Besuch des Q1-Philosophiekurses an der TU Dortmund: Auf den Spuren von Platon und Co.
Am Montag machten sich die Schülerinnen und Schüler des Philosophiekurses der Q1 mit ihrer Lehrerin Frau Berendsen auf den Weg zur TU Dortmund, um die Uni zu erkunden. Gestartet wurde in der Bibliothek mit einem kleinen Wettkampf, der darauf abzielte, in kürzester Zeit ein bestimmtes Buch in der Bibliothek zu finden. Die glücklichen Gewinner haben die Software der TU Dortmund gezielt eingesetzt und so eine Süßigkeit gewonnen.
Anschließend war es Zeit, das Philosophieseminar zum Thema „Religionsphilosophie“ von Frau Dr. Dr. Renate Huber zu besuchen. Die Schülerinnen und Schüler wurden herzlich empfangen und erhielten zunächst einen Überblick über die Aufgaben der Philosophen, bevor es ans Eingemachte ging mit Platons Zugang zur Begründung religiöser Überzeugungen. Hier sahen die Schülerinnen und Schüler Parallelen zu den Unterrichtsinhalten der Einführungsphase. Zuletzt schaute sich der Kurs die Mensa und das Audimax an.
Ein großer Dank geht an Frau Dr. Dr. Huber, die sich sehr viel Mühe gemacht hat, die doch komplizierten Inhalte Ihres Seminars schülergerecht aufzuarbeiten und die den Kurs so herzlich empfangen hat .
3. Bauabschnitt Sperrung Kreisverkehr Busbahnhof
Aufgrund von Bauarbeiten am Kreisverkehr Bergkamen Busbahnhof müssen die Linien R13, D80, R81, R82, S81 und N11 der VKU Busse eine Umleitung fahren. Im 3. Bauabschnitt entfallen keine Haltestellen. Diese Regelung gilt voraussichtlich bis 5. Juni.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0800 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, kostenlos aus allen deutschen Netzen) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).
Bezirksmeisterschaft Hellweg in Dortmund: Erfolgreiches Wochenende für die Schützen des Bogensportclubs Bergkamen e. V.
Die Mitglieder des BSC-Bergkamen blicken auf einen erfolgreichen Sonntag zurück. Am 29.05.2022 fand die Bezirksmeisterschaft Hellweg im Freien des Westfälischen Schützenbundes (WSB) in Dortmund statt. Bei mäßigem Wetter, aber umso besserer Laune, traten die Schützen des Bezirks Westfalen an, um sich miteinander zu messen.
In der Klasse Recurve Masters Herren konnten die Schützen des BSC-Bergkamen den ersten und zweiten, sowie einen herausragenden 12. Platz erringen. In der Mannschaftswertung bedeutete dies den 2 Platz.
Thomas Kulsch trat nicht nur in der Recurve Masters Klasse an, sondern auch in der Klasse Compound Masters. Hier gewann er die Silbermedaille. Ebenfalls einen Platz auf dem Treppchen sicherte sich Bernd Matschewski. Er erreichte in der Klasse Compound Senioren den 2. Platz.
Nachfolgend die einzelnen Platzierungen der Schützen des BSC-Bergkamen:
Recurve Master:
Platz Ralf Eggert
Platz Thomas Kulsch
Platz Axel Beier
Platz in der Mannschaftswertung
Compound Herren:
Platz Ali Riza Akin
Platz Kevin Hippler
Compound Master:
Platz Thomas Kulsch
Compound Damen:
Platz Ina Tuschinski
Compound Senioren:
Platz Bernd Matschewski
Den Notruf missbraucht – aus Ärger über die Polizei
von Andreas Milk
Ganz exakt hatte die Staatsanwaltschaft in der Anklage dargelegt, was sie der Oberadenerin Martina T. (Name geändert) vorwarf: Am 23. Januar dieses Jahres um 9.51 Uhr habe sie den Notruf 110 gewählt, ohne dass eine Notlage vorgelegen hätte. Solch ein Missbrauch von Notrufen ist strafbar, unter anderem, damit die Polizei sich nicht mit gelangweilten Witzbolden rumschlagen muss, während jemand, der vielleicht gerade einen Einbrecher im Haus hat, das Besetztzeichen hört.
