Löschgruppe Rünthe rettet Hund samt Frauchen aus dem Kanal

Die Löschgruppen Rünthe wurde am Sonntagnachmittag zu einem Einsatz am Datteln-Hamm-Kanal alarmiert worden. Dort sollte laut Einsatzmeldung ein Hund ins Wasser gefallen sein, der sich nicht eigenständig retten konnte. Tatsächlich mussten die Feuerwehrleute auch die Besitzerin aus dem Wasser holen.

Da die Rettungsleitstelle bei der ersten Meldung davon ausging, dass sich der Einsatzort im Stadtgebiet Bergkamen befand, wurde die Löschgruppe Rünthe mit ihrem Boot alarmiert. Nach einem weiteren Notruf war dann klar, dass sich der Einsatzort an der B61 im Stadtgebiet Lünen befand. Weil die Einsatzkräfte aus Bergkamen schon kurz vor der Stadtgrenze Lünen waren, übernahmen diese den weiteren Einsatz.

Vor Ort fanden die Feuerwehrleute eine Frau mit ihrem Hund, einem Schnautzermischling im Wasser vor. Wegen den hohen Spundwänden, konnte sie ihr Tier aus eigener Kraft nicht aus der misslichen Lage befreien und sicherte es im Wasser. Die beiden unfreiwilligen Schwimmer wurden dann von Feuerwehrleuten gesichert und über ein Schlauchboot gerettet.

„Augenscheinlich waren Hund und Besitzerin unverletzt“, berichtet Löschgruppenführer Dirk Kempke. „Der Hund wurde aber auf Wunsch der Halterin einen Tierarzt vorgestellt.“




Terror in Paris: Bergkamens Partnerstadt Gennevilliers im Ausnahmezustand

Nach den blutigen Anschlägen am Freitag befindet sich auch die Bergkamener Partnerstadt Gennevilliers im Ausnahmezustand. Das Stade de France in St. Denise, in dem das Freundschaftsspiel der französischen und deutschen Fußball-Nationalmannschaften ein Freundschaftsspiel austrugen und das offensichtlich auch Ziel eines Terroranschlags war, befindet sich nur wenige Kilometer entfernt vom Stadion.

Solidarität„Es gibt kein Worte, die die Verbrechen und Terror durch die Anschläge in Paris und St-Denis am Freitagabend beschreiben könnten“, heißt es in einer offiziellen Erklärung der Stadt Gennevilliers an ihre Bürgerinnen und Bürger. Jetzt sei es an der Zeit, Solidarität mit den Opfern und ihren Familien zu bekunden. „Die Stadt Gennevilliers spricht den Familien und Freunden der Opfer ihr Beileid aus.“ Die Gedanken gelten auch den vielen Verwundeten.

Bekanntlich hat Präsident François Hollande den Ausnahmezustand über Paris verhängt. Deshalb hat Gennevilliers sämtlich kulturellen, sportlichen und freizeitorientierten Veranstaltungen für dieses Wochenende abgesagt. Demonstrationen sind verboten. Die Fahnen wurden vor den öffentlichen Gebäuden auf Halbmast gesetzt als Zeichen der Trauer. Die Maßnahmen zum Schutz vor Terrorismus sind vor Schulen und Kindergärten verstärkt worden und die Zufahrten zu Paris während der Zeit des Ausnahmezustands gesperrt.

Ziel der Terroristen sei es, Angst und Panik zu verbreiten. Hier gelte es, nicht nachzugeben. „Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gennevilliers stehen fest Zusammen gegen die Barbarei.“




Einbrecher stehlen Schmuck und Bargeld

Am Freitag drangen in der Zeit von 11 Uhr bis 14:30 Uhr unbekannte Täter durch die Wohnungseingangstür in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Rünther Straße ein. Dort entwendeten sie Schmuck und Bargeld verschiedener Währungen. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Gasalarm im Vorraum der Nordberg-Sparkasse

Gasgeruch im Vorraum der Nordberg-Sparkasse in Bergkamen-Mitte rief am Freitagabend gegen 20.30 Uhr die Löschgruppen Bergkamen-Mitte und Weddinghofen auf den Plan. Ein Kunde hatte dies der Rettungsleitstelle mitgeteilt.

Als die Feuerwehrleute an der Sparkasse eintrafen, erklärte ihnen der Kunde, dass es nicht nur stechend rieche, vielmehr würden auch seine Augen brennen. Ein Trupp der Feuerwehr ging dann unter Atemschutz in dem Vorraum und nahm Messungen vor. Das Messgerät zeigte eine kleine Menge eines Gases an. Die Feuerwehr setzte dann einen Hochleistungslüfter ein.

Die Ursachen für den Gasaustritt sind noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.




Gasalarm im Vorraum der Nordberg-Sparkasse

Gasgeruch im Vorraum der Nordberg-Sparkasse in Bergkamen-Mitte rief am Samstagabend gegen 20.30 Uhr die Löschgruppen Bergkamen-Mitte und Weddinghofen auf den Plan. Ein Kunde hatte dies der Rettungsleitstelle mitgeteilt.

Als die Feuerwehrleute an der Sparkasse eintrafen, erklärte ihnen der Kunde, dass es nicht nur stechend rieche, vielmehr würden auch seine Augen brennen. Ein Trupp der Feuerwehr ging dann unter Atemschutz in dem Vorraum und nahm Messungen vor. Das Messgerät zeigte eine kleine Menge eines Gases an. Die Feuerwehr setzte dann einen Hochleistungslüfter ein.

Die Ursachen für den Gasaustritt sind noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.




TuS Weddinghofen ehrt erfolgreiche Sportabzeichen-Teilnehmer

Im feierlichen Rahmen hat am Freitagabend der TuS Weddinghofen diejenigen geehrt, die in der jetzt abgelaufenen Saison die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen erfüllt haben. Zu den Gratulanten gehörte in den Räumen des Alevitischen Kulturvereins auch der Vorsitzendes des Bergkamener Stadtsportbundes Dieter Vogt.

Sportabzeichenverleihung beim TuS Weddinghofen.
Sportabzeichenverleihung beim TuS Weddinghofen.

Das Familiensportabzeichen haben errungen:

  • Familie Schneider mit Yvonne, Andre, Finnja;
  • Familie Lappe mit Corinna, Jens, Lara Sofie;
  • Familie Burkert mit Inga, Sebastian, Hannah;
  • Familie Eggenstein mit Melanie, Jan, Tom;
  • Familie Hoffmann mit Rüdiger, Valerie, Vivien;
  • Familie Jüngling / Golombek mit Sandra, Martin, Tilo;
  • Familie Matthies mit Inga, Klaus, Finn, Mika, Max;
  • Familie Wiemhoff mit Ellen, Bernd, Sandra, Janina, Jan;
  • Familie Wetter mit Ewald, Sara, Michelle.

Das Jugendsportabzeichen erhielten:

Hannah Burkert, Joshua Dyczka, Jan Eggenstein, Tom Eggenstein, Tilo Golombek, Frederik Henze, Tijda Kaya, Lara Sofie Lappe, Emily Sommer, Paul Jona Schäfer, Finja Schneider, Niklas Trupp, Lena Brochtrup, Elena Sturm, Karl-Christian Rincke, Anna Lena Wandel, Finn Matthies, Niclas Knoke, Valerie Hoffmann und Mika Matthies.




Stromausfall: Kohlefrachter knickt am Kanal Strommast ab

In Teilen Bergkamen gab es am Freitagnachmittag einen Stromausfall. Der Grund klingt etwas skurril: Ein holländischer Kohlefrachter hatte in Heil eine Überlandleitung über dem Kanal „mitgenommen“ und dabei einen Strommast umgeknickt.

Wenn ein Kohlefrachter zieht, dann hält kein Kabel und dann knickt auch der Strommast um. Fotos: Ulrich Bonke
Wenn ein Kohlefrachter zieht, dann hält kein Kabel und dann knickt auch der Strommast um. Fotos: Ulrich Bonke

Offensichtlich hatte der Kapitän sich schon richtig auf seinen kurz bevorstehenden Landgang in Rünthe gefreut. Genauer gesagt: Es sollte wohl eine Fahrt mit seinem Auto werden. Deshalb nahm er den Pkw, den er auf seiner Tour dabei hatte, gegen 16 Uhr bereits in Höhe der Nördlichen Lippestraße in Heil an den Haken seines Krans. Er zog damit das Auto hoch und der Kranausleger verhedderte sich in der niedrig hängenden Überlandleitung.

Unfall Kanal (2)Zwar dürfen die Skipper auf diesem Kanalabschnitt nur sehr langsam fahren. Doch solch ein voll beladener Kohlefrachte hat jede Menge Masse. Die sorgte letztlich dafür, dass ein Strommast in unmittelbarer Nähe zum Kanalufer abknickte.

Auch der Kran ist hin. Das Auto scheint aber den Unfall noch gut überstanden zu haben.
Auch der Kran ist hin. Das Auto scheint aber den Unfall noch gut überstanden zu haben.

Erste Hilfe leistete wie so oft die Freiwillige Feuerwehr. Sie half unter anderem bei der Bergung des Pkw und sicherte auch die beschädigte Leitung und den abgeknickten Mast ab.

Die Wasserschutzpolizei hat jetzt die Ermittlungen aufgenommen.

Zu den Leidtragenden dieses seltsamen Pkw-Unfalls gehörte zum Beispiel der DLRG. Der führt in unmittelbarer Nähe im Hallenbad der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule ein Training für Kinder durch. Dieses Training musste wegen des Stromausfalls abgebrochen werden.

Unfall Kanal (3) Unfall Kanal (7) Unfall Kanal (8) Unfall Kanal (10)




Stadt bringt mit dem Bundesgeld vor allem Schulen auf Vordermann

15 städtische Gebäude, vor allem Schulen, werden in den nächsten drei Jahren mithilfe der 5,2 Mio. Euro Bundesmittel energetisch saniert. Sie erhalten unter anderem neue Fenster, Wärmeschutz an den Außenwänden und auf den Dächern oder effektivere Elektro-Anlagen.

Zirkusprojekt der Jugendkunstschule
Mithilfe der Bundesmittel soll auch die Turnhalle der Pfalzschule energetisch saniert werden.

Der Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Gymnasium. Rund 2 Mio. Euro sollen hier von 2016 bis 2018 investiert werden. Im kommenden Jahr werden die Handwerker auch in die Realschule Oberaden, in die Turnhallen der Willy-Brandt- und der Pfalzschule und ins Feuerwehrgerätehaus Mitte einziehen.

Für 2017 steht die Preinschule mit 675.000 Euro auf dem Investitionsplan. Ob es tatsächlich diese Oberadener Schule sein wird, steht aber erst dann genau fest, wenn der Schulentwicklungsplan für diesen Stadtteil festgezurrt ist. Bekanntlich wird die Albert-Schweitzer-Schule aufgelöst und auch die ehemalige Burgschule wird freigezogen. Sicher ist wohl nur, dass es wie bisher zwei Grundschulstandorte in den Stadtteil geben wird, noch nicht klar ist, wo. In Overberge ist die Lage wesentlich einfacher. Hier wird die Grundschule mit neuen Fenstern ausgestattet.

Ein weiterer Schwerpunkt für 2017 liegt in der Kultur. So soll das studio theater energetisch saniert werden. Außerdem steht der Umbau des Zwischentrakts des Stadtmuseum nach dem Auszug der Druckerei an. Hier soll zusätzliche Ausstellungsfläche geschaffen werden. Im gleichen Jahr erhält das Feuerwehr-Gerätehaus Weddinghofen neue Fenster, eine neue Heizung und ein saniertes Dach.

Im letzten Jahr der Förderung sind die Turnhalle an der Lessingstraße, Pausenhalle der Gesamtschule, die Schillerschule und die Ketteler-Schule dran. Vorgesehen ist auch, dass der Treffpunkt eine Behindertentoilette erhalten soll.

Insgesamt   werden in diesen drei Jahren 5,76 Mio. Euro investiert. 576.000 Euro trägt davon die Stadt aus eigenen Mitteln.




UKBS baut in kurzer Zeit 200 bezahlbare Wohnungen

Die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) macht jetzt „Nägel mit Köpfen“. Mit aller Macht will das kommunale Unternehmen der aktuellen Wohnungsnot zu Leibe rücken und in möglichst kurzer Zeit weiteren bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen. Dazu sollen rund 200 Wohnungseinheiten aus dem Boden gestampft werden.

UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer
UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer

Zu dem Vorschlag von Geschäftsführer Matthias Fischer gab der Aufsichtsrat, darunter Bergkamens I. Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters und Ratsherr Kay Schulte, in seiner jüngsten Sitzung im Hotel Katharinenhof in Unna uneingeschränkt „grünes Licht“.

Fischer selbst wertet den Beschluss des Aufsichtsgremiums als ein „Signal an die Gesellschafter, entsprechende Grundstücke zur Verfügung zu stellen oder aber zu benennen“. Der Ruf nach neuem Wohnraum werde immer lauter, betonte auch Aufsichtsratsvorsitzender Theodor Rieke. Er verwies darauf, dass man kaum Leerstände habe, aber eine ungeteilt große Nachfrage nach bezahlbaren Mietwohnungen herrsche.

