Aktionskreis sagt Podiumsdiskussion zum Thema Bergbau ab
Der Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen sagt die für den 18. November geplante Veranstaltung „Grubenwasseranstieg und Bergschäden“ in der Mensa der Hellweg-Hauptschule in Rünthe ab.
Der Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen sagt die für den 18. November geplante Veranstaltung „Grubenwasseranstieg und Bergschäden“ in der Mensa der Hellweg-Hauptschule in Rünthe ab.
Am Samstag, 14.11.2015, ist wieder Vorlesestunde in der Stadtbibliothek. Ebtissam Slimani, die Lehrerin der DaZ-Klasse (Deutsch als Zweitsprache) der Kamener Hauptschule, liest aus dem Buch „Von der Schnecke, die wissen wollte, wer ihr Haus geklaut hat“ der Autoren
Barbara Veit und Anna Laura Cantone.
Ebtissam Slimani wird begleitet von zwei Schülerinnen, die die Geschichte ins Polnische übersetzen. Im
Anschluss wird es zu dem Thema noch weitere Beschäftigungsmöglichkeiten für die teilnehmenden Kinder geben. Das Programm ist eine Überraschung und wird noch nicht verraten. Die Vorlesestunde beginnt um 11 Uhr
Energieverbrauch ist teuer und belastet die Umwelt. Zwei gute Gründe für Bayer in Bergkamen, Energie stets verantwortungsbewusst einzusetzen. So investiert das Unternehmen bereits seit Jahren in effiziente Pumpen und Motoren, Wärmeschutzfenster und moderne Beleuchtungssysteme. Das ist jedoch längst nicht alles: Zur weiteren Reduzierung des Energieverbrauchs hat der Standort Bergkamen ein Energiemanagementsystem eingeführt, das ein unabhängiger Umweltgutachter kürzlich erfolgreich geprüft und zertifiziert hat.

„Künftig können wir Potentiale zur Energieeinsparung besser erkennen und Investitionen deshalb noch zielgerichteter einsetzen“, betont Standortleiter Dr. Stefan Klatt. Dies werde durch die neue Systematik sichergestellt, die sich nicht auf Einzelmaßnahmen beschränke, sondern vielmehr auf das lückenlose Erfassen sämtlicher Energieströme ausgerichtet sei. Diesen umfassenden Ansatz unterstützt eine organisatorische Änderung: Seit Kurzem gibt es bei Bayer ein Team aus 18 Energiebeauftragten und einem Energiemanager.
Deren Aufgabe ist es zunächst, die Einführung, Verwirklichung und Verbesserung des Energiemanagementsystems zu unterstützen. Langfristig sollen sie darüber hinaus die Politik des nachhaltigen Wirtschaftens stärken und Maßnahmen zur Energieeinsparung erarbeiten. Konkrete Projekte dafür gibt es bereits. Alleine aus der für 2016 geplanten Anschaffung neuer Kühlwasserpumpen wird ein jährliches Einsparpotential von ca. 2,35 Mio. Kilowattstunden erwartet. Das entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von fast 700 Drei-Personen-Haushalten.
Der schrille Ton eines Rauchmelders in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Feldstraße in Rünthe löste am Donnerstagabend um 18.47 Uhr per Sirenen einen Großalarm der Bergkamener Feuerwehr aus. Als die Löschgruppen Rünthe, Oberaden, Heil und Rünthe samt Rettungsdienst und Polizei vor Ort waren, stellt sich schnell heraus, dass es in der leer stehenden Wohnung nicht gebrannt hatte. Möglicher Grund für den Fehlalarm des Rauchmelders: Die Batterien waren leer. Kurz bevor der „Saft“ ausgeht, melden sich diese Geräte noch einmal laut und vernehmlich.
Nach 15 Minuten sei der Einsatz beendet gewesen, berichteten Stadtbrandmeister Dietmar Luft und Rünthe Löschgruppenführer Dirk Kemke. Für die Löschgruppen Rünthe, Oberaden und Heil ging es praktisch Übergangslos weiter zur Königslandwehr. Dort hatten Anlieger einen unangenehmen Schwefelgeruch festgestellt und deshalb die Feuerwehr alarmiert.
