Endberichtsentwurf zur kommunalen Wärmeplanung für Bergkamen kann online eingesehen und kommentiert werden
Die Kommunale Wärmeplanung der Stadt Bergkamen geht in die abschließende Beteiligungsphase. Vom 07.10. bis einschließlich 07.11.2026 kann der Endberichtsentwurf online eingesehen und kommentiert werden.
Der Bericht und die Möglichkeit zur Abgabe von Stellungnahmen sind über das Beteiligungsportal der Stadt erreichbar:
Alternativ können Hinweise per E-Mail an n.raupach@bergkamen.de eingereicht werden. Die nächste politische Beratung findet am 03.12.2026 im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz statt.
VKU fährt ab Donnerstag die Bussteige A, B und C am Kamener Bahnhof sowie die Haltestelle „GSW“ nicht an
Wegen Bauarbeiten auf der Poststraße und am Bahnhof Kamen können die VKU-Busse der Linien X3, X4, X5, X9, 32, 33, 34/34E, 184, 232, 235/235E, 236 und 237 nicht so fahren wie gewohnt.
Die Bussteige A, B und C am Kamener Bahnhof sowie die Haltestelle „GSW“ entfallen.
Fahrgäste können folgende Ersatz-Ein- und Ausstiege nutzten:
Ersatz-Mast auf der Straße „Am Bahnhof“
Haltestelle „Stadthalle“ (für alle o. g. Linien, ausgenommen X-Busse)
Ersatz-Mast an der Stadthalle Ri. Markt (für alle o. g. Linien, ausgenommen X-Busse)
Diese Regelung gilt ab Donnerstag, 08.10.2026 bis auf Weiteres.
Info-Abend zur „Pastoralen Transformation im Erzbistum Paderborn“ im Pfarrheim an der Herz-Jesu-Kirche
Der Runde Tisch Herz Jesu lädt am Mittwoch, 14. Oktober, ab 18 Uhr zu einer Infoveranstaltung zum Thema „Pastorale Transformation im Erzbistum Paderborn“ in das Pfarrheim an der Herz-Jesu-Kirche, Overberger Str. 2 in Rünthe, ein.
Das Erzbistum Paderborn wird künftig in 21 Seelsorgeräume gegliedert sein. Unser Pastoraler Raum gehört künftig zum Seelsorgeraum Unna. Dazu gehören der Pastorale Raum Lünen, die Pfarrei Heilig Kreuz Kamen, die Pfarrei St. Barbara Bönen und Heeren, der Pastorale Raum Unna-Fröndenberg-Holzwickede, die Pfarrei St. Marien Schwerte und unsere Pfarrei Heilig Geist Bergkamen. Die neuen Seelsorgeräume werden zum 1. Advent 2026 errichtet. Damit beginnt eine Übergangszeit, in der die neuen Räume auf ihre pastoral-inhaltliche Ausgestaltung vorbereitet werden.
Der Abend soll Informationen darüber geben, was bisher beschlossen wurde und wie es – auch hier in Bergkamen – weitergeht. Zur Planung des Abends ist eine Anmeldung bis zum 09.10.26 erforderlich. Telefonisch bei Claudia Rose unter Tel. 0151 59181637 oder per E-Mail an rundertischherzjesu@gmail.com.
Handy-Plagiate verkauft: Strafe wegen Betrugs
von Andreas Milk
Vor drei Jahren hat ein Mann aus Bergkamen, heute 39, als Gabelstaplerfahrer einen Arbeitsunfall erlitten. Folge: ein kaputtes Bein – und sechs Operationen. Das Geld wurde knapp für ihn, seine Lebensgefährtin und die kleine Tochter. „Eine schwierige persönliche Situation“ sah denn auch jetzt der Strafrichter in Kamen. Aber das rechtfertige natürlich keine Straftaten. Der Bergkamener hat Nepp mit gefälschten Handys begangen.
