Kostenlose Energieberatung der Stadt Bergkamen startet nach der Sommerpause wieder am 2. Oktober

Mit dem Beginn der kälteren Jahreszeit rückt auch das Thema Heizen wieder stärker in den Fokus. Sinkende Temperaturen lassen den Energiebedarf steigen und machen sich häufig auch bei den Heizkosten bemerkbar. Wer frühzeitig Maßnahmen zum Energiesparen ergreift oder über eine energetische Sanierung nachdenkt, kann langfristig Kosten senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Nach der Sommerpause geht die kostenlose Energieberatung der Stadt Bergkamen am Freitag, 2. Oktober 2026, wieder an den Start. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich rund um die Themen Energieeinsparung, moderne Heizsysteme, energetische Sanierung, erneuerbare Energien und Fördermöglichkeiten informieren.

Die Stadt Bergkamen organisiert die Beratung gemeinsam mit dem Netzwerk „Sanieren mit Zukunft“ regelmäßig vor Ort. Ein qualifizierter Energieberater unterstützt Eigentümerinnen und Eigentümer dabei, Möglichkeiten zur energetischen Optimierung des eigenen Hauses zu erkennen und passende Maßnahmen zu planen.

Im persönlichen Gespräch können individuelle Fragen geklärt und erste Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sich der Energieverbrauch reduzieren und das eigene Zuhause langfristig energieeffizienter gestalten lässt.

Die nächste Beratung findet statt am:

  • Freitag, 2. Oktober 2026
  • 16:00 bis 18:00 Uhr
  • 30-minütige Einzeltermine nach Anmeldung
  • VHS Bergkamen, Lessingstraße 2, 59192 Bergkamen

Eine Anmeldung ist erforderlich und muss bis spätestens Montag, 28. September 2026, vorliegen. Der Fragebogen zur Energieberatung sollte möglichst vor dem Termin ausgefüllt werden. Er ist auf der Internetseite der Stadt Bergkamen sowie beim Netzwerk „Sanieren mit Zukunft“ verfügbar. Das Formular zur Vorbereitung auf die Energieberatung ist unter folgendem Link abrufbar:




Workshop gegen Stammtischparolen: Strategien für respektvolle und wirksame Konter

In Zeiten, in denen Begriffe wie „Sozialtourismus“ im Kontext von Fluchtbewegungen oder Phrasen wie „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen“ in Verbindung mit rassistischen Äußerungen zunehmend im privaten und beruflichen Umfeld zu hören sind, wird ein angemessener Umgang damit immer wichtiger. Doch wie reagiert man konstruktiv, ohne den Dialog zu gefährden?

Die Volkshochschule Schwerte und das Umweltzentrum Westfalen laden am Montag, den 28. September, von 18:00 bis 20:15 Uhr zu einem kostenlosen Online-Workshop ein, der genau diese Frage aufgreift. In diesem praxisorientierten Workshop werden anhand konkreter Beispiele Strategien erarbeitet und eingeübt, um auf „Stammtischparolen“ schlagfertig und gleichzeitig respektvoll zu reagieren. Ziel ist es, Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei zu unterstützen, auch in schwierigen Gesprächen sachlich und souverän zu bleiben.

Die Workshop-Leiterin Cassandra Speer bietet Raum für interaktive Übungen und Austausch, um das Erlernte direkt umzusetzen und zu vertiefen. Interessierte können sich auf der Webseite der Volkshochschule Schwerte anmelden: https://www.vhs-schwerte.de/kurssuche/kurs/online-Workshop-Argumentationstraining-gegen-Stammtischparolen/226-1106




DLRG Bergkamen sammelt Spenden für Deutsche Meisterschaften in München

Für die Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der DLRG Bergkamen steht in diesem Jahr ein besonderes sportliches Highlight bevor: die Teilnahme an den Deutschen
Meisterschaften im Rettungsschwimmen 2026 in München.

Die Qualifikation und Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft ist für die Schwimmerinnen und Schwimmer ein besonderes Erlebnis und gleichzeitig der Lohn für viele Trainingsstunden. Doch eine solche Reise ist auch mit erheblichen Kosten verbunden. Neben der An- und Abreise fallen unter anderem Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung an. Um die finanzielle Belastung für die Teilnehmenden und ihre Familien möglichst gering zu halten, hat die DLRG Bergkamen deshalb eine Spendenaktion über die Plattform Betterplace gestartet.

