Nächster Blutspendetermin des DRK am 19. Februar im Treffpunkt an der Lessingstraße

DRK-Blutspendetermine finden weiterhin statt. Der nächste in Bergkamen ist am Freitag, 19. Februar, von 15 bis 20 Uhr im Treffpunkt an der Lessingstraße. Tagesaktuelle Informationen zu Terminen finden Sie unter blutspende.jetzt

Trotz schwieriger Wetterbedingungen hat der DRK Blutspendedienst in den vergangenen Tagen kontinuierlich Blutspenden durchgeführt. „Bevor sich Spender auf den Weg zu uns machen, empfehlen wir einen Blick auf die Internetseite des Blutspendedienstes.“ rät Stephan Jorewitz vom Zentrum für Transfusionsmedizin in Hagen und ergänzt: „Der Blutspendedienst informiert tagesaktuell über Terminausfälle, Zulassungs­bestimmungen, eventuelle Ausschlusskriterien und vieles mehr rund um die Blutspende. Wir bitten alle Spender weiterhin ausdrücklich darum, sich im Vorfeld unter blutspende.jetzt einen Termin zu reservieren und eine medizinische Maske zu tragen.“

„Medizinische Maske“ definiert sich laut § 3 Absatz 1 der Coronaschutzverordnung NRW wie folgt: „Medizinische Masken […] sind sogenannte OP-Masken, Masken des Standards FFP2 oder diesen vergleichbare Masken (KN95/N95).“

Aus Infektionsschutzgründen bittet der Blutspendedienst darum, auf Begleitpersonen zu verzichten sowie einen eigenen Kugelschreiber zu benutzen. Blutspender werden nicht auf Corona getestet – für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut gibt es keine Hinweise. Aktuell gibt es anstelle der Bewirtung zum Abschluss der Blutspende einen kleinen Imbiss als „Lunch-ToGo“.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.




Kind (10) in zugefrorenen Ententeich in Oberaden eingebrochen – Ersthelfer retten den Jungen

Ein 10-jähriges Kind hat am Dienstag gegen 16.30 Uhr einen zugefrorenen, nicht umfriedeten Ententeich an der Bruktererstraße in Bergkamen-Oberaden betreten. Als sich der Junge etwa fünf Meter vom Ufer entfernt befand, brach er in das zugefrorene Eis ein und befand sich zunächst bis zum Brustbereich im Wasser.

Ein Anwohner bemerkte den Vorfall und eilte mit einer Leiter zum Gewässer. Dort legte er die Leiter auf die Eisfläche, näherte sich vorsichtig mit der Unterstützung einer weiteren Ersthelferin dem Kind und zog es aus dem Wasser. Mit einer leichten Unterkühlung wurde der 10-Jährige in eine umliegende Klinik gebracht.

„Unsere Gesellschaft darf sich stolz schätzen, dass sie über Menschen mit einer derartigen Hilfsbereitschaft verfügt. Die Rettungsaktion der Ersthelfer in Bergkamen ist ein Paradebeispiel für Zivilcourage. Dieser selbstlose Einsatz verdient Dank und Anerkennung“, betont Landrat Mario Löhr, Leiter der Kreispolizeibehörde Unna.




Coronavirus: Drei weitere Todesfälle im Kreis Unna, darunter auch eine Bergkamenerin

Heute sind der Gesundheitsbehörde drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Verstorben sind eine 83-jährige Frau aus Bergkamen am 9. Februar, ein 90-jähriger Mann aus Werne am 7. Februar und ein 79-jähriger Mann aus Schwerte am 8. Februar.

36 neue Fälle sind heute gemeldet worden, darunter vier in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 12.104 Fälle gemeldet worden, 1788 in Bergkamen. 39 Personen mehr als gestern gelten als wieder genesen, vier in Bergkamen. Damit sinkt die Zahl der aktuell infizierten Personen auf 608, in Bergkamen auf 85.

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Landeszentrum Gesundheit veröffentlicht. Für den Kreis Unna gibt das Landeszentrum einen Inzidenzwert von 69,9 (minus 0,5) an.




Witterungsbedingter Ausfall des Wochenmarktes am Donnerstag in Bergkamen

Aufgrund der aktuellen Wetterlage und der Verkehrssituation hat die Stadt Bergkamen Kontakt zu den derzeit aktiven Markthändlern aufgenommen, die übereinstimmend erklärt haben, dass sie von einer Anreise und einem Aufbau am kommenden Donnerstag absehen werden.

Daher hat sich die Stadt Bergkamen zu einer Absage des Wochenmarktes am 11. Februar entschieden.

