Spielzeugbörse „Kinderkram“ ist am Samstag im Martin-Luther-Haus wieder geöffnet

Die Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist am Samstag, 29. August,  in den hinteren Räumen des Martin-Luther-Hauses, Goekenheide 5, in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene aus momentan sozial schwachen Familien kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen. Und nicht nur dies kurz vor Beginn des neuen Schuljahres: Viele Dinge, die man für den Schulanfang braucht, werden dort gerne an Familien, denen es schwerfällt, diese Dinge zu kaufen, kostenfrei abgegeben.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Organisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.




Zeichnen lernen mit den Urban Sketchers Bergkamen

Foto: Guido Wessel

Das Angebot „Urban Sketchers Bergkamen“ richtet sich an Erwachsene und startet am Mittwoch, 02. September 2026, im Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte.

Spontan zeichnen zu können wünschen sich viele. Urbanes Zeichnen, Urban Sketching genannt, ist mit ein paar Tricks gar nicht so schwer. Der erfahrene Dortmunder Urban Sketcher Guido Wessel hat dafür die Methode des „Schreibzeichnens“ entwickelt und ermöglicht damit Anfängerinnen und Anfängern, aber auch geübten Zeichnerinnen und Zeichnern, einen erfolgreichen Start ins Urban Sketching.

In diesem Kurs der Kreativen Erwachsenenbildung lernen die Teilnehmenden in der Jugendkunstschule mit Leichtigkeit die Erstellung schneller Skizzen ihres Umfelds. Schon beim ersten Treffen entsteht ein erstes Werk. Es gibt keine Regeln für die genutzten Materialien. Ob Bleistift, Filzer oder Aquarell – alles ist erlaubt. Hauptsache, die Materialien sind leicht transportabel. So kann jeder mit seiner Lieblingstechnik seine persönliche Perspektive auf Bergkamen zu Papier bringen. Es entstehen schöne Erinnerungen und Zeitdokumente.

Die Zeichentreffs finden bei gutem Wetter auch draußen statt. Wenn man sich an der frischen Luft ein Zeichenobjekt ausgesucht hat und vor Ort bequem zeichnen möchte, ist auch ein (Klapp-) Hocker oder eine Sitzunterlage praktisch.

Das Kreativangebot „Urban Sketchers Bergkamen“ findet 14-täglich mittwochs von 16:30 – 18:30 Uhr in Bergkamen statt. Das Teilnahmeentgelt beträgt 35,00 Euro. Eine vorherige Anmeldung zu dem Kurs ist erforderlich.

Alle Informationen zu den Angeboten der Jugendkunstschule und der Kreativen Erwachsenenbildung sowie eine digitale Anmeldemöglichkeit finden sich auf der Website www.jugendkunstschule.bergkamen.de.

Interessierte können sich bei Fragen an die Jugendkunstschule wenden, telefonisch unter 02307 288848 / 965462 oder per E-Mail an jugendkunstschule@bergkamen.de.

Infos zu den konkreten Zeichenorten auf www.artus-kunstfreunde.de

Ergänzende Infos:

Was ist Urban Sketching?

Einfach gesagt, zeichnen statt knipsen – und zwar live vor Ort. Urban Sketching ist eine weltweite Bewegung, mit tausenden von Zeichnern und Zeichnerinnen. Sie sind meist lokal organisiert. Unabhängig vom Können des Einzelnen treffen sie ich zum gemeinsamen Zeichnen. Die Zeichnerinnen und Zeichner veröffentlichen ihre Werke auf Plattformen wie Facebook, Instagram und eigenen Homepages. So entsteht ein Bild der Welt aus der Sicht von Zeichnern. Urban Sketchers gibt es seit nunmehr 2007. In dieser Zeit hat sich eine riesige weltweite Community entwickelt.

 Das Manifest der Urban Sketchers:

 Wir zeichnen vor Ort, drinnen oder draußen, nach direkter Beobachtung.

  1. Unsere Zeichnungen erzählen die Geschichte unserer Umgebung, der Orte, an denen wir leben oder zu denen wir reisen.
  2. Unsere Zeichnungen sind eine Aufzeichnung der Zeit und des Ortes.
  3. Wir bezeugen unsere Umwelt wahrhaftig.
  4. Wir benutzen alle Arten von Medien.
  5. Wir unterstützen einander und zeichnen zusammen.
  6. Wir veröffentlichen unsere Zeichnungen online.