Im Sommer 2024 verkaufte er per Internetplattform ein angebliches iPhone 15 Pro Max sowie ein Samsung S24 Ultra für 1.000 und 750 Euro. Eine Übergabe an den Kunden war an der Kamener Fritz-Erler-Straße, die andere in Bergkamen an der Werner Straße. Dass die beiden Kunden jeweils ein minderwertiges Plagiat bekamen, ahnten sie vermutlich nicht. Der Angeklagte hatte die Geräte nach eigenen Angaben auf einem Flohmarkt erstanden, und zwar für insgesamt nur 1.000 Euro. Dass da irgendwas nicht stimmen konnte, müsste ihm klar gewesen sein.
Die erste Handy-Übergabe hatte er seinerzeit selbst übernommen. Die zweite erledigte ein Bekannter; der bekam sein eigenes Strafverfahren. Bei der zweiten Übergabe griff eine Zivilstreife der Polizei zu. Der betroffene Kunde bekam seine 750 Euro prompt zurück. Und auch von dem Tausender für das falsche iPhone hat der 39-Jährige mittlerweile 600 Euro zurückgegeben.
Der Richter verurteilte ihn zu einer Geldstrafe wegen Betrugs und Verstoßes gegen das Markenrecht: 80 Tagessätze à 15 Euro sind fällig – das Urteil wurde gleich nach Verkündung rechtskräftig, weil es sowohl der Bergkamener als auch die Vertreterin der Staatsanwaltschaft akzeptierten.
Häupenbad geht erstmals in Revision: Schließung vom 17. Oktober bis einschließlich 08. November 2026
Das Häupenbad in Bergkamen geht erstmals seit seiner Eröffnung in die Revision. Vom 17. Oktober bis einschließlich 8. November 2026 bleibt das Bad deshalb für den Badebetrieb geschlossen. Ab Montag, 9. November 2026, steht das Bad wieder zu den regulären Öffnungszeiten für Badegäste zur Verfügung.
Im Rahmen der Revision werden die technischen Anlagen und Einrichtungen des Bades umfassend kontrolliert, gewartet und bei Bedarf instandgesetzt. Dazu gehören unter anderem die Überprüfung der Wasseraufbereitungs- und Filtertechnik sowie der technischen Gebäudeausrüstung. Auch die Becken und weitere Bereiche des Bades werden kontrolliert und notwendige Pflege- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt.
Der Zeitraum für die Revision wurde bewusst gewählt: Ein großer Teil der Arbeiten fällt in die Herbstferien, in denen der reguläre Schul- und Vereinsbetrieb im Häupenbad ohnehin entfällt. Dadurch können die notwendigen Arbeiten gebündelt durchgeführt und die Auswirkungen auf den laufenden Bade- und Schwimmbetrieb möglichst geringgehalten werden.
Die regelmäßige Revision ist ein wichtiger Bestandteil des sicheren und zuverlässigen Badebetriebs. Sie bietet zudem die Möglichkeit, kleinere Mängel frühzeitig zu erkennen und notwendige Arbeiten durchzuführen, bevor daraus größere Beeinträchtigungen entstehen.
Ausweichmöglichkeiten in der GSW Wasserwelt
Auch während der Revisionszeit müssen Badegäste nicht auf das Schwimm- und Freizeitangebot der GSW Wasserwelt verzichten. Das Sesekebad in Kamen sowie das Saunabad Bönen bleiben während der gesamten Revisionszeit des Häupenbades geöffnet und können als Ausweichmöglichkeiten genutzt werden.
Die GSW Wasserwelt bittet ihre Gäste um Verständnis für die vorübergehende Schließung und freut sich, sie nach Abschluss der Arbeiten wieder im Häupenbad begrüßen zu können.
