Interkommunale Wärmeplanung – Der gemeinsame Weg in die Energiewende von Bergkamen, Kamen und Bönen

Gemeinsame Sitzung der Räte von Kamen, Bergkamen und Bönen. Foto: Stadt Kamen

Wir müssen etwas tun. Mit Blick auf den Klimawandel ist es inzwischen allgemeiner Konsens, dass sich nicht nur das Klima ändert, sondern auch die Anforderungen an die Energieversorgung. Zentraler Punkt spielt dabei die Kommunale Wärmeplanung. Wie es damit weitergeht, haben Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen, Bergkamens Bürgermeister Bernd Schäfer sowie Bönens Bürgermeister Stephan Rotering gemeinsam mit Jochen Baudrexl, Geschäftsführer der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen, am vergangenen Dienstag (28.05.) in einer Infoveranstaltung den Räten der drei Kommunen vorgestellt.

Energie und Wärme haben weltweit einen Anteil von fast 60% der weltweiten CO2-Emissionen. Genau hier setzt die von der Bundesregierung im Wärmeplanungsgesetz geforderte Kommunale Wärmeplanung an.

Der kommunale Wärmeplan ist ein Instrument zur Erreichung der angestrebten Klimaneutralität der Bundesregierung bis 2045. Die Regelung sieht vor, dass in Kommunen mit einer Einwohnerzahl von bis zu 100.000 bis spätestens 30. Juni 2028 ein kommunaler Wärmeplan erstellt sein muss. Die drei Kommunen Kamen, Bönen und Bergkamen fallen unter diese Grenze und wollen sich dieser Aufgabe gemeinsam stellen.

Die beantragten Fördergelder in Höhe von Kamen rund 122.000 €, Bergkamen rund 125.000€ und Bönen rund 102.000 € wurden jüngst bewilligt. Zum Auftakt wurden die Räte der drei Kommunen im Rahmen der Informationsveranstaltung „Interkommunale Wärmeplanung: Der gemeinsame Weg in die Energiewende“ in der Stadthalle Kamen am 28.05.2024 über die Ziele, Rahmenbedingungen und die Komplexität der Aufgabe ins Bild gesetzt.

Bis zum nächsten Sommer soll die erste Fassung der Kommunalen Wärmepläne erarbeitet werden. Ein zentraler Teil dieser Pläne wird die Ausweisung von Eignungsgebieten für bspw. Fernwärmenetze oder Einzelheizungen sein. Diese Ausweisung bietet den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort eine Hilfestellung dabei, wie mit der eigenen Heizungsanlage zu verfahren ist und schafft damit Planungssicherheit.

Eine besondere Relevanz erhält das Wärmeplanungsgesetz durch seine Verschneidung mit dem Gebäudeenergiegesetz, kurz dem GEG. Der zuvor genannte Stichtag bis zu dem die kommunalen Wärmepläne spätestens vorzulegen sind, gilt gleichermaßen als finaler Startschuss für die Vorgabe, dass auch in Bestandsgebäuden jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer Abwärme betrieben werden muss (vorbehaltlich bestimmter Ausnahme- und Übergangsregelungen).

Vor dem 30. Juni 2028 stellt der kommunale Wärmeplan eine informelle Planung ohne rechtliche Auswirkungen dar. Allein der Beschluss des Wärmeplans löst für Bürgerinnen und Bürger noch keine direkte Umsetzungspflicht des GEG aus.

Grundsätzlich gilt für die drei Kommunen aber: Wir müssen etwas tun und je eher die Kommunale Wärmeplanung vorliegt, desto schneller erhalten die Bürgerinnen und Bürger die notwendige Orientierungs- und Entscheidungsgrundlage, die sie für einen effizienten Umbau hin zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung brauchen




Nepp im Netz: Bewährungsstrafe und „betrogener Betrüger“

von Andreas Milk
Betrug per Internet ist und bleibt beliebt – an einem Vormittag dieser Woche saßen gleich zwei Bergkamener wegen dieses Delikts in Kamen vor dem Strafrichter des Amtsgerichts. Beide sollten per Online-Plattform Sachen angeboten, Geld dafür bekommen – aber nichts geliefert haben.

