Start der Bürgerbefragung in Schönhausen

Nach einer im Oktober dieses Jahres stattgefundenen Bürgerversammlung zum Gehölzumbau in Schönhausen startet die Stadt Bergkamen nun die Bürgerbefragung. Dazu werden in den kommenden Tagen Fragebögen an alle Haushalte der Hansemannstraße und Russelstraße verteilt, um so detailliert die Erwartungen und Wünsche der Anwohnerinnen und Anwohner zum künftigen Gehölzumbau ermitteln zu können.

Nach Auswertung der Fragebögen wird entschieden, ob und in welchem Umfang die notwendigen Arbeiten fortgeführt werden. Mit einer Auswertung der Fragebögen wird bis zum Frühjahr 2022 zu rechnen sein. „Damit gestalten wir als Verwaltung einen sehr transparenten sowie zeitgemäßen Entscheidungsprozess und geben den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern die Möglichkeit, sich frühzeitig zu beteiligen“, zeigte sich der derzeit für das Baudezernat zuständige Beigeordnete und Stadtkämmerer Marc Alexander Ulrich erfreut über diese ganz direkte Form der Bürgerbeteiligung.




Gedenkstein erinnert an Anna Kalina: Beim Ruhraufstand 1920 durch Freikorps in Rünthe erschossen

Die beim Ruhraufstand von 1920 in der Altgemeinde Rünthe ums Leben gekommene Anna Kalina hat auf dem Ev. Friedhof einen neuen Gedenkstein erhalten. Die junge Frau wurde am 2. April 1920 von Truppen des Freikorps Oberst Ritter von Epp beim Hof Schulze-Elberg standrechtlich erschossen, weil sie als Arbeiter-Samariterin einen verwundeten Kämpfer der Roten Ruhrarmee versorgt hatte.

Anna Kalina hatte den verletzten Mann in einem Gebüsch in der Lippe-Aue zwischen den Höfen Bimberg und Schulze-Elberg entdeckt und Erste Hilfe geleistet. Dafür zahlte sie mit ihrem Leben. Zum Andenken blieb ihr Grab auf dem Rünther Friedhof für viele Jahrzehnte erhalten, vermutlich hatte der damalige Gemeinderat einen entsprechenden Beschluss gefasst.

Nach der Jahrtausendwende wurde die Grabstätte wohl aus Unkenntnis der historischen Bedeutung eingeebnet, vermutlich im Zusammenhang mit dem Abriss der alten Trauerhalle vor rund zehn Jahren. Erst beim 100. Jahrestag des Ruhraufstands fiel es Manuel Izdebski  auf, dass das Grab der Anna Kalina nicht mehr vorhanden war.

Die Teilnehmer der Einweihungsfeier auf dem Friedhof in Rünthe.

Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Monika Wernau nahm sich der Sache an und beantragte beim Heimatministerium des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgreich einen Förderscheck über 2.000 Euro, um einen neuen Gedenkstein für die getötete Arbeiter-Samariterin anzuschaffen. Am Samstag wurde der in der Steinmetzwerkstatt von Wolfgang Kerak gefertigte Stein im kleinen Kreis offiziell eingeweiht. Pfarrerin Sophie Ihne von der evangelischen Kirchengemeinde hob die ortshistorische Bedeutung des Ereignisses hervor und unterstrich die Bedeutung des Friedhofs als Ort der Erinnerung und der Identitätsstiftung für die Rünther Bevölkerung. Monika Wernau zollte der getöteten Arbeiter-Samariterin ihren Respekt: „Sie hat mit 27 Jahren ihr Leben gegeben, um einem anderen Menschen zu helfen.“

Der neue Gedenkstein hat nun einen Platz gleich bei den Kriegsgräbern gefunden, die rechts vom Trauer-Pavillon liegen. „Das ist ein würdiges Andenken an Anna Kalina“, versichert Monika Wernau.

