Thomas Haveresch ist neuer Gigabitkoordinator bei der WFG Kreis Unna

Thomas Haveresch. Foto: Bisdorf

Thomas Haveresch heißt der neue Gigabitkoordinator bei der Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG). Der 51-jährige Telekommunikationsexperte hat im Dezember 2020 die Nachfolge von Friedhelm Bosse-Wyczisk angetreten, der im Frühjahr des vergangenen Jahres in den Ruhestand gegangen ist.

„Vorrangige Aufgabe des Gigabitkoordinators ist die Analyse, Planung und Vernetzung der Breitbandaktivitäten, um den marktgetriebenen Netzausbau voranzubringen oder Fördermittel dort einzuwerben, wo der Wettbewerb versagt“, erklärt WFG-Prokurist Christoph Gutzeit. Ziel sei es, den Glasfaserausbau sowie 5G als zukunftsweisende Technologien in den zehn Städten und Gemeinden weiter zu forcieren.
„Durch die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung in den meisten Unternehmen im Kreis Unna einen deutlichen Schub erfahren. Die Zunahme des mobilen Arbeitens und das temporäre Homeschooling haben gezeigt, dass wir mit unserer Breitbandstrategie noch lange nicht am Ende sind. Gerade was den Bereich der Basisinfrastruktur betrifft, müssen wir noch besser werden“, so Gutzeit weiter.

Der neue Gigabitkoordinator Thomas Haveresch hat bereits einige Ansprechpartner in den Rathäusern des Kreises Unna sowie bei den lokalen Versorgern kennengelernt, um sich einen Überblick über den Status Quo in Sachen Gigabit- und Breitbandausbau zu verschaffen.
„Eine meiner Hauptaufgaben besteht darin, die interkommunale Zusammenarbeit zu fördern, Synergieeffekte zu erkennen und zu nutzen“, erklärt der neue Mann bei der WFG, der nicht nur den Kommunen, sondern auch den Unternehmen, Versorgern und lokalen sowie überregionalen Telekommunikationsanbietern für alle Fragestellungen rund um den Glasfaser- und 5G-Ausbau im Kreis Unna zur Seite steht.

Vor seinem Job als Gigabitkoordinator war Thomas Haveresch unter anderem bei der EWE NETZ GmbH in Oldenburg sowie bei der GELSEN-NET Kommunikationsgesellschaft mbH als Projektleiter Breitband tätig.

Zum Hintergrund: Der Kreis Unna hat Fördermittel in Höhe von210.000
Euro vom Land Nordrhein-Westfalen für die Koordination und die Planung der Netzausbauaktivitäten sowie für die Einstellung eines Gigabitkoordinators erhalten. Die Stelle wird bis zum 30. 06. 2023 aus diesen Mitteln finanziert.




Schräge Zeitreise: Luftbilder aus vier Himmelsrichtungen – auch von Bergkamen

Marina Rünthe in Bergkamen am Datteln-Hamm-Kanal. Foto: Kreis Unna – Geoinformation und Kataster

Das eigene Haus einmal von oben sehen – oder aus allen vier Himmelsrichtungen? Kein Problem mit dem 3D- und Schrägluftbildviewer des Kreises. Jetzt gibt es neue Fotos aus dem letzten Sommer, so lässt sich über die Jahre 2017, 2019 und 2020 sogar eine kleine Zeitreihe erschließen.

Eine spezielle Multiperspektiv-Kamera an Bord eines Flugzeugs ist für die Bilder im Einsatz gewesen, mit fünf Linsen kann diese gleichzeitig fünf Bilder schießen. Vier davon schräg im 45 Grad-Winkel und eins senkrecht nach unten. Aufgenommen hat die Bilder in allen drei Jahren die Firma Aerowest aus Dortmund. Das Flugzeug flog dabei in parallelen Bahnen über die Landschaft. Zur Verfügung gestellt werden die Bilder über den Fachbereich Geoinformation und Kataster aus dem Kreis Unna.

Vom Fach und Posterdruck
Nicht nur fürs Auge sind die Bilder gedacht, auch interne Fachbereiche des Kreises sowie Stadt- und Bauplaner finden Verwendung für die Bilder. Gelände und Flächennutzung können erschlossen werden, Gebäudehöhen lassen sich abgreifen. Im kreisweiten 3D-Modell können mit Werkzeugen neue Bauwerke in vorhandener Umgebung für die Bauplanung simuliert, Schattenwürfe und Sichtbarkeiten berechnet werden.

