Mehr Respekt vor dem Alter: Seniorenmagazin des Kreises Unna letztmalig erschienen

Mehr Respekt vor dem Alter fordert das Kreis-Seniorenmagazin „Unsere Zeitung“ in seiner jetzt erschienenen, gleichzeitig aber auch letzten Ausgabe und kritisiert die steigende Zahl von Übergriffen auf wehrlose und vor allem ältere Menschen. „Gerade ältere Menschen haben es verdient, ihnen Respekt zu erweisen und ihre Lebensleistung zu würdigen“, schreibt die von Landrat Michael Makiolla herausgegebene Publikation und sieht sich dabei an der Seite des Landes Nordrhein-Westfalen, das vom 14. bis 18. November zu einer „Woche des Respekts“ aufgerufen hat.

Auf das Wohl des Kreises Unna und seiner gesamten Bevölkerung stießen kürzlich beim Treffen der Rentner und Pensionäre der Kreisverwaltung in der Scheune von Haus Opherdicke Gerd Achenbach, Karl-Heinrich Landwehr und Michael Makiolla (von links) an. Alle drei verbindet der berufliche Werdegang zu unterschiedlichen Zeiten auf dem Chefposten der Kreisverwaltung und damit auch als Herausgeber des Kreis-Seniorenmagazins „Unsere Zeitung“.
Auf das Wohl des Kreises Unna und seiner gesamten Bevölkerung stießen kürzlich beim Treffen der Rentner und Pensionäre der Kreisverwaltung in der Scheune von Haus Opherdicke Gerd Achenbach, Karl-Heinrich Landwehr und Michael Makiolla (von links) an. Alle drei verbindet der berufliche Werdegang zu unterschiedlichen Zeiten auf dem Chefposten der Kreisverwaltung und damit auch als Herausgeber des Kreis-Seniorenmagazins „Unsere Zeitung“.

Das „Sprachrohr“ der Seniorinnen und Senioren des Kreises Unna stellt nunmehr allerdings nach 41 Jahren sein Erscheinen ein. „Leider ist diese Publikation für die ältere Generation den Sparbemühungen von Kreistag und Verwaltung zum Opfer gefallen“, schreibt Redaktionsleiter Egbert Teimann in seinem Schlusswort. In Zukunft werde es „Unsere Zeitung“ also nicht mehr geben! Gleichzeitig bedankt er sich bei dem Gründer des Blattes, Wilhelm Schirrmanns aus Dortmund, und bei der großen Leserschaft, „die uns über einen solch langen Zeitraum die Treue gehalten und uns ihre Aufmerksamkeit geschenkt hat“.

Der durch Fernsehen und Film („Lügen und andere Wahrheiten“) bekannte Schauspieler Thomas Heinze (rechts) war letzter  prominenter Gesprächspartner von Redaktionsleiter Egbert Teimann.
Der durch Fernsehen und Film („Lügen und andere Wahrheiten“) bekannte Schauspieler Thomas Heinze (rechts) war letzter
prominenter Gesprächspartner von Redaktionsleiter Egbert Teimann.

Wenn auch die Fortführung der Zeitung im Hinblick auf den demographischen Wandel wünschenswert wäre, so solle nicht verkannt werden, „dass der Kreis Unna über vier Jahrzehnte ‚Unsere Zeitung’ herausgegeben, ideell und finanzielle jederzeit unterstützt und gefördert hat“. Dafür gebühre den Verantwortlichen Dank und Anerkennung, begleitet mit der Erwartung, die Belange der älteren Generation auch in Zukunft weiter nachhaltig zu vertreten, schreibt der Redaktionsleiter.

Noch einmal können die Senioren in „ihrer“ Zeitung blättern, Informationen sammeln und Unterhaltung genießen. Der Themenkomplex Pflege spielt dabei ebenso eine Rolle wie Fitness im Alter, das richtige Verhalten im Straßenverkehr, die Aktivitäten der Kreis-Seniorenkonferenz oder aber die Altersweisheiten aus dem Munde Prominenter. Auch über historische Dokumente vom ersten Toten des Zweiten Weltkrieges bis hin zum Untergang des Kreuzfahrtschiffes „Wilhelm Gustloff“ am 30. Januar 1945 mit über 9.000 Toten wird berichtet. 

