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Autoknacker geht der Polizei ins Netz – mit Unterstützung aus der Luft

Ein Autoaufbrecher ging am früehen Dienstagmorge in Lünen ins Netz. Zunächst flüchtete er, doch Beamten  entdeckten ihn schließlich von einem Hubschrauber aus in einem Graben liegend.

Das zivile Streifenteam hatte gegen 2.35 Uhr zwei verdächtige, einschlägig bekannte Männer mit Fahrrädern, gegen zwei Uhr an der Kreuzung Münsterstraße / Goethestraße beobachtet.

Die beiden Tatverdächtigen verhielten sich höchst merkwürdig und verdächtig, in dem sie sich vor den Zivilbeamten zu verstecken schienen. In Höhe eines Verkehrsübungsplatzes nahmen die beiden Zivilbeamten wenig später dann einen Kleintransporter wahr, in dessen Innenraum Licht brannte. Bei näherer Inaugenscheinnahme stellte das Streifenteam fest, dass der Kleintransporter aufgebrochen und augenscheinlich durchsucht wurde. Von den mutmaßlichen Aufbrechern fehlte zunächst jede Spur.

Während der Untersuchung des aufgebrochenen Kleintransporters nahmen die Einsatzkräfte plötzlich verdächtige Geräusche aus einem Busch wahr. Als die Beamten das Gehölz mit einer Taschenlampe ausleuchteten, sprangen die Tatverdächtigen auf und flüchteten auf ihren Fahrrädern über den angrenzenden Verkehrsübungsplatz. Wenig später spürte ein Polizeihubschrauber einen der Tatverdächtigen, einen 37-Jährigen Mann, in einem Graben mit Dornenbüschen auf. Vermutlich war dieser bei seiner Flucht in genau diesen Graben gestürzt und hatte sich in den Dornen verfangen. Der Mann wurde festgenommen und in das Polizeigewahrsam gebracht. Sein mutmaßlicher Mittäter, ein 50-Jähriger aus Bergkamen, konnte bislang noch entkommen.

Die polizeilichen Maßnahmen dauern an.