Stiftung der Wohlfahrtspflege NRW unterstützt das neue Zentrum der Alevitischen Gemeinschaft mit 83.000 Euro

Landtagsabgeordneter Rüdiger Weiß (2. v. l.) und Rüdiger Weiß und der Vorsitzende der Gemeinde Ismail Koc (3. v. l.) auf der Baustelle des neuen interkulturellen Begenungszentrums in Weddinghofen.

Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW unterstützt die Alevitische Gemeinschaft Kreis Unna e.V. in Bergkamen mit 83.000 € bei der Ausstattung eines Quartierszentrums, das zurzeit an der Buchfinkenstraße in Weddinhofen entsteht.

Ursprünglich befand sich an gleicher Stelle ein Konsum, der nach langem Leerstand von der Alevitischen Gemeinde gekauft und umgebaut wurde. 2006 wurde dann das Vereinszentrum eröffnet, dass auch anderen Gruppen und Vereinen des Stadtteils offen stand.

Landtagsabgeordneter Rüdiger Weiß besuchte jetzt den Rohbau und begrüßte die Zuwendung durch die Stiftung Wohlfahrtspflege. Wörtlich erklärte er: „Die Zuschüsse der Stiftung Wohlfahrtspflege sind eine tolle Nachricht für Bergkamen. Die Fördermittel kommen genau dort an, wo ein echter Beitrag für die Unterstützung sozial benachteiligter Menschen geleistet wird.

Die Alevitische Gemeinschaft in Bergkamen leistet einen großartigen Beitrag für einen toleranten, offenen Umgang miteinander – unabhängig von Herkunft oder sozialem Status. Eine gerechte, solidarische Gemeinschaft ist auf solche Einrichtungen und Initiativen angewiesen. Wir können stolz auf das große soziale Engagement in Bergkamen sein.

Der Kreis Unna und die Stadt Bergkamen können sich glücklich schätzen und stolz auf das neue interkulturelle Begegnungszentrum der Alevitischen Gemeinde sein.“




Coronavirus: Zahl der aktuell Infizierten hat sich seit Dienstag im Kreis Unna um sechs verringert

Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten hat sich im Kreis Unna seit Dienstag aktuell um sechs auf 45 verringert. In Bergkamen liegt sie weiter konstant bei sechs. Weiterhin werde sechs Personen aus dem Kreis Unna in einem Krankenhaus behandelt.

Aktuell Infizierte*

25.05.2020 | 15 Uhr 26.05.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 6 6 +0
Bönen 4 2 -2
Fröndenberg 0 0 +0
Holzwickede 1 1 +0
Kamen 2 2 +0
Lünen 16 14 -2
Schwerte 9 8 -1
Selm 1 2 +1
Unna 9 7 -2
Werne 3 3 +0
Gesamt 51 45 -6

Infizierte stationär

25.05.2020 26.05.2020 Differenz (+/-)
Kreisweit 6 6 +0

Gesundete

25.05.2020 | 15 Uhr 26.05.2020 | 15 Uhr Differenz (+/-)
Bergkamen 28 28 +0
Bönen 18 20 +2
Fröndenberg 136 136 +0
Holzwickede 24 24 +0
Kamen 19 19 +0
Lünen 130 130 +0
Schwerte 79 80 +1
Selm 53 53 +0
Unna 50 52 +2
Werne 51 51 +0
Gesamt 588 593 +5

Verstorbene

Gesamt
Bergkamen
Bönen
Fröndenberg 20
Holzwickede 1
Kamen
Lünen 4
Schwerte 5
Selm 2
Unna
Werne 2
Gesamt 34

COVID-19 in Meldebogen aufgenommen

Das leuchtet ein: Erkrankt jemand an einer meldepflichtigen, weil gefährlichen Krankheit muss die Gesundheitsbehörde so schnell wie möglich Bescheid wissen.

Dass dies klappt, dafür sind vor allem behandelnde Ärzte und Krankenhäuser verantwortlich. Die Meldewege sind festgelegt und der Meldebogen des Landes NRW nun aktualisiert: Coronavirus Krankheit 2019 (COVID-19) wurde als neuer Punkt eingefügt. Das Formular steht ab sofort zum Download zur Verfügung.