Wir zeigen die Welt, Zeichnung für Zeichnung.




CDU: Die L821n ist frei – jetzt muss die Entlastung bei den Menschen ankommen

Gemeinsam für die L821n: Bürgermeister Thomas Heinzel, Marco Morten Pufke, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bergkamen, Stephan Wehmeier, Vorsitzender der CDU-Fraktion Bergkamen, das frühere Ratsmitglied Gerd Miller sowie
weitere langjährige Unterstützerinnen und Unterstützer der CDU bei der Verkehrsfreigabe und der Übergabe des Schildes für ein Lkw-Durchfahrtsverbot. Foto: Annette Adams/CDU

Zur Verkehrsfreigabe überreicht die CDU Bergkamen Bürgermeister Thomas Heinzel ein Schild für ein Lkw-Durchfahrtsverbot auf der Jahnstraße in Oberaden und der Kampstraße / Schulstraße in Weddinghofen. Die Forderung: Der Schwerverkehr muss jetzt raus aus den Ortsdurchfahrten.

Nach mehr als vier Jahrzehnten Diskussion, Planung und Bau ist die Ortsumgehung Bergkamen-Oberaden/Weddinghofen für den Verkehr freigegeben. Für die Menschen an der Jahnstraße in Oberaden sowie an der Kamp- und Schulstraße in Weddinghofen soll nun endlich die Entlastung spürbar werden, für die die neue Straße gebaut wurde. „Für die Anwohnerinnen und Anwohner ist das ein richtig guter Tag. Viele haben  jahrzehntelang auf diese Entlastung gewartet. Wir haben über viele Jahre unbeirrt für die L821n gekämpft. Heute sehen wir: Diese Beharrlichkeit hat sich gelohnt“, erklärt — Stephan Wehmeier, Vorsitzender der CDU-Fraktion Bergkamen.

Der Planfeststellungsbeschluss für die L821n stammt aus dem Jahr 2008, seit Januar 2015 besteht vollziehbares Baurecht. Anfang 2018 wurde die Ortsumgehung in das
Landesstraßenbauprogramm Nordrhein-Westfalen aufgenommen, 2019 begannen die Bauarbeiten. Zuletzt verzögerten die Insolvenz eines Bauunternehmens und ein Brand auf
der Baustelle die Fertigstellung. Die CDU-Fraktion hat den Bau der L821n über viele Jahre politisch unterstützt – auch 2019, als SPD und Grüne im Rat die Straße ablehnten. Zu den langjährigen Fürsprechern gehört auch Bürgermeister Thomas Heinzel, der sich bereits als Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion für die Ortsumgehung und die Entlastung der betroffenen Wohnstraßen eingesetzt hat.

Beharrlichkeit vor Ort und Unterstützung aus Düsseldorf
Die CDU-Fraktion dankt dem Land Nordrhein-Westfalen für die Finanzierung und Fertigstellung der L821n. Mit der Aufnahme in das Landesstraßenbauprogramm unter dem
damaligen Verkehrsminister und heutigen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst wurde 2018 eine entscheidende Voraussetzung für die Realisierung geschaffen. Besonderer Dank gilt der heimischen Landtagsabgeordneten und Heimatministerin Ina Scharrenbach, die sich über viele Jahre für die Ortsumgehung eingesetzt hat. Ausdrücklich dankt die CDU auch Straßen.NRW und Verkehrsminister Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen), unter dessen Verantwortung die Fertigstellung des Projekts trotz Insolvenz und Brandschaden konsequent vorangetrieben wurde.

