Schmiedeworkshop auf der Ökologiestation für Erwachsene und/oder Familien

Die Beherrschung des Feuers war schon immer ein Merkmal der Menschen. Aber wie entfachte man ein Feuer vor den Zeiten von Feuerzeug und Streichhölzern?

Im Rahmen dieses Workshops werden die notwendigen Kenntnisse zum Feuermachen vermittelt und jeder Teilnehmer kann unter Anleitung ein Feuereisen und ein Messer schmieden. Das Schmieden erfolgt an dafür errichteten kleinen Lehmessen, in denen der Stahl erhitzt und im Team bearbeitet wird. Nach dem Schmieden werden das fertige Feuereisen und das Messer gehärtet. Alles was die Teilnehmer hergestellt haben dürfen sie mit nach Hause nehmen und sie erhalten zusätzlich etwas Zunder und einen scharfkantigen Feuerstein.

Der Workshop ist auch für Familien geeignet und findet am Samstag, 10. Juni in der Zeit von 10.00 – 16.00 Uhr auf dem Gelände der Ökologiestation statt. Geleitet wird der Schmiedeworkshop von dem Museumspädagogen Olaf Fabian-Knöppges. Die Kosten betragen für Einzelpersonen 40 Euro, ein Familienteam von zwei Familienmitgliedern bezahlt 74 Euro.

Maximal können 20 Personen an dem Schmiedeworkshop teilnehmen.

Veranstalter sind das Umweltzentrum Westfalen und Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V.

Anmeldungen ab sofort beim Umweltzentrum Westfalen (02389-98090) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.

 




„Mitmach-Oper“ am Städtischen Gymnasium Bergkamen

Am Montag, 15. Mai, 12 Uhr gastiert die Kinderoper „Papageno“ aus Wien im Pädagogischen Zentrum des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Das Ensemble spielt „Die Entführung aus dem Serail“ vor den Augen der Schülerinnen und Schüler der Klassen sechs und der 7a. Die Aufführung umfasst auch „Mitmach“-Elemente. Besonderer Dank gilt dem Bachkreisförderverein, der die Veranstaltung finanziell unterstützt.




Öffentlichkeitsfahndung hatte Erfolg: Autoaufbrecher und Debitkartenbetrüger sitzt bereits hinter Gittern

Am Mittwoch veröffentlichte die Polizei Unna auf Beschluss des Amtsgerichts Dortmund Fotos eines Mannes, der im Verdacht steht, in der Silvesternacht einen Pkw in Selm aufgebrochen und anschließend mit einer aus dem Fahrzeug gestohlenen Debitkarte an einer Tankstelle in Dortmund Zigaretten bezahlt zu haben.

Aufgrund der Veröffentlichung gingen zahlreiche Hinweise auf einen 33jährigen Kasachen bei der Polizei ein. Der Tatverdächtige hatte früher in Selm gewohnt, sitzt aber aktuell wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in einer Justizvollzugsanstalt ein.

Die Polizei bedankt sich für die zahlreichen Hinweise. Die Öffentlichkeitsfahndung wird hiermit zurückgenommen. Deshalben haben wir die entsprechenden Meldungen mit den Fotos auf unserer Facebook-Seite „Bergkamener Nachrichten“ und auf dem „Bergkamen-Infoblog“ gelöscht,




Flüchtlingshelferkreis benötigt dringend Kinderkleidung und Babyartikel

Der Flüchtlingshelferkreis Bergkamen sucht dringend Kinderkleidung und Babyartikel. Zu Beginn des Sommers wird dringend Kinderkleidung in allen Größen gesucht, ebenso Babykleidung und Babyartikel wie MaxiCosy, Kinderwagen und Buggys.

Auch Kinderfahrräder, die nicht mehr gebraucht werden, egal in welchem Zustand können gern abgegeben werden in der Krümmmelkiste des Flüchtlingshelferkreises. Geöffnet ist sie immer montags ab 15 Uhr im „HausFRIEDEN“ an der Präsidentenstraße 46.




Wieder Bestnote für das Wasser des Naturfreibads in Heil

Bestnoten für das Wasser der drei offiziellen Badegewässer im Kreis: Das geht aus einer Veröffentlichung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hervor.
Das LANUV bescheinigt dem Horstmarer See in Lünen, dem Naturfreibad in Bergkamen-Heil und dem Ternscher See in Selm eine ausgezeichnete Wasserqualität und vergibt damit die beste Note. Nachzulesen sind die Details in einer Karte mit textlichen Erläuterungen, die das Landesamt im Internet unter www2.badegewaesser.nrw.de/gewaessertab.php veröffentlicht hat.

Das Wasser des Naturfreibads Heil hat wieder Bestnoten vom Land erhalten.

