Kamen Klassik: Neue Philharmonie Westfalen spielt Hits aus den 90er Jahren

Moderne trifft Klassik: Bei der GSW Kamen Klassik verwandelt sich der Parkplatz der Konzertaula in Kamen zum größten Konzertsaal der Stadt. Die Stadt Kamen lädt gemeinsam mit den Gemeinschaftsstadtwerken Kamen, Bönen, Bergkamen (GSW) zum großen, kostenlosen Open-Air-Konzert am 25. Juni, ab 19 Uhr, ein. Unter dem Titel „NPW goes POP: Back to the 90s“ bringt die Neue Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Rasmus Baumann die besten Pop- und Rocksongs in klassischer Version auf die Bühne.

An diesem Abend taucht das Orchester gemeinsam mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern tief in die Zeit der 90er-Jahre ein. Hits von unter anderem Sting, REM, Robbie Williams oder Oleta Adams werden in ganz besonderer, klassischer Komposition ertönen. Und natürlich dürfen bei dieser musikalischen Zeitreise die besten Songs aus der Welt der Boy- und Girl-Bands nicht fehlen.

Die Besucherinnen und Besucher können in diesem Jahr sogar selbst den Ton angeben. Denn: Die GSW als Hauptsponsor und Namensgeber der Veranstaltung suchen den Wunsch-Hit des Publikums. Gemeinsam mit Antenne Unna fragen die GSW: Welchen Klassiker aus den 90er-Jahren soll die Neue Philharmonie Westfalen bei der GSW Kamen Klassik spielen? Zur Auswahl stehen:

  • Lemon Tree von Fools Garden
  • Angels von Robbie Williams
  • Cotton Eye Joe von Rednex

Den Wunsch-Hit des Publikums spielt die Neue Philharmonie Westfalen dann exklusiv und live bei der GSW Kamen Klassik: ein Klassiker aus den Neunzigern in Klassik-Version. Abstimmen können die Besucher und alle Interessenten vom 17. bis 24. Juni unter www.gsw-kamen.de oder unter www.antenne-unna.de. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen wir 10 x 4 Freikarten für unsere Bäder.

Der Eintritt zur GSW Kamen Klassik ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet auf dem Parkplatz der Konzertaula in Kamen statt. Bei schlechter Witterung wird das Event in die Konzertaula verlegt.

 

 




STADTRADELN: 800 Teilnehmer legten 115.725 Kilometer zurück

Vom 7. bis 27. Mai 2022 beteiligte sich Bergkamen zum 5. Mal an der Kampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnis. Bergkamen konnte wiederholt ein neues Bestergebnis erzielen. Insgesamt legten 800 Radelnde, davon 40 Teams und 19 Mitglieder des Kommunalparlamentes, 115.725 Kilometer zurück und vermieden damit rund 17.000 kg CO2. Das sind im Vergleich rund 47.000 Kilometer und 7.000 kg CO2 mehr zum letzten Jahr.

Am Freitag zeichnete der stellvertretende Bürgermeister Marco Morten Pufke die besten Bergkamener Teams und Einzelfahrer*innen im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung im Schützen- und Heimathaus aus.

2022 haben in den neun Auszeichnungskategorien gewonnen:

  • Die „besten“ Einzelfahrer*innen

Mit den meisten Gesamtkilometern

Platz 1:

Christian Kruthoff (Team „ADFC Bergkamen“)

2.022 km geradelt, dabei 311,4 kg CO2-Emissionen vermieden

Preis: Wellness Urlaub für 2 Personen 

Platz 2:

Philipp Hatcher (Team „Prima Klima“)

1.798 km geradelt, dabei 276,9 kg CO2-Emissionen vermieden

Preis: Einkaufsgutschein Kaufhaus Schnückel im Wert von 150 €

Platz 3:

Martin Lehmann (Team „Prima Klima“)

1.452 km geradelt, dabei 223,6 kg CO2-Emissionen vermieden

Preis: Bergkamener Fahrradtrikot und Satteltasche „Stadtradeln“

 