Für Fachleute sowie Bürger gibt es zusätzlich die Möglichkeit, individuelle Ausdrucke im Posterformat bis DIN-A0 zu bestellen. Auf verschiedenen Papiersorten können diese für 30 Euro pro Ausdruck über die Katasterauskunft unter katasterauskunft@kreis-unna.de bestellt werden. „Die neuen Bilder sind besonders interessant, da erstmals seit vielen Jahren flächendeckende Bilder statt wie sonst im Frühjahr im Sommerhalbjahr aufgenommen wurden. Da sieht die Landschaft natürlich ganz anders aus“, erklärt Martin Oschinski, Leiter vom Fachbereich Geoinformation und Kataster.

Neuer Turnus auch im Sommer
Der frühere Zeitpunkt im Winter ist für die interne Verwendung optimal, da so der Verlauf von Straßen und Fahrradwegen, sowie Flächennutzung trotz Vegetation erkennbar ist. Bei den neuen Fotos aus dem Sommer gibt es wiederum Vorteile für den Bereich Umwelt, da Vegetation und Abschattungseffekte erkennbar sind. Auch die Folgen des Klimawandels zeigen sich auf den neuen Aufnahmen: Hier lassen sich teils auf großer Fläche die braunen Spitzen von durch die Trockenheit der vergangenen Dürresommer abgestorbenen Nadelbäumen gut erkennen. Besonders auffällig ist dies in Teilen von Schwerte und Fröndenberg.

„So wie bei uns werden Luftaufnahmen in Kooperation mit dem Regionalverband Ruhr im ganzen Ruhrgebiet erstellt. Gemeinsam hat man sich auf einen wechselnden Turnus mit Winter- und Sommeraufnahmen geeinigt. Wir werden sehen, welche Erfahrungen wir durch die Abwechslung noch sammeln können“, so Dr. Sebastian Hellmann aus dem Bereich Geodatenmanagement.

Vorteile durch Sommerwetter
Vorteile hat der Flug im Sommer auch durch die konstanten Wetterverhältnisse. „Für die Aufnahmen mit dem Flugzeug muss die Sonne einen gewissen Stand haben, wodurch der zeitliche Korridor im Frühjahr bis zum Austrieb der Vegetation Anfang April ganz einfach begrenzt ist“, erklärt der Geodatenexperte. „Der Himmel muss wolkenlos und die Sicht klar sein. Es kann vorkommen, dass im Frühjahr überhaupt kein geeignetes Wetter für einen ganzen Bildflug ist und wir nur teilweise oder gar keine Daten erhalten. Über den langen Sommer ist dies jedoch äußerst unwahrscheinlich.“

Die Anwendung ist unter https://kreis-unna.virtualcitymap.de oder über www.kreis-unna.de/geoinfo erreichbar. Inhalte, die als PDF oder Grafik heruntergeladen werden, können als Open Data z. B. für eigene Flyer oder Internetseiten beliebig genutzt und weiterverbreitet werden. Die oben erwähnten Ausdrucke der neuen Aufnahmen sind ab sofort bestellbar. PK | PKU




VHS Bergkamen startet mit Online-Kursen!

Die VHS Bergkamen wird zunächst bis zum 14.02.2021 geschlossen bleiben. Damit „Lernwillige“ auch in der Zwischenzeit versorgt sind, hat die VHS zurzeit 23 Online-Kurse im Angebot. Es handelt sich um Angebote aus den Bereichen Gesundheit, Fremdsprachen sowie EDV und berufliche Bildung.

Interessierte finden diese Angebote auf der Homepage der VHS „vhs.bergkamen.de“ unter dem Menüpunkt „Spezielles“. Hier ist auch eine Anmeldung online möglich.

Außerdem versucht die VHS, weitere Kurse, zunächst mit Kursbeginn im Februar, online anzubieten. Für Interessierte, die skeptisch sind, ob diese Kursformate für sie geeignet sind, bietet die VHS eine kostenfreie „Schnupperstunde“ an.

Auch nimmt die VHS gerne weiterhin Anmeldungen für die Präsenzkursangebote entgegen. Diese beginnen, sobald die VHS Bergkamen wieder öffnen kann. Über den genauen Öffnungstermin wird die VHS die Teilnehmenden persönlich und alle weiteren Interessierten über die VHS-Homepage und Facebook informieren.