Mehr Informationen zum Ruhraufstand 1920 und den Opfern im heutigen Bergkamen gibt es hier: https://bergkamen-infoblog.de/gedenkveranstaltung-fuer-die-todesopfer-der-maerzrevolution-1920-am-denkmal-am-platz-der-stille/




EBB führt 4-wöchentliche Leerung der Restabfallbehälter ein: Roter Deckel hilft beim Sparen

Ein- und Zwei-Personen-Haushalte können ihre Abfallgebühren ab kommendem Jahr nahezu halbieren. Das ermöglicht ein Vorschlag des EntsorgungsBetriebsBergkamen (EBB), den der Stadtrat seiner Sitzung am 25. November beschlossen hat. Dieser sieht vor, dass Haushalte mit ein oder zwei Personen ab 2022 von einem neuen vier-wöchentlichen Abfuhrrhythmus profitieren. Restabfallbehälter, für die dieser neue Rhythmus gilt, sind mit einem roten Deckel gekennzeichnet und in zwei Größen verfügbar:

  • 60 Liter für Ein-Personen-Haushalte
  • 80 Liter für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte

Diejenigen Haushalte, die sich für die neue Variante entscheiden, können ihre Müllgebühren nahezu halbieren. Die 60-Liter-Restmülltonne bei 14-tägiger Leerung kostet bisher 132,30 Euro im Jahr. Für die 80-Liter-Tonne sind jährlich 176,40 Euro fällig. Beim neuen vier-wöchentlichen Rhythmus reduzieren sich die Gebühren auf 66,15 Euro und 88,20 Euro.

Die neuen Restabfallbehälter sind ab sofort erhältlich. Das dafür erforderliche Formular ist online unter https://www.bergkamen.de/buergerservice-buergerportal/formulare/entsorgung/, im Bürgerbüro der Stadt Bergkamen und beim EBB in der Bambergstraße 66 erhältlich.

Bitte beachten: Anträge können nur von Eigentümern oder Hausverwaltern gestellt werden. Den Austausch der Abfallgefäße führt der EBB ab Januar 2022 durch. Die geänderten Abfuhrtermine bekommen die Antragsteller beim Tausch der Restabfallbehälter schriftlich mitgeteilt. Darüber hinaus sind sie unter https://gwa-abfuhrkalender.de jederzeit abrufbar.




Wheelmap: Eine Karte für rollstuhlgerechte Orte

Die Wheelmap ist eine Karte für rollstuhlgerechte Orte. Unter www.wheelmap.org kann jede:r ganz leicht Orte finden, eintragen und über ein Ampelsystem bewerten – weltweit. Die seit 2010 verfügbare Karte soll Rollstuhlfahrer:innen und Menschen mit anderen Mobilitätseinschränkungen helfen, ihren Tag planbarer zu gestalten. Aktuell sind über 1 Million Cafés, Bibliotheken, Schwimmbäder und viele weitere öffentlich zugängliche Orte von Nutzer:innen bewertet. Die Wheelmap ist auch als kostenlose App für iPhone und Android verfügbar. So kann die Karte unterwegs bequem über das Smartphone genutzt werden.

Wheelmap.org ist ein Projekt der Sozialhelden, eine Gruppe von engagierten jungen Menschen, die seit 2004 gemeinsam kreative Projekte entwickeln, um auf soziale Probleme aufmerksam zu machen und sie im besten Fall zu beseitigen.




Bogensport Club Bergkamen schafft Hattrick und warum ein Rollstuhl kein Hindernis ist.

Die Mitglieder des BSC-Bergkamen blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Am vergangenen Wochenende fand die Bezirksmeisterschaft Halle 2022 des Westfälischen Schützenbundes (WSB), unter Einhaltung der 2 G-Plus -Regelungen, in Soest statt.

In der Klasse Recurve Masters Herren konnten die Schützen einen Hattrick erringen. Die ersten drei Plätze und somit auch die Mannschaftswertung gingen nach Bergkamen. Bronze ging an Thomas Kulsch, Silber an Ralf Eggert und Gold an Marco Breyer. Marco Breyer ist damit Bezirksmeister im Bezirk Hellweg des WSB und des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW). Dies stellt, wenn es nicht sogar ein Novum ist, eine Seltenheit dar. Hervorzuheben ist zudem der 13. Platz von Axel Baier. Im Rollstuhl sitzend nahm er zum ersten Mal an einem Turnier des WSB teil und stellte sein Können unter Beweis.

Thomas Kulsch trat nicht nur in der Recurve Masters Klasse an, sondern auch in der Klasse Compound Masters. Hier gewann er die Silbermedaille.