Die Bewertung der Wasserqualität fußt auf jeweils fünf Untersuchungen im Zeitraum April bis August 2016. Im Internet findet sich eine Tabelle mit fast 110 Einträgen zu Badestellen quer durch Nordrhein-Westfalen. Nach dem Anklicken der für die regelmäßige Überwachung zuständigen Messstelle können die Messwerte 2016 sowie die der drei vorangegangenen Jahre eingesehen werden. Darüber hinaus kann eine interaktive Karte aufgerufen werden, aus der die Bewertung und die Lage der Badegewässer in Nordrhein-Westfalen im Luftbild oder in Kartenform dargestellt werden.

Der Kreis weist darauf hin, dass nicht überall, wo Wasser ist, gebadet werden darf: „Die Flüsse Lippe und Ruhr gehören nicht zu den Badegewässern, da sie das ablaufende Wasser zahlreicher Kläranlagen aufnehmen: Ihre Gewässerqualität kann deshalb unter hygienischen Gesichtspunkten nicht als unbedenklich eingestuft werden“, erklärt Marten Brodersen, Leiter der Unteren Wasserbehörde beim Kreis Unna. An der Ruhr gibt es zudem mehrere Wasserschutzgebiete, die das Betreten der Uferbereiche an vielen Stellen untersagen.

Das Baden im Datteln-Hamm-Kanal wird von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes grundsätzlich gebilligt. Das Baden in der Nähe von Schleusen, Brücken, Wehren und Schiffen ist jedoch wegen der damit verbundenen Gefahren verboten. Grundsätzlich bergen offene Gewässer häufig nicht auf den ersten Blick erkennbare Risiken. Deshalb sollte man beim Sprung ins kühle Nass grundsätzlich Vorsicht walten lassen. PK | PKU




Einbrecher stehlen auf Velmede einen Tresor und eine Jacke

In der Zeit von Donnerstag auf Freitag zwischen 07.30 und 3.45 Uhr sind Unbekannte in ein Haus in der Straße Velmede in Weddinghofen eingebrochen. Dazu schlugen sie eine Scheibe in der Terrassentür ein. Im Gebäude durchsuchten Sie Schränke und Schubladen. Sie entwendeten einen kleinen Tresor und eine Jacke.




Mofafahrer fährt gegen geparkten Opel und verletzt sich schwer

Am Donnerstag ist ein Mofafahrer bei einem Verkehrsunfall gegen 23.45 Uhr schwer verletzt worden. Der 40-jährige Bergkamener fuhr mit seinem Mofa auf der Werner Straße in Richtung Kamen, als er aus noch ungeklärter Ursache gegen einen geparkten Opel fuhr und dadurch stürzte. Bei dem Sturz verletzte sich der 40-jährige schwer und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Unfall entstand etwa 2800EUR Sachschaden.




Zeltübernachtung für Kinder ab 7 Jahre auf der Ökologiestation

Wer möchte nicht mal draußen schlafen! Im Zelt, gemeinsam mit anderen Kindern und an der frischen Luft. Von Freitag, 16. Juni ab 18.00 Uhr bis Samstag, 17. Juni bis 10.00 Uhr bietet das Umweltzentrum Westfalen Kindern ab 7 Jahre die Möglichkeit auf der Ökologiestation eine Nacht im Zelt zu verbringen.

Wenn es dunkel wird schleichen die Kinder auf leisen Sohlen durch den Wald, entdecken nachtaktive Tiere und lauschen in die Dunkelheit. Zurück am Zelt wärmen sie sich am selbst entzündeten Lagerfeuer. Ein leckeres Frühstück am nächsten Morgen rundet das gemeinsame Übernachtungsabenteuer ab. Die Kosten für diese Veranstaltung betragen 35 Euro (inkl. Abendsnack und Frühstück in Bioqualität).

Durchgeführt wird die Veranstaltung von Sandra Bille (Wildnispädagogin) und Heike Barth (Naturerlebnis-Pädagogin). Maximal können 20 Kinder an der Zeltübernachtung teilnehmen. Anmeldungen ab sofort bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de




Unfall auf der A1 durch einen Sattelschlepper – 300 Liter Diesel ausgelaufen

Glück im Unglück hatten in der Nacht zu Freitag zwei Fernfahrer sowie eine Baustellen-Mannschaft auf der A1 in Fahrtrichtung Köln. Aus nicht geklärter Ursache kam ein Österreichischer Sattelschlepper kurz hinter der Auffahrt Hamm-Bockum / Werne in Fahrtrichtung Köln von seiner Spur ab und touchierte das zur Baustellenabsicherung auf dem Standstreifen geparkte Verkehrsleitsystem samt zugehörigem Lkw.

In Schutzanzügen und unter Atemschutz mussten die Feuerwehrleute das Dieselöl umpumpen. Fotos: Feuerwehr Werne

Der Fahrer des Sicherungsfahrzeugs erlitt dabei leichte Verletzungen, wollte sich allerdings nicht durch den Rettungsdienst behandeln lassen. Bei dem Unfall riss am Sattelschlepper ein 500 Liter fassender Dieseltank ab. Das Fahrzeug kam ca. 80 Meter weiter auf der rechten Spur zum Stehen. Der Tank blieb an der Markierung zwischen rechter und Überholspur liegen und wurde beim Unfall teilweise zerstört, so dass rund 300 Liter Diesel ausliefen.