Bernhard Brink: Autogramm mit Gruß an die Senioren und Seniorinnen im Kreis Unna.
Bernhard Brink: Autogramm mit Gruß an die Senioren und Seniorinnen im Kreis Unna.

Mit dem durch Film und Fernsehen bekannten Schauspieler Thomas Heinze und dem Schlagerstar Bernhard Brink sind gleich zwei Prominente in der letzten Ausgabe des Kreis-Seniorenmagazins vertreten. Der beliebte Sänger hat sich diesmal unter die Schriftsteller gewagt und erzählt in seinem Buch „Von hier bis zur Unendlichkeit“ die Krankheitsverläufe seines an Alzheimer verstorbenen Vaters und warum Musik für demenzkranke Menschen besonders wichtig ist. Im Übrigen wünscht Bernhard Brink in einem handgeschriebenen Gruß „allen Senioren und –innen das Beste“. 

Noch einmal haben schreibgewandte Senioren für die Gleichaltrigen zur Feder gegriffen. Horst Weckelmann (Unna) berichtet über die gute Nachbarschaft und das freundliche Miteinander in Massen, während Evamarie Baus-Hoffmann (Fröndenberg) an die „Kartoffelferien“ vor 75 Jahren erinnert. Erika Freigang (Kamen) schreibt über das Erlebnis mit „ihrem“ Froschkönig und Jürgen Korvin (Unna) informiert über das Krankheitsbild Morbus Parkinson und die Betreuungsarbeit durch das Parkinson-Forum Unna. Schließlich blättern Eva und Eugen Holtkamp (Waltrop) unter dem Titel „Raubritterburg und Folterkammer“ in der Geschichte von Schloss Wilbringen bei Lünen. Mit Gedichten sind Harry Eicke (Fröndenberg) und Manfred Michel (Kamen-Heeren) vertreten, während Jürgen Thoms (Unna) die letzte Ausgabe des Kreis-Seniorenmagazins mit zwei Fotos illustriert. 

„Unsere Zeitung“, die Seniorenzeitschrift des Kreises Unna,  liegt in den Dienststellen der Städte und Gemeinden sowie des Kreises Unna aus und kann kostenfrei mitgenommen werden.




Wieder Einbruch in Kindergarten – diesmal in die Kita der St. Elisabeth-Gemeinde

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch), zwischen 16 und 4 Uhr sind Unbekannte in den Kindergarten der St. Elisabeth-Gemeinde in der Pestalozzistraße eingebrochen.

Sie hebelten ein Fenster an der Rückseite auf und gelangten so ins Gebäude. Im Kindergarten öffneten sie sämtliche Schränke und durchwühlten diese teilweise. Ob etwas gestohlen wurde kann noch nicht gesagt werden.

Wer hat etwas gesehen? Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter 02307 921 7320 oder 921 0.




Geld am Bankautomaten geklaut – mutmaßlicher Täter hat sich gestellt

„Dummheit macht auch vor einem Bankautomaten mit Kamera nicht halt. Das Glück wird nicht lange währen.“ So lautete ein Kommentar zur Fotofahndung der Kreispolizei am Dienstag. Der mutmaßliche Täter sah es schließlich genauso. Er  hat sich jetzt der Polizei gestellt

Am 10. Juni wollte ein Schwerter Bargeld an einem Geldautomaten am Rosenweg in Schwerte abheben. Nachdem er den gewünschten Betrag eingegeben hatte, wandte er sich kurz ab. Als er ca. eine Minute später zurück zum Automaten ging, war das Geld aus dem Ausgabefach verschwunden. Die Auswertung der Videoüberwachung ergab, dass das Geld von einer nachfolgenden männlichen Person entnommen worden war.

Da der Täter sich gestellt hat, haben wir die Meldung und den entsprechenden Post auf unserer Facebook-Seite gelöscht.




