Freigabe des sanierten Geh- und Radweges an der Landwehrstraße in Bergkamen
Am Mittwoch, 7. April, gibt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr den Geh- und Radweg an der L664 (Landwehrstraße) zwischen der Kreuzung Büscherstraße und der Kreuzung Präsidentenstraße/Heinrichstraße in Bergkamen wieder für den Verkehr frei.
Seit Mitte Januar wurde auf der etwa 800 Meter langen Strecke die Fahrbahn erneuert. Aufgrund der dort sehr dicht stehenden Bäume wurde die Fahrbahndecke etwa zehn Zentimeter höher eingebaut, so dass die Gefahr von Schäden durch Baumwurzeln minimiert wird. Zudem wurden die Entwässerung und die Zufahrten zu anliegenden Grundstücken angepasst.
Ab Montag, 12. April, erneuert Straßen.NRW die Fahrbahndecke des Geh- und Radweges zwischen den Kreuzungen Auf der Alm/Geschwister-Scholl-Straße und B233 (Werner Straße). Die Sanierung des knapp 200 Meter langen Abschnitts dauert etwa drei Wochen. Währenddessen sind die Fahrstreifen auf der Landwehrstraße verschwenkt. Eine Umleitung für den Radverkehr führt über Lessingstraße und Hochstraße.
Straßen.NRW investiert insgesamt etwa 100.000 Euro aus Landesmitteln in die Erneuerung des Geh- und Radwegs an der Landwehrstraße.
Martin-Luther-Kirchengemeinde: Jugendreferentin Lea-Marina Stens hat ihren Dienst angetreten
Begrüßung der neuen Jugendreferentin Lea-Marina Stens (3. v. r.) vor der Martin-Luther-Kirche.
Nach einer langen Bewerbungsphase hat am Gründonnerstag die neue Gemeindereferentin der Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen Lea-Marina Stens ihren Dienst angetreten.
Lea-Marina Stens ist Sozialarbeiterin und Absolventin der Evangelischen Fachhochschule in Bochum. Sie ist in Dortmund-Eving aufgewachsen und hat umfangreiche Erfahrungen in Kinder- und Jugendarbeit sowie in kirchlicher Gemeindearbeit, dies sowohl in hauptamtlicher, als auch in ehrenamtlicher Tätigkeit.
Lea-Marina Stens
Ihre Stelle als Sozialarbeiterin in Köln hat sie bei einem freien Träger aufgegeben, da sie aus privaten Gründen wieder in unsere Region gezogen ist.
Die bisherigen Jugendreferenten der Kirchengemeinde Renè Puttler und Jürgen Jauer hatten beide je eine halbe Stelle in Oberaden und in Rünthe. Frau Stens hat eine Vollzeitstelle, die sie anteilig in Rünthe und Oberaden wahrnehmen wird.
Jugendarbeit in schwierigen Zeiten
Nicht nur durch die Pandemie, sondern auch durch andere Umstände wie der Abriss des John, befindet sich die Jugendarbeit unserer Gemeinde in schwierigen Zeiten.
Nele Krabs, die neben ihrem Studium der sozialen Arbeit eine 1/3 Stelle besetzt, hat es geschafft, die Jugendarbeit in Oberaden unter Corona Bedingungen aufrecht zu erhalten. So ist z. B. die Sommerferienmaßnahme der Kirchengemeinde ausgebucht.
Das Presbyterium der Kirchengemeinde hat den Stellenanteil von einer Vollzeitstelle auf 1,6 Stellen erhöht, um klar darzustellen, dass die Kinder- und Jugendarbeit eine hohe Priorität hat. Es werden jeweils in Oberaden und in Rünthe ein/e Mitarbeiter*in, mit Frau Stens zusammen, die Kinder- und Jugendarbeit durchführen.
