Wasserfreunde in Bestform beim Jakob-Koenen-Gedächtnisschwimmen in Lippstadt

Am vergangenen Sonntag stiegen die Wasserfreunde aus Bergkamen beim 42. Jakob-Koenen-Gedächtnisschwimmen in Lippstadt auf die Startblöcke. Die 17 Schwimmer*innen zeigten sich in absoluter Topform und konnten sich am Ende des Wettkampftages über 21x Gold, 11x Silber, 13x Bronze, einige neue Bestzeiten und einen tollen 3. Platz in der Gesamt-Mannschaftswertung freuen.

Lina Flüß (*2011) erkämpfte sich insgesamt 4x Gold, 1x Silber und tolle persönliche Bestzeiten (PBZ), vor allem über 100 m Brust mit einer Zeit von 1:32,93 und 100 m Lagen mit einer Zeit von 1:26,06. Emma Gramse (*2013) erkämpfte sich schon am frühen Sonntagmorgen über 100 m Lagen die Goldmedaille mit einer tollen PBZ von 1:40,51, womit sie auch die Pflichtzeit für die Bezirksmeisterschaften erreichte. Außerdem konnte sie noch mit 2 weiteren goldenen und einer silbernen Medaille glänzen. In gewohnt guter Form zeigte sich Max Simon (*2012), der sich bei jedem seiner 5 Starts souverän die Goldmedaille sicherte. Smilla Panberg (*2010), die ihre Technik in den letzten Wochen deutlich weiterentwickelt hat, erkämpfte sich einige neue PBZ und konnte sich bei den Strecken 50 m Rücken und 100 m Brust über 2x Bronze freuen. Auch Finja-Marie Possovard (*2011) ging 5 Mal hoch motiviert an den Start, wobei sie 1x Gold, 2x Silber und 1x Bronze gewann und einige starke PBZ erreichte. Sarah Großpietsch (*2013) konnte sich in ihrer Hauptlage über 100 m Rücken durchsetzen und gewann die Goldmedaille. Außerdem sicherte sie sich noch 1x Silber und 2x Bronze und erreichte neben einigen neuen PBZ mit einer Zeit von 1:44,42 über 100 m Lagen die Pflichtzeit für die Bezirksmeisterschaften. Neben 2 Gold- und 1 Bronzemedaille und ebenfalls neuen PBZ erschwamm sich Nevio Altemeier (*2011) über die 50 m Rücken im Staffellauf mit einer Zeit von 00:39,50 die Pflichtzeit für die Bezirksmeisterschaften. Max Nierobisch (*2010), der 4 Mal startete, wurde für seinen Einsatz 1x mit Silber und 1x mit Bronze belohnt. Bei Lia Schröder (*2012) ist am Wochenende endlich der Knoten geplatzt und so konnte sie sich starke neue PBZ sichern und stand am Ende gleich 2x auf dem Treppchen auf Platz 3. Lisa Marie Ebel (*2006) vergoldete ihre Strecke über 100 m Schmetterling und erlangte mit einer neuen PBZ Silber über 100 m Rücken und Bronze über 100 m Lagen. Laura Cieschowitz (*2008), die neben ihren 4 Einzelstarts auch 2 Mal mit einer Staffel an den Start ging, komplettierte die 1. Mannschaft der Wasserfreunde.

Die 6 Schwimmer*innen der 2. Mannschaft waren aber nicht weniger erfolgreich. Allen voran zeigte Leni Schröder (*2015), dass sich das harte Training gelohnt hat. Insgesamt 3x stand sie auf dem Treppchen ganz oben und 1x auf Platz 3 mit starken neuen PBZ. Auch Carlotta Treinies (*2015) zeigte, wie hart sie in den letzten Wochen gearbeitet hat und konnte sich 2x mit Bronze und guten neuen PBZ belohnen. Ihre ältere Schwester Henriette Treinies (*2013) lieferte ebenfalls ordentliche neue PBZ ab. Ben Luca Spiekermann (*2013) konnte einige seiner Zeiten verbessern und wurde am Ende mit 1x Gold und 2x Silber belohnt. Liva Yüksekogul (*2012) erschwamm sich über 100 m Rücken Platz 2 und zeigte mit vielen neue PBZ, dass auch sie die letzten Wochen hart gearbeitet hat. Letizia B. (*2015) sicherte sich 1x die Silbermedaille und auch sie erkämpfte sich zudem eine PBZ.