Fall eins endete mit einer Haftstrafe – allerdings ausgesetzt auf Bewährung: Ein Jahr im Gefängnis droht dem Angeklagten, falls nochmal was passiert. Grund für diese Härte: Er hat sieben Vorstrafen. Diesmal hatte er 2022 und 2023 in fünf Fällen elektronische Geräte für insgesamt rund 700 Euro angeboten. Fast genau so viel – 600 Euro – kommt zum Bewährungsurteil als Geldbuße oben drauf. Sein Motiv seien wirtschaftliche Probleme gewesen, sagte er.

Fall zwei drehte sich um Motorradausrüstung: Hier soll der Angeklagte für einen Helm und einen Anzug insgesamt knapp 500 Euro erhalten haben. Und auch hier blieben die Käufer ohne Ware. Zunächst bekam der Mann deshalb einen Strafbefehl über eine Geldstrafe zugestellt. Gegen den legte er Einspruch ein. In der Verhandlung zeigte sich jetzt: Seine Personalien waren für den betrügerischen Deal missbraucht worden. Er hatte leichtfertig bei einer früheren Transaktion eine Kopie seines Ausweises herausgegeben – was zur Folge hatte, dass jemand in seinem Namen ein falsches Paypal-Konto eröffnete. Der Strafbefehl wurde verworfen, der vermeintliche Ausrüstungsanbieter bekam einen Freispruch. Sein Fazit: „Das war mir eine Lehre.“

 




Gewinnt der BVB am Samstag, dann fährt die S30 am Wochenende nur bis „Schulte-Rödding“

Wegen des UEFA-Champions-League Finales kann es von Samstag, den 01.06.2024, bis Sonntag, den 02.06.2024, zu Verkehrsbehinderungen in Dortmund kommen. Im Falle eines Sieges von Borussia Dortmund, wird eine Umleitung der
Linie S30 der VKU (inklusive der Fahrten zur „Extraschicht“) eingerichtet. Es entfallen dann an diesen beiden Tagen in Dortmund die
Haltestellen „Brügmannplatz“ und „Hauptbahnhof“. Als Ersatz dient die Haltestelle „Schulte-Rödding“ in Eving, an der alle
Fahrten starten und enden.

Sollte Borussia Dortmund das Endspiel verlieren, fahren die Busse der VKU an beiden Tagen voraussichtlich normal.




Stunde der Gartenvögel: Naturschützer im Kreis Unna sorgen sich um die Rauchschwalbe

Der Grünspecht zählt zu den Gewinnern, auch er findet den Siedlungen durch die älter werdenden Bäume immer bessere Bedingungen vor.