„Unsere Schwimmerinnen und Schwimmer trainieren das ganze Jahr mit viel Einsatz und haben sich die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften erarbeitet. Wir möchten ihnen ermöglichen, gemeinsam nach München zu fahren und sich dort mit den besten Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern Deutschlands zu messen“, erklärt der Vorsitzende der DLRG Bergkamen, Tobias Schwittek.

Ein Teil der benötigten Summe ist bereits zusammengekommen. Für das Erreichen des Spendenziels hofft der Verein nun auf weitere Unterstützung aus Bergkamen und der Region. Jede Spende – unabhängig von ihrer Höhe – hilft dabei, die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften zu ermöglichen. Auch wer nicht selbst spenden kann, kann die DLRG unterstützen, indem der Spendenaufruf im Freundes- und Bekanntenkreis oder über die sozialen Netzwerke geteilt wird.

Die Spendenaktion ist unter folgendem Link erreichbar: https://www.betterplace.org/de/projects/183067

Die DLRG Bergkamen bedankt sich bereits jetzt bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die dazu beitragen, den Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern die Reise zu den Deutschen Meisterschaften nach München zu ermöglichen.




Kreatives Programm für den Herbst startete in der Jugendkunstschule Bergkamen

Foto: Linda Beckmann

Bereits seit Anfang September sind sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene in zahlreichen Kursen und Workshops im Bergkamener Pestalozzihaus kreativ.
Das breitgefächerte Angebot reicht vom Zeichnen über Malerei bis hin zu offenen Angeboten wie der „Safer Space“ für queere Jugendliche. Nachhaltiges und Digitales stehen ebenfalls auf dem Programm.

Künstlerinnen und Künstler sowie Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen begleiten mit ihrer Expertise engagiert die Kurse und Projekte. Neben den Kursen vor Ort, bewegt sich die Jungendkunstschule auch aus den eigenen Mauern hinaus – so z.B. mit dem KunstLaster auf (Spielplatz-)Festen.

Wenige freie Plätze gibt es noch beim Urban Sketching für Erwachsene. Bei diesem Angebot sind Begeisterte zeichnend in den Straßen der Stadt unterwegs und bringen ihre Eindrücke von Bergkamen aufs Papier. Hier können Interessierte mit und ohne Vorkenntnisse noch quer einsteigen.

Für Kinder ab 18 Monaten bis 3 Jahren bietet sich noch die Gelegenheit, gemeinsam mit ihren Eltern dienstags beim Kurs „Sensory Play – Frühkindliche Kunstförderung“ einzusteigen. Hier entdecken Kinder spielerisch Materialien mit allen Sinnen. Das Fühlen, Sehen und Hören unterstützt ihre vielfältige Wahrnehmung. So kann u.a. die Entwicklung von Sprache und Motorik gefördert werden.

Für Erwachsene bietet die Jugendkunstschule am Wochenende vom 25. bis 27.September einen Workshop für Radierungen und Drucktechniken an. Die erfahrene Künstlerin Tania Mairitsch-Korte vermittelt dabei verschiedene Techniken. Gerne können Motivideen mitgebracht werden. Die Teilnehmenden können sich auch im Workshop vor Ort inspirieren lassen.

Alle Informationen zu den Angeboten der Jugendkunstschule und der Kreativen Erwachsenenbildung sowie eine digitale Anmeldemöglichkeit findet sich auf der Website www.jugendkunstschule.bergkamen.de.

Interessierte können sich bei Fragen an die Jugendkunstschule wenden, telefonisch unter 02307/288848 und 965462 oder per E-Mail an jugendkunstschule@bergkamen.de.




Fraktion Die Linke: Gesundheit darf keine Frage des Wohnortes sein

Wie kann die medizinische Versorgung vor Ort langfristig gesichert werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Gesundheitspolitischen Konferenz der Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bergkamen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bundespolitik, Ärzteschaft und dem solidarischen Gesundheitswesen wurde über die angespannte hausärztliche Versorgung, kommunale Medizinische Versorgungszentren und die aktuellen Entwicklungen in der gesetzlichen Krankenversicherung diskutiert.

