Freilichtbühne Werne nach Bombendrohung geräumt: Polizei sucht jetzt nach Zeugen
Die Premiere des Theaterstücks „Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt in der Freilichtbühne Werne mit rund 600 Besucherinnen und Besuchern wurde am Samstagabend (05.09.2026) durch die Polizei und den Veranstalter unterbrochen und das Gelände vorsorglich geräumt. Grund für die Räumung war die Androhung, einen Sprengsatz zu zünden. Die Räumung verlief ohne besondere Vorkommnisse. Verletzt wurde niemand.
Die polizeilichen Ermittlungen zu den Hintergründen und zum Urheber der Androhung dauern an. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige Hinweise geben können, sich bei der Polizei in Werne unter 02389 921 3420 oder unter 02303 921 0 zu melden.
Vereins-Picknick beim TuS Weddinghofen 1959 e.V.
Am 29. August veranstalteten wir ein gemeinsames Picknick für unsere Mitglieder an der Pfalzschule in Bergkamen. Dank vieler mitgebrachter Speisen entstand ein buntes Buffet mit leckeren Spezialitäten aus verschiedenen Ländern.
Bei gemütlicher Atmosphäre fand ein schöner Austausch statt. Gleichzeitig konnten die Bilder unserer vereinsinternen Fotoaktion betrachtet werden.
Auch für die jüngsten Besucher war bestens gesorgt: Die Hüpfburg der Feuerwehr sorgte für viel Spaß, während unser Kooperationspartner, der Kindergarten Springmäuse, mit einer Schminkecke für strahlende Kinderaugen sorgte.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitgliedern, Helferinnen und Helfern sowie bei der Feuerwehr und dem Kindergarten „Springmäuse“ für die tolle Unterstützung. Gemeinsam haben wir einen schönen Tag der Begegnung und Gemeinschaft erlebt und wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung!
Königsball des Schützenverein Oberaden 1817 e.V
Am 12.09.26 lädt der Schützenverein Oberaden 1817 e.V. zum Königsball zu Ehren des amtierenden Königspaares Heinz-Wilhelm I. und Christiane I. Spier ein.
Beginn des Königsballs ist ab 18 Uhr in der Realschule Oberaden. Das Paar freut sich auf einen schönen und stimmungsvollen Abend mit DJ Andreas Büscher.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt, dank des ToastHouse.
Jeder ab 18 ist herzlich eingeladen mit uns zu feiern, der Eintritt ist frei.
Vom Schacht 3 zum Bundespräsidenten: SuS Rünthe überreicht sein Zukunftsbild in Bonn
Dietmar Wurst während der Ansprach von Frank-Walter Steinmeier beim Bürgerfest des Bundespräsidenten in Bonn.
Manchmal beginnen besondere Geschichten an einem völlig unerwarteten Ort. Dietmar Wurst, Vorsitzender des SuS Rünthe, befand sich gerade im Brasilien-Urlaub und war auf dem Weg zu einer Jaguar-Safari, als ihn eine E-Mail seiner Sekretärin erreichte.
Die Betreffzeile lautete: „Einladung Bundespräsident!“ In der Nachricht selbst standen lediglich drei Worte: „Könnte wichtig sein.“
Und tatsächlich: Im Anhang befand sich eine persönliche Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Bürgerfest am 4. September in der Villa Hammerschmidt in Bonn.
Dietmar Wurst überreichte dem Bundespräsidenten dabei das „Zukunftsbild 2036“ des SuS Rünthe..
„Ich musste das Schreiben zweimal lesen“, erinnert sich Wurst. „Da sitzt man viele Tausend Kilometer von Rünthe entfernt und fragt sich: Ist das wirklich für mich?“
Wenige Wochen später stand er tatsächlich in der Villa Hammerschmidt. Begleitet wurde er von Bernd Rose, Ressortleiter für Events und Infrastruktur im Gesamtvorstand des SuS Rünthe.
Für Wurst war die Einladung nicht nur eine persönliche Ehre, sondern vor allem eine Wertschätzung für die Menschen, die den Verein ehrenamtlich tragen. Fast 90 Ehrenamtliche ermöglichen rund 650 Mitgliedern Sport und Gemeinschaft – darunter etwa 350 Kindern und Jugendlichen in 17 Jugendmannschaften.