Constanze Rauert / Kreis Unna




Gesamtschule bei den Anmeldungen weit vorn – Gymnasium auf dem „2. Platz“

Die Willy-Brandt-Gesamtschule ist bei den Schülerinnen und Schülern der 4. Klassen der Bergkamener Grundschulen die beliebteste Schule. 131 Kinder wurden dort im Frühjahr für die neuen 5. Klassen angemeldet. Dahinter folgt mit Abstand das Städt. Gymnasium mit 76 Anmeldungen plus zwei Anmeldungen aus einer Nachbarstadt. Die Realschule Oberaden kommt auf 52 Anmeldungen und die Freiherr-vom-Stein-Realschule. Hinzu kommen noch 25 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf Elf besuchen nach den Sommerferien eine Realschule und 13 die Willy-Brandt-Gesamtschule.

Mit dem Ergebnis der Anmeldeverfahrens wird sich am 10. Juni der Bergkamener Ausschuss für Schule, Sport und Weiterbildung befassen. 60 Schülerinnen und Schüler wechseln zu einer weiterführenden Schule in den Nachbarstädten. Im Gegensatz zu früheren spielt Kamen nur noch eine untergeordnete Rolle. Acht Kinder werden dort zum Gymnasium gehen und zwei zur Gesamtschule. An eine Schule in Lünen wechseln acht Kinder. Ein Kind wird die Waldorf-Schule in Hamm besuchen.

Den größten Teil der Pendler zieht es nach Werne. 16 wurden an der Sekundarschule angemeldet, acht am Anne-Frank-Gymnasium und 18 am Christophorus-Gymnasium.




GSW verlegen an Kleiweg und Erich-Ollenhauer-Straße neue Strom- und Gasleitungen

Die GSW beginnen ab dem 02. Juni mit einer Modernisierung des Strom- und Gasnetzes entlang des Kleiwegs und eines Teils der Erich-Ollenhauer-Straße zwischen Kleiweg und Jahnstraße. Dabei wird eine 2.200 Meter lange Erdgasleitung verlegt sowie Stromkabel auf einer Strecke von etwa 1.200 Meter. Die Verlegung erfolgt teils in offener Bauweise und teils im Horizontalspülbohrverfahren.

Beginnen werden die Arbeiten am Kleiweg zwischen der Straße Lüttke Holz und Erich-Ollenhauer-Straße. Die Dauer der Baumaßnahme schätzen die GSW auf etwa fünf Monate.

„Während der Baumaßnahme wird es zu kleineren Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die GSW bitten hierfür um Verständnis“, heißt es in der Mitteilung des Versorgungsunternehmens.




Coronavirus: Kaum Änderungen bei den Fallzahlen im Kreis Unna und in Bergkamen

Heute gab es erneut keine großen Änderungen bei den Corona-Zahlen im Kreis Unna: Fünf weitere Personen gelten wieder als genesen. Eine Korrektur in der Gesamtstatistik verbessert die Statistik auf um minus eins auf 672. In Bergkamen sind weiterhin sechs Personen erkrankt und 28 wieder genesen.

Die Zahl der als mit dem Coronavirus infiziert gemeldeten Menschen stagniert seit Tagen. Diese Entwicklung ist Anlass für die Kreisverwaltung, die Taktung der Update-Veröffentlichungen anzupassen. Die Aktualisierung der Tabelle sowie weitere Informationen gibt es ab sofort montags bis freitags. An den Wochenenden (samstags, sonntags) und an Feiertagen sind keine Updates mehr vorgesehen. Sollte sich die Situation grundlegend ändern, wird der Rhythmus für Veröffentlichungen entsprechend angepasst.

Förderschulen starten wieder

Nachdem Anfang Mai an den Grundschulen und Primarstufen der Förderschulen der Unterricht wieder begonnen hat und auch am Förderzentrum Unna sowie dem Förderzentrum Nord Schüler*innen wieder unterrichtet werden, geht für Schüler*innen an den Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung (GE) der Unterricht ebenfalls wieder los.