Abgerundet wurden die ausgesprochen guten Leistungen aller Schwimmer*innen durch die lautstarke Unterstützung ihrer Teamkameraden*innen am Beckenrand, die bei allen Aktiven für hohe Motivation sorgte. Die Trainer Christian Flüß, Thalia Simon und Jana Vonhoff sind äußerst zufrieden mit den Leistungen aller Schwimmer*innen und freuen sich schon jetzt auf ein ebenso erfolgreiches und gut besuchtes Internationales Schwimmfest am kommenden Wochenende im heimischen Hallenbad.




Friedensfest und Jugendaktionsnacht im Wasserpark am 23. 9. zum Auftakt der Interkulturellen Woche

Zum Auftakt der Interkulturellen Woche ist am Samstag, 23. September, „Action im Wasserpark“ angesagt. Denn dann stehen im zentralen Bergkamener Park gleich zwei Veranstaltungen an. Das Friedensfest im Mittagsbereich wendet sich dabei an Kinder und Familien – im Abendbereich gehört die Location dann den Jugendlichen mit der Veranstaltung „JAK3 – die Jugendaktionsnacht“.

Zum Friedensfest haben sich das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Bergkamen (kijub), die Jugendkunstschule und Friedenskirche Bergkamen als Veranstalter mit den im Umfeld des Wasserparks agierenden Vereinen, Gruppen, Parteien und Einrichtungen zusammengefunden. Mit dieser Veranstaltung bieten sie den Kindern und ihren Familien in der Zeit von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr ein buntes Programm mit Spielstationen, Bastelaktivitäten, Workshop- und Beratungsangeboten. Auf einer Bühne werden Kinderchöre, Theatergruppen und Musiker auf die Interkulturelle Woche einstimmen. Ein Highlight wird neben einem Streetsoccerfeld, ein Seifenblasenkünstler sein, der die Welt in bunte Blasen tauchen wird. Die obligatorische Hüpfburg der Friedenskirchengemeinde wird auch in diesem Jahr nicht fehlen. Der friedvolle Umgang miteinander und das Kinderrecht auf Schutz vor Krieg und eine friedvolle Umgebung stehen bei diesem Fest im Fokus. Für Waffeln, Würstchen, internationale Spezialitäten und Getränke ist natürlich gesorgt.

Ab 18:00 Uhr beginnt dann die Jugendveranstaltung „JAK3“ für Jugendliche ab 13 Jahren. Chillen, Disco, Sport und kreative Workshops erwarten die Besucher:innen bei dieser Veranstaltung. Auf dem Programm stehen neben einer temporären Jugenddisco mit lokalen DJs und viel Raum zum Chillen und Zocken auch verschiedene Workshops: DJing, Manga zeichnen, Sandmandalas erstellen und Henna-Tattoos malen. Außerdem können die Jugendlichen auf dem Soccer Court beim Jugendfußballturnier mit- und gegeneinander spielen. Eine Mannschaft besteht hierbei aus 3 Spieler:innen. Das „Blaue Kreuz“ offeriert den Jugendlichen an einem eigens eingerichteten Stand köstliche alkoholfreie Cocktails und natürlich gibt es auch Pommes, Popcorn und Getränke.

„JAK3“ ist der Bergkamener Beitrag zur Nacht der Jugendkultur – der nachtfrequenz23 – die zu diesem Datum NRW-weit in über 100 Städten stattfindet. Die Aktion wird aus Mitteln der LKJ – Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V. und des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Übersicht mitwirkende Gruppen Friedensfest:

Kinder- und Jugendbüro der Stadt Bergkamen (kijub)

Blaues Kreuz

AWO Familienzentren Springmäuse / Vorstadtstrolche

Die Linke

Fairtrade Bergkamen

Martin Luther Kirchengemeinde

Schwerter Netz

AWO Migrationsdienst

Multikulturelles Forum

Akuthilfe Mensch e.V.