„Auf der Einladung stand zwar mein Name, verdient hätten diesen Platz aber viele andere genauso“, betont Wurst. „Ich habe sicherlich den einen oder anderen Anstoß gegeben. Entscheidend sind aber die Menschen, die Ideen aufgreifen, ihr Wissen und ihre Zeit einbringen und dann einfach machen.“
Das Bürgerfest bot zahlreiche Begegnungen, ein abwechslungsreiches Programm und eine besondere Atmosphäre. Auch Johann Lafer war vor Ort. Für eine unerwartete Rünther Überraschung sorgte jedoch Eis Berger, das in der Villa Hammerschmidt Eis verteilte.
„Da fährt man zum Bundespräsidenten nach Bonn und trifft plötzlich ein Stück Heimat. Die Welt ist manchmal eben doch ein Dorf“, sagt Wurst schmunzelnd.
Der aufregendste Moment folgte nach der Ansprache des Bundespräsidenten. Als Frank-Walter Steinmeier auf die eingeladenen Ehrenamtlichen zuging, entschied sich Wurst für eine eher ungewöhnliche Begrüßung. Statt „Herr Bundespräsident“ rief der Vorsitzende des Dorfvereins: „Hallo Prickel!“
„Prickel“ war Steinmeiers Spitzname während seiner Zeit als Fußballer. Der Bundespräsident drehte sich sofort um und antwortete: „Ach, hallo!“
So ergab sich ein kurzer persönlicher Austausch. Wurst überreichte dem Bundespräsidenten dabei das „Zukunftsbild 2036“ des SuS Rünthe. Darin beschreibt der Verein, wie er sich und den Sportstandort Schacht 3 in den kommenden zehn Jahren weiterentwickeln wird.
Wurst verband die Übergabe mit einem Gedanken, der für ihn über den Verein hinausgeht: „Wir sprechen in Deutschland viel über die Probleme von heute. Ich glaube aber, dass wir ebenso ein gemeinsames Bild davon brauchen, wo wir morgen stehen möchten – eine Perspektive, die Mut macht und nicht von Angst bestimmt wird.“
Zum emotionalen Abschluss des Abends stand Wolfgang Niedecken auf der Bühne. Als er „Jraaduss“ spielte, wurden bei Wurst viele persönliche Erinnerungen an frühere Abende im Kölner Piranha wach.
Auf der Rückfahrt blieb vor allem das Gefühl, dass ehrenamtlicher Einsatz gesehen wird.
„Von einem Danke kann man keine Rechnung bezahlen“, sagt Wurst. „Trotzdem ist es vielleicht die wertvollste Währung im Ehrenamt. Es zeigt einem Menschen: Wir sehen, was du tust. Wir wissen, dass es nicht selbstverständlich ist. Und dein Einsatz macht einen Unterschied.“
Diese Wertschätzung möchte der Vorsitzende an all jene weitergeben, die sich beim SuS Rünthe und in den vielen anderen Vereinen der Region für ihre Mitmenschen einsetzen.
„Ich durfte an diesem besonderen Abend stellvertretend einer von ihnen sein. Das hat sich großartig angefühlt – und ein Selfie mit dem Bundespräsidenten macht man schließlich auch nicht jeden Freitag.“
Verkürzte Öffnungszeiten im Häupenbad am 11. September
Für Häupenbad Bergkamen und Saunabad Bönen gelten aufgrund einer internen Veranstaltung am Freitag, 11. September 2026, verkürzte Öffnungszeiten. Beide Bäder schließen an diesem Tag bereits um 15 Uhr für öffentliche Besucherinnen und Besucher. Wichtig: Der Vereins- und Kursbetrieb findet am 11. September regulär statt.
Badegästen, die an diesem Tag nach 15:00 Uhr schwimmen möchten, steht als gute Alternative das Sesekebad Kamen zu den regulären Öffnungszeiten zur Verfügung.
Weltkindertag im Jugendzentrum Yellowstone diesmal mit einem Feuerpädagogen und faszinierender LED- Show
Zum Weltkindertag lädt das städtische Jugendzentrum Yellowstone am 20. September 2026 von 13:00 bis 17:00 Uhr Kinder ab sechs Jahren zu einem bunten, kostenlosen Nachmittag voller kreativer Aktionen und besonderen Erlebnissen ein. Im und rund um das Jugendzentrum erwartet die Kinder ein abwechslungsreiches Programm, bei dem ihre eigenen Ideen und Wünsche im Mittelpunkt stehen.