  • Das „fahrradaktivste“ Team (ab 11 Temmitglieder)

Mit den meisten Gesamtkilometern

Team „Prima Klima“,

22.092 km geradelt, dabei 3.402,2 kg Co2-Emissionen vermieden

Preis: Preisgeld in Höhe von 250 €

  • Das „radelaktivste“ Team (ab 11 Teammitglieder)

Mit den meisten geradelten Kilometern je Teammitglied

Team „ADFC Bergkamen“

437 km je Teammitglied geradelt, dabei 1.415 kg CO2-Emissionen vermieden

Gesamtkilometer: 9.191 km

Preis: Rewe-Gutschein im Wert von 200 €

  • Das „fahrradaktivste“ Team (bis 10 Teammitglieder)

Mit den meisten Gesamtkilometern

Team „SGV Oberaden“,

3.224 km geradelt, dabei 496,6 kg Co2-Emissionen vermieden

Preis: Restaurantgutschein im Wert von 100 €

 

  • Das „radelaktivste“ Team (bis 10 Teammitglieder)

Mit den meisten geradelten Kilometern je Teammitglied

Team „SPD Bergkamen“

361 km je Teammitglied geradelt, dabei 278 kg CO2-Emissionen vermieden

Gesamtkilometer: 1.805 km

Preis: Restaurantgutschein im Wert von 100 €

  • Die „fahrradaktivste“ Schule

Mit den meisten Gesamtkilometern

Städtisches Gymnasium Bergkamen

20.318 km geradelt, dabei 3.129,1 kg Co2-Emissionen vermieden

Preis: Preisgeld in Höhe von 250 € – gesponsert von der Sparkasse              Bergkamen-Bönen

  • Die „fahrradaktivste“ Schulklasse

Mit den meisten Gesamtkilometern

Klasse 5c, Städtisches Gymnasium

2.575 km geradelt, dabei 396,6 kg CO2-Emission vermieden

Preis: Preisgeld in Höhe von 150 € – gesponsert von der GSW

  • Die „fahrradaktivste“ Familie

Mit den meisten Gesamtkilometern

Team „ Greenbike“

1.281 km geradelt, dabei 197,4 kg CO2-Emission vermieden

Preis: Restaurantgutschein im Wert von 100 €

  • Das „radelaktivste“ Familie

Mit den meisten geradelten Kilometern je Teammitglied

Team „Anton und Jimmy“

444 km je Teammitglied geradelt, dabei 136,8 kg CO2-Emissionen vermieden

Gesamtkilometer: 888 km

Preis: Familienkarte Solebad Werne + Restaurantgutschein im Wert von 100 €

Bundesweit liegt Bergkamen derzeit auf dem 181. Platz. Es beteiligten sich bislang 2.454 Kommunen und 430.846 Radelnde an dieser Kampagne – zurückgelegt wurden 75.224.544 Kilometer (Stand 15.06.2022). Das Klima-Bündnis nimmt jedoch noch bis September Anmeldungen von Kommunen entgegen und gibt im November die Gewinnerkommune(n) bekannt. Es bleibt also spannend!

 




88 junge Leute schafften das Abitur am Bergkamener Gymnasium – Drei sogar mit der Traumnote 1,0

Im gewohnt feierlichen Rahmen hat das Bergkamener Gymnasium am Freitag im PZ seinen Abiturjahrgang 2022 verabschiedet. Ihm zollte Schulleiterin Mirja Beutel ihren vollen Respekt. Kaum sei das erste Halbjahr in der EF verstrichen gewesen, mussten sich die jungen Leute mit Corona und all den bekannten Einschränkungen wie den Distanzunterricht auseinandersetzten.

Trotzdem zeigt sich die Abiturientia 2022 als äußerst leistungsstark: 29 der jungen Leute hätten eine Abiturnote mit einer eins vor dem Komma und sogar drei eine 0 hinter dem Komma. Dafür beglückwünschte Mirja Beutel in ihrer ersten Abi-Rede am Bergkamener Gymnasium die Abiturienten. Dem schlossen sich als Vertreter der Stadt Bergkamen der stellvertretende Bürgermeister Marco Morten Pufke und die Schulpflegschaftsvorsitzende Jutta Rahn an.

