Tag des offenen Denkmals: Römerfest und historischer Spaziergang durch das alte Dorf Heil

Auch dieses Jahr findet der Tag des offenen Denkmals als bundesweite Veranstaltung statt. Am Sonntag, 11. September, bietet die Stadt Bergkamen in diesem Zusammenhang gleich zwei Veranstaltungen an. Gemäß des bundesweiten Mottos „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ wird dazu eingeladen sich auf Spurensuche zu begeben und die Stadtgeschichte zu erforschen.

Das alte Dorf im Stadtteil Bergkamen-Heil zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Baudenkmälern aus, die die Geschichte der Dorfgemeinschaft bis heute veranschaulicht. Unter Führung von Gästeführer Gerd Koepe findet um 14:00 Uhr ein Rundgang durch das Dorf statt, bei dem sowohl die historischen Hintergründe beleuchtet als auch persönliche Erlebnisse zum Besten gegeben werden. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am ehemaligen
Dorfplatz (gegenüber Dorfstraße 21) in Bergkamen-Heil neben dem ehemaligen Spritzenhaus. Die Führung wird ca. zwei Stunden in Anspruch nehmen und endet mit einem gemütlichen Beisammensein. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung bei Frau M. Busch, Untere Denkmalbehörde (m.busch@bergkamen.de;
02307/965 434), gebeten.

Gleichzeitig findet am Wochenende vom 10./11. September das 4. Internationale Römerfest im Römerpark statt. Die historischen Darsteller kommen dieses Jahr aus ganz Europa und werden als Gladiatoren, römische Legionäre und Kavalleristen, germanische Hilfstruppensoldaten und Germanen die Besucher mit spannenden Vorführungen zurück in die Zeit der Antike versetzen. Zahlreiche Handwerker führen römische und germanische Kunstfertigkeiten vor, und es besteht die Möglichkeit ausgewählte Ausrüstungsstücke wie Helm oder Rüstung selber anzulegen.

Beide Veranstaltungen sind kostenfreie Angebote der Stadt Bergkamen bzw. des Stadtmuseums. Mit Grillstation und Getränken wird ebenfalls für das leibliche Wohl gesorgt.




Der Energiekrise zum Trotz: Der Bergkamener Lichtermarkt soll am 28. Oktober stattfinden

Der Verwaltungsvorstand will, dass es am 28. Oktober wieder einen Lichtermarkt in Bergkamen geben – trotz der Energiesparverordnung des Bundeswirtschaftsministers Robert Harbeck. An die wolle sich die Stadt halten, erklärte Bürgermeister Bernd Schäfer am Donnerstag im Stadtentwicklungsausschuss. Allerdings seien die Planungen durch das Stadtmarketing sehr weit fortgeschritten. Außerdem sei der Stromverbrauch durch Lichtermarkt relativ gering. Er entspreche dem Halbjahresverbrauch einer durchschnittlichen vierköpfigen Familie. Schäfer: „Wir haben eine Gaskrise und keine Stromkrise.“

Der Bürgermeister hatte das Thema „Lichtermarkt“ angesprochen, weil er sich ein Meinungsbild aus der Politik machen wollte. Davon hatte vorher CDU-Fraktionschef Thomas Heinzel erfahren und eine Blitzumfrage bei seinen Fraktionskolleginnen und -kollegen gestartet. Das Ergebnis: Eine Mehrheit in der Fraktion sprach sich für eine Absage des Lichtermarkts aus.

Die anderen Fraktionen hatten bis Donnerstag noch kein festes Meinungsbild erstellt. Doch aus den Beiträgen deren Vertreter war deutlich zu erkennen, dass sie trotz des Energiesparwillens ähnlich entscheiden würden. Das gilt auch für Harbecks Parteikollegen Thomas Grziwotz, den Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90 / Die Grünen.

Ein wesentliches Argument war, dass Bergkamen pandemiebedingt, bereits drei Hafenfeste und zwei Lichtermärkte absagen musste. Jetzt sollten die Bergkamener Bürgerinnen und Bürger wieder Spaß haben an dem Lichterspektakel auf dem Stadtmarkt, hieß es übereinstimmend. Dabei verwies Monika Wernau (SPD) darauf, dass in den Nachbarstädten Großveranstaltungen wie die SimJü in Werne oder das Stadtfest in Unna stattfinden sollen.