Ein besonderes Highlight werden Workshops mit einem externen Feuerpädagogen sein. Dabei erhalten die Kinder die Möglichkeit das Element Feuer auf spielerische und pädagogische Weise näher kennenzulernen. Eine faszinierende LED- Show wird den Nachmittag abrunden.
Für Spaß und das leibliche Wohl sorgen kostenlose Crêpes, eine alkoholfreie Kinder-Cocktailbar, Glitzertattoos und Bastelangebote. Bei gutem Wetter lädt das Außengelände als Chill- Area zum Verweilen ein. Zudem können verschiedene Fahrzeuge ausprobiert und gemeinsam Spiele gespielt werden. Außerdem ist eine großformatige Leinwand vorgesehen, auf der die Kinder ihre eigenen Ideen für eine kinderfreundliche Stadt kreativ gestalten und ausstellen können.
Der Weltkindertag steht weltweit für die Rechte, Bedürfnisse und Wünsche von Kindern. Auch im Jugendzentrum Yellowstone soll dieser Tag deshalb vor allem eines sein: ein Nachmittag, an dem Kinder mitmachen und kreativ sein können, Spaß haben und ihre eigenen Wünsche sichtbar machen.
Veranstaltungsdaten: Weltkindertag Datum: 20.09.2026 Uhrzeit: 13:00 bis 17:00 Uhr Ort: Jugendzentrum Yellowstone, Preinstraße 14, 59192 Bergkamen-Oberaden Zielgruppe: Kinder ab 6 Jahren Eintritt: frei
Workshop in Rünthe: Jugendliche gestalten ihren Ortsteil mit
Wie soll Rünthe in Zukunft für Jugendliche aussehen? Welche Angebote fehlen und welche Aktionen, Treffpunkte oder Veranstaltungen wünschen sich junge Menschen vor Ort? Genau um diese Fragen geht es beim Workshop „Jugend gestaltet Rünthe“, der am Freitag, 25. September 2026, um 17 Uhr in der Kanalstraße 4 in Bergkamen-Rünthe stattfindet.
Die Idee für den Workshop entstand auf Initiative von Sami Miri vom Verein „Wir in Rünthe e. V.“. Er wandte sich mit dem Wunsch nach Unterstützung bei der Umsetzung an das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Bergkamen. Gemeinsam wurde die Idee in mehreren Planungstreffen weiterentwickelt und ein Workshop vorbereitet, bei dem die Wünsche und Ideen der Jugendlichen im Mittelpunkt stehen.
Wir wollen nicht darüber reden, was Jugendliche brauchen, sondern gemeinsam mit ihnen herausfinden, was sie sich für Rünthe wünschen – so der Grundgedanke der Veranstaltung. Jugendliche haben dabei die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen, Wünsche zu äußern und aktiv an der Gestaltung ihres Ortsteils mitzuwirken.
Eingeladen sind alle Jugendlichen aus Rünthe ab 14 Jahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob bereits konkrete Ideen vorhanden sind oder einfach Interesse daran besteht, etwas im eigenen Ortsteil zu verändern. Gemeinsam soll gesammelt, diskutiert und entwickelt werden, welche Angebote und Projekte zukünftig in Rünthe entstehen könnten.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Pizza und Getränke sowie der Eintritt sind kostenlos.
Der Workshop findet am 25. September 2026 um 17 Uhr in der Kanalstraße 4, 59192 Bergkamen, statt. Organisiert wird die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein „Wir in Rünthe e. V.“ und dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Bergkamen.
Die Organisatoren freuen sich auf viele Jugendliche, kreative Ideen und einen gemeinsamen Blick darauf, wie Rünthe für junge Menschen noch attraktiver werden kann.
SPD-Fraktion fordert sofortige Entlastung von Schulstraße und Jahnstraße
Mit der Freigabe der L 821n am 27. August 2026 ist die Voraussetzung geschaffen worden, den Schwerlastverkehr aus den Ortsteilen Oberaden und Weddinghofen herauszuhalten. Für die SPD-Fraktion muss die angestrebte Entlastung durch die neue Straße nun schnell und konsequent umgesetzt werden. „Die neue Ortsumgehung wurde gebaut, um die Menschen entlang der Schulstraße und der Jahnstraße vom Lkw-Verkehr zu entlasten. Jetzt müssen die Bürgerinnen und Bürger diese Entlastung auch zeitnah spüren“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Kevin Derichs. „Die Ortsumgehung ist fertiggestellt. Deshalb gibt es keinen Grund, mit wirksamen Maßnahmen zur Lkw-Verlagerung zu warten.“
Mit einem Antrag für den Ausschuss für Bauen und Verkehr am 8. September 2026 fordert die SPD-Fraktion Bürgermeister Thomas Heinzel und die Verwaltung auf, sich unverzüglich bei den zuständigen Behörden für die Verlagerung des Schwerlastverkehrs auf die L 821n einzusetzen. Gleichzeitig sollen alle bereits heute rechtlich zulässigen verkehrslenkenden Maßnahmen, Beschilderungen und Anordnungen schnellstmöglich umgesetzt werden.