Für Rückfragen und Anmeldungen steht das VHS-Team gerne telefonisch während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 8.30 bis 12.00 Uhr und montags und donnerstags von 14.00 bis 16:00 Uhr unter den Rufnummern 02307/284 952 und 284 954 zur Verfügung. Online können Interessierte sich jederzeit über https://vhs.bergkamen.de anmelden.

 




BergAUF protestiert gegen geplante Schließung von Rubix in Bergkamen

Kritik gibt es von der Fraktion von BergAUF, das die Firma Rubix (ehem. Brammer), ansässig am Logistik-Park A 2,  nach nur drei Jahren ihren Standort in Bergkamen bereits wieder schließen. „Die gut ausgelastete Logistik soll komplett nach Plattling an der tschechischen Grenze verlagert werden, 50 Kolleginnen und Kollegen sollen ihren Arbeitsplatz verlieren“, erklärt Fraktionsvorsitzende Claudia Schewior.

Das Unternehmen für technischen Großhandel beliefert führende Industrieunternehmen mit Zukaufteilen, von Klebstoffen über Wälzlager
und zahlreiche weitere benötigte Produkte. „Vom Unternehmen selbst war bisher bei Anfragen sowohl in Bergkamen wie auch in Plattling kein Auskunftsberechtigter zu einer Stellungnahme bereit“, erklärt Fraktionsvorsitzende Claudia Schewior.
bereit.

Weiter heiß es in der Erklärung von BergAUF: „So gehen die Unternehmen in der Weltwirtschafts- und Finanzkrise, welche durch Corona noch verstärkt wurde, mit den Arbeitsplätzen um: Um ihre Profite zu sichern, wälzen sie die Krisenlasten mittels Entlassungen und verschärfter Ausbeutung in Plattling auf die Belegschaften ab. Der Frust der Kollegen ist sehr nachvollziehbar. Wir protestieren entschieden gegen diese Planungen und möchten allen Betroffenen Mut machen, sich zusammenzuschließen, um die Arbeitsplätze zu
kämpfen und den Protest an die Öffentlichkeit zu bringen. Dazu bieten wir selbstverständlich auch unsere Unterstützung an.




IG BAU kritisiert fehlende Schutzmasken für Reinigungskräfte im Kreis Unna

Gebäudereinigerinnen leisten durch ihre Arbeit einen Beitrag gegen die Infektionsgefahr in Betrieben, Büros und Behörden. Dennoch bleiben sie oft auf den Kosten für den eigenen Gesundheitsschutz sitzen, bemängelt die zuständige Gewerkschaft IG BAU. Foro: IG BAU

Sie kümmern sich um die Hygiene in Büros, Schulen und Krankenhäusern – müssen sich aber um die eigene Gesundheit Sorgen machen: Nach Einschätzung der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) stehen einem Großteil der Reinigungskräfte im Kreis Unna nicht genügend kostenlose Atemschutzmasken zur Verfügung. Immer wieder komme es vor, dass Reinigungsfirmen beim Arbeitsschutz knausern und Beschäftigte den dringend benötigten Mund-Nasen-Schutz aus der eigenen Tasche bezahlen müssen, so die Gewerkschaft. „Es kann nicht sein, dass ausgerechnet die Menschen, bei denen das Einkommen kaum für Miete und Lebensunterhalt reicht, auf den Kosten der beruflich genutzten Masken sitzen bleiben. Besonders schwer ist es für Teilzeitkräfte und Minijobber. Das muss sich schnell ändern“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Friedhelm Kreft. Nach Angaben der Arbeitsagentur gibt es im Kreis Unna rund 2.900 Beschäftigte in der Gebäudereinigung.

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz zähle zu den Fürsorgepflichten des Arbeitgebers, betont Kreft. Daran dürfe nicht gespart werden – „das Tragen einer Atemschutzmaske ist aktuell Pflicht und erst recht notwendig, wenn Beschäftigte sich am Arbeitsplatz einer erhöhten Infektionsgefahr aussetzen“. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd ruft die Reinigungsfirmen in der Region dazu auf, umgehend für ausreichend Atemschutzmasken zu sorgen, am besten nach dem FFP2-Standard. „Betroffene berichten davon, dass sie bislang – wenn überhaupt – nur eine einfache OP-Maske kostenlos bekommen. Wenn es nach dem Arbeitgeber geht, soll die dann mehrere Tage halten. Wer den Mundschutz mehrmals täglich wechselt, muss dafür selbst aufkommen“, berichtet der Gewerkschafter. Dieser Missstand müsse dringend behoben werden.

