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Baum im Jubiläumswald erinnert an den Völkermord in Dersim

Die Jugendlichen der Alevitischen Gemeinde Kreis Unna haben am Samstag während der Frühjahrspflanzaktion der Stadt Bergkamen im Jubiläumswald einen Baum gepflanzt, der an die Opfer aus des Völkermords 1938 in der Region Dersim in der Türkei erinnern soll.

Mit Bürgermeister Roland Schäfer pflanzten Vertreter der Alevitischen Gemeinde einen Baum im Jubiläumswald in Gedenken an den Völkermord in Dersin.
Mit Bürgermeister Roland Schäfer pflanzten Vertreter der Alevitischen Gemeinde einen Baum im Jubiläumswald in Gedenken an den Völkermord in Dersin.

Dabei seien schätzungsweise 40.000 bis zu 70.000 Aleviten umgebracht und weitere 15.500 in den Westen der Türkei deportiert, erklärt Murat Kaya von der Alevitischen Gemeinde: „Dieser Völkermord gilt als das „Schwarze Kapitel“ in der türkischen Geschichte.“ Laut Wikepedia entschuldigte sich im Jahr 2011 die türkische Regierung für das Massaker und räumte 13.806 Todesopfer ein.

Kaya erinnert in diesem Zusammenhang auch an den Völkermord an den Armeniern vor 100 Jahren. „Wir Aleviten aus Dersim haben damals bis zu 40.000 Armeniern das Leben gerettet haben.  Weitere Infos dazu gibt es hier.