Strafanzeigen: Vier Bergkamener hatten ihre Motorroller getunt und fuhren viel zu schnell

Am Mittwoch waren der Polizei vier Rollerfahrer im Alter von 15 bis 42 Jahren in Bergkamen auf der Barbarastraße, der Buchfinkenstaße und der Erlentiefenstraße in den Nachmittagsstunden im Rahmen einer Kradkontrollaktion aufgefallen.

Alle männlichen Rollerfahrer hatten ihre Roller auf diverse Art und Weise getunt, so dass diese Fahrzeuge eine Geschwindigkeit von 45 – 60 km/h erreichten. In allen Fällen wurden Strafanzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz gefertigt.




Schüleraustausch: Gymnasium erwartet Gegenbesuch aus der polnischen Partnerstadt Wieliczka

Gegenbesuch aus der polnischen Partnerstadt Wieliczka: Neuer Schüleraustausch findet Fortsetzung am Städtischen Gymnasium Bergkamen
Besuch aus Polen erhalten vom 11. bis 15. September Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Für vier Tage erkunden zehn Schülerinnen und Schüler mit ihren zwei Begleitern die Stadt, das Ruhrgebiet und das Münsterland.

Neben dem vielfältigen Programm, was die Gruppe u.a. ins Bergbaumuseum nach Bochum, zum Fußball-Bundesligaspiel BVB gegen Leverkusen sowie nach Münster führen wird, werden die Jugendlichen auch an zwei Vormittagen den Unterricht am Gymnasium Bergkamen besuchen.

Der Austausch mit der Schule Zespół Szkól Zawodowych“ (kurz: ZSZ) fand im Frühjahr in Bergkamens polnischer Partnerstadt Wieliczka ihren Neuanfang. Ursprünglich wurde der Austausch vor vielen Jahren von Latein- und Russischlehrer Richard Schulte initiiert.
Die neue Schulpartnerschaft wurde 2017 bei der alle zwei Jahren stattfindenden geschichtspolitischen Fahrt „…dass Auschwitz nicht noch einmal sei!“ durch die Fahrtleiter Jan Groesdonk und David Heinze zu neuem Leben erweckt und in Zusammenarbeit mit Angelika Joormann-Luft, Städtepartnerschaftsbeauftragte der Stadt Bergkamen, organisiert. Nun folgt der erste Gegenbesuch, der unter dem Motto „Strukturwandel in der Montanindustrie“ steht.

Direkt nach Ankunft am Dortmunder Flughafen werden Bürgermeister Roland Schäfer, Städtepartnerschaftsbeauftragte Angelika Joormann-Luft, Thomas Hartl, Leiter der zentralen Dienste, Schulleiterin Bärbel Heidenreich und die Fahrtleiter Jan Groesdonk und David Heinze die polnischen Gäste und ihre deutschen Gastfamilien am frühen Mittwochabend im großen Sitzungssaal des Rathauses willkommen heißen.




Bei der Suche nach einem Raum zum Feiern gibt es jetzt Hilfe auf der Homepage der Stadt Bergkamen

Wo kann man in Bergkamen einen Saal für eine Feier mieten? Diese Frage taucht in den diversen Facebook-Gruppen häufiger auf. Ab sofort gibt es auf der Internetseite der Stadt eine Antwort: https://www.bergkamen.de/raeume-suchen.html.

Genauer gesagt sind es rund 70 Antworten. Sie reichen von der Bayernalm an der Hochstraße bis zum Vereinsheim des VfK Weddinghofen. Für jeden Raum gibt es genaue Angaben über die Größe, die maximale Personenzahl und ob die Bewirtung der Gäste in eigener Regie übernommen werden kann.

Natürlich wird die Adresse genannt mit einem Ausschnitt aus dem Stadtplan und die Kontaktdaten der Ansprechpersonen.
Ein besonderer Service ist der Filter, mit dessen Hilfe in den Angeboten das Passende nach der Personenzahl, dem Veranstaltungszweck, der Lage und nach der Art der Bewirtschaftung gesucht werden kann.




