An jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! – Vortrag über ganzheitliche Zahnheilkunde in der Ökologiestation

Die Bönener Zahnärztin Dr. Christine Diebener erläutert am Montag, 23. September, in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil die Zusammenhänge zwischen Zähnen und Organen. Außerdem stellt sie verschiedene Test- und Diagnoseverfahren vor, mit deren Hilfe die Auswirkungen von zahnärztlichen Materialien auf den Körper untersucht werden können.

Zentrale Bedeutung kommt der Prävention zu, denn Karies- und Paradontose-Prophylaxe sind die beste „ganzheitliche“ Behandlung. Richtige Ernährung und die Bedeutung der Vitalstoffe werden angesprochen. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt: das Thema Angst!

Der zweistündige Vortrag beginnt um 19.30 Uhr und kostet 5,- Euro je Teilnehmer. Eine Anmeldung ist bis zum 16. September unter 02389-980911 beim Umweltzentrum Westfalen möglich.




Schwerer Verkehrsunfall auf der A1 – Frau verstorben

Am Freitag kam es auf der A1 zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine beteiligte Frau erlag am Wochenende ihren Verletzungen.

Nach jetzigem Ermittlungsstand fuhr ein 80-jähriger Mann aus Hessen gegen 10.10 Uhr von der A44 auf die A1 in Fahrtrichtung Bremen auf.
Aus bis jetzt nicht geklärten Gründen kollidierte er anschließend auf der rechten Spur der A1 frontal mit dem Heck eines verkehrsbedingt stehenden Sattelaufliegers, eines 45-jährigen Mannes aus Weißrussland.

Der 80-jährige sowie die 77-jährige Beifahrerin (ebenfalls aus Hessen) wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Die 77-jährige Frau erlag am Wochenende ihren Verletzungen. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von circa 25.000 Euro.




Gassi gehen mit dem Hund vom Chef? – „Dr. Azubi“ gibt Tipps für Berufsstarter

Online-Sprechstunde: Unter www.dr-azubi.de bekommen Berufsanfänger eine individuelle Beratung zu Fragen rund um die Ausbildung.
Foto: NGG

Unbezahlte Überstunden, Lernen ohne Ausbilder, Gassi gehen mit dem Hund vom Chef: Bei längst nicht jedem der rund 7.400 Auszubildenden im Kreis Unna geht es in der Lehre mit rechten Dingen zu. Wichtige Infos dazu, was erlaubt ist und was nicht, gibt das Portal „Dr. Azubi“: Unter www.dr-azubi.de bekommen Berufsstarter Tipps, was sie bei Scherereien im Job tun können. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nach dem Start des neuen Ausbildungsjahres hingewiesen.

Nach Einschätzung der NGG Dortmund trauen sich viele Azubis nicht, Missstände im Betrieb anzusprechen. „Genau hier setzt die Online-Sprechstunde an. Bei ,Dr. Azubi‘ kommen die Fragen in die Hände von Experten für die jeweilige Branche. Sie melden sich flott – in der Regel bis zum nächsten Tag – mit Tipps zurück“, sagt NGG-Geschäftsführer Manfred Sträter.

Besonders viele Probleme gebe es etwa in Gaststätten, Fleischereien und Bäckereien. So gaben im aktuellen Ausbildungsreport des DGB in Nordrhein-Westfalen 84 Prozent aller angehenden Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk an, Schichtarbeit zu leisten. Fast die Hälfte der künftigen Hotelfachleute klagt darüber, auch außerhalb der Ausbildung für den Chef erreichbar sein zu müssen. Mehr als ein Drittel aller Azubis in Nordrhein-Westfalen macht laut Bericht regelmäßig Überstunden.




Illusionen, Träume und Wahrheiten in Kunstwelten aus 3D

Eine aufregende dreidimensionale Entdeckungstour bietet die neue Ausstellung in der sohle 1.

Illusionen aus Farrbe und Formen faszinieren.