Wichtig sei, dass die Firmen die besten Masken für die Sicherheit der Beschäftigten zur Verfügung stellen und über den richtigen Gebrauch der sogenannten Aerosol-Filter informierten. „Vom Verformen des Nasenclips bis hin zum Aufsetzen mit vier Fingern, damit die Maske an der Haut abschließt – hierfür sollte es im Betrieb eine Anleitung geben“, so Kreft. Aus Sicht der IG BAU muss für das Tragen der Atemschutzmaske der Erschwerniszuschlag im Rahmentarifvertrag gezahlt werden. „Viele Firmen verweigern diese Zulage. Wer stundenlang unter einer Maske körperlich schwer arbeitet, hat den Lohnaufschlag verdient.“




Polizeihubschrauber kreist über Bergkamen nach Einbruch in ein Juweliergeschäft in Werne

Heute am frühen Morgen kreiste ein Polizeihubschrauber über Bergkamen. Er unterstützte die Fahndung nach zwei flüchtigen Tätern, die in ein Juweliergeschäft in Werne eingebrochen waren

Zwei bislang unbekannte Täter haben am Donnerstag gegen 04.00 Uhr mit einem Hammer die gesicherte Schaufensterfront eines Juweliers in der Steinstraße in Werne eingeschlagen. Als die Polizei eintraf, flohen die Männer mit einem Motorroller. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung mit Unterstützung eines Hubschraubers verlief ergebnislos.

Erst am Tatort stellten die Einsatzkräfte fest, dass an ihren Dienstfahrzeugen die Reifen zerstochen waren, sodass die weiteren Fahndungsmaßnahmen von umliegenden Wachen und Behörden durchgeführt wurden.

Bei der Tatausführung hat sich mindestens einer der beiden Täter verletzt. Angaben zu einer möglichen Beute können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit Hinweisen an die Wache Werne unter der Rufnummer 02389-921 3420 zu wenden.




Willy-Brandt-Gesamtschule nimmt zum zweiten Mal am Bildungsprogramm Erasmus+teil

Schulen aus sechs Ländern arbeiten mit dr Willy-Brandt-Gesamtschule am neuen Erasmus-Programm „Nachhaltig denken – Verantwortungsvoll handeln“. Foto: E. Gündüz (Klasse 8a)

Nach dem erfolgreichen Projekt „Erste-Hilfe über Grenzen – First aid across borders“, in dessen Rahmen der Schulsanitätsdienst der Willy-Brandt-Gesamtschule erweitert und die Erste-Hilfe in die Curricula der Fächer NW und Biologie aufgenommen wurde, startet die Willy-Brandt-Gesamtschule nun mit fünf Partnerschulen und Ländern das neue Projekt „Nachhaltig denken – Verantwortungsvoll handeln – Think sustainably – Act responsibly“.

Das Erasmus-Projekt zielt einerseits auf die europaweite Vernetzung von Partnerschulen, andererseits aber auch auf die Förderung von Nachhaltigkeit und steht somit in Verbindung zu Projekten wie „Schulgarten“ und „Talentschule“.  Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, Nachhaltigkeit in ihren vielen Dimensionen zu sehen und fächerübergreifend – ganzheitlich und kompetenzorientiert – zu vernetzen und zu vermitteln. Das im März 2020 durch die Willy-Brandt-Gesamtschule eingereichte Projekt wurde Anfang Oktober 2020 von der EU genehmigt und wird mit über 32.000€ pro Land durch Erasmus+ gefördert.

Gerade in der Coronazeit ist die Freude über die Unterstützung des Projekts durch das Erasmus+- Programm enorm groß. Der Arbeitskreis Schulpartnerschaften der Willy-Brandt-Gesamtschule berichtet, dass trotz Corona-Lockdown alle geplanten Aktivitäten, die Reisen ausgeschlossen, bisher durchgeführt werden konnten.

Im Fach „Soziales Lernen“ haben sich bereits einige Klassen mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Sie haben zu dem Thema Fragebögen ausgefüllt und ausgewertet sowie Brainstorming-Diagramme und Logos erstellt. Zwischen den Ländern läuft im Moment eine Logo-Challenge. Nach einer Jurierung der erstellten Logos wird das zum Thema zutreffendste und ästhetisch ansprechendste Logo auf allen Dokumenten, die im Rahmen des Projekts entstehen, seinen Platz finden.

