Schmuckwerkstatt für Jugendliche in der Jugendkunstschule

Am kommenden Wochenende bietet die Jugendkunstschule die zweite Schmuckwerkstatt für Jugendliche an. Der kostenlose Workshop richtet sich an Jugendliche im Alter von 13 bis 14 Jahren. Die in Bochum lebende junge Goldschmiedin Paula Böddeker ist mit Herz und Seele schmuck- und designbegeistert. Sie lädt junge Menschen ein, mit ihr gemeinsam Schmuckkreationen aus Metall und Edelsteinen oder Perlen zu gestalten. Zusätzliche Materialien können eingebracht werden. Eigene Ideen sind herzlich willkommen.
Die Workshopzeiten sind Samstag, den 13. Mai und Sonntag, den 14. Mai täglich von 11:00 bis 16:00 Uhr. Weitere Workshoptermine sind am 19. und 20. August sowie am 28. und 29. Oktober. Durch das Landesförderprogramm Kulturrucksack NRW ist die Teilnahme an den Workshops kostenlos.
Kursort für die Angebote ist die Jugendkunstschule im Pestalozzihaus, Pestalozzistraße 6 in Bergkamen-Mitte. Für weitere Informationen und für eine erforderliche Anmeldung steht die Jugendkunstschule unter den Telefonnummern 02307/965462 oder 02307/288848 und per E-Mail unter jugendkunstschule@bergkamen.de zur Verfügung




Druckwerkstatt der Jugendkunstschule lädt Erwachsene zum Radieren ein

Die Jugendkunstschule der Stadt Bergkamen veranstaltet am kommenden Wochenende von Freitag, 12. Mai, bis Sonntag, 14. Mai, den nächsten Kreativworkshop für Erwachsene. Die Künstlerin Tania Mairitsch-Korte ist Dozentin des Radierworkshops, der in der Druckwerkstatt im Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte stattfindet. Das übergeordnete Thema dieses Workshops lautet Licht und Schatten. Auf experimentelle Weise können die unterschiedlichen Techniken des Tiefdrucks auf eine oder mehrere Kupferplatten gebracht werden. So könnte zum Beispiel eine dunkel geätzte Aquatintafläche mit den zarten Linien der Kaltnadel auf der Platte kombiniert werden.
Das Thema kann abstrakt, aber auch gegenständlich erarbeitet werden.Die Workshopzeiten sind Freitag von 18:00 bis 21:00 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr.

Interessenten können sich noch für den Wochenendworkshop anmelden und erhalten weitere Informationen bei der Jugendkunstschule Bergkamen telefonisch unter 02307/965462 oder 02307/288848. Anfragen erreichen die Jugendkunstschule auch per E-Mail an jugendkunstschule@bergkamen.de. Das Teilnehmerentgelt beträgt 40 Euro zuzüglich Materialkosten von etwa 10 Euro.




Unternehmensnachfolge Thema einer Onlineveranstaltung

In Kooperation mit der Industrie– und Handelskammer zu Dortmund (IHK) lädt das Team der WFG Kreis Unna für Mittwoch, 10. Mai von 16 bis 17 Uhr zu der Online–Veranstaltung „Unternehmensnachfolge – Heute an Morgen den-
ken“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich aktuell mit dem Thema „Nachfolge“ auseinandersetzen sowie an angehende Nachfolgerinnen und Nachfolger, die planen, einen Betrieb im Kreis Unna zu übernehmen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.


Nach einem Impulsvortrag von Verena Füller, IHK zu Dortmund, werden Fragen der Teilnehmenden im Plenum diskutiert sowie Erfahrungen ausgetauscht. Die Informationsveranstaltung bietet einen Überblick über sämtliche Schritte im Nachfolgeprozess.


„Eine Unternehmensnachfolge erfolgreich zu meistern, bedarf eines maßgeschneiderten Konzepts und ist in der Regel auch eine bestandsentscheidende Operation für ein mittelständisches Unternehmen. Betriebsbewertung, Zeitablauf und Übertragungsformen oder auch Kommunikation: Viele Fragen müssen durchdacht und ver-
lässlich geklärt werden“, weiß WFG–Experte Ansgar Burchard, der sich auf viele Interessierte freut.