„Echt jetzt“: Mit Algorithmen, Vollpfosten und Smombies schnurstracks bergab

„Echt jetzt“: HG Butzko brauchte nur ein Mal ein Requisit, um den Ernst unserer Lage zu verdeutlichen.

Dass ein Mann mit einem Stehtisch und einem Hocker einen ganzen Abend füllen kann, ist selten geworden. Zumindest, wenn dabei auch noch die grauen Zellen beschäftigt werden. HG Butzko schaffte das am Donnerstag zum Auftakt der Kabarettreihe im studio theater mühelos. Zwar mit Standup, aber ganz ohne Schenkelklopfer. Mit gutem altem Kabarett eben. „Die Älteren werden es noch wissen“, würde er als Motto des Abends wohl selbst kommentieren.

Engagiert am Stehttisch: HG Butzko bot handfestes Kabarett.

Dabei blieb den Bergkamenern das Wissen der Älteren durchaus mit den Lachern im Halse stecken. Denn die Bilanz des gebürtigen Gelsenkircheners nach mehr als 20 Jahren auf der Kabarettbühne war unter dem Titel „echt jetzt“ durchaus ernüchternd. Trump wähnten schon die Simpsons als Präsident, als er zum ersten Mal an den Stehtisch trat. An „wichtigtuerischen Politprotzen von Politwürstchen“ mangelt es seitdem konsequent nicht nur im „Land der unmöglichen Begrenztheiten“ nicht. Auch im wahrhaftigen Berliner Gebäudekomplex sieht es bei der Gammelfleisch-Beschau der Abgeordneten böse aus. Warum? Weil wir selbst schuld sind.

Die Trump-Wähler bleiben, selbst wenn der Präsident verschwindet. Und auch der „Urnengang“ mit der AfD trägt nur einen politischen Anstand zu Grabe, der nachhaltige Wurzeln hat. Die „Blödbirnen der Nation“ und Rechtspopulisten entpuppten sich am Stehtisch als Spiegel einer Gesellschaft, die noch nicht mal die Integration von Ostfriesen in Unterbayern, geschweige denn nach 30 Jahren Wiedervereinigung der Ossis in die Gesamtrepublik bewältigt.

Das Gefühl der Sicherheit ist trügerisch

Auf der Suche nach dem trügerischen Gefühl der Sicherheit bekam Frau Merkel abgehoben mit sinnentleerten Phrasen im Paralleluniversum ebenso ihr Fett weg wie Polit-Deutschland mit erhobenem europäischen Spar-Zeigefinger als Mitverursacher für kollektiven Europafrust. Auch der kulturelle Perspektivwechsel rückte da einiges zurecht: Wäre das Schießpulver von China dereinst nach Afrika statt Europa abgebogen, würden Müsli und Sauerkraut heute mit afrikanischer Entwicklungshilfe vermarktet und Bergkamen gehörte mit den vom Lineal gezogenen Grenzen zur Kolonie Holland, während die Kohle von Geralds und Asmoahs längst ausgebeutet wäre.

Nur selten losgelöst vom Stehtisch, dort aber umso treffsicherer.

