Wocheninzidenz über 200: Krisenstab des Kreises Unna tagt
Der vom Landeszentrum Gesundheit veröffentlichte 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner im Kreis Unna liegt seit heute über 200. Über die zu treffenden Maßnahmen angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen berät der Krisenstab des Kreises Unna.
204,4 beträgt der aktuelle Wocheninzidenzwert für den Kreis Unna (Stand: 15. April 2021, 0 Uhr). Das bedeutet, dass geeignete Maßnahmen getroffen werden müssen, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen. Diese Maßnahmen sind Thema einer Krisenstabssitzung, die heute um 14 Uhr im Kreishaus Unna beginnt.
Heute sind der Gesundheitsbehörde des Kreises Unna zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Verstorben sind eine 82-jährige Frau aus Werne am 12. April und eine 69-jährige Frau aus Bönen am 14. April.
148 neue Fälle sind seit dem letzten Update gemeldet worden, davon 29 in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 15.509 Fälle gemeldet worden, 2272 in Bergkamen. 112 Personen mehr als am Mittwoch gelten als wieder genesen, 13 in Bergkamen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 1.706, in Bergkamen sind es 266.
Neue Kolleginnen im Comunita Seniorenhaus Sophia
Herzlich willkommen heißt es für unsere zwei neuen Mitarbeiterinnen im Comunita Seniorenhaus Sophia in Bergkamen. Alexandra Hildebrand verstärkt das Team als Betreuungskraft, während Irina Lusgin als Rezeptionistin die Verwaltung in der Einrichtung unterstützt.
„Wir freuen uns sehr, mit Alexandra Hildebrand und Irina Lusgin zwei neue Gesichter in unserer Einrichtung begrüßen zu dürfen. Mit ihrem Engagement werden die beiden dazu beitragen, den hohen Qualitätsstandard, für den das Seniorenhaus Sophia bekannt ist, weiterzuführen.“, so Einrichtungsleiterin Rosemarie Hildebrandt.
Impfangebot für die Geburtsjahrgänge 1944 und 1945
Insgesamt 681 Bergkamener/innen, die zwischen dem 01.01.1944 und dem 31.12.1945 geboren sind, werden kurzfristig von der Stadt Bergkamen angeschrieben. Auch sie werden zur Vereinbarung eines Impftermins im Impfzentrum Unna eingeladen.
Ab Freitag, 16. April 2021, 8.00 Uhr, können sich die Jahrgänge 1944 und 1945 über die Kassenärztliche Vereinigung für einen Impftermin im Impfzentrum Unna anmelden. Es kann dann auch direkt ein gemeinsamer Termin mit dem/der jüngeren Lebenspartner/in vereinbart werden. Die Terminbuchung erfolgt online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe.
Das Impfberechtigungsschreiben ist keine zwingende Voraussetzung für die Terminbuchung ab Freitag. Entscheidend ist das Geburtsdatum.
Ab Montag wieder Wechselunterricht – oder auch nicht
Schulministerin Yvonne Gebauer.
Die Landesregierung hat entschieden, mit allen Schulen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 200 ab kommendem Montag wieder in den Wechselunterricht zu starten. Aufgrund des nach Ostern äußerst unsicheren und schwer zu bewertenden Infektionsgeschehens mit diffusen Infektionsausbrüchen wurde in der Woche nach den Osterferien lediglich Distanzunterricht durchgeführt. Die Landesregierung hat nun entschieden, in der kommenden Woche den bereits vor den Osterferien praktizierten Wechselunterricht wiederaufzunehmen flankiert durch strikte Hygienevorgaben, eine strenge Testpflicht und klaren Testvorgaben.
Sollte sich der Inzidenzwert für den Kreis Unna weiter rasant nach oben entwickeln, am Mittwoch 181,8, wird es nach den neuen Vorgaben der Landesregierung in Bergkamener Schulen beim Distanzunterricht bleiben – mit Ausnahme der Abschlussklassen.
Die geplante Regelung im Infektionsschutzgesetz sieht für die Schulen – mit Ausnahmemöglichkeiten für Abschlussklassen – in ganz Deutschland Distanzunterricht ab einem lokalen Inzidenzwert von 200 vor. Nordrhein-Westfalen legt jedoch teilweise auch strengere Maßstäbe an: Nach dem Bundesgesetz wäre unter einer Inzidenz von 200 auch Unterricht in vollständiger Präsenz möglich. Trotz eines nach wie vor erhöhten Infektionsgeschehens sind die Fallzahlen in Nordrhein-Westfalen bislang im Deutschlandvergleich unterdurchschnittlich.
Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Nordrhein-Westfalen wird den Weg der Vorsicht weitergehen und die Möglichkeiten des neuen Infektionsschutzgesetzes bewusst nicht vollständig ausschöpfen. Wir bringen den Gesundheitsschutz und das Recht der Kinder auf Bildung und Erziehung in Einklang und nehmen den Präsenzunterricht im Wechselmodell in allen Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 200 auf. Das Wechselmodell ist das verantwortungsvolle Maß für den Schulbetrieb in der aktuellen Lage der Pandemie. Es sorgt dafür, dass weniger als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler in Präsenz in den Schulen im Unterricht ist. Das ist und bleibt ein großer Beitrag zur Kontaktreduzierung in den Schulen, nicht nur in Nordrhein-Westfalen.“
Die Testpflicht für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und für alle in der Schule Beschäftigten wurde zu Beginn der Woche rechtlich in der Coronabetreuungsverordnung verankert. Zwei Mal in der Woche werden alle Personen in Schulen getestet, sonst ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich. Damit gehen wir auch hier vorsichtiger vor als das kommende Bundesgesetz. Dort wird eine Testpflicht erst in Kommunen mit einer Inzidenz über 100 verlangt. Wir testen alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen.
In der heutigen Schulmail werden den Schulen in Nordrhein-Westfalen weitere klare Vorgaben übersandt, die bei der Durchführung der Selbsttests in Schulen einzuhalten sind. Um eine größtmögliche Verlässlichkeit im Umgang mit der Durchführung und den Ergebnissen der Tests zu gewährleisten, wird die Testung der Schülerinnen und Schüler in den Schulen organisiert. Dadurch ist zugleich gewährleistet, dass alle Schülerinnen und Schüler an den Tests teilnehmen können. Eltern, die mit einer Testung ihres Kindes in der Schule nicht einverstanden sind, steht die Möglichkeit offen, der Schule alternativ einen negativen Bürgertest des Kindes vorzulegen, der nicht länger als 48 Stunden zurückliegt. Schülerinnen und Schüler, die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, einen Anspruch auf Distanzunterricht gibt es für die Tage des Präsenzunterrichts nicht.
Die Testlieferung verläuft seit dem Wochenende planmäßig. Seit Dienstag werden bereits die Tests für die nächste Woche ausgeliefert. Die Landesregierung hat einen Bedarf von wöchentlich 5,5 Millionen Schnelltests zugrunde gelegt, die beschafft und wöchentlich an die Schulen durch einen Dienstleister versandt werden. Schon in dieser Woche werden die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge, aber auch die Kinder und Jugendlichen, die ein pädagogisches Betreuungsangebot vor allem in den Grund- und Förderschulen wahrnehmen, zweimal getestet. Gleiches gilt für das in den Schulen tätige Personal. Damit können wie geplant alle, die derzeit in den Schulen sind, getestet werden und auch in den nächsten Wochen sind genügend Tests in den Schulen verfügbar.
Im April werden die Corona-Selbsttests der Firma Siemens-Healthcare eingesetzt. Das Land hatte die Beschaffung in einer Dringlichkeitsvergabe vereinbart. Das Angebot inklusive Belieferung der Firma Siemens Healthcare GmbH war das einzig wertbare Angebot. Es gab auf dem Markt keine anderen verfügbaren Selbsttests in der erforderlichen Menge. Auch wenn diese nicht für alle Altersgruppen und Schulformen gleich geeignet waren, muss eines klar sein: Ohne diese Tests wäre ein Einstieg in das Wechselmodell mit Präsenzphasen in den Schulen nicht möglich. Die Landesregierung wird bei den weiteren Beschaffungsvorgängen künftig darauf achten, dass die Testverfahren möglichst noch alters- und kindgerechter durchgeführt werden können.
Über die Art und Handhabung der Schnelltests wurden die Schulen frühzeitig und transparent bereits Anfang des Monats informiert. „Der Landesregierung ist bewusst, dass dies eine neue Aufgabe für die Schulen ist. Angesichts der außergewöhnlichen Pandemiesituation setzt die Landesregierung auf die erforderliche Bereitschaft der Lehrkräfte, die Testdurchführung vorzubereiten. Dafür danken wir den Lehrkräften sehr herzlich“, so Ministerin Gebauer.“
„Der Start des Wechselmodells in der kommenden Woche ist für die Familien in Nordrhein-Westfalen wichtig. Die Landesregierung hat eine „Woche der Vorsicht“ angekündigt und hält das Versprechen, nach dieser Woche mit der Möglichkeit des Präsenzunterrichts in einem wichtigen Schritt zu schulischer Normalität zurückzukehren. Die Selbsttests sind ein wichtiges Instrument, zusammen mit dem Wechselunterricht und den strengen Hygienevorgaben für den Schulbetrieb ab der kommenden Woche. Ich bin und bleibe der festen Überzeugung, dass unsere Schulen im Interesse unserer Kinder als erstes geöffnet und als letztes geschlossen werden müssen. Es muss unser aller Ziel sein, das Recht der Kinder auf Bildung und den Infektionsschutz miteinander in Einklang zu bringen und daher ist die Entscheidung ab Montag im Wechselunterricht auch in der angespannten Lage zu starten, verantwortbar. Gleichzeitig beobachtet die Landesregierung das Infektionsgeschehen weiter sehr genau“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.
Wegfall Haltestelle „Albert-Schweitzer-Straße“
Bergkamen Die Busse der VKU können wegen Bauarbeiten die Haltestelle „Albert-Schweitzer-Straße“ Richtung Kamen nicht anfahren. Als Ersatz dienen die Haltestellen „Hegelstraße“ und „Fritz-Husemann-Straße“.
Die Busse in Fahrtrichtung Bergkamen können alle Haltestellen wieder wie gewohnt bedienen. Diese Regelung gilt bis auf weiteres.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).
Coronavirus: Inzidenzwert im Kreis Unna klettert auf 181,8
Heute sind der Gesundheitsbehörde keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden.
205 neue Fälle sind seit dem letzten Update in Kreis Unna gemeldet worden, davon 36 in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 15.361 Fälle gemeldet worden, 2243 in Bergkamen. 64 Personen mehr als am Dienstag gelten als wieder genesen, davon 10 in Bergkamen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 1.672, in Bergkamen sind es 250.
Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Landeszentrum Gesundheit veröffentlicht. Sie liegt aktuell bei 181,8 (Datenstand 14. April 2021 – 0 Uhr).
Wartungsarbeiten: STVA-Portal des Kreises Unna pausiert am Samstag
Aufgrund von Wartungsarbeiten steht das Online-Portal der Zulassungsstelle (STVA-Portal) am Samstag, 17. April, zwischen 17 und 20 Uhr nicht zur Verfügung. Das teilt die Straßenverkehrsbehörde des Kreises Unna mit.
Das über die Internetseite www.kreis-unna.de erreichbare Online-Portal wird anschließend wieder für Standard-Zulassungsvorgänge zur Verfügung stehen. PK|PKU
„Schnelltestzentrum Ökologiestation im Gästehaus“ geht am Freitag, 16. April, in Betrieb
Barbara Döring (staatlich examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin). Fotos: Ralf Sänger
Gästehaus an der Ökologiestation.
„Schnelltestzentrum Ökologiestation im Gästehaus“ geht am Freitag, 16. April um 15 Uhr in Betrieb und bietet kostenfreie Schnelltests an. Die Pächter des „Gästehauses der Ökologiestation“ haben aus Ihrer Not, coronabedingt einen derzeit ungenutzten Veranstaltungsraum zu betreiben, eine Tugend zum Wohle und Schutz der Allgemeinheit gemacht.
Die Tests dienen dem Schutz der Bevölkerung, ermächtigen aber gfs. auch dazu, Angebote zu nutzen, Geschäfte zu betreten. Hoch erfreut ist Ralf Sänger, Geschäftsführer des Umweltzentrum Westfalen, der hofft, dadurch möglichst bald wieder aktiv Veranstaltungen nach erfolgreichem Negativtest durchführen zu können.
Die für die Getesteten kostenfreien Schnelltests werden von Barbara Döring, einer staatlich examinierten Gesundheits- und Krankenpflegerin, und Willi Döring (Rettungssanitäter) vorgenommen.
Die Testzeiten sind:
Mo, Di und Do: 11 – 16 Uhr
Mi: 11 – 19 Uhr
Fr.: 15 – 20 Uhr
Sa: 9 – 16 Uhr
Die Testungen sind nach Terminvereinbarung (0152 27883896) oder auch spontan (dann müssen unter Umständen Wartezeiten in Kauf genommen werden) möglich.
Rund 2.000 iPads: Landrat übergibt digitale Endgeräte für Kreisschulen
Landrat Mario Löhr und Fachbereichsleiterin Anja Seeber überreichen die digitalen Endgeräte an Susanne Wächter, Leiterin der Sonnenschule und Helmut Gravert, Leiter des Freiherr-vom-Stein-Berufskollegs Werne. Foto: Volker Meier – Kreis Unna.
Homeschooling oder Wechselunterricht mit Videokonferenzen – in der Schule läuft derzeit eine Menge digital. Wichtige Voraussetzung dafür: digitale Endgeräte wie Laptops und Tablets. Und davon wird jetzt eine stattliche Anzahl an die kreiseigenen Förderschulen und Berufskollegs ausgegeben.
Rund 2.000 iPads für Schüler*innen und Lehrerkräfte werden ab dieser Woche an die elf Kreis-Schulen verteilt. Dazu gehören auch die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Heil und die Regenbogenschule in Rünthe. Fördermittel in Höhe von rund 980.000 Euro sind für diese technische Ausstattung in den Kreis Unna geflossen.
Helfen bei sozialer Ungleichheit
Die Riesen-Lieferung digitaler Endgeräte ist das Ergebnis einer Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule von Bund und Ländern. Damit soll Schülerinnen und Schülern geholfen werden, die zu Hause nicht so komfortabel ausgestattet sind wie andere. Landrat Mario Löhr überreichte die Geräte jetzt symbolisch an der Sonnenschule in Kamen-Heeren.
„Wir wissen, dass das Homeschooling eine große Herausforderung für alle Familien ist“, unterstreicht Landrat Mario Löhr. „Wenn dann noch die dringend benötigte Ausstattung fehlt, kann es mit dem Lernen erst gar nicht klappen. Deshalb freuen wir uns, dass dieses große Paket mit der finanziellen Unterstützung von Bund und Land dort ankommt, wo es gebraucht wird.“ Für die Schüler-Geräte musste der Kreis einen Eigenanteil in Höhe von rund 67.800 Euro bezahlen.
Datenschutz und Datensicherheit
Weitere Geräte für Lehrkräfte sind angekündigt und sollen demnächst geliefert werden. Sie helfen nicht nur beim Unterrichten, sondern sind so aufgesetzt, dass sie den Ansprüchen an Datenschutz und Datensicherheit gerecht werden. Alle Endgeräte wurden vom Fachbereich Schulen und Bildung des Kreises Unna erfasst und inventarisiert. Um die Geräteverwaltungssoftware hat sich die Zentrale Datenverarbeitung des Kreises Unna gekümmert: Damit ist unter anderem auch sichergestellt, dass wichtige Sicherheitseinstellungen nicht umgangen werden können. PK | PKU
Coronavirus: 123 neue Fälle im Kreis Unna – davon 24 in Bergkamen
123 neue Corona-Fälle sind seit dem letzten Update gemeldet worden, 24 in Bergkamen. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 15.156 Fälle gemeldet worden, 2207 in Bergkamen. 37 Personen mehr als am Montag gelten als wieder genesen, sieben in Bergkamen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 1.531, in Bergkamen 224.
Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Landeszentrum Gesundheit veröffentlicht. Sie liegt aktuell bei 141,6 (Datenstand 13. April 2021 – 0 Uhr).
JeKits: Über 500 Kinder in Bergkamener Grundschulen dürfen sich ihr Instrument auswählen
JeKits-Orchester der Frh.-v.-Ketteler-Schule beim Auftritt auf Zollverein am 19.01.2020 (Foto zur Verfügung gestellt von der JeKits-Stiftung)
Wie in jedem Jahr startet die Musikschule nach den Osterferien die Anmeldephase für den Instrumentalunterricht im JeKits-Programm. Über 500 Zweitklässler haben die Wahl, ob sie im nächsten Schuljahr Gitarre, Geige, Flöte oder eines der vielen anderen Instrumente, die an ihrer Grundschule angeboten werden, erlernen möchten.
Während des 2. Schuljahres lernen alle Bergkamener Zweitklässler im JeKits-Unterricht neben musikalischen Grundlagen die verschiedenen Instrumente kennen. „Dabei lief in diesem Schuljahr einiges anders als in den Vorjahren“, sagt Thorsten Lange-Rettich, der an der Musikschule für den Fachbereich Schulkooperationen verantwortlich ist. Denn durch die Corona-Bedingungen hätten die Kinder leider nicht jedes vorgestellte Instrument selbst in die Hand nehmen dürfen. „Dennoch zeigt uns die Erfahrung, dass die Kinder meist sogar schon vor dem Ausprobieren genau wissen, welches Instrument zu ihnen passt. Und diese Eigenmotivation ist die wichtigste Grundlage für das Erlernen eines Musikinstruments!“
In den Wochen und Monaten, in denen kein Präsenzunterricht in den Grundschulen stattfinden konnte, haben die Lehrkräfte der Musikschule sich bemüht, alle technischen Möglichkeiten zu nutzen, um Kontakt zu den Zweitklässlern zu halten und den JeKits-Unterricht bestmöglich fortzuführen. Die Vorstellung der Instrumente z. B. erfolgte über zahlreiche Videos, die von den Musikschullehrkräften extra für diesen Zweck produziert wurden.
Die Anmeldephase bis zum 3. Mai wird begleitet von einem Malwettbewerb unter den Schülerinnen und Schülern der 2. Klassen. Die Kinder sind aufgefordert, ihr Lieblingsinstrument zu zeichnen und damit einen der vielen vom Förderkreis der Musikschule gestifteten musikalischen Preise zu gewinnen!
Auch die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen, die bereits ein Instrument im JeKits-Unterricht erlernen, sind gefragt, sich nun für den Instrumentalunterricht im 4. Schuljahr anzumelden. Ein großer Teil des laufenden Schuljahres fand als Distanzunterricht, also z. B. per Video, statt. „Nach diesem etwas holprigen Schuljahr freuen wir uns, den Drittklässlern neuerdings ein weiteres JeKits-Jahr zu den gleichen günstigen Bedingungen wie bisher anbieten zu können!“, meint Lange-Rettich.