Mehr als 58.000 Menschen haben an der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“ teilgenommen und über 1,2 Millionen Vögel gemeldet. Auch im Kreis Unna und in Holzwickede wurden die Gefiederten gezählt. Jetzt liegen die Ergebnisse von Deutschlands größter Citizen-Science-Aktion vor, die bereits zum 20. Mal organisiert wurde. Auf Platz eins der bundesweit am häufigsten gesichteten Vögel landete – wie fast immer – der Haussperling, gefolgt von Amsel, Kohlmeise und Star.
„Das Ergebnis der Zählung im Kreis Unna spiegelt die bundesweiten Ergebnisse nicht ganz, den bei uns wurde die Blaumeise auf den vierten Platz gesetzt, gefolgt von Elster, Rotkehlchen, Ringeltaube Mauersegler, Star und Dohle“, so Vogelbeobachter Thomas Griesohn-Pflieger aus Holzwickede.
Den Naturschützern im Kreis Unna machen die Rauchschwalben Sorgen. Von ihr wurden gut 70 Prozent weniger gezählt als im Vorjahr. „Die Art scheint unaufhörlich an Boden zu verlieren. Es gibt kaum noch offene Ställe, in denen sie brüten kann, der Schwund der Insekten kommt dazu. Auch wenn wir davon ausgehen, dass wegen des schlechten Wetters die Schwalben noch nicht alle bei uns angekommen waren, sind die Zahlen deprimierend!“, so Griesohn-Pflieger.
Einige andere Arten haben vom warmen Frühjahr profitiert wie der Zilpzalp, der früher zurückgekehrt ist und um 43 % Prozent häufiger gesichtet wurde als im Vorjahr. „Als Mittel- und Kurzstreckenzieher ist er, wie auch einige andere Arten, etwas früher im Jahr aus seinem Winterquartier zurück nach Deutschland gekommen.“
Ein Profiteur des milden Winters könnte der Zaunkönig sein. Er wurde um 46 Prozent häufiger gemeldet als im Vorjahr. Die Art sei anfällig für lange Kälteperioden, die es im vergangenen Winter nicht gegeben habe. Das könne laut NABU die Population in Deutschland gestärkt haben.
„Unsere Zählungen sind Momentaufnahmen. Erst die Kontinuität über Jahre gibt uns ein realistisches Bild von der Bestandsentwicklung der Arten“, so der NABU. Diese Trends haben die Ornithologen des NABU zum 20. Geburtstag der Vogelzählung für die 18 häufigsten Gartenvögel bundesweit zusammengestellt. So nahmen die Sichtungen bei Buntspecht, Eichelhäher und Ringeltaube zu, während sie bei Grünfink, Amsel und Hausrotschwanz immer weiter abnahmen.
„Die Zahlen zeigen, dass typische Waldvögel wie Buntspecht, Eichelhäher und Ringeltaube in den vergangenen 20 Jahren den Siedlungsraum erobert haben, weil sie hier offenbar in Gärten und Parks ein gutes Nahrungsangebot und sichere Bedingungen vorfinden.“ Die starken Rückgänge bei den insektenfressenden und gebäudebrütenden Arten dürften eine Folge des Insektensterbens sowie von fehlenden Nistmöglichkeiten sein.
Im Kreis Unna wurden in 200 Gärten (2023: 171) 5474 (4338) Vögel gezählt. 272 Menschen haben ihre Beobachtungen gemeldet. Die nächste Vogelzählung findet mit der „Stunde der Wintervögel“ vom 10. bis 12. Januar 2025 statt.



„Auf ein Kühles mit der SPD“ am Samstag in der Marina

„Auf ein Kühles mit der SPD“ – unter diesem Motto möchte die Rünther SPD am Samstag, 1. Juni, ab 15 Uhr mit den Bürgerinnen und Bürgern am Hafen ins Gespräch kommen! Dort wird der Ortsverein Getränke zu einem niedrigen Preis von bis zu 2€ verkaufen (alkoholisch/nicht alkoholisch) und mit ihrem Glücksrad eine kleine Aktion für Alt und Jung bieten. Im Fokus steht dabei ganz die Europa-Wahl, auf die der Ortsverein aufmerksam machen will. Auch Themen die Bergkamen und Rünthe betreffen sind erwünscht!




L821n: Sperrung des Pantenwegs in Oberaden

Ab Montag, 3. Juni, ist der Pantenweg in Bergkamen wegen Arbeiten am künftigen Fernwärmenetz gesperrt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Monate. In diesem Zeitraum stellt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung zudem die Verbindung von der L821n zum östlichen Teil des Pantenwegs her. Der Fuß- und Radverkehr wird über Heideweg und In der Schlenke umgeleitet. Die Umleitung für den motorisierten Verkehr führt über In der Schlenke, Erich-Ollenhauer-Straße, Kleiweg/Schulstraße, Buchfinkenstraße, Am Hauptfriedhof und Pantenweg.

Nach Abschluss der Arbeiten können Verkehrsteilnehmende, die Grundstücke östlich des Heidegrabens erreichen wollen, den nördlichen Abschnitt der L821n ab der Erich-Ollenhauer-Straße nutzen. Straßen.NRW wird rechtzeitig über die genaue Verkehrsführung informieren. Von der Jahnstraße aus bleibt der Pantenweg bis zum Heidegraben befahrbar.




