RAG und Stadt Bergkamen informiert über Bergschaden-Regulierung und Gasmonitoring

Der Bergbau hat Bergkamen geprägt – und seine Spuren wirken über das Ende der Steinkohlenförderung hinaus. Für die RAG Aktiengesellschaft (RAG) bedeutet Nachbergbau, Verantwortung für diese Auswirkungen zu übernehmen: Veränderungen zu beobachten, mögliche Folgen fachlich zu bewerten und sich mit Hinweisen und Anliegen von Menschen vor Ort auseinanderzusetzen.

Was heißt das konkret für Bergkamen? Welche Rahmenbedingungen gibt es zu möglichen Bergschäden und zum Gasmonitoring? Wie geht die RAG konkret mit Schadensmeldungen und Messungen um? Darüber informiert das Unternehmen bei einer öffentlichen Veranstaltung am Mittwoch, 4. November 2026, in der Regenbogenschule, Rünther Str. 80 in Bergkamen-Rünthe.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, Einlass ist ab 17:40 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Zahl der Plätze ist jedoch begrenzt. Fachleute erläutern zu Beginn der Veranstaltung, welche Aufgaben die RAG im Nachbergbau wahrnimmt. Dazu gehört neben der Prüfung und Regulierung von Bergschäden auch das Thema Gasmonitoring: Was wird gemessen, wie werden Ergebnisse eingeordnet und welche Schritte sind bei Auffälligkeiten vorgesehen? Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und den direkten Austausch.

Informationen zu den Themen finden Sie auf unserer Website unter: www.rag.de/loesungen/bergschaeden und www.rag.de/gasmonitoring




Voicello bringt mallorquinische Klangvielfalt nach Bergkamen

Duo VOICELLO. Foto: Tolo Cañellas

Am 25. November um 19 Uhr gastiert das mallorquinische Duo Voicello im Wolfgang-Fräger-Raum des Stadtmuseums Bergkamen im Rahmen des Celloherbstes am Hellweg. Die Sängerin Carme Garí und der Cellist Gabriel Fiol verbinden spanische Folklore, Pop und klassische Musik zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis.

Mit Gesang, Cello, Loop Pedal und kreativen Effekten schaffen die beiden Musiker eine vielseitige Klangwelt, in der Tradition und Innovation aufeinandertreffen. Gabriel Fiol komponiert und arrangiert die Stücke speziell für die Besetzung des Duos. Für ihr Debütalbum „Voicello“ erhielt das Ensemble bei den Balearen Awards die Auszeichnung als bestes Album. Auch international begeisterten die Künstler mit Auftritten in zahlreichen Ländern, darunter England, Frankreich, Italien und Hongkong.

Carme Garí studierte klassischen Gesang an der Hochschule für Musik von Katalonien sowie Musikpädagogik an der Universität Barcelona. Gabriel Fiol absolvierte sein Cellostudium am Conservatori Superior de les Illes Balears.

Das Konzert verspricht abwechslungsreiche Klänge und eine besondere musikalische Begegnung mit zwei Künstlern, die mit ihrer kreativen Interpretation neue Perspektiven eröffnen.

Voicello aus Mallorca
Celloherbst am Hellweg in Bergkamen

25.11.2026 / 19.00 Uhr
Wolfgang-Fräger-Raum im Stadtmuseum Bergkamen | Jahnstr. 31 | 59192 Bergkamen
Kartenbestellungen und weitere Infos unter: 02307/965-464 oder tickets.bergkamen.de




Vortrag im Treffpunkt „Als die Synagogen brannten – Die Reichspogromnacht 9.11.1938“

Unter dem Titel „Als die Synagogen brannten – Die Reichspogromnacht 9.11.1938“ lädt das Bündnis für Demokratie und Vielfalt Bergkamen am Dienstag, 3. November, um 19 Uhr zu einer Vortragsveranstaltung im VHS-Treffpunkt an der Lessingstraße ein.

Am 9. November 1938 erlebten Jüdinnen und Juden im nationalsozialistischen Deutschland eine Welle organisierter Gewalt. Während der sogenannten Reichspogromnacht wurden Synagogen in Brand gesetzt, jüdische Geschäfte zerstört, Wohnungen verwüstet und jüdische Menschen angegriffen, verschleppt und ermordet. Dieses Ereignis markierte eine weitere Eskalation der systematischen Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung durch das NS-Regime.

