Fünf Einsätze am Montagmorgen für die Bergkamener Feuerwehr

Gleich zu fünf Einsätzen wurde die Bergkamen Feuerwehr am Montagmorgen gerufen.

Los ging es um 5.39 Uhr für die Einheit Rünthe. An der Rünther Straße befand sich eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Tür. Durch ein geöffnete Fenster gelangten die Feuerwehrleute in die Wohnung, so dass die Tür ohne Beschädigungen geöffnet werden konnten.

Etwa eine Stunde später war die Einheit Mitte an der Erich-Ollenhauer-Straße gerufen. Sie stand wegen des Starkregens teilweise unter Wasser. Ein Fahrzeug des Baubetriebshofes fuhr zufälligerweise gleichzeitig an der Straße vorbei und zogen die Gullys. Somit musste die Feuerwehr nicht mehr tätig werden.

Wiederum eine Stunde später um 7.28 Uhr wurden die Einheiten Mitte, Rünthe, Overberge und Weddinghofen zur Görlitzer Straße gerufen. Dort schlug ein Heimrauchmelder in einer Wohnung an. Der Grund: Auf einem eingeschalteten Herd befanden  sich Plastikbehälter, die geschmolzen waren.  Ein Trupp unter Umluft unabhängigen Atemschutzgeräten setzte den Rauchschutzvorhang an der Wohnungstür um das Treppenhaus rauchfrei zu halten. Die Plastikteile landete schließlich in der Spüle und wurden dort abgelöscht. Die Feuerwehrleute kontrollierten den Brandherd mit einer Wärmebildkamera. Anschließend durchlüfteten sie die Wohnung.

Gegen 9.17 Uhr musste die Einheit Rünthe zur Marie-Curie-Straße fahren. Dort schlug ein Brandmeldealarmanlage an. Gebrannt hatte es dort aber nicht

Die Einheiten Mitte, Rünthe, Overberge und Weddinghofen trafen sich schließlich um 11.03 Uhr an der Heinrich-Jasper-Straße wieder. Ein Bewohner hatte sich dort ausgeschlossen, während in der Küchen das Essen auf dem Herd weiter vor sich hin köchelte, bis es verbrannt war. Die Feuerwehrleute verschafften sich Zugang zur Wohnung, nahmen das Essen vom Herd und durchlüfteten die Wohnung.




Digitale Informationsveranstaltung der Sparkasse Bergkamen-Bönen am 22. Juni

– Anzeige –

Die Sparkasse Bergkamen-Bönen lädt zur ersten digitalen Informationsveranstaltung zum Thema  „Die Erfolgreiche Geldanlage trotz
Corona-Krise“  am Dienstag, 22. Juni, ein.

Bereits seit einigen Jahren befinden wir uns in einem Marktumfeld, in dem die altbekannten Anlagemöglichkeiten -wie beispielsweise das klassische Sparbuch- keine attraktive Verzinsung mehr bieten können. Die Corona-Krise und ihre wirtschaftlichen Verwerfungen haben dafür gesorgt, dass sich diese Entwicklung bis auf Weiteres nicht wesentlich ändern wird.

Doch was für Möglichkeiten gibt es in der heutigen Zeit überhaupt noch, um sein Geld sinnvoll zu investieren – also zu „sinnvestieren“?

Diese zentrale Frage möchte die Sparkasse Bergkamen-Bönen gerne im Rahmen einer digitalen Kundenveranstaltung beantworten.

Die Sparkasse lädt daher herzlich zu einer digitalen Informationsveranstaltung am Dienstag, 22. Juni 2021 um 19:00 Uhr per
Webex-Meeting Konferenz ein.

Mit Webex können Sie ganz bequem von zu Hause aus per Computer, mobilem Endgerät oder Telefon teilnehmen. Die Einwahldaten zur Konferenz sowie eine Anleitung, wie Sie sich technisch einwählen können, liegen anbei.

Nach einer kurzen Begrüßung präsentieren Ihnen Sebastian Linde und Frank Schmidt, Mitarbeiter der DekaBank, „Die Erfolgreiche Geldanlage trotz Corona-Krise“ und zeigen Perspektiven für Ihre Geldanlage im Niedrigzinsumfeld auf. Ergänzt wird die Präsentation durch eine Vorstellung, wie die Sparkasse Bergkamen-Bönen diese Perspektiven in ihrer Beratung umsetzt. Während der Präsentation können Sie Ihre Fragen per Live-Chat stellen.

Sie können der Veranstaltung am 22.06.2021 ab 18:45 Uhr über den nachfolgenden Link oder per QR-Code beitreten.

Meeting beitreten:
https://deka.webex.com/deka/j.php?MTID=mbd103b071ed5cef9ee40d322cf53b405

Meeting beitreten:

Zur Einwahl nutzen Sie bitte die nachfolgenden Daten:

Meeting-Kennnummer (Zugriffscode): 128 671 6704

Meeting-Passwort: gBimMPhr623 (See attached file:
210527_Express-Zertifikat_Pro-Plakat_A1_SK_Bergkamen-Boenen_2.pdf)




Umweltausschuss fordert von der RAG hochwirksame PCB-Reinigungsanlage fürs Grubenwasser

Der Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz des Rats der Stadt Bergkamen hat in seiner seiner jüngsten Sitzung  auf Antrag der Fraktion BergAUF einstimmig beschlossen, die RAG aufzufordern, den Bau von hochwirksamen Anlagen zur Entfernung des hochgiftigen PCB aus dem Grubenwasser auf Haus Aden zu bauen und diese fertig zu stellen, bevor die Einleitung von Grubenwasser wieder aufgenommen wird.

Zur Begründung erklärte Werner Engelhardt für die Fraktion von BergAuf: „Offenbar ist es in der Verwaltung und hoffentlich auch bei den anwesenden Ausschussmitgliedern und im Rat angekommen: Das Problem mit dem PCB im Grubenwasser ist nichts von BergAUF Erdachtes, um sich selbst zu profilieren oder die RAG zu ärgern, es ist vielmehr ein dringend zu lösendes Problem, das die Weltgesundheit gefährdet.

Trotzdem wurde es von RAG, Bezirks- und Landesregierungen unterschiedlichster Couleur über viele Jahre hinweg trotz unserer Warnungen ignoriert. Wir loben uns ja ungern selbst, aber man muss nüchtern feststellen: Wären wir vor vielen Jahren nicht initiativ geworden und gegen alle Widerstände und Diffamierungen hartnäckig am Ball geblieben, wären wir heute nicht so weit, diesen gemeinsamen Antrag verabschieden zu können.

Aber werfen wir nochmal einen kritischen Blick darauf, wie weit diese Gemeinsamkeit geht, wo es noch unterschiedliche Auffassungen gibt.
Einigkeit besteht offenbar darin, dass die RAG dafür verantwortlich ist, die Voraussetzungen zu schaffen, das Ultragift PCB im Grubenwasser bei Wiederaufnahme der Einleitung „weitestgehend“ zu entfernen und den Salzgehalt drastisch zu senken. Das sehen wir als bedeutenden Fortschritt!

Unterschiedliche Auffassungen gibt es wohl in der Einschätzung der RAG. Wir meinen, die Erkenntnisse aus der PCB-Pilotanlage auf Haus Aden sind nicht „weitergehend“, wie die Stadtverwaltung meint. Es sind Ergebnisse, die der RAG ursprünglich dazu dienen sollten, an den teuren, von IWW/Spiekermann skizzierten Anlagen vorbeizukommen. Insofern sind es zwar „weitere“, zusätzliche Erkenntnisse. Am weitestgehend ist aber bisher der Entwurf des PCB-Gutachtens, auch wenn das Ingenieurbüro Spiekermann nicht mehr an dem Projekt weiterarbeitet. Heißt konkret: ohne umfangreiche, großflächige Aktivekohle-Filterbecken wird eine Entfernung des PCB nicht möglich sein. Deshalb hätten wir gerne den Begriff „weitergehend“ durch „weitere“ ersetzt werden, um nicht der RAG ein Hintertürchen zu öffnen.
Die hochwertigen Anlagen sind zwar teuer, aber unendlich viele teurer wäre die weitere Ruinierung der Gesundheit der Eisbären, der Meeresbewohner und der Menschheit als Ende der Nahrungskette. Immerhin würde die Menge des in den Bergwerken schlummernden PCB rein rechnerisch ausreichen, um die gesamte Menschheit vieltausendfach tödlich zu vergiften.

Nun ist die RAG als Stiftung nicht irgendein Wohltätigkeitsverein, wie der Begriff Stiftung vermuten ließe. Es ist eher ein Versuch, „stiften zu gehen“, sich aus dem Staub zu machen, die Bergbau-Folgen hinter sich zu lassen, nach dem Motto: „Nach mir die Sintflut“.

So stimmt es sehr bedenklich, wie Prof. Melchers, Leiter der Abteilung „Nachbergbau“ an der Agricola-Uni Bochum sich zur Zukunft äußert. Ewig zu pumpen, meint er, käme aus wirtschaftlicher Sicht nicht in Betracht, ein völliges Aufstauen des Grubenwassers hielt er für eine Alternative, auch wenn dann etwa 50% des heutigen Ruhrgebiets in einer Giftbrühe untergehen würden.

(Quelle: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die-story/video-glueckauf-und-vorbei-das-ruhrgebiet-nach-der-kohle-100.html)

Und er legt sich fest, was für ihn Ewigkeit bedeutet: So etwa 25 Jahre. Das ist blanker Zynismus, Bergkamen gäbe es demnach in 25 Jahren zum größten Teil nicht mehr! Das könnte das eiskalte Kalkül eines nach Höchstprofit strebenden Unternehmens sein, der RAG-Stiftung, der nicht nur knapp 60% der EVONIK mit 32.000 Beschäftigten in über 100 Ländern gehören, sondern auch die VIVAWEST mit 117.000 Wohnungen und 2.200 Mitarbeitern. Zudem hat die Stiftung eine neue Holding gegründet, die Mehrheitsbeteiligungen an über 10 High-Tech unternehmen weltweit und etliche weitere Minderheitsbeteiligungen hält. Das Kapital der Stiftung beträgt derzeit 18,4 Mrd. €. Es gibt also absolut keinen Grund, die RAG, die ihr Imperium auf dem Rücken der Bergleute aufgebaut hat und uns nun die Scherbenhaufen hinterlassen will, irgendwie in Schutz zu nehmen. Im Gegenteil. Wir sollten sogar fordern, die Anhebung des Grubenwasserspiegels zu stoppen, weil dies weitere erhebliche Probleme für uns als Bewohner der Stadt mit sich bringen wird. Zumal, wie man hört, der Grubenwasserspiegel nun bis -320 m ansteigen soll, was eine zusätzliche enorme Bedrohung unseres Trinkwassers bedeuten würde. Auch wenn ich mich hier wiederhole: Wenn wir wirklich was erreichen wollen, müssen wir gemeinsam der RAG konsequent die Stirn bieten!“  




1400 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz: Aktionswoche mit Berufsberatungs-Hotlines und Spätsprechstunden

Der Ausbildungsmarkt biegt auf die Zielgerade ein. Noch sind fast 1500 Jugendliche in Hamm und dem Kreis Unna auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Gleichzeitig sind bei der Arbeitsagentur Hamm Ende Mai noch etwa 1400 offene Ausbildungsstellen gemeldet. Insbesondere bei Ärzten, Zahnärzten, im Büro, bei Rechtsanwälten und im Handwerk gibt es die meisten Chancen.

„Vieles ist noch offen und in Bewegung, das gesamte Ausbildungsmarktgeschehen ist um mehrere Monate hinter dem „Zeitplan“ zurück. Und doch naht der Hauptausbildungsbeginn August“, so Thomas Helm, Leiter der Agentur für Arbeit Hamm. „Corona darf kein Grund oder keine Ausrede sein, sich nicht mit dem Thema Ausbildung auseinander zu setzen. Und ein weiterer Schulbesuch ist nicht immer die beste Option. In der kommenden Aktionswoche setzen wir uns mit vereinten Kräften dafür ein, noch möglichst viele Bewerber und Betriebe zusammen zu bringen.“

Von Montag, 21 Juni, bis Freitag, 25. Juni, bieten die Berufsberaterinnen und Berufsberater telefonische Unterstützung an. Von 8 bis 20 Uhr (Freitag bis 15 Uhr) sind die Berufswahlexperten erreichbar unter den Hotline-Nummern 02381 / 910 1111 (Hamm) und 02303 / 2807 111 (Kreis Unna).

Mit ihnen kann man alle Fragen rund um Berufswahl, Stellensuche und Bewerbung besprechen. Außerdem kann man sich Stellenangebote zuschicken lassen. Die Aktionswoche ist Teil des bundesweiten „Sommers der Berufsausbildung“.

Außerdem wird natürlich der Bewerbungsmappen-Check im Berufsinformationszentrum (BiZ) angeboten. Er kann unter 02381 / 910-1001 oder hamm.biz@arbeitsagentur.de vereinbart werden.




Digitaler Infoabend: 15 Monate Pandemie – was bedeutet das für Lungenkranke?

„15 Monate Pandemie – was bedeutet das für Lungenkranke?“, diese Frage beantwortet Dr. Clemens Kelbel, Direktor der Pneumologischen Kliniken im Klinikum Westfalen, am kommenden Dienstag, 22. Juni, um 18 Uhr in einer Online-Veranstaltung. Mit von der Partie ist der Lungenberater und Lungensporttrainer Peter Kukry, der in der Selbsthilfegruppe Lungenkrankheiten Fragen dazu gesammelt hat.

Über eine Chatfunktion können sich die Zuschauer am Dialog beteiligen. Das Angebot läuft über Webex, die Zugangsdaten dafür gibt es unter www.klinikum-westfalen.de und auf der Facebookseite des Klinikums Westfalen.




Migrationsfachdienste der AWO informieren am Mittwoch in der Fußgängerzone über ihre Arbeit

Die Migrationsdienste der AWO informieren am Mittwoch in der Präsidentenstraße über ihre Arbeit.

Die Migrationsfachdienste der AWO Ruhr-Lippe-Ems in Bergkamen leisten gerade in der Corona-Pandemie wertvolle Beratungsangebote für Neueingewanderte. Über ihre Arbeit informieren die Mitarbeiter*innen im Rahmen eines Aktionstages
am Mittwoch, 30. Juni, von 11 bis 13 Uhr, in der Fußgängerzone in Bergkamen

An diesem Tag werden auch Neueingewanderte vor Ort sein, denen die Migrationsdienste mit ihren Beratungen geholfen haben. Gerne berichten sie von ihren individuellen Erfahrungen und Problemen während der Corona-Pandemie.




Flugunfall: Technischer Defekt zwang den Piloten zur Notlandung in einem Feld

Flugunfall in Derne. Foto: Feuerwehr Kamen

Gegen 5:30 Uhr wurde die Feuerwehr Kamen heute zu einem Feld an der Derner Straße alarmiert. Vor Ort war es zu einer Sicherheitslandung eines motorisierten Ultraleichtflugzeuges gekommen. Der Pilot hatte sich zuvor im Anflug auf den Flugplatz Kamen-Heeren befunden, als ihn offenbar ein technischer Defekt zu dieser Maßnahme zwang.

Durch die geglückte Sicherheitslandung in mitten eines benachbarten Feldes war der Pilot in der Lage, die Maschine selbstständig zu verlassen und einen Notruf abzusetzen. Bei dieser Sicherheitslandung wurde der 47-jährige Pilot aus Schwerte leicht verletzt. Er wurde ambulant in einem Krankenhaus versorgt. Am Ultraleichtflugzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro.

Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf die Sicherstellung des Brandschutzes an dem verunfallten Flugzeug. Der Pilot wurde durch den Rettungsdienst notärztlich versorgt und anschließend mit leichten Verletzungen einem Krankenhaus zugeführt. An der Maschine entstand ein erheblicher Sachschaden.

Im Einsatz waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kamen, des Rettungsdienstes und der Polizei. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund einer Stunde beendet.




Coronavirus: Keine Neuinfektionen im Kreis Unna – Inzidenzwert einstellig

Heute ist der Gesundheitsbehörde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Ebenso sind keine neuen Fälle gemeldet worden. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 19.015 Fälle gemeldet worden, 2874 in Bergkamen. Vier Personen mehr gelten als wieder genesen, niemand in Bergkamen. Damit liegt die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 202, in Bergkamen bei 28.

Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 8,4 (Stand: 18. Juni 2021). Aktuell befindet sich der Kreis Unna in Stufe 1 gemäß Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Die aktuell geltenden Regeln hat das Land NRW in einer Tabelle zusammengefasst: www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw.




Tape Art- und Trickfilmworkshop in den Sommerferien mit Christoph Metzger bei der Jugendkunstschule

In der zweiten Sommerferienwoche ist die Jugendkunstschule wieder mit ihrem Kulturrucksack Programm für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren in Bergkamen unterwegs. Zwei kostenlose Mitmachaktionen plant der Dortmunder Christoph Metzger an unterschiedlichen Orten.

Am Mittwoch, 14.07. startet um 14.00 Uhr der dreistündige Tape Art Workshop auf dem Bolzplatz Wirlingstraße hinter dem ehemaligen Jugendheim Spontan in Bergkamen-Rünthe. An den Graffitiwänden dort können sich kreative junge Menschen im Freien mit der Technik des Klebebandgraffitis beschäftigen und eigene Kunstwerke kreieren. Alle notwendigen Materialien sind vor Ort vorhanden.

Am darauffolgenden Freitag, 16.07. wird Christoph Metzger sein kreatives Lager am Spielplatz im Zechenpark aufschlagen. Hier wird er interessierten Jugendlichen zeigen, wie man mit dem eigenen Smartphone Stopmotion Trickfilme erstellen kann. Ausgangspunkt für die Aktion ist um 14.00 Uhr zunächst die Jugendkunstschule im Pestalozzihaus, Pestalozzistraße 6, damit die Teilnehmer ggf. noch die notwendige Stopmotion App herunterladen können.

Weitere Infos, auch zur notwendigen Anmeldung gibt es telefonisch unter 02307 28 88 48. Anfragen können auch per Mail gesendet werden an jugendkunstschule@bergkamen.de.




Stromdieb kam mit Knast-Gepäck: Vier Monate Haft

von Andreas Milk
In doppelter Hinsicht ungewöhnlich war dieser Termin vor dem Kamener Strafrichter: Dem Angeklagten wurde ein eher seltenes Delikt vorgeworfen – und aus der Wohnung eines Freundes in Bergkamen, bei dem er derzeit lebt, hatte er gleich seine Grundausstattung fürs Gefängnis mitgebracht. Und tatsächlich verurteilte der Richter ihn zu vier Monaten hinter Gittern wegen „Entziehung elektrischer Energie“ – sprich: Stromklau – in Tateinheit mit Hausfriedensbruch.

Wladimir M. (Name geändert) hatte um den Jahreswechsel herum mehrere Monate in der Wohnung seiner Mutter in Kamen-Methler verbracht. Das Problem: Wegen unbezahlter Rechnungen klemmten die GSW den Strom ab. M. half sich selbst – auf illegale Weise. Er zapfte im Keller erst die Leitung eines Nachbarn an, später machte er sich am Gemeinschaftsstrom zu schaffen. Der Nachbar erstattete Anzeige; die Wohnungsgesellschaft LEG verhängte gegen Wladimir M. ein Hausverbot, das er aber ignorierte.

Der Schaden durch den Stromdiebstahl dürfte nicht allzu groß gewesen sein. Das provisorische, durch eine Decke in die Wohnung von M.s Mutter geführte Kabel reichte für Kühlschrank und Fernseher, das war’s. Ärgerlich für den Nachbarn war, dass M. ein Schloss zerlegt hatte, um sich am Stromanschluss des Mannes bedienen zu können.

M.s größtes Problem vor Gericht waren seine Vorstrafen. Als der Stromklau passierte, stand er unter Bewährung. Er hat auch schon mal „gesessen“ – es ging um Diebstahl und um Betrug. Die vier Monate ohne Bewährung, die nun dazu kamen, muss er nicht auf der Stelle antreten. Das Knast-Gepäck ging also fürs erste wieder zurück nach Bergkamen. M. kann Berufung gegen das Urteil einlegen. Lässt er das, wird es rechtskräftig – und erst dann kommt nach einer Weile von der Staatsanwaltschaft die Aufforderung, die Strafe anzutreten. Entschieden werden muss auch noch, ob und wie sich die neue Strafe auf die frühere Bewährungsstrafe auswirkt.




Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche! IHK bietet digitale Elternabende an

IHK-Experten beraten in einer Videokonferenz am 21. und 24. Juni ab 18 Uhr

Eltern haben eine enorm wichtige Rolle bei der Berufswahl ihrer Kinder. Um die Eltern dabei zu unterstützen, ihre Kinder auf dem Weg in eine Ausbildung bestmöglich zu begleiten, bietet die IHK zu Dortmund am Montag, 21. Juni, und am Donnerstag, 24. Juni, jeweils von 18 Uhr bis 19 Uhr einen digitalen Elternabend an.

Mehrere Experten bieten den Eltern Informationen über das Unterstützungsangebot der IHK sowie die Möglichkeit, rund um das Thema Ausbildung Fragen zu stellen. Wie finde ich den richtigen Beruf? Wo finde ich einen Praktikumsplatz? Gibt es in der aktuellen Situation Ausbildungsplätze? Wie schreibe ich eine Bewerbung? Diese und weitere Fragen beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen des digitalen Elternabends. Außerdem besteht die Möglichkeit, Termine zur weiteren Beratung zu vereinbaren.

Wer dabei sein und sich beraten lassen möchte, sollte vorab die IHK-Ausbildungshotline (0231 5417-200) anrufen. Das IHK-Team versendet den Link zur Videokonferenz an alle Interessierten per E-Mail.