Weitere Informationen zu unseren Bädern finden sich auf
Alle Absolventen haben einen Job: Pflegeschule der Diakonie Ruhr-Hellweg verabschiedet Pflegefachassistenzkurs
Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung! Die Absolventinnen und Absolventen: Karim Alnabhan, Leonard Börner, Maimouna Diallo, Agnieszka Barbara Dylag, Véronique Garlt, Dennis Goebel, Alina Krasova, Natali Kremer, Beate Magdalene Lenninghaus, Verena Marina Manthey, Ave Mary Gislaine Mushime, Antonina Nazarova, Johanna Päsler und Samantha Szyc. Foto: (drh)
Die Fachschule für Pflegeberufe der Diakonie Ruhr-Hellweg in Bergkamen hat ihren aktuellen Pflegefachassistenzkurs erfolgreich verabschiedet. Nach bestandenen Prüfungen starten die Absolventinnen und Absolventen nun in das Berufsleben. Besonders erfreulich: Alle haben bereits eine Anstellung in stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtungen der Region gefunden. Viele werden von ihren Ausbildungsträgern übernommen.
Die Abschlussfeier fand nun in der Friedenskirche in Bergkamen statt. Gemeinsam mit Angehörigen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Ausbildungseinrichtungen wurden die Absolventinnen und Absolventen feierlich geehrt.
Zu Beginn der Veranstaltung gestaltete Pfarrer Bernd Ruhbach eine Andacht. Anschließend richteten Schulleiterin Heike Brauckmann-Jauer und Kursleiterin Isabel Hennenberg persönliche Worte an die Examinierten. Grußworte sprachen zudem Christine Busch, Sozialdezernentin der Stadt Bergkamen, sowie Pfarrer Matthias Schlegel, stellvertretender Diakoniepfarrer des Kirchenkreises Unna. Sie gratulierten den Absolventinnen und Absolventen und wünschten ihnen einen gelungenen Start in ihre berufliche Zukunft.
Mit den Worten „Nun können Sie Ihre neuen Kenntnisse und Fähigkeiten in die Pflegepraxis umsetzen. Hierbei wünschen wir Ihnen gutes Gelingen, viel Freude, Begeisterung und Gottes Segen“ verabschiedete das Team der Pflegeschule die neuen Fachkräfte.
Als Erinnerung an die Ausbildungszeit erhielten die Absolventinnen und Absolventen einen symbolischen „Koffer für ihre Reise in die berufliche Zukunft“. Darin befand sich unter anderem ein Schlüsselanhänger mit einem eingravierten Segenswunsch. Schulleiterin Heike Brauckmann-Jauer verband damit die Hoffnung, dass die ehemaligen Schülerinnen und Schüler sich auch in Zukunft an den Beginn ihres beruflichen Weges und die Menschen erinnern, die sie während ihrer Ausbildung begleitet haben.
Zum Abschluss bedankten sich die Examinierten mit persönlichen Worten bei ihren Lehrkräften und Mitschülerinnen und Mitschülern für die gemeinsame Ausbildungszeit.
Bereits am 1. Oktober hat an der Pflegeschule in Bergkamen der nächste Pflegefachassistenzkurs seine Ausbildung begonnen.
Deutscher Schulpreis: Förderschule des Kreises erhält Anerkennungspreis über 5.000 Euro
Die kreiseigene Friedrich-von-Bodelschwingh-Förderschule mit den Standorten Bergkamen und dem Übergangsstandort Kamen war als einzige Förderschule für den Deutschen Schulpreis nominiert: Bei der Preisverleihung am 29. September erhielt die Schule einen Anerkennungspreis – und damit 5.000 Euro.
„Die Schülerzahlen an unseren Förderschulen steigen seit Jahren – das zeigt, dass der Bedarf da ist und viele Eltern und auch die Schülerinnen und Schüler an das Konzept glauben“, so Sven Brüggenhorst, Schuldezernent beim Kreis Unna. „Wir freuen uns daher, dass das Engagement der Lehrerinnen und Lehrer sowie des Schulleiter-Teams im Rahmen des Schulpreises gewürdigt wird und dadurch bundesweite Aufmerksamkeit auf das wirklich tolle Konzept unserer Schule gelenkt wird.“
Eine Delegation der Schule um Schulleiterin Ursula Landskron reiste am 29. September nach Berlin und nahm dort an der Preisverleihung teil. Vor Ort trafen sie auch auf Bundeskanzler Friedrich Merz, der in seiner Rede besonders Schulen hervorgehoben hat, die wie die kreiseigene Förderschule erfolgreich mit gesellschaftlichen Entwicklungen umgehen und die jede Begabung fördern.