Den Geruch nahmen die Feuerwehrleute zwar auch wahr, nur ihre Messgeräte konnten nichts feststellen. Nach eineinhalb Stunden war dann auch dieser Einsatz beendet gewesen.
Übrigens: Zur genau der gleichen Zeit wie in Rünthe hatte am Dienstag in Bergkamen-Mitte ein Rauchmelder angeschlagen und zu einem Sirenenalarm geführt. Als hier die Löschgruppen Mitte, Overberge und Weddinghofen am Einsatzort eintrafen, gab es im Treppenhaus auch tatsächlich auch Rauch.
Mehrere Trupps der Freiwilligen Feuerwehr drangen unter Atemschutz von verschiedenen Seiten in die Wohnung ein. Eine vermisste Person gab es entgegen der ursprünglichen Meldung allerdings nicht. Ein Trupp entdeckte aber in der Küche angebranntes Essen auf dem Herd, das wohl für die starke Verrauchung verantwortlich war. Anschließend wurde die Brandwohnung mit einem Überdrucklüfter wieder bewohnbar gemacht. Die Mieterin konnte danach wieder einziehen.
Die Löschgruppe Rünthe lädt am 28. November zur traditionellen Glühweinparty ein. Das Warmgetränk wird den Feuerwehrleuten des Stadtteils diesmal besonders gut schmecken, denn der Umzug ins neue Gerätehaus an der Martin-Luther-Straße steht kurz bevor.
Grund ein bisschen zu feiern haben auch die übrigen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen. Wegen der Kosten für den Neubau in Rünthe hat die Wehr im Gegenzug auf den Kauf und auf die Indienststellung großer Einsatzfahrzeuge verzichtet. Damit ist nun 2016 Schluss. 310.000 Euro hat Kämmerer Holger Lachmann für diesen Zweck in seinen Investitionsplan hineingeschrieben. 2017 soll es sogar etwas mehr sein, nämlich 370.000 Euro.
Doch die Feuerwehr bekommt noch mehr. Denn nach den bisherigen Planungen zur Umsetzung des Kommunalinvestitionsgesetzes sollen laut Lachmann von den 5, Mio. Euro an Bundesmittel 450.000 Euro in die energetische Sanierung der Feuerwehrgerätehäuser Bergkamen-Mitte und Weddinghofen in 2016 und 2017 gesteckt werden. Die Gebäude erhalten unter anderem neue Fenster, neue Dächer und neu Heizungsanlagen.
2016 will die Stadt Bergkamen erstmals seit vielen Jahren in ihrem Haushalt unterm Strich eine „schwarze Zahl“ stehen haben. Das will Kämmerer Holger Lachmann, wie er am Donnerstabend im Stadtrat erklärte, trotz der neuen finanziellen Belastungen, etwa durch die rund 600 hier lebenden Flüchtlinge, erreichen. Anders als manche skeptische Bürger es in den vergangenen Wochen befürchtet haben, wird es auch keine Anhebung der Grundsteuer geben.

Der Wermutstropfen: Der kräftige Dreh an der Steuerschraube vor gut einem Jahr soll nach der mittelfristigen Finanzplanung bis 2020 nicht zurückgenommen werden – sie wird aber auch nicht angezogen.
Hauptgrund für die „Schwarze Null“ für 2016 sind nicht die Einsparungen innerhalb der Verwaltung. Die Ausgaben liegen mit 127,6 Mio. Euro um 1,3 Mio. höher als die Einnahmen. Ein Plus macht der Kämmerer vor allem bei den Finanzerträgen und den geringeren Aufwendungen für Zinsen. Unterm Strich sollen 215.506 Euro Ende 2016 übrig bleiben.
Eine große Unwägbarkeit sind die Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Nach dem Tiefstand in 2014 mit 9,2 Mio. Euro kommen nach bisherigem Stand der Dinge 13,3 Mio. Euro in die Stadtkasse. Mit 13 Mio. Euro rechnet Lachmann dann auch im nächsten Jahr. Doch dass sich solche eine Rechnung leicht in Luft auflösen kann, hat Bergkamen oft genug erlebt. Das finanzielle Hauptproblem der Stadt sei, dass es kaum größere mittelständische Unternehmen gebe. 80 Prozent der Gewerbesteuerzahlungen stammten von wenigen Großbetrieben. Gerät nur ein dieser Großbetriebe ins Trudeln, wirke sich dies auch negativ auf die Gewerbesteuereinnahmen aus, erklärte Lachmann.
