den Kolleginnen der Russischfachschaft.
VHS und Verbraucherzentrale geben Tipps: Den digitalen Nachlass frühzeitig regeln
Ein Leben ohne Internet, PC und Smartphone ist für die meisten Menschen kaum noch vorstellbar: Verträge werden oft nur noch online geschlossen. Einkaufen im Internet ist zur Normalität geworden und soziale Netzwerke gehören zum Alltag. Die wenigsten Menschen sorgen sich allerdings darum, was mit ihren Fotos, Online-Profilen und Nutzerkonten nach ihrem Tod passiert. Auch Verträge laufen weiter und verursachen Kosten. Guthaben und Sammelpunkte schlummern beim Anbieter und drohen zu verfallen.
In einem Vortrag erläutert die Verbraucherzentrale jetzt Grundlegendes und Wissenswertes zum digitalen Nachlass und gibt Ratsuchenden Tipps, um schon zu Lebzeiten die richtigen Vorkehrungen zu treffen. Bei diesem Abend geht es um Fragen wie: Was soll mit Profilen bei Facebook & Co. passieren? Wo bewahre ich Zugangsdaten sicher und auffindbar auf? Welche Rechte und Pflichten habe ich als Erbe? Es wird erläutert, was alles zum digitalen Nachlass gehört und warum es sinnvoll ist, sich frühzeitig darum zu kümmern. Abgerundet wird der Vortrag mit praxisorientierten Tipps und einer kurzen Checkliste.
Die Veranstaltung der VHS Bergkamen (Kursnummer G5920) findet in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW am 15. März von 19.30 bis 21.00 Uhr im Volkshochschulgebäude „Treffpunkt“ statt und ist gebührenfrei.
Anmeldungen nimmt das VHS-Team persönlich während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 08.30 – 12.00 Uhr im Volkshochschulgebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, entgegen. Eine Anmeldung per Telefon ist unter der Rufnummer 02307 / 284952 oder 284954 möglich. Online können Interessierte sich jederzeit über www.vhs.bergkamen.de oder www.bergkamen.de anmelden.
Projekt „komm auf Tour“: Helfer gesucht
Nicht mehr lange, dann begeben sich wieder viele Schülerinnen und Schüler an den Start des Erlebnisparcours von „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“. Vom 7. bis 24. Mai bekommen Siebtklässler aus dem Kreis die Gelegenheit, ihre Stärken zu zeigen oder noch unbekanntes Potential zu entdecken. Für die Begleitung durch die verschiedenen Parcoursstationen werden noch freiwillige Helfer gesucht – denn nur mit engagierten Partnern ist das Projekt durchführbar.
Insbesondere in Bergkamen, Kamen, Werne und Schwerte fehlt es noch an Mitwirkenden. Eine Zusage zur Unterstützung bei dem knapp dreiwöchigen Projekt haben bislang mehr als 110 Fachkräfte aus rund 35 Institutionen erteilt – darunter Ausbilder und Azubis, Studenten, Vertreter von Kammern und Vereinen, sowie Streetworker und viele Mitwirkende aus Beratungsstellen der Lebensplanung und Berufsorientierung. Für einen reibungslosen Ablauf ist allerdings die Hilfe von etwa 350 Stationsbetreuern nötig.
Initiative des Landes NRW
Der Erlebnisparcours, bestehend aus vier Stationen und zwei Terminals, ist sehr gefragt: Mehr als 2.500 Schülerinnen und Schüler sind angemeldet. Pro Tag sollen insgesamt 200 von ihnen den Parcours absolvieren. Das Projekt ist ein vorbereitendes Angebot auf die im kommenden Schuljahr stattfindende Potentialanalyse, die jeder Schüler und jede Schülerin im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss: Übergang Schule – Beruf in NRW“ durchläuft.
Für nähere Infos steht Monika Lewek-Althoff vom Dienstleistungszentrum Bildung des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27 41 40 oder per E-Mail an monika.lewek-althoff@kreis-unna.de zu Verfügung. Wissenswertes zu dem Projekt kann zusätzlich auf www.komm-auf-tour.de abgerufen werden. PK | PKU
Refluxerkrankung – was ist das und was kann man dagegen tun?
Vortrag von Chefarzt Dr. Kai Wiemer in der „Pulsschlag-Reihe“
Sodbrennen, Magendruck, Reizhusten, saures Aufstoßen: All das kann Anzeichen einer Refluxerkrankung sein, von der inzwischen mehr als 20 Prozent aller Menschen betroffen sind – Tendenz steigend. Wie man diese Erkrankung diagnostiziert, welche unterschiedlichen Auslöser es gibt und welche Therapie geeignet ist, darum ging es bei der jüngsten Ausgabe der Vortragsreihe „Pulsschlag“, die das Hellmig-Krankenhaus Kamen wieder in Kooperation mit der Volkshochschule Kamen-Bönen angeboten hatte.
Dr. Kai Wiemer, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie an der Kamener Klinik, erklärte den Teilnehmern zunächst, woran sie eine Refluxerkrankung erkennen können und wann sie einen Arzt aufsuchen müssen. „Wer nur hin und wieder an Sodbrennen leidet, kann zunächst versuchen, sich selbst zu helfen“, so der Experte. Er empfiehlt, darauf zu achten, ob die Beschwerden bestimmte Auslöser haben.
Oftmals helfe es schon, auf Kaffee oder Alkohol, fette Speisen, Nikotin, kohlensäurehaltige Getränke oder scharfe Gewürze zu verzichten. „Man sollte abends nicht zu spät essen und das Kopfteil am Bett ein wenig höher stellen“, lauten weitere Empfehlungen. Wenn das alles nicht hilft, oder die Speiseröhre bereits entzündet ist, dann müssen Medikamente zum Einsatz kommen.
Und falls auch die keinen Erfolg bringen, sollte man eine Magenspiegelung in Betracht ziehen. Dabei kann der Arzt erkennen, ob Entzündungen vorliegen, oder sich das Gewebe bereits verändert hat. Je nach Ergebnis kann sich eine gezieltere Tablettentherapie anschließen. Manchmal muss aber auch operiert werden – vor allem wenn der Reflux durch einen Zwerchfellbruch ausgelöst wurde oder der Übergang zwischen Magen und Speiseröhre aus anderen Gründen nicht mehr richtig schließt.