Gerhart-Hauptmann-Schule ist an erster Studie zum Rucksack-Projekt beteiligt

Das Rucksack-Projekt des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Unna an Grundschulen wird hoch gelobt. Ob und wie es den schulischen Erfolg von Kindern mit Migrationshintergrund verbessert, wird ab kommender Woche durch ein Team von Prof. Dr. Drorit Lengyel in einer auf zunächst ein Jahr angelegte Studie untersucht. Die Bergkamener Gerhart-Hauptmann-Schule ist mit dabei. Schulleiter Walter Teumert hat am Mittwoch von der Wissenschaftlerin und der Projektleiterin Anne Nikbin die letzten Informationen erhalten.

Info-Veranstaltung im Kommunalen Integrationszentrum in Weddinghofen (vordere Reihe von link): Prof. Dr. Drorit Lengyel, Anne Nikbin, KI-Leiterin Marina Raupach und Michael Makiolla.
Info-Veranstaltung im Kommunalen Integrationszentrum in Weddinghofen (vordere Reihe von links): Prof. Dr. Drorit Lengyel, Anne Nikbin, KI-Leiterin Marina Raupach und Michael Makiolla.

Ausgebildete Lehrerinnen, die an der Uni Hamburg jetzt ein Zusatzstudium absolvieren, werden in der nächsten Woche mit allen Kinder der Gerhart-Hauptmann-Grundschule, die mit ihren Müttern am  Rucksackprojekt in der 1. Klasse teilnehmen, ausführliche Interviews führen. Dabei wird festgestellt, wie gut sie Deutsch und Türkisch beherrschen, und wie gut ihre kognitiven Fähigkeiten sind. In einem Jahr werden die Kinder wieder interviewt. Die Auswertung wird dann zeigen, ob die gewünschte Wirkung erzielt wird.

An dieser Studie sind neben der Gerhart-Hauptmann-Schule zwei Rucksack-Grundschulen in Lünen und eine in Schwerte beteiligt. Aufschluss über die Wirksamkeit soll die Untersuchung von Kindern an vier Grundschulen bringen, an denen die Kinder nicht derart gefördert werden.

Das Besondere am Rucksack-Projekt ist, dass die Eltern, in der Regel sind es die Mütter, mit ins Boot genommen werden. Sie treffen sich regelmäßig in der Schule und erfahren dann, welcher Unterrichtsstoff ihre Kinder aktuell lernen und wie sie ihren Nachwuchs am besten unterstützen  können. Ziel sei es, die Sprachkompetenz in der Muttersprache und in Deutsch zu fördern. Davon haben die Mütter oft auch etwas.

Landrat Michael Makiolla begrüßte vor der Informationsveranstaltung den Gast aus Hamburg. Er bezeichnete das Rucksack-Projekt als eine der effektivsten Sprachfördermaßnahmen und der Kreis Unna sei stolz, dass er so zentral an der Studie beteiligt werde. Der besondere Wert des Projekts liegt für ihn darin, dass die Eltern dazu motiviert werden, sich aktiv am Schulleben zu beteiligen. Prof. Lengyel betonte, dass nach neuen pädagogischen Erkenntnissen eine zweisprachige Bildung auch die kognitiven Fähigkeiten fördere. Die Richtigkeit solle  nun durch die Studie unter Beweis gestellt werden.




Fairtrade-Town steht auch für den Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit

In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 5. März werden sich die Mitglieder des Gremiums mit dem Thema „Fairtrade-Town“ beschäftigen. Im vergangenen Jahr hat der Rat den Beschluss gefasst, dass sich Bergkamen um den Titel „Fairtrade-Town“ bewirbt.

FairtradeZiel ist es, auf kommunaler Ebene den Fairen Handel zu fördern, um zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen in Entwicklungsländern zu schaffen. „Neben einer gerechten Bezahlung für Kleinbauernfamilien und Plantagenarbeitern, die beispielsweise Kaffee anbauen, steht für mich das Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit im Mittelpunkt“, mahnt der Jugendhilfeausschussvorsitzende Thomas Semmelmann an, der die Angelegenheit deshalb auf die Tagesordnung gesetzt hat.

In Deutschland ist die gewerbliche Beschäftigung von Kindern per Gesetz verboten. In den Entwicklungsländern ist das eher die Ausnahme. Darauf aufmerksam gemacht hat bereits die Magna Charta Ruhr.2010, der im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr.2010 auch die Stadt Bergkamen beigetreten ist. „Es geht nicht nur darum, den fair gehandelten Produkten beim Kauf den Vorrang zu geben, sondern auch darum auf die Probleme der Kinderarbeit aufmerksam zu machen“, so Semmelmann. Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses vertreten Vereine, Verbände und Organisationen der angesprochenen Zielgruppe Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus sind sie wichtige Multiplikatoren.

Angestoßen von der evangelischen Kirche arbeitet die Steuerungsgruppe „Fairtrade-Town-Bergkamen“ seit fast einem Jahr an der Bewerbung. In der Ausschusssitzung werden zwei Mitglieder die Arbeitsergebnisse, das Bewerbungsprozedere vorstellen und einen Ausblick geben wie die Arbeit weitergeht.

Weitere Infos unter http://www.fairtrade-towns.de.




Einbruch in Oberaden: Täter stehlen Laptop und eine Armbanduhr

Am Dienstag brachen unbekannte Täter zwischen 16.45 Uhr und 19.30 Uhr in ein Einfamilienhaus Auf der Lette ein. Sie hebelten ein Fenster auf und durchsuchten die Wohnung. Nach ersten Feststellungen entwendeten sie ein Laptop und eine Armbanduhr. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Lindenweg: Nur noch Tempo 7 für Anlieger auf dem Westteil

Für eine Reihe motorisierter Verkehrsteilnehmer wird es jetzt auf dem Lindenweg in Weddinghofen ernst: Einstimmig hat der Ausschuss für Bauen und Verkehr beschlossen, dass die gesamte Straße deutlich für alle erkennbar zur Anliegerstraße wird. Zudem will die Stadt mit der Polizei über Geschwindigkeitskontrollen im westlichen Teil reden – und zwar nach den verschärften Bedingungen einer „verkehrsberuhigten Straße. Dort sind lediglich 7 km/h erlaubt.

Der westliche Teil des Lindenwegs weist Straßenschäden auf. Künftig soll hier auch ein Schild "Durchfahrt verboten/Anlieger frei" stehen.
Der westliche Teil des Lindenwegs weist Straßenschäden auf. Künftig soll hier auch ein Schild „Durchfahrt verboten/Anlieger frei“ stehen.

Diese Tempolimitierung hatte die Verwaltung bisher offensichtlich etwas „lockerer“ gesehen. 1. Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters erklärte, dass die Beschilderung den westlichen Teil des Lindenwegs als „verkehrsberuhigt“ ausweist, der Ausbauzustand aber nicht diesem Standard entspreche. Autofahrer sähen sie deshalb als Tempo 30-Zone an.

Das haben auch Messungen der Stadt ergeben. „85 Prozent der Autofahrer fahren langsamer als 35 km/h“, berichtete der Beigeordnete. Ein anderes Messergebnis wird bei Anliegern anderer viel befahrener Straßen eher ein Lächeln hervorrufen: In Spitzenzeiten durchfahren 120 Pkw pro Stunden diesen Abschnitt des Lindenwegs, im Durchschnitt sind es 48.

Doch auch diese auf den ersten Blick moderaten Werte sind den Anliegern zu viel. Grund sind die massiven Schäden des Straßenpflasters, die nervenden Lärm erzeugen, wenn zu schnell über sie gefahren wird. Geplant ist, 2016 oder 2017 das Pflaster durch Asphalt zu ersetzen. Das wird rund 140.000 Euro kosten. Als schnelle Maßnahme ist jetzt vorgesehen, den gesamten Lindenweg als Anliegerstraße auszuweisen und die schlimmsten Schäden im Westteil punktuell vorab zu beheben.

Inzwischen vor auch ein neutraler Gutachter vor Orts gewesen. Er bescheinigt, dass weder der Planer, ein Bergkamener Ingenieurbüro, noch die ausführende Firma Fehler begangen hätten. Verursacht wurden die Schäden durch den Lkw-Verkehr. Dafür die Straße vorzubereiten, wäre vor acht Jahren, als der Westteil des Lindewegs eine Pflasterung erhielt, ungleich teurer geworden.

Bei zwei Ortsterminen mit der SPD- und der CDU-Fraktion wurde klar, dass die Anlieger vor der großen Baumaßnahme gern in die Planung mit einbezogen werden möchten. Denn sie haben noch ein paar andere Wünsche. Dazu gehört zum Beispiel, dass Bürgersteige und Fahrbahn wieder klar getrennt werden. Hier erklärte Dr. Peters, dass dann die Baumaßnahme viel teurer werden würde als die bisher veranschlagten 140.000 Euro.

Diskussionsbedarf gibt es auch bei der Einfahrt von Schulstraße in den Lindenweg. Nach Meinung der Anlieger ist sie zu eng und müsste breiter werden. Hier forderte aber Ortsvorsteher Dirk Haverkamp, dass auf die Bordsteine am östlichen Gehweg der Schulstraße nicht verzichtet werden könne, weil sonst die Sicherheit der Fußgänger nicht gewährleist werden. Diese Bordsteine sorgen dafür, dass Autofahrer dort insbesondere bei Gegenverkehr nur sehr vorsichtig in den Lindenweg einfahren können.

Aller Voraussicht nach, wird der Haupt- und Finanzausschuss den Beschluss des Bau- und Verkehrsausschusses bestätigen.




„Windenergie in Bergkamen“ für Aktionskreis weiterhin ein aktuelles Thema

Das Thema „Windenergie in Bergkamen“ will der Aktionskreis „Wohnen und Leben in Bergkamen“ jetzt erneut angehen. Nach wie vor seien die Bergkamener Bergehalden ein geeigneter Standort, betont der Vorsitzende Karlheinz Röcher. Dabei ist ihm wohl bewusst, dass hier ein großer Teil der Politik und auch die Verwaltung ganz anderer Meinung sind.

Karlheinz Röcher und die 2. Vorsitzende des Aktionskreises Ulrike Dahlmann präsentieren die Jubiläums-Fotobücher.
Karlheinz Röcher und die 2. Vorsitzende des Aktionskreises Ulrike Dahlmann präsentieren die Jubiläums-Fotobücher.

Trotz soll noch einmal die Diskussion eröffnet werden. Dazu dient eine Exkursion des Aktionskreises auf die Bergehalden am 10. April. Genutzt werden sollen aber auch die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Aktionskreises am 25. und 26. April auf der Ökologiestation. Bestandteil ist eine Podiumsdiskussion, zu der der GSW-Geschäftsführer  Jochen Baudrexl sein Kommen zugesagt hat. Röcher geht davon aus, dass das kommunale Energieversorgungsunternehmen ein großes Interesse daran hat, eigene Windräder in seinem Versorgungsgebiet zu betreiben. Wünschenswert ist weiterhin für den Aktionskreis, eine Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern hinzubekommen.

Röcher betont, dass Bergkamen durchaus einen Nachholbedarf an der Installation regenerativer Energien hat. Lediglich 3,8 Prozent des Stromverbrauchs würden von den über 500 Solaranlagen im Stadtgebiet, dem einen Windrad und einer Biomasseanlage gedeckt. Werde nach dem EEG-Gesetz gerechnet, sehe mit 51 Prozent die Lage auf dem ersten Blick besser aus. Den Löwenanteil liefert hier das Biomassekraftwerk der RWE auf dem ehemaligen Monopol-Gelände, das aber in seinen Augen keine regenerative Energie liefere. Stark Rückläufig sei die Produktion von Strom aus Grubengas. Von den ursprünglich 24 Anlagen seien 15 abgebaut bzw. stillgelegt worden.

Über das weitere Vorgehen in dieser Frage soll am Mittwoch, 18. Februar, ab 19 Uhr in der Jahreshauptversammlung des Aktionskreises gesprochen werden. Zweites Thema sind die Feierlichkeiten zum kleinen Jubiläum. Hierfür hat Karlheinz Röcher drei Fotobücher mit vielen Dokumenten zusammengestellt, die er den Mitgliedern präsentieren wird. Im Buchhandel sind sie nicht zu haben. Sie haben als Unikate auch einen stolzen Preis. Wer eins dieser Fotobücher trotzdem haben möchte, kann sie sicherlich beim 1. Vorsitzenden bestellen.




Jens Neutag in: „Das Deutschland-Syndrom“

Mit seinem sechsten Soloprogramm „Das Deutschland-Syndrom“ gastiert am Freitag, 24. April , um 20 Uhr  Jens Neutag im studio theater bergkamen.

Jens Neutag
Jens Neutag

Der Deutsche leidet bekanntermaßen ganz gerne und Jens Neutag weiß auch, an was. Am „Deutschland-Syndrom“! Unterhaltsam, überraschend und dabei garantiert oberhalb der Gürtellinie stellt die Kabarett-Größe diese Diagnose mit pathologischem Witz und abgründigen Wendungen. Dieses Vorgehen heilt alleine natürlich auch nicht. Aber der Schmerz wird zumindest gelindert.

Das „Deutschland-Syndrom“ zeigt sich in den skurillen Verhaltensweisen des Deutschen. Von der Kanzlerin hat er die Schnauze voll, wählt sie aber fleißig wieder. Er wundert sich über das Aussterben der Innenstädte, fährt aber regelmäßig ins Outlet-Center nach Venlo. Er träumt heimlich von Anarchie, weiß aber nicht, bei welchem Amt man dafür einen Antrag stellen muss. Und wenn er mal leidenschaftlich wird, dann sind die Benzinpreise zu hoch, ist die Bahn zu spät oder die Fernsehtalkshow überflüssig. Und natürlich geht er mit seinem Unmut nicht auf die Straße sondern protestiert bequem vom Sofa – per Online-Petition!

Jens Neutag verbindet ein sicheres Gespür für Sinn und Irrsinn unserer Tagespolitik mit bissigen Kommentaren und intelligentem Humor. Mit dieser Nische hat er sich als einer der wenigen Kabarettisten seines Jahrgangs bundesweit einen Namen gemacht. Ohne es zu belehren deckt der Künstler sein Publikum mit einem Hagel aus Pointen ein, bei dem kein Auge trocken bleibt!

Weitere Informationen unter www.jensneutag.de und www.bergkamen.de

Tickets gibt es im Kulturreferat Bergkamen (Tel.: 02307/965-464), im Bürgerbüro und an der Abendkasse!




Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“ im Familienzentrum „Tausenfüßler“

Das Familienzentrum „Tausendfüßler“ in Oberaden bietet wieder einen Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“ an. Als Auftakt wird am Mittwoch, 4. März, um 14 Uhr ein Infonachmittag für interessierte Eltern stattfinden. Der Kurs ist kostenfrei. Anmeldungen werden unter der Telefonnummer 02306 80141 erbeten.

In den Kursen „Starke Eltern – Starke Kinder“ haben Eltern die Möglichkeit, in zwangloser Atmosphäre mit anderen Eltern Antworten auf Erziehungsfragen zu finden. Es werden keine Patentrezepte geliefert, sondern Unterstützung und Stärkung des Selbstvertrauens als Erziehende gegeben. Auch der Spaß kommt dabei nicht zu kurz. Es geht nicht um das „besser“ funktionierende Kind oder die perfekten Eltern sondern um Erziehende, die mehr Freude und weniger Stress mit ihren Kindern haben wollen.

Das Familienzentrum „Tausendfüßler“, Im Sundern 7, bietet einen derartigen Elternkurs an. Die Kursleitung hat Danuta Frankus. Sie ist, neben ihrer Tätigkeit als stellvertretende Leiterin der Kindertageseinrichtung, seit 2006 Kursleiterin von „Starke Eltern – Starke Kinder“.

An zehn Kursabenden (08.04. bis 10.06.2015), jeweils mittwochs von 19:30 Uhr bis 21 Uhr, können Eltern sich austauschen. An den einzelnen Kursabenden werden unter anderem Vorbilder, Bedürfnisse von Eltern und Kindern, Erziehungsziele, Kommunikation, Wut und Grenzen setzen, thematisiert.




Anmeldungen zu den weiterführenden Schulen in der nächsten Woche

Das Schulverwaltungsamt erinnert die Eltern von Schülern der 4. Grundschulklassen an die Anmeldung ihrer Kinder an einer weiterführenden Schule. Sie finden an den Bergkamener Schulen  in der Woche von Montag, 23. bis Freitag, 28. Februar, statt.

Die Eltern können ihre Kinder zu folgenden Zeiten an den Schulen anmelden:

  • Städt. Gymnasium: Montag bis Freitag 9 bis 13 Uhr sowie nachmittag Montag bis Mittwoch 17 bis 17.30 Uhr.
  • Willy-Brandt-Gesamtschule: vormittags Montag 8 bis 12 Uhr, Dienstag 7 bis 14 Uhr, Mittwoch 8 bis 12 Uhr, Donnerstag 8 bis 14 Uhr; nachmittags Montag 12 bis 17 Uhr und Mittwoch 12 bis 20 Uhr.
  • Reiherr-vom-Stein-Realschule: Montag bis Freitag 8.30 bis 12 Uhr sowie Montag von 14 bis 16 Uhr.
  • Realschule Oberaden Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag und Donnerst 14 bis 16 Uhr.

Anmeldeschein bitte mitbringen

Die Eltern der Viertklässler haben einen Anmeldeschein erhalten, den sie zur Anmeldung an der gewünschten Schule abgeben müssen. Doppelanmeldungen sind somit ausgeschlossen. Weiterhin soll das Zeugnis der Grundschule mit der ausgesprochenen Empfehlung und die Geburtsurkunde des Kindes oder das Familienbuch vorgelegt werden.

Die Anmeldungen zu den 11. Jahrgängen der Willy-Brandt-Gesamtschule und des Städt. Gymnasiums finden zeitgleich statt.




Sturm, Hochwasser, Aldi-Brand: Löschgruppe Bergkamen-Mitte in 2014 stark gefordert

Mit 58 Aktiven ist die Löschgruppe Bergkamen-Mitte die größte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen. In ihrer Jahresdienstbesprechung am vergangenen Samstag ließ sie noch einmal das zurückliegende Jahr Revue passieren, das sicherlich zu den einsatzstärksten gehört.

In der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Bergkamen-Mitte gab es eine Reihe von Beförderungen.
In der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Bergkamen-Mitte gab es eine Reihe von Beförderungen.

166 Mal wurden die Feuerwehrleute aus Bergkamen-Mitte zu Hilfe gerufen. Ein Schwerpunkt waren die Einsätze nach Unwetter. So sorgten Starkregen am 30. April 2014 und vor allem am 19. September 2014, dass Teile des Stadtgebiets unter Wasser gesetzt wurden. Die Schäden des Pfingstunwetters hielten sich in Bergkamen in Grenzen. Die Löschgruppe war aber dafür mehr bei den Aufräumarbeiten nach dem Sturm in Lünen und in der Landeshauptstadt Düsseldorf gefordert gewesen. „Den Helfern bot sich ein Bild des Grauens“, heißt es im Jahresbericht.

Den Verkehrsunfall am 20. Juli auf der Erich-Ollenhauer-Straßen werden die beteiligten Feuerwehrleute nicht so schnell vergessen können. Ein Pkw ist dort ins Schleudern geraten und gegen einen Baum gekracht. Zwei junge Männer verloren dabei ihr Leben.

Zu den besonderen Einsätzen gehörte der Brand des Aldi am Roggenkamp. Zwei Jugendliche hatten, wie sich später herausstellte, am 3. Oktober im Außenlager des Aldi gezündelt. Ein Mitarbeiter des benachbarten Autohauses hatte die Rauchschwaden entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Ihr gelang es, das Übergreifen des Feuers auf den Verkaufsteil zu verhindern. An diesem Einsatz, bei dem ein Sachschaden von rund 150.000 Euro entstand, waren auch die Löschgruppen Weddinghofen, Oberaden und Overberge beteiligt gewesen.

Mit diesen und den anderen Einsätzen, den Diensten, Lehrgängen und Seminaren haben die Frauen und Männer der Löschgruppe insgesamt  6470 Stunden aufgewandt.

Während der Jahresdienstbesprechung am Samstag im Gerätehaus gab es auch zahlreiche Beförderungen: Sebastian Kleimann ist jetzt Feuerwehrmann-Anwärter. Kristine Koepe und Annika Behnke Feuerwehrfrauen, Daniel Blietz und Alexander Homann Feuerwehrmänner. Oberfeuerwehrmänner sind jetzt Thomas Bronheim, Frank Beerwald, Jan Dunemann, Niklas Fischer und Marcus Grünzig. Danie Jütte wurde zum Unterbrandmeister befördert.




VHS zeigt sie: Technik und Kniffe meiner Digitalkamera

Wer seine eigenen Bilder bearbeiten möchte aber nicht unbedingt eine teure Software dafür erwerben möchte, der landet oftmals bei dem frei verfügbaren Bildbearbeitungsprogramm GIMP. Die Volkshochschule Bergkamen bietet einen Wochenendkurs an, bei dem die Grundlagen für die Handhabung dieses Programms vermittelt werden.

Der Kurs „Technik und Kniffe meiner Digitalkamera“ mit der Kursnummer 5304 läuft am Freitag, den 27. Februar von 18.30 Uhr bis 21.45 Uhr und am Samstag, den 28. Februar von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr im EDV-Raum des VHS-Gebäudes „Treffpunkt“.

Nach einer allgemeinen Einführung in die Digitaltechnik, übertragen die Teilnehmenden dieses Wissen auf die eigene mitgebrachte Kamera. Die fotografischen Grundlagen für gelungene Digital-Aufnahmen werden durch den Dozenten Bernd Falkenberg vermittelt. Neben einem gelungenen Bildaufbau und der Auswahl eines geeigneten Bildausschnittes werden die Wahl der Blende, die Belichtungszeit, die ISO-Einstellungen sowie Belichtungs- und Motivprogramme besprochen. Am Samstag den 28.02.2015 begibt sich die Gruppe auf eine kleine Exkursion in Bergkamen. Bewaffnet mit der Digitalkamera werden gleiche Motive mit unterschiedlichen Einstellungen fotografiert. Die Bilder werden anschließend von der Digitalkamera auf den PC übertragen und ausgewertet. Kleinere Bildkorrekturen und Ausrichtungen werden dann mit dem Freeware- Bildbearbeitungsprogramm GIMP durchgeführt.

Dieser Kurs mit der Kursnummer 5304 umfasst 10 Unterrichtsstunden und kostet 23,00 €. Die Teilnehmer sollten sicher im Umgang mit dem PC und dem Windows Dateiensystem sein. Die eigene Digitalkamera mit Bedienungsanleitung und Übertragungskabel sollte mitgebracht werden.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und nimmt das VHS-Team persönlich während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 8.30 – 12.00 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 14.00 – 16.00 Uhr im Volkshochschulgebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, entgegen. Eine Kursanmeldung per Telefon ist unter den Rufnummern 02307/284 952 und 284 954 möglich. Online können Interessierte sich jederzeit über www.bergkamen.de oder direkt über http://vhs.bergkamen.de anmelden. 




Neuer Lesestoff in der Stadtbibliothek

Damit die Winterzeit nicht langweilig wird, bietet die Stadtbibliothek Bergkamen alles was das Leserherz begehrt. Zahlreiche Neuerscheinungen in den Sparten Spannung, Historisches, Liebe, Familie und Thriller sorgen für abwechslungsreiche Lektüre.

Romane wie „Ich bin die Angst“ von Ethan Cross, „Küssen und küssen lassen“ – ein Stephanie-Plum-Roman von Janet Evanovich, „Pfaueninsel“ von Thomas Hettche und der neue Roman von Jojo Moyes „Ein Bild von dir“ warten nur darauf, gelesen zu werden. Für diejenigen, die sich lieber akustisch berieseln lassen, stehen außerdem aktuelle Hörbücher bereit. Im Lesecafe der Bibliothek sind auch Besucher ohne Bücherei-Ausweis jederzeit willkommen, um in den aktuellen Zeitschriften zu blättern. Ein Besuch lohnt sich daher auch für nicht angemeldete Interessenten.

Das vielseitige Medienangebot richtet sich überdies auch an Filmfreunde und Musikliebhaber. Die Stadtbibliothek bietet überdies einen Service der besonderen Art an. Unter „onleihe24 Hellweg-Sauerland“ können digitale Medien, Bücher, Musik, Hörbücher, Zeitschriften und Filme kostenlos ausgeliehen werden. Wer einen gültigen Bücherei-Ausweis besitzt, kann bequem von zu Hause aus diese Medien ausleihen. Zusätzlich ist die Art der Literaturbeschaffung über die so genannte „Fernleihe“ ein attraktives Angebot, um Sach- und Fachbücher über Hobbies oder Materialien für die Facharbeiten zu erhalten. Der Service kostet 2,50 EUR pro Bestellung. Durch dieses Angebot bekommen Schülerinnen und Schüler binnen kurzer Zeit die gewünschte Literatur.