SPD-Fraktion wählt neuen Vorstand und zieht eine „Halbzeitbilanz“
Zur Hälfte der Legislaturperiode 2014 – 2020 hat jetzt die SPD-Fraktion einen neuen geschäftsführenden Vorstand gewählt und zusammen mit dem Stadtverbandsvorstand eine Halbzeitbilanz gezogen.
Zogen die Halbzeitbilanz (v. l.): Julian Deuse, Dagmar Henn (stellv. Stadtverbandsvorsitzende), Bernd Schäfer, Dieter Mittmann, Volker Weirich, Fraktionsgeschäftsführerin Julia Rehers und André Rocholl (Stadtverbandsvorsitzender).
Im Vorstand hat es lediglich eine Veränderung gegeben, die aber vorhersehbar war. Als die neue Fraktion nach den Kommunalwahlen im 2014 erstmals zusammentrat, wurde verabredet, einen der drei Stellvertreterpositionen einem kleineren Ortsverein zu überlassen. Vor drei Jahren wurde Thomas Semmelmann aus Rünthe gewählt. Er schied nun aus. Für rückte Julian Deuse aus Weddinghofen in den Vorstand.
Wiedergewählt wurden mit jeweils großen Mehrheiten Bernd Schäfer als 1. Fraktionsvorsitzenden sowie Volker Weirich und Dieter Mittmann als weitere stellvertretende Vorsitzenden.
Die SPD Bergkamen hat die „Halbzeit“ der Wahlperiode zum Anlass genommen, eine „Halbzeitbilanz“ als Informationsbroschüre zu erstellen, die sich unter anderem auf Aussagen aus dem Wahlprogramm 2014 – 2020 bezieht. Diese Halbzeitbilanz können sich interessierte hier downloaden: Halbzeitbilanz der SPD-Fraktion – Stand 01.2017 In dem kommenden Tagen und Wochen ist die stadtweite Verteilung der Broschüre geplant.
Was wird das neue Bergkamener Kombibad bieten? – Entscheidung am 23. Mai
In der Ratssitzung am 23. Mai soll nach Auffassung der SPD-Fraktion die Entscheidung darüber fallen, was das neue Kombibad seinen Besuchern bieten wird. Offen sind für die Sozialdemokraten noch einige wichtige Details.
Das Hallenbad in Bergkamen.
So prüft die Fraktion zurzeit vor allem, ob das Kombibad zusätzlich zum Sport- und Lernschwimm- und Kursbecken noch ein drittes Becken erhalten kann, das den Bedürfnissen von Familien gerecht wird. Denkbar sei, dass dieses Becken mit einer Rutsche und Wasserspielen ausgestattet werde, erklärte Fraktionsvorsitzender Bernd Schäfer.
Entscheidend ist hier für die SPD die Kostenfrage. Deshalb hat sie inzwischen Kontakt mit den GSW aufgenommen. Sie soll nun prüfen, wie teuer solch ein zusätzliches Becken in der Anschaffung sein könnte und wie hoch die zusätzlichen Betriebskosten sein werden.
Nicht ganz abgeneigt sind die Sozialdemokraten, das Kombibad nach außen zu öffnen. Allerdings ist noch nicht ausdiskutiert, oben diese Öffnung nach oben durch ein Cabrio-Dach gehen soll oder zur Seite ins Freie durch eine verschiebbare Glaswand, wie sie von der CDU vorgeschlagen wurden.
Ebenso ist noch nicht klar, ob das Sportbecken fünf oder sechs Bahnen haben wird. Eine ganz große Mehrheit im Rat zeichnet sich aber in einem für viele Bergkamener ganz wesentlichen Punkt ab: Wie die CDU hat sich auch die SPD davon verabschiedet, irgendein Becken des Wellenbads zu erhalten oder auch nur ein kleines neu im Außenbereich zu bauen. Hauptargument dürfte sein, dass ein Außenbecken, egal in welche Form, zusätzliches Personal erfordern würde. Dadurch stiegen dann die Betriebskosten.
Landtagswahl am 14. Mai: Blinden- und Sehbehindertenverein stellt Wahlhilfen zur Verfügung
Das Recht der Teilnahme an freien, gleichen und geheimen Wahlen gehört zu den Grundpfeilern unserer Demokratie. Um auch blinden und sehbehinderten Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit zu geben, an der Landtagswahl selbständig teilnehmen zu können, werden wieder kostenlose Wahlhilfen zur Verfügung gestellt. Darauf weisen der Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen e.V. und der Kreis Unna hin.
Der Umschlag mit den Wahlhilfen enthält eine Stimmzettelschablone aus Karton und eine Audio-CD mit der Anleitung zur Handhabung der Wahlschablone. Außerdem enthält die CD – je nach Wohnort – die vollständigen Texte der Stimmzettel der einzelnen Wahlkreise.
Die Schablone hat die Form einer Mappe, in die der Stimmzettel eingelegt wird. Durch die runden Öffnungen über den zu markierenden Kreisen können blinde und sehbehinderte Menschen ihre Stimme abgeben. Welche Kandidatinnen und Kandidaten bzw. welche Partei zu den jeweils auf der Schablone in Großdruck und Punktschrift nummerierten Öffnungen gehören, ist der Akustik-CD zu entnehmen.
An jedem Stimmzettel wurde die rechte obere Ecke abgetrennt, damit der Stimmzettel selbständig korrekt einlegt werden kann.
Die Mitglieder der regionalen Bezirksgruppe und der Ortsvereine der Blinden- und Sehbehindertenverbände in NRW erhalten ihre Wahlhilfen automatisch. Blinde und sehbehinderte Wählerinnen und Wähler, die nicht in diesen Vereinen organisiert sind, können sie ab sofort telefonisch über die bundesweite Hotline unter 01805 / 666 456 (0,14 Euro/Min aus dem Festnetz) oder bei der Landesgeschäftsstelle unter 02 31 / 55 75 90 0 anfordern. Die Anfrage sollte möglichst frühzeitig erfolgen, damit die Wahlhilfen auch noch rechtzeitig zur Wahl geliefert werden können. PK | PKU
Unfall auf der A1 mit drei Fahrzeugen und drei Verletzten
Auf der A 1 in Fahrtrichtung Köln hat sich am Freitagnachmittag, wie die Polizei jetzt mitteilt, ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet. Dabei wurden drei Personen verletzt.
Gegen 16.30 Uhr befand sich ersten Zeugenangaben zufolge ein 40-jähriger Tscheche mit seinem Sattelzug am Westhofener Kreuz auf dem Einfädelungsstreifen in Richtung der A 45. Auf dem rechten Fahrstreifen neben ihm fuhr demnach ein 66-jähriger Dortmunder mit seinem Auto. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei geriet der Pkw vor den Sattelzug und drehte sich. Anschließend geriet er erneut auf die Hauptfahrbahn, wo er mit dem Wagen einer 45-jährigen Frau aus Delmenhorst kollidierte. Sie war auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs.
Bei dem Unfall wurde der 66-Jährige leicht verletzt. Die 45-Jährige sowie die 63-jährige Beifahrerin des Dortmunders (ebenfalls aus Dortmund) wurden schwer verletzt. Rettungswagen brachten sie in umliegende Krankenhäuser.
Die A 1 in Fahrtrichtung Köln musste an der Unfallstelle bis ca. 17.30 Uhr komplett gesperrt werden. Unter anderem landete dort zwischenzeitlich ein Rettungshubschrauber.
Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 19.000 Euro.
Pulsschlagvortrag über die Divertikelkrankheit
Divertikel, Aussackungen am Darm, lassen sich bei vielen Menschen ins Besondere in einem Alter jenseits der 60 Jahre feststellen. Oft stören diese Veränderungen nicht, bei einem Teil der Betroffenen aber lösen sie Entzündungen aus, Schmerzen, Verstopfung und Fieber, warnt Arthur Eduard Matuschek, Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen.
Artur Eduard Matuschek, leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen
Im Rahmen der Vortragsreihe von VHS und Klinikum Westfalen referiert er am Mittwoch 5. April, ab 18.30 Uhr im Hellmigium am Hellmig-Krankenhaus über die Erkrankung und über neue Therapiekonzepte, die deutlich weniger als früher auf Antibiotikaeinsatz oder operative Eingriffe setzen. Letztere sind aber bei bestimmten Komplikationen weiterhin dringend angeraten. Der Informationsabend klärt aber auch darüber auf, wie die richtige Ernährungsweise und ausreichend Bewegung helfen können.
