Eine Woche voller Kunst in der Ökologiestation des Kreises Unna: Abschlussveranstaltung am 29. August

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommerakademie 2026. Foto: Umweltzentrum Westfalen

Vom 23. bis 29. August 2026 findet wieder die Sommerakademie „Kunst vor Ort“ statt. 83 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzen die Woche, um sich kreativ auszuprobieren und neue Techniken kennenzulernen. Die besondere Atmosphäre der Ökologiestation bietet dafür einen außergewöhnlichen Rahmen.

Ob Aquarellmalerei, Druckgrafik, Holz- und Steinbildhauerei, freie Malerei oder Zeichnung – das vielfältige Kursangebot richtet sich sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an erfahrene Kunstschaffende. Unter fachkundiger Anleitung der Dozentinnen und Dozenten entstehen individuelle Arbeiten, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigenen Ideen und Vorstellungen umsetzen können.

Gearbeitet wird während der Akademiewoche täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr in den Ateliers der Ökologiestation.

Zum Abschluss der Sommerakademie werden die entstandenen Arbeiten am Samstag, 29. August 2026, von 15:00 Uhr – 17:30 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, die vielfältigen Werke zu entdecken und mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Für die musikalische Begleitung sorgt die Band „Blue Thumb“ mit Livemusik. Der Eintritt zur Abschlussveranstaltung ist frei. Getränke und Snacks werden vor Ort angeboten.

Die Sommerakademie „Kunst vor Ort“ wird gemeinsam von den Volkshochschulen im Kreis Unna und der Stadt Hamm, dem Kulturreferat Bergkamen sowie dem Umweltzentrum Westfalen veranstaltet.




OGS der Schillerschule geht jetzt mit dem 1. Jahrgang an den Start: Anbau soll später Container ersetzen

Die provisorischen Container für die OGS der Schillerschulen sind suf dem Parkplatz errichtet worden.

Auf dem Gelände der Schillerschule entsteht unübersehbar seit einigen Wochen eine Raumcontaineranlage. Diese wird ab dem 03.09.26 durch die erstmalig an der Schillerschule vorhandene Offene Ganztagschule genutzt.

Der gesetzliche Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung für Grundschulkinder ist am 1. August 2026 in Kraft getreten. In Nordrhein-Westfalen gilt er im Schuljahr 2026/2027 zunächst für alle Kinder der ersten Klassenstufe und wird in den Folgejahren schrittweise bis zum Schuljahr 2029/2030 auf alle Klassen der Primarstufe (Klassen 1 bis 4) ausgeweitet.

Aus diesem Grunde ist die Stadt Bergkamen als Schulträger hinsichtlich einer dauerhaften räumlichen Erweiterung der Schillerschule für dieses Angebot tätig geworden.

Bis allerdings ein ca. 900 qm anbietender Anbau an das Bestandsgebäude errichtet sein wird, soll eine nun vorhandene Raumcontaineranlage insbesondere einen Speisesaal, eine Aufwärm- und Ausgabeküche sowie WC-Räume vorhalten. Die Anlage verfügt über ca. 450 qm Grundfläche. Die Errichtung wurde durch das Hochbauamt der Stadt Bergkamen und das Architekturbüro Hendrike Thiemann aus Münster geplant und begleitet. Die Einrichtung erfolgt durch das Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport der Stadt Bergkamen. Das Büro Thiemann ist auch mit dem Anbau an die Schillerschule beauftragt.

Rechtzeitig zum Schuljahresbeginn kann Bergkamens Erste Beigeordnete Christine Busch, die Anlage nun an Schulleiter Bruno Kohler und die Leiterin der OGS, Konstantina Kardara und ihrem Team übergeben. Die Mitarbeiterinnen der OGS gehören zum, zur Durchführung beauftragten Träger, der Arbeiterwohlfahr Ruhr/Lippe/Ems. Die AWO führt bereits seit einigen Jahren das Programm der Betreuung von 08 Uhr bis 13 Uhr an der Schillerschule durch.

Zusätzlich werden für die z.Z. 28 teilnehmenden Erstklässler/innen in der OGS-Schillerschule 2 weitere Betreuungsräume im Schulgebäude zur Verfügung stehen.

An der Schillerschule wird die Stadt Bergkamen den OGS-Rechtsanspruch entsprechend des geltenden Erlasses des Landes NRW, bis zum Beginn des Schuljahres 29/30 auf alle 4 Jahrgänge ausgeweitet haben.