Die Abiturprüfungen legten erfolgreich ab:

Sinem Aladag, Anoj Amirthalingam,,Anuja Amirthalingam, Alara Arda, Lea Artmeier, Pakeeza Azimi, Pia Becker, Jost Besler, Nadine Borowczak, Kai Böttcher, Vincent Brech, Lilian Burczinski, Ender-Muharrem Cosar, Jonas Dresemann, Silvia Aisosa Ehigiegba, Yanis El Hajami, Berkant Ergün, Iclal Ermis, Berkan Ertas, Jule Externbrink, Malte Externbrink, Tom Fehst, Kilian Flottau, Valentin Freiberg, Isabelle Georg, Simon Günther, Luisa Harringhaus, Esra Hatil, Jana Heckel, Maja Hoffmann, Dániel Jochem, Miká Juznik, Mikail Kahraman, Azize Kahveci, Mariam Kakhuashvili, Seda Kalayci, Martin Kapasazov, Ubeyd Karagöz, Meryem Kaya, Dennis Kison, Michael Kison, Lea Klein, Paula Kneisz, Johanna Kopp, Rümeysa Korkmaz, Emilia Kossert, Julia Kozlik, Tim Kulbaba, Emily Lang, Andrei Martens, Carolin Müller, Sophie Nikolaus, Zelal Okcu, Ozan Onurlu, Meryem Öztürk, Sarah Perrey, Alexander Poggemann, Dominik Prochota, Carina Reiß, Hagar Rifai, Josephine Rolof, Vanessa Rose, Melisa Sahin, Anna Schäfers, Michelle Schall, Malin Scherney, Catharina Schiffmann, Dominik Schilinski, Noah Schlüter, Helen Schmitt, Isabel Scholze, Kylian Schulz, Malte Schulze-Frieling, Süheda Sekin, Aylin Sivrikaya, Nele Streppel, Yannick Tönnes, Maurice Unger, Yavuz Uzunay, Johanna Veit, Lee Noleen Walde, Nina-Leonie Wille, Dominik Witkowski, Justin Wotzka, Nelin Yigittürk, Kübra Yörübas.

 




TuRa Schwimmer*innen erneut mit vielen Medaillen

Am 11.06.2022 fuhr eine kleinere Mannschaft zum Hochsauerlandwettkampf nach Meschede. Dort sprangen sie wieder ins Wasser um Bestzeiten und Medaillen zu jagen, was den TuRa Schwimmer*innen wieder erfolgreich geglückt ist. So erschwammen sich 10 Aktive 24 Medaillen.