„Ein solches Großprojekt braucht Menschen, die über Jahre dranbleiben und auch bei Rückschlägen den Mut nicht verlieren. Mein besonderer Dank gilt der Bürgerinitiative ‚Pro L821n jetzt!‘ sowie Gerd Miller und Thomas Schauerte. Sie haben sich mit großem persönlichem Einsatz für die Ortsumgehung starkgemacht. Dieser Tag ist auch ihr Erfolg“, so Marco Morten Pufke, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bergkamen

Jetzt muss der Schwerverkehr raus
Mit der Freigabe der neuen Umgehungsstraße ist für die CDU der nächste Schritt klar: Der Schwerlast-Durchgangsverkehr soll konsequent über die L821n geführt und aus
Jahnstraße, Kampstraße und Schulstraße herausgehalten werden. Als sichtbares Symbol für diese Forderung überreicht die CDU Bergkamen Bürgermeister Thomas Heinzel ein Schild für ein Lkw-Durchfahrtsverbot. „Die neue Straße ist kein Selbstzweck. Sie soll die Menschen in Oberaden und Weddinghofen vom Durchgangsverkehr entlasten. Deshalb muss der Schwerverkehr jetzt konsequent auf die L821n gelenkt werden. Wir haben die klare Erwartung, dass die notwendigen Schritte dafür zügig umgesetzt werden“, erklärt Stephan Wehmeier, Vorsitzender der CDU-Fraktion Bergkamen.

Die CDU-Fraktion fordert deshalb, unmittelbar mit der Freigabe der L821n die Voraussetzungen für das Lkw-Durchfahrtsverbot zu schaffen und dieses schnellstmöglich
umzusetzen. Parallel sollen die weiteren Schritte zur Umstufung der bisherigen Landesstraßen zügig und konstruktiv mit dem Land abgeschlossen werden. „Für die CDU ist die Verkehrsfreigabe der L821n deshalb nicht der Schlusspunkt. Sie ist zugleich der Startschuss für die weitere Aufwertung der bisherigen Ortsdurchfahrten. Das Ziel: weniger Durchgangsverkehr, sichere Verbindungen für den Rad- und Fußverkehr und mehr Lebensqualität in Oberaden und Weddinghofen“.




Umleitung wegen Einbahnstraßenregelungen in Beckinghausen und Oberaden

Auf der Rotherbachstraße in Oberaden und auf Kamener Straße in Beckinghausen wir gebaut. Deshalb können die VKU-Busse der Linien 127, 220, 220E, 221, 221E, N11, X2 und X3 nicht so fahren wie gewohnt.

Folgende Haltestellen entfallen:

  • „Kreuzstraße B“ (Ri. Bergkamen))
  • „Im Sundern“ (Ri. Bergkamen)
  • „Preussenweg“ (Ri. Bergkamen)
  • „Wasserstraße“ (Ri. Bergkamen)
  • „Zechen Aden“ (Ri. Bergkamen)
  • „Albert-Schweitzer-Schule“

Für die Fahrgäste stehen folgende Ersatzhaltestellen zur Verfügung:

  • Ersatzhaltestelle in der Kreuzstraße (Höhe Haus-Nr. 110)
  • „Preußenweg“ (Ri. Lünen)
  • „Im Sundern“ (Ri. Lünen)

Diese Regelung gilt ab Montag, 31.08. bis Mitte November 2026.

 




Radfahren schützt vor Strafe – vielleicht!

von Andreas Milk
Radeln kann vor Strafverfolgung schützen – zumindest, wenn die einzige Alternative das Benutzen eines Autos ohne Führerschein wäre. Zu solch einer illegalen Fahrt sah sich der Bergkamener Marvin F. (24) im Februar und im März dieses Jahres gezwungen. Er hatte einen Job bei Amazon in Werne, er hatte einen VW – allerdings hatte er keine Fahrerlaubnis mehr. Weil er sich nicht anders zu helfen wusste und kein passendes ÖPNV-Angebot zur Verfügung stand, setzte er sich eben ans Steuer.

Mit dem Fahrrad hätte er es doch auch nach Werne schaffen können, fand der Kamener Strafrichter. Wobei das nicht ganz unproblematisch gewesen wäre: Marvin F. stand während der beiden VW-Fahrten unter Einfluss von Alkohol, Cannabis und/oder Kokain. Für die Polizei ist er ein alter Bekannter. Es gibt acht Einträge im Vorstrafenregister, darunter auch schon Fahren ohne Führerschein, aber auch Gewaltdelikte, zum Teil nach Jugendstrafrecht abgehandelt.