Verkürzte Öffnungszeiten in GSW-Kundencentern

Aufgrund einer innerbetrieblichen Veranstaltung bleiben das Sesekebad in Kamen und das Saunabad in Bönen am Dienstag (1. September) geschlossen. Das Häupenbad in Bergkamen bleibt wie an jedem Dienstag ebenfalls geschlossen.

Die GSW-Kundencenter in Kamen, Bönen und Bergkamen schließen am kommenden Dienstag jeweils um 11.30 Uhr. Viele Anliegen lassen sich weiter rund um die Uhr im Online-Kundencenter unter www.gsw-kamen.de/online-kundencenter sowie in der App „Meine GSW“ erledigen. Alle Informationen zur kostenlosen App gibt’s unter www.gsw-kamen.de/app.




Cyberangriff auf die GSW – Personenbezogene Daten könnten betroffen sein

Nach dem Cyberangriff vom 28. Juni auf die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen gibt es neue Erkenntnisse. Demnach könnte der Datenschutzvorfall auch personenbezogene Daten betreffen. Kriminelle erlangten durch den Cyberangriff auf die IT-Systeme der GSW auch Zugriff auf Kundendaten.

Die bisherigen forensischen Untersuchungen hatten ergeben, dass keine Kundendaten betroffen sind. Neueste Erkenntnisse der ermittelnden Behörden zeigen allerdings, dass ältere Datensicherungen – aus dem Jahr 2019 und teilweise aus dem Jahr 2017 – betroffen sein könnten. Die Daten wurden für einen kurzen Zeitraum im Darknet zur Verfügung gestellt.

„Die Aufklärung des Vorfalls und unsere Verantwortung nehmen wir sehr ernst. Wir arbeiten dafür weiter intensiv und in enger Abstimmung mit den Ermittlungsbehörden und externen IT-Sicherheitsexperten zusammen. Die Aufarbeitung des Vorfalls und der Schutz der Daten unserer Kunden haben höchste Priorität“, erklärt GSW-Geschäftsführer Alexander Loipfinger. Aktuell gibt es keine Hinweise darüber, dass die betroffenen Kundendaten veröffentlicht, weitergegeben oder missbräuchlich verwendet wurden.

Nach aktuellem Kenntnisstand könnten vor allem Daten wie Personen- und Kontaktdaten (Name und Vorname, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer), Kunden- und Vertragsdaten (Tarif, Kundennummer) sowie Bankverbindungsdaten (IBAN, Kontoinhaber) betroffen sein. Die Verantwortlichen der GSW empfehlen eine erhöhte Wachsamkeit und die regelmäßige Überprüfung der Kontobewegungen. Bei Auffälligkeiten sollten Kunden direkt mit ihrer Bank Kontakt aufnehmen. Die GSW geben weitere Handlungsempfehlungen:

  • Keine sensiblen Informationen aufgrund von E-Mails, SMS oder Telefonanrufen preisgeben.
  • Niemals dieselben oder gleichlautende Passwörter für verschiedene Anwendungen / E-Mail-Dienste nutzen. Gegebenenfalls Passwörter ändern – vor allem dann, wenn diese im Zusammenhang mit dem Zugang zum Online-Kundencenter der GSW stehen.
  • Wachsam sein beim Öffnen von E-Mails: Links oder Anhänge sollten nicht geöffnet werden, wenn man den Empfänger nicht kennt oder nicht überprüfen kann.

Die GSW gehen transparent mit dem Datenschutzvorfall um und informieren ihre Kundinnen und Kunden in den nächsten Tagen mit einem persönlichen Schreiben über die Risiken und Handlungsempfehlungen. Bei Fragen können sich Kundinnen und Kunden an die GSW wenden. Die GSW bitten von telefonischen Anfragen abzusehen, da die Kundenbetreuer am Telefon keine weiteren Auskünfte zu personenbezogenen Daten geben können. Kunden richten Ihre Anfrage per E-Mail an datenschutz@gsw-kamen.de.

 




Polizei sucht weitere Zeugen: Drei Jugendliche und Heranwachsende auf Parkplatz angegriffen und beraubt

Ein 20-jähriger Lünener und zwei 16-jährige Bottroper sind am Sonntag (23.08.2026) auf einem Parkplatz an der Straße Auf der Klause in Bergkamen von einer bislang unbekannten Personengruppe angegriffen und beraubt worden.