Nach Auffassung der SPD darf die Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner nicht vom Abschluss des laufenden Abstufungsverfahrens abhängig gemacht werden. Vielmehr müsse alles unternommen werden, damit die Verkehrsverlagerung schnellstmöglich erfolgt, da sich das Verfahren noch über einen längeren Zeitraum hinziehen kann. Die Bürgerinnen und Bürger entlang der Schulstraße und der Jahnstraße haben jedoch lange genug auf die versprochene Entlastung gewartet und müssen nun zeitnah von den Vorteilen
der neuen Ortsumgehung profitieren. Deshalb ist der Schwerlastverkehr so schnell wie möglich auf die L 821n zu verlagern und durch geeignete verkehrslenkende Maßnahmen über die neue Straßenverbindung zu führen. Für die SPD-Fraktion zählt am Ende nicht die symbolische Übergabe von Schildern, sondern die tatsächliche Entlastung der Menschen vor Ort. Die Bürgerinnen und Bürger in Oberaden und Weddinghofen warten seit Jahren auf spürbare Verbesserungen ihrer Lebensqualität. Dafür braucht es jetzt klare Entscheidungen, verbindliche Vereinbarungen mit Straßen.NRW und die konsequente Verlagerung des Schwerlastverkehrs auf die L 821n. Die Geduld der Anwohnerinnen und Anwohner darf nicht länger durch weitere Verzögerungen strapaziert werden.
Die SPD-Fraktion erinnert zugleich daran, dass sie sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation in Weddinghofen und Oberaden einsetzt. Bereits 2022 wurden gegenüber Straßen.NRW konkrete Maßnahmen zur Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner angeregt. In den vergangenen Jahren folgten weitere Anträge, Anfragen sowie die Forderung nach einem Verkehrsgutachten für Weddinghofen. Mit der Fertigstellung der L 821n sei nun die entscheidende Voraussetzung geschaffen
worden, die angestrebten Entlastungswirkungen endlich zu verwirklichen.
Auch im laufenden Abstufungs- und Übernahmeverfahren sieht die Fraktion weiterhin Handlungsbedarf und fordert besondere Sorgfalt. Die Stadt dürfe keine Straßen mit erheblichen Sanierungsdefiziten übernehmen. Deshalb soll gegenüber Straßen.NRW auf notwendige Fahrbahnsanierungen sowie weitere Maßnahmen zur Verringerung von Lärm- und Erschütterungsbelastungen hingewirkt werden, bevor die betroffenen Straßen in die Verantwortung der Stadt übergehen. „Wer Straßen in die städtische Baulast übernimmt, muss darauf achten, dass diese sich in einem ordnungsgemäßen und verkehrssicheren Zustand befinden. Es kann nicht Aufgabe der Stadt sein, langjährige Sanierungsrückstände zu übernehmen. Notwendige Fahrbahnsanierungen würden zudem einen wichtigen Beitrag zur Verringerung von Verkehrs-, Lärm- und Erschütterungsbelastungen leisten“, erklärt
Derichs.
Abschließend betont die SPD-Fraktion, den weiteren Prozess aufmerksam begleiten zu wollen: „Die Menschen in Oberaden und Weddinghofen haben lange auf diese Entlastung gewartet. Mit der Fertigstellung der L 821n sind die Voraussetzungen nun geschaffen. Jetzt müssen die Vorteile der neuen Ortsumgehung endlich bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Dafür werden wir uns auch weiterhin mit Nachdruck einsetzen“, betont Kevin Derichs.