Programm für das 22. Bergkamener Hafenfest steht: Es werden noch Helferinnen und Helfer gesucht

Hafenfest 2024 – Organisatoren und Sponsoren (v.l.): Karsten Quabeck, Karsten Rockel, Michael Kreuse (Sparkasse Bergkamen-Bönen), Mareike Füllner (GSW) und Bürgermeister Bernd Schäfer.

Beim 22. Bergkamener Hafenfest in der Marina Rünthe wird die Sonne lachen. Allenfalls ziehen ein paar Schäfchenwolken über den Himmel. Und mit etwa 24 Grad wird es nicht zu warm. Davon sind Karsten Quabeck und Karsten Rockel vom Stadtmarketingnach einem Blick in die Wetterprognosen fest überzeugt.

Abgeschlossen sind die Vorbereitungen. Wenn es nach ihnen ginge, könnte es jetzt losgehen und nicht erst von Freitag, 7. Juni, bis Sonntag, 9. Juni. Was noch fehlt, sind einige Helferinnen und Helfer, die etwa den Verkauf von Fahrkarten für den Bootsverkehr des THW auf dem Datteln-Hamm-Kanal. Sie erhalten einen Honorarvertrag. Wer Interesse hat und mindesten 18 Jahre alt ist, kann sich bei Karsten Quabeck melden: Telefon 02307/965-234, Mail: k.quabeck@bergkamen.de.

Andere kritische Punkte, an denen ein Hafenfest auch scheitern könnte, scheinen aus dem Weg geräumt zu sein. Dazu gehört der neue Rettungsweg vom Wanderparkplatz an der Werner Straße zur Marina. Er soll von den Besucherinnen und Besuchern des Hafenfests tatsächlich nur in Notfällen genutzt werden. Dazu erhält er vom THW auf einer Länge von 1200 Metern eine Beleuchtung, die aber nur bei Notfällen eingeschaltet wird, um Flora und Fauna zu schonen.

Zu diesen Notfällen zählt nicht, dass Besucherinnen und Besuche unbedingt ihre „Notdurft“ verrichten müssen. Dafür werden in der Nähe des Infostands des Stadtmarketings ausreichend viele Toiletten in Containern zur Verfügung gestellt, versichert Karsten Quabeck. Anders als im vergangenen Jahr wird die Benutzung lediglich 50 Cent, und nicht 70 Cent kosten. Den gleichen Preis werden auch die Gastronomiebetriebe verlangen.

Wichtig ist für Bürgermeister Bernd Schäfer, dass das Hafenfest wieder ein Fest für die ganze Familie wird. Dazu gehört, dass sämtliche Attraktionen für Kinder etwa das Piratenlager, das Kinderparadies oder die GSW-Kreativwerkstatt kostenlos sein werden.

Was beim Hafenfest allerdings wieder fehlt, sind natürlich Parkplätze. Zufahrt mit einem Pkw haben nur Behinderte mit Ausweis. Deshalb rät das Organisationteam, zu Fuß, mit dem Rad oder im Bus anzureisen.




Einzelhandel und (sozialer) Mietwohnungsbau: Die Tage der Trümmerwüste Turmarkaden sind offensichtlich gezählt

Marvin Faulstich (Wirtschaftsförderer Stadt Bergkamen), Bürgermeister Bernd Schäfer und Sven Klagge (Ten Brinke Gruppe) (v.l.) vor der Brachfläche der ehemaligen Turmarkaden.

Jahrelang herrschte auf der Fläche der ehemaligen Turmarkaden in der Bergkamener Stadtmitte völliger Stillstand – zum Verdruss von Politik, Verwaltung und Bevölkerung. Nachdem mehrere private Eigentümer an der Entwicklung des rund 25.000 Quadratmeter großen Geländes gescheitert waren, hat die Stadt Bergkamen jetzt eine Lösung gefunden, an der sie selbst wesentlich beteiligt ist: Die Stadt Bergkamen will den südlichen, überr 11.000 Quadratmeter großen Teil des Areals zu erwerben, auf dem die Unnaer Kreis-, Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) anschließend überwiegend, aber nicht ausschließlich geförderten Wohnraum schaffen wird – in Form von Effizienzhäusern, die ohne fossile Energieträger auskommen. Das Projektentwicklungs- und Bauunternehmen Ten Brinke hat sein Interesse am Erwerb des nördlichen Teils bekundet und arbeitet derzeit aktiv an der Erfüllung der dafür erforderlichen Voraussetzungen. Parallel dazu finden intensive Gespräche mit potenziellen Einzelhandelsunternehmen statt, um ein attraktives Angebot in diesem Bereich zu schaffen.