Alltagsrassismus ohne Rassisten, Geschlechterdiskriminierung: Es ging munter durch die Auswüchse der Jetztzeit. Besonders akribisch rückte Butzko dabei dem explodierenden Drogenkonsum mit Todschlagsgefahr am Handy auf die Pelle. Nicht ohne Bildungsmehrwehrt, denn wer weiß schon, dass es jährlich 2.500 Straßentote, davon 500 unter Handyeinfluss, gibt und nur 13 durch Dschihadisten. Oder dass inzwischen Ampel-LEDS für „Evolutionsbremsen“ am Smartphone in den Boden eingebaut werden. Wer früher als Torpfosten nicht mitspielen durfte, der krempelt heute als Vollpfosten mit Spracherkennung und Mitteln zur Selbstüberhöhung durch Selfies unser Miteinander komplett um. Die digitale „Mogelpackung mit Horrortrip“ entsetzt sogar die meisten von jenen, die sie erfunden haben. Politisch herrscht aber weiter „Bedenken second“ und das ist ebenso bedenklich wie die zu erwartende Vernichtung von 3,5 Arbeitsplätzen, an denen die meisten von uns selbst mitarbeiten, die Abschaffung der Politik durch Algorithmen und die Roboter-Entsorgung von Obdachlosen in Silicon Valley.

Rassismus und Co. sind nur der Anfang vom Verlust der Empathie, weiß HG Bentzko – und wird damit goldrichtig liegen. Auch wenn der Weg der Erkenntnis dorthin weh tat und mancher Applaus mit leichtem Entsetzen versackte: Die Bergkamener klatschten den Gast in die Zugabe und zeigten, dass es vielleicht doch noch Hoffnung gibt – „echt jetzt“!




Neue Fernwärmeleitung: Töddinghauser Straße in Höhe von Kaufland für vier Wochen halbseitig gesperrt

Ab Montag, 9. September, verlegen die GSW von der Töddinghauser Straße 137 bis zur Einmündung Zentrumstraße neue Fernwärmeleitungen. Die Verlegung erfolgt im Bereich des Gehweges neben der Töddinghauser Straße und die Dauer der Maßnahme schätzen die Planer der GSW auf etwa 4 Wochen.

Aus Arbeits- und Verkehrssicherheitsgründen ist mit Arbeitsbeginn bis zur Fertigstellung der Baumaßnahme eine halbseitige Sperrung der Töddinghauser Straße in Fahrtrichtung Kamen erforderlich.

Die GSW bitten hierfür um Verständnis.




beta: Zwei neue Auszubildende zur Bauzeichnerin

Angelina Wiebe (inks) und Anusiya Amirthalingam

Beim Bergkamener Bauträger beta Eigenheim GmbH erhalten zwei jungen Frauen das Rüstzeug für ihre Karriere. Für Angelina Wiebe (21, links) und Anusiya Amirthalingam (23) der Startschuss ins Berufsleben. Für beide begann an diesem Tag die Ausbildung zur Bauzeichnerin.

Angelina Wiebe (21) hat bereits als Kind ihre Vorliebe für das Zeichnen entdeckt. Da sie sich früh dafür interessiert hat, wie Häuser konstruiert und gezeichnet werden, war die Wahl des Ausbildungsberufs nur folgerichtig. Anusiya Amirthalingam aus [hier bitte Wohnort] freut sich ebenfalls auf die dreijährige Ausbildung. In ihrer Freizeit ist sie vor allem sportlich unterwegs: Die aktive Hobbyfußballerin interessiert sich auch für Tanzen und Taekwondo.

Während Angelina Wiebe und Anusiya Amirthalingam ihre Ausbildung gerade erst begonnen haben, hat für drei beta Mitarbeiter das Pauken – zumindest vorerst – ein Ende: Julius Müller, Jasmin Barczewski und Siripron Khamkhom haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und wurden in unbefristete Arbeitsverhältnisse übernommen. Julius Müller ist nun Bauzeichner und verstärkt ab sofort das Team in der Planung. Jasmin Barczewski und Siripron Khamkhom sind als Kauffrauen für Büromanagement in der Verwaltung tätig: Jasmin verstärkt die Auftragsbearbeitung, Siripron Khamkhom kümmert sich um Innenraumkonzepte.




Wieder Pflege- und Wohnberatung im Haus der Mitte in Rünthe

Anne Kappelhoff

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 12. September von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Haus der Mitte in Rünthe, Kanalstraße 7 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter Tel. 0 23 89 / 781 957 möglich.

