Cosplay-Convention „DoCon“ wieder im Stadtmuseum

„It’s nice to be different“ – unter diesem Motto findet am 21. und 22. Februar 2026 im Stadtmuseum Bergkamen wieder eine ganz besondere Veranstaltung statt: die DoCon!
An beiden Tagen verwandelt sich das Museum von 10 bis 17 Uhr zu einer Cosplay-Convention, bei der Fans aller Genres – von Science-Fiction über Fantasy bis hin zu postapokalyptischen Welten – herzlich eingeladen sind!

Das vielfältige Programm spiegelt sich auch in den Cosplay-Gruppen wieder, die sich bereits für die DoCon angekündigt haben. Von Star Wars wie der Mando Mercs Costume Club oder die Cantina Base 7-17 e.V. über Filme und Serien wie Stargate bis hin zu einer Apokalypse-Cosplay-Gruppe ist alles vertreten. Technikfans kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Der R2-D2 Builders Club präsentiert seine Nachbildungen von Droiden, während die Silver Dragon Sabers eine Auswahl an Lichtschwertern anbieten. Ergänzt wird die Convention durch weitere Händlerstände sowie zahlreiche Fantasy- und Science-Fiction-Autorinnen und -Autoren, die mit Lesungen vertreten sind. Für Groß und Klein gibt es also jede Menge zu sehen, zu entdecken und teilweise selber auszuprobieren. Besucher und Besucherinnen können gerne ebenfalls in Kostüm und Cosplay erscheinen!

Organisiert wird die DoCon ehrenamtlich von den Star Wars Fans Dortmund e. V. Daher lautet das Motto bei dieser Veranstaltung: Spende statt Eintritt!

Die DoCon ist das Highlight der aktuellen „Interstellaren Erlebnisausstellung“ im Stadtmuseum, die an diesem Wochenende endet. Danach schließt das Ausstellungshaus für eine Woche, bevor es mit der neuen Sonderausstellung „Rolf Escher – Zeichnungen und Grafiken“ von der Galerie „sohle 1“ wieder öffnet. Das Stadtmuseum Bergkamen hat regulär mittwochs bis sonntags 10 – 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.




Starker Auftritt der Wasserfreunde auf der Langbahn in Dortmund

Am 7. und 8. Februar 2026 gingen die Wasserfreunde TuRa Bergkamen mit 11 Schwimmerinnen und Schwimmern beim 42. Dortmunder Schwimmfest International – Race Days Long Distance an den Start. Es handelte sich um den ersten Langbahnwettkampf des Jahres und damit um einen wichtigen Auftakt in die neue Wettkampfsaison. Mit insgesamt elf Gold-, sechs Silber- und fünf Bronzemedaillen fiel die Medaillenausbeute sehr positiv aus und spiegelte sowohl eine geschlossene Mannschaftsleistung als auch deutliche individuelle Leistungssteigerungen wider.

Mila Murray (2016) überzeugte mit vier Goldmedaillen über 50 und 100m Brust sowie 100 und 200m Freistil und gewann zudem Silber über 50m Schmetterling und 100m Rücken. Mila Ellerkmann (2015) sicherte sich dreimal Gold über 50m Rücken und Freistil sowie 200m Lagen. Felix Mats Prull (2016) gewann Gold über 50m Brust und 400m Freistil, während Romina Kreutzer (2014) Gold über 50m Rücken und Bronze über 50m Freistil holte. Fleur Muriel Brüning (2017) steuerte Gold über 50m Brust bei. Nick Mosert (2016) erreichte Silber über 50 und 400m Freistil und Silber über 50m Rücken, Nova Meschkapowitz (2015) Silber über 50m Brust und Sophia Kreutzer (2014) Silber über 50m Rücken. Bronze gewannen zudem Sarah Großpietsch (2013) über 200m Rücken, Novalie Schamann (2015) über 200m Brust und Elisa Yüksekogul (2015) über 50m Freistil. Hervorzuheben sind außerdem die Finalteilnahmen von Mila Ellerkmann, Romina Kreutzer und Nick Mosert über 400 Meter Freistil, die mit starken Leistungen den Einzug ins Finale schafften und dort ihre gute Form unter Beweis stellten. Zusätzlich belegten die TuRaner den dritten Platz in der Mannschaftswertung des Kids-Team-Cups und wurden dafür mit einer Geldprämie belohnt.