„Angesichts der äußerst schwierigen Rahmenbedingungen freut es mich umso mehr, dass es gelungen ist, eine optimale Lösung für die Anwohnerinnen und Anwohner, den Stadtteil Weddinghofen und die Stadt Bergkamen als Ganzes zu finden“, kommentiert Bürgermeister Bernd Schäfer das Ergebnis der langwierigen Gespräche und Verhandlungen, die vor rund einem Jahr gestartet sind. Damit bezieht er sich zum einen auf die zusätzlichen mit öffentlichen Mitteln geförderten Mietwohnungen und das Schließen der lokalen Nahversorgungslücke. Zum anderen auf den Gewinn für das Stadtbild und die städtische Energiebilanz: Die derzeit komplett versiegelte südliche Fläche wird zu einem Drittel begrünt und dadurch ökologisch aufgewertet.

Ein zusätzlicher Gewinn für Bergkamen ist zweifellos das Ende der jahrelangen Hängepartie und die Aufwertung eines Grundstücks, das aufgrund seiner zentralen Lage einen besonderen Stellenwert für die Stadtentwicklung hat. „Nach einer langen Zeit des Verfalls, Niedergangs und Leerstands sowie dem Abriss der Turmarkaden (2019) gibt es nun erstmals seit fast 10 Jahren wieder eine positive Perspektive für das Stadtzentrum“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Dafür sorgen schon allein die beiden seriösen Partner, mit denen sich die Stadt zusammengeschlossen hat. Bernd Schäfer: „Geduld, Beharrlichkeit und langer Atem haben sich in diesem Fall ausgezahlt.“

Detaillierte Pläne konnte Sven Klagge von der Ten Brinke Gruppe am Mittwoch noch nicht vorlegen. Das kann seiner Einschätzung nach im dritten Quartal dieses Jahres nachgeholt werden. Gesprächsgrundlage mit interessierten Einzelhändlern ist ein eingeschossiger Flachbau mit einer Verkaufsfläche von 3500 bis 4000 Quadratmetern, das energieautark ist mit Photovoltaik auf dem Dach. Hinzu kommt ein Drogeriemarkt. Eine spezielle Gastronomie wird es nichtgeben, wohl aber ebenerdige Parkplätze. Die Ten Brinke Gruppe will auf „ihrer“ Hälfte Wohnungen errichten.

Bürgermeister Bernd Schäfer erklärte, dass die Stadt die Südhälfte des Areals kaufen wolle. Geld dafür sei vorhanden. Das Grundstück geht dann in Erbpacht an die kreiseigene UKBS, die dort 120 bis 150 Wohnungen errichten wird. Wichtig ist für ihn, dass die UKBS als Vermieterin Eigentümerin der Wohnungen bleiben. Auch sie werden energetische autark sein.




Polizei sucht Eigentümer von 124 Laptops und Tablets

Foto: Kreispolizei Unna

Im Rahmen einer umfangreichen Wohnungsdurchsuchung im Februar 2024 wurden insgesamt 124 elektronische Geräte, überwiegend Laptops und wenige Tablets, sichergestellt. Bei den aufgefundenen Geräten handelt es sich um Modelle der Marken Lenovo, Dell, HP und Microsoft, die aus einem Diebstahl stammen dürften.

Die Laptops und Tablets waren sorgfältig in passenden Klarsichttüten verpackt und bereits auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Eine Wiederherstellung der ursprünglich auf den Geräten gespeicherten Daten ist nicht möglich. Dieser Umstand deutet darauf hin, dass die Geräte möglicherweise Rückläufer von Firmen oder Versicherungen sind, die für den Weiterverkauf vorgesehen waren.