Krakententakel in mikroskopischer Nahaufnahme, unendlich vergrößert? DNA-Stränge, unergründliche Zelleninnereien oder doch einfach nur zerplatztes Kaugummi? Jesus Christus mit Mona Lisa vermischt beobachtet von den Augen der Damen mit dem Hermelin? Falsch gesehen und/oder falsch gedacht! Was das Auge in der Galerie sohle 1 aktuell zu erkennen vermeint, ist bloße Illusion. Geschaffen aus Zehntausenden von bunten Zahnstochern, Silikon und gedrehten Drähten. Ausschließlich in 3D.

Mitten hinein in die Installationen: Die Besucher auf Entdeckungstour.

Es ist wahrlich eine „außergewöhnliche Ausstellung mit außergewöhnlichen Künstlern“, die Kulturdezernent Mar Alexander Ulrich dort am Samstag eröffnen durfte. Ein Zusammentreffen von Kunstwerken, deren Erschaffer sich zwar aus Düsseldorf kennen, aber noch nie zusammen ihre Kreativität präsentiert haben. Eine Kollision der Welten, die Spaß macht – nicht nur optisch, sondern auch für die Imagination. Stets von einer neuen Seite zeigen sich die Frauengesichter von Maxim Wakultschik und Installationen von Aljoscha, fließen, tropfen, gleiten, rutschen und schweben die Perspektiven vor dem Auge dahin und sind kaum zu fassen. Was gerade noch wie ein monströses Tiefseewesen anmutete, verwandelt sich einen halben Schritt weiter in ein Faszinosum aus mathematisch zerlegten Strukturen. Nichts ist hier, wie es scheint.

Von Verbindungen, Akribie und Verwirrungen

Die Kunsthistorikerin Nathalie Krall entdeckte Ungeahntes.

Nicht weniger faszinierend wie das kognitive Erlebnis war die Interpretation von Kunsthistorikerin Nathalie Krall. Was sie aus den Werken herauslas, glich einer eigenen Kunstform für sich – zum Glück bald in gedruckter Form direkt vor den Werken nachzulesen. Denn aus ihr sprudelte geradezu heraus, was mancher kaum zu denken wagte. Fast chirurgisch sezierte sie aus den Werken „ein ganzes Universum verbundener Elemente“ heraus – „dynamisch, vielseitig, eklektisch“, randvoll mit „Recherche, Forschung, Überlegung“.

Erinnerungen zum Mitnehmen: Farbige Zahnstocher für den künstlerischen Selbstversuch.

Begonnen haben Aljoscha wie Maxim Wakultschik mit der Malerei. Beide fanden schnell den Weg von der Fläche in die Dreidimensionalität. Aljoscha mit zufälligen Formen, die auf der Farbpalette wuchsen und schließlich in Acrylglas, Silicon und Draht von einer anfangs unbekannten Form in utopische Modelle neuartiger Lebensformen wuchsen. Die Liebe zur Mathematik und zum Geduldsspiel ist bei Maxim Wakultschik nicht zu übersehen. Er zersplittert die „Fläche in kleinste Einzelteile“ und schafft beinahe etwas ähnliches wie „Verpixelungen“. Bis zu 58.000 Holzstäbchen formen sich tatsächlich zunächst am Computer zum fertigen Bild – „unter Berücksichtigung aller Wahrscheinlichkeiten“. Visuelle Verwirrung und Illusionen schaffen auch die fast „überirdisch schönen Frauengesichter“, die ihren Ausdruck ständig verändern, eine Aura des Unerreichbaren schaffen und bei den Alten Meistern Anleihen schaffen.

Faszinierende Porträts mit vielseitigen Perspektiven.

750 Farbtöne hier, Spiel mit Licht und Schatten hüben wie drüben. Beide versuchen in der Zerlegung des großen Ganzen in die Kleinteiligkeit oder umgekehrt „Bünde der Gesellschaft zu schaffen“, Gegenmittel für Ängste und Phobien, im Zufall die Hoffnung zu entdecken. Wie all das in Diversität und Inklusion münden kann: Eine Lektüre der Deutung lohnt sich mindestens so sehr wie der Streifzug durch die Ausstellung. Mitten hinein in die 3D-Welten „Bioethical Aberrations“ und „Polymorphismus“, denn die üben eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus.