Schuldig im Sinne der Anklage, erklärte unumwunden Martina T.s Verteidiger für seine Mandantin. Objektiv betrachtet, treffe der Vorwurf wohl zu. Aber der Hintergrund lässt vermuten, dass sich Martina T. – subjektiv – wohl doch in einer Notlage wähnte. Sie sei, sagte ihr Anwalt, bei der Polizei in Ungnade gefallen, weil sie in ihrem Wohnumfeld in der Vergangenheit mehrmals Anlässe zur Anzeigeerstattung gesehen habe. Sprich: Sie war eine Art unerwünschte Stammkundin. Und wenn sie über die normale Amtsleitung auf der Wache angerufen habe, um sich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen, dann habe sich ein Scherzkeks beim Anblick ihrer Nummer im Telefondisplay gern mal mit „McDonald’s – Ihre Bestellung bitte!“ gemeldet. So kam es denn am 23. Januar dazu, dass Martina T. aus Ärger und Frust die 110 wählte.
Martina T. muss nun eine Geldbuße von 150 Euro an die Landeskasse zahlen; dann wird das Verfahren gegen sie eingestellt. Wichtiger als eine Bestrafung sei es, den Notrufmissbrauch zu unterbinden, fand der Richter. Der Angeklagten empfahl er, sich an den Landrat als Leiter der Kreispolizeibehörde zu wenden, wenn sie Probleme mit den Beamten habe. Martina T. versprach, die 110 künftig nicht mehr für Nachfragen zu nutzen.
Aufgrund von Bauarbeiten auf der Lünener Straße können die Linien R11, S20, S40, N11und 127der VKU Busse nicht so fahren wie gewohnt.
Ab Donnertag, 2. Juni. entfallendie Haltestellen „Museumsplatz“ für die Linie S20, „Potsdamer Straße“, „Dresdener Straße“, „Oberaden Bahnhof“ und „Kreuzstraße“ für die Linien S20 undS40.Für die Linie S20 steht eine Ersatzhaltestellein der Sugambrerstraße. Für die Linien S20 und S40 befindet sich eine Ersatzhaltestelle in der Kreuzstraße. Als weitererErsatz dient die Haltestelle „Im Sundern“.Diese Regelung gilt voraussichtlich bis August 2022.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0800 6/50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, kostenlos aus allen deutschen Netzen) oder im Internet www.fahrtwind–online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).
Kulturaktionen geben Antwort: Was macht Bergkamen zum eigenen Zuhause
„Natur“ und die „Beziehung zu anderen Menschen“ waren zwei der häufigsten Nennungen, als Bergkamener*innen 2020 und 2021 die Frage gestellt wurde: „Was ist „dein Ding“ in Bergkamen?“. Gestellt wurde diese Frage im Rahmen des Heimat-Fotowettbewerb „Mein Ding! Bergkamen“, bei dem insgesamt 119 Menschen der Stadt mit ihrem Porträt teilnahmen.
Stellten das Projekt „Mein Ding! Bergkamen 2022 vor (v. l.): die Kulturpädagogin Manuela Wenz, Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel und der Leiter der Jugendkunstschule Gereon Kleinhubbert.
Auf die beiden genannten Aspekte fokussiert sich nun die zweite Runde des Projektes, das vom Kulturreferat und der Jugendkunstschule der Stadt initiiert und gemeinsam mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW finanziert wird.
An folgenden Kultur-Aktionen beteiligen sich seit April 2022 Menschen aus allen Stadtteilen Bergkamens. Sie eint das Ziel, herauszufinden, was Bergkamen zum eigenen Zuhause macht. Das Sujet „Porträt“ ist das verbindende Element zwischen den vier Aktionen.
Kinder ab 8 Jahren inszenierten sich, begleitet von der Berliner Künstlerin Lucia Bachner, fotografisch in den Lippe-Auen in Heil beim LandArt Projekt der Jugendkunstschule. Außerdem erzählten die Kinder in dem Teilprojekt „Natürlich? Bergkamen!“ für was genau sie sich in der Natur begeistern.
Seit dem 31. Mai produziert die Medienexpertin Johanna Penzek einen zweiwöchentlich erscheinenden Podcast mit dem Namen „Inside Bergkamen“. Darin tritt sie in den Dialog mit Menschen wie du und ich und macht Bergkamen hörbar. Neugierige können ihn überall da hören, wo Podcasts veröffentlicht werden.
Bei der Mitmachaktion „Malkarussel“ begeistert die Künstlerin Astrid Halfmann auf öffentlichen Plätzen Menschen für gegenseitige Porträts. Bis zu zehn Staffeleien stehen für diese Aktion in einem Kreis. Einander zugewandt porträtieren sich Menschen gegenseitig und rotieren dabei nach Aufforderung der Künstlerin. So malt jede*r jede*n. Unter anderem auch die Frauen aus vielen Moscheegemeinden, Erwachsene, Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen.
30.04. Stadtteilfest in Weddinghofen
23.05. Bodelschwing-Schule in Heil
03.06. Bolzplatz Wierlingstraße in Rünthe
08.06. Ev. Friedenskirchengemeinde in Bergkamen-Mitte
17.06. Moscheegemeinden aus ganz Bergkamen
Immer mittwochs von 17:30 bis 19:30 Uhr ziehen die UrbanSketchers jeden Alters zusammen mit Guido Wessel los und porträtieren Bergkamen zeichnerisch. Alle Interessierten sind bei diesem Angebot herzlich willkommen. Jeder sorgt für sein eigenes Zeichenmaterial, alle unterstützen sich gegenseitig. So wird der eigene Blick auf das Gesicht der Stadt erweitert. Die Urban Sketchers wurden 2017 in den USA gegründet und sind inzwischen zu einer weltweiten Bewegung geworden. Die wöchentlichen Ergebnisse aus Bergkamen werden auf der Instagram-Seite der Jugendkunstschule Bergkamen veröffentlicht.
Weitere Ergebnisse der vier Aktionen und Workshops zum Ausprobieren werden am 18. Juni 2022 auf dem Pestalozzifest gezeigt und angeboten. Das Fest wird gemeinsam veranstaltet von der Jugendkunstschule Bergkamen, der Musikschule und dem Familientreff. Es findet zwischen 14 und 18 Uhr statt. Viele weitere attraktive Aktivitäten und Aufführungen warten dort auf Familien, Erwachsene, Kinder und Jugendliche.
Ansprechpartner für das Projekt in der Jugendkunstschule:
Politische Frühschoppen der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen
Der politische Frühschoppen der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen steht. Der Frühschoppen findet am Samstag, den 11.06.2022 in der Zeit von 11. bis 13 Uhr in der Kleingartenanlage „Im Krähenwinkel“ statt. Ratsmitglieder aller Fraktionen der Stadt Bergkamen haben ihre Teilnahme zugesagt. Auch alle Fraktionsvorsitzenden sind vor Ort.
Gesprächsbedarf ist reichlich vorhanden.
z.B.:
– Gewerbegebiete, Arbeits- und Ausbildungsplätze in Bergkamen
– Verkehrsplanung: Entlastung Schulstraße, Abstimmungsschwierigkeiten bei
Einrichtung von Baustellen, Realitätsverlust bei Planungen
– Digitalisierung / Internet
– Angebote für Jugendliche und Senioren
– Ladestationen für E- Autos
– Wird Weddinghofen zur Schläferstadt? ( Ortsteil muss belebt werden)
– Preisentwicklung bei der GSW
– Monopoly? Z.B. Ehemaliges Walmart-Gelände, Kiwittpark, Waldsiedlung
– Ist es sinnvoller einen Koalitionsvertrag abzuschließen oder findet man Kompensationsgeschäfte der Parteien in der politischen Entscheidungsfindung praktisch?
Das sind nur einige Themen, die wir als Vorstand von unseren Mitgliedern und Mitbürgern aufgenommen haben und thematisiert werden sollen.
Das Format dieser Diskussionsrunden wird ein wenig verändert. Während in den beiden vorherigen Frühschoppen an 4 bzw. 5 Tischen diskutiert wurde, soll nun in ungezwungener Atmosphäre die Themen in 2 Foren diskutiert werden.
Die Mitglieder der IG BCE und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich eingeladen. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.
Nach vergurkten Box-Meisterschaften: Freispruch für beschuldigten Arzt
von Andreas Milk
Im September vorigen Jahres sollten die Boxsportler des VfK Rünthe in der Sporthalle Overberge die NRW-Elite-Meisterschaften ausrichten. Nach dem ersten von drei geplanten Tagen war Schluss. Die Hintergründe beschäftigten heute das Amtsgericht in Kamen. In einem Strafprozess musste sich der Duisburger Arzt Ramazan M. (Name geändert) wegen einer angeblichen Todesdrohung gegen einen VfK-Vorstand verantworten. Nach der Vernehmung von elf Zeugen in gut zweieinhalb Stunden Verhandlung lautete das Urteil: Freispruch.
Es ging um Ereignisse im Laufe des 24. September 2021. Ramazan M. ist nicht nur Notfall- und Intensivmediziner, sondern auch als Trainer und Betreuer im Boxsport aktiv. Nach Bergkamen hatte er eigentlich bloß privat fahren wollen. Aber: Der VfK hatte für den Tag keinen Mediziner auftreiben können – es muss aber einer am Ring sein, so schreibt es das Regelwerk vor. Ramazan M. ließ sich überreden, den Job zu übernehmen – und rettete so die Veranstaltung; fürs erste jedenfalls. Nach dem letzten Kampf an jenem Freitag wollte M. dann gern die für seinen Spontaneinsatz vereinbarten 200 Euro haben.
Fest steht: Es kam darüber zum Streit. Laut Anklage drohte Ramazan M. dem VfK-Vorständler schließlich, er solle ihm das Geld geben, „sonst verlässt du die Halle nicht lebend“. Unsinn, sagte M. im Prozess. Vielmehr habe er angekündigt, sich an den Landesverband zu wenden – und geäußert, dass der VfK-Mann mit den Ereignissen dieses Tages für ihn, M., „gestorben“ sei.
Was nun exakt von wem zu wem gesagt wurde – es blieb letztlich offen. Glaubwürdige Zeugen stützten den Anklagevorwurf – ebenso glaubwürdige Zeugen bestätigten die Version des angeklagten Arztes. Einer sprach gar von einer „Fahne“ des Organisators vom VfK. Offensichtlich war die Organisation der Meisterschaften gründlich misslungen; fortgesetzt wurden sie zwei Wochen später an anderem Ort unter anderer Regie. Ganz nebenbei waren auch noch Wettkampfpässe von Teilnehmern „verschwunden“. Sie blieben es bis heute. In diesen Pässen sind die sportlichen Erfolge der Inhaber im Detail nachzulesen – ihre Wettkampfhistorie.
Die Kosten für den aufwändigen Prozess trägt nach dem Freispruch die Landeskasse.
Aufgrund von Bauarbeiten an der Autobahnbrücke über der Münsterstraße in Kamen (B233) können die Linien R13, D80, S81, D86 und 124 der VKU Busse nicht so fahren wie gewohnt.
Ab Donnerstag, 2. Juni, entfallen die Haltestellen „Westring“ für die Linie D80 (außer Samstag), „Nordring“ und „Friedhofstraße“ für die Linie S81 und „Kupferbergsiedlung“. Die Haltestelle „Konzertaula“ dient als Ersatz für die Linien S81 und D80. Eine Ersatzhaltestelle befindet sich auf der Landwehrstraße Höhe Vehling. Diese Regelung gilt voraussichtlich bis 4. Juni.
VKU sieht das 9-Euro-Ticket als Chance an
Foto: Holger Jacoby / VKU
Ab Mittwoch gilt für die nächsten drei Monate das 9-Euro-Ticket in den Bussen und Bahnen des Nahverkehrs. Die Einführung eines neuen Tickets binnen weniger Wochen, hat die Verkehrsunternehmen in der Region natürlich vor eine echte Herausforderung gestellt. „Es ist aber auch eine Chance“, findet VKU-Geschäftsführer André Pieperjohanns.