Einer der ganz dicken Brocken bei den Ausgaben ist die Kreisumlage. Hier wird Bergkamen 2016 rund 33 Mio. Euro nach Unna überweisen. Der größte Teil dieser Einnahmen wird vom Kreis für die Begleichung der Sozialausgaben benötigt.
Trotz aller Sparbemühungen will die Stadt auch 2016 investieren. 1,6 Mio. Euro sind zum Beispiel für den Kauf von Flächen für ein neues Gewerbegebiet im kommenden Jahr vorgesehen. „Bergkamen hat kaum noch nennenswerte Gewerbeflächen“, betonte Lachmann. Die Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets befinde sich aber noch im Suchstadium.
Es war übrigens die erste Haushaltsrede von Holger Lachmann im Bergkamener Stadtrat. Und sie war die mit rund 10 Minuten Redezeit die kürzeste seit Jahrzehnten. Wer sie nachlesen möchte, findet sie hier: Haushaltsrede DHH 2016
Am vergangenen Samstag kam es zwischen 10.50 und 11.50 Uhr auf dem Parkplatz am Parkfriedhof zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Ein Fiat Punto wurde durch einen roten Daimler Benz beschädigt. In dem roten Fahrzeug befanden sich ein Mann und eine Frau. Der Daimler entfernte sich nach dem Zusammenstoß unerlaubt vom Unfallort. Der Unfall wurde durch eine Zeugin beobachtet. Sie wird gebeten sich bei der Polizei Kamen unter 02307/ 921-5126 oder 921-3220 zu melden.
Bürgermeister Roland Schäfer lädt alle Bergkamenerinnen und Bergkamener zur Teilnahme an den Feierstunden in den einzelnen Ortsteilen am kommenden Sonntag ein: „Besuchen Sie die Gedenkstunden zum Volkstrauertag. Sie setzen damit ein Zeichen gegen die Kriege und die Gewalt.“
Der Volkstrauertag ist einer der stillen Gedenktage im November. Es ist ein Tag des Innehaltens, der Einkehr und des Mitfühlens, an dem der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht wird.
In den einzelnen Stadtteilen sind folgende Veranstaltungen vorgesehen:
Bergkamen-Mitte:
Die Feierstunde findet um 16.00 Uhr in der St. Elisabeth-Kirche, Parkstr. 2 a, statt. Die Gedenkrede hält Pastor Thorsten Neudenberger. An der Feierstunde wird das Bläser-Ensemble der städtischen Musikschule mitwirken. Ortsvorsteher Franz Herdring wird gemeinsam mit den Stadtverordneten und Vereinsvertretern aus Bergkamen-Mitte vor der Feierstunde um 15.30 Uhr am Mahnmal am oberen Teil auf dem Friedhof in Bergkamen-Mitte einen Kranz niederlegen.
Bergkamen-Rünthe:
Die Feierstunde beginnt um 14.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche, Rünther Str. 108. Mitwirkende sind das Bläserensemble der städtischen Musikschule und der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen-Rünthe. Die Gedenkrede hält Pfarrer Reinhard Chudaska.
Im Anschluss an die Feierstunde findet ein Schweigemarsch zum Ehrenmal statt, wo der Ortsvorsteher Klaus Kuhlmann einen Kranz niederlegt. Im Anschluss hält Klaus Kuhlmann noch eine Ansprache.
Bergkamen-Weddinghofen:
Alle Teilnehmer der Feierstunde treffen sich um 10.30 Uhr vor der Barbara Apotheke, Schulstraße 45, und begeben sich im Trauermarsch unter Begleitung des Spielmannszuges Weddinghofen zum Ehrenmal an der Goekenheide. Männer der Freiwilligen Feuerwehr halten für die Zeit der Feierstunde am Mahnmal eine Ehrenwache. Die Gedenkrede hält in diesem Jahr Ortsvorsteher Dirk Haverkamp.
Vor der Feierstunde wird Ortsvorsteher Dirk Haverkamp zusammen mit den Stadtverordneten aus Bergkamen-Weddinghofen am Ehrenmal auf dem Friedhof „Lüttke Holz“ um 10.00 Uhr und anschließend auf dem Russenfriedhof um 10.15 Uhr jeweils einen Kranz niederlegen. An beiden Gedenkstätten halten Männer der Freiwilligen Feuerwehr ebenfalls die Ehrenwache.
Bergkamen-Oberaden:
Um 11.00 Uhr beginnt der Abmarsch vom Feuerwehrgerätehaus Oberaden an der Jahnstraße zur Feierstunde am Mahnmal des Oberadener Friedhofes. Während der Feierstunde wird Ortsvorsteher Michael Jürgens die Kranzniederlegung vornehmen. Die Ansprache hält Pfarrerin Buschmann-Simons. Mitwirkende sind der Posaunenchor der Martin-Luther-Kirche und die Sängervereinigung Oberaden/Beckinghausen.
Bergkamen-Overberge:
Die Feierstunde am Denkmal an der Hansastraße beginnt um 15.00 Uhr. In diesem Jahr ist Bürgermeister Roland Schäfer Gast der Feierstunde. Zur Ausgestaltung der Feierstunde tragen die Schützenvereine, die Soldatenkameradschaft, das Bläsercorps Werne und die Freiwillige Feuerwehr bei. Während der Feierstunde wird Bürgermeister Roland Schäfer zusammen mit Ortsvorsteher Uwe Reichelt am Mahnmal einen Kranz niederlegen.
Bergkamen-Heil:
Die Feierstunde beginnt um 13.30 Uhr an der Ev. Kirche Heil. Bereits um 13.15 Uhr treffen sich die Mitglieder der Vereine vor dem Hof Lippmann an der Dorfstraße. Während der Feierstunde wird die Ortsvorsteherin, Frau Rosemarie Degenhardt, am Mahnmal einen Kranz niederlegen. Die Gedenkrede hält in diesem Jahr Pfarrer Reinhard Chudaska. Mitwirkender ist das Bläserensemble der städtischen Musikschule.
Der Milchparkour war zu Gast an der Realschule Oberaden. Die Initiative der Landesvereinigung der Milchwirtschaft in NRW brachte den Fünftklässlern einen gesunden Mix aus Ernährung und Sport bei.
Die Schülerinnen und Schüler erfuhren zunächst einige grundlegende Faktoren gesunder Ernährung, insbesondere im Hinblick auf Milch und Milchprodukte. Im Anschluss hatten sie die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung einen vielseitigen Parkour zu überwinden. Es handelte sich um eine sehr differenzierte Gerätelandschaft, so dass jede Schülerin bzw. jeder Schüler die Möglichkeit hatte, auf seinem eigenen Niveau zu klettern und zu turnen. Die Trendsportart, die auch im schulinternen Lehrplan verankert ist, kam bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an. Sie hatten sichtlich großen Spaß und genossen das abwechslungsreiche Angebot.
Dieses Angebot passte optimal zu den Profilklassen „Fitte Füchse“, die seit Jahren einen hohen Stellenwert an der RSO genießen. Dort wird die Kombination aus gesunder Ernährung und Bewegung in den Vordergrund gestellt und durch zusätzliche Stunden im Unterricht ganz bewusst vermittelt. Zudem ist unsere Schulküche durch die TU Dortmund als „Gesunde Schulküche“ zertifziert.
Ende November starten die beliebten Weihnachtsmärkte in den verschiedenen Ortsteilen von Bergkamen. Hier gibt es eine Übersicht.
Am 5. Dezember ist Weltumwelttag. Die Regionalgruppe Ruhr Ost der Umweltgewerkschaft und das
überparteiliche Wahlbündnis BergAUF Bergkamen laden dazu ein, am kommenden Dienstag, 17. November, um 19:30 Uhr in der Gaststätte „Nielinger“, Jahnstraße 87, Bergkamen-Oberaden, über ein gemeinsames Auftreten aller interessierten Kräfte zu beraten.