Im Rahmen eines Vortrags wird an die Ereignisse der Reichspogromnacht erinnert. Dabei werden die historischen Hintergründe, der Ablauf der Pogrome und die Folgen für die jüdische Bevölkerung beleuchtet. Außerdem wird thematisiert, welche Rolle die nationalsozialistische Propaganda spielte und wie planvoll die NS-Elite handelte.

„Die Erinnerung an die Reichspogromnacht mahnt, Antisemitismus, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit frühzeitig zu erkennen und ihnen entschieden entgegenzutreten. Erinnern bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – für eine Gesellschaft, in der Menschenwürde, Respekt und demokratische Werte geschützt werden“, so die BürgerInnen gegen Rechts Kamen / Bergkamen in einer Presseerklärung zu dieser Veranstalrung.

 




Nachts im Museum 3.0 in Bergkamen Mit der Taschenlampe durchs Dunkel

Wenn im Museum die letzten Besucher gegangen sind und die Lichter erlöschen, wird es still in den Ausstellungen. Doch am Freitag, den 06. November 2026, dürfen kleine und große Entdecker selbst erleben, was passiert, wenn das Museum im Dunkeln liegt!

Von 18 bis 21 Uhr öffnet das Stadtmuseum Bergkamen seine Türen für eine Taschenlampenführung auf eigene Faust. Erwachsene zahlen drei Euro Eintritt. Für alle Kinder und Jugendlichen ist die Taschenlampe zugleich die Eintrittskarte – denn bis 18 Jahre ist der Eintritt frei!

Mit dem eigenen Lichtstrahl können Besucher auf Entdeckungstour durch die Ausstellungen gehen und geheimnisvolle Objekte aufspüren, die sich im Dunkeln „verirrt“ haben. Wer aufmerksam sucht und erfolgreich rätselt, erhält sogar eine kleine Belohnung.

Neben den beiden Dauerausstellungen zum Römerlager und der Stadtgeschichte – inklusive des neuen Raums zum Frühmittelalter – kann man auch die Sonderausstellung „Vom Träumen und Arbeiten“ in einem anderen Licht beleuchten. Als kleines Highlight öffnet das Museum exklusiv für diesen Abend einen Teil der beliebten Bergbauausstellung. Vielleicht begegnet man im Dunkeln sogar einem echten Bergmann …

Im Foyer werden Essen und Getränke angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – nur eine Taschenlampe ist mitzubringen.
Das Stadtmuseum Bergkamen ist ab dem 04.11. mit neuen Öffnungszeiten regulär mittwochs bis freitags von 12 bis 17 Uhr und samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.




Noch Plätze frei: Busfahrt für Familien zur Lichtkunst in Bergkamen, Unna und Ahlen

Timm Ulrichs weizuZweit. Foto: Martin de Crignis.

Die Familien-Lichtreise startet am Samstag, den 31.10.2026 in Bergkamen an der St. Clemenskirche in Rünthe um 16.15 Uhr. Sechs Lichtkunstwerke wurden extra für die diesjährigen Nächte der Lichtkunst in der historischen Kirche installiert und laden dazu ein, den Kirchenraum aus einer neuen Perspektive zu entdecken.

Nach einer kreativen Foto-Lichtmalerei für die Kinder, geht es mit dem Bus zum Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna. Zehn Meter unter der Erde erwarten uns tanzende Sterne, kunterbunte leuchtende Korallen und ein unterirdischer Wasserfall. Außerdem wird die Wechselausstellung „LIGHT DIALOGUES“ besichtigt. Anschließend geht die Fahrt weiter nach Ahlen, wo im Kunstmuseum ein Kreativangebot auf die Kinder wartet. Auf der Rückfahrt nach Bergkamen gibt es im Vorbeifahren die Gelegenheit, ausgewählte Lichtkunstwerke der Stadt zu entdecken. Gegen 22 Uhr endet die Reise wieder an der St. Clemenskirche.

Die Familien-Lichtreise kostet 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder bis 16 Jahre. Karten gibt es über das Ticketportal der Stadt Bergkamen tickets.bergkamen.de oder telefonisch unter 02307/965-300.