Gegen 18:30 Uhr hielten sich die drei Geschädigten in einem Pkw auf dem Parkplatz auf. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden sie von mehreren Personen aus dem Fahrzeug gezogen und anschließend geschlagen und getreten.

Der 20-Jährige erlitt unter anderem einen Nasenbruch sowie Hämatome im Rückenbereich. Einer der beiden 16-Jährigen zog sich eine Platzwunde am Kopf sowie Hämatome am Rücken zu. Beide wurden mit Rettungswagen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Im Zusammenhang mit dem Angriff wurden den Geschädigten zudem Schuhe, eine hochwertige Armbanduhr sowie eine Powerbank entwendet.

Nach Angaben der Geschädigten soll die Gruppe aus etwa zehn männlichen Personen im Alter zwischen 15 und 20 Jahren bestanden haben. Neun von ihnen wurden mit südländischem Erscheinungsbild und schwarzen Haaren beschrieben. Einer dieser Tatverdächtigen soll etwa 1,85 Meter groß sein und einen Vollbart tragen. Ein weiterer Tatverdächtiger wurde mit hellem Erscheinungsbild beschrieben. Er soll blonde, nach vorne glatt getragene Haare und einen Ziegenbart haben. Auffällig sei zudem ein schwarzer Boxhandschuh an seiner rechten Hand gewesen. Es könne sich dabei auch um eine Gipsschiene gehandelt haben.

Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung nach den Tatverdächtigen verlief ohne Erfolg. Die Polizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu den Tatverdächtigen machen können. Auch Personen, denen die beschriebene Personengruppe vor oder nach der Tat im Bereich Auf der Klause aufgefallen ist, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise nimmt die Polizei in Kamen unter 02307 921-3220 oder unter **02303 921-0 oder per Mail unter poststelle.unna@polizei.nrw.de entgegen.




Wenn Worte Funken schlagen: Jochen Malmsheimer eröffnet die Kabarettsaison 2026/2027

Mit seinem neuen Programm „Statt wesentlich die Welt bewegt, hab’ ich wohl nur das Meer gepflügt … – ein Rigorosum sondershausen“ eröffnet Jochen Malmsheimer am Freitag, 4. September 2026, um 20.00 Uhr im Studiotheater Bergkamen die Kabarettsaison 2026/2027 und entfacht dabei ein brillantes Feuerwerk aus Sprachwitz, feinsinnigem Humor und gedanklicher Präzision.

Ausgangspunkt des Abends ist ein Zitat, das Simon Bolívar zugeschrieben wird. Daraus entwickelt Malmsheimer eine ebenso kluge wie urkomische Reise durch die großen und kleinen Fragen des Lebens. Mit unverwechselbarer Sprachgewalt philosophiert er über den vermeintlichen Irrtum des Radfahrens, die rätselhafte Kraft der Kunst und über überraschende Zusammenhänge, die das Publikum mit scharfem Witz und pointierter Beobachtungsgabe verblüffen.

Malmsheimer zählt zu den herausragenden Wortkünstlern der deutschen Kabarettszene. Seine Programme verbinden sprachliche Virtuosität mit philosophischem Tiefgang und feinem Humor. Wer intelligente Unterhaltung, brillante Formulierungen und ein Kabarett voller Esprit schätzt, darf sich auf einen außergewöhnlichen Abend freuen, der gleichermaßen zum Lachen wie zum Nachdenken anregt.

Kabarett mit Jochen Malmsheimer

Freitag, 4. September 2026 | 20.00 Uhr
Studiotheater Bergkamen | Albert-Schweitzer-Str. 1 | 59192 Bergkamen

Tickets unter: 02307/ 965 464 oder
tickets.bergkamen.de

Weitere Informationen zum Programm unter: www.bergkamen.de

Weitere Termine der Kabarettsaison 2026/2027:

 06.11.2026 | 20.00 UHR

Lucy van Kuhl und die Es-Chord-Band

„Geschickt verpackt“

 

18.12.2026 | 20.00 UHR
HG Butzko
„Klappe zu! – ein satirischer Jahresrückblick“

22.01.2027 | 20.00 UHR

LaLeLu – A-cappella-Comedy
„Urlaub vom Hirn “

19.02.2027 | 20.00 UHR

(Nachholtermin aus 2026)
Jürgen B. Hausmann
„Wie das Leben so spielt“

19.03.2027 | 20.00 UHR
Lars Redlich
„Unaufhaltsam unterhaltsam!“

 30.04.2027 | 20.00 UHR

Christoph Sieber
„Weitermachen!“




Kein Unterhalt fürs Kind: Haft auf Bewährung

von Andreas Milk
Eigentlich, so der Verteidiger, könnte bloß noch ein Lottogewinn seinem Mandanten helfen. Der Bergkamener Marius H. (34, Name geändert) hat Zigtausende Euro Schulden. Und er war angeklagt, seiner Noch-Ehefrau den Unterhalt für die gemeinsame Tochter nicht gezahlt zu haben. Zwar verdient er in seinem Job rund 2.000 Euro netto monatlich. Aber bei H. halten Gläubiger reihenweise die Hand auf. Er unterliegt Pfändungen.