„Die Herausforderungen in der ambulanten Versorgung sind groß – aber sie sind nicht unlösbar“, fasste Oliver Schröder (Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bergkamen) die Diskussion zusammen. „Wir haben die bestehenden Probleme deutlich benannt, aber vor allem auch konkrete Ideen und Ansätze diskutiert, wie wir die gesundheitliche Versorgung vor Ort weiterentwickeln können.“

Die hausärztliche Versorgung steht seit Jahren nicht nur in Bergkamen strukturell unter Druck. Praxisnachfolgen werden schwieriger, die Ärzteschaft altert und die Versorgung ist bereits heute in einzelnen Stadtteilen spürbar ausgedünnt. Dabei wurde deutlich: Die Sicherung der medizinischen Versorgung ist nicht allein eine kommunale Aufgabe, sondern erfordert ein Zusammenspiel von Bund, Ländern, Kommunen, Kassenärztlichen Vereinigungen und der Ärzteschaft.

Julia Stange (MdB und Sprecherin für ambulante Versorgung und Frauengesundheit der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag) kritisierte insbesondere die aktuelle Gesundheitspolitik des Bundes. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sei weit davon entfernt, eine wirkliche Reform des Gesundheitswesens zu sein. Statt strukturelle Probleme zu lösen, werde das Gesundheitswesen „sehenden Auges gegen die Wand gefahren“. Gleichzeitig stellte Stange linke Initiativen und parlamentarische Aktivitäten im Gesundheitsausschuss vor.

Aus Sicht der Ärzteschaft schilderte Rolf Granseyer (Hausärztinnen- und Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V.) wie sich die aktuellen Entwicklungen sowohl auf die hausärztliche als auch auf die fachärztliche Versorgung auswirken. Neben Medizinischen Versorgungszentren brachte er dabei auch eine stärkere Anbindung der ambulanten Versorgung an Krankenhäuser als möglichen Lösungsansatz in die Diskussion ein.

Helmut Gröschl (Verein zur Förderung eines solidarischen und öffentlichen Gesundheitswesens NRW e.V.) zeigte am Beispiel des Medizinischen Versorgungszentrums in Goch im Kreis Kleve auf, wie ein MVZ entstehen und sich zu einer tragfähigen Versorgungsstruktur entwickeln kann.

Für Katja Wohlgemuth (Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Bergkamen und Mitglied des Kreistags Unna) ist dabei insbesondere eine kommunale Trägerschaft von MVZ ein wichtiger Ansatz: „Wenn medizinische Versorgung nicht dem Druck unterliegt, Profit erwirtschaften zu müssen, können wir andere Prioritäten setzen – eine gute Bezahlung der Beschäftigten und eine wohnortnahe Versorgung der Patientinnen und Patienten.“

Auch die aktuellen Einsparungen im Gesundheitswesen wurden kritisch diskutiert. Insbesondere die geplanten Veränderungen bei der Vergütung psychotherapeutischer Leistungen wurden als Beispiel dafür angeführt, dass finanzielle Entlastungen der Krankenkassen nicht zulasten der Versorgung von Patientinnen und Patienten gehen dürfen.

Im Laufe der Debatte wurde deutlich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur die gleichen Probleme erkennen, sondern auch in den Lösungsansätzen ähnliche Vorstellungen haben. Insbesondere für ein möglichst gemeinsames Handeln vor Ort. Zugleich war damit auch klar: Die Auseinandersetzung um eine gute Gesundheitsversorgung muss zwingend weitergeführt werden. Auch die Entwicklung des Gesundheitswesens sei ein Grund, wütend auf die Straße zu gehen.

Daher verwiesen die Beteiligten abschließend auf den bundesweiten Aktionstag des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 26. September. Die DGB-Kundgebung „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ findet um 11 Uhr auf dem Burgplatz in Essen statt. Als Hauptrednerin wird die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi erwartet.




Bürgersprechstunde mit Polizeioberkommissarin Kendra Koning-Krabs und Polizeihauptkommissar Markus Störtkuhl

Polizeioberkommissarin Kendra Koning-Krabs und Polizeihauptkommissar Markus Störtkuhl bieten am Donnerstag, den 24.09.2026, eine gemeinsame Bürgersprechstunde an.

Von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr sind die Beiden für die Bürgerinnen und Bürger auf dem Bergkamener Wochenmarkt zu finden.

„Kommen Sie gerne vorbei und werden Sie direkt vor Ort all Ihre Fragen, Sorgen und Nöte los“, so die Polizei.




Naturschutzgebiet Romberger Wald: Naturkundliche Führung mit Revierförster Jonah Fels

Revierförster Jonah Fels. Foto: Privat

Der Romberger Wald ist das jüngste Naturschutzgebiet Bergkamens. Die Unterschutzstellung der etwa 85 ha großen Fläche erfolgte vor zwei Jahren. Namensgeber ist der Freiherr Gisbert von Romberg, zu dessen Ländereien der Wald ursprünglich gehörte. Später ging der Besitz an die Bergbauindustrie über, die an einer forstwirtschaftlichen Nutzung kein Interesse hatte. So blieb der Wald für lange Zeit sich selbst überlassen, was ihn heute ökologisch besonders wertvoll macht.

Der Bürgerverein „Wir in Rünthe“ lädt am Samstag, 17. Oktober 2026 um 14:00 Uhr zu einer naturkundlichen Führung ein. Revierförster Jonah Fels wird den Teilnehmern die Besonderheiten der Flora und Fauna erläutern und verdeutlichen, warum der Romberger Wald ein schützenswertes Öko-System bildet. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Zuweg Industriestraße, nahe der „dicken Eiche“. Teilnehmer der naturkundlichen Führung, die etwa eineinhalb Stunden dauert, sollten auf wetterfeste Kleidung achten. Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht notwendig.

Mit der Veranstaltung möchte der Rünther Bürgerverein einen Beitrag zur Umweltbildung leisten und dafür sorgen, dass die ökologische Bedeutung des für die Naherholung beliebten Waldes mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt. Im Rahmen der Führung wird außerdem erläutert, welche Regeln im Naturschutzgebiet Romberger Wald für Spaziergänger und Wanderer gelten, damit sich die Natur ungestört entfalten kann.




Demonstration in Lünen unter dem Motto „Solidarität ist unsere Alternative“

Für Samstag, 26. September, rufen mehrere Gruppen und Bündnisse, die sich im Kreis Unna gegen die extreme Rechte engagieren, zu einer gemeinsamen Demonstrationen in Lünen auf. Die Demonstration unter dem Motto „Solidarität ist unsere Alternative“ startet um 12 Uhr am Platz der Vielfalt vor dem Hauptbahnhof Lünen. Sie richtet sich gegen die AfD, die vor knapp einem Jahr in diverse kommunale Parlamente eingezogen ist.

„Wenig überraschend ist die bisherige Arbeit der AfD im Kreistag und den Stadträten nicht gerade von Erfolg gekrönt“, erklärt Sabine Bauer von den BürgerInnen gegen Rechts Kamen und Bergkamen, „Stattdessen haben wir städteübergreifend mangelnde fachliche Kompetenz, billige Provokationen, Angriffe auf demokratische Prinzipien und interne Machtkämpfe beobachten können. In Zeiten, in denen diese Partei dennoch Wahlen gewinnt, wollen wir die Gelegenheit nutzen, dieses desaströse erste Jahr kritisch zu betrachten“.