Tickets und Informationen unter 02307/965-300; https://tickets.bergkamen.de

 

Weitere Informationen zum gesamten Programm:

https://www.hellweg-ein-lichtweg.de

Die Nächte der Lichtkunst/9.Ausgabe werden vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der LWL-Kulturstiftung und dem RVR gefördert.




Stadt Bergkamen würdigt langjährige Mitarbeitende

Foto: Stadt Bergkamen

Vier Jahrzehnte im Dienst der Stadt Bergkamen: Auf eine beeindruckende berufliche Laufbahn können Martina Bierkämper und Stefan Siedlaczek zurückblicken. Beide feierten in diesem Jahr ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Mit Martina Seipenbusch verabschiedet die Stadtverwaltung zudem eine langjährige Mitarbeiterin, die nach mehr als 49 Jahren im öffentlichen Dienst zum 1. November 2026 in den wohlverdienten Ruhestand tritt.

Martina Bierkämper

Martina Bierkämper begann ihre berufliche Laufbahn bei der Stadt Bergkamen am 1. März 1986 mit ihrem Anerkennungsjahr als Diplom-Sozialpädagogin. Nach einer Tätigkeit als Gruppenbetreuerin im Jugendheim während der Sommerferien wurde sie im Oktober 1987 als Sozialpädagogin eingestellt.

Zunächst übernahm sie die Leitung des städtischen Jugendheims „Yellowstone“ in Oberaden, bevor sie im März 1990 in die Jugendgerichtshilfe wechselte. Dort begleitete und unterstützte sie über viele Jahre junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

Bereits 1996 übernahm sie vertretungsweise die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten. Im Februar 2005 wurde sie schließlich zur Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bergkamen bestellt. Mehr als 20 Jahre lang setzte sie sich in dieser Funktion für Chancengleichheit, die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Förderung eines respektvollen Miteinanders ein. Im Oktober 2025 begann ihre Freistellungsphase der Altersteilzeit. Ihr 40-jähriges Arbeitsjubiläum beging sie am 8. August 2026.

Stefan Siedlaczek

Auch Stefan Siedlaczek blickt auf 40 Jahre im Dienst der Stadt Bergkamen zurück. Seine Laufbahn begann am 1. August 1986 mit dem Vorbereitungsdienst für den damaligen mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst.

Nach erfolgreichem Abschluss seiner Ausbildung war er zunächst im Bauverwaltungsamt tätig. Es folgten Stationen in der Inneren Verwaltung sowie im Kulturdezernat. Seit dem 1. Januar 2000 ist Stefan Siedlaczek im Bereich Zentrale Dienste – IT beschäftigt. Damit begleitet er seit mehr als einem Vierteljahrhundert die technische Entwicklung der Stadtverwaltung.

Im Laufe seiner beruflichen Laufbahn durchlief er verschiedene Beförderungsstufen und wurde zuletzt zum Stadtamtsinspektor mit Amtszulage ernannt. Seit März 2025 befindet er sich in der Arbeitsphase seiner Altersteilzeit. Sein 40-jähriges Dienstjubiläum feierte er am 1. August 2026.

Martina Seipenbusch

Mit Martina Seipenbusch verabschiedet sich eine Mitarbeiterin in den Ruhestand, die das Verwaltungsgeschehen über nahezu fünf Jahrzehnte mitgeprägt hat.

Ihre berufliche Laufbahn begann am 1. August 1977 mit einer Ausbildung zur Bürogehilfin. Nach ihrem Ausbildungsabschluss im Juni 1979 war sie zunächst im Personalamt tätig, bevor sie im Februar 1980 in das Amt für Finanzen und Steuern wechselte.

Diesem Fachbereich blieb sie bis zu ihrem Ausscheiden treu. Zunächst war sie mit Schreib- und Ablagearbeiten betraut. Ab Januar 1995 übernahm sie Aufgaben in der Sachbuchhaltung, in Vollstreckungsangelegenheiten sowie in der Sachbearbeitung von Verwarnungs- und Bußgeldern.

Bereits 2017 konnte Martina Seipenbusch ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Am 31. Oktober 2026 endet nun ihre aktive Dienstzeit. Zum 1. November tritt sie in den Ruhestand ein.

Die Stadt Bergkamen dankt allen drei Mitarbeitenden für ihre langjährige Treue, ihre Erfahrung und ihren Einsatz für die Stadtverwaltung und die Menschen in Bergkamen.

Für ihren weiteren Lebensweg wünscht die Stadt Bergkamen Martina Bierkämper, Stefan Siedlaczek und Martina Seipenbusch alles Gute, insbesondere Gesundheit und persönliche Zufriedenheit.




Kostenlose Energieberatung der Stadt Bergkamen: Vorletzter Termin am 6. November 2026

Wenn draußen die Temperaturen sinken, steigt in vielen Haushalten wieder der Energieverbrauch. Gerade beim Heizen lässt sich häufig Energie einsparen, ohne auf Wohnkomfort verzichten zu müssen. Eine frühzeitige Beratung hilft dabei, Einsparpotenziale zu erkennen und mögliche Sanierungsmaßnahmen sinnvoll vorzubereiten.

Am Freitag, 6. November 2026, bietet die Stadt Bergkamen von 16:00 bis 18:00 Uhr erneut eine kostenlose Energieberatung in der VHS Bergkamen an. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich in 30-minütigen Einzelgesprächen rund um die Themen Energieeinsparung, moderne Heizsysteme, energetische Sanierung, erneuerbare Energien und Fördermöglichkeiten informieren.

Die Stadt Bergkamen organisiert das Angebot gemeinsam mit dem Netzwerk „Sanieren mit Zukunft im Kreis Unna“. Ein qualifizierter Energieberater beantwortet individuelle Fragen und gibt eine erste fachliche Orientierung, welche Maßnahmen für das eigene Gebäude sinnvoll sein könnten.

Ob Heizungsmodernisierung, Wärmedämmung oder die Nutzung erneuerbarer Energien – im persönlichen Gespräch können mögliche Vorgehensweisen besprochen und erste Schritte für eine energetische Sanierung aufgezeigt werden.

Die nächste Beratung findet statt am:

  • Freitag, 6. November 2026
  • 16:00 bis 18:00 Uhr
  • 30-minütige Einzeltermine nach Anmeldung
  • VHS Bergkamen, Lessingstraße 2, 59192 Bergkamen

Eine Anmeldung ist bis spätestens Freitag, 30. Oktober 2026, erforderlich. Der Fragebogen zur Energieberatung sollte möglichst vor dem Termin ausgefüllt werden. Er ist auf der Internetseite der Stadt Bergkamen sowie beim Netzwerk „Sanieren mit Zukunft“ verfügbar.

Das Formular zur Vorbereitung auf die Energieberatung kann hier abgerufen werden:

Der letzte Beratungstermin für 2026 findet am Freitag, 18. Dezember 2026, von 14:30 bis 16:00 Uhr statt.

Die Termine für 2027 werden nach ihrer Planung wie gewohnt auf der städtischen Homepage unter Klimaschutz und Mobilität → Veranstaltungen → Energieberatung veröffentlicht.

Anmeldung und Rückfragen:

  • Stadt Bergkamen – Stabsstelle Klimaschutz & Mobilität
  • Telefon: 02307 / 965-372
  • E-Mail: klimaschutz@bergkamen.de



Halloween in Bergkamen: Zwei Partys für Kinder und Jugendliche

Wenn am Freitag, 30. Oktober, kleine Hexen, Vampire und Skelette durch Oberaden ziehen, haben sie ein klares Ziel: das Jugendzentrum Yellowstone. Dort steigt von 17 bis 20 Uhr die große Halloween-Party für Kinder ab 6 Jahren. Wer noch nicht schaurig genug aussieht, kann sich schon ab 15 Uhr beim Kinderschminken in eine Gruselgestalt verwandeln lassen.

Auf der Party wartet dann alles, was ein Halloween-Abend braucht: eine Candybar mit Süßem gegen Saures, bunte alkoholfreie Mocktails und eine Kinderdisco, auf der Monster und Gespenster gemeinsam tanzen. Damit die schönsten Kostüme nicht in Vergessenheit geraten, gibt es Polaroidfotos direkt zum Mitnehmen.