Trotzdem gilt: Zahlungen fürs Kind haben Vorrang vor allem anderen. Allerdings hat H. nach eigenen Angaben erst jetzt im Prozess vor dem Kamener Amtsrichter erfahren, dass er für sein Girokonto eine Pfändungsgrenze hätte eintragen lassen können. Dann wäre der Betrag für den Kindesunterhalt nicht angetastet worden. Für die Kleine hätte H. pro Monat 389 Euro an seine Frau schicken müssen. Es kam nichts. Die Anklage umfasst 18 Monate: von Mitte 2024 bis Anfang 2026. Die Eltern der Frau sprangen ein. Sie selbst arbeitet in Teilzeit. Von der Unterhaltsvorschusskasse ihres zuständigen Jugendamtes bekam sie kein Geld. Der Hintergrund ist unklar.

Kontakt haben die in Scheidung lebenden Eheleute nicht mehr. Marius H. sieht auch seine Tochter nicht. Mittlerweile hat er sich mit der Schuldnerberatung in Verbindung gesetzt. Sein aktueller Schuldenstand soll bei mehr als 50.000 Euro liegen. Wegen Unterschlagung einer Summe ähnlicher Größenordnung hat er eine Vorstrafe, eine zweite für einen Fall von Diebstahl.

Für das Verletzen der Unterhaltspflicht lautete nun das Urteil: neun Monate Haft – ausgesetzt zur Bewährung. Bewährungsauflage: regelmäßige Zahlungen für das Kind.




Feierabendtour des ADFC Bergkamen am kommenden Donnerstag

Nach Feierabend noch einmal aufs Rad steigen, den Kopf frei bekommen und gemeinsam die Natur genießen? Dann komm mit auf unsere rund 34 km lange ADFC-Feierabendtour Richtung Lippe und Werne am 27. August.
Von Bergkamen geht es über Oberaden weiter durch viel Grün und die Lippeauen. Ein besonderes Naturerlebnis bietet die Gegend am Lippewehr, bevor die Strecke durch die ländliche Umgebung von Werne führt. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Radeln, schöne Landschaft und ein entspannter Sommerabend – nicht sportliche Rekorde.
Donnerstag, 27. August 2026
Streckenlänge: ca. 34 km
Tourende: gegen 20:00 Uhr
Treffpunkt 1:
Lessingstraße 2, Bergkamen
⏰ Start: 18:00 Uhr
Treffpunkt 2:
Marktplatz Oberaden
⏰ Abfahrt: 18:20 Uhr
Auch Nicht-ADFC-Mitglieder sind herzlich willkommen! Einfach aufs Rad steigen, zum Treffpunkt kommen und einen schönen Abend in netter Gesellschaft genießen.



Upcycling-Workshops der Jugendkunstschule in der Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek Bergkamen startet nach den Sommerferien am Donnerstag, den 27.08.2026, wieder mit einer Reihe von Upcycling-Workshops für Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren. Die beliebten Termine finden einmal im Monat unter Anleitung von Andrea Oxe statt und laden dazu ein, aus alten oder scheinbar wertlosen Materialien neue kreative Objekte zu gestalten. Die Teilnahme ist durch die Förderung des Kulturrucksacks NRW kostenlos. Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt und die Jugendlichen müssen nichts mitbringen.

Die Workshops entstehen in enger Zusammenarbeit mit der Jugendkunstschule Bergkamen, die seit vielen Jahren kreative Angebote für junge Menschen im Städteverbund organisiert. Der Kulturrucksack NRW ist ein Landesprogramm, das in zahlreichen Kommunen kostenlose Kultur- und Kreativangebote für 10- bis 14‑Jährige ermöglicht.