 

 

 

 




Vier Einsätze der Bergkamener Feuerwehr am Samstag

Vier Einsätze fuhr am Samstag die Bergkamener Feuerwehr. Im Einzelnen sind dies:

03.03 Uhr Einheit Bergkamen – Rünthe
BAB 1 Rastplatz An der Landwehr = LKW verliert Betriebsstoffe. Der Einsatz konnte nach der Rückmeldung der Polizei auf der Anfahrt abgebrochen werden.

09.50 Uhr Einheiten Bergkamen – Overberge und Weddinghofen
Friedhofstr. in Overberge = Unklare Rauchentwicklung. Es handelte sich um ein Nutzfeuer in einem Behältnis. Kein Einsatz für die Feuerwehr.

13.34 Uhr Einheit Bergkamen – Weddinghofen
Häupenweg / Parkplatz Wellenbad = Defekte Ölwanne an einem PKW. Es musste durch die Feuerwehr eine Ölspur beseitigt werden.

15.17 Uhr Einheiten Bergkamen – Weddinghofen
Häupenweg = Hund im PKW eingeschlossen. Laut Meldung zeigte das Tier schon Anzeichen einer Überhitzung. Die Feuerwehr musste nicht tätig werden, da der Fahrzeughalter letztlich vor Ort erschienen ist.




„Spalten, behauen, schnitzen“ – Holzworkshop für Kinder und Jugendliche im Römerpark Bergkamen

In den Herbstferien, vom 14. bis 18. Oktober, jeweils von 10-15 Uhr, bietet der Förderverein des Stadtmuseums Bergkamen für interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren einen außergewöhnlichen Holzworkshop im Römerpark Bergkamen an.

Das Material „Holz“ eignet sich hervorragend zum Herstellen von unterschiedlichen Gegenständen. Die zahlreichen Verarbeitungsmöglichkeiten kannten seit langer Zeit auch die Germanen. Sie nutzten das Holz beispielsweise für Holzschindeln, fertigten daraus Alltagsgegenstände und stellten Speere her. Die alten germanischen Techniken der Holzverarbeitung probieren die Teilnehmer/innen in dem Workshop aus. Sie spalten und behauen u.a. Holz für Speere, stellen Holzschwerter her und schnitzen eigene Löffel. Begleitet wird die Ferienaktion, die im Rahmen des Landesprojektes „Kulturrucksack NRW“ stattfindet, vom erfahrenen Holzbildhauer und Tischlermeister Jörg Steinhauer.

Die Teilnahmegebühr einschließlich Material beträgt 20 €. Für einen kleinen Mittags-imbiss wird gesorgt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt das Stadtmuseum Bergkamen unter der Telefonnummer 02306/3060210 entgegen.




„Tatort“ Ikea-Kasse: Freundinnen auf Diebestour

von Andreas Milk
Seit Ikea im Kamen Karree die SB-Kassen in Betrieb genommen hat, kriegt es das Kamener Amtsgericht immer mal wieder mit Leuten zu tun, die Ware an der Kasse vorbei mogeln wollten. Diesmal nahm eine junge Frau aus Münster auf der Anklagebank Platz: Saskia W. (Name geändert) war am 6. November vorigen Jahres mit einer Freundin zum Shoppen gefahren. Die beiden hatten laut Anklage ein ganz besonderes Schnäppchen im Sinn: Von 16 Billig-Artikeln – der Großteil davon waren Gläser zu 99 Cent – lösten sie die Preisetiketten und klebten sie auf 16 Nicht-ganz-so-billig-Artikel. Diese 16 Artikel und einen weiteren zogen sie über den SB-Scanner. Zwei weitere Artikel „vergaßen“ sie zu scannen. Unterm Strich: Ware, die regulär 250 Euro kosten sollte, hätte das Duo für knapp 63 Euro bekommen – wenn die Sache nicht aufgeflogen wäre.

Saskia W. saß nun allein vor dem Richter. Ihre Komplizin, bisher nicht vorbestraft, war mit einer Verfahrenseinstellung gegen Zahlung einer Buße davon gekommen. Saskia W. dagegen hatte vor ein paar Jahren schon wegen drei Diebstählen vor dem Jugendrichter gestanden. Inzwischen hat sie das 21. Lebensjahr vollendet. Das bedeutet zwingend: Erwachsenenstrafrecht.