Beratung für junge Existenzgründerinnen und – gründer
Wer den Weg in die Selbstständigkeit plant oder bereits beschritten hat, kann am Dienstag, 11. April, das Angebot zur Existenzgründerberatung im Rathaus in Bergkamen in Anspruch nehmen. Die kostenlose Beratung übernimmt Sylke Schaffrin-Runkel vom Startercenter NRW der Wirtschaftsförderung Kreis Unna.
Sylke Schaffrin-Runkel (WFG Kreis Unna, links im Bild) während der Existenzgründungsberatung.
Beschäftige, Arbeitslose oder Freiberufler /innensind eingeladen, sich über Angebote zur Existenzgründung oder Unternehmensentwicklung zu informieren, unabhängig davon, ob die Selbstständigkeit als Voll- oder Nebenerwerb ausgeübt werden soll. Diese Sprechstunde richtet sich auch an Personen, die eine Gründungsidee haben und sich mit der Frage beschäftigen, ob diese sich lohnt.
Sylke Schaffrin-Runkel erklärt, welche einzelnen Schritte für die Unternehmensgründung erforderlich sind und leistet Hilfestellung bei Gründungsformalitäten. Sie unterstützt bei der Erstellung eines Geschäftsplans, informiert über Förderprogramme und kann zu Schnittstellen und Netzwerken vermitteln.
Für die persönliche Beratung im Rathaus Bergkamen in Raum 600 im 6. OG, ist eine Terminabsprache unter Tel. 02303-27-2590 oder per E-Mail an s.schaffrin-runkel@wfg-kreis-unna.de unbedingt erforderlich.
Weitere Sprechstunden für junge Gründer/innen finden im Rathaus an jedem 2. Dienstag im Monat statt.
Zwei Leichtverletzte bei Verkehrsunfall – beim Abbiegen Gegenverkehr nicht beachtet
Am Sonntag) fuhr gegen 20.55 Uhr ein 20-Jähriger aus Bünde auf der Lünener Straße in Richtung Kamen. Beim Abbiegen nach links auf die Autobahn A2 in Richtung Hannover achtete er laut Polizei nicht auf den Gegenverkehr. Er stieß mit dem Pkw eines 49 jährigen Lüneners zusammen. Beide Fahrer wurden leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 6 000 Euro.
Einbruch in ein Wohnhaus an der Wilhelm-Leuschner-Straße: Beute zurzeit noch unbekannt
In ein offensichtlich für einige Tage leerstehendes Wohnhaus an der Wilhelm-Leuschner-Straße in Bergkamen-Mitte brachen n der Zeit von Donnerstag, 30.03.2017, 12 Uhr bis Samstag, 01.04.2017, 14.45 Uhr derzeit noch unbekannte Täter ein. Ob etwas entwendet wurde, kann derzeit noch nicht sicher festgestellt werden. Der Sachschaden wird auf 800 Euro geschätzt.
Hinweise nimmt die Polizei in Kamen (Tel.: 02307/9213222) entgegen.
39-Jähriger fährt betrunken zur Polizeiwache: Nach dem Führerschein ist dann auch der Autoschlüssel weg
So dumm kann man eigentlich nur sein, wenn man vorher zu tief ins Glas geschaut hat.
Am Freitagabend tauchte ein 39-jähriger Mann gegen 20 Uhr in der Polizeiwache Unna auf. Er wollte von den Beamten wissen, wie es um den Stand des Verfahrens gegen ihn bestellt ist: Ihm war in der Vorwoche der Führerschein wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss abgenommen worden.
Wie sich im Verlaufe des Gespräches herausstellte, war er am Freitagabend mit seinem Pkw selber zur Polizei gefahren. Zudem stellten seine unifirmierten Gesprächspartner fest, dass er wieder erkennbar unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest wurde fällig. Als dieser entsprechend ausfiel, wurde eine Blutprobe fällig.
Da der Mann auch in der Vorwoche bereits ein weiteres Mal wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis aufgefallen war, kassierten die Beamten zur Verhinderung weiterer Straftaten auch den Fahrzeugschlüssel ein.
Explosion im Mehrfamilienhaus: Vermisste Mieterin tot in den Trümmern gefunden
Die Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Dortmund-Hörde am Freitagmorgen hat ein Todesopfer gefunden. Am heutigen Samstagmorgen haben gegen 7 Uhr Rettungskräfte in den Trümmern die Leiche einer Frau gefunden. Hierbei handelt es sich um eine 36-jährige Hausbewohnerin, die seit der Explosion vermisst wurde.
Die ersten Ermittlungen der Dortmunder Polizei und Staatsanwaltschaft haben den Verdacht ergeben, dass die Explosion vorsätzlich herbeigeführt worden sein könnte. Der dringende Tatverdacht richtet sich gegen einen 48-jährigen Wohnungsmieter dieses Hauses. Der Mann wurde bei der Explosion schwer verletzt. Gegen ihn wurde am Freitag die vorläufige Festnahme angeordnet.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei werden nun wegen Mordes und dreifachen versuchten Mordes fortgesetzt.
Klimawandel schlägt zu – erste Polarwolf-Sichtung im Kreis Unna!
Die Kolleginnen und Kollegen der Ökologiestation trauten ihren Augen kaum, als sie am Morgen des 30. April die in der Nacht aufgezeichneten Bilder der Überwachungskamera sichteten. Was ihnen da – leicht verwackelt – entgegenblickte, hatte keiner erwartet. Die Biologen frohlockten, die Pädagogen wollten sogleich ein neues Klassenfahrt-Thema entwickeln, die Planer zeigten sich erschüttert, weil sie dies nicht geplant hatten, und nur der hauseigene Geograf zeigte sich gelassen (einen Geografen irritiert bekanntlich gar nichts mehr).
Foto: Ralf Sänger
Erste erkennungsdienstliche, biometrische Analysen lassen keinen Zweifel übrig: der nächtliche Besuch kommt von weit her – aber nicht aus erwarteter östlicher Richtung sondern aus dem hohen Norden. Es handelt sich, wie an der Fellfarbe abzulesen ist, eindeutig NICHT um den gemeinen Wolf („canis lupus“) sondern zweifelsfrei um seine nordische Unterart, den Polarwolf („canis lupus arctos“). Offensichtlich hat die Erwärmung der Polkappen bereits so dramatische Folgen, dass man bald mit allem rechnen muss. Ob allerdings Walrösser künftig am Lippestrand liegen werden, bezweifelt selbst der Geograf und Öko-Anstaltsleiter.
Uneinig sind sich indes die Fachleute, auf welcher Route der weit Angereiste den Weg zur Ökologiestation gefunden hat. Erste Vermutungen der städtischen Tourismusabteilung, der nordische Besuch könne über die „Römer-Lippe-Route“ eingewandert sein, konnte bislang nicht bestätigt werden. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, so Ralf Sänger, „sogar die Möglichkeit, ein Gast der kürzlich beendeten Lappland-Reise des eigenen Naturerlebnisreise-Projektes „Grüner Rucksack“ könnte das Tier eingeschleppt haben, wird geprüft.“ Ein Anfangsverdacht trifft ausgerechnet einen der beiden Mitarbeiter der hauseigenen Natur fördernden Gesellschaft, Matthias T., ein Naturerlebnisreise-Stammkunde. Die ermittelnden Behörden weisen jedoch darauf hin, dass selbstverständlich die Unschuldsvermutung zu gelten habe. Auch sei nicht auszuschließen, dass sich der „Einwanderer“ unbemerkt im Handgepäck des Kollegen eingeschlichen hatte.
Die Kolleginnen und Kollegen der Ökostation rechnen für die nächsten Wochen mit einem Besucheransturm auf den lokalen Beobachtungsturm und weisen vorsorglich darauf hin, dass sich möglichst nicht mehr als 30 Schaulustige gleichzeitig auf einer Ebene des Turms aufhalten sollten, um beim Schwanken des Turms keine Massenpanik auszulösen. Darüber hinaus merken sie an, dass bei der möglicherweisen Aufstellung von Tarnzelten zu Beobachtungszwecken baubehördliche Vorgaben (Standsicherheitsnachweise, Fluchtwegepläne, Grenzabstände, Zuwegungsberechtigungen, Brandschutz, Ausgleichspflanzungen, …) zu beachten sind!