Am Mittwoch, 27. Mai starten Kinder und Jugendliche der Karl-Brauckmann-Schule in Holzwickede und Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen-Heil wieder mit dem Unterricht.

Der Unterricht findet in kleinen Gruppen statt, auf Abstandsregeln wird geachtet, die Mittagsverpflegung ist organisiert und auch die Fahrpläne für den Schülerspezialverkehr werden angepasst. Wie die Schulen die Vorgaben des Schulministeriums umsetzen, darüber wurden Eltern und Schüler bereits von den Schulen informiert. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der jeweiligen Schule.  PK | PKU




Tod auf der A 2: Haft auf Bewährung für LKW-Fahrer

von Andreas Milk
Elf Monate nach einem tödlichen Unfall auf der A 2 am Kamener Kreuz ist ein Lastwagenfahrer aus Litauen heute verurteilt worden: Ein Jahr Haft wegen fahrlässiger Tötung, ausgesetzt zur Bewährung. Das geschah in Abwesenheit des Angeklagten: Eine Anreise zum Termin vor dem Amtsgericht wäre kaum zu bewerkstelligen gewesen.

Passiert war der Unfall am 25. Juni 2019. Das Opfer: eine 70-Jährige aus den Niederlanden. Der LKW-Fahrer (47) war am Vormittag in Richtung Oberhausen unterwegs. Aufnahmen seiner Dashcam zeigen, dass er auf ein Stauende zu fuhr. Mit mehr als 60 Kilometern pro Stunde raste sein Sattelzug in den Wagen eines niederländischen Paars. Die Frau starb am Unfallort. Ihr Mann wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, ebenso der LKW-Fahrer.

Zum Gerichtstermin hätte unter anderem der Witwer als Nebenkläger kommen sollen. Aber Corona kam dazwischen: Der 73-Jährige erklärte, als Angehöriger einer Risikogruppe wolle er lieber zuhause bleiben. Auch für den angeklagten LKW-Fahrer schien es schwierig zu werden: Als der Termin vor rund einem Monat festgelegt wurde, galten strengere Quarantänevorschriften als heute. Sie hätten den Mann wohl sowohl bei der Einreise nach Deutschland als auch bei der Rückreise nach Litauen getroffen. Über seinen Pflichtverteidiger in Kamen sandte er einen Brief, in dem er direkt den Mann der getöteten Frau anspricht. Er drückt sein Bedauern aus, spricht von Alpträumen, die ihn seit dem Geschehen auf der A 2 quälten.

Die einjährige Haft auf Bewährung ist die härteste Strafe, die per Strafbefehl – ohne den Angeklagten vor sich zu haben – verhängt werden konnte. Auf eine Geldauflage verzichtete der Richter: Zu holen gebe es nichts – der Litauer ist längst von seinem Arbeitgeber gekündigt worden. Zwei Jahre beträgt die Bewährungsfrist. Dazu kommen nochmal drei Monate Fahrverbot.

 




Fotoaufruf des Kulturreferats: Wie frühstückt Bergkamen?  

Frühstück gibt es in vielen Varianten und als kulturübergreifendes Phänomen. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Galerie sohle 1 für zeitgenössische Kunst schreibt das Kulturreferat der Stadt Bergkamen diese Fotoaktion aus: Bergkamenerinnen und Bergkamener sind aufgerufen, ihren Frühstücksstil, ihre Frühstücksvorlieben als „Frühstücksstillleben“ zu fotografieren und an das Kulturreferat der Stadt Bergkamen zu senden.

„Stillleben Frühstück“, das kann das Brötchen- oder Müslifrühstück sein, das Frühstück am Tisch, auf dem Balkon, beim Camping, vor der Arbeit, am Wochenende, das Frühstück im Pyjama, im Kostüm, mit Porzellan oder Brettchen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

„Das getarnte Frühstück im Grünen“ von Timm Ulrichs, Stadt Bergkamen. Das gerahmte Foto zeigt das berühmte Gemälde „Frühstück im Grünen“ von Édouard Manet. Dieses Bild diente als Vorlage für ein Plakat des „bergkamener bilder-basars“, das die Vermüllung der Landschaft kritisierte. Auch heute ein aktuelles Thema.