Eine Anmeldung ist unter
veranstaltung@wfg–kreis–unna.de möglich. Im Anschluss erhalten die angemeldeten Teilnehmer wenige Tage vor der Veranstaltung einen Zoom–Konferenzlink.




Verlassene Eltern: Neue Selbsthilfegruppe in Lünen in Planung

Es kommt vor, dass erwachsene Kinder den Kontakt zu ihren Eltern oder einem Elternteil abbrechen. Kontaktabbruch zwischen Kindern und Eltern ist ein Tabuthema, deshalb ist es schwer, offen darüber zu sprechen. Eine neue Selbsthilfegruppe für betroffenen Eltern sucht noch nach Mitgliedern, um sich untereinander auszutauschen und eine neue Gemeinschaft bilden zu können. Hier soll der Einsamkeit entgegengewirkt werden.

Wenn Kinder ihre Eltern zurücklassen
In manchen Fällen werden Eltern von ihren Kindern komplett verlassen. In solchen Situationen, wollen die Kinder mit den Eltern häufig gar nichts mehr zu tun haben. Es herrscht kein Kontakt und keinerlei Austausch – „Funkstille“. Der Kontaktabbruch erfolgt oft ohne Angabe von Gründen und ohne jegliche Vorwarnung. Für die erwachsenen oder jugendlichen Kinder ist es ein radikaler Schritt. Die betroffenen Eltern bleiben fassungslos, traurig und verzweifelt zurück, sie erleben eine unbegreifliche Situation und die Frage nach dem „Warum“ bestimmt die Gedanken. Einsamkeit und Selbstzweifel sind die Folge. In dieser Situation soll das kommende Gesprächsangebot im Gesundheitshaus Lünen helfen und eine Stütze für die Eltern sein.

Für weitere Informationen können sich Interessenten melden bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus Lünen unter Fon 0 23 06 10 06 10, E-Mail selbsthilfe@kreis-unna.de. Ansprechpartnerin ist Lisa Nießalla. Alle Anfragen werden vertraulich behandelt. PK I PKU




Ausbildung geht auch in Teilzeit

Martina Leyer (Agentur für Arbeit Hamm) und Regina Kroll-Markwoski (Jobcenter Kreis Unna) laden am 24. Mai 2023 in die „Familienbande“ in Kamen ein. In der Zeit von 15 bis 17 Uhr können interessierte Eltern Fragen rund um den (Wieder-) Einstieg in das Berufsleben stellen.

In der Gesprächsrunde möchten Martina Leyer und Regina Kroll-Markwoski insbesondere für die Teilzeitausbildung werben. „Für viele Elternteile ist das eine gute Alternative, trotz des Familienlebens eine Berufsausbildung zu absolvieren“, erklärt Martina Leyer, aber sie weiß auch: „Die wenigsten Menschen wissen, dass es diese Möglichkeit gibt.“ Kollegin Regina Kroll-Markowski fügt hinzu: „Wer beruflich gut qualifiziert ist, hat definitiv bessere Chancen auf eine langfristige Beschäftigung und eine gute Bezahlung, deshalb ist es uns sehr wichtig, Elternteile im Hinblick auf die Teilzeitausbildung zu beraten.“

In welchen Berufen ist eine Teilzeitausbildung möglich? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein? Die Mitarbeiterinnen der beiden Behörden bieten in der Familienbande (Bahnhofstrasse 46) in Kamen die Gelegenheit, alle Fragen rund um den Einstieg in das Berufsleben zu stellen. Angesprochen sind aber auch Menschen, die z.B. durch die Pflege von Angehörigen aus ihrem Job ausscheiden mussten und nun den Wiedereinstieg in den Beruf suchen.

Die Gesprächsrunde kann ohne Voranmeldung besucht werden. Wer darüber hinaus Fragen hat oder zum Termin verhindert ist, kann sich jederzeit telefonisch oder per E-Mail an die Kolleginnen wenden.