„Es war ein tolles Erlebnis in Berlin – und auch wenn wir nicht gewonnen haben, ist es etwas ganz Besonderes als einzige Förderschule bundesweit in den Fokus zu rücken. Es zeigt, dass wir mit unserem Konzept, die Lernumgebung den Schülerinnen und Schülern anzupassen und nicht umgekehrt, auf dem richtigen Weg sind“, sagt Schulleiterin Ursula Landskron. „Die 5.000 Euro wollen wir in besondere Lernmaterialien investieren. Die einzelnen Stufen werden ihre Wünsche formulieren und mit der Beteiligung der Schülerinnen und Schüler werden wir über die Vergabe entscheiden.“
Bilder von der Preisverleihung sind unter www.deutscher-schulpreis.de zu finden. PK | PKU
Frau sexuell bedrängt: Ex-Chef soll zahlen
von Andreas Milk
Das, was der Angeklagte ihr angetan habe, belaste sie immer noch, erzählte die Zeugin dem Richter. Vor dem Verhandlungstermin habe sie Angst gehabt. Der 62-Jährige, um den es im Prozess geht, kam allerdings gar nicht erst: Die Anklagebank im Kamener Amtsgericht blieb leer. In dem Verfahren gegen den Dortmunder geht es um sexuelle Belästigung und Nötigung in Bergkamen, Bochum und Dortmund. Der Mann war Vorgesetzter der jungen Frau.
Und dass sie wohl nicht als einzige unter ihm litt, ließen die Äußerungen von zwei weiteren Frauen erkennen, die mit zum Termin gekommen waren. Alle drei äußerten sich nur knapp und informell – denn eine „richtige“ Zeugenvernehmung samt Protokollierung wäre nur im Beisein des 62-Jährigen möglich gewesen. Was dagegen auch in seiner Abwesenheit ging: der Erlass eines Strafbefehls. Von dieser Möglichkeit machte der Richter auf Antrag der Anklagevertreterin Gebrauch. Er verhängte eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 80 Euro. Die Höhe der Tagessätze bedeutet, dass er ein Monatseinkommen von rund zweieinhalbtausend Euro beim Angeklagten annimmt.
Nach Zustellung des Strafbefehls kann der Mann Einspruch einlegen. Es gäbe dann nochmal einen Termin bei Gericht. Sollte sich der Einspruch allein auf die Höhe der Strafe beziehen, wäre ein zweites Erscheinen der Zeuginnen entbehrlich. Akzeptiert der Mann, wird die Geldstrafe von insgesamt 7.200 Euro rechtskäftig.
Zu geringe Teilnehmerzahl: „Barrierefreie Haldenfahrt“ ist abgesagt
Die für Sonntag, 11.10. 2026, geplante Gästeführung „Barrierefreie Haldenfahrt“ ist aufgrund der zu geringen Teilnehmerzahl abgesagt worden.
Mord am Hellweg – Chris Dominik liest über den Mord in Bergkamen
Chris Dominik. Foto: Mario Diener
Ein weiteres Highlight der Mord am Hellweg Reihe in Bergkamen kommt am 30.10.2026 ins Stadtmuseum. Chris Dominik, Autor der erfolgreichen „Narben…“ – Reihe, eröffnet den Abend mit Auszügen aus seinem dritten Thriller „Narbenkünstler“. Erneut ermitteln die Kommissare Marc Davids und Zoé Martin zwischen Geld, Macht und Kriminalität im Schatten von Frankfurt. Im Herzen der Großstadt werden mehrere Leichen entdeckt. Doch damit nicht genug! Sie wurden bei lebendigem Leib eingefroren und danach enthauptet. Die einzige Spur: bei den Opfern gefundene Bücher mit persönlicher Widmung. Die eisigen Hinweise führen auf den Campus einer hochangesehenen Eliteschule.