Oktoberfest mit der 1. Bergkamener Seniorenband

Noch gibt es Einlasskarten für das 1. Oktoberfest der Seniorenband! Am Freitag, 7. Oktober, veranstaltet die 1. Bergkamener Seniorenband gemeinsam mit der evangelischen Frauenhilfe Rünthe im Haus der Mitte an der Kanalstr. 7 in Rünthe erstmalig ein zünftiges Oktoberfest. Bei bayrischen Köstlichkeiten, einem leckeren Bier oder Wein wird die Seniorenband ihre Gäste mit Schlagermusik und durch lustige Showeinlagen unterhalten.
Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr mit einem bunten Programm, dass auch zum Singen, Schunkeln oder Tanzen einlädt.  Einlass zum stimmungsvollen Fest ist ab 14.30 Uhr. Gegen ca. 18.00 Uhr endet die Veranstaltung. Die 1. Bergkamener Seniorenband sorgt diesmal nicht nur für die musikalische Unterhaltung, sondern wird die Gäste auch mit typisch bayrischen Gebräuchen bekannt  machen.

Die Veranstaltung wird vom Seniorenbüro der Stadt Bergkamen unterstützt. Für die Teilnahme am Oktoberfest ist eine Einlasskarte mit Verzehrmarken erforderlich. Diese wird im Seniorenbüro,  im Rathaus, Zimmer 314, zum Preis von 3,00 Euro ausgegeben. Telefonische Reservierungen und Fragen zur Veranstaltung werden von Frau Freitag und Frau Scherney unter 02307/965-410 im Seniorenbüro gerne entgegen genommen.




Schwimmen für das Sportabzeichen beim TuS

Alle Sportabzeichenerwerber des TuS Weddinghofen, denen noch das Schwimmen fehlt, haben die Möglichkeit dies jetzt zu erledigen. Am kommenden Freitag, den 23. September, findet in der Zeit von 18:30 bis 20:30 Uhr die Abnahme der Schwimmdisziplinen sowohl für den Bereich der Ausdauer, als auch für die Schnelligkeit, oder den Nachweis der Schwimmfähigkeit statt. Treffpunkt ist das Hallenbad Bergkamen-Mitte.

Am 22. und 29. September, finden dieses Jahr die letzten Abnahmen auf dem Sportplatz am Häupenweg statt. Start ist wie immer um 17 Uhr und bis 19 Uhr stehen wir mit Stoppuhr und Maßband bereit.“




Arbeitgeber für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen gewinnen

Die Jobcenter Hamm und Kreis Unna, die Agentur für Arbeit Hamm, die Fachstelle behinderte Menschen im Beruf der Stadt Hamm und der Integrationsfachdienst Unna führen im September unter dem Motto „Suchen. Finden. Gewinnen! Inklusion in Aktion“ gemeinsame Unternehmensbesuche durch, um Arbeitgeber in der Region für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren.

Gemeinsam an einem Strang ziehen. Vom 26. Bis 30. September besuchen die Akteure des Bündnisses „Inklusion in Aktion“ mehrere Unternehmen im Kreis Unna und Hamm. Das Ziel ist: Arbeitgeber zu motivieren Menschen mit Behinderung einzustellen. Foto: Nathalie Neuhaus
Gemeinsam an einem Strang ziehen. Vom 26. Bis 30. September besuchen die Akteure des Bündnisses „Inklusion in Aktion“ mehrere Unternehmen im Kreis Unna und Hamm. Das Ziel ist: Arbeitgeber zu motivieren Menschen mit Behinderung einzustellen. Foto: Nathalie Neuhaus

Erstmalig in diesem Jahr wird es aufgrund der positiven Resonanzen in der Vergangenheit nun eine ganze Aktionswoche geben. Ab Montag, den 26. September werden zahlreiche Betriebe in Hamm und im Kreis Unna aufgesucht. In Beratungsgesprächen informieren die Akteure des Arbeitsbündnisses Arbeitgeber über die enge Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen bei der Verbesserung der Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderungen und informieren über die Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung bei Einstellung. Auch zu Besonderheiten bei der Beschäftigung, wie z. B. dem Kündigungsschutz oder Zusatzurlaub werden die Unternehmen informiert. Allen Akteuren ist es dabei besonders wichtig, Vorurteile auszuräumen. Im Anschluss werden gezielt geeignete Bewerber vorgeschlagen.

Interessierte Arbeitgeber in Hamm können sich mit ihren Fragen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, zu den Fördermöglichkeiten und zur Terminabsprache an die folgenden Ansprechpartnerinnen wenden.