Verhindern könnte den Lichtermarkt in Bergkamen allenfalls noch, wenn sich die Corona-Lage dramatisch verschlimmern sollte und das Land mit einer neuen Coronaschutzverordnungen Großveranstaltungen im Freien verbietet.




Kunstaktion auf dem Wochenmarkt mit fünf Schauspieler:innen, einer Künstlerin und einem Wohnwagen

Stellten das ungewöhnliche Kunstprojekt vor (v. l.): Fatma Özzay-Kahrmann, Sven Bünemann (für die Technik zuständig), Aylin Duman (Regie), Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel und Iris Wolf.

Aachen, Dortmund, Bergkamen – das sind die drei Stationen einer interdisziplinären und mehrsprachigen Kunstaktion, an der drei Künstlerinnen, vier Schauspielerinnen und ein Schauspieler, fünf Gegenstände sowie ein Wohnwagen beteiligt sind. Der Titel „Vielleicht ein wenig wie du – belki biraz senin gibi“. Das Finale findet am kommenden Donnerstag, 7. September, auf dem Wochenmarkt in Bergkamen-Mitte statt und zwar zwei Mal um 10 Uhr und um 12 Uhr. Davor am Mittwoch gibt es an gleicher Stelle auf dem Stadtmarkt ab 18 Uhr in Zusammenarbeit mit der Alevitischen Gemeinde ein Streetfood-Festival Ein wichtiges Ziel an beiden Tagen: mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Ein Baby zwang allerdings zu einer Umplanung. Vorgesehen war, dass eigentlich die Künstlerin Jasmin Lebaci die Ausgestaltung des Wohnwagens auf dem Stadtmarkt übernehmen soll. Doch weil der Geburtstermin ihres Kindes nahte, griff sie an der ersten Station des Projekts in Aachen zu Pinseln und Farben. Dafür wird nun in Bergkamen die Künstlerin dies Kunstpädagogin Fatma Özay aktiv.

Drei Künstlerinnen gestalten kleinen Caravan

Jasmin Lebaci mit dem von ihr gestalteten Wohnwagen. Foto: Iris Wolf.

Dafür schickt das Künstler*innen-Kollektiv Aylin Duman und Iris Wolf einen Wohnwagen auf die Reise – von Aachen über Dortmund nach Bergkamen. In jeder Stadt steht er an einem zentralen Ort in der Innenstadt und wird von jeweils einer Künstlerin gestaltet. In Aachen ist es Jasmin AI-Lahham, auch bekannt unter dem Namen Miami Punk Machine. In Dortmund designt die japanische Künstlerin Miyoko Urayama das mobile Heim auf Zeit. In Bergkamen übernimmt die türkischstämmige Künstlerin Fatma özay die künstlerische Gestaltung. So verwandelt der kleine Caravan von Stadt zu Stadt seine Gestalt.

Schauspieler*innen aus fünf Ländern zeigen öffentliche Performance

Im Rahmen einer öffentlichen Performance beleben Schauspieler:innen den gestalteten Wohnwagen jeweils am letzten Tag seines Aufenthalts in der Stadt. Darsteller:innen aus fünf verschiedenen Herkunftsländern agieren dabei gemeinsam – jeder in ihrer/seiner Muttersprache: der Bosnier Asim Odobasic, die Griechin Stella Veinoglou, die Polin Alice Charlotte Janeczek, die Italienerin Jennifer Tilesi Silke und die Deutsche Elena Kristin Boecken. Sie alle erzählen anhand eines Gegenstandes eine Geschichte aus ihrem Leben. ,,Die multilingualen Performances zeigen, dass es nicht immer möglich ist, unser Gegenüber auf Anhieb zu verstehen. Dennoch können wir die Entscheidung treffen, verstehen zu wollen. Wir können zuhören, hinsehen, spüren“, sagt Initiatorin Iris Wolf.

Geschichten entspinnen sich um fünf Gegenstände

So entspinnen sich um eine Tasche, einen Nutellaglasdeckel, ein Schwert, einen Ballettschuh und eine Gabel Geschichten über das Weggehen und Ankommen, über Träume und Erwachen und über Heimweh und Sehnsucht nach der Ferne. Es sind sehr persönliche Geschichten, die die fünf professionellen Schauspieler*innen in ihrer

Muttersprache erzählen und spielen – und auch wenn die Zuhörenden nicht die Bedeutung der einzelnen Worte verstehen werden, bekommen sie die Möglichkeit, durch die Performance die Lebensgeschichten und die damit verbundenen Emotionen zu erfassen.