Allen voran zeigte Max Simon (Jg. 2012) welche Früchte hartes Training trägt und zeigte über die Freistilstrecken seine Klasse. Über 400m Freistil schlug Max in 6:34,60 Minuten an und verbesserte sich um 5,33 Sekunden. Über seine Paradestrecke die 100m Freistil stellte er ebenfalls eine neue Bestmarke in 1:24,87 Minuten auf und verbesserte seinen alten und noch sehr frischen Rekord um 1,97 Sekunden. Max wurde über all seine vier Starts mit der Goldmedaille geehrt.
Ebenso vier Goldmedaillen gewann Nevio Altemeier (Jg. 2011) mit einer neuen Bestzeit über 50m Schmetterling die er in 43,62 Sekunden absolvierte.
Elias-Noel Kaminski (Jg. 2009) steigerte seine Bestzeit auf 200m Freistil um 8,42 Sekunden auf 2:51,40 Minuten. Zudem gewann Elias 2x Gold, 2x Silber und 1x Bronze.
Noah Mo Krause (Jg. 2008) zeigte wie Max das er sich auf den Freistil Strecken sehr wohl fühlt, und stellte über 400m Freistil in 5:48,61 Minuten eine neue Bestzeit auf und wurde mit Platz eins belohnt. Über die 100m Freistil wurde er mit ebenfalls mit einer neuen Bestzeit in 1:15,38 Minuten dritter und über die 200m Freistil wieder erster. Sein jüngerer Bruder Mika Tom Krause (Jg. 2011) verbesserte sich sehr stark über die 200m Freistil die er in 3:09,12 Minuten schwamm und stellte außerdem einen neuen Persönlichen Rekord über 50m Rücken in 45,80 Sekunden auf. Beide Bestzeiten wurde mit je 1x Silber belohnt. Seine Zwillingsschwester Mila Fee Krause (Jg. 2011) erschwamm sich vier Bestzeiten. 50m Schmetterling schwamm sie in 44,88 Sekunden, 50m Brust in 50,18 Sekunden. Über die 200m Freistil zeigte Mila ihren Kampfgeist und wurde in einer super Zeit mit 3:03,30 Minuten mit der Bronzemedaille belohnt. Die 100m Brust schwamm sie in 1:49,95 Minuten.
Ihre Vereinskollegin Lina Flüß (Jg. 2011) fühlt sich aktuell auf den Bruststrecken sehr wohl, was die starken Bestzeiten belegen. Die Bestzeit auf 50m Brust von letzter Woche pulverisierte sie um nochmal 1,18 Sekunden und schlug in 44,75 Sekunden an und wurde erste. Über die 100m Brust konnte sie sich auch noch einmal steigern und schlug in 1:44,50 Minuten an. Dies wurde mit Rang drei belohnt. Den Medaillensatz komplettierte sie über die 50m Rücken, hier wurde sie zweite.
Lisa Marie Ebel (Jg. 20006) wurde in 6:22,40 Minuten ebenfalls in Bestzeit erste. Ihre jüngere Schwester Laura Sophie Ebel (Jg. 2008) bestätigte ihre Bestzeiten, an denen sie ganz knapp herankam.
Ihr Trainer Christian Flüß war mit den Leistungen seiner Schwimmer*innen sehr zufrieden. Der nächste Wettkampf wird im benachbarten Lünen im Freibad Cappenberg stattfinden. Dieser ist zugleich der Saisonabschluss mit zelten im Freibad bei dem die TuRa Schwimmer*innen die Saison ausklingen lassen.




Förderverein des Gymnasiums: Letzte Amtszeit für den Vorsitzenden Stefan Braune

Städt. Gymnasium Bergkamen – Mitgliederversammlung beim Förderverein

 

Im Rahmen der jetzt durchgeführten Mitgliederversammlung des Fördervereins standen auch verschiedene Vorstandswahlen auf der Tagesordnung.

In seine letzte Amtszeit geht dabei der Vorsitzende, Stefan Braune. Als Stellvertreter hat die Versammlung Heiko Rahn (Elternschaft) und Reinhild Wohlers (Kollegium) gewählt. Neu dabei sind die Beisitzer Sebastian Evens, Ines Grönebaum und als neuer Kassenprüfer Daniel Bolte, die allesamt der Elternschaft des SGB angehören. Alle bisherigen und neuen Vorstandsmitglieder wurden von den anwesenden Mitgliedern einstimmig und bis 2024 gewählt. Weiterhin sind Maria von dem Berge als Schriftführerin, Nils Orlowski als Kassierer und Susanne Schneider als Kassenprüferin im Vorstand mit dabei, die allerdings nicht zur Wahl standen.

Die Schulleiterin, Frau Dr. Mirja Beutel, fungierte als Wahl- und Versammlungsleiterin und bedankte sich bei dem Vorstand des Fördervereins für die finanziellen Unterstützungen im Schuljahr 21/22. Ganz besonders bedankten sich Mirja Beutel und Stefan Braune bei Berthold Boden, Nina Weber und Matthias Schneider, die in den letzten Jahren in unterschiedlichen Funktionen im Vorstand aktiv waren und sich nicht mehr zur Wahl gestellt haben.