Auch wurden die Erasmus-Days geehrt. Die Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule haben, um den Gedanken „Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam können wir etwas bewegen“ zum Ausdruck zu bringen, die Flaggen der sechs Länder in Form eines Puzzles angefertigt. Mit der Zusammensetzung der Puzzleteile kommen die Flaggen der sechs Länder zum Vorschein. Diese Message des Projekts wurde mit einer Drohnenaufnahme festgehalten.

Mit großer Hoffnung warten die sechs Schulen auf reale Begegnungen. Virtuelle Begegnungen über Zoom und BigBlueButton fanden zwischen den Schulen bereits mehrmals in englischer Sprache statt und sind auch weiterhin angedacht. Die Schülerinnen und Schüler der sechs Länder traten sich sogar digital in einem Quizduell gegenüber. Dieses bereitete den Schülerinnen und Schülern große Freude. Auch haben sich einige schon gegenseitig bei Instagram geaddet. Gerade in Zeiten der Digitalisierung und der Corona-Pandemie können Schülerinnen und Schüler so durch „Learning by doing“ verschiedene Orte der digitalen Begegnung und zahlreiche Tools kennenlernen und anwenden. Außerdem verbessern sie ihre Englischkenntnisse.




Server defekt: Kein Distanzunterricht möglich und auch Lehrerkonferenz des Gymnasiums betroffen

Der Defekt am Server von Helinet hat sich unmittelbar auf den Unterricht an den Bergkamener Schulen ausgewirkt.

Am Anfang der Woche konnten weder die Freiherr-vom-Stein-Realschule noch das Städt. Gymnasium ihren normalen Unterricht auf Distanz abhalten. Beide Schulen und auch die VHS der Stadt Bergkamen verfügen über einen Internetanschluss, der über eine Richtfunkstrecke zu den Schulen geführt wird. Auf diese Art werden Bandbreiten in den Schulen erreicht, die sonst nur durch ein Glasfaseranschluss erzielt werden können. Das System, dass in der Regel sehr stabil läuft, war durch den Defekt bei Helinet direkt betroffen. Auch eine Lehrerkonferenz am Städt. Gymnasium Bergkamen konnte nicht wie geplant zu Ende geführt werden.

„Für alle drei Einrichtungen waren die Ausfälle sehr ärgerlich, zumal der Unterricht auf Distanz gut vorbereitet und nach den Weihnachtsferien sehr gut angelaufen war“, erklärt Andras Krey vom Schulverwaltungsamt.




Coronavirus: Zwei Frauen aus Bergkamen gestorben und 12 Neuinfektionen

Heute sind der Gesundheitsbehörde sieben weitere Todesfälle im Kreis Unna im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Verstorben sind zwei Frauen aus Bergkamen im Alter von 86 und 84 Jahren am 20. Januar und am 29. Dezember, ein Mann aus Kamen im Alter von 84 Jahren am 23. Dezember, eine Frau aus Lünen im Alter von 52 Jahren am 20. Januar, zwei Frauen aus Schwerte im Alter von 99 und 96 Jahren am 16. Dezember und 26. Dezember sowie ein Mann aus Werne im Alter von 70 Jahren am 21. Dezember.

72 neue Fälle sind heute gemeldet worden, 12 in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 11.203 Fälle gemeldet worden, 1623 in Bergkamen. 147 Personen mehr als gestern gelten als wieder genesen, zwei in Bergkamen. Damit sinkt die Zahl der aktuell infizierten Personen auf 901, in Bergkamen steigt sie um acht auf 116.

#Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Landeszentrum Gesundheit veröffentlicht. Für den Kreis Unna ird dort der Inzidenzwert mit 119 (minus 2,3) angegeben




Keine reguläre Betreuung in Kitas: Stadt verzichtet für Januar auf Elternbeiträge

Pandemiebedingt ist in den Kindestagesstätten in NRW und in den allgemeinbildenden Schulen momentan eine reguläre Betreuung infolge der geltenden Coronabetreuungsverordnung nicht möglich. Lediglich wenige Kinder sind in diesen Einrichtungen im Zuge von begründeten Notbetreuungen aktuell anwesend.