Aylin Duman ergänzt: ,,Wir geben Kunstschaffenden, deren familiäre Wurzeln in anderen Ländern liegen, die Chance, in ihrer Muttersprache zu arbeiten. Dies eröffnet neue Möglichkeiten des individuellen künstlerischen Ausdrucks. Es wird sicherlich auch viele Passant*innen geben, die von einer Performance in ihrer eigenen Muttersprache überrascht sein werden – und so ein Gefühl von Zugehörigkeit, Identifikation und Wertschätzung erleben.“

Förderhinweis

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Diversitätsfonds NRW, vom Förderfonds lnterkultur Ruhr, vom NRW KULTURsekretariat Wuppertal, dem Kulturbüro Dortmund, dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen und dem Kulturreferat der Stadt Bergkamen.




IG BAU fordert mehr Klima-Sanierungen an öffentlichen Gebäuden im Kreis Unna

Zum Fenster rausheizen? Gebäude mit einer schlechten Energiebilanz sorgen nicht nur für höhere Heizkosten, sondern schaden auch dem Klima. Der Staat soll mit gutem „Energiespar-Beispiel“ vorangehen und öffentliche Gebäude mit Hochdruck energetisch sanieren, fordert die IG BAU. Foto: IG BAU | Tobias Seifert

Klima-Check für Rathaus, Polizei, Schule & Co.: Öffentliche Gebäude im Kreis Unna, die eine schlechte CO2-Bilanz haben, sollen mit Hochdruck energetisch saniert werden. Dafür spricht sich die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aus. „In Zeiten extremer Gaspreise kommt es darauf an, dass auch der Staat die Umweltbilanz seiner eigenen Bauten unter die Lupe nimmt. Wir brauchen eine faire und gründliche Bestandsaufnahme, wie viel Energie die öffentlichen Gebäude im Kreis Unna verbrauchen. Dort, wo am meisten verschleudert wird, muss die Sanierung Priorität haben“, sagt Friedhelm Kreft, Bezirksvorsitzender der IG BAU Westfalen Mitte-Süd.

Neue Fenster einzubauen, Fassaden zu dämmen und Dächer neu einzudecken – all das spare langfristig viel Geld. Gleichzeitig seien energieeffiziente Umbauten ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel. „Kommunal- und Landespolitik sollten diese Zukunftsinvestitionen vorantreiben. Es geht darum, dass der Staat seine energiepolitischen Hausaufgaben macht – und beim Thema Sanieren mit gutem Beispiel vorangeht“, betont Kreft.

Vom Finanzamt bis zum Feuerwehrhaus: Es sei ein wichtiges Signal, sich darum zu kümmern, dass öffentliche Gebäude im Kreis Unna nicht zu den Schlusslichtern in puncto Energiebilanz zählen. Verwaltungsgebäude oder Sportstätten gehörten oft den schlechtesten Effizienzklassen – G oder H – an. Das bedeutet, dass sie jährlich mehr als 200 Kilowattstunden Energie pro Quadratmeter verbrauchen. Zum Vergleich: In der Effizienzklasse A, wie er beim Neubau üblich ist, liegt der Jahresenergieverbrauch bei 30 bis 50 Kilowattstunden.

Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) belaufen sich die Energiekosten öffentlicher Gebäude bundesweit auf sechs Milliarden Euro pro Jahr – davon müssen allein die Kommunen 3,8 Milliarden Euro tragen. Die stark gestiegenen Preise im Zuge des Ukraine-Kriegs sind hierbei noch nicht berücksichtigt.

Die IG BAU verweist auf Pläne der EU-Kommission. Danach sollen öffentliche Gebäude bis zum Jahr 2027 europaweit mindestens auf die Effizienzklasse F gebracht werden, bis 2030 dann mindestens auf die Klasse E. Das Klimaschutzpaket „Fit for 55“ sieht vor, den gesamten Gebäudesektor bis zum 2050 klimaneutral zu machen. In Deutschland verursacht der Betrieb von Gebäuden derzeit 35 Prozent des Endenergieverbrauchs, so das Umweltbundesamt.