„Die Idee zum Fotoaufruf zum Jubiläum der Galerie sohle 1 ist durch das Kunstwerk „Das getarnte Frühstück im Grünen“ von Timm Ulrichs aus dem städtischen Kunstbesitz entstanden“, so Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel. „Frühstück ist eine wichtige Mahlzeit, in Zeiten von Corona vielleicht noch mehr als vorher. Viele Menschen decken ihre Tische gern besonders ästhetisch oder arrangieren mit Tasse und Zeitung liebevoll ihr minimalistisches Kaffeegedeck – wie ein Stillleben eben.“

Das „Stillleben Frühstück in Bergkamen“ soll als Ausstellung im Sommer in der Galerie sohle 1 präsentiert werden. „Wir sind gespannt und freuen uns auf die Einsendungen, gern mit kurzen Untertiteln und Namen“, so die Kulturreferentin. „Bis zu drei Fotos können per mail oder Brief eingesandt werden.“

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2020; E-Mail kulturreferat@bergkamen.de oder Kulturreferat Stadt Bergkamen, Rathausplatz 1, 59192 Bergkamen

Weitere Informationen: www.bergkamen.de; Kulturreferat der Stadt Bergkamen: Tel. 02307 965 -263

 




Erst vor drei Wochen mit bruchsicherem Kunststoffglas ausgestattet: Buswartehalle beschmiert

Die verunzierte Buswartehalle bei Nielinger in Oberaden. Foto: Stadt Bergkamen

Nicht lange erfreuen konnten sich die Bewohner an der erneuerten Bushaltestelle „Nielinger“ am Römerberg in Bergkamen-Oberaden. Nachdem die Stadt Bergkamen vor rund drei Wochen an 22 Standorten über 260 Stück Multiplex-Holzplatten gegen bruchsicheres Kunststoffglas ausgetauscht hatte, wurde nunmehr von einem unbekannten Schmierer die erneuerte Wartehalle „verziert“.

Betriebshofleiter Stephan Polplatz: „Wir haben rd. 70.000 EUR in die Hand genommen, um den funktionellen Wetterschutz für Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs zu verbessern und dabei auch noch das Stadtgebiet optisch aufzuwerten, und nun das!“

Es wurde Strafanzeige gestellt, dem Verursacher – sofern er denn ermittelt wird – blüht ein Bußgeld und die Kosten der Wiederherstellung. Noch einmal Polplatz: „Wir hoffen, dass auch in Oberaden eine gewisse soziale Kontrolle des Gemeineigentums erfolgt. Zeugen – auf Wunsch auch vertraulich – werden gebeten, sich beim Baubetriebshof Bergkamen zu melden“.




Joint hinterm Bett: Geldstrafen für Cannabis-Besitz

von Andreas Milk
Am frühen Morgen des 21. November 2019 stand unangemeldet Besuch vor der Tür der Bergkamenerin Jessica H. (Namen geändert): Es war die Polizei. Die Beamten durchsuchten die Wohnung der jungen Frau. Das Resultat brachte ihr und ihrem Freund Markus K. eine Anklage ein: Unerlaubter Besitz von Betäubungsmitteln. Verhandelt wurde darüber jetzt vor dem Kamener Strafrichter.

In Jessica H.s Wohnung standen drei Blumentöpfe mit Cannabispflanzen, außerdem nahmen die Polizisten Beutel mit Amphetaminen mit. Hinterm Bett fand sich ein angerauchter Joint. Ein Teil der Sachen gehörte Markus K. Und nun saßen die beiden im Gericht, freundlich und geständig. Die als Zeugen geladenen Kripoleute brauchten gar nicht auszusagen: Jessica H. und Markus K. gaben alles zu, versuchten auch nicht, sich gegenseitig Schuld zuzuschieben. Allerdings versicherte Jessica H., die Cannabispflanzen seien nicht zum Abpflücken bestimmt gewesen. Vielmehr habe sie den Geruch gemocht.