Weiterhin hat der ehemaliger Jugendreferent Jürgen Jauer, zugesagt dass er aus seinem vorzeitigen Ruhestand heraus die Konfirmandenarbeit ehrenamtlich in Rünthe begleiten wird. Dafür dankt die Gemeinde ihm.
Es kommen spannende Zeiten auf Lea-Marina Stens zu, da auch die kommunale Jugendarbeit in Oberaden vor einem Umbruch steht. Hier gilt es auszuloten, wie eine eventuelle Zusammenarbeit aussehen kann. Erste zarte Kontakte haben auf diesem Gebiet zwischen dem Jugendamt und unserer Kirchengemeinde schon stattgefunden.
Einen Einführungsgottesdienst im eigentlichen Sinn wird es leider nicht geben. Doch schon am Karfreitag nimmt Lea-Marina Stens am Jugendgottesdienst in Rünthe teil. Und in der kommenden Woche wird sie an der Kinderbibelwoche in Oberaden aktiv mitmachen.
Begrüßt wurde die neue Jugendreferentin am Donnerstag durch die beiden Jugendpfarrerinnen Sophie Ihne und Petra Buschmann-Simons begrüßt. Unterstützt werden sie durch Nele Krabs und Jochen Wehmann als Vorsitzender des Jugendausschusses der Gemeinde.
Coronavirus: Wocheninzidenz für den Kreis Unna bei 111,2
Heute sind der Gesundheitsbehörde zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Verstorben sind 55-jähriger Mann aus Schwerte am 30. März und ein 85-jähriger Mann aus Kamen am 31. März.
110 neue Fälle sind heute gemeldet worden, davon 11 in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 14.216 Fälle gemeldet worden, 2040 in Bergkamen. 49 Personen mehr als am Dienstag gelten als wieder genesen, acht in Bergkamen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 939, in Bergkamen bei 93.
Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Landeszentrum Gesundheit veröffentlicht. Für den Kreis Unna gibt das Landeszentrum eine Wocheninzidenz von 111,2 (plus 5,8) an.
Bei zwei Personen aus Selm ist die südafrikanische Corona-Variante B.1.351 im Kreis Unna nachgewiesen worden. Damit ist diese Mutation im Kreisgebiet bislang zehnmal nachgewiesen, während die britische Mutation in bislang 766 Fällen nachgewiesen wurde.
2.800 zusätzliche Impfdosen: Aktion für Menschen mit Vorerkrankungen
Das Land stellt auch dem Impfzentrum für den Kreis Unna kurzfristig mehr Impfdosen der Firma BionNTech zur Verfügung. Von den landesweit 130.000 zusätzlichen Impfdosen, die in dieser Woche an die Impfzentren verteilt werden sollen, erhält der Kreis Unna 2.800 Stück.
„Wir wollen, dass dieser Impfstoff denjenigen zugute kommt, die ihn besonders dringend brauchen und schon lange darauf warten“, sagt Gesundheitsdezernent Uwe Hasche. Deshalb habe man sich mit allen zehn Städten und Gemeinden im Kreis Unna verständigt, die Menschen mit schweren Vorerkrankungen möglichst wohnortnah in den Städten und Gemeinden zu impfen. Geplant ist ein dezentraler Impf-Aktionstag am Karsamstag, 3. April, in jeder Stadt oder Gemeinde.
Impfangebot für Menschen aus der Prioritätengruppe 2
Mit dem Impfstoff am kommenden Samstag werden Vorerkrankte bzw. chronisch Kranke der Prioritätengruppe 2 gemäß Paragraf 3 der Coronavirus-Impfverordnung geimpft. Hierzu gehören beispielsweise Personen nach einer Organtransplantation, Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen oder Personen mit chronischen Lungenerkrankungen.