Auch die Jugendlichen kommen nicht zu kurz. „Du hast noch keinen Plan für Halloween? Jetzt schon“, sagt Streetworkerin Anna Piedimonte und lädt alle ab 13 Jahren von 18 bis 22 Uhr in den Freiraum an der Lessingstraße 7 ein. Bei Musik und Halloween-Buffet können sie sich an Boxautomat und Dartscheibe messen, in der Fotoecke posieren oder in der Chill-Ecke entspannen. Wer beim Kostüm am meisten Mut zum Grusel zeigt, hat beim Kostümwettbewerb Chancen auf den Sieg.

Beide Partys sind Angebote der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Bergkamen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.




Wasserrohrbruch unterm Busbahnhof: Rathaus ohne Wasser

Am späten Dienstagnachmittag ist es zu einem Wasserrohrschaden am Rathausplatz in Bergkamen gekommen. Die zuständige Gelsenwasser AG wurde umgehend informiert. Der Entstörungsdienst der Gelsenwasser AG konnte die Schadenstelle direkt unter der überdachten Bushaltestelle vor dem Rathausplatz orten und festlegen. Die defekte Anschlussleitung dient der Versorgung des Rathauses der Stadt Bergkamen und ist derzeit gesperrt.
Noch am Abend und in der Nacht fanden die Ausschachtungsarbeiten statt. Diese gestalteten sich allerdings als sehr schwierig und aufwendig, da es um einen extrem harten und festen Boden handelt. Die Tiefbauarbeiten, die auf der Mittelinsel des Busbahnhofes stattfinden, werden am Morgen mit größerem Gerät fortgesetzt. Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass die Arbeiten bis zum Mittag abgeschlossen sein werden.
Durch den Schaden an der Hauanschlussleitung ist die Wasserversorgung für das Rathaus unterbrochen. Da es in der direkten Nähe keinen Hydranten gibt und auch das Wassertransportfahrzeug nicht über genügend Wasserkapazitäten zur Ersatzversorgung einer gesamten Verwaltung wie dem Rathaus verfügt, gibt es aktuell keine Wasserversorgung für das Rathaus. Das Bürgerbüro (auf der gegenüberliegenden Straßenseite) ist für Bürgeranliegen weiter zu den gewohnten Zeiten erreichbar. Von der Versorgungsunterbrechung ist ausschließlich das Rathaus betroffen.
Die Instandsetzungsarbeiten finden ausschließlich auf der Mittelinsel des Busbahnhofes statt, sodass es nur temporär und leichte Einschränkungen für den Verkehr und die Busse gibt.



Heizen im Bestandsbau – Wege zur effizienten Wärmeversorgung

In Zeiten intensiver und oft emotionsgeladener Diskussionen um Energiekosten, Klimaschutz und die zukünftige Wärmeversorgung, suchen viele Hausbesitzer nach Orientierung und verlässlichen Informationen – genau hier setzt der Vortrag am 09. November in der Ökologiestation an.

Ab 18:00 Uhr wird Referent Ferdinand Dillkötter, Verfahrenstechniker und unabhängiger Experte, einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten zum Thema „Heizen im Bestandsbau“ geben.

Nachdem die Entscheidung für die Heizungsart den Bürgern nun freigestellt wurde, und die verpflichtende Beratung entfallen ist, ist es umso wichtiger die Richtige Wahl zu treffen.

Den was viele nicht wissen, durch die Hintertür wird das Heizen mit fossilen Brennstoffen erheblich teurer und kann schnell zur Kostenfalle werden. Auch vor dem Hintergrund, das nun alle 6 Monate eine Minderung der Förderung für Wärmepumpen, Biomasseheizung, Solarthermie und Fernwwärmeanschluss erfolgt.

Kaum ein Hausbesitzer findet sich zurecht unter den rechtlichen Rahmenbedingungen wie das Gebäudemodernsierungsgesetz (GModG), das Wärmeplanungsgesetz (WPG) mit der kommunalen Wärmeplanung, die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).

Ein besonderer Schwerpunkt des Vortrags liegt auf dem Thema Wärmepumpe.

Es wird die Physik erläutert. Welche Förderung es aktuell gibt und was muss an Heizkörpern oder am Gebäude geändert werden für einen wirtschaftlichen Einsatz. Anhand einer einfachen „Bierdeckelrechnung“ kann jeder selbst für sich die Wirtschaftlichkeit prüfen.