Ihre Freundin und sie seien nicht mit der Absicht zu klauen nach Kamen gefahren, erzählte sie. Das Ganze habe sich vielmehr aus der Situation ergeben: Bummeln, schöne Sachen sehen, sich seines knappen Budgets bewusst werden… – und letztlich auf eine doofe Idee kommen. Seit sie geschnappt worden sei, habe sie viel nachgedacht – und sei sich sicher: „Das war das letzte Mal.“

Der Richter gewann „einen ganz positiven Eindruck“ von ihr – zumal sie alles zugegeben und nicht den Versuch gemacht habe, alles auf die (abwesende) Freundin zu schieben. Das Urteil: 1.200 Euro Geldstrafe – was einem satten Netto-Monatseinkommen der Münsteranerin entspricht. Sie und ihre Mittäterin hatten außerdem je 100 Euro „Fangprämie“ an Ikea gezahlt.




10 Jahre Blasorchester Bergkamen: Jubiläumskonzert am 22. 9. im studio theater

BOB beim Probenwochenende.

Das sinfonische Blasorchester der Musikschule, besser bekannt unter dem Namen BOB – Blasorchester Bergkamen – ist gleich zu Beginn des Schuljahrs mit einem Arbeitswochenende in die Probenarbeit gastartet. Gut dreißig Holz- und Blechbläser mit Instrumenten von der Piccoloflöte bis zur Tuba sind von Freitag bis Sonntag in der Jugendherberge Nottuln im Münsterland eingekehrt und haben in Tutti- und Registerproben das musikalische Programm für das Jubiläumskonzert am 22. September im studio theater Bergkamen vorbereitet. Das vom Förderkreis der Musikschule bezuschusste Probenwochenende in der frisch renovierten Jugendherberge bot für das Orchester optimale Bedingungen, da die Probenräume im be-nachbarten Gymnasium eine sehr gute Akustik für Klangkörper dieser Größe bieten.

Innerhalb des 50jährigen Jubiläums der Musikschule feiert das BOB an diesem Tag sein 10jähriges Bestehen. Der Hintergrund ist, dass die Gründung des Klangkörpers in der Pro-jektwoche zum 40 jährigen Jubiläum der Musikschule erfolgte. Die Bläser der Musikschule trafen sich damals am 22. September 2009 unter dem Titel „Angeblasen – Projekt Blasor-chester“ zu einer dreistündigen Probe mit anschließendem Konzert. Die Resonanz der anwe-senden Zuhörer und Spieler war so groß, dass sich die Beteiligten zur Gründung eines regel-mäßig probenden Orchesters entschlossen. Seitdem probt das Orchester im zweiwöchentli-chen Turnus abwechselnd mit der Big Band der Musikschule „Triple B“. Die Leitung des Or-chesters liegt seit der Gründung bei Thorsten Lange-Rettich, dem stellvertretenden Leiter der Musikschule. Unterstützt wird er bei dieser Arbeit von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die Stimmprobenarbeit übernehmen und teilweise bei Konzerten und Auftritten mitspielen. Regelmäßig spielt das Orchester in Bergkamen, traditionell bei der jährlichen Orchestermati-nee der Musikschule in der Adventszeit und seit einigen Jahren beim Hafenfest, im vergan-genen Jahr auch im Rahmen Klassiksommers vor dem Bergkamener Rathaus. Vor zwei Jahren ist das BOB auf Einladung der Stadt Dortmund im Orchesterzentrum in Dortmund, gemeinsam mit „Brass & Wind“, dem Blasorchester der Dortmunder Musikschule bei dessen Jubiläumskonzert aufgetreten. Die Musiker von „Brass & Wind“ sind deshalb mit ihrem musi-kalischen Leiter Kevin Godden auch als Gäste beim Jubiläumskonzert am Sonntag, 22. Sep-tember, 11 Uhr im studio theater bergkamen eingeladen und werden einen Teil des rund zweistündigen Programms bestreiten.