Inzwischen hat F. den Job gewechselt – Probleme in Sachen Arbeitsweg hat er seitdem nicht mehr. Das Urteil für die unerlaubten Touren im Februar und März: sechs Monate Haft auf Bewährung. Dazu kommt eine zwölfmonatige Führerscheinsperre. Ein Bewährungshelfer soll F. zur Seite gestellt werden.

In einem weiteren Anklagepunkt gegen ihn wurde das Verfahren eingestellt: Es ging um ein gefälschtes Kennzeichen an einem Peugeot, von dem F. sagt, der gehöre ihm gar nicht. Dubios: Den Tipp zum angeblich falschen Nummernschild hatte eine Bezirksbeamtin der Kreispolizei anonym per Zettel an ihrer Privatadresse zugespielt bekommen.




Bessere Bioabfallverwertung Bergkamen: Fehler bei Versand der zweiten Anschreiben

Mit dem Projekt „Bessere Bioabfallverwertung Bergkamen“ wollen die GWA und der EntsorgungsBetriebBergkamen (EBB) gemeinsam erreichen, dass mehr Bioabfälle über die
Biotonne gesammelt und zu Kompost und Biogas sowie später zu regenerativem Strom verwertet werden. Bioabfälle sollen nicht mehr, wie es leider noch allzu oft passiert, über die Restmülltonne erfasst und in der Müllverbrennungsanlage beseitigt werden.

Hierzu hat die GWA vor einigen Wochen alle Eigentümer von bewohnten Grundstücken angeschrieben, die keine Biotonne haben. Beim Versand des zweiten „Erinnerungs“-Anschreibens ist es nun leider durch die von der GWA beauftragte Druckerei zu einem Fehler beim Versand gekommen. Angeschrieben werden sollten alle Eigentümer, die sich bisher nicht auf das erste Anschreiben zurückgemeldet haben.

Durch den Fehler wurden leider einerseits nicht alle Eigentümer dieser Gruppe angeschrieben, andererseits wurden aber auch Eigentümer angeschrieben, die sich nach dem ersten Anschreiben bereits zurückgemeldet hatten.
Deshalb gibt die GWA nun folgende Hinweise:

1. Diejenigen, die sich bereits nach dem ersten Anschreiben (mit Biotonnenbestellung oder Befreiungsantrag) zurückgemeldet haben, können das zweite Anschreiben ignorieren.
Sie brauchen nichts zu tun.
2. Diejenigen, die sich bisher noch nicht zurückgemeldet haben, sollen bitte wie im Anschreiben angegeben antworten. Bitte schriftlich die Biotonnenbestellung oder den Befreiungsantrag von der Biotonne schicken.
3. Zur Sicherheit hat die GWA nun noch einmal alle (!) Eigentümer angeschrieben, die sich bisher noch nicht zurückgemeldet haben. Es kann also passieren, dass Eigentümer das
zweite Anschreiben doppelt erhalten. Bitte schriftlich die Biotonnenbestellung oder den Befreiungsantrag von der Biotonne schicken und das zweite Anschreiben ignorieren.

Die GWA bedauert die Umstände und steht bei Fragen unter 0 23 03 284-250 gerne zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.gwa-online.de.




Rünther Sommerfest am 29. August auf dem Pausenhof der Regenbogenschule

Am Samstag von 17 Uhr bis 21 Uhr findet das Rünther Sommerfest wieder statt. Auf dem Gelände der Regenbogenschule (Rünther Str. 78) wird es ein Angebot von Speisen und Getränken geben. Auch eine Hüpfburg für die Jüngeren wird bei entsprechendem Wetter errichtet. Im Vordergrund der Veranstaltung steht das Zusammenbringen des Dorfes und die Förderung von Austausch. Der SPD Ortsverein Rünthe freut sich als Veranstalter auf die vielen spannenden Begegnungen und Gespräche.




Frischer Wind in der Jugendkunstschule Bergkamen: Neues Programm für Klein und Groß ist da!

Foto: Julez

In der zweiten Septemberwoche starten die neuen Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Pestalozzihaus. Das reichhaltige Angebot reicht vom Zeichnen über Malerei bis hin zu offenen Angeboten wie der „Safer Space“ für quere Jugendliche. Nachhaltiges und Digitales stehen ebenfalls auf dem Programm.