„Mit den 2.800 Impfdosen können wir viele versorgen, die schwere Vorerkrankungen haben und teilweise schon Impf-Anträge gestellt haben und ärztliche Atteste eingereicht haben“, erklärt Gesundheitsdezernent Hasche. Alle aus der Prioritätengruppe 2 gemäß Paragraf 3 werde man leider auch mit dem Impf-Aktionstag nicht erreichen können. Daher bittet er um Verständnis und weitere Geduld in dieser schwierigen Situation.
Um den Impfstoff möglichst gerecht verteilen zu können, ist zwischen dem Kreis, den Städten und Gemeinden und der Ärzteschaft folgendes Vorgehen vereinbart: Die Städte haben vom Kreis Unna eine Liste mit Impfberechtigten erhalten, die in den vergangenen Wochen einen Impfantrag beim Kreis gestellt haben. In Kenntnis dieser Liste wurden die ortsansässigen Ärzte gebeten, Patienten zu benennen, die die Voraussetzungen erfüllen.
Städte und Gemeinden nehmen Kontakt auf
Die ausgewählten Personen werden in den nächsten Tagen von ihrer Stadt oder Gemeinde über einen Impftermin informiert. Aufgrund der hohen Anzahl an Anfragen werden voraussichtlich nicht alle Personen, die sich zuvor an den Kreis Unna gewandt haben, hierbei berücksichtigt werden können.
Wer zu dieser Prioritätengruppe gehört und keine Einladung zum Impf-Aktionstag bekommt, kann nach Ostern einen Impftermin bekommen: Ab Dienstag, 6. April, dürfen sie in den Hausarztpraxen geimpft werden. PK | PKU
Stadtbibliothek schließt – Medien können aber bestellt und einen Tag später abgeholt werden
Die Stadtbibliothek Bergkamen bleibt aufgrund der momentanen Corona-Situation innerhalb des Kreises Unna bis auf Weiteres geschlossen.
Die Leihfristen aller entliehenen Medien werden natürlich automatisch verlängert – momentan bis zum 30. April. Gebühren fallen selbstverständlich nicht an.
Mit den „Medien zur Abholung“ können sich Bibliothekskundinnen und Bibliothekskunden dennoch mit neuen und attraktiven Medien eindecken. Kostenlos. Gerne nimmt das Bibliotheksteam Wünsche per Email (stadtbibliothek@bergkamen.de) oder per Telefon (02307/983500) entgegen.
Das Team der Stadtbibliothek wird die Medien dann aus den Regalen heraussuchen. Mittels der Bibliothekssoftware werden die Medien daraufhin ganz normal auf das Bibliothekskonto verbucht. Der Beleg mit dem Rückgabedatum wird den Medien beigefügt.
In der Regel können am Folgetag die Bestellungen abgeholt werden. Dazu wird ein persönlicher Abholtermin mit genauer Uhrzeit vereinbart. Die Übergabe der Medien bzw. Abholung erfolgt selbstverständlich unter strenger Einhaltung der Hygienebestimmungen und vollkommen kontaktlos.
Alle Online-Angebote können selbstverständlich trotz Bibliotheksschließung weiterhin genutzt werden, von zu Hause oder auch unterwegs. Neben dem schon lange vorhandenen Angebot der Onleihe24 und der Digitalen Bibliothek (DigiBib) bietet die Stadtbibliothek seit Ende vergangenen Jahres zahlreiche neue Online-Angebote an. So für die Bereiche Lernen (z.B. DUDEN Basiswissen Schule, Brockhaus Schülertraining, eLearning über die Onleihe24), Wissen (Britannica, Brockhaus Lexikon, DUDEN Wörterbücher, Munzinger-Archive zu Personen, Länder und Chronik) und Unterhaltung (filmfriend, freegalmusic, pressreader).
Auf der Homepage der Stadtbibliothek (http://bibliothek.bergkamen.de) finden sich unter der Rubrik „Online-Angebote“ umfangreiche Informationen zu diesen Datenbanken. Einschließlich entsprechenden Hilfetexten, Videoanleitungen und den Links zu den Angeboten.