Stichworte sind Jahresarbeitszahl, Wärmespeicher, Kältemittel, Wärmequellen  und  Vorlauftemperatur werden erklärt.

Zusätzlich wird erläutert, wie eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe beeinflusst und wie diese ausgelegt werden sollte.

Anhand seines eigenen Hauses – ein 44 Jahre alter Bestandsbau, der von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe umgestellt wurde – wird Dillkötter konkrete Zahlen aus der Praxis präsentieren, um die Effizienz und Wirtschaftlichkeit dieser Technologie zu veranschaulichen.

Auch ein optimierter Sanierungsplan wird berechnet, der darlegt, welche Sanierungsmaßnahmen sich am schnellsten amortisieren und in welcher Reihenfolge sie sinnvoll sind.

Selbstverständlich erhalten die Teilnehmendendie Gelegenheit Fragen zu stellen, die der Referent gerne
beantwortet.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird bis zum 04.11. gebeten unter 02389 980911 oder per Mail an sandrine.seth@uwz-westfalen.de




„Unser Schmerz ist unsere Kraft“ – Gamze Kubaşık und Christine Werner zu Gast im Stadtmuseum

Was bedeutet Heimat? Was gibt Menschen das Gefühl, dazuzugehören – und was geschieht, wenn dieses Gefühl durch Ausgrenzung und Gewalt in Frage gestellt wird? Diesen Fragen widmet sich die Lesung am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 19 Uhr im Wolfgang-Fräger-Raum des Stadtmuseums Bergkamen.

Zu Gast sind Gamze Kubaşık und Christine Werner, die gemeinsam mit Semiya Şimşek das Buch „Unser Schmerz ist unsere Kraft“ verfasst haben. Darin erzählen sie aus der Perspektive der Hinterbliebenen von den Morden an ihren Vätern durch die rechtsextreme Terrorzelle NSU und von den tiefgreifenden Folgen, die diese Taten für ihre Familien hatten.

Semiya Şimşeks Vater Enver Şimşek wurde im September 2000 als erstes Opfer der NSU-Mordserie getötet. Gamze Kubaşıks Vater Mehmet Kubaşık wurde 2006 in seinem Kiosk in Dortmund erschossen. Beide Männer hatten sich in Deutschland ein Leben aufgebaut und waren fest in ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld verwurzelt. Für ihre Familien bedeutete die Ermordung nicht nur einen unvorstellbaren persönlichen Verlust. Sie mussten zugleich erfahren, wie Vorurteile und falsche Verdächtigungen ihren Umgang mit der Tat und den Behörden prägten.

„Unser Schmerz ist unsere Kraft“, 2025 bei Fischer Sauerländer erschienen, gibt den Hinterbliebenen eine eigene Stimme. Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek erzählen darin von Trauer und Wut, aber auch von Freundschaft, Erinnerung und dem Entschluss, sich gegen das Vergessen und gegen Rassismus einzusetzen. Das Buch wurde 2026 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Die Lesung knüpft zugleich an die Themen der Ausstellung „Vom Träumen und Arbeiten“ von Emine Ercihan und Lukas Zander an. Die Ausstellung beschäftigt sich mit Sehnsucht, Migration und Heimat und fragt danach, was Menschen mit einem Ort verbindet. Die Geschichten der Hinterbliebenen führen diese Gedanken auf eine andere, schmerzhafte Ebene. Heimat bedeutet nicht nur einen Ort, an dem man lebt, arbeitet und sich eine Zukunft aufbaut. Heimat bedeutet auch Sicherheit, Anerkennung und das Gefühl, selbstverständlich dazuzugehören.

Der Abend lädt dazu ein, den Begriff Heimat aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und darüber ins Gespräch zu kommen, was eine Gesellschaft leisten muss, damit Zugehörigkeit nicht nur ein Versprechen bleibt.

Lesung mit Gamze Kubaşık und Christine Werner
Mittwoch, 28. Oktober 2026, 19:00 Uhr, Wolfgang-Fräger-Raum im Stadtmuseum Bergkamen

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter 02307/965-300.

Gefördert durch das Kultursekretariat NRW Gütersloh im Rahmen der Werkproben.