Die Klima-Ziele ließen sich aber nur erreichen, wenn neben den privaten Hausbesitzern und Vermietern auch die öffentliche Hand deutlich mehr als bislang investiere, ist sich Kreft sicher. Das Klima-Sofortprogramm von Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) sei dabei ein Schritt in die richtige Richtung. Danach soll noch in der zweiten Jahreshälfte ein Dialog zwischen Bund, Ländern und Kommunen starten, um die Sanierungszahlen bei öffentlichen Bauten deutlich zu erhöhen. Dabei müssten zügig konkrete Maßnahmen vereinbart werden, so Kreft. Auch der Plan von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), die „Behörden-Temperatur“ ab dem Herbst nur noch auf höchstens 19 Grad hochzufahren, nutze dem Klimaschutz und dem staatlichen Geldbeutel. „Jetzt ist es wichtig, dass die Politik die nötigen Mittel für die Sanierungen bereitstellt. Viel Zeit bleibt nicht. Dürre, Stürme und Starkregen zeigen schon heute, was passiert, wenn der Klimawandel nicht gestoppt wird.“




Letztes Hundeschwimmen am kommenden Samstag im Wellenbad Bergkamen

Auch die Vierbeiner müssen sich vom Wellenbad in Weddinghofen verabschieden. Letztmalig laden die GSW am kommenden Samstag, 3. September, von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr zum beliebten Hundeschwimmen ein.

Die Lieblinge dürfen sich nicht nur in die Wellen stürzen. Die GSW haben an diesem Tag auch einige Experten vor Ort: vom Hundetrainer bis zum Hundefrisör, vom Physiotherapeuten bis zum Hundefotografen.




Bergkamener Stephan Wehmeier erneut stellvertretender Landesvorsitzender der OMV NRW

OMV NRW Landesvorstand, von links nach rechts: Maximilian Lietz, Heinrich Zertik,
Katharina Lackmann, Heiko Hendriks, Sarah Beckhoff, Rüdiger Scholz MdL, Stephan
Wehmeier. (Foto: OMV NRW).

Mit sechs Delegierten war der OMV Kreisverband Unna am vergangenen Samstag, 27. August 2022, bei der Landestagung der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU NRW in Düsseldorf vollzählig vertreten. In der Landeshauptstadt wurde Heiko Hendriks aus Mülheim an der Ruhr mit einem hervorragenden Ergebnis zum
Landesvorsitzenden wiedergewählt.

Stephan Wehmeier aus Bergkamen führte die Delegierten als Tagungspräsident durch das Programm der Veranstaltung, das neben den turnusgemäßen Vorstandswahlen auch einen Ausblick auf die Arbeit der neuen CDU-geführten Landesregierung aus Sicht der Vertriebenen umfasste. Wehmeier, der dem geschäftsführenden Landesvorstand bereits in der zurückliegenden Amtsperiode als stellvertretender Landesvorsitzender angehörte, wurde bei der Tagung am Wochenende mit dem besten Ergebnis der fünf Stellvertreter wiedergewählt. Darüber hinaus wurde auch Prof. Dr. Jürgen Vollradt aus Unna im Amt bestätigt, der den Vorstand mit seiner langjährigen Erfahrung und besonderen Expertise zur Geschichte der Landesstelle Unna-Massen als Beisitzer unterstützt.
Es freut mich sehr, dass die Delegierten eine schlagkräftige Führungsmannschaft mit einer guten Mischung aus Erfahrenen und Nachwuchskräften zusammengestellt und damit eine vielversprechende Grundlage für die wichtige politische Arbeit der OMV in den nächsten Jahren gelegt haben,“ fasste Wehmeier seine Eindrücke von
der Landestagung zusammen.

Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) unterstützt die Union in ihrer Arbeit für die Vertriebenen und gibt den Vertriebenen, Aussiedlern, Spätaussiedlern sowie deutschen Volksgruppen in Mittel- und Osteuropa eine Stimme innerhalb und außerhalb der CDU. Damit ist die OMV Partner von Vertriebenenverbänden, Landsmannschaften und Verbänden der deutschen Volksgruppen in den Heimatgebieten.