Künstlerinnen und Künstler sowie Kunstpädagoginnen und Kulturpädagogen begleiten mit ihrer Expertise engagiert die Kurse und Projekte. Neben den Kursen vor Ort, bewegt sich die Jungendkunstschule auch aus den eigenen Mauern hinaus – so mit dem KunstLaster auf (Spielplatz-)Festen oder beim Urban Sketching mit dem Zeichenblock durch die Straßen unserer Stadt.

Für die Jüngsten ab 18 Monaten lockt „Sensory Play – Frühkindliche Kunstförderung“ – dabei können Eltern und Kinder mittels anregender Materialien die Welt entdecken. Gezielt werden hier Wahrnehmung, Motorik und Sprachentwicklung gefördert. Aber auch Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene kommen auf ihre kreativen Kosten.

Einige Kurse sind schon ausgebucht; hier gibt es noch wenige freie Plätze:
– „Freitagskünstler“ für Kinder ab 8 Jahren, freitags von 16:30 bis 18:00 Uhr
– „Skulpturen in Holz und Stein“ – Gestalten mit Holz, Speckstein, Alabaster und Sandstein für Erwachsene, dienstags von 19:00 bis 22:00 Uhr
– „Radierung/Drucktechnik“ für Erwachsene, Workshop vom 25.09. bis 27.09.2026

Alle Informationen zu den Angeboten der Jugendkunstschule und der Kreativen Erwachsenenbildung sowie eine digitale Anmeldemöglichkeit findet sich auf der Website www.jugendkunstschule.bergkamen.de.

Interessierte können sich bei Fragen an die Jugendkunstschule wenden, telefonisch unter 02307/288848 und 965462 oder per E-Mail an jugendkunstschule@bergkamen.de.

 




Noch freie Plätze: Barrierefreie Haldenfahrt am 6. September 2026

Sie sind vorübergehend oder dauerhaft in Ihrer Mobilität eingeschränkt? Dann erkunden Sie die Bergkamener Bergehalde „Großes Holz“ doch einmal bei einer barrierefreien Ausflugsfahrt. Angeboten wird ein Shuttle-Service – nicht nur Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer und Senioren sind eingeladen – alle BesucherInnen sind willkommen!

Mitgenommen werden alle Interessierten, die Organisatoren bitten jedoch um Verständnis dafür, dass RollstuhlfahrerInnen und Menschen mit Rollatoren zuerst fahren dürfen, damit sie nicht warten müssen.

Die Tour führt ab dem Besucherparkplatz an der Erich-Ollenhauer-Straße bis zum Gipfel der Bergehalde – die sog.  „Adener Höhe“ – und zurück. Speziell ausgestattete Fahrzeuge befördern ebenfalls Gehhilfen, Rollstühle und Rollatoren. Auf dem Haldentop findet in dem Zeitraum eine Gästeführung statt, zu der ebenfalls alle TeilnehmerInnen herzlich eingeladen sind.

Eine Anmeldung ist bis spätestens Freitag, 04.9.2026 11:00 Uhr möglich.

  • Termin: Sonntag, 06. September 2026
  • Zeitraum: 11:00 bis 13:00 Uhr
  • Dauer: beliebig (letzte Abfahrt ist um 13:00 Uhr)
  • Treffpunkt: Besucherparkplatz, Erich-Ollenhauer-Straße, Binsenheide, Weddinghofen
  • Leitung: Elke Böinghoff-Richter
  • Kosten: € 5,00 p. P. / Barzahlung im Bus

Allgemeine Information zu den Führungen:

Vor jeder Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig. Diese kann über die Touristeninformation vor Ort (Hafenweg 10 D), telefonisch unter 02307/ 965 357 oder per Mail an tourismus@bergkamen.de erfolgen. Die Teilnahme an der Führung kostet je fünf Euro pro Person, für Kinder bis zu zwölf Jahren ist diese kostenfrei. Wer teilnehmen möchte, sollte witterungsangepasste Bekleidung tragen. Bitte denken Sie ggf. an Sonnenschutz und Getränke.