Die Upcycling-Workshops finden donnerstags von 15:00 – 17:00 Uhr in der 1. Etage der Stadtbibliothek Bergkamen an folgenden Terminen statt:

27.08.2026
24.09.2026
29.10.2026
26.11.2026
17.12.2026

Interessierte Jugendliche können ohne Anmeldung teilnehmen und vor Ort ausprobieren,
wie sich Alltagsmaterialien in neue, originelle Werkstücke verwandeln lassen.

Für Getränke und Snacks ist gesorgt.

Alle Informationen zu den Angeboten der Jugendkunstschule und der Kreativen Erwachsenenbildung sowie eine digitale Anmeldemöglichkeit findet sich auf der Website www.jugendkunstschule.bergkamen.de.

Interessierte können sich bei Fragen an die Jugendkunstschule wenden, telefonisch unter 02307/288848 und 965462 oder per E-Mail an jugendkunstschule@bergkamen.de.




Problemfall E-Akte: Monitor bleibt dunkel – Prozess geplatzt

von Andreas Milk
Digitalisierung soll die Rechtsprechung in Nordrhein-Westfalen flotter machen – eigentlich. Motto: Datenströme statt Papierberge. Tatsächlich hat die „Elektronische Strafakte“ heute am Kamener Amtsgericht für eine unerfreuliche Premiere gesorgt: Der Prozess gegen eine Frau aus Werne wegen Unfallflucht in Bergkamen platzte – weil Richter Christoph Hommel buchstäblich schwarz sah. Sein Monitor im Sitzungssaal blieb dunkel.

Am Donnerstag Nachmittag war ein Software-Update überspielt worden. Schon da habe er Probleme beim Arbeiten bekommen, sagt Hommel. Es scheint, als könnte die Hardware die neue Software nicht recht verdauen. Die Folgen sind für die Beteiligten ärgerlich.

Was den Fall der Bergkamenerin angeht: Sie wird – wohl in ein paar Wochen – nochmal kommen müssen, und mit ihr der Verteidiger, ein Zeuge und eine Dolmetscherin für den Zeugen. Im Fall einer Verurteilung trägt die Frau die Verfahrenskosten – nicht allerdings die Kosten für den geplatzten Termin diesen Freitag: Darauf bleibt das Land sitzen, sprich: der vielzitierte Steuerzahler macht ein paar Hunderter locker. Denn es wäre natürlich nicht in Ordnung, die Frau für die technischen Macken der NRW-Justiz büßen zu lassen. Ihr „Glück“:  Nach ihrem mutmaßlichen Vergehen hat sie ihren Führerschein behalten dürfen – sonst wäre eine anstehende Rückgabe heute womöglich auch noch wegen des fehlenden Aktenzugriffs gescheitert.

Für noch folgende Termine an diesem Sitzungstag konnte Richter Hommel in den Nachbarsaal ausweichen. Dort steht ein PC, der dem aktuellen Software-Update gewachsen ist.




Bündnis 90 / Die Grünen Bergkamen besuchte Klima-Ausstellung im Stadtmuseum

Unter fachkundiger Führung von Museumsleiter Mark Schrader besuchten Bündnis 90 / Die Grünen Bergkamen die Ausstellung „Das Klima in Westfalen“ und hatten hierzu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen.

Lucie Kleinstäuber und Harald Brückner, die Vorsitzenden des Ortsverbandes freuten sich, dass nicht nur Mitglieder ihrer Partei der Einladung gefolgt waren. Die Ausstellung wirft einerseits einen Blick in die Vergangenheit macht aber auch deutlich, wie der menschengemachte Klimawandel die Zukunft beeinflussen wird. „Obwohl ich mich mit dem Klimawandel schon beschäftigt habe, hat sich der Besuch gelohnt und einige neue Aspekte aufgezeigt“ so eine Teilnehmerin.

Die außergewöhnliche Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen zeigen  Auswirkungen des Klimawandels. Derartige Extremwetterereignisse mit Hitze, Waldbränden, Ernteausfällen aber auch mit Starkregen und Überflutungen werden zukünftig häufiger auftreten.

„Das Klima und der Klimawandel haben also direkte Auswirkungen auf Menschen und Natur aber auch auf die Wirtschaft“, betonen die Bergkamener Grünen. „“Der Gang durch die Ausstellung verdeutlicht einmal mehr, dass Klimawandel, Klimaschutz und Klimaanpassung zentrale Themen unserer Zeit sind. Die Ausstellung kann noch bis zum 20. September im Stadtmuseum besucht werden und wie die Teilnehmerin schon ausführte, es lohnt sich – insbesondere auch für Schulklassen.“