Die Mitgliederversammlung beschloss dann auch die letzten Zuwendungen für das fast beendete Schuljahr. Am Freitag, 24.06.22, wird das Gymnasium den „Montri Award“ durchführen, bei dem Schüler mit Verdiensten um den Schulalltag geehrt werden. An dem Tag wird auch die das offizielle Endergebnis für das Bergkamener Gymnasium bekanntgegeben, das in diesem Jahr am „Stadtradeln Bergkamen“ teilgenommen hat. Der Förderverein hat für die teilnehmenden Klassen einen Geldbetrag von 50,00 € ausgelobt, der beim „Montri Award“ an die Siegerklasse ausgehändigt wird.

Weiterhin wird der Förderverein noch  einen Betrag von 2.000,00 € übergeben, der im Rahmen der Spardaspendenwahl der Sparda Bank im Mai durch die Schulgemeinde gewonnen wurde. Mit diesem Geld sollen verschiedene Gerätschaften und Pflanzen für den Schulgarten am SGB angeschafft werden.




Start des SommerLeseClubs (SLC): Stadtbibliothek lädt Lese- und Kreativteams aller Altersgruppen zum Mitmachen ein

Die Stadtbibliothek Bergkamen leutet am 21. Juni 2022 nach vielen Jahren erstmals wieder eine neue Runde des Sommerleseclubs (SLC) ein. Lese- und Kreativteams aller Altersgruppen wie auch einzelne Teilnehmer*innen sind herzlich eingeladen mitzumachen. Das Konzept bietet allen Interessierten – von Erstklässler*innen über ältere Schüler*innen, Auszubildenden sowie    Erwachsenen, Eltern und Großeltern vielfältige Anreize, bis zum 21. Juni 2022 Stempel im Lese-Logbuch zu sammeln. Die Teilnahme am SLC ist kostenfrei!

„Die Teams, aber auch einzelne Teilnehmer*innen, dürfen sich auf viele exklusive Bücher für den Sommerleseclub, Fotostorys zum Lieblingsbuch, die Entwicklung von Team-Logos und vieles mehr freuen“, kündigt Bibliotheksleiter Jörg Feierabend an. „Für all das und natürlich auch für gelesene Bücher und gehörte Hörbücher sowie die Teilnahme an den Veranstaltungen gibt es Stempel ins Logbuch“, so Feierabend. Alle erfolgreichen Teilnehmer*innen bekommen zum Ende Urkunden verliehen und nehmen exklusiv an der Abschlussveranstaltung teil.

In der Stadtbibliothek wurde für den SLC extra ein Bereich eingerichtet, an dem die SLC-Bücher zu finden sind und für die Kreativ-Aktionen Materialien angeboten werden. Mit einer Digitalkamera kann auch sofort ein Foto vom Team oder jedem einzelnen gemacht und ausgedruckt werden, um somit das Logbuch entsprechend gestalten zu können. In dem Bereich können sich die SLC-Teilnehmer’innen treffen und z.B. über ausgeliehene Bücher austauschen.

Passende Veranstaltungen runden das Medienangebot ab. Besondere Highlights sind die beiden Veranstaltungen zum Manga-Zeichnen, die die Jugendkunstschule kostenlos für den SLC anbietet.

Als eines der landesweit größten Leseförderprojekte zählt der Sommerleseclub seit 2005 zu den Leuchtturmprojekten des „jungen Kultursekretariats“, einer Fördersparte des Kultursekretariats NRW Gütersloh, und wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert. (Ggf. weitere lokale Sponsoren ergänzen.)

Wer alleine oder als Team am SLC 2021 teilnehmen möchte, kann sich ab dem 21.06.2022 in der Stadtbibliothek Bergkamen anmelden. Fragen beantwortet die Stadtbibliothek telefonisch unter der 02307/983500, per Mail an stadtbuecherei@bergkamen.de, auf der Internetseite https://bibliothek.bergkamen.de oder am besten direkt vor Ort. Auch auf der Facebook-Seite www.facebook.de/stbbergkamen berichtet die Stadtbibliothek über den Sommerleseclub.




Wieder SV-Tag und Verleihung des „montri-Award“ am Bergkamener Gymnasium

In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien finden am Städtischen Gymnasium Bergkamen zwei Veranstaltungen statt, erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie.

Am Mittwoch, 22. Juni, findet zwischen 8:10 Uhr und 13:35 Uhr der „SV-Tag“ statt. Dieser steht ganz im Zeichen von Spiel, Sport, Spaß, Bewegung, Entspannung und Quiz-Formaten. Organisiert wird der Tag für die gesamte Schulgemeinde von der Schülervertretung (SV).

Am Freitag, 24. Juni, wird in der 1./2. Stunde (ab 8:10 bis circa 9:30 Uhr) wieder der montri-Award im PZ verliehen. Diese Auszeichnung erhalten Schülerinnen und Schüler für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement über den Unterricht hinaus.




Kreistag beschließt: Ökostation soll ausgebaut werden

Die Maschinenhalle an der Ökostation in Bergkamen ist 2018 teilweise abgebrannt und musste abgerissen werden. Jetzt hat der Kreistag beschlossen, dass neu gebaut werden soll: Das neue Gebäude soll im Erdgeschoss neben den betrieblichen Räumen der Biologischen Station einen zentralen Empfang für Besucher erhalten, so der Plan.

Im Obergeschoss sind Büroräume für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bisher im Obergeschoss des Haupthauses arbeiten, vorgesehen. Im Osten mit optischer Öffnung zur Lippeaue wird das Besucherzentrum mit rund 100 Quadratmetern Grundfläche geplant. Für die Gestaltung einer Ausstellung in diesen Räumlichkeiten hat die Naturförderungsgesellschaft (NFG) bereits seitens der NRW-Stiftung einen Förderbescheid über 250.000 Euro erhalten.

Baugenehmigung noch 2022
Die Vorplanungen für den Bau durch das Büro archplan sind abgeschlossen. Die Unterlagen zum Bauantrag können eingereicht werden. Mit einer Genehmigung des Baus ist noch im Jahr 2022 zu rechnen. PK | PKU




Kreistag beschließt: Zuschuss für Verhütungsmittel

Ungewollt schwanger, weil das Geld für Verhütungsmittel fehlte? Das soll im Kreis Unna künftig seltener vorkommen, sagen die Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen im Kreis und schlagen gemeinsam mit einer Kreistagsfraktion einen Verhütungsmittelfonds vor. Den hat der Kreistag jetzt genehmigt.

Dass das angebracht ist, zeigt ein Blick in die Statistik der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle des Kreises Unna: „42 Prozent aller Personen, die die Beratungsstelle 2021 mit dem Gedanken an einen Abbruch aufgesucht haben, gaben an, dass sie sich eine Schwangerschaft nicht leisten können“, so Simone Saarbeck aus der Beratungsstelle. „Gut 50 Prozent dieser Personen gaben auch an, sich keine Verhütungsmittel leisten zu können. Tatsächlich dürften sich darüber hinaus aber noch viel mehr Personen für das neue Angebot interessieren.“

Anerkannte Beratungsstellen sind Ansprechpartner
Wer also zu wenig Geld für Verhütungsmittel hat, kann sich ab dem 1. Juli an die staatlich anerkannten Beratungsstellen im Kreis wenden. Sie prüfen, ob der Zuschuss gewährt werden kann. Voraussetzung ist, dass der Antragsteller bzw. die Antragstellerin mindestens 23 Jahre alt ist, seit mindestens drei Monaten im Kreisgebiet wohnt und staatliche Leistungen wie Wohngeld oder Sozialhilfe bezieht. Auch Gehaltsnachweise müssen vorgelegt werden (Geringverdiener können auch einen Antrag stellen).

Als Verhütungsmethode kommen dabei nur zuverlässige und verschreibungspflichtige Mittel in Frage wie die Pille, die Kupferspirale, der Vaginalring oder auch die Sterilisation – Verhütungsmittel wie Kondome werden also nicht bezuschusst. Zuschuss heißt dabei: Es wird nicht alles bezahlt. 20 Prozent der Kosten trägt dabei immer die antragstellende Person. Das lohnt sich aber dennoch, denn zum Beispiel eine Kupferspirale kostet im Schnitt bis zu 220 Euro. Der Eigenanteil läge dabei bei 44 Euro – 176 Euro gibt es als Zuschuss. Für die Haushaltsjahre 2022 und 2023 stehen je 15.000 Euro dafür bereit.