Jobcenter Kreis Unna:

Arbeitgeberservice, Tel.: 02303 / 27 37 47

Arbeitsagentur Hamm:

Irene-Evelyn Berger, Tel.: 02381 / 910 1131




Ehemalige Schülerinnen und Schüler berichten am „Alumni“-Tag aus Ausbildung & Studium

Am Mittwoch, 28. September, findet am Städtischen Gymnasium Bergkamen im Rahmen der Berufsorientierung wieder der „Alumni“-Tag für den Jahrgang Q2 statt. Zwischen 14 und 15.30 Uhr referieren ehemalige Schülerinnen und Schüler des SGB vor den kommenden Abiturienten über ihre Ausbildungs- und Studiengänge. Dabei wird es nicht nur um fachliche Inhalte gehen, sondern auch um Rahmenbedingungen: Welche Voraussetzungen sind beispielsweise zu erfüllen, wie läuft das Bewerbungsverfahren, wie sind die Zukunftsaussichten, wie die Verdienstmöglichkeiten und vieles mehr.

Am kommenden Mittwoch sind Referentinnen und Referenten zu folgenden Ausbildungs- und Studiengängen eingeladen:

  • Chemieingenieurwesen
  • Lehramt für Mathematik/Sport
  • Elementarpädagogik
  • Verwaltungsfachangestellte(r)
  • IT-Sicherheit- und Informationstechnik
  • Humanmedizin
  • Jura
  • BWL
  • Soziale Arbeit
  • Bankkauffrau/Bankkaufmann



Wandertag des TuS Weddinghofen am Samstag

Am kommenden Samstag ist es wieder so weit: Der  Wandertag 2016 des TuS Weddinghofen steht ins Haus. Wie jedes Jahr geht es auf einen Rundkurs, der die Wanderer quer durch Bergkamen führt. Dies bietet die Chance, sich bei hoffentlich guten Wetter zu bewegen und auf das ein oder andere Gespräch. Zum Mitwandern sind alle herzlichst eingeladen. Unterwegs gibt es einen kleinen Imbiss. Los geht es am Parkplatz der Pfalzschule in Weddinghofen um 10 Uhr.




Vorteile durch Vielfalt: Am Bayer-Standort Bergkamen arbeiten Menschen aus 12 Ländern

„Bei Bayer haben alle Menschen – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Weltanschauung – dieselben Chancen. Wir legen großen Wert darauf, niemanden auszugrenzen“, betonte Standortleiter Dr. Stefan Klatt anlässlich der bundesweiten Aktion „Woche der Industrie“. Klatt machte zudem deutlich, dass die Integration von Mitarbeitern ausländischer Herkunft oder mit anderem kulturellen Hintergrund im eigenen Interesse ist: „Die personelle Vielfalt ist eine Bereicherung für das gesamte Unternehmen und trägt darüber hinaus langfristig dazu bei, die Folgen des demographischen Wandels auszugleichen.“

Bayer 3„Industriebetriebe bilden den Kern der deutschen Wirtschaft. Sie erwirtschaften 90 Prozent der Exporte und einen fast genauso hohen Anteil an den Investitionen in Forschung und Entwicklung. Zudem hängen 15 Millionen Arbeitsplätze von ihnen ab“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung von Bayer Bergkamen zur laufenden „Woche der Industrie“. „Doch der Beitrag zur Innovationskraft, zum Wohlstand und zur Beschäftigung ist nicht alles. Das produzierende Gewerbe leistet noch viel mehr. Beispielsweise indem es gesellschaftliche Verantwortung übernimmt und Migranten qualifizierte Arbeitsplätze bietet.“

Bayer-Mitarbeiterin Keylan Suarez de Armas
Bayer-Mitarbeiterin Keylan Suarez de Armas

„Mir war schon früh bewusst, dass ich in Deutschland bessere berufliche Perspektiven als in meiner Heimat habe.“ So wie der gebürtigen Kubanerin Keylan Suarez de Armas, die in Spanien Chemieingenieurwesen studiert und später bei Bayer in Bergkamen eine Tätigkeit als Technische Assistentin in einem Produktionsbetrieb aufgenommen hat, ergeht es vielen Menschen. Sie sind jung, gut ausgebildet, hochmotiviert und bereit, Verantwortung zu übernehmen – und dennoch  auf dem heimischen Arbeitsmarkt so gut wie chancenlos. Um eine Beschäftigung zu finden, sind sie daher gezwungen, ins Ausland zu ziehen.