Im zweiten Teil der Veranstaltung geht es um einen schrecklichen Mord in Bergkamen. Chris Dominik hat für seine Kurzgeschichte der Anthologie „Bergkamen Cello Suite No. 1“ eigens Orte und Begebenheiten in Bergkamen recherchiert und darin eine spannende Spur für die Ermittler zum Täter gelegt. Er liest an diesem Abend die ganze Kurzgeschichte vor und jeder Ortskundige wird ihm folgen können.
Zuvor geht es am 08.10.2026 aber erstmal in eine andere Stadt: Wien, bekannt als die Stadt der prächtigen Fassaden, Kaffeehäuser und kaiserlichen Geschichte. Doch hinter der eleganten Kulisse lauern Verbrechen, Geheimnisse und so manche Abgründe. Genau dorthin führt die Lesung „Westfalen trifft Wien“. Zu Gast sind die Wiener Autorin Beate Maly und der gebürtige Sauerländer und heutige Wahlwiener Fabian Navarro. Gemeinsam plaudern sie über ihre aktuellen Romane, ihre Arbeit als Schriftsteller und natürlich über ihre ganz unterschiedlichen Blicke auf Wien. Durch den Abend führt Kulturjournalist Stefan Keim, für die musikalische Begleitung sorgt Jörg Budde am Saxofon. Es gibt noch Tickets an der Abendkasse.
Tickets und weitere Infos unter:
tickets.bergkamen.de oder 02307/ 965 464 www.mord-am-hellweg.de
Frauen im Frühmittelalter – Die Dame von Bergkamen: Neue Dauerausstellung im Stadtmuseum
Die „Dame von Bergkamen“ mit Kulturdezernentin Sandra Diebel (l.) und Sally Schönekess.
Welche Rolle spielten die Frauen im Frühmittelalter? War das Mittelalter tatsächlich so dunkel wie immer behauptet wird? Die Dame von Bergkamen – ein Frauengrab aus dem 8. Jahrhundert – kann all diese Fragen im neuen Ausstellungsraum im Stadtmuseum Bergkamen beantworten.
Das Stadtmuseum Bergkamen präsentiert die aktuelle Geschichtsforschung und zeigt, dass Frauen im Mittelalter mehr Macht besaßen, als bisher angenommen wurde. Seit ein paar Jahren kommen immer weitere Beispiele von Frauen hinzu, dazu zählen die Kriegerin von Birka sowie die Frauen um den Herrscher Otto des Großen, die nach seinem Tod jahrelang die Geschäfte eines ganzen Kaiserreiches lenkten.
Das Highlight des neuen Raums ist die Rekonstruktion der „Dame von Bergkamen“. 2011 wurde ihr reich ausgestattetes Grab zusammen mit einem Männer- und einem Kindergrab im Industriegebiet an der A2 gefunden. Die Funde – Perlen, Messer, Gürtelgarnitur und Keramik – können in das frühe 8. Jahrhundert datiert werden und zeigen, dass sie eine hochgeachtete Persönlichkeit war. Diese Frauengräber zeugen von einer anderen Art von Macht als Männer mit Waffen: Frauen führten Höfe, verwalteten Land und waren als Herrscherinnen in ihrer Gemeinschaft anerkannt. Die Kleidung der „Dame von Bergkamen“ wurde von der „Hobby-Forscherin“ Sally Schönekess in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Bergkamen und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe rekonstruiert.
Der Ausstellungsraum ist Teil der Dauerausstellung und bereits geöffnet. Während der Öffnungszeiten Mi-Fr 13-18 Uhr und Sa-So 11-18 Uhr kann die Ausstellung im Stadtmuseum besichtigt werden. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3€, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei.