Bergkamener Student Till Scheemann macht mit beim Planspiel im Deutschen Bundestag

Endlich mitentscheiden und mitmischen, wenn sich Politiker um Gesetzentwürfe streiten und debattieren. In dieser Woche fand im Deutschen Bundestag das Planspiel „Jugend und Parlament“ statt. Die über 300 Jugendlichen reisen nach Berlin, schlüpfen in die Rollen fiktiver Bundestagsabgeordneter, sitzen im echten Plenarsaal und sprechen unterm Bundesadler am Rednerpult. Im Zentrum des Planspiels steht dabei die Simulation eines kompletten Gesetzgebungsprozesses.

Till Scheemann (l.) mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek in Berlin.

Die Möglichkeit, im direkten Austausch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland aktuelle Fragen der Bundespolitik zu diskutieren, nutzte auch Till Scheemann aus Bergkamen, der von dem heimischen Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek für das Planspiel  ausgewählt wurde. Der 19-jährige konnte die Bundespolitik direkt erleben und als Mitglied des Integrationsausschusses an aktuellen Themen und Gesetzesvorlagen arbeiten.

Bei einem Besuch im Berliner Büro von Oliver Kaczmarek erfuhr Till Scheemann dann auch aus erster Hand mehr über die Arbeit eines Abgeordneten und seiner Mitarbeiter. Die vier Tage in Berlin waren für ihn eine spannende Erfahrung, die noch mehr Lust auf Politik gemacht hat.




Bergkamener Wasserfreunde schwimmen erfolgreich in Herford

Am letzten Maiwochenende nahmen vier Schwimmerinnen und sechs Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen erfolgreich am 43. Internationalen Schwimmfest in Herford teil. Bei ihrem ersten Freibadwettkampf der Saison erschwammen sich die zehn Wasserfreunde je 23 Medaillen und persönliche Bestzeiten.

Nach einem erfolgreichen ersten Tag mit herrlichem Sonnenschein und leckerem Essen, zelteten die meisten Schwimmer mit ihrem Trainer Tobias Jütte im Freibad. Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück und dunklen Wolken. Der Wettkampf wurde an diesem Vormittag dann auch aufgrund von Gewittern einige Male unterbrochen. Aber auch mit diesen Bedingungen kamen die Wasserfreunde sehr gut zurecht und beendeten den Wettkampf ebenso erfolgreich, wie sie ihn begonnen haben.

Ann-Kathrin Teeke (Jg.2000) erhielt Gold über 50 und 100m Rücken sowie 100m Freistil zudem Silber über 50 und 200m Freistil; Marco Steube (Jg.2003) Gold über 200m Brust und 200m Schmetterling, Silber über 100m Schmetterling zudem Bronze über 200m Lagen und 50m Brust; Maximilian Weiß (Jg.2002) Gold über 200m Lagen und 50m Schmetterling zudem Bronze über 50m Freistil, 50m Rücken und 50m Brust ; Saskia Nicolei (Jg.2003) Gold über 50m Brust, Silber über 100 und 200m Brust zudem Bronze über 100m Freistil; Yannick Wallny (Jg.2000) Silber über 200m Brust und Bronze über 50m Freistil und Kevin-Noah Kaminski (Jg.2003) Bronze über 50m Freistil.

Aber auch Trainer Tobias Jütte (Jg.1990) zeigte seinen Schwimmern eindrucksvoll, dass er weiß, wovon er redet. Er erkämpfte sich bei seinem einzigen Start eine Bronzemedaille über 50m Schmetterling in der offenen Wertung in Saisonbestzeit.

Viele persönliche Bestzeiten erschwammen sich Anoj Amirthalingam, Anuja Amirthalingam und Lara Boden. Lisa Weber konnte verletzungsbedingt nicht teilnehmen, war aber zur Unterstützung ihrer Mannschaft mitgekommen.




Schüler der Freiherr-vom-Stein-Realschule lernen in der Waldschule Cappenberg

Einen Unterricht der besonderen Art erlebten Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom- Stein-Realschule. Der Schulranzen blieb zu Hause, stattdessen ging es mit einem Rucksack in ein großes, grünes Klassenzimmer: Die Schüler und Schülerinnen  besuchten mit ihren Lehrerinnen Frau Flachs-Zibirre  (Kl. 5 a) und Frau Steinau (Kl. 5 b) die Waldschule Cappenberg. Gesponsert hat das Erlebnislernen die Abfallberatung der GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH.

Die Klasse 5b der Freiherr-vom-Stein-Realschule

Andreas Witte und Oliver Bellaire, Mitarbeiter der Waldschule, führten die Klassen durch den Wald und durch das umweltpädagogische Programm. Bei sehr gutem Wetter hatten die Schüler sichtlich ihren Spaß bei der spielerischen Erforschung des Waldes. Ausgestattet mit Becherlupen schwärmten sie in kleinen Gruppen immer wieder aus. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Spinnen, Riesenkäfer, Frösche, Erdkröten und sogar ein Lurch wurden bestaunt. Manches Wesen war den Schülern bisher höchstens aus dem Zoo bekannt, nun konnten sie die Tiere in den eigenen Händen halten und bewundern. Selbstverständlich wurden alle Tiere wieder frei gelassen. Aufmerksam wurden auch die Waldregeln befolgt. So wurde z. B. das Pausenbrot – umweltfreundlich, da Abfall sparend – in wiederverwendbaren Brotdosen mitgebracht. Vereinzelt anfallende Verpackungsabfälle wurden eingepackt und mitgenommen, nichts blieb im Wald zurück.