Volksbühne 20 Oberaden lädt ein: Fünf Gauner und ein ungewöhnlicher Kühlschrank

Mit viel Enthusiasmus und großem Engagement sind die Schauspieler bereits fleißig am Proben und bereiten sich mit viel Freude auf die Aufführungen vor. Fünf Gauner, ein geplanter Kunstraub und ein Kühlschrank mit eigenem Kopf – das sind die Zutaten für die neue Krimikomödie der Volksbühne 20 Oberaden.

In der ungewöhnlichen Gauner-WG plant Arsenius Bleichenbinder mit seinen vier Komplizen den großen Coup: Das wertvolle Gemälde „Die Apfelernte“ soll aus einem Kunstmuseum verschwinden. Doch ein  technisch aufgerüsteter Kühlschrank entwickelt plötzlich ein Eigenleben und mischt sich kräftig in das Geschehen ein. Als dann auch noch ein Todesfall die Gauner-WG erschüttert, wird aus dem geplanten Kunstraub ein turbulenter Kriminalfall mit Verdächtigungen, überraschenden Wendungen und jeder Menge
Situationskomik. Wer hat hier eigentlich das Sagen – die Gauner oder der Kühlschrank?

AUFFÜHRUNGEN️
04.10., 10.10. und 11.10.2026 – jeweils 17:00 Uhr, Einlass ab 15:00 Uhr Martin-Luther-Haus, Goekenheide 5, Bergkamen-Weddinghofen

Kartenvorverkauf
17.09. und 24.09.2026, jeweils ab 18:00 Uhr Vereinsheim, Rotherbachstr. 154, Bergkamen-Oberaden
Zusätzlich am 24.09.2026 um 16:30 Uhr Martin-Luther-Haus, Goekenheide 5, Bergkamen-Weddinghofen

MITMACHEN STATT NUR ZUSCHAUEN!
Die Volksbühne 20 Oberaden e. V. sucht noch Theaterfreunde, die Lust haben, hinter den Kulissen oder auf der Bühne aktiv zu werden. Wer gerne beim Bühnenaufbau mithelfen möchte oder sein schauspielerisches Talent erproben und auf der Bühne zeigen möchte, ist herzlich willkommen.

Die Schauspieler treffen sich jeden Montag um 18:00 Uhr im Jugendheim Yellowstone, Preinstraße 14, Bergkamen-Oberaden.

Interesse? Kontakt über Julia Abraham, Mobil: 0160 8306075




Tatort Facebook: Hetze gegen Zuckerberg und Juden

von Andreas Milk
Volksverhetzung und Beleidigung: Das waren die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft gegen einen 62-Jährigen aus Bergkamen. Der Tatort: Facebook. Im Juni vorigen Jahres war auf der Seite des Mannes ein Post online gegangen, der sich gegen Facebook-Chef Mark Zuckerberg und gegen Juden richtete. Es war eine Tirade. Die zuständige Stelle beim Bundeskriminalamt wurde aufmerksam, informierte das Landeskriminalamt Düsseldorf.

Ein Polizist habe ihm den widerlichen Text am Telefon vorgelesen, berichtete der Bergkamener nun in seinem Prozess vor dem Kamener Strafrichter. „Es ist nicht mein Sprachgebrauch“, sagte er. Aber: Wenn das so auf seiner Facebookseite gestanden habe, dann trage er eben auch die Verantwortung dafür. Erinnern könne er sich nicht; das Ganze tue ihm gleichwohl „unendlich leid“. Was da gestanden habe, entspreche weder seinem Wortschatz noch seinem Gedankengut.

Könnte der Ausrutscher im Suff passiert sein? Ausschließen lässt es sich nicht. Wurde der Account gehackt? Es habe Attacken und dubiose Meldungen gegeben, erzählte der Mann. Einen Beweis für die Beteiligung eines unbekannten Dritten hatte er aber nicht zu bieten.

Vorbestraft ist er nicht. Und dem Richter imponierte, dass der Angeklagte für den Post gerade stand. Er beließ es deshalb bei einer Geldstrafe auf Bewährung: Der Bergkamener – derzeit Bezieher von Arbeitslosengeld – muss 90 Tagessätze à 25 Euro zahlen, falls in den kommenden zwei Jahren nochmal was passiert. Als Bewährungsauflage hat er 1.200 Euro an den Deutschen Kinderhospizverein zu entrichten.