Die Richtlinien zur Gewährung der Zuschüsse sowie eine Übersicht der Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen ist unter www.kreis-unna.de/schwangerenberatung zu finden. PK | PKU




Sieger des Architektur-Wettbewerbs für neues Grubenwasserhebewerk stehen fest: Neue Landmarke für Bergkamen

Entwurf des Planungsbüros Mecke Palme (Berlin) für das Grubenwasserhebewerk in Oberaden.

„Vorhänge aus Edelstahlringen“, mit dieser Entwurfsidee hat das Planungsbüro Mecke Palme (Berlin) den internationalen Architektur-Wettbewerb für die Fassadengestaltung des neuen Grubenwasserhebewerks auf dem Gelände der Wasserstadt Aden gewonnen – und damit die sieben weiteren eingereichten Beiträge hinter sich gelassen. Die gestrige Sitzung der Jury aus Fachleuten und Lokalpolitikern bildete nach rund sechs Monaten Bearbeitungszeit den Abschluss des Wettbewerbs. Mit den Büros Sterling Presser Architects+Engineers (Berlin) und Halfmann Architekten (Köln) kürte das Preisgericht zudem zwei weitere Preisträger.

Die Aufgabe für die Architekten hatte es in sich: Das Grubenwasserhebewerk, welches über dem Schacht der ehemaligen Zeche Haus Aden entstehen soll, ist ein schlichtes, aber markantes Funktionsbauwerk gedacht. Mit seiner Lage inmitten der Wasserstadt Aden sowie der direkten Nähe zur Halde Großes Holz, die im Jahr 2027 Teil der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr (IGA) wird, werden hohe Qualitätsanforderungen an Städtebau und Baukultur verbunden. Als rund 30 m hohe Landmarke wird das neue Grubenwasserhebewerk zudem weithin sichtbar.

Der besondere Charakter des Bauwerks hatte die Stadt Bergkamen dazu bewogen – mit Unterstützung der Ruhrkohle AG als künftiger Betreiberin des Grubenwasserhebewerks – einen internationalen Architektur-Wettbewerb für die Gestaltung der Gebäudefassade auszuloben. „Ich freue mich sehr über die qualitativ durchweg hochwertigen Einsendungen und war begeistert von der spannenden Diskussion in der Jury“, kommentiert Bürgermeister Bernd Schäfer die Entscheidung des Preisgerichts, mit der die Realisierung des Hebewerks einen weiteren Schritt näher rückt. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sieht in dem Neubau ein „Nationales Projekt des Städtebau“ und fördert das Projekt mit rund 1,4 Mio. Euro.

So schwierig die Aufgabe auch zu lösen war, am Ende hat das Planungsbüro Mecke Palme die Jury zu einem einstimmigen Urteil bewogen und mit seinem feinsinnigen Ansatz voll überzeugt. Dabei umhüllen vier Vorhänge aus Edelstahlgewebe den Turm des Hebewerks und verleihen ihm dadurch eine konkave Form. Die „fließende“ Fassade erinnert an eine Wasseroberfläche, die das Funktionsbauwerk sanft umspielt und in Kombination mit der Durchlässigkeit des Materials den Eindruck eines lebendigen Bauwerks erzeugt, das auch ohne weitere technische Hilfsmittel in der Lage ist Emotionen zu wecken.