9-Euro-Ticket bei der VKU: „Gut gewuppt“ bekommen

Pünktlich zum 1. September zieht auch die VKU ihr Fazit zum 9-Euro-Ticket: „Wir freuen uns sehr über die gelungene Umsetzung des 9-Euro-Tickets auch in unserer Unternehmensgruppe – das war keine Kleinigkeit“, so André Pieperjohanns, Geschäftsführer der VKU. Von Juni bis einschließlich August konnten Busse und Bahnen für lediglich 9 Euro monatlich genutzt werden, was auch bei der VKU zu deutlich höheren Fahrgastzahlen geführt hat. „Für den Zeitraum des 9-Euro-Tickets sind wir bei der Zahl der Fahrgäste fast wieder auf Vor-Corona-Niveau gelandet“, resümiert der VKU-Geschäftsführer erfreut. Und auch die Vorverkaufsstellen der VKU wurden in diesem Zeitraum gerne und von deutlich mehr Menschen genutzt. Eine Ticketberatung scheint auch im digitalen Zeitalter vor allem für Neu-Kundinnen und -Kunden wichtig zu sein, wie auch eine VKU-Kurz-Umfrage in den fahrtwind-Servicezentralen zu diesem Thema mit über tausend Befragten belegt.

Insgesamt konnte die VKU über 110.000 9-Euro-Tickets verkaufen. Gut die Hälfte der Tickets wurden dabei in den Bussen und Vorverkaufsstellen gekauft, doch auch die Möglichkeit, das 9-Euro-Ticket in der fahrtwind-App zu kaufen, wurde deutlich häufiger in Anspruch genommen. „Über unsere App haben wir knapp 5000 9-Euro-Tickets verkauft“, bestätigt Christiane Doll, Leiterin Verkehrsmanagement der VKU.

Dass es dabei zu keinen größeren Problemen im Betriebsablauf kam und auch keine Zusatzverkehre eingesetzt werden mussten, unterscheidet den Busverkehr der VKU vom Schienenverkehr. Auch deuten erste Ergebnisse einer weiteren VKU-Umfrage zum 9-Euro-Ticket an, dass weniger der Freizeitnutzen in den Bussen der VKU im Vordergrund stand, sondern, dass auch viele Berufstätige Bus und Bahn als Alternative zum Auto ausprobiert haben. „Auch das ist sicherlich ein Unterschied zum Schienenverkehr“, beschreibt Christiane Doll die Tendenz in den Umfrage-Ergebnissen.

Und auch wenn noch keine konkrete Nachfolgeregelung in Sicht ist, bleibt die VKU angesichts dieser Erfahrungen relativ gelassen. „Wir freuen uns eher über den Rückenwind und die Aufmerksamkeit für den ÖPNV durch die aktuelle Diskussion“, so Christiane Doll. Gleichwohl müsste eine Nachfolgeregelung aus Sicht der VKU durch eine Finanzierungszusage seitens des Landes oder des Bundes abgesichert sein, denn: „Ohne finanzielle Unterstützung werden wir ein solches Angebot nicht stemmen können“, ist sich VKU-Geschäftsführer André Pieperjohanns sicher.




Bergkamener Lichtkunst leuchtet ab Donnerstag nur noch bis 22 Uhr

Die Leuchtzeiten der Lichtkunst in Bergkamen im öffentlichen Raum werden nach der Bundesverordnung zur Sicherung der Energieversorgung umgestellt. Danach soll ab
1. September für die Dauer von zunächst sechs Monaten der Betrieb beleuchteter (Werbe) Anlagen nur zwischen 16 und 22 Uhr stattfinden.

Bürgermeister Bernd Schäfer wendet diese Vorschrift auch auf die Lichtkunst in Bergkamen an, um einen kurzfristigen Beitrag der Kultur zur Energieeinsparung zu ermöglichen.

Die gekürzten Leuchtzeiten sollen für alle Lichtkunstwerke gelten, bei einigen Lichtkunstwerke wie etwa den Maßstäben wird die Umstellung aus technischen Gründen einige Tage länger dauern, gibt das Kulturreferat bekannt. Ab Mitte nächster Woche sollen aber alle Kunstwerke entsprechend umgestellt sein.