Ludwig Holzbeck nach 37 Jahren im Dienst der Kreisverwaltung verabschiedet

Er stand seit rund 37 Jahren im Dienst der Kreisverwaltung – zunächst als Leiter der Abfallwirtschaft, dann als Fachbereichsleiter und zuletzt als Dezernent: Ludwig Holzbeck geht in den Ruhestand. Und er nimmt einen riesigen Erfahrungsschatz mit. Landrat Löhr dankte ihm am 25. April für seine Arbeit und verabschiedete ihn in den wohlverdienten Ruhestand.
„Ludwig Holzbeck fiel von Beginn an durch Kompetenz und hohe Einsatzbereitschaft auf. Er steckt in seinen Themen, wie kein Zweiter“, so Landrat Mario Löhr. „Er kann fachkundig zu nahezu allem referieren, das zeichnet ihn aus.“
Und das kommt nicht von ungefähr: Holzbeck ist gelernter Bauingenieur und stieg 1986 im Umweltamt beim Kreis Unna als Diplom-Ingenieur ein, wurde 1988 in das Beamtenverhältnis berufen und war seit 1995 Leiter des Fachbereichs Natur und Umwelt. 1996 folgte die Ernennung zum Kreisbaudirektor, 2008 zum leitenden Kreisbaudirektor. 2018 wurde er von Landrat Michael Makiolla zum Dezernenten befördert.
Wichtige Projekte begleitet
In dieser Zeit arbeitete er an wichtigen Projekten mit wie der Weiterentwicklung von Haus Opherdicke, der Ökologiestation in Bergkamen, dem Bildungscampus Unna und zahlreichen weiteren Projekten im Bereich des Klima- und Umweltschutzes.
Ludwig Holzbeck zeigte in seiner Rede, dass er auch beim Eintritt in den Ruhestand noch voll im Stoff steht: Seinen Abschied nahm er zum Anlass, noch einmal die verschiedenen Arbeitsgebiete seines Wirkens zu beleuchten und Hinweise auf zukünftige Entwicklungen zu zugeben. Ein besonderes Augenmerk legte der ehemalige Leiter des Kreisumweltamtes konsequent auf die „Bewahrung der Schöpfung und die Beachtung der planetaren Grenzen“, wie er betonte. Statt Geschenken bat er deshalb um Spenden für ein Projekt zur Trinkwassergewinnung in Afrika.
Und so geht mit Holzbeck ein großer Erfahrungsschatz. Grund genug für Landrat Löhr, ihm für seinen Einsatz auf einer entsprechenden Feier im Kreishaus zu danken: „Danke, Ludwig, ich wünsche, dass all deine Vorhaben gelingen und noch viel Spannendes dazu kommt!“ PK | PKU




Junge Menschen gestalten mit: LWL fördert 13 Projekte für mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt 13 Projekte im Rahmen des LWL-Programms „Partizipation und Demokratie fördern“ mit rund 56.000 Euro. Das hat der LWL-Landesjugendhilfeausschuss am Montag (8.5.) in Münster beschlossen. Darunter ist auch das Projekt „Kohle für coole Aktionen“, bei dem in vier Kamener Stadtteilen Kindern und Jugendlichen ein eigener Haushalt zur freien Verfügung gestellt werden soll, um das Prinzip der Bürgerhaushalte zu erproben.

„Im Rahmen der geförderten Projekte gestalten junge Menschen ihr Lebensumfeld mit. Im Austausch mit Kommunalpolitik werden demokratische Prozesse für Jugendliche erleb- und erfahrbar. Das macht junge Menschen fit für Demokratie“, sagt LWL-Jugenddezernentin Birgit Westers. „Die Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung in NRW, die ihren Sitz beim LWL-Landesjugendamt hat, unterstützt alle Projektbeteiligten dabei, die Jugendbeteiligung nachhaltig zu verwirklichen“, so Westers weiter.