Teestube der Friedenskirche

Kinderhort der Friedenskirche

Familienbüro und Familientreff der Stadt Bergkamen

OGGs Pfalzschule

Teestube

Kijub

Jugendkunstschule  der Stadt Bergkamen

Jugendamt der Stadt Bergkamen

Streetwork der Stadt Bergkamen

Bündnis90/Die Grünen

SPD

Pfalzschule

Kinder- und Jugendhaus Balu

Jugendzentrum Yellowstone

BergAuf

Schillerschule




1. Spatenstich Nordtor und Vorstellung Bergkamen.Erleben.App: „Porta Decumana“ – V. Internationales Römerfest im Römerpark Bergkamen

Am 16. und 17. September 2023 findet im Römerpark Bergkamen das 5. Internationales Römerfest. Das Römerfest ist am Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Ehrenbürgermeister und  Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen e.V. Roland Schäfer sowie Kulturdezernent Marc-Alexander Ulrich eröffnen das römische Wochenende am Samstag um 11.00 Uhr.

Mit einem symbolischen Spatenstich wird im Anschluss der Baubeginn des Nordtores – Porta Decumana („das rückwärtige Tor“) – gefeiert. Gleichzeitig startet das Projekt „Bergkamen.Erleben“ mit der dazugehörigen App im Römerpark. Die App startet am Eingang des Römerparks und wird am Stand des Fördervereins vorgestellt.

Im Römerpark Bergkamen sieht man am Wochenende Gladiatoren, römischen Legionären, germanischen Hilfstruppensoldaten und Germanen. Der „gemeinsame“ Schwerpunkt ist die Vielfalt der einfachen römischen und germanischen Bevölkerung. Freiwillige Gladiatoren trainieren und bilden römische Legionäre aus. Legionäre und Auxiliare präsentieren ihre Ausstattung, stellen unterschiedliche Waffentechniken vor und erzählen von ihren Pflichten im Dienste des römischen Kaisers Augustus. Zahlreiche Handwerker führen römische und germanische Kunstfertigkeiten in unterschiedlichen Bereichen vor. Die germanischen Hilfstruppen und Germanen zeigen das Alltagsleben der einheimischen Bevölkerung in der Antike, abseits des Römischen Reiches.

Dieses Jahr wird ein neues offenes Konzept mit den Akteuren umgesetzt. Die ehrenamtlichen Akteure aus Deutschland und den Nachbarländern sind nicht in einem Programm gebunden. In gemischten Projektgruppen wird gemeinsam rund um die Uhr das Gelände aktiv bespielt. Bedeutet: Es kann sein, dass die Akteure einen Aspekt des Legionärsleben zeigen und darstellen oder auf Anfrage von Gruppen/Besucheranfragen etwas demonstrieren und erläutern. Auch die Gladiatoren bieten keine regelmäßigen Vorführungen an. Die Gruppe Amor Mortis bildet an diesem Wochenende Rekruten und Legionäre aus – die doctores, die Ausbilder sind erfahrene Kämpfer und befinden sich mit einem Infostand direkt an der Holz-Erde-Mauer. Das diesjährige Vermittlungsziel ist es die Besuchenden aktiv in die Auseinandersetzung/Diskussion mit der Geschichte anzuleiten und nicht zu reinen Event-Konsumenten zu machen.

Auf die kleinen Besucher warten spannende Vorführungen und Akteure zum „Befragen“. Viele Akteure präsentieren Ihre Ausrüstung und den ein oder anderen Helm oder Rüstung kann man auch Probetragen.

Der Förderverein informiert über die Vereinsarbeit und die geplanten Projekte im Römerpark. Der Verein betreibt dieses Jahr wieder den Römerfest-Shop und einen Getränkestand unter dem neuen Porticus, dem neuen Eingangsbereich. Für das leibliche Wohl sorgt leider nur am Sonntag eine Grillstation gegenüber vom Eingang.

Der Eintritt ist wie immer für Alle frei. Unser Motto ist: Spende statt Eintritt.




XLVII. Internationales Schwimmfest der TuRa-Wasserfreunde am Wochenende

Mit großer Erwartung fiebern die Wasserfreunde TuRa Bergkamen ihrem XLVII Internationalen Schwimmfest am 16. und 17. September entgegen. Gemeldet sind insgesamt 24 Vereine mit 398 Aktiven bei 2.025 Einzelstarts und 45 Staffelstarts. Für ein internationales Flair sorgen die befreundeten Schwimmer von ED-Vo  aus den Niederlanden. Aus Australien besucht uns eine Schwimmererin von dem Broome Barracudas Swimming Club.  Des Weiteren ist die SG Aumund – Vegesack  vom Landesschwimmverband Bremen und  der VfL Wolfsburg e.V. vom Landesschwimmverband Niedersachsen vertreten.