DIE LINKE: Aus dem Gelände der Jahnschule soll einmal ein Park mit einem grünen Dorfplatz werden

Dass die Einheit Oberaden der Freiwilligen Feuerwehr ein neues Feuerwehrgerätehaus benötigt, steht  für Fraktion DIE LINKE außer Frage. „So ist den Feuerwehrfrauen und –männern unsere Anerkennung und unsere Unterstützung für ihre unermüdlich ehrenamtliche Arbeit im Stadtgebiet und auch darüber hinaus stets sicher. Doch was den vorgestellten Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses in Oberaden angeht, haben wir arge Bauchschmerzen“, erklärt die Fraktion.

Weiter heißt es in der aktuellen Pressemitteilung: „Vor mehr als drei Jahren hat der Rat der Stadt Bergkamen – mit Stimmenmehrheit von SPD, Grüne und BergAUF – den Klimanotstand ausgerufen, womit sich die Stadt dazu verpflichtet hat, alle Handlungen und Beschlüsse auf deren Klimaschädlichkeit zu überprüfen und ggf. Alternativen zu suchen. Dies bekommt insbesondere in Zeiten, in denen Europa mit der schlimmsten Dürre seit 500 Jahren kämpft oder die Volksrepublik China Chemikalien in die Wolken schießt um die Regen zu erzeugen, entsprechende Bedeutung.

Ob man es sich dann, auch mit Blick auf das „Jahrhundert-Hochwasser“ im Ortsteil Oberaden im vergangenen Jahr, jedoch erlauben kann, neben der Umgehungsstraße L821n mit ca. 24.000m² und dem Wohngebiet „Erdbeerfeld“ mit über 41.000m² nun weitere 12.000m² im Ortsteil zu versiegeln, ist dabei eine nicht ganz unerhebliche Fragestellung.

Wir haben mit „Jahnschule + X“ eine ganz konkrete Vorstellung: Mit der perspektivischen Entsiegelung der Jahnschule mit knapp 5.800m² und der Schaffung einer Parkanlage als grünen Dorfplatz in Verbindung zur Kleingartenanlage in direkter Nachbarschaft, könnte man neben der wichtigen Entsiegelung zudem eine wichtige Aufenthaltsqualität für die Bürger:innen schaffen.“




Geänderte Öffnungszeiten in den Kundencentern der GSW am 2. September

Geänderte Öffnungszeiten: Die Kundencenter der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen öffnen am 2. September (Freitag) zu anderen Zeiten als üblich. Grund dafür ist eine innerbetriebliche Veranstaltung, an der die gesamte Belegschaft der GSW teilnimmt.

Öffnungszeiten der Kundencenter am 2. September:

  • Kamen, Bönen und Bergkamen: von 8 Uhr bis 9 Uhr

Die GSW bitten um Verständnis, dass die Kundencenter aufgrund der Belegschaftsversammlung zu geänderten Zeiten öffnen. Ab dem 05. September gelten wieder die regulären Öffnungszeiten. Alle weiteren Informationen und Zeiten gibt’s unter www.gsw-kamen.de

 




„Spalten, behauen, schnitzen“ – Holzworkshop für Kinder und Jugendliche im Römerpark Bergkamen

Das Stadtmuseum Bergkamen bietet in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen e. V. einen außergewöhnlichen Holzworkshop für Kinder und Jugendliche im Römerpark Bergkamen an. Der Workshop findet in den Herbstferien vom 10. bis 14. Oktober 2022 statt.

Das Material „Holz“ eignet sich hervorragend zum Herstellen von unterschiedlichen Gegenständen. Die zahlreichen Verarbeitungsmöglichkeiten kannten seit langer Zeit auch die Germanen und Römer. Sie nutzten das Holz beispielsweise für Holzschindeln und fertigten daraus Alltagsgegenstände. Die alten Techniken der Holzverarbeitung probieren die Teilnehmer/innen in dem Workshop aus. Sie spalten und behauen u.a. Holz für Schwerter sowie für die Fertigstellung eines eigenen Holzlöffels. Und damit beim schlechten Wetter niemand friert, muss auch Holz für eine Feuerstelle vorbereitet werden.

Begleitet wird die Ferienaktion vom erfahrenen Holzbildhauer und Tischlermeister Jörg Steinhauer.

Die Herbstferienaktion ist für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren geeignet. Die Teilnahmegebühr einschließlich Material beträgt 25 €. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt das Stadtmuseum Bergkamen unter der Telefonnummer 02306/306021-14 und der E-Mail: l.gulka-hoell@stadtmuseum-bergkamen.de entgegen.