Um 22:41 Uhr wurde der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne alarmiert, um technische Hilfe zu leisten. Zunächst streute die Feuerwehr die Einsatzstelle großflächig mit Bindemittel ab, um zu verhindern, dass weiterhin Diesel in den Grünstreifen laufen konnte. Wegen dieser Maßnahme musste zudem der Brandschutz sichergestellt werden. Denn Diesel ist grundsätzlich zwar schwer entflammbar – selbst mit einer offenen Flamme. Wenn man über das Ölbindemittel jedoch die Oberfläche vergrößert, kann Diesel viel leichter verdunsten. Dadurch entstehen leicht entflammbare Dämpfe. Die Dämpfe waren auch der Grund, warum die Feuerwehr den Tank des Lkw in Schutzanzügen und unter Atemmasken umpumpte, bevor er geborgen werden konnte.

Zunächst hatte die Polizei die rechte Spur gesperrt, für die Zeit der Tankentleerung und -bergung wurde die Autobahn jedoch komplett für etwa 30 Minuten gesperrt. Lkw und Baustellenabsicherung wurden durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Auch hierfür musste die Fahrbahnrichtung mehrfach voll gesperrt werden. Die Straßenreinigung unternahm später Straßen.NRW mit einem Spezialfahrzeug.

Der Umweltschaden wurde durch die Untere Wasserbehörde des Kreises Unna begutachtet. Wesentlich war, dass die Straßenentwässerung über die Horne erfolgt und sichergestellt werden musste, dass kein Diesel den Bach erreicht. Daher wurde ebenfalls durch Straßen.NRW auf der Länge von ca. 15 Metern der Boden 40 cm tief ausgekoffert und das Material durch eine Fachfirma entsorgt.

Der Einsatz der Feuerwehr endete um 0:40 Uhr mit der Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei. Im Einsatz waren vier Fahrzeuge und 19 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie zwei Streifenwagen der Autobahnpolizei.




VeBu e. V. lädt am 20. Mai zum Tag der offenen Tür ein

Der Verein für Betreuung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung und deren Familien – VeBU e.V. – in Rünthe, Marie-Curie-Straße 1, lädt am Samstag, 20. Mai, von 11 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.

In diesem Gebäude befindet sich unter anderem eine inklusive Tagesstätte, in der Kinder, die von VeBU-Schulassistenten betreut werden, nach dem Unterricht den Nachmittag verbringen können. VeBU betreut mit rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kinder im gesamten Kreis Unna. Der Verein ist vor drei Jahren von Kamen nach Rünthe in ein eigenes, barrierefreies Gebäude umgezogen.

In den kommenden Sommerferien organisiert VeBU erstmals an einer Bergkamener Grundschule ein inklusives Zirkusprojekt in Zusammenarbeit mit dem Mitmachzirkus „Manegentraum“ aus Bocholt. Auch darüber wird bei dem Tag der offenen Tür Näheres zu erfahren sein.

 




Stadtrundfahrt des Gästeführerrings Bergkamen „für Sportliche“  

Tatsächlich durch alle sechs Stadtteile Bergkamens und streckenweise auch an den Stadtgrenzen entlang führt die Route der vom Gästeführerring geplanten ersten „Stadtrundfahrt für Sportliche“ am kommenden Sonntag, 21. Mai. Die gut vierstündige anspruchsvolle Rundfahrt mit eigenen Fahrrädern (keine E-Bikes !) startet an diesem Tag um 10 Uhr vor dem Rathaus-Haupteingang gegenüber dem Ratstrakt am Rathausplatz (Busbahnhof).  Die Leitung der Rundfahrt, bei der für alle Teilnehmer Helmpflicht besteht,  liegt in den Händen von Gästeführer Jürgen Wandelt, der dazu die Idee entwickelt und die Tour sowohl streckenmäßig als auch inhaltlich konzipiert hat.

Über eine etwa 40 Kilometer lange Strecke geht es bei dieser Fahrt von Bergkamen-Mitte aus über Overberge, Hamm-Lerche und Rünthe über die Bergehalde „Großes Holz“ nach Heil und von dort aus über Oberaden und Weddinghofen zurück zum Ausgangspunkt am Bergkamener Rathaus. An insgesamt zwölf Stationen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Rundkurses die Möglichkeit, von Jürgen Wandelt mehr über Bergkamen und einige der hiesigen touristischen, historischen und landschaftlichen  Besonderheiten zu erfahren.

Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf maximal 15 Personen beschränkt, eine Voranmeldung ist erforderlich. Anmeldungen werden ab kommenden Montag im Rathaus (M. Litzinger, Zi. 115, Tel. 02307/ 965 233) entgegengenommen.

Für die Teilnahme an dieser Stadtrundfahrt sind pro Person drei Euro zu bezahlen, die zu Beginn der Fahrt am Sonntag zu entrichten sind. Wegen der Länge der Tour ist auch eine Zwischenrast im Marina-Sportboothafen in Rünthe geplant.