Wer gesund ist, darf auch im Alter Blut spenden
Das Rote Kreuz ruft zur Blutspende auf, und zwar am
Dienstag, 15. September, von 16 bis20 Uhr im Martin-Luther-Haus, Goekenheide 7 in Weddinghofen
und
am Freitag, 25. September, von 16 bis 20 Uhr im VHS Treffpunkt, Lessingstraße 2
Die gute Nachricht ist noch nicht bei jedem angekommen: Es gibt keine obere Altersgrenze für die Zulassung zur Blutspende mehr. Wer älter als 18 und gesund ist, darf prinzipiell Blut spenden. In ihrer maßgeblichen Richtlinie zur Hämotherapie hat die Bundesärztekammer die obere Altersgrenze komplett gestrichen.
Es gibt kein Ablaufdatum für die Nächstenliebe: Wer sich fit fühlt, kann Blut spenden. Der individuelle Gesundheitszustand des Spendenden steht jetzt im Vordergrund. Es wird nicht länger nach einer pauschalen Altersgrenze entschieden, wer spenden darf. Dies gilt rückwirkend: Spendende, die aufgrund ihres Alters von der Blutspende ausgeschieden sind, haben die Möglichkeit, wieder zu spenden, sofern das ärztliche Personal ihnen dafür grünes Licht gibt.
Wer sich unsicher ist, ob er – zum Beispiel wegen der Einnahme bestimmter Medikamente – Blut spenden darf, kann sich vorab kostenfrei bei der Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 1194911 erkundigen. Unter www.blutspende.jetzt findet man einen unkomplizierten Online-Check, der sich ebenfalls gut nutzen lässt, um zu testen, ob eine Blutspende möglich ist.
Bitte Terminreservierung nutzen
Das Rote Kreuz bittet darum, jetzt Blut zu spenden und sich vor der Blutspende einen Termin zu reservieren. Wer unter www.blutspende.jetzt oder bei der Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11 949 11 eine Blutspendezeit bucht, kann ohne Wartezeit Blut spenden.
Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang entspannt liegen. Zum Abschluss gibt es einen leckeren Imbiss.
Was für den Kopf – „Demenz“ vorbeugen ist das möglich?
Demenz betrifft viele Menschen – und mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer Erkrankung. Doch lässt sich diesem Risiko durch das eigene Verhalten entgegenwirken? Dieser Frage widmet sich der Vortrag „Demenz – Risiko und Prävention“ am Dienstag, 22. September 2026, von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Stadtbücherei Bergkamen. Die Veranstaltung findet anlässlich des jährlichen Welt-Alzheimertags statt.
In Deutschland leben aktuell rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Der größte Risikofaktor ist das Alter und damit ein Faktor, den wir nicht beeinflussen können. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass sich das persönliche Demenzrisiko durch bestimmte Verhaltensweisen und einen gesundheitsbewussten Lebensstil positiv beeinflussen lässt.
Der interaktive Vortrag mit anschließender Diskussion informiert über wissenschaftlich belegte Möglichkeiten der Demenzprävention. Die Teilnehmenden erfahren, welche Maßnahmen nachweislich dazu beitragen können, das persönliche Risiko zu senken, und wie sich diese im Alltag umsetzen lassen.
Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, die sich über Möglichkeiten der Prävention informieren möchten. Es handelt sich nicht um ein Beratungsangebot für Menschen mit Demenz oder deren Angehörige.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich über die Möglichkeiten der Demenzprävention zu informieren und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.
Die vom Bergkamener Netzwerk Demenz verantwortete Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadtbliothek Bergkamen und der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kaffeeklatsch geht wieder weiter und feiert seine 50. Sitzung
Am Sonntag, den 13. September kommt der städtische Kaffeeklatsch zurück aus der Sommerpause. Los geht es um 14.30 Uhr im Elisabeth-Haus an der Parkstraße 2a. Ende ist gegen 17.00 Uhr.
Neben Kuchen, guter Musik und gewohnt beschwingter Laune, gibt es dieses Mal auch Heißes vom Grill. Denn der städtische Kaffeeklatsch feiert seine 50. Zusammenkunft. Ein besonderer Grund zum Feiern. Das Team der Kuchenpatinnen und Kuchenpaten sowie die Helferinnen und Helfer vor Ort freuen sich schon auf ein gemeinsames Wiedersehen.
Wichtig für alle Anreisenden, der Zugang zur Veranstaltung wird trotz Baustelle weiterhin barrierearm möglich sein.
Die Teilnahme am Kaffeeklatsch ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich. Telefonisch unter 02307 / 965 – 350. Eine Absage ist unter der Nummer, auch am Sonntag noch möglich.