Alle geförderten Projekte wollen es Jugendlichen leichter machen, sich kommunal zu engagieren. Seit 2001 unterstützt der LWL mit seinem Programm in Westfalen-Lippe den Dialog zwischen Jugend und Kommunalpolitik und gibt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich kommunalpolitisch zu beteiligen und mitzugestalten. Die Ideen reichen von einem Mentorenprogramm über die Bewirtschaftung eines eigenen Haushaltes, die selbstorganisierte Umsetzung von Mikroprojekten und Befragungen bis hin zur Etablierung von Jugendbeteiligungsgremien.

Die vom LWL geförderten Projekte im Überblick:
– Jugend trifft Kommunalpolitik – Demokratie live erleben!: Junge Menschen aus Sassenberg (Kreis Warendorf) haben unter Begleitung von Mentoren (Politiker:innen aus den im Rat vertretenen Fraktionen) die Gelegenheit, Beratungen und Entscheidungen des Rates in Angelegenheiten, die ihr unmittelbares Lebensumfeld betreffen, mitzuverfolgen und mitzugestalten.

– Kohle‘ für coole Aktionen: In vier Stadtteilen in Kamen (Kreis Unna) soll den Kindern und Jugendlichen ein eigener Haushalt zur freien Verfügung gestellt werden, um das Prinzip der Bürgerhaushalte zu erproben.

– Typisch Oerlinghausen: In Oerlinghausen (Kreis Lippe) hat eine Gruppe von acht- bis 18-jährigen jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Wünsche und Bedürfnisse in einem selbst erstellten Film zu artikulieren und der Kommunalpolitik vorzustellen.

– Generacion 21: In Herten (Kreis Recklinghausen) haben junge Menschen, die Ende 2022 bei den fünf Jugendkonferenzen mitgewirkt haben, die Gelegenheit an den dort gesetzten Impulsen weiterzuarbeiten.

– Vom Jugendforum zum KiJuPa: In Marl(Kreis Recklinghausen) soll in einem vom Jugendamt begleiteten Prozess eine Gruppe junger, engagierter Menschen das Konzept und die Satzung für das vom Rat beschlossene KiJuPa (Kinder- und Jugendlichen Parlament) entwickeln.

– Stadtteildedektive Pantringshof: Kinder in Herne untersuchen ihren Stadtteil nach „organisierten“ und „wilden“ Spielflächen, nehmen eine Bewertung vor und entwickeln Veränderungs- und Erweiterungsvorschläge, die sie den kommunalen Entscheidungsträgern vorstellen.

– Queer und Jung in Marl: Queere Jugendliche in Marl (Kreis Recklinghausen) können sich mit ihren Wünschen, Ideen und Erfahrungen kreativ auseinandersetzen. Die entstandenen Texte und Bilder in Form einer Broschüre dienen als Grundlage für den Diskurs mit den Vertretungen der Kommunalpolitik.

– Ist Kommunikation möglich?: In Rheine (Kreis Steinfurt) wird eine Gruppe von Kindern, Jugendlichen sowie Vertretungen der Kommunalpolitik eingeladen um gemeinsam Beiträge zum Thema ‚Freizeitgestaltung am Wochenende für Kinder und Jugendliche‘ zu erstellen.

– MItMIschen in Minden: Jungen Menschen in Minden wird ein Förderbetrag für Mikroprojekte zur Verfügung gestellt. Eine Projektgruppe wird die Förderrichtlinien gemeinsam mit Vertretungen der Kommunalpolitik abstimmen, die Auswahl der Projekte vornehmen und die Durchführung erster Mikroprojekte begleiten.

– ASJ spricht Zukunft: Jugendliche der ASJ Bochum (Jugendorganisation des Arbeiter Samariter Bundes – ASB) haben die Möglichkeit, sich in ihrem Verband mit dem Thema Demokratie und Partizipation zu befassen, eigene Fragestellungen, Bedarfe und Forderungen zu formulieren und diese mit der Kommunalpolitik zu erörtern.