 




Coronavirus im Kreis Unna: Mutation nachgewiesen

Am Freitag, 5. Februar ist dem Gesundheitsamt zum ersten Mal eine Virus-Mutation im Kreis Unna gemeldet worden. Bei insgesamt fünf Personen aus dem Kreis haben Labore die britische SARS-CoV-2 Virusvariante B.1.1.7 nachgewiesen. Drei Personen wohnen in Fröndenberg, eine Person in Schwerte und eine in Lünen.

Herausgekommen sind die Fälle durch Nachtestungen des Landes NRW. Darunter waren auch Proben von fünf Personen aus dem Kreis Unna. Sie hatten sich zuvor auf Corona testen lassen, das Ergebnis war positiv. Das Gesundheitsamt hat Quarantäne angeordnet und die Kontaktpersonen ermittelt.

Die genommenen Proben wurden dann nachträglich im Rahmen eines Modellprojektes vom Land ausgewählt und auf die Mutation getestet. Das Ergebnis mit der Bestätigung auf die britische SARS-CoV-2 Virusvariante B.1.1.7 lag am 8. Februar vor. Es handelt sich um Einzelfälle, ein Bezug zu Einrichtungen der Altenpflege oder Kindertagesbetreuung besteht nicht.
 
Wie werden Virusvarianten erfasst?
In ganz Deutschland sind Labore nach der Coronavirus-Surveillanceverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit verpflichtet, Proben und Daten an das Robert-Koch-Institut zu senden, um einen Überblick über die Ausbreitung von Mutationen in Deutschland zu erhalten.

Auch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW möchte die Verbreitung im Land erfassen und hat das erwähnte Modellprojekt „Molekulare Surveillance von SARS-CoV-2-Varianten in NRW“ gestartet.

Bei Verdacht auf die Virusvariante z.B. bei ungewöhnlichen Häufungen kann auch das Gesundheitsamt Kreis Unna die Proben, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der Kontaktpersonen-Nachverfolgung genommen haben, auf Varianten hin testen lassen. PK | PKU




Busse fahren am Dienstag nicht, aber wieder ab Mittwoch früh

Heute am Dienstag, den 9. Februar, kann die VKU den Busbetrieb noch nicht wieder aufnehmen. Auch wenn inzwischen kaum noch Schnee fällt, sind viele Straßen weiterhin nur schwer oder kaum befahrbar. Auf den Hauptstraßen befinden sich unter dem geräumten Schnee vielfach Eisplatten, in den Nebenstraßen türmen sich die Schneehügel.

Viele der VKU-Haltestellenbuchten sind zudem mit Schnee zugeschoben, der festgefroren ist. Das macht eine durchgängige Befahrbarkeit nicht möglich. Die Räum- und Streudienste arbeiten mit Hochdruck, damit die Hauptstraßen in Kürze wieder sicher befahrbar sind. Wir gehen davon aus, dass wir den Busverkehr im Kreis Unna ab Mittwoch früh wieder aufnehmen werden. Es ist aber mit Verspätungen und eventuellen Fahrtausfällen zu rechnen. Wir bitten um Verständnis.

Weitere aktuelle Infos finden Sie auf www.vku-online.de




EBB: Müllabfuhr fährt in Bergkamen

Aufgrund diverser Rückfragen und Irritationen teilt der EntsorgungsBetrieb Bergkamen (EBB) mit, dass die Müllabfuhr in Bergkamen weiterhin versucht, alle Touren abzufahren. Aus diesem Grunde wird auch darum gebeten, dass die Gefäße weiter stehen bleiben, so dass diese am selben Tag oder unter Umständen am Folgetag mit einem Kleinfahrzeug geleert werden können, falls dies mit den üblichen Großfahrzeugen nicht möglich war.

Auch die zugesagten Sperrmülltermine versucht das Team des EBB abzufahren.

Lediglich in Straßen, in denen kein Winterdienst stattgefunden hat und ein befahren weder mit den 26 Tonnen Standardfahrzeugen als auch mit dem Kleinfahrzeug (13 Tonnen) nicht möglich ist werden Zurzeit nicht ange­fahren.

Der EntsorgungsBetriebBergkamen (EBB) bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die derzeitige Lage aufgrund der Witterung.




Kunst trotz(t) Corona: Kulturreferat startet mit neuem Projekt „Blick in die Zukunft“

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Lichtkunst-Rätseltour in Bergkamen zieht das Kulturreferat mit einem neuen Projekt nach. Das neue Projekt mit dem Titel „ Blick in die Zukunft“ knüpft an die Rätseltour an.

Das Leben steht auf dem Kopf, es gibt neue Herausforderungen und nichts ist mehr so, wie es mal war. Wie geht es uns in dieser Situation? Was fühlen wir? Was wünschen wir uns? Und was gibt uns Hoffnung? Die Bergkamener sind nun aufgefordert, kreativ zu werden.