Das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und das zu erwartende Resultat in Mecklenburg-Vorpommern verunsichert viele Menschen auch im Kreis. Auch dem wollen die Organisator:innen Rechnung tragen. So ergänzt Sabine Bauer  von  den BürgerInnen gegen Rechts Kamen und Bergkamen: „Verständlicherweise sind viele besorgt darüber, dass eine Partei, deren Politik konkret Menschen bedroht, an Einfluss gewinnt. Wir wollen all jenen zeigen, dass es keinen Grund gibt, zu verzweifeln. Im Gegenteil ist es gerade jetzt notwendig, zusammenzustehen, aktiv zu werden und die Möglichkeit einer besseren Zukunft zu verteidigen!“

An das Motto der Demonstration schließt Sabine Bauer an: „Wir lehnen die Spaltungsversuche rechter Ideologie ab, die den Menschen real nichts zu bieten hat. Ihrer autoritären Politik der Kälte halten wir eine lebendige, vielfältige Gesellschaft entgegen. Wo Rechte versuchen, die Krisen zu nutzen, um Menschen gegeneinander aufzuwiegeln, reichen wir uns die Hände und weisen sie in die Schranken. Denn unsere Alternative heißt Solidarität“.

Die organisierenden Gruppen aus dem Kreisgebiet laden alle, die dem Treiben der AfD und ihres Umfelds nicht tatenlos zusehen wollen, ein, sich der Demonstrationen in Lünen anzuschließen.

Interessent:Innen treffen sich für eine gemeinsamen Bus-Anreise um 10:45 Uhr am Bahnhof Kamen.




Familienberatung zieht nach 33 Jahren um

Seit 1993 ist die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Bergkamen und Kamen in der Zentrumstraße 22 am Wasserpark zu finden. Mehr als drei Jahrzehnte nahmen Familien dort eine Vielzahl unterschiedlichster Beratungs- und Unterstützungsangebote wahr. Nun endet diese Ära. Ein Umzug steht an. Ab dem 05.10.2026 werden die Bergkamener Räumlichkeiten der Beratungsstelle in der Präsidentenstraße 52 zu finden sein.

Beratungsstellenleiterin Silvia Brand freut sich sehr darauf, ratsuchende Bürger und Bürgerinnen aus Bergkamen und Kamen bald in den frisch renovierten Räumlichkeiten in der Präsidentenstraße empfangen zu können: „Wir sind voller Vorfreude, die neuen Räumlichkeiten bald einrichten und mit Leben füllen zu dürfen.“ Neben der Beratungsstelle sind in dort das Schwerter Netz für Jugend und Familie, der Verein Familiäre Kinder-Tagesbetreuung sowie die CompetenzWerkstatt Beruf zu finden.

Vor dem Umzug gibt es allerdings noch so einiges zu tun. Deshalb wird die Beratungsstelle vom 28.09.2026 bis zum 02.10.2026 geschlossen sein. In dieser Zeit sind die Mitarbeiter*innen weder telefonisch noch per e-mail zu erreichen. Ab dem 05.10.2026 werden Ratsuchende in den neuen Räumlichkeiten in der Präsidentenstraße empfangen. Dann sind die Mitarbeiter*innen auch wieder unter der Telefonnummer 02307-68678 sowie per mail (beratungsstelle@helimail.de) erreichbar.

Auch in den Kamener Räumlichkeiten der Beratungsstelle am Rathausplatz 4 werden vom 28.09.2026 bis zum 02.10.2026 keinerlei Angebote stattfinden. Hier wird der Betrieb ebenfalls am 05.10.2026 wiederaufgenommen.

Infos in Kürze: Neue Adresse ab dem 05.10.2026: Präsidentenstraße 52; 59192 Bergkamen.  Vom 28.09.2026 bis zum 02.10.2026 ist die Beratungsstelle geschlossen und weder telefonisch noch per mail zu erreichen.

 




Politischer Frühschoppen der IG BCE Wedddinghofen mit „heißen“ Bergkamener Themen

Foto: Mario Unger

Gut besucht war der politische Frühschoppen der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen am Samstag, den 19.09.2026  im KGV “ Im Krähenwinkel“. Unter der Leitung des Vorsitzenden Mario Unger stellten sich die Fraktionsvorsitzenden bzw. Stellvertreter der Parteien von SPD ( Kevin Derichs ) , CDU ( Stephan Wehmeier ), Bündnis90/ Die Grünen ( Harald Brückner) , Die Linke ( Maximilian Jagielki), FDP (Sebastian Knuhr) und BergAUF ( Claudia Schewior ) den Fragen der Bergkamener Bürgerinnen und Bürger. Ergänzt wurde die Runde noch von den Kreitagsabgeordneten Jens Schmülling und Marco Morten Pufke, die auch Ratsmitglieder im Rat der Stadt Bergkamen sind.