Bayer-Mitarbeiter Calixte Kenmognie
Bayer-Mitarbeiter Calixte Kenmognie

Bayer-Mitarbeiter Calixte Kenmognie hat ähnliche Erfahrungen gemacht. Bereits während der Schulzeit in Kamerun reifte sein Plan, später in Deutschland zu studieren und zu arbeiten: „Ich war schon immer technisch interessiert. Und Deutschland ist auf diesem Gebiet für seine hervorragenden Studien- und Arbeitsbedingungen international bekannt.“ Um seinen Traum zu realisieren, hat er freiwillig mehrere Jahre das Goethe-Institut in Jaunde, der Hauptstadt Kameruns, besucht. „Die dort erworbenen Sprachkenntnisse haben mir den Einstieg an der Uni in Dortmund sehr erleichtert.“

Bayer-Mitarbeiter Hüseyin Savran
Bayer-Mitarbeiter Hüseyin Savran

Gute Sprachkenntnisse waren auch für den Türken Hüseyin Savran und Konstantinos Selkos aus Griechenland der Schlüssel zum beruflichen Erfolg. Während Savran als Sohn einer Einwandererfamilie in Bergkamen-Rünthe aufwuchs, kam Selkos im Alter von neun Jahren nach Castrop-Rauxel ohne jemals zuvor auch nur ein Wort deutsch gesprochen zu haben. Doch das änderte sich schnell: „An der Hauptschule, die ich dort besucht habe, gab es eine ganze Klasse mit griechischen Kindern, die natürlich auch speziellen Deutschunterricht erhalten hat.“

Bayer-Mitarbeiter Konstantinos Selkos
Bayer-Mitarbeiter Konstantinos Selkos

Schon nach zwei Jahren musste Selkos auf demselben Sprachniveau wie seine deutschen Mitschüler sein. Eine harte Zeit also, die seinen weiteren Lebensweg geprägt hat. Auch Hüseyin Savran hat es gelernt, bei Schwierigkeiten nicht zu resignieren, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Mit dieser Einstellung hat es der gelernte Chemikant bei Bayer in Bergkamen zum Meister im größten Produktionsbetrieb für pharmazeutische Wirkstoffe gebracht. Savran: „Meine Aufgaben und die Zusammenarbeit mit den Kollegen gefallen mir so gut, dass ich auch meinen Sohn davon überzeugt habe, eine Ausbildung bei Bayer zu beginnen.“

Von 17. Bis 25. September findet erstmals die Woche der Industrie unter dem Motto „Wir haben noch viel vor“ statt. Die Woche der Industrie steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Die Woche der Industrie wurde vom Bündnis Zukunft der Industrie initiiert. In diesem Bündnis haben sich 16 Partner aus Industrie- und Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zusammengeschlossen, um gemeinsam für Industrieakzeptanz zu werben.

Fakten zu Internationalität und Vielfalt bei Bayer

  • Die Bayer AG hat bereits 2009 die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Diese Initiative zur För-derung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen wird von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel als Schirmherrin und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flücht-linge und Integration, Aydan Özoğuz, unterstützt.
  • Bayer bestätigt mit der Unterzeichnung das Ziel, Anerkennung, Wertschätzung und Einbezie-hung von Vielfalt in der Unternehmenskultur voranzubringen. Gleichzeitig bekennt sich das Unternehmen dazu, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbei-terinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Na-tionalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.
  • Bayer engagiert sich seit Langem auf unterschiedlichen Ebenen für Internationalität und Viel-falt. Dieser Grundsatz ist im Leitbild und in den Werten des Konzerns festgeschrieben. Bayer ist überzeugt, dass personelle Vielfalt eine Bereicherung für das Unternehmen und Toleranz eine Grundvoraussetzung für ethisch verantwortungsvolles Handeln ist.
  • An den deutschen Bayer-Standorten arbeiten 3.913 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Insgesamt sind im Konzern 143 Nationalitäten vertreten. In Bergkamen arbeiten Menschen aus zwölf verschiedenen Ländern.
  • Von den 53 Auszubildenden, die bei Bayer in Bergkamen am 1. September dieses Jahres ins Berufsleben gestartet sind, verfügen acht über eine ausländische Staatsangehörigkeit (ein Mazedonier, sieben Türken).