Die TuRaner  freuen sich schon jetzt 20 weitere Vereine,  zu denen sie schon seit langem eine Wettkampffreundschaft pflegen, begrüßen zu können. Hierzu gehören: der Hammer SportClub 2008, dem Mendener SV, das Rote Erde SWIM-TEAM TuS 1859 Hamm, der SV Kamen, die SF Unna 01/10,  die SG Dortmund, die SG Gelsenkirchen, SG Lünen,  der Sport Union Annen, der SSC Hörde 54/58 e.V., der SSV Meschede, dem SV Bieber 67 Lendringsen, der SV Hagen 1894, der SV Hemer 1921, der SV Neptun Neheim-Hüsten 1960 e.V., der SV Plettenberg 51 e.V., der TuS Westfalia Hombruch,  der TV Werne 03 Wasserfreunde, der VFL Kemminghausen und last but not least der Veranstalter die Wasserfreunde TuRa Bergkamen.

Zum fünfzehnten Mal wird als ewiger Wanderpokal der Karl-Ernst-Teipel Gedächtnis-pokal an die Siegermannschaft  überreicht. Über 40 Jahre ist der Name Karl-Ernst-Teipel mit dem Bergkamener Schwimmsport verbunden, ihm verdanken wir das Internationale Schwimmfest.

Mit viel Ehrgeiz eifern die jungen Schwimmer und Schwimmerinnen bis Jahrgang 2013 den acht Junior-Finals entgegen. Bei den vierundzwanzig spannenden Wettkämpfen fallen die Entscheidungen direkt. Die 8 Junior-Finals Jahrgang 2013 bis 2011 und die 8 Finals der offenen Wertung setzen die Highlights der Veranstaltung, denn es qualifizieren sich hier jeweils nur die 5 Zeitschnellsten.

Das Hallenbad ist an diesem Wochenende zwar für die Öffentlichkeit geschlossen, die Wasserfreunde laden jedoch alle Bergkamer Bürger herzlich an beiden Tagen ab. 9:00 Uhr bis zum späten Nachmittag dazu ein, sich die spannenden Wettkämpfe anzuschauen und bei Brötchen, Kuchen, Crepes, Slush-Eis, warmen und kalten Getränken, sowie leckeren Würstchen vom Grill im Außenbereich hinter dem Hallenbad ein schönes Wochenende mit den Wasserfreunden und ihren Gästen zu verbringen.

 




Eishalle Bergkamen startet Freitag in die neue Saison

Die Eishalle Bergkamen startet am Freitag, 15. September, um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) in die neue Eislaufsaison starten.
Wie in jedem Jahr gibt es einige Veränderungen in der Halle: Diesmal ist es eine neue Bande mit Glasaufbau, die ein ganz anderes und moderneres Bild der Eishalle zeigt.




Rotavirus-Fälle im Kreis Unna wieder angestiegen Hochansteckend und leicht übertragbar

Rotavirus-Infektionen sind im Kreis Unna wieder angestiegen. Foto: AOK/hfr.

Im vergangenen Jahr sind die nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Rotavirus-Fälle im Kreis Unna weiter angestiegen. Das teilte heute die AOK NordWest auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit. Nach einem Einbruch der Zahlen in den beiden Corona-Jahren mit 30 registrierten Fällen in 2021 und 35 Fällen im Jahr 2020, wurden im vergangenen Jahr insgesamt 82 Fälle gemeldet. Vor der Pandemie im Jahr 2019 waren es 77 Fälle. Der steigende Trend setzt sich auch im ersten Halbjahr 2023 fort: Für die erste Jahreshälfte wurden bereits 77 Fälle registriert.

„Während der Corona-Pandemie sind in Westfalen-Lippe viele Infektionskrankheiten zurückgegangen. So auch die Rotaviren. Durch die Aufhebung der Corona-Maßnahmen war 2022 eine Wendung zu wieder steigenden Zahlen festzustellen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.

Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern. Sie verursachen Durchfälle, Erbrechen und Bauchschmerzen. Im Vergleich zu anderen Durchfall-Erkrankungen verläuft die durch Rotaviren verursachte Magen-Darm-Erkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern häufig schwer. Sie reagieren besonders empfindlich auf den Flüssigkeits- und Salzverlust. „Daher raten wir allen Eltern, unbedingt die empfohlenen Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern vorzunehmen und auf bestimmte Hygieneregeln zu achten“, so Kock. Da es keine Medikamente gegen Rotaviren gibt, werden nur die Beschwerden gelindert. Besonders wichtig ist es, genügend Flüssigkeit zuzuführen. Denn wenn der Flüssigkeitsverlust nicht ausgeglichen werden kann, kann der Zustand lebensbedrohlich werden.

„Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für Säuglinge eine Schluckimpfung gegen Rotaviren, die von den gesetzlichen Krankenkassen für ihre Versicherten bezahlt wird“, so Kock. Je nachdem welcher Impfstoff verwendet wird, sind zwei oder drei Impfstoffdosen in einem Mindestabstand von vier Wochen notwendig.

Da Rotaviren hoch ansteckend und leicht übertragbar sind, können sich auch Erwachsene mit dem Virus infizieren. Die Übertragung erfolgt meistens über eine Schmierinfektion. Die Viren werden durch kleinste Stuhl-Reste an den Händen weitergegeben. Von der Hand gelangen die Erreger in den Mund und weiter in den Verdauungstrakt. Die Ansteckung erfolgt über verunreinigte Gegenstände wie Handgriffe, Toiletten, Armaturen oder auch über Lebensmittel, auf denen Erreger haften.

Hygieneregeln sollten unbedingt beachtet werden

Neben Kleinkindern, die häufig die Hände oder Sachen in den Mund nehmen, sind aber auch Senioren und Menschen mit einem geschwächten Abwehrsystem gefährdet. „Umso wichtiger ist es, bestimmte Hygieneregeln zu beachten, die vor den Erregern schützen können“, so Kock. Dazu gehört es, sich die Hände immer wieder zwischendurch gründlich mit Seife zu waschen und ein wirksames Desinfektionsmittel zu verwenden. Das RKI empfiehlt Produkte in der Wirkkategorie „begrenzt viruzid PLUS“. Weitere Informationen dazu gibt es auch in jeder Apotheke.

Mehr Informationen zum Thema Rotaviren und die wichtigen Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern gibt es unter www.aok.de/nw in der Rubrik Leistungen & Services im Internet.




Ein Arbeitsjubiläum und drei Verabschiedungen bei der Stadt Bergkamen

Das Foto zeigt von links: Michael Hoffmann, Martina Bierkämper, Thomas Hartl, Michael Witt, Werner Ottjes, Ralf Beyersdorff, Sabine Siedlaczek, Bürgermeister Bernd Schäfer, Stefan Klement. Foto: Stadt Bergkamen

Aus Anlass des 40-jährigen Arbeitsjubiläums von Stefan Klement und des Eintrittes in die Altersteilzeit-Freizeitphase von Werner Ottjes und Sabine Siedlaczek sowie des Renteneintrittes von Michael Witt wurden die vier im Rahmen einer Feierstunde durch Bürgermeister Bernd Schäfer, Leiter Zentrale Dienste Thomas Hartl, Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper und dem Personalrat Michael Hoffmann und Ralf Beyersdorff geehrt.

Herr Klement begann 1983 seine Ausbildung zum Gärtner in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau bei der Stadt Bergkamen. Nach erfolgreicher Beendigung seiner Ausbildung war er auch weiterhin in diesem Aufgabengebiet tätig. Nach seinem Grundwehrdienst übernahm Herr Klement Aufgaben im Sachgebiet für „Sicherheit und Ordnung“. Stefan Klement war hier u.a. zuletzt für den ruhenden Straßenverkehr, ordnungsbehördliche Bestattungen, Verwaltung des Marktwesens und für die Kampfmittelbeseitigung zuständig. Anfang März dieses Jahres wechselte Stefan Klement in das Sachgebiet „Soziales“. Hier bearbeitet Herr Klement Anträge auf Gewährung von Leistungen nach dem Wohngeldgesetz.

Sabine Siedlaczek hat 1979 ihre Ausbildung zur Bürogehilfin bei der Stadt Bergkamen erfolgreich beendet. Seit Beendigung ihrer Ausbildung ist sie im Kulturreferat und seit 1985 ununterbrochen an der Musikschule der Stadt Bergkamen tätig. Hier hat sie u.a. den Musikschulunterricht sowie Veranstaltungen mitorganisiert und sämtliche Verwaltungsaufgaben für die Musikschule erledigt. Insgesamt kann Sabine Siedlaczek auf 46 Jahre bei der Stadt Bergkamen zurückblicken.