Bei der kostenlosen und anbieterunabhängigen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls parat haben die Berater Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote oder zur Finanzierung von Hilfsangeboten Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Nach „Notlandung“ wird entkräftete Zwergfledermaus wieder aufgepäppelt

Diese entkräftete Zwergfledermaus wird jetzt mit Mehlwürmern wieder aufgepäppelt.

So nah kommt man Fledermäusen in Bergkamen nur selten. Am Mittwochabend stürzte dieses kleine Flattertier „aus dem Himmel“ auf einen gepflasterten Gartenweg in einem Garten in Weddinghofen. Die Diagnose der Ersthelfer, die Fledermaus entdeckt hatten: ein Flügelknochen ist gebrochen.

Dies konnte ein Fledermaus-Experte, zudem das Tier gebracht wurde, nicht betätigen. Die Flügel seien Ordnung, stellte er nach einer Untersuchung fest. Das Tier sei aber völlig entkräftet. Und nicht nur dies: Es sei selbst für ein Zwergfledermausweibchen viel zu klein und mit nur 3,4 Gramm Gewicht viel zu leicht. Normalerweise bringen Zwergfledermausweibchen 6 bis 8 Gramm auf die Waage. Als wahrscheinliche Ursache für diese Fehlentwicklung machte er das geringer werdende Nahrungsangebot aus. 70 Prozent der Insekten seien inzwischen verschwunden.

Das Tier wird jetzt in der Obhut des Fledermausexperten mit einem Stärkungsmittel für Katzen und Hunden sowie mit Mehlwürmern aufgepäppelt. Wenn es wieder zu Kräften gekommen ist, soll das Zwergfledermausweibchen dort wieder in Freiheit gelassen werden, wo es Mittwochabend abgestürzt ist.

Ebenfalls am Mittwoch hat die Bundesregierung ein Gesetz zum Schutz der Insekten und für das Tierwohl verabschiedet. Hoffentlich kommt dieses Gesetz nicht zu spät.




Probealarm im Bergkamener Stadtgebiet: Nur eine Sirene hat überhauptnicht funktioniert

Der heutige stadtweite Probesirenenalarm anlässlich des 3. landesweiten Warntags ist abgeschlossen. Das Ergebnis: 18 Sirenen haben einwandfrei funktioniert, eine Sirene hat eingeschränkt funktioniert (Heulton nicht ausgelöst) und eine  Sirene hat nicht funktioniert

Die Warn-App „Nina“ hat pünktlich ge- und entwarnt.

Bürgermeister Roland Schäfer ist zufrieden mit dem Ergebnis: „Es zeigt sich, wie sinnvoll die wiederholten Probealarme sind. So können wir fehlerhafte Sirenen zeitnah erkennen und sind im Ernstfall gut aufgestellt. Die fehlerhaften Sirenen werden jetzt unmittelbar überprüft, damit sie schnellstmöglich wieder einwandfrei funktionieren“. so Schäfer. „Herzlich bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei den unterstützenden Beschäftigten der Stadtverwaltung sowie dem Kreis Unna als Koordinator der Probealarme. Auch möchte ich mich bei unserer Bürgerschaft für das entgegengebrachte Verständnis und die bewahrte Ruhe bedanken.“ so Bürgermeister Roland Schäfer weiter.

Ich bin mir bewusst, dass Alarmsignale – insbesondere durch Sirenen – sehr wohl Angst verbreiten können. Diese Signale sind immer ein Zeichen dafür, dass gerade etwas passiert, wovor sich die Bevölkerung schützen muss. Bleiben wir allerdings ruhig und halten uns an die Anweisungen, die uns in solchen Momenten gegeben werden, so ist das der beste Schutz. Und je häufiger die Bevölkerung übt, desto geringer das Risiko. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch die nächsten landesweiten Warntage im März und September 2020 genauso routiniert meistern werden.“ so Roland Schäfer abschließend.

