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BVB-Legende Aki Schmidt glaubt: Es reicht für den Titel

Seinen zweiten Fußballtalk veranstaltete am Sonntag Schriftsteller Heinrich Peuckmann im Dortmunder „U“. Nachdem vor zwei Wochen Hans Tilkowski sein Gesprächspartner gewesen war, kam diesmal Aki Schmidt.

BVB-Legende Aki Schmidt im Gespräch mit Heinrich Peuckmann.
BVB-Legende Aki Schmidt im Gespräch mit Heinrich Peuckmann.

Munter und unter Beteiligung der Zuhörer sprachen die beiden über Akis Karriere bei Borussia Dortmund und in der Nationalmannschaft, stellten Vergleiche zu heute her und flochten in ihre Beiträge jede Menge Anekdoten ein, so dass es viel zu lachen gab. Aki Schmidt erlebte seinen schwärzesten Tag gleich zu Anfang seiner Karriere, als er 1957, damals schon als Nationalspieler, nicht im Endspiel für Borussia auflaufen durfte und also nicht mithelfen konnte, den Titel zu erringen.

Dabei waren es in den Vorrundenspielen oft genug seine Toren gewesen, die den Weg ins Endspiel ermöglichten. Aber der Fußballgott, fanden beide, ist doch gerecht, denn im Laufe der Jahre gewann Aki Schmidt nicht nur den Meistertitel, sondern er wurde auch Pokal- und sogar Europapokalsieger. 25 Länderspiele hat er bestritten, einige davon als Mannschaftskapitän. In der Meinung zur laufenden WM stimmten sie nicht ganz überein. Während Peuckmann das ewige Tika-Taka-Spiel der Deutschen nervt, glaubt Aki, dass die Qualität der Spieler für den Titel ausreicht.

Der Zuspruch war sehr gut, es mussten sogar noch Stühle in den Ausstellungsraum des „U“ geschleppt werden. Zu seiner Freude entdeckte Peuckmann unter den Zuhörern auch einige Kamener und Bergkamener.