Für die Kindertageseinrichtungen gilt ab dem 11.01.2021 ein sogenannter eingeschränkter Pandemiebetrieb. Die Betreuungszeiten pro Kind sind generell um 10 Wochenstunden verringert, damit die vorgegebene strenge Gruppentrennung eingehalten werden kann. Außerdem hat die Landesregierung an die Eltern appelliert, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen, um die Kitas zu entlasten und Kontakte zu vermeiden.

Für die Kindertagespflege gelten zwar die Einschränkungen des Betreuungsumfanges nicht, jedoch richtet sich der Appell der Landesregierung, die Kinder selbst zu betreuen, auch an Eltern, die Kindertagespflege in Anspruch nehmen.

Solche Umstände haben bereits mehrfach im Jahr 2020 vorgelegen. Aus diesem Grunde wurde seinerzeit im April und von Juni bis Juli 2020 aufgrund von Erlassen der zuständigen Ministerien für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW und des Ministeriums für Schule und Bildung NRW angeordnet, es sollte auf die Erhebung der entsprechenden Elternbeiträge von allen Beitragspflichtigen verzichtet werden. Das sollte auch für Eltern gelten, die ihre Kinder in einer Notgruppe betreuen lassen.

Gleiche Beschränkungen für den Besuch von Kindertagespflege, Kindertageseinrichtungen und der Grundschulen mit deren außerunterrichtlichen Angeboten liegen aktuell wieder vor.

„Entsprechende Empfehlungen oder Weisungen der zuständigen Ministerien zum Beitragserlass fehlen aktuell aber noch“, so Bergkamens zuständige Beigeordnete Christine Busch. Sie hat das Thema daher im Verwaltungsvorstand der Stadt Bergkamen konkretisiert, welcher dann in dieser Woche entschieden hat, auf die diesbezüglichen Elternbeiträge generell und die Beiträge für das Mittagessen in den städtischen Einrichtungen im Monat Januar zu verzichten.

Im Wege einer Dringlichkeitsentscheidung hat Bürgermeister Bernd Schäfer nach Abstimmung mit der Beigeordneten Christine Busch, dem bislang stellv. Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Thomas Heinzel und der Vorsitzenden des Ausschusses für Schule, Sport und Weiterbildung, Martina Plath, nun entschieden, für den laufenden Monat auf diese Beiträge in Höhe von rund 145.000 Euro zu verzichten. Bis zur nächsten Ratssitzung im Februar sollte ausdrücklich nicht gewartet werden.

Die Stadt Bergkamen verfährt somit ähnlich wie viele, aber längst nicht alle Städte und Gemeinden in NRW.

„Nicht nur weil entsprechende Elternnachfragen zu Hauf eingehen, sondern auch im Zuge von sozialer Gerechtigkeit in dieser Situation wollten wir so entscheiden“, so die zuständige Beigeordnete Christine Busch. Natürlich hoffe man auf eine 50%ige Beteiligung der Landesregierung wie im letzten Jahr, wisse dies aber eben noch nicht. Wie sich dies im Februar gestaltet, werde man nach den nächsten Entscheidungen der Landes- und Bundesregierung zum Lockdown beraten.

Aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung werden die Beiträge, die bereits eingezogen wurden, nicht an die Eltern erstattet, sondern mit dem in Kürze fällig werdenden Februar-Beitrag verrechnet.

Eltern, die keine Einzugsermächtigung erteilt haben, werden gebeten, die Überweisung Anfang Februar nicht vorzunehmen.

 




Coronavirus: Vier weitere Todesfälle im Kreis Unna – 21 Neuinfektionen in Bergkamen

Heute sind der Gesundheitsbehörde vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Verstorben sind eine Frau aus Bönen im Alter von 71 Jahren am 19. Januar, eine Frau aus Lünen im Alter von 50 Jahren am 18. Januar, ein Mann aus Schwerte im Alter von 68 Jahren am 18. Januar sowie eine Frau aus Schwerte im Alter von 91 Jahren am 30. Dezember.

96 neue Corona-Fälle im Kreis Unna  sind heute gemeldet worden, davon 21 in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 11.131 Fälle gemeldet worden, 1611 in Bergkamen. 71 Personen mehr als gestern gelten als wieder genesen, 15 in Bergkamen. Damit steigt die Zahl der aktuell infizierten Personen auf 983, in Bergkamen auf 108.

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Landeszentrum Gesundheit veröffentlicht. Der Inzidenzwert für den Kreis Unna wird dort mit 121,3 (minus 1,0) angegeben.