Was meinen sie? Hat sich die Welt/unser Alltag mit und nach Corona verändert? Die Bergkamener sind nun dazu aufgerufen, hierzu ein selbst gestaltetes Bild oder eine selbst gestaltete Postkarte einzureichen. Bild und Textgestaltung jeglicher Art sind dabei frei.

„Wir freuen uns, wenn zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den kommenden Tagen mit Pinsel, Stiften, Marker, Kohle und Papier die „Zukunft“ auf Papier festhalten“, lädt Anne Mandok vom Kulturreferat der Stadt Bergkamen die Bürger zum Mitmachen ein.

Alle eingesandten Arbeiten werden in einer Online-Ausstellung veröffentlicht und mit Namen der Künstlerin bzw. des Künstlers versehen präsentiert.

Kunstwerk, Bild oder Postkarte können beispielsweise Folgendes beinhalten:

  • Emotionen
  • Blick in die Zukunft nach Corona
  • Worauf freut man sich am meisten ohne Einschränkungen?
  • Wohin möchte man reisen?
  • Welche Aktivitäten möchte man machen und welche Orte und Menschen besuchen?

Unter allen Einsendungen wird die Stadt Bergkamen Malkoffer verlosen.
Mitmachen lohnt sich!

Die Kunstwerke können gerne Zuhause abfotografiert und per E-Mail an a.mandok@bergkamen.de verschickt werden. Alternativ können auch Bilder in Postkartengröße in den Briefkasten des Kulturreferates im Stadtfenster (Rathausplatz 4) eingeworfen werden. Der Einsendeschluss ist der 31. März 2021.




NGG fordert Mindest-Kurzarbeitergeld – Dramatische Lage im Gastgewerbe: Großteil der Beschäftigten im Kreis Unna in Kurzarbeit

Angesichts weiterhin geschlossener Restaurants, Cafés und Hotels im Kreis Unna macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf die wachsende Notlage der Beschäftigten aufmerksam – und fordert die Einführung eines Mindest-Kurzarbeitergeldes von 1.200 Euro im Monat. Die NGG geht davon aus, dass die Kurzarbeit aktuell erneut die Ausmaße des Lockdowns vom Frühjahr vergangenen Jahres angenommen hat. Damals meldeten 292 gastgewerbliche Betriebe im Kreis Unna Kurzarbeit an – das sind 63 Prozent aller Betriebe der Branche im Kreis.

Die Zahl der Köchinnen, Kellner und Hotelfachleute in Kurzarbeit stieg im April 2020 auf 1.554. Dies geht aus einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit hervor. Nach Angaben des Ifo-Instituts waren im Januar 2021 bundesweit 56 Prozent aller Beschäftigten des Gastgewerbes in Kurzarbeit. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft lag die Quote bei lediglich 7,8 Prozent.

„Im Unterschied zu anderen Branchen dauert der derzeitige Lockdown für die Gastronomie und Hotellerie immerhin schon seit Anfang November. Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. Ihre letzten Reserven sind längst aufgebraucht. Und es könnten noch Monate vergehen, bis Hotels und Gaststätten wieder öffnen“, sagt Torsten Gebehart, Geschäftsführer der NGG-Region Dortmund. „Wegen ohnehin niedriger Löhne und fehlender Trinkgelder spitzt sich die Lage der Beschäftigten auch im Kreis Unna dramatisch zu. Ohne schnelle und unbürokratische Hilfe drohen den Menschen existentielle Probleme“, betont Gebehart.

Zusammen mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die NGG deshalb Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Koalitionsspitzen in einem offenen Brief aufgefordert, ein branchenübergreifendes Mindest-Kurzarbeitergeld in Höhe von 1.200 Euro pro Monat einzuführen. Am 11. Februar debattiert auch der Deutsche Bundestag über das Thema. Außerdem haben ver.di und die NGG eine Online-Petition zum Mindest-Kurzarbeitergeld gestartet. Weitere Infos unter: https://www.ngg.net/mindest-kug

„Wenn die Politik Unternehmen mit enormen Steuermitteln unterstützt, um eine Pleitewelle zu verhindern, dann muss auch genug Geld für die da sein, die jetzt jeden Cent zweimal umdrehen müssen“, sagt Torsten Gebehart. Gerade in kleineren Pensionen und Gaststätten in der Region verdienten viele Beschäftigte kaum mehr als den gesetzlichen Mindestlohn. Eine Kellnerin, die in Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet, kommt im ersten Bezugsmonat auf nur 728 Euro Kurzarbeitergeld (ledig, ohne Kinder, Kirchensteuer), so die NGG. Selbst nach der Erhöhung auf 80 Prozent des Einkommens, wie sie nach sieben Monaten Kurzarbeit greift, bleiben nur 971 Euro im Monat.