Jetzt die Fahrgastverluste der letzten zwei Jahre aufzufangen und darüber hinaus so viele langfristige Kunden wie möglich aus den Sommermonaten zu gewinnen, sei das Gebot der Stunde. Voraussetzung dafür ist ein attraktiver ÖPNV, der vor allem Pendlern den Umstieg vom Auto auf den Bus einfach macht. „Das wünschen wir uns natürlich, dass jetzt möglichst viele Menschen unser Angebot ausprobieren und feststellen, dass der Bus für sie eine echte Alternative ist“, so Pieperjohanns weiter.
Gekauft wird das Ticket jedenfalls gern: „Die Zahlen sind schon gut“, findet der VKU-Geschäftsführer und freut sich vor allem über die überdurchschnittlich hohen Verkäufe des 9-Euro-Tickets in der fahrtwind-App. „Das entlastet unsere Fahrerinnen und Fahrer schon sehr“, erläutert Pieperjohanns. Ob man vom Kauf auf die Nutzung schließen kann, also, ob viele, die ein 9-Euro-Ticket kaufen, jetzt auch regelmäßig Busfahren, kann zu diesem Zeitpunkt noch niemand sagen. Die
Verkehrsbranche ist gespannt. „Wir geben jedenfalls unser Bestes, um das Busfahren zu einem möglichst erfreulichen Erlebnis für alle zu machen“, verspricht der VKUGeschäftsführer.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0800 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, kostenlos aus allen deutschen Netzen) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser
Download im Google Play Store oder im App Store).
Flüchtende aus der Ukraine sorgen für leichten Anstieg der Arbeitslosenzahlen
Im Kreis Unna stieg der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 90 auf 14.359. Im Vergleich zu Mai 2021 reduzierte sich die Arbeitslosigkeit um 2.046 (-12,5 Prozent). Die Arbeitslosenquote verblieb mit 6,7 Prozent auf dem Niveau des Vormonats. Vor einem Jahr betrug sie noch 7,7 Prozent.
„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Mai beruht nur auf einem Sondereffekt. Zum 1. Juni übernehmen die Jobcenter die Betreuung geflüchteter Menschen aus der Ukraine. Im Jobcenter Kreis Unna wurden rund 200 Personen aus der Ukraine bereits im Mai als Arbeitslose erfasst, was die tatsächliche Arbeitslosigkeit überzeichnet“, kommentiert Agenturchef Thomas Helm die aktuellen Daten und ergänzt: „Wir haben damit im Ergebnis etwas vorweggenommen, das die anderen Regionen im Juni auch erreichen wird. Im nächsten Monat haben wir diesen Anstieg schon ´eingepreist´“. Anzeichen für eine generelle Trendwende sieht Thomas Helm derzeit nicht: „Dass es auch im Mai einen Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Gruppe der Langzeitarbeitslosen gegeben hat, zeigt, dass der Arbeitsmarkt weiterhin aufnahmefähig ist.“
Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In sechs der zehn Kommunen des Kreises Unna ging die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat zurück. Den stärksten Rückgang verzeichnete Selm (-3,1 Prozent bzw. 26 auf 818). Danach folgen Holzwickede (-0,8 Prozent bzw. drei auf 389), Lünen (-0,5 Prozent bzw. 20 auf 4.212), Schwerte (-0,5 Prozent bzw. sieben auf 1.386), Bönen (-0,3 Prozent bzw. zwei auf 606) und Unna (-0,2 Prozent
bzw. drei auf 1.785). In Fröndenberg stieg die Arbeitslosigkeit an (+0,2 Prozent bzw. eine Person auf 504), ebenso in Kamen (+2,7 Prozent bzw. 44 auf 1.645), Bergkamen (+3,3 Prozent bzw. 69 auf 2.189) und Werne (+4,7 Prozent bzw. 37 auf 825)