Das BOB hat für seinen Programmteil anspruchsvolle sinfonische Blasmusik ausgesucht, dies sind teilweise Originalkompositionen von Alfred Reed und Steven Reineke und Bearbei-tungen bekannter Werke, wie „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“. Das von der spanischen Musik inspirierte Stück „El Cid“ von Bert Appermont gibt dem Orchester die Ge-legenheit, den talentierten Trompeter Nico Wellers an der Solo-Trompete zu begleiten. Nico Wellers war Absolvent der Förderklasse der Musikschule und wird das Orchester nach sei-nem Abitur jetzt verlassen.




Melde-App fürs Handy gegen illegalen Müll im Stadtgebiet

So sieht es oft aus an den Wertstoffcontainern im Stadtgebiet.

Illegal entsorgter Müll im Stadtgebiet ist immer ein Aufreger. Einige machen ein Handy-Foto und posten es auf Facebook und andere schreiben eine Mail ans Rathaus (buergermeister@bergkamen.de). Künftig könnte eine App fürs Smartphone es in Bergkamen noch einfacher machen, solche Missetaten der Stadtverwaltung zu melden. Die Einführung solch einer Beschwerde-App möchte die SPD-Fraktion jetzt prüfen lassen und hat einen entsprechenden Antrag für die nächste Ratssitzung am 26. September gestellt, wie Fraktionschef Bernd Schäfer am Freitag erklärte.

„Mit Hilfe der App soll es Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht werden, so unkompliziert wie möglich von Unterwegs Anregungen und Informationen an die Verwaltung zu melden – egal ob es sich dabei beispielsweise um ein Schlagloch, illegalen Müll oder auch Beschädigungen und Beschmutzungen im öffentlichen Raum handelt“, heißt es dazu in der Antragsbegründung. Die App sollte in der Lage sein, Beweisfotos, den Standort über GPS und einen kurzen Text an die Stadtverwaltung zu melden.

Solche Apps gibt es bereits. Zum Beispiel in Essen. Dort können die Bürgerinnen und Bürger auf der Homepage der Stadt nachverfolgen, ob der Müll bereits beseitigt worden ist.

In Waltrop kann die App noch mehr. „Mit der App haben die Nutzer alle Stadt-News, Infos, Verwaltungs-Kontakte und Veranstaltungstermine in der Tasche“, heißt es dort auf der Homepage.




Country-Gartenfest im Garten-Center röttger

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Am Freitag, 13. September, veranstaltet das Garten-Center röttger erstmals ein „Country Gartenfest“. Die Veranstaltung beginnt um 19Uhr, der Eintritt ist frei. Für die Musik sorgt ein Duo: Bernd Böhne mit Begleitung.

Aktuell läuft eine Verlosung unter dem Motto „Gratis dabei sein!“ Der Gewinn gilt für eine Gruppe von fünf Personen. Essen vom Grill und Getränke gibt es für dieser fünf Personen gratis!

Die Teilnahme an der Verlosung ist noch bis zum kommenden Montag, 9. September, möglich. Bewerbung an kontakt@gartencenter-roettger.de




Frisiert ist frisiert – und ein Roller keine Stereoanlage

von Andreas Milk
Seine Verteidigungsrede klang zwar ganz einleuchtend. Aber vor dem Kamener Amtsgericht hatte der 62-jährige Günter K. (Name geändert) aus Bergkamen damit keinen Erfolg. Angeklagt war er, weil er im Juni mit einem frisisierten Motorroller durch die Stadt gekurvt war, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein. Er sei niemals schneller als 25 km/h gefahren, vesicherte er. Er verglich den Roller mit seiner Stereoanlage: Die drehe er auch nicht bis zum Anschlag auf.

Der Richter belehrte ihn: So ein motorisiertes Gefährt, das in der Lage sei, schnell zu fahren, sei entsprechend führerscheinpflichtig – völlig egal, ob derjenige, der gerade drauf oder drin sitzt, das Höchsttempo ausreizt oder nicht. Günter K., der 2017 schon wegen Trunkenheit im Verkehr aufgefallen war, muss für die Rollerfahrt eine Geldstrafe von 1.200 Euro zahlen. Eine Führerscheinsperre verhängte der Richter nicht. Er vertraue darauf, dass das Straßenverkehrsamt im Fall des Falles schon angemessen entscheiden werde. K. hatte erklärt, am Erwerb einer Fahrerlaubnis sowieso kein Interesse zu haben.