– Mit:sprache weiterkommen!: In Münster haben Jugendliche die Gelegenheit, die Medien (u.a. Radio) als Sprachrohr für ihre Interessen zu nutzen und über selbst durchgeführte Interviews und Gesprächskreise einen niedrigschwelligen Zugang zur Kommunalpolitik zu erhalten.

– Etablierung eines Jugendforums: In Ergänzung zu den bestehenden Beteiligungsgremien soll in Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke) ein Jugendforum als Möglichkeit einer niedrigschwelligen Form der Beteiligung etabliert werden.

– Wir gestalten unserer Stadt demokratisch mit: In Lügde (Kreis Lippe) bekommen Kinder und Jugendliche über selber durchgeführte Umfragen die Möglichkeit, Visionen für ein kinder- und jugendfreundliches Lügde zu entwickeln und über die Ergebnisse mit der Kommunalpolitik in den Austausch zu kommen.

Hintergrund
Das LWL-Landesjugendamt organisiert seit 2001 das Förderprogramm „Partizipation und Demokratie fördern“. Bisher hat der LWL bereits über 255 Projekte freier und öffentlicher Träger der Jugendhilfe in Westfalen-Lippe mit jeweils bis zu 5.000 Euro gefördert. Die Vielfalt an Ideen ist dabei Programm: Die Erfahrung aus bereits geförderten Projekten zeigt, dass es kein universelles Beteiligungsformat gibt, das in jeder Kommune gleich erfolgreich ist. Die Projekte erproben passende Ansätze in der jeweiligen Situation und entwickeln sie gemeinsam mit den Jugendlichen weiter, um die Interessen der jungen Menschen wirksam einzubringen.

Das LWL-Landesjugendamt begleitet und qualifiziert die geförderten Projekte über Fachberatung und gemeinsame Fachtage (Austausch über Konzeptionen, Projekterfahrungen, kollegiale Beratung). Den Abschluss der einjährigen Projektphase bildet in der Regel die Projektpräsentation mit den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen im LWL-Landeshaus in Münster.

Angegliedert ist das Förderprogramm „Partizipation und Demokratie fördern“ bei der Servicestelle für Kinder und Jugendbeteiligung in NRW. Seit 2014 existiert die Servicestelle und wird aus den Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW gefördert. Die Servicestelle hat ihren Sitz beim LWL-Landesjugendamt in Münster und arbeitet eng mit dem Kompetenzteam eigenständige Jugendpolitik und Partizipation des LVR-Landesjugendamtes zusammen.




Angekommen: Neue Feuerwehr-Drehleiter der Einheit Weddinghofen ist da

Am Freitagabend hat die Einheit Weddinghofen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen die neue Drehleiter nach Abnahme und technischer Ersteinweisung im Magirus-Werk Ulm am Feuerwehrgerätehaus Weddinghofen in Empfang nehmen können.

Durch glücklichen Zufall eines sofort verfügbaren Fahrgestells konnte die Beschaffungszeit von aktuell rund 24 Monaten auf sieben Monate verkürzt werden. Das neue Fahrzeug ersetzt die bisher vorhandene Drehleiter aus dem Jahr 1997. Die offizielle Übergabe des Fahrzeugs samt Pressefototermin erfolgt im Sommer 2023.

Für die Einheit Weddinghofen beginnen nun interne Schulungen und Einweisungen mit dem neuen Drehleiter-Fahrzeug, welches danach in den Dienst gestellt werden kann.




5. Rünther Dorfmeisterschaften am 12. August diesmal auch mit „Walking Football“

Ab sofort sind Anmeldungen für die 5. Rünther Dorfmeisterschaften am 12. August. Diesmal können sich die Teams auch im „Walking Football“ antreten.

Walking Football wird NUR im Gehen gespielt. Laufen ist verboten. Der Ball darf nur hüfthoch gespielt werden. Es ist „ohne“ Körperkontakt. Gespielt wird 6 gegen 6 auf 3×1 Meter Tore ohne Torwart.

Das Spielfeld ca. 20×40 m

Es ist auch geeignet für ältere Personen, Personen mit körperlichen Einschränkungen oder Personen, die eine Verletzung hatten, z.B. Kreuzbandriss, und deswegen den „normalen“ Fußball nicht mehr spielen können/wollen.