So erreichen Sie die Stadtbibliothek:
Telefon 02307/983500
Email stadtbibliothek@bergkamen.de
Online bibliothek.bergkamen.de
Bayer nimmt Sanitärcontainer für Lkw-Fahrer in Betrieb: Übergangslösung gefunden
Der neue Sanitärcontainer für Lkw-Fahrer befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wertstoffhof. Foto: Bayer AG
Lkw-Fahrer, die eins der drei Unternehmen auf dem Bayer-Gelände ansteuerten, hatten bislang ein Problem: Trafen sie dort außerhalb der üblichen Abfertigungszeiten ein, mussten sie bis zum nächsten Morgen auf Einlass warten – ohne in dieser Zeit Toiletten oder Waschgelegenheiten nutzen zu können. Die gibt es im näheren und weiteren Umfeld der Justus-von-Liebig-Straße bekanntlich nicht. Eine für Fahrer wie Anwohner gleichermaßen unbefriedigende Situation. Nun hat Bayer im Einvernehmen mit der Stadt Bergkamen und der GWA eine Übergangslösung gefunden.
Mit Erlaubnis der Stadt Bergkamen hat das Unternehmen in unmittelbarer Nachbarschaft des Wertstoffhofs kürzlich einen Sanitärcontainer aufgestellt, der rund um die Uhr betriebsbereit ist und den Lkw-Fahrern somit jederzeit zur Verfügung steht. Zuvor hatte die GWA den erforderlichen Trinkwasser- und Elektroanschluss installiert. „Damit ist nun endlich ein Zustand erreicht, der auch die Interessen der Anwohner berücksichtigt“, dankte Dieter Heinz, Leiter des Bergkamener Bayer-Standorts, allen Beteiligten für ihr pragmatisches Handeln.
Unabhängig von dem jetzt erreichten Zwischenschritt strebt Bayer weiter eine endgültige Lösung an: den Bau einer Lkw-Abfertigung auf dem Gelände des jetzigen Wertstoffhofs. Mit dieser Maßnahme will das Unternehmen den Lkw-Fahrern nicht nur noch mehr Platz für Sanitäranlagen zur Verfügung stellen. Geplant ist auch, eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen zu schaffen, sodass parkende Lkw nicht länger den Anliegerverkehr behindern. Diese Lösung lässt sich jedoch erst dann umsetzen, wenn die Gerichte den Weg für eine Verlagerung des Wertstoffhofs frei machen.
Fahrende Gefahrenstelle: Polizei zieht Auto eines 28-jährigen Bergkameners aus dem Verkehr nach Kontrolle sichergestellt
So sah das Auto des Bergkameners auf der Bühne aus.
Polizeibeamte haben am Montag am Borsigplatz das Auto eines 28-jährigen Bergkameners kontrolliert. Dieses war derart verkehrsunsicher, dass die Beamten es anschließend aus dem Verkehr zogen.
Aufgefallen war der tiefergelegte Honda den Polizisten gegen 14.40 Uhr. Im Bereich Borsigstraße/Brunnenstraße folgte die Kontrolle des Wagens und seines 28-jährigen Fahrers aus Bergkamen. Die Beamten stellten Schleifspuren an den Radhauskanten fest, zudem verlor der Pkw Öl.
Im weiteren Verlauf folgte eine Überprüfung beim Gutachter und im Endeffekt folgende Bilanz:
- Mängel an der Lenkung (Befestigung der Spurstange beschädigt)
- unfachmännische Tieferlegung (keine Federvorspannung an der
ersten Achse)
- ein Vorderreifen derart runtergefahren/beschädigt, dass die
Karkasse frei lag
- keine Reifenfreigängigkeit an einem der Hinterreifen
- defekte Schwingungsdämpfer
Ein weiteres negatives Highlight war die Radbefestigung an der ersten Achse: Offenbar hatte der 28-Jährige dort eine scheinbar nicht für den Straßenverkehr zugelassene Distanzscheibe angebracht, um dadurch die Spur zu verbreitern und die Freigängigkeit zur Bremsanlage zu vergrößern. Diese Distanzscheiben wurden mittels Radschrauben an der Achse/Radanlagefläche montiert. Mit anderen (vermutlich unzulässigen) Radschrauben wurde darüber unfachmännisch die Felge mit der Distanzscheibe verbunden. Für das Fahren bedeutet das: Durch Vibration würde sich das Rad irgendwann lockern – und das Auto eine nicht unerhebliche Gefahr für die Insassen sowie weitere Verkehrsteilnehmer darstellen.
Aus Sicht des Gutachters waren die vorhandenen Mängel derart gravierend, dass die Fahrt für den Mann aus Bergkamen an dieser Stelle endete. Die Beamten stellten den Wagen sicher und fertigten eine entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Live-Stream aus der Elisabethkirche – Team sucht personelle Verstärkung
In der Corona-Pandemie ist es durch ein Team aus engagierten Menschen gelungen, jeden Sonn- und Feiertag einen Gottesdienst aus der Bergkamener Elisabethkirche live zu streamen. Das Team sucht personelle Verstärkung.
Wer Freude an moderner Technik, am Umgang mit dem Laptop, einem Youtube-Studio und der Software OBS Studio hat, darf sich angesprochen fühlen. Die Arbeiten erfolgen mit einer hochauflösenden Lumix-Kamera. Eine umfangreiche Beschreibung ist vorhanden, eine Einführung vor Ort wird gegeben.
Es ist kompliziert: Wo ein Schnelltest ab heute gebraucht wird
Wo brauche ich jetzt im Kreis Unna einen negativen Schnelltest – und wo nicht? Die Regeln sind kompliziert und vielen nicht ganz klar. Das gilt:
Die Coronaschutzverordnung schreibt vor, dass in Handelseinrichtungen, die über den täglichen Bedarf hinausgehen, eine Schnelltestpflicht besteht.
Das heißt, dass kein Test in Supermärkten, Discountern, Drogerien, Babyfachmärkten, bei der Post, bei der Bank, in der Apotheke etc. benötigt wird. Eine Testpflicht besteht aber in allen Verkaufsstellen, die nicht durch den Verkauf für Waren für den täglichen Bedarf privilegiert sind – also beispielsweise im Schuhgeschäft, im Möbelhaus oder im Elektrofachmarkt. Hier darf nach Terminvergabe eingekauft werden (Click & Meet). Das gilt unter anderem auch für Bau- und Garten(bau)märkte – ebenfalls mit negativem Test.
Wenn es um körpernahe Dienstleistungen geht, gelten auch ein paar Unterschiede: Kein Test gebraucht wird bei medizinisch erforderlichen Dienstleistungen bei der Fußpflege und Personenbeförderung. Auch beim Frisör wird kein Test gebraucht – es sei denn, die Maske fällt (z.B. bei der Bartrasur).
Eine Testpflicht besteht bei körpernahen Dienstleistungen wie Kosmetik, Nagelstudios, Massage etc..
Mit der Test-Option ist der Zugang zu den betreffenden Angeboten nur mit einem aktuellen bestätigten Schnelltest möglich, der nicht länger als 24 Stunden zurückliegen darf.
Ein Selbsttest zu Hause reicht nicht. Es muss ein bestätigter Schnell- oder Selbsttest einer offiziellen Teststelle sein.
– Birgit Kalle / Kreis Unna –
Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Frühjahresbelebung ist stärker als der Lockdown Anstieg der Kräftenachfrage
Im Kreis Unna reduzierte der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um
301 auf 16.847. Im Vergleich zu März 2020 stieg die Arbeitslosigkeit um 2.555 (+17,9 Prozent). Die
Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 7,9 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 6,7 Prozent. In Bergkamen sank die Zahl der Arbeitslosen gegenüber Februar um 29 auf 2.513. Die Arbeitslosenquote ging leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 9,7 zurück.