Herr Ottjes ist seit 1993 bei der Stadt Bergkamen beschäftigt und war zunächst Musikschullehrer/Fachbereichskoordinator im Bereich der „Holz- und Blechblasinstrumente“. Im Jahr 2000 hat Werner Ottjes die Leitung der Musikschule übernommen, die er schon seit 1997 kommissarisch leitete. Sein Aufgabengebiet umfasste u.a. auch die pädagogische Gesamtverantwortung sowie die Konzeption und Entwicklung der Musikschule.

Auch Michael Witt war seit 2009 in der Musikschule der Stadt Bergkamen beschäftigt. Er unterrichtete als Lehrkraft im Bereich „JEKITS“ (Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen) und gab Unterricht in den Fächern Gitarre, Streichinstrumente und Blockflöte.

Für die langjährige Unterstützung und die außergewöhnliche Verbundenheit mit der Stadt Bergkamen möchte ich mich ausdrücklich bedanken, drückte Bürgermeister Bernd Schäfer seine Wertschätzung aus.




Flohmarkt an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule

Am Freitag, 15. September, veranstaltet die Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Bergkamen einen Flohmarkt in der Zeit von 14.00 – 16.30 Uhr. Für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt.

Kinder und Eltern der Schule sowie Ehemalige können Verkaufsstände einrichten. Kommerzielle Anbieter sind nicht zugelassen. Angeboten werden vorrangig Kinderspiele, Kinderkleidung und allerlei Gebrauchsgegenstände. Das Anbieten lebender Tiere ist nicht gestattet.

An Verpflegungsständen werden Getränke, Kaffee und Kuchen und allerlei Spezialitäten angeboten. Der Reinerlös, der an den Versorgungsständen erzielt wird, ist für den Förderverein der Gerhart-Hauptmann-Grundschule bestimmt und kommt letztendlich den Kindern der Schule zu Gute. So werden zum Beispiel Pausenspielzeug und Unterrichtsmaterialien angeschafft oder Projekte wie eine Zirkuswoche oder der Besuch einer Theaterreihe gegen sexuellen Missbrauch unterstützt.

Ausreichende Parkmöglichkeiten bestehen an der Schule auf dem Parkplatz der Dreifachturnhalle.




Bundesweiter Warntag am 14. September:175 Sirenen im Kreis Unna werden aktiviert

Oliver Kortmann, Koordinator der Leitstelle im Kreis Unna, erklärt die Bedeutung des Probealarms. Foto Alina Seibel Kreis Unna

Jeden zweiten Donnerstag im März und September findet ein landesweiter Warntag in NRW statt. Seit 2020 wurde der zweite Donnerstag im September zum bundesweiten Warntag erklärt. Die Warntage dienen zum einen, die technische Warninfrastruktur zu testen und einer Belastungsprobe zu unterziehen und zum anderen, der Bevölkerung Wissen zum Thema Warnung zu vermitteln.
In diesem Jahr findet er am 14. September statt. Ab 11 Uhr aktiviert die Leitstelle für Feuerschutz, Hilfeleistung, Katastrophenschutz und Rettungsdienst 175 Sirenen im Kreis. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe löst parallel eine Warnmeldung über die Warn-Apps NINA und KAT-Warn aus. Gleichzeitig erhalten alle empfangsbereiten Handys eine Warnmeldung über „Cell Broadcast“.

Nachricht an alle empfangsbereiten Handys
„Cell Broadcast ist eine über die Mobilfunknetze übermittelte Warnmeldung“, erklärt Oliver Kortmann Koordinator der Leitstelle. „Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe schickt dabei in Zusammenarbeit mit den Mobilfunknetzbetreibern eine Warnnachricht an alle empfangsbereiten Handys in Deutschland.“
Um eine Warnmeldung über Cell Broadcast auf seinem Handy zu erhalten, muss der Nutzer nichts aktiv tun. Die technischen Voraussetzungen für den Empfang sind durch die Hersteller in den Endgeräten verbaut.
Die Warnmittel Sirenen und Cell Broadcast haben eine sogenannte Weckfunktion. Sie informieren bei Auslösung die Bevölkerung über ein Schadensereignis. Genauere Informationen können von einer Sirene nicht abgeleitet werden. Bei Cell Broadcast können auf Grund einer begrenzten Zeichenzahl höchstens 500 Zeichen bei einer Warnmeldungen übermittelt werden. Hierbei können nur eingeschränkt Informationen verbreitet werden.