Trainiert wird montags 19:30 Uhr am Schacht 3, einfach mal schnuppern oder zum anschauen vorbei kommen.  Dort trainiert die Walking Footballmannschaft des SuS Rünthe.

Erklärvideo Walking Football hier klicken

Weitere Fragen beantwortet gerne der Walking-Football-Trainer des SuS Rünther, Bernd Fischer, bernd.fischer@sus08.de oder 0177 / 7317616




Narrenzunft lädt zum Frühlingsfest in und am Yellowstone ein

Am Samstag, 13. Mai, lädt die Narrenzunft Rot-Gold von 11 bis 16 Uhr zum Frühligsfest im und am Jugendheim Yellowstone in Oberaden ein. Es gilt als Ersatz für den Kinerkarneval, der am 5. Februar krankheitsbedingt ausgefallen war.

Geboten werden an diesem Tag neben einer Hüpfburg und Spielestationen, eine große Tombola mit vielen tollen Preisen und natürlich auch tänzerische Darbietungen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt (Von Bratwurst, Waffeln, Gebäck, Zuckerwatte, Popcorn bis hin zu den alkoholfreien Getränken).

Das Fest ist hauptsächlich für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter gedacht, aber von jung bis alt ist jeder herzlich willkommen.

„Mit diesem Fest möchten wir auch, nach einer etwas schwierigen Zeit (Corona), uns und den Gardetanzsport inkl. Showtänzen, den Kids wieder näherbringen. Und zeigen, dass wir immer noch am Start sind und wie toll diese Sportart sein kann. Unsere Kinder trainieren schon fleißig für die kommende Session, die am 11.11.2023 wieder beginnt. Dieses Jahr ist es auch wieder eine ganz besondere Session, da wir das Kinder-Stadtprinzenpaar und das Stadtprinzenpaar wieder stellen dürfen.

Wer das wird, bleibt noch ein Geheimnis bis zur Proklamation am 17.11.2023 im Ratstrakt der Stadt Bergkamen“, erklärt die Narrenzuft.




„Hurensöhne“ bei McDonald’s: „Passiert jedes Wochenende“

von Andreas Milk
Zum zweiten Mal binnen einer Woche beschäftigte ein Vorfall bei McDonald’s im Kamen Karree das Amtsgericht – angeklagt diesmal: ein 27-jähriger Bergkamener. Am sehr frühen Morgen des Tags der Deutschen Einheit 2022 benahm Torben H. (Name geändert) sich daneben. Er beleidigte gegen halb drei in der Frühe zwei Mitarbeiter des Fast-food-Restaurants.

„Hurensöhne“ soll er sie genannt haben. So genau wusste der Mc-Donald’s-Mann, der als Zeuge vor Gericht erschienen war, das nicht mehr. Derartige Beleidigungen seien nichts Besonderes – „das passiert jedes Wochenende“. Erst als die Richterin ihm den Strafantrag zeigte, den er seinerzeit unterschrieben hatte, dämmerte es ein bisschen: Torben H. und ein anderer Mann, gegen den noch getrennt verhandelt werden soll, hätten Stunk gemacht, eigentlich gehen sollen – seien aber geblieben und hätten weiter genervt.

Torben H. sprach von einem „unkontrollierten Moment“. Er sei stark betrunken gewesen, könne sich nicht konkret erinnern – er sei aber bereit, sich für sein Tun zu entschuldigen. „Ich werde dafür geradestehen“, erklärte er.

Etwas problematisch bei ihm: Er hat 13 Eintragungen im Vorstrafenregister, darunter schon welche wegen Beleidigung. H. hat den Teil einer Jugendstrafe verbüßt, der Strafrest wurde zur Bewährung ausgesetzt, die Bewährungszeit läuft noch gut zwei Jahre.

Für die „Hurensöhne“ wurde er nun zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen à 10 Euro verurteilt. Wie sich das Verfahren auf den Fortgang seiner Bewährung auswirkt, ist derzeit offen.