Aber nicht nur dort brachten die Schützen und Schützinnen Edelmetall nach Bergkamen. Michelle Kupfer erreichte in der der Klasse Recurve Damen den ersten Platz und damit Gold. Ferner erreichte Christian Eggert einen guten 5. Platz in der Klasse Recurve Herren.

Bei Bezirksmeisterschaften Halle im WSB finden die Regelungen der World Archery (WA) Anwendung. Es wird entweder mit dem Recurvebogen, dem Compoundbogen oder dem Blankbogen auf Scheiben in 18 Metern Entfernung auf verschiedenen Auflagen und in verschiedenen Klassen geschossen.




Lions Club öffnet das 7. Fenster des Weihnachtskalenders 2021

Die Losnummern der Weihnachtskalender-Aktion des Lions Club BergKamen sind gezogen. Hier sind nun die Nummern für Dienstag, 7. Dezember. Die Gewinne können bei den jeweiligen Geschäften und Unternehmen direkt abgeholt werden. Es ist dafür vom Lions Club keine Frist gesetzt worden. Die glücklichen Gewinner von Gutscheinen können sich also gründlich überlegen, wie sie ihn eintauschen wollen.

Trotz Corona hat der Lions Club BergKamen auch in diesem Jahr die Kalenderaktion zur Adventszeit wieder mit großem Erfolg durchführen können. Alle Kalender sind verkauft. Dank zahlreicher Sponsoren war es möglich, die Herstellung des Kalenders außerhalb der Einnahmen aus dem Kalenderverkauf zu finanzieren. Der Lions Club wird also auch im kommenden Jahr wieder in der Lage sein, bei zahlreichen Projekten unterstützend mit dabei zu sein. „Unser Dank gilt deshalb den vielen Sponsoren, die durch Preise und Geld geholfen haben“, so der Lions Club BergKamen.

Hier nun die Gewinnnummern:

07. Dezember 2021 Gewinn Los-Nummer
KfZ-Betrieb Heinrich Mandock Reparaturgutschein im Wert von 30,00 EUR 2100
KfZ-Betrieb Heinrich Mandock Reparaturgutschein im Wert von 30,00 EUR 662
Fleischerei Fachgeschäft Kralemann Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 1651
Busemann GmbH 1 Bussy Überraschungspaket, Wert von 10,00 EUR 2978
Busemann GmbH 1 Bussy Überraschungspaket, Wert von 10,00 EUR 2359
Busemann GmbH 1 Bussy Überraschungspaket, Wert von 10,00 EUR 1719
Busemann GmbH 1 Bussy Überraschungspaket, Wert von 10,00 EUR 1831
Busemann GmbH 1 Bussy Überraschungspaket, Wert von 10,00 EUR 3712
Blumen Angela Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 2026
Blumen Angela Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 1879
Blumen Angela Warengutschein im Wert von 30,00 EUR 3674



Sonder-Impftermin am Sonntag für Bergkamenerinnen und Bergkamener ab 70

Impfen ist das Gebot der Stunde. Das gilt für alle Menschen – ganz besonders aber für diejenigen, die älter als 70 Jahre sind. „Genau diesem Personenkreis bieten wir daher am kommenden Sonntag, 12. Dezember, einen exklusiven Impftermin im Bergkamener Impfzentrum an“, betont Bürgermeister Bernd Schäfer. Die Impfungen erfolgen in der Zeit von 10 bis 18 Uhr mit dem Impfstoff Moderna. Wichtig: Berechtigt sind ausschließlich Bergkamener Bürgerinnen und Bürger. Zudem muss deren letzte Impfung mindestens sechs Monate zurückliegen. Insgesamt stehen ihnen 400 Impfdosen zur Verfügung.

Entgegen der üblichen Praxis ist für die Sonderimpfaktion keine Online-Reservierung erforderlich. „Gerade ältere Menschen empfinden das oft als umständlich oder verfügen nicht über die erforderliche technische Ausstattung. Daher bieten wir ihnen eine telefonische Terminreservierung an“, erklärt Schäfer. Wer älter als 70 ist und sich impfen lassen möchte – egal, ob Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung – braucht nur die Nummer 02307 / 965-165 anzurufen, um einen Termin zu vereinbaren. Die Nummer ist ab Dienstag, 7. Dezember, 8.00 Uhr, freigeschaltet.




Weihnachtskonzerte des Gymnasiums entfallen nicht ersatzlos – es wird ein Film gedreht

Die traditionellen Weihnachtskonzerte des Städtischen Gymnasiums Bergkamen und des Bachkreises, die ursprünglich am 17. und 21. Dezember im PZ hätten stattfinden sollen, werden nicht vor Publikum stattfinden.

„Diese Entscheidung haben wir gemeinsam mit Schulleiterin Frau Dr. Beutel schweren Herzens getroffen. Wir wollen die Infektionsgefahr minimieren. Damit die Konzerte aber nicht ersatzlos gestrichen werden müssen, werden wir die einzelnen Ensembles mit ihren geplanten Beiträgen aufnehmen und daraus einen Film gestalten“, erklärt Mitorganisatorin Dorothea Langenbach im Namen der Fachschaft Musik.

Die Orchesterklassen 5c und 6a, das A- und B-Orchester und der Oberstufenchor) bereiten sich nun vor weihnachtlicher Dekoration, die die Fachschaft Kunst beisteuerte, auf die Aufnahmen vor. Kurz vor Weihnachten wir der Film dann auf der Homepage veröffentlicht.




Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig erinnern bald an NS-Opfer in Bergkamen

Am 15. Dezember 2021 findet in Bergkamen erstmals eine Verlegung von „Stolpersteinen“ aus dem Erinnerungsprojekt des Kölner Aktionskünstlers Gunter Demnig statt. Mit den Gedenksteinen wird vor Ort in den Städten an die Verfolgten des Nationalsozialismus erinnert. Zumeist werden die Steine am jeweils letzten freiwilligen Wohnsitz der NS-Opfer in den Gehweg eingelassen. Das Erinnerungsprojekt, das Mitte der 1990er Jahre seinen Anfang nahm, gilt mittlerweile als das weltweit größte dezentrale
Mahnmal für die Verfolgten der NS-Diktatur. In über 20 Ländern hat der Künstler mehr als 90.000 Stolpersteine verlegt.

In Bergkamen hat sich eigens ein Arbeitskreis gebildet, dem engagierte Bürgerinnen und Bürger angehören, um das Projekt in der Nordbergstadt zu etablieren. Beteiligt sind daran auch die Willy-Brandt-Gesamtschule und das Städt. Gymnasium. Schülerinnen und Schüler haben in den letzten Monaten die Verfolgungsgeschichte mehrerer Opfer erforscht und dokumentiert. Die Jugendlichen gestalten außerdem einen Teil des Rahmenprogramms am Tag der Verlegung.

Der erste Stolperstein Bergkamens wird um 9:00 Uhr für den früheren Kommunisten August Kühler in der Beverstraße 89 verlegt. Er wurde von den Nazis verfolgt und war für eineinhalb Jahre in KZ-Haft, die er überlebte. Nach der NS-Diktatur engagierte er sich in der SPD und wurde der letzte Bürgermeister der Altgemeinde Rünthe. Er gehört zu den Gründervätern der heutigen Stadt Bergkamen.

Um 9:35 Uhr wird in der Glückaufstraße 6 ein Stolperstein für den Kommunisten Ernst Bronheim verlegt. Gleich nach dem Reichstagsbrand verhafteten ihn die Nazis und ermordeten ihn am 15. April 1933 im KZ Brauweiler.

An der Werner Straße 178 (Höhe JET-Tankstelle) wird um 10:05 Uhr ein Stolperstein für den Juden Max Hermann verlegt, der in der Altgemeinde Overberge wohnte. Er wurde 1938 im KZ Sachsenhausen in Schutzhaft genommen, 1939 zur Zwangsarbeit in Köln verpflichtet und lebte ab 1944 versteckt in Werne-Stockum, wo er die Shoah überstand.

Um 10:35 Uhr werden vier Stolpersteine vor der Präsidentenstraße 53 der jüdischen Familie Hertz gewidmet, die 1938 ihr Textilgeschäft an den Kaufmann Kroes aus Werne verkaufen musste und dann unfreiwillig nach Essen verzog. Von dort flüchtete die Familie in die USA und entkam so dem Holocaust. Die Stolpersteine erinnern an die Eheleuten Hermann und Amalie Hertz und an ihre Töchter Grete und Lieselotte. Die Mädchen wurden 1911 und 1922 in Bergkamen geboren.

Die Verlegung am 15. Dezember wird der Künstler Gunter Demnig persönlich vornehmen. Die Veranstaltung ist öffentlich, jedoch werden Teilnehmer gebeten, eine Maske zu tragen und die Abstandsregeln einzuhalten.

Die sieben Stolpersteine wurden durch die großzügige Spende folgender Personen/Gruppen finanziert:

Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e.V.
Bündnis 90/Die Grünen, Ortsverband Bergkamen
Bürger gegen Rechts e.V.
Die Linke, Ortsverband Kamen/Bergkamen
Eheleute Nüsken, Bergkamen
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen
SPD-Ortsverein Rünthe




Online-Veranstaltung „Wir müssen über Corona reden!“

In Kooperation mit dem KI Kreis Unna lädt das Multikulturelle Forum e.V. am Mittwoch, 19. Januar 2022, 18.30Uhr (Einwählphase ab 18.15Uhr) alle Interessierten zu einer Online-Veranstaltung ein: Die größte Herausforderung heißt: Wir müssen über Corona reden!

Dr. phil. Philipp Schmid hat sich bei seiner Forschung auf die Entscheidungsfindung bei Impfstoffen und wie auf Impfverweigerer zu reagieren ist konzentriert. Er sagt: „Ich halte es für sehr wichtig, dass sich die Menschen mehr mit den Argumenten auseinandersetzen, die genutzt werden, um sie zu manipulieren.“

Seine Forschung und sein Rat nutzen erfahrene Sprecherinnen und Sprecher aus Ministerien, Medizin und andere Gesundheitsexpertinnen und- experten, wenn es um den Umgang mit Impfgegnern in öffentlichen Debatten geht. Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bietet der Psychologe beispielsweise Workshops zum Umgang mit Impfgegnerinnen und- Gegnern an. Der Kampf gegen Falschinformationen ist für Philipp Schmid mehr als ein Forschungsthema, es ist etwas, das ihn antreibt.

Herr Schmid wird nach einer Einführung in das facettenreiche Themenfeld das Debunking Handbuch 2020 vorstellen und auf die Fragen der Teilnehmenden eingehen.

Bei Interesse können Sie sich kostenfrei, bis zum 14. 01. 2022 unter: guengoer@multikulti-forum.de; Tel: 02306 37893-12 anmelden. Sie erhalten zeitnah die Zugangsdaten in den Zoom-Raum.




39-jährigen Mann aus Bergkamen mit einem Schlagring ins Gesicht geschlagen

Am Samstagabend (04. Dezember) kam es im Hauptbahnhof Dortmund zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Als es handgreiflich wurde, soll ein Unbekannter dazwischen gegangen sein und den 39-jährigen Mann aus Bergkamen mit einem Schlagring ins Gesicht geschlagen haben.

Gegen 20:55 Uhr informierte der Service-Point der Deutschen Bahn AG die Bundespolizei über eine Schlägerei in der Eingangshalle des Dortmunder Hauptbahnhofs. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte den 39-Jährigen fest, welcher stark im Gesicht blutete, sowie den 16-Jährigen und weitere Zeugen.

Zuvor soll es im Hauptbahnhof zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Deutschen und einem, in einer Gruppe befindlichen Jugendlichen gekommen sein. Der Mann aus Bergkamen soll den 16-Jährigen mehrfach beleidigt und ihm Schläge angedroht haben. Kurz darauf soll er den Heranwachsenden geschubst haben. Der Hagener wehrte sich daraufhin mit Faustschlägen.

Ein unbeteiligter Zuschauer soll dann mit einem Schlagring an der Hand unvermittelt ins Gesicht des Bergkamener geschlagen haben. Anschließend sei der Unbekannte geflüchtet.

Eine Nachbereichsfahndung verlief erfolglos. Bundespolizisten sicherten die Videoaufnahmen und werten diese nun aus.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen der gefährlichen Körperverletzung mittels einer Waffe gegen den Unbekannten, sowie ein Ermittlungsverfahren gegen den 39-Jährigen wegen Bedrohung und Beleidigung ein. Den 16-Jährigen erwartet ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.