Hintergründe:

Großbrände, Hochwasser, Stromausfälle oder andere akute Gefahren können dazu führen, dass viele Menschen gleichzeitig gewarnt werden müssen. Über Radio, Internet oder das Fernsehen wird eine Vielzahl von Menschen erreicht, aber lange noch nicht alle.

Aus diesem Grund hat sich die Landesregierung entschieden, weitere Alarmsysteme zu nutzen: Sirenen und Lautsprecherdurchsagen!

Damit jeder weiß, wie Sirenen klingen, werden seit 2018 landesweit 2 x (!!) im Jahr Probealarme durchgeführt. (Ab 2020 sogar bundesweit geplant)

In einem echten Alarmfall kann so die Bevölkerung schnell gewarnt werden. Dann heißt es: Ruhe bewahren und – besonders wichtig – RADIO einschalten.




Führung durch den Sportboothafen Marina Rünthe am Sonntag

Hafenrundgang: Gästeführer Detlef Göke und die Landfrauen aus Braam/Ostwennemar

Gästeführer Detlef Göke vom Bergkamener Gästeführer-Ring lädt am kommenden Wochenende wieder zu einer Hafenführung durch den Sportboothafen Marina Rünthe ein. Unter dem Motto „Lastkähne, Motoryachten, der Kanal und ein Hafen“ wird Detlef Göke dann den inzwischen weit über die Grenzen Bergkamen hinaus bekannten Hafen mit all seinen Einrichtungen und Angeboten genauer vorstellen.

Dazu steht Göke am kommenden Sonntag, 8. September, um elf Uhr im Westen des Hafengebietes am Wendeplatz vor dem Restaurant „Am Yachthafen“ (California) am Hafenweg bereit, um von dort aus alle interessierten Besucher und Besucherinnen auf einen etwa zweistündigen Rundgang durch den Hafen mitzunehmen.

Für die Teilnahme an der Führung ist pro Person ein Kostenbeitrag von drei Euro zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme frei. Eine Voranmeldung ist nicht erfor-derlich. Die Führung findet allerdings nur statt, wenn sich am Sonntagvormittag mindestens fünf interessierte Personen am vorgesehenen Ausgangspunkt einfinden.




Führung über den früheren Bergkamener Gemeindefriedhof am Sonntag

Friedhöfe erzählen auch einiges über die Geschichte Bergkamens: Auf dem Ehrenfriedhof in Bergkamen-Mitte haben zahlreiche zivile Opfer des Bomberangriffs vom 11. September 1944 ihre letzte Ruhestättegefunden

Der Friedhof der einstigen „Alt“-Gemeinde Bergkamen steht am kommenden Sonntag, 8. September, ab 15.30 Uhr im Mittelpunkt des Interesses bei einer barrierefreien und rollstuhl-gerechten Themenführung des Gästeführerrings, die Gästeführer Gerd Koepe durchführt. Gestartet wird zu dem etwa eineinhalbstündigen Rundgang vom Südeingang des Friedhofes an der Landwehrstraße in Bergkamen-Mitte.

Alte Friedhöfe sind in aller Regel immer auch Orte von besonderer kulturhistorischer Bedeu-tung, an denen sich oft in überraschender Weise und Vielfalt die Facetten örtlicher Geschich-te widerspiegeln. Das gilt, wie Koepe im Rahmen der Führung deutlich machen wird, auch für den bereits 1903 angelegten Friedhof der früheren Gemeinde Bergkamen.

Die Teilnahme an der Führung kostet je drei Euro pro Person, für Kinder bis zu zwölf Jahren sie kostenfrei. Die Führung findet allerdings nur statt, wenn sich vor ihrem Beginn mindestens fünf interessierte Personen am vorgesehenen Startpunkt am Südeingang des Friedhofs an der Landwehrstraße in Bergkamen-Mitte einfinden.