Die Gestaltung des  Haushalts  2027 wird  als sehr schwierig angesehen, da die finanziellen Mittel recht bescheiden sind. Ob man den Bürgerinnen und Bürgern zusätzliche Belastungen zumuten muss, ließen alle Parteien offen. Ein weiterer Schwerpunkt war die L821n und die damit verbundenen Abstufungen der Schul- und Jahnstraße, sodass der Schwerlastverkehr aus den Ortskernen verschwindet. Die Politik ist bemüht , das dahingehend schnell zu regeln.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Nahversorgung. Es zeichnet sich ab , das Weddinghofen bald wieder 3 Supermärkte haben wird. Im Zentrum bleibt der alte Netto bestehen. Auf den Flächen der ehemaligen Turmarkaden entsteht ein Edeka- Center. Ein weiterer Supermarkt könnte im südlichen Teil von Weddinghofen, nahe dem Häupenbad entstehen.

Auch die Raserei und das Parken auf der Schulstraße und Landwehrstraße wurde heftig diskutiert. Hier wurden häufigere Verkehrskontrollen erwünscht. Ebenso wurde angemerkt, dass viele Rollerfahrer und das zu zweit und zu dritt die Bürgersteige für ihre Fahrten benutzen, was von den Bürgerinnen und Bürgern als sehr gefährlich angesehen wird.

Im Anschluss fand bei Bratwurst und Bier noch Smalltakt statt, wo auch noch rege diskutiert wurde.




GSW warnen vor dubiosen Anrufen: Kriminelle wollen an sensible Daten gelangen

Vorsicht vor dubiosen Anrufen: Die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen haben vermehrt Hinweise über unseriöse Anrufe in ihrem Versorgungsgebiet erhalten. Die Anrufer geben sich beispielsweise als „Dienstleister für die GSW“ oder als Mitarbeiter eines Vergleichsportals aus. Unabhängig voneinander teilten Kunden den GSW mit, dass die Anrufe von der Vorwahl „02473“ stammten. Deshalb rät der Energieversorger zur Vorsicht. Generell sollten Kundinnen und Kunden wachsam und sensibel bei Anrufen von unbekannten Nummern sein.

Darüber geben die GSW folgende Empfehlungen:

  • Ruhe bewahren: Nicht durch den Anrufer unter Druck setzen lassen (etwa durch exklusive und befristete Angebote).
  • Nicht mit „Ja“ antworten, da dies später als Bestätigung für einen Vertragsabschluss dienen kann.
  • Keine persönlichen Daten (Adresse, PIN- oder TAN-Nummern, Zählernummern, Passwörter, Bankdaten o.ä.) preisgeben.
  • Im Zweifel die Identität des Anrufers prüfen und nach Namen, Firma und Rückrufnummer fragen.
  • Auflegen, wenn der Anruf verdächtig ist und man den Anrufer nicht kennt oder zuordnen kann.

Bei sogenannten Phishing-Anrufen versuchen Betrüger, an sensible Daten zu gelangen. Dabei geben sich die Anrufer als vermeintliche GSW-Mitarbeiter oder Dienstleister der GSW aus. Mit dieser Masche versuchen die Betrüger, an sensible Daten zu gelangen, um beispielsweise einen Wechselprozess zu einem anderen Energieversorger herbeizuführen.

„Wir kennen die persönlichen Daten unserer Kunden und würden diese nicht am Telefon abfragen. Grundsätzlich rufen wir unsere Kundinnen und Kunden nur dann an, wenn sie gezielt um einen Rückruf oder eine Beratung gebeten haben“, erklärt Carsten Wittig, Leiter der GSW-Kundencenter. Wer unsicher ist oder eine Täuschung vermutet, soll sich an die GSW wenden unter der Rufnummer 02307 978-2222.

Sollte man sensible Daten dennoch herausgegeben haben und kommt es somit tatsächlich zu einem Wechsel des Versorgers, rät Carsten Wittig den Kunden, den auf diese Weise erschlichenen neu abgeschlossenen Vertrag so schnell wie möglich zu widerrufen.