„Im März hat die Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt eingesetzt und dazu geführt, dass
Arbeitslosigkeit in bemerkenswertem Umfang abgebaut wurde“, beschreibt Agenturchef Thomas
Helm die aktuelle Entwicklung. Helm weiter: „Dieser Trend zeigt sich, wie schon im Vormonat,
zunächst zwar nur in der Arbeitslosenversicherung, hier dafür umso deutlicher. Insbesondere viele
Lebensältere konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.“ Hieran zeige sich, dass die Wirtschaft im
Kreis Unna zu einer neuen Stabilität gefunden habe: „Während den ersten
Eindämmungsmaßnahmen im letzten Jahr noch mit Unsicherheit und Stellenrückzug begegnet
wurde, haben viele Betriebe mit Umstrukturierungen und zum Teil neue Konzepten auf die
aktuellen Rahmenbedingungen reagiert mit der Folge, dass sie wieder Bedarf an neuen
Beschäftigten erkennen und dauerhafte Perspektiven schaffen.“
Die Lage bleibe weiterhin sensibel, die aktuellen Tendenzen gäben laut Helm jedoch Grund zu
vorsichtigem Optimismus, auch in den nächsten Wochen viele Menschen in Beschäftigung bringen
zu können.
Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In neun der zehn Kommunen des Kreises Unna entwickelte sich die Arbeitslosigkeit im
vergangenen Monat rückläufig. Den größten Abbau verzeichnete Kamen (-2,8 Prozent bzw. 55 auf
1.891). Danach folgen Schwerte (-2,4 Prozent bzw. 42 auf 1.694), Lünen (-2,3 Prozent bzw. 110
auf 4.761), Unna (-2,0 Prozent bzw. 45 auf 2.159), Selm (-2,0 Prozent bzw. 19 auf 937), Bergkamen
(-1,1 Prozent bzw. 29 auf 2.513), Werne (-0,9 Prozent bzw. neun auf 942), Holzwickede (-0,9
Prozent bzw. fünf auf 542) und Fröndenberg (-0,6 Prozent bzw. vier auf 637). Einzig in Bönen stieg
die Arbeitslosigkeit an (+2,3 Prozent bzw. 17 auf 771).
AstraZeneca erneut ausgesetzt: Impftermine im Kreis Unna bleiben bestehen
Wie das Land am späten Dienstagnachmittag mitgeteilt hat, werden Impfungen mit AstraZeneca bei Unter-60-Jährigen vorläufig ausgesetzt. Im Impfzentrum für den Kreis Unna wurde sofort reagiert. Durch den Umstieg auf Impfstoff von BioNTech konnten aktuelle Termine sichergestellt werden.
Dieses Mal können auch alle Termine für die kommenden Tage, für die eigentlich der Impfstoff AstraZeneca geplant gewesen wäre, gehalten werden. Anders als beim ersten Aussetzen des Impfstoffs von AstraZeneca Mitte des Monats werden keine Termine für geplante Erstimpfungen abgesagt.
Das hängt damit zusammen, dass das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) zugesagt hat, für die Bestellungen kommender Tage ersatzweise BioNTech-Impfstoff auszuliefern. Reaktion auf „aktuelle Entwicklungen“
Wie das MAGS mitteilte, seien die „aktuellen Entwicklungen“ der Grund für das vorläufige Aussetzen des Impfstoffs. Der weitere Umgang mit dem AstraZeneca-Impfstoff werde Inhalt einer außerplanmäßigen Gesundheitsministerkonferenz am Abend sein.
Welche Auswirkungen der vorläufige Impfstopp auf Zweitimpfungen mit AstraZeneca hat, kann der Kreis Unna zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Erste Zweitimpfungen stehen ab dem 14. April im Terminplan. PK | PKU