Warn-Apps liefern weiterführende Infos
„Um nach einer Auslösung von Sirenen oder Cell Broadcast konkretere Informationen und Handlungsempfehlungen zu erhalten, nutzen Sie am besten zusätzliche Warnkanäle wie zum Beispiel die Warn Apps NINA, Kat-Plan oder schalten einen lokalen Radiosender ein“, erläutert Kortmann.
Um genauer über die aktuelle Situation bei einer Warnung informiert zu werden und Handlungsempfehlungen zu erhalten, müssen die Warn-Apps NINA und KAT-Warn aktiv durch den Nutzer auf den Endgeräten installiert werden. „Je mehr Menschen sich die Warn-Apps installieren, desto mehr können wir im Schadensereignis schnell erreichen. Wenn noch nicht getan, installieren Sie sich nach Möglichkeit eine Warn-App auf Ihrem Endgerät“, appelliert Kortmann an die Bevölkerung.
„Was die Bürger am Warntag nicht tun sollten ist, in der Leitstelle anzurufen, um zu erfragen, was gerade los ist“, so Kortmann. „Der Notruf ist für Notfälle.“ Daher ausdrücklich: Es handelt sich um eine Probewarnmeldung, die an diesem Tag verschickt wird.
Signalfolge der Sirenen des Probealarms und deren Bedeutung ab 11 Uhr:

Dauerton, eine Minute lang, Bedeutung: Entwarnung
An- und abschwellender Ton, eine Minute lang, Bedeutung: Warnung! Radio einschalten, auf Durchsagen achten, Informationen über das Internet einholen.
Dauerton, eine Minute lang, Bedeutung: Entwarnung

Weitere Informationen
Informationen zum Warntag gibt es unter www.warnung-der-bevölkerung.de, www.bbk.bund.de/cellbroadcast und unter www.kreis-unna.de/warnungen und in den Social Media-Kanälen des Kreises (www.facebook.com/KreisUnna, www.twitter.com/kreis_UN).
Viele Informationen zur Vorbereitung auf Krisen sind unter www.bbk.bund.de sowie www.besserbereit.de zu finden.
Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, über eine Online-Umfrage ihre Erfahrungen und Wahrnehmung am Bundesweiten Warntag zu teilen. Die Umfrage wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Kooperation mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) durchgeführt und ist über www.warntag-umfrage.de erreichbar. PK | PKU




Eishockey-Damen aus Bergkamen zu Gast bei Hubert Hüppe in Berlin

Foto: Büro Hüppe

Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe besuchte das Frauen-Team eines der traditionsreichsten Damen Eishockey Vereinen in Deutschland, der Eishockey Club Bergkamener Bären e.V. (EC Bergkamen), den Deutschen Bundestag.

Die Eishockey-Spielerinnen erlebten zunächst eine einstündige Live-Debatte im Parlament von der Besuchertribüne des Plenarsaals – zum Bundeshaushalt 2024 sowie zum Gebäudeenergiegesetz. Danach holte sie Hubert Hüppe zu einem Fototermin und einem Gespräch ab. Nach einer kurzen Vorstellung nahm er sich die Zeit, um die Fragen der Besuchergruppe zu beantworten. Die Eishockey-Spielerinnen diskutierten mit dem Politiker Fragen zur parlamentarischen Ordnung und erfuhren beispielsweise, was ein „Saaldiener“ ist. Wieviel ein Abgeordneter verdiene oder welches Foodspot Hubert Hüppe empfehlen könne, wurde ebenfalls gefragt. Lebhaft wurde über das Feld Inklusion diskutiert und es kamen auch persönliche Beispiele aus dem Familienumfeld. Zur Sprache gebracht wurde zudem die Überblähung des Staatsapparates sowie die unnötigen Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit wie für Friseure und Visagisten.

Im Anschluss an das Gespräch mit Hubert Hüppe ging es für die Besuchergruppe auf die Kuppel des Reichstagsgebäudes, wo sie den Panoramablick genießen konnten.

Am vergangenen Wochenende in der Bundeshauptstadt standen für das EC Bergkamener Frauen-Team Vorbereitungsspiele für den Saisonbeginn im Rahmen des internationalen Wellblechpokals 2023 an, wo die Eishockey-Spielerinnen unter anderem gegen Teams aus Tschechien und der Schweiz antraten.