Das Fazit der Trainer fiel durchweg positiv aus: Die Leistungsentwicklung innerhalb der Mannschaft ist sehr erfreulich, zahlreiche persönliche Bestzeiten konnten erzielt werden, teilweise sogar schneller als die im Januar auf der Kurzbahn geschwommenen Zeiten. Dies unterstreicht die positive Trainingsentwicklung der vergangenen Wochen. Der gelungene Saisonauftakt zeigt zugleich deutlich, an welchen technischen Stellschrauben in den kommenden Wochen gezielt gearbeitet werden muss. Der Wettkampf erwies sich damit als wertvoller Leistungstest im Hinblick auf die bevorstehenden Bezirksmeisterschaften sowie die anstehenden Langstreckenwettkämpfe und lieferte wichtige Erkenntnisse zum aktuellen Trainingsstand.




Geburtsjahr des Angeklagten: Um 1385 herum

von Andreas Milk
Die Kundschaft der Strafrichter im Amtsgericht Kamen ist bunt gemischt – und sie bringt immer mal Einblicke in fremde Sitten und Gebräuche. So war es jetzt im Fall von Ahmad N. (Namen geändert), einem jungen Bergkamener. Seit drei Jahren lebt der Afghane in Deutschland, ohne seine Familie. Strafbar gemacht haben soll er sich im September 2023. Da legte er laut Anklage den deutschen Behörden ein falsches, weil verändertes afghanisches Personaldokument vor. Die Fälschung betraf das Geburtsjahr. Der afghanische Kalender hinkt sozusagen dem gregorianischen etwa 621 Jahre hinterher. Entsprechend weist das afghanische Dokument für Ahmad N. ein Geburtsdatum um 1385 herum aus. Nach deutscher Aktenlage ist er 2005 zur Welt gekommen. Er selbst sagt, dass er 2007 geboren sei.

Reichlich Verwirrung also. N. gibt an, er habe das Ausweispapier in seinem Herkunftsland von einem Angehörigen bekommen und nie Probleme damit gehabt. Den – aus seiner Sicht falschen – Eintrag seines Geburtsjahrs bei den deutschen Ausländerbehörden habe er wegen mangelnder Sprachkenntnis nicht korrigieren lassen. „Alles ’n bisschen merkwürdig“, fasste die Vertreterin der Staatsanwaltschaft den Fall zusammen. Das Verfahren wurde eingestellt – fertig. N. hat niemandem was getan. Er hat seinen Job als Lagerhelfer Ende Januar bei einer Kündigungswelle seiner Firma verloren. Er hat aber was Neues in Aussicht und will seine Familie in Afghanistan weiter mit Geld unterstützen.

Weit weniger kompliziert: Der Fall von Layla B. (20), die aus Syrien stammt und ebenfalls in Bergkamen zuhause ist. Die Berufsschülerin war im Frühjahr 2025 zwei Mal beim Schwarzfahren erwischt worden: einmal im VKU-Bus der Linie S40 auf dem Weg zur Haltestelle Wellenbad, einmal in einem Zug der Eurobahn zwischen Dortmund und Hamm. Den ohnehin kaum zu leugnenden Vorwurf gab die junge Frau unumwunden zu. Es habe Probleme bei der Beschaffung eines Deutschlandtickets gegeben. „Sie müssen sich kümmern“, mahnte die Anklagevertreterin. Das Urteil für Layla B.: Sie muss einen Nachmittagskurs absolvieren, der ihr die Notwendigkeit bestimmter Regeln nochmal verdeutlicht. Sie akzeptierte.




Kreativkurs für Eltern mit Babys im Alter von 3 bis 24 Monaten

Am Mittwoch, den 25. Februar beginnt im Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte ein Kreativkurs speziell für junge Eltern. Die Jugendkunstschule veranstaltet gemeinsam mit dem Familientreff ein Angebot, das sich an Eltern mit Babys im Alter von 3 bis 24 Monaten richtet.

Unter dem Titel „Kreativ mit Kind“ gibt es im Pestalozzihaus für junge Eltern einen kreativen Raum für ihre erlebte und turbulente Welt, ohne Zeitdruck und Organisation eines Babysitters, denn die Babys sind mit dabei.

Bei den wöchentlichen Treffen sollen keine großen Kunstwerke entstehen, sondern ein kreativer Austausch gefördert und stressfrei ein paar kreative Fähigkeiten erlangt werden, die auch mit Anwesenheit des Babys möglich sind. Frust, Übermüdung, Freude aber auch Wut können hier zu Papier gebracht werden.

Das Angebot findet an zwölf Terminen jeweils von 9:30 bis 10:30 Uhr in der Jugendkunstschule im Pestalozzihaus in Bergkamen-Mitte statt. Das Teilnahmeentgelt beträgt 30,00 Euro. Eine vorherige Anmeldung zu dem Kurs ist erforderlich.

Alle Informationen zu den Angeboten der Jugendkunstschule und eine digitale Anmeldemöglichkeit finden sich auf der Website www.jugendkunstschule.bergkamen.de.

Interessierte können sich bei Fragen an die Jugendkunstschule wenden telefonisch unter 02307/288848 und 965462, per E-Mail an jugendkunstschule@bergkamen.de oder an den Familientreff unter der Telefonnummer 02307/280333.




112-Tag: Verhalten im Notfall

Die 112 ist europaweit der direkte Draht zu schneller Hilfe. Um die Notrufnummer noch bekannter zu machen, hat die Europäische Kommission den 11. Februar, passend zum Format des Datums (11.2.), zum „Europäischen Tag des Notrufs 112“ erklärt.

Die Bedeutung der 112 als europaweit einheitliche „richtige“ Nummer für Notfälle unterstreicht Jens Bongers, Leiter der Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Kreises Unna: „Schnelle Hilfe in Unglücks- und Notfällen rettet Leben. Dabei kann es im Ernstfall entscheidend sein, dass wertvolle Zeit nicht mit der Suche nach der Notrufnummer vergeudet wird.“

Sprache rettet Leben
Überlebenswichtig ist auch die Sprache, in der im Notfall kommuniziert wird. Denn wenn Anrufer und Mitarbeiter in der Leitstelle nicht die gleiche Sprache sprechen, geht im Ernstfall wichtige Zeit verloren – Zeit, die über Leben und Tode entscheiden kann. Deshalb hat die Leitstelle Kreis Unna seit zwei Jahren eine neue Kommunikationsanlage in Betrieb.

Das System ermöglicht, Notrufe in Fremdsprachen live in die deutsche Sprache zu übersetzen. Der Disponent kann dann ebenfalls per Computerstimme und Textbausteinen in der jeweiligen Fremdsprache antworten, ohne dass er selber diese Fremdsprache sprechen können muss. „Das ermöglicht unseren Disponentinnen und Disponenten mit Anrufern zu kommunizieren, wenn diese weder Deutsch noch Englisch sprechen können“, erklärt Kreisbrandmeister Rene Wauro.

Richtiges Verhalten im Notfall
Wer über die 112 einen Notfall meldet, sollte vor allem Ruhe bewahren und dem Leitstellendisponenten die wichtigsten Informationen nennen. Im Kreis Unna meldet sich die Leitstelle grundsätzlich mit: Notruf Feuerwehr und Rettungsdienst.