11. Februar ist 112-Tag: Europaweiter Draht zur schnellen Hilfe

Die 112 ist die Notrufnummer. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Die 112 ist europaweit der direkte Draht zu schneller Hilfe. Um die Notrufnummer noch bekannter zu machen, hat die Europäische Kommission den 11. Februar, passend zum Format des Datums (11.2.), zum „Europäischen Tag des Notrufs 112“ erklärt.

Die Bedeutung der 112 als europaweit einheitliche „richtige“ Nummer für Notfälle unterstreicht Thomas Heckmann, Leiter der Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Kreises Unna: „Schnelle Hilfe in Unglücks- und Notfällen rettet Leben. Dabei kann es im Ernstfall entscheidend sein, dass wertvolle Zeit nicht mit der Suche nach der Notrufnummer vergeudet wird.“

Richtiges Verhalten im Notfall
Wer über die 112 einen Notfall meldet, sollte vor allem Ruhe bewahren und dem Leitstellendisponenten die wichtigsten Informationen nennen. Eine Orientierung bieten dabei die so genannten „W-Fragen“, das heißt: Wo ist es passiert? Was genau ist passiert? Wie viele Verletzte und welche Arten von Verletzungen gibt es? Wichtig: Auf Rückfragen warten und auch antworten!

Außerdem gilt: „Legen Sie nicht auf, bevor die Leitstelle alle für den Einsatz wichtigen Fragen geklärt hat“, betont Thomas Heckmann. Die 112 kann aus dem Festnetz, vom öffentlichen Telefon oder Handy erreicht werden. Anrufer aus dem Handynetz werden automatisch mit der örtlich zuständigen Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst verbunden. PK | PKU




Schulsanitätsdienst an der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen – Einmal kurz das Leben retten!

Auch das will geübt sein: die Versorgung eines Mitschülers nach einer Verletzung im Sportunterricht. Fotos: B. Yesilkanat

Der Schulsanitätsdienst hat eine lange Tradition an der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen und gehört mit zu den wichtigsten Bestandteilen des Schullebens. Die Schulsanitäter werden von geschulten Lehrkräften ausgebildet, die den Ausbilderschein in der Ersten-Hilfe erworben haben. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem DRK und dem JRK sind die drei Ausbilderinnen der Willy-Brandt-Gesamtschule immer auf dem neuesten Stand und können den angehenden Schulsanitätern die neuesten Inhalte vermitteln.

Die Schulsanitäter lernen in der Ausbildung, wie sie sich in Notfällen zu verhalten haben und wie sie Gefahren erkennen können, bevor etwas passiert. Mit verschiedenen Methoden erlernen sie Erste-Hilfe-Maßnahmen, die sie dann bei Verletzungen und Notfällen anwenden. Sie sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen, im schulischen Alltag, ja, eigentlich rund um die Uhr für die Sicherheit ihrer Mitmenschen und helfen bei Notfällen. Auch in den Pausen sind sie mit ihren gelben Westen unübersehbar und bei Notfällen sofort vor Ort.

Gute Zusammenarbeit: Lehrerin Nurcan Kaya und Regina Klose (r.) vom Bergkamener JRK.

Eine persönliche Geschichte, die die Lehrerin Nurcan Kaya in ihrer Kindheit erlebte, prägte sie sehr. Dies gab ihr den Anlass, das Projekt „Erste-Hilfe über Grenzen“ ins Leben zu rufen. Im Rahmen des Projekts wurde der herkömmliche Schulsanitätsdienst erweitert. Die vier großen und wichtigen Themen der Ersten-Hilfe – „Schlaganfall“, „Herzinfarkt“, „Knochenbrüche“ und „Hautverletzungen“ – wurden in die Curricula der Fächer NW und Biologie aufgenommen; ein innovatives Projekt für weiterführende Schulen, das mit ca. 40.000 Euro durch Erasmus+ gefördert wurde. Durch das vernetzte und ganzheitliche Lernen fällt es vielen Schülerinnen und Schülern deutlich leichter neue Sachinhalte in den Themenbereichen zu erlernen. Auf die im Rahmen des Projekts erstellten Lehrvideos und Lehrmaterialien haben die Schülerinnen und Schüler immer Zugriff und können in ihrem eigenen Tempo die Themen wiederholen.

Am Anfang jedes Schuljahres werden pro Klasse jeweils zwei Schulsanitäter ausgebildet, die sich anschließend zu Multiplikatoren weiterbilden und Unterrichtssequenzen im Rahmen der curricularen Einbettung der vier großen Themen übernehmen. So lernen Schülerinnen und Schüler von ihren Mitschülern, und das Lehren und Lernen voneinander bereitet ihnen große Freude. Zudem lernen sie mit leichten Handgriffen Leben zu retten.