Jugendkunstschule steckt auch nach 20 Jahren noch mit dem kreativen Virus an

20 Jahre Jugendkunstschule: Natürlich auch als kreatives Ausrufezeichen beim Tag der offenen Tür.

Sie ist eben etwas Besonderes, die Jugendkunstschule in Bergkamen. Um einen Ort zu finden, wo Kinder und Jugendliche ihre künstlerischen Talente mit städtischer Unterstützung entdecken können, muss man schon länger suchen. In Bergkamen gibt es das seit 20 Jahren. Eine echte Erfolgsgeschichte, die sich furios entwickelt hat. Das ist mindestens einen Tag der offenen Tür wert, wie er am Samstag zum Feiern und Mitmachen einlud.

Momente des Festes als Sketch Notes von den Erwachsenen.

Denn angefangen hat alles argwöhnisch beäugt und winzig klein in einem kleinen Büro in der 4. Etage des Rathauses. Dort entwickelte Gereon Kleinhubbert die ersten Konzepte für ein vielfältiges Angebot. „Das fand anfangs noch dezentral statt – immer dort, wo ein Platz frei war. In Sporthallen, in Jugendzentren, in freien Räumen in allen möglichen Gebäuden“, erinnert er sich. Stets begleitet von den skeptischen Blicken der Politik. Die Skepsis verschwand so schnell, wie sich der Erfolg einstellte. Neugierige Kinder und Jugendliche, die mit farbverschmierten Händen alle Formen der künstlerischen Möglichkeiten inklusive Tanz, Kleinkunst, Musik und Theater entdeckten, sprachen für sich.

Buntes Treiben hinter den kunstvoll verzierten Vogelhäuschen.

Deshalb konnte die Jugendkunstschule irgendwann auch eigene Räume beziehen. Zunächst über der Stadtbibliothek. Die mietete eine benachbarte Wohnung dazu. „Im Wohnzimmer boten wir Workshops für Erwachsene an – die Spuren sind heute noch als Farbklekse an der Heizung sichtbar“, erzählt Kleinhubbert lachend. Seit 20216 ist die Jugendkunstschule fester Bestandteil der Gemeinschaft in der ehemaligen Schule, dem heutigen Pestalozzihaus – zusammen mit dem Familientreff und dem Familienbüro.

Beeindruckende Vielfalt mit großem Zulauf

Akrobatik gehört auch zum kreativen Angebot.

Die beeindruckende Vielfalt der Jugendkunstschule hob auch Bürgermeister Bernd Schäfer hervor. 100 Angebote gibt es hier, bis zu 2.000 Kinder und Jugendliche und 400 Erwachsene werden erreicht. Vernetztes Arbeiten auf vielen überregionalen Ebenen, Nutzung von Landesmitteln von bis zu 60.000 Euro: Die Jugendkunstschule leistet viel. Das betonten auch die Politiker, allen voran der Kulturausschussvorsitzende Thomas Heinzel, der die Ergebnisse oft mit eigenen Augen sieht: „Beeindruckende Ergebnisse“, wie er betonte.

Kunst der anderen Art gab es als Ballontierchen.

Dem „Meister der Bürger“ wurde denn auch von der Clownin Andrea Kruck der rote „Teppich“ als Tüchlein ausgelegt für den Mut, den die Stadt als kommunaler Träger 20 Jahre lang beibehalten hat. Ebenfalls beeindruckt war Nadja Höll, die als Vertreterin des Jugendkunstschulverbandes eine beeindruckende Liste von Zahlen vorlegte, mit der die Bergkamener ihr kreatives Engagement manifestieren. Wie sich das in der Praxis verankert, zeigten die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen ganz einfach: Mit viel Kreativität auf dem Gelände des Pestalozzihauses.

Jongliertalente entfalten sich.

Dort jonglierten sie, schraubten sich mit akrobatischen Einlagen in den Himmel, mischten aus Farben knallbunte Fantasiewelten, verzierten Tücher und Papiere, bastelten Vogelhäuser und malten Mandalas oder Sichtfenster mit kreativen Ausblicken. Die Erwachsenen saßen am Rand und schufen mit Sketch Notes ebenso farbenfrohe wie schnelle Momentaufnahmen vom Fest. Kleine Ausstellungen gab es zu sehen. Erfrischungen in fester und flüssiger Form waren ebenso im Angebot wie Luftballontiere. Da wird sich manche/r junger Besucher/in den Kunst-Virus eingefangen haben, um bald auch als Teilnehmer zurückzukommen.