In welcher Stadt ist der Notfallort? Mit dieser Einstiegsfrage übernimmt der Leitstellendisponent die Gesprächsführung und stellt im weiteren Verlauf alle weiteren notwendigen Fragen. Nach Klärung der Einsatzörtlichkeit, benötigt die Leitstelle den Anrufernamen und wenn bekannt, den Namen der betroffenen Person. Im Normalfall dauert die Abfrage dieser wichtigen Informationen circa 20 Sekunden.

Wichtige W-Fragen
Als nächstes fragt die Leitstelle: Wie kann ich Ihnen helfen? Eine weitere Orientierung bieten dabei die so genannten „W-Fragen“, das heißt: Wo ist es passiert? Was genau ist passiert? Wie viele Verletzte und welche Arten von Verletzungen gibt es? Wichtig: Auf Rückfragen warten und auch antworten!
Grundsätzlich gilt: „Legen Sie nicht auf, bevor die Leitstelle alle für den Einsatz wichtigen Fragen geklärt hat“, betont Jens Bongers. Die 112 kann aus dem Festnetz, vom Handy oder über nora – die offizielle Notruf-App der Bundesländer – erreicht werden. Anrufer aus dem Handynetz oder Nutzer der nora–App werden automatisch mit der örtlich zuständigen Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst verbunden.

Darüber hinaus können sich Bürger und Bürgerinnen auf der Homepage des Kreises Unna über aktuelle Warnmeldungen informieren. Neben Warnungen bei Unwetter, Hochwasser, Stromausfall und Feuer, werden auch Lebensmittel-, Produkt- und Reisemeldungen veröffentlicht. Mehr Informationen sind unter https://www.kreis-unna.de/Warnungen zu finden. PK | PKU




Vereinsvertretertreffen in den Bergkamener Ortsteilen 2026

Auch in diesem Jahr lädt die Stadtverwaltung Bergkamen in Zusammenarbeit mit den Ortsvorstehern zu den sog. Vereinsvertretertreffen in den Bergkamener Ortsteilen ein. Neben den Vereinsvorständen sind auch alle sonstigen Institutionen wie Schulen und Kindergärten und auch die Vertreter der Kirchen gern gesehene Gäste.

Die jährlichen Treffen dienen u.a. dazu, aktuelle Themen und Probleme der Stadtteile aufzugreifen bzw. Wünsche, Anregungen oder dergleichen zu erörtern. Darüber hinaus werden sämtliche öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungstermine zusammengetragen, um Überschneidungen zu vermeiden.

In diesem Jahr wird Bürgermeister Thomas Heinzel zu aktuellen Themen in Bergkamen und den jeweiligen Ortsteilen referieren. Der neue Rünther Ortsvorsteher Oliver Schäfer wird als zusätzlichen Tagesordnungspunkt die in 2027 anstehende 750-Jahr-Feier im selbigen Ortsteil ansprechen, in Weddinghofen berichtet Gastredner Volker Wagner vom Geschichtskreis Haus Aden/Grimberg ¾ über das neue Skulpturenensemble anl. des Grubenunglücks.

Zu den nachfolgend aufgeführten Terminen finden die Gespräche statt:

Heil: Mittwoch, 4. März, 19.30 Uhr, Naturfreibad Heil

Mitte: Montag, 23. März, 19.00 Uhr, Treffpunkt/VHS

Oberaden: Donnerstag, 12. März, 18.00 Uhr, Stadtmuseum (W.-Fräger-Raum)

Overberge: Montag, 9. März, 19.00 Uhr, Feuerwehrgerätehaus

Rünthe: Donnerstag, 2. April, 19.00 Uhr, „Bürgertreff Rünthe“ (Kanalstraße 4)

Weddinghofen: Mittwoch, 18. Februar, 19.00 Uhr, Albert-Schweitzer-Haus




Nächster Bauabschnitt am Kreisverkehr Landwehrstraße / Präsidentenstraße beginnt – GSW arbeiten am Gasversorgungsnetz in Bergkamen

Der nächste Bauabschnitt am Kreisverkehr Landwehrstraße / Präsidentenstraße in Bergkamen steht an. An dieser Stelle verstärken die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen ihr Gasversorgungsnetz. Nach der Verlegung der neuen Versorgungsleitungen und der Installation einer neuen Gasdruckregelanlage steht nun der Anschluss an das bestehende Netz an. Für diese Arbeiten muss die Landwehrstraße zwischen Kreisverkehr und Penny-Markt ab dem 18. Februar vollständig gesperrt werden.

Der Supermarkt ist erreichbar. Eine Umleitung wird über die Werner Straße, Erich-Ollenhauer-Straße und Landwehrstraße eingerichtet und ausgeschildert. Nach dem Anschluss der Versorgungsleitungen, der voraussichtlich bis Ende Februar beendet sein wird, stehen noch abschließende Tiefbauarbeiten an. Diese sollten nach jetzigem Stand bis 8. März abgeschlossen sein. Für die Zeit der Arbeiten bleibt die Landwehrstraße an besagter Stelle gesperrt.




Matinée mit Komikerin Vera Deckers im Treffpunkt: Kartenvorverkauf für den Frauentag läuft

Der Kartenvorverkauf für den 41. Bergkamener Frauentag läuft.  Unter dem Motto Gleichstellung – kein Extra, ein Recht! lädt das Frauentagsteam gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten Elke Neumann am Sonntag, 8. März, ab 11 Uhr zur Matinée in den Treffpunkt, Lessingstraße 2, in Bergkamen ein. Mit dabei und künstlerisches Highlight des diesjährigen Frauentages ist Comedy-Star Vera Deckers mit Ihrem Programm „Probleme sind auch keine Lösung“.

Mit scharfer Beobachtungsgabe und ausgeprägter Selbstironie verdeutlicht die Diplom-Psychologin Kommunikationsmuster im Alltag und zeigt auf, in welche Fallen jede und jeder tappen kann. Mit Ihrem Fachwissen bietet sie aber auch Lösungen für das ein oder andere Problem in schwierigen Situationen und sorgt dafür, dass man dabei auch noch herzhaft lachen muss.

Im Anschluss freut sich das Bergkamener Frauentagsteam gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten auf einem ungezwungenen Austausch und spannende Begegnungen. Denn der Frauentag ist traditionell auch immer wieder eine Plattform, um neue Menschen kennenzulernen oder alte Bekannte wiederzutreffen und sich auszutauschen über Themen, die uns bewegen und so Gemeinschaft zu erleben.

Tickets zum Bergkamener Frauentag sind über die Gleichstellungsstelle unter Tel. 02307/965-339 oder el.neumann@bergkamen.de erhältlich. Der Preis für eine Karte beträgt 10 Euro und beinhaltet wahlweise u.a. Kaffee, ein Kaltgetränk, eine Waffel und Sekt. Der Frauentag beginnt um 11 Uhr im Treffpunkt an der Lessingstraße 2.

Der Internationale Frauentag wird traditionell am 8. März begangen. Bereits seit mehr als 100 Jahren wird an diesem Tag weltweit auf Frauenrechte, die Gleichstellung der Geschlechter und bestehende Diskriminierungen aufmerksam gemacht. In diesem Jahr möchte das Frauentagsteam beim 41. Bergkamener Frauentag daran erinnern: Gleichstellung ist ein Recht, kein Extra!




Zigarettenautomat an der Erich-Ollenhauer-Straße aufgehebelt

In Bergkamen ist zwischen Samstag (07.02.2026), 08.00 Uhr und Montag (09.02.2026), 08.15 Uhr ein Zigarettenautomat an der Erich-Ollenhauer-Straße aufgehebelt worden.

Augenscheinlich sind alle Zigarettenschachteln entwendet worden.

Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, meldet das gerne bei der Polizei Kamen unter 02307 921 3220 oder unter 02303 921 0 oder per Mail an poststelle.unna@polizei.nrw.de.