Nach Mitteilung von Geschäftsführer Fischer wird die UKBS für das nunmehr beschlossene Großvorhaben „tief in die Tasche greifen“. Immerhin bezifferte er die Gesamtinvestition auf 35 bis 40 Millionen Euro. Bei den Neubauten sollen moderne Gesichtspunkte nicht zu kurz kommen, auch sollen energetische Aspekte vollauf berücksichtigt werden. Es sei jedoch daran gedacht, bei der Architektur, dem Zuschnitt der Wohnungen und den Einrichtungen mit einem „Wiederholungsfaktor“ zu arbeiten, um somit zu sparen und die Kosten beherrschbar zu halten.

Mit dieser „Herkulesaufgabe“ nimmt die UKBS allerdings in Kauf, dass das wirtschaftliche Ergebnis für die nächsten Jahre zurückgehen kann. „Ausschüttungen bis zu 24 Prozent an die Gesellschafter wird es dann voraussichtlich in den nächsten Jahren nicht mehr geben“, hebt Fischer mahnend den Zeigefinger. Allerdings ist er überzeugt, dass sich diese Investition langfristig auszahlt und von Vorteil ist für den angespannten Wohnungsmarkt, für die Menschen in der Region, für die beteiligten Städte und Gemeinden und auch für das kommunale Unternehmen selbst.

In Bergkamen hat das Unternehmen erst kürzlich zwölf seniorengerechte Bungalows an der Eichendorffstraße fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergebe, so dass sie im August bezogen werden konnten. Bereits in der Planung sind weitere 18 Wohnungseinheiten und acht Gewerbeeinheiten auf dem Grundstück gegenüber dem Busbahnhof und dem Rathaus. Hier soll in Kürze der erste Spatenstich erfolgen.




Aktionskreis sagt Podiumsdiskussion zum Thema Bergbau ab

Der Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen  sagt die für den 18. November geplante Veranstaltung „Grubenwasseranstieg und Bergschäden“ in der Mensa der Hellweg-Hauptschule in Rünthe ab.

„Die Absage musste deshalb erfolgen, weil die für diese Problematik entscheidenden Akteure, die Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung 6 und die RAG Deutsche Steinkohle dem Aktionskreis ihrerseits eine Absage für die geplante Podiumsdiskussion erteilt hatten“, erklärt der Sprecher des Aktionskreises Karlheinz Röcher. Die Bezirksregierung begründe ihre Absage mit Verweis auf das Privatrecht, zuständig sei die RAG. Die RAG erkläre ihre Absage mit einem juristischen Hintergrund: Klage des BUND gegen die RAG wg. der PCB-Belastung im Grubenwasser.
Als weitere Podiumsteilnehmer waren eingeladen: Die Stadt Bergkamen, der Landesverband der Bergbaubetroffenen in NRW (LVBB) und der Bund für Umwelt und naturschutz NRW (BUND-NRW). Zu den weiter geladenen Gästen gehörte der Kreis Unna, der seinerseits eine Absage wg. der Wahrnehmung anderer Termine schickte.
Die schriftliche Absage der Veranstaltung an die geladenen Podiumsteilnehmer sowie Gäste begründete der Aktionskreis mit den vorliegenden Absagen. 2016 will der Aktionskreis einen erneuten Anlauf für solch eine Veranstaltung unternehmen.



Vorlesestunde in der Stadtbibliothek auf Deutsch und Polnisch

Am Samstag, 14.11.2015, ist wieder Vorlesestunde in der Stadtbibliothek. Ebtissam Slimani, die Lehrerin der DaZ-Klasse (Deutsch  als Zweitsprache) der Kamener Hauptschule, liest aus dem Buch „Von der  Schnecke, die wissen wollte, wer ihr Haus geklaut hat“ der Autoren
Barbara Veit und Anna Laura Cantone.

Ebtissam Slimani wird begleitet von zwei Schülerinnen, die die Geschichte ins Polnische übersetzen. Im
Anschluss wird es zu dem Thema noch weitere Beschäftigungsmöglichkeiten  für die teilnehmenden Kinder geben. Das Programm ist eine Überraschung  und wird noch nicht verraten. Die Vorlesestunde beginnt um 11 Uhr