Auch das zurückhaltende Lichtkonzept überzeugte die Jury. Während der Wintermonate erleuchtet der Turm in einem leichten Rotton ausgeleuchtet, im Sommer dagegen in hellem Blau. Die Prozesse der Energiegewinnung, die zum Heizen und Kühlen der Gebäude der Wasserstadt dienen, werden auf diese Weise nach außen hin sichtbar. Der Siegerentwurf sieht zudem eine Aussichtsplattform inklusive digitalem Informationsangebot vor, welches über die computergestützte dreidimensionale Wahrnehmung Wirklichkeit – sogenannte augmented reality – die Funktionsweise der Grubenwasserhebung erläutert. Die Seilscheiben des ehemaligen Schachtgerüsts Haus Aden erwachen in diesem Rahmen zu neuem Leben.

Am Ende der Sitzung sind sich alle Beteiligten einig: Alle drei Preisträger entwickeln mit ihren Entwürfen eine einzigartige Architektursprache, die das neue Grubenwasserhebewerk in den Rang einer Landmarke erhebt und der Stadt Bergkamen ein weiteres Alleinstellungsmerkmal mit nationaler Aufmerksamkeit verschafft. Alle Entwurfsarbeiten – die der drei Sieger und die weiteren fünf Wettbewerbsbeiträge – können auf der städtischen Homepage unter www.bergkamen.de/grubenwasserhebewerk eingesehen werden. Die Stadt Bergkamen wird nun die weitere Detailplanung beauftragen. Der Bau des neuen Hebewerks beginnt voraussichtlich im kommenden Jahr.

Die Jury hat entschieden. Foto: Stadt Bergkamen




Erfolgreicher Start nach der Corona-Pause für das Sinfonische Blasorchester Bergkamen „BOB“

Das Sinfonische Blasorchester Bergkamen „BOB“, eines der großen Ensembles der Musikschule Bergkamen, hat nach der zweieinhalbjährigen Coronapause erfolgreich seinen ersten Auftritt absolviert. Das Orchester unter Leitung von Thorsten Lange-Rettich war am vergangenen Sonntag (12. Juni) eingeladen, an einem großen Bläserkonzert in der Stahlhalle der DASA Arbeitswelt Ausstellung mitzuwirken. Die Musikschule Dortmund verabschiedete mit diesem Konzert den Dirigenten Kevin Godden, der die Dortmunder Blasorchester „Brass & Wind“, sowie die „Junior Winds“ viele Jahre geleitet und jetzt anlässlich seiner Pensionierung den Dirigentenstab an seine Nachfolgerin Kyung-Min Han weitergegeben hat.

Thorsten Lange-Rettich hatte bis zu seinem Wechsel an die Musikschule Bergkamen die beiden Dortmunder Orchester in Zusammenarbeit mit Kevin Godden betreut. In der Vergangenheit gab es schon mehrfach gemeinsame Konzerte ¬– im Jubiläumsjahr der Bergkamener Musikschule war das Dortmunder Ensemble zuletzt vor drei Jahren zu Gast im studio theater.

In der eindrucksvollen Kulisse vor dem gigantischen E-Ofen präsentierten die Bergkamener Musiker nun Teile ihres aktuellen Programms. Neben zwei Werken von Gustav Holst und Frank Erickson stand das „Sandpaper Ballet“ von Leroy Anderson auf dem Programm. In diesem Stück konnten die beiden Schlagzeuger des Orchesters als Solisten vor dem Orchester brillieren. Ausgestattet hatten sie sich dafür mit jeweils zwei Putzkellen mit Sandpapier. Der 12jährige Lucas Schatte und sein Vater Dietmar wechselten von der „Schießbude“ hinter dem Orchester ans Schmirgelbrett am Bühnenrand und konnten hier eine beeindruckende Kostprobe ihrer rhythmischen Fähigkeiten abliefern. Beide wurden mit viel Solistenapplaus vom Publikum belohnt.

Das Orchester war sichtlich zufrieden, nach langer und mehrfach unterbrochener Probenarbeit wieder einmal öffentlich auftreten zu können. Wer das Programm des BOB in Bergkamen hören möchte, hat dazu bereits am kommenden Samstag Gelegenheit, denn beim Pestalozzifest ist der Auftritt des Orchesters ab 14 Uhr der Auftakt zur vierstündigen Veranstaltung von Musikschule, Jugendkunstschule und Familientreff.