VHS sucht Lehrkräfte und Dozenten

Die VHS Bergkamen ist auf der Suche nach Lehrerinnen und Lehrern mit zweitem Staatsexamen für die Sekundarstufe I und/oder II für die Unterrichtsfächer Englisch, Deutsch, Biologie und Gesellschaftslehre.

Seit fast 30 Jahren bietet die VHS staatlich anerkannte Lehrgänge zum nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen der Sekundarstufe I an. Hier haben Jugendliche, die die 10-jährige Schulpflicht erfüllt haben, die Chance, einen staatlich anerkannten Schulabschluss nachzuholen oder einen höheren Schulabschluss zu erwerben. Die Lerngruppen sind sowohl vom Wissensstand als auch von der Altersstruktur sehr heterogen. Die VHS sucht daher Lehrkräfte, denen die Arbeit mit jungen Erwachsenen am Herzen liegt und die bereit sind, in einem Vormittags- oder Abendlehrgang zu unterrichten.

Des Weiteren ist die VHS Bergkamen auf der Suche nach qualifizierten Dozenten, die das Team auf freiberuflicher Basis verstärken. Vor allem werden Kursleiter in den Programmbereichen Fremdsprachen und EDV / berufliche Bildung gesucht.

Wer Spaß am Unterrichten hat und an einer Tätigkeit auf Honorarbasis bei der VHS Bergkamen interessiert ist, kann sich mit der VHS-Leitung Sabine Ostrowski oder deren Stellvertreterin Manuela Sieland-Bortz, Telefon 02307 / 284950 oder Email vhs@bergkamen.de, in Verbindung setzen.




SPD-Antrag: Fußballer sollen im Nordbergstadion einen neuen Kunstrasen bekommen

Vor fast 20 Jahren wurde der Kunstrasenplatz im Nordbergstadion in Bergkamen-Mitte in Betrieb genommen. Jetzt ist es an der Zeit, ihn rundum zu erneuern. Das meinen nicht nur die Fußballer des FC TuRa Bergkamen, sondern auch die SPD-Fraktion. Ihr Vorsitzender Bernd Schäfer hat am Montag den Antrag für die nächste Ratssitzung auf den Weg gebracht, 400.000 Euro für einen modernen Kunstrasenbelag aus städtischen Mittel nzur Verfügung zu stellen.

Bernd Schäfer (r.) und Kay Schulte (2.v.r.) mit der Spitze des FC TuRa Bergkamen im "Sandkasten" des Nordbergstadions.
Bernd Schäfer (r.) und Kay Schulte (2.v.r.) mit der Spitze des FC TuRa Bergkamen im „Sandkasten“ des Nordbergstadions.

Vor 20 Jahren war dieser Kunstrasenplatz auf der Höhe der Zeit. Doch dank intensiver Nutzung durch den Fußballverein und durch die Schulen hat der Zahn der Zeit mächtig am Grün genagt. Er ist platt getreten, hart wie Beton und zudem rutschig. Daraus resultiert eine hohe Verletzungsgefahr. „Ich halte bei jedem Spiel immer einen Meter Pflaster bereit“, erklärt FC TuRa-Geschäftsführer Friedhelm Runge.

Was natürlich fast genauso weh tut, sind die Sticheleien der Gästeteams. „Was, in diesem Sandkasten sollen wir spielen“, rufen sie, wie Runge weiter berichtet. Nach Überzeugung des TuRa-Vorstands wäre eine gründliche Sanierung schon vor drei oder vier Jahren fällig gewesen.

„Aufgrund der deutlichen Fortschritte bei der Qualität von Kunstrasenplätzen in den vergangenen Jahren sind wir zuversichtlich, mit dieser Investition unsere Fußballerinnen und Fußballer auch in Zukunft mit modernen Wettkampfstätten ausstatten zu können“, heißt es in dem vom Fraktionsvorsitzenden Bernd Schäfer, Sportausschussvorsitzenden Rüdiger Weiß und dem Vorsitzenden der SPD Mitte Kay Schulte unterzeichneten Antrag.

Da für die Arbeiten warme Temperaturen benötigt werden, ist damit zu rechnen, dass neue Kunstrasen nach der Saison 2016/17 im Sommer des kommenden Jahres verlegt wird.