Bislang konnte nicht ermittelt werden, wann und wie die Geräte entwendet wurden. Auffällig ist, dass auf einem der Laptops ein Aufkleber mit dem Namen „KKowalski“ angebracht ist. Die Polizei bittet daher um Mithilfe aus der Bevölkerung und ruft dazu auf, Hinweise zu den Geräten oder dem Aufkleber zu geben.

https://polizei.nrw/fahndung/136734

Wer Angaben zu den aufgefundenen Laptops machen kann oder den Aufkleber mit dem Namen „KKowalski“ erkennt und weiß, wer ihn angebracht hat, wird gebeten, sich umgehend bei der Polizei in Kamen unter 02307 921 3220, 921 0 oder per Mail: poststelle.unna@polizei.nrw.de zu melden




Lions BergKamen begrüßen Gäste aus Kamerun

Maureen und Charles Morfaw bedanken sich bei Dr Hubert Brinkschulte, Dr Uwe Liedtke und Michael Blumrich vom Lionsclub BergKamen für die Unterstützung (v.l.). Foto: Privat

Besuch aus Afrika konnten vor wenigen Tagen Mitglieder des Lionsclubs BergKamen empfangen. Maureen und Charles Morfaw studierten in Deutschland und kehrten nach ihren Studienabschlüssen nach Dschang in Kamerun zurück. Seit 2003 arbeiten sie dort am Aufbau eines Bildungszentrums. Begonnen hatten sie mit einer bescheidenen Dorfschule, in der zu Beginn rund 90 Kinder unterrichtet wurden. Inzwischen besteht das Schulzentrum „Rainbow School“ aus einem Kindergarten, einer Grundschule, einer Sekundarstufe und einem Gymnasium. Rund 1200 Schülerinnen und Schüler lernen hier, unterrichtet von rund 90 Lehrerinnen und Lehrern. Gerade ist das engagierte Ehepaar dabei, noch eine Berufsschule aufzubauen.

Seit 2008 unterstützt der Lionsclub BergKamen dieses beispielhafte Projekt mit Geld- und Sachspenden. So konnte mit der ersten Spende des Clubs – sie betrug etwa den Gegenwert eines Kleinwagens – ein Großteil des zweiten Schulneubaus finanziert werden. Auch für das
neue Projekt „Berufsschule“ engagieren sich die Lions aus Bergkamen und Kamen. Neben einer Spende, die sie jetzt übergeben konnten, werden sie in einigen Wochen einen Container mit Schulmöbeln auf den Weg nach Kamerun bringen.

Auch Kamener und Bergkamener Bürgerinnen und Bürger engagieren sich für das Schulprojekt in Kamerun. Mit Patenschaften helfen sie bedürftigen Familien in Dschang und Umgebung, die das – bescheidene – Schulgeld in der Rainbow School allein nicht aufbringen
könnten.

Bei ihrem Besuch in Kamen brachten Maureen und Charles Morfaw ihre Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck, dass sie sich auf die Unterstützung aus Kamen und Bergkamen immer verlassen konnten.




Vorverkaufsstart ab Samstag für die Kultursaison 2024/2025: Los geht’s mit Kabarett mit Ingolf Lück

Ingolf LückKulturinteressierte haben ab dem Samstag, 1. Juni, die Möglichkeit Tickets für die ersten Kulturveranstaltungen der neuen Saison im Webshop zu ergattern. Dazu gehört zum Beispiel das Gastspiel von Ingolf Lück mit seinem Programm: „Sehr erfreut! Die Comedy-Tour“. Der Kulturkalender in der Printversion erscheint im Juli. Bis dahin ist das Programm mit den anstehenden kulturellen Veranstaltungen, Ausstellungen und weiteren Aktionen unter www.bergkamen.de im
Bereich Kultur zu finden.

Online Kartenbestellungen: tickets.bergkamen.de

Das Team des Kulturreferates steht auch weiterhin telefonisch unter 02307/ 965 464 und persönlich am Stadtfenster, Rathausplatz 4 zur Verfügung.