Anklage: Nachbarin beschimpft und bespuckt

von Andreas Milk
Tja, wer hat denn nun Quatsch erzählt vor dem Kamener Strafrichter – der angeklagte Markus K. (24, Namen geändert) oder die Zeugin Martina P. (59)? Vor einem Mehrfamilienhaus in Bergkamen-Rünthe soll K. die Frau am Morgen des 7. Oktober 2024 eine Schlampe genannt und sie angespuckt haben. Er selbst sagt: Stimmt nicht.

In besagtem Haus wohnt außer Martina P. auch Markus K.s Freundin. Er selbst wiederum lebt bei seiner Großmutter. Zwischen Martina P. und K.s Freundin gab und gibt es – vorsichtig gesagt – Spannungen. Die jüngere Frau sieht sich durch Martina P. haltlosen Anschuldigungen ausgesetzt, die sogar zu einer Kündigung ihrer Wohnung durch die UKBS führten. Diese Kündigung wurde später zurückgenommen; die Kreis-Baugesellschaft klappte die Akte zu. Von einer Befriedung der Situation kann aber keine Rede sein.

Zurück zum 7. Oktober 2024: Martina P. sagt, Markus K. habe an jenem Morgen sein Fahrrad aus dem Keller geholt, sie bei der Gelegenheit an der Haustür beschimpft und bespuckt, und zwar ausdrücklich mit dem Hinweis, sie habe ja nun niemanden als Zeugen dafür. K. bestreitet nicht nur die Tat an sich – er sagt sogar: Er habe gar nicht bei seiner Freundin übernachtet, sondern – wie immer – bei der Großmutter. Und von dort aus sei er an dem Tag auch – wie immer – mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Sein Arbeitgeber bestätigt schriftlich: Markus K. habe seinen Dienst am 7. Oktober pünktlich um 6.50 Uhr begonnen. Die Spuck-Attacke soll gegen 6.40 Uhr gewesen sein, die Polizei protokollierte einen Anruf gegen 6.45 Uhr.

Es passt also alles nicht zusammen. Andererseits: Warum sollte Martina P. den Vorfall erfunden haben, wissend, dass falsche Beschuldigungen strafbar sind? „Sie tyrannisieren mich immer noch“, sagte sie mit Blick auf K. und seine Freundin.

Im Zweifel für den Angeklagten: Markus K. wurde freigesprochen. Die Kosten des Verfahrens trägt die Landeskasse – die „Allgemeinheit“. Im besten Fall findet nun eine der beiden Frauen rasch eine neue Wohnung.

 




Internationaler Blues mit Seele: Sparkassen Grand Jam am 4. März

B. B. & The Blues Shacks . Foto: Felix Engel

Am Mittwoch, den 04.03.2026, um 20.00 Uhr verwandelt sich das Thorheim in einen brodelnden Blues-Tempel, wenn B. B. & The Blues Shacks zu einem unvergesslichen
Live-Abend einladen.

Über 35 Jahre weltweit auf Tour, das sind mehr als 4000 Konzerte. Die B. B.s lieben ihre Musik und spielen den Blues so gekonnt, dass selbst die Amerikaner inzwischen den Hut vor dieser deutschen Band ziehen. Mit ihrer Mischung aus Rhythm & Blues und einem Hauch Sixty Soul haben sie sich eine Fangemeinde um den ganzen Globus erspielt. Die Band erhielt zahllose Auszeichnungen wie den „German Blues Award“ und den Titel „beste Bluesband Europas“ durch französische Musikredakteure, ihre CD „Unique Taste“ wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik prämiert. B. B. & The Blues Shacks stehen für großartige Live-Auftritte und haben sich so auch als Top Act in Übersee etabliert. Sie spielten in Dubai, auf dem Doheny Festival in Los Angeles und beim Byron Bay Bluesfest in Australien mit Künstlern wie Bob Dylan, B.B. King und Elvis Costello vor Zehntausenden.

Sparkassen GRAND JAM – B. B. & The Blues Shacks

04.03.2026 | 20.00 UHR | Thorheim Bergkamen, Landwehrstraße 160
Ticket ab 17,00 € unter tickets.bergkamen.de oder 02307/ 965-464