Sowohl der Staatsanwalt als auch der Richter erklärten den beiden eindringlich: Marihuanapflanzen sind verboten – und das habe gute Gründe. Der Konsum könne zum Beispiel Psychosen auslösen. Legal sei Cannabis nur da, wo die Suchtgefahr keine Rolle (mehr) spiele – im medizinischen Einsatz, etwa zur Linderung der Schmerzen von Krebs- oder MS-Patienten.

Das Paar aus Bergkamen wurde zu Geldstrafen verurteilt, festgemacht an den Einkommensverhältnissen: 1.500 Euro für sie, 2.000 Euro für ihn. Beide nahmen den Urteilsspruch sofort an: Die Strafen sind rechtskräftig.




„D R I V E   m a r I N a“ Das neue Genusserlebnis an vier Wochenenden in der Marina Rünthe

„Lieblingsessen hier abholen – zu Hause genießen!“ – lautet das Motto ab kommenden Freitag auf dem städtischen Hafenplatz in der Marina Rünthe.

Wie wäre es mit Flammkuchen, Pulled Pork, Süßkartoffel-Fritten oder etwas Vegetarischem zum Abendessen? Dazu noch ein frisch gezapftes Bier oder einen leckeren Cocktail? Und als Nachtisch Crepês, Frozen Yogurt oder ein paar Schoko-Früchte? Diese und noch weitere Angebote können an den nächsten vier Wochenenden jeweils freitags bis sonntags im Zeitraum 17 – 22 Uhr bequem mit dem Auto abgeholt werden.

Das Projekt „DRIVE marINa“ ist ein Zusammenschluss verschiedener Standbetreiber, die ihre Speisen und Getränke auf eine ganz besondere Art und Weise anbieten wollen – nämlich als „Drive-In“ zur Abholung.

Schon von weitem wird man die angebotenen Speisen und Getränke auf einer großen LED-Videowand erkennen können. Sobald die Bestellung getätigt wurde geht es mit dem Auto auf den Hafenplatz. Ein kurzer Boxenstopp mit Blick auf das Hafenbecken lässt die kurze Wartezeit im Nu vergehen…

Während der Öffnungszeiten bleibt der Hafenplatz für den normalen Besucherfluss gesperrt, schließlich müssen alle Abstandregelungen eingehalten werden. Nichtsdestotrotz befindet sich an der Promenade eine weitere Servicestelle mit der Möglichkeit, Speisen und Getränke unter Beachtung aller Hygieneschutzbestimmungen zu bestellen. So kommen auch die fußläufigen und Rad fahrenden Besucher*innen auf ihre Kosten.

Die Hauptorganisation liegt in den Händen von Mario Kube, Inhaber von Rolling Cocktails GmbH, und Betreiber der Cocktailbar Liquid Liberty im Bergkamener Sportboothafen. Er und sein Team hoffen in den aktuell schwierigen Zeiten für gastronomische Betriebe auf zahlreiche Besteller!

Unterstützung findet das Vorhaben sowohl bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen als auch bei den Gemeinschaftsstadtwerken GmbH Kamen-Bönen-Bergkamen. Auch die Brauerei Veltins wird ein entsprechendes Paket schnüren.

 




Kellerbrand an der Potsdamer Straße: Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten

Zu einem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Potsdamer Straße in Oberaden sind am Montagmorgen gegen 11.18 Uhr die Einheiten Oberaden, Heil, Weddinghofen und Mitte gerufen worden. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei ermittelt jetzt.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatten sich die Bewohner bereits ins Freie gerettet. Natürlich durchsuchten die Feuerwehrleute zuerst das Haus nach Mietern, die es eventuell nicht nach draußen geschafft hatten Dabei entdeckten sie aber lediglich einige Haustier in den Wohnungen.

Der eigentliche Kellerbrand wer schnell gelöscht. Trotzdem benötigten die Feuerwehrleute weitere zwei Stunden, um auch die letzten Glutnester zu löschen.

Glücklicherweise sind in Wohnungen keine großen Schäden entstanden. Messungen der Feuerwehr hatten ergeben, dass das Haus bewohnbar ist, sobald die Versorgungsleitungen wieder freigeschaltet wurden, Die wurden nämlich bei Beginn des Feuerwehreinsatzes stillgelegt.