Die Frage, was denn eigentlich mit den vielen Blättern im Wald geschieht, führte schließlich zum wichtigen Thema Kompostierung. So erfuhren die Kinder Wissenswertes über die im Waldboden lebenden Mikroorganismen, wie mit deren Hilfe das Laub kompostiert wird und daraus wertvoller Humus entsteht. Ein Vergleich mit der Kompostierung der in der Biotonne gesammelten organischen Abfälle aus Küche und Garten am Fröndenberger Kompostwerk rundete das Thema ab. Zur Vor- und Nachbereitung erhielten die Klassen von der GWA ein umfangreiches Paket mit Informations- und Arbeitsmaterialien. Seit fast 20 Jahren arbeitet die GWA-Abfallberatung mit der Waldschule zusammen, um das Thema den Schülern spielerisch zu vermitteln. Jährlich werde kreisweit bis zu 30 Schulklassen ein Besuch der Waldschule finanziert, erläutert Regine Hees von der GWA.

 Auch im nächsten Jahr bietet die GWA-Abfallberatung einen erlebnisreichen Besuch zum Thema „Kompostierung“ in der Waldschule für 30 Schulklassen an. Interessierte Schulen können sich bereits jetzt bei der GWA-Abfallberatung am Infotelefon unter  ( 0 800 400 1 400 (gebührenfrei, im Kreis Unna) vormerken lassen.




33. Bergkamener Seifenkisten Grand Prix auf der Alisostraße mit 100 Teilnehmern

Die 33. Auflage des traditionellen Bergkamener Seifenkisten Grand Prix startet am Sonntag, 18. Juni auf der Alisostraße. Rennleiter Michael Sulitze von der Seifenkistengruppe „Immer auf Achse“ kann gemeinsam mit seinem Team rund 100 Teilnehmer aus ganz Deutschland begrüßen. In den Klassen Junior, Senior, Elite XL, Elite XL Ü18 finden Wertungsläufe zum deutschen Seifenkistenderby statt.

Neben dem eingespielten Team der Seifenkistengruppe tragen noch viele weitere freiwillige Helfer zum Gelingen der Veranstaltung bei. So helfen etwa die Freiwillige Feuerwehr und das Technische Hilfswerk beim Auf- und Abbau von Strecke und Zelten.

Für die Zuschauer wird neben spektakulären und rasanten Rennen auch wieder ein attraktives Rahmenprogramm geboten.

Der 33. Bergkamener Seifenkisten Grand Prix startet am Sonntag, 18. Juni um 11 Uhr an der Alisostraße in Oberaden. Die Siegerehrung durch den stellvertretenden Bürgermeister Christian Pollack findet um 17 Uhr statt.

 




A2: Sperrung in der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen am kommenden Mittwoch

Am kommenden Mittwoch, 7. Juni, wird von 10 bis 14 Uhr die A2-Anschlussstelle Kamen/Bergkamen in Fahrtrichtung Hannover wegen Markierungsarbeiten gesperrt. Umleitungen werden ausgeschildert.

Mehr zum Thema: https://www.strassen.nrw.de/projekte/a2/sanierung-zwischen-kamen-und-dortmund.html




Wiedergewählter CDU-Chef Pufke sieht nach Regierungswechsel eine neue Chance fürs Gewerbegebiet und L821n

Mit 100 Prozent bestätigte am Donnerstag der CDU-Stadtverband Marco Morten Pufke für eine weitere Amtsperiode als 1. Vorsitzenden. Neu in den Vorstand kam Gerd Miller als Beisitzer für Weddinghofen. Rosemarie Degenhardt besetzt das neu geschaffene Amt einer Mitgliederbeauftragten. Auf eigenen Wunsch schieden Bärbel Guschall und Heinz-Werner Hake aus dem Vorstand auf.

Der neue Bergkamener CDU-Vorstand.

In seinem Rechenschaftsbericht ließ er die Aktivitäten des Stadtverbandes in den zurückliegenden zwei Jahren Revue passieren: Neujahrsempfang, Oktoberfest, Radtour, Lippeforum, 50 Jahre Stadt Bergkamen, 70 Jahre CDU in Bergkamen. Ein herausragendes Ereignis war natürlich die Landtagswahl.

„CDU Bergkamen hat Anteil am Erfolg der CDU NRW. Ina Scharrenbach konnte Ihr Erstimmenergebnis um 7,1% steigern“, betonte Pufke. Aufgrund des sehr guten Gesamtergebnisses habe aber die Landesliste nicht gezogen. Ina Scharrenbach sei deshalb nicht mehr Landtagsabgeordnete. Sie nehme aber in ihrer Funktion als stellvertretende Landesvorsitzende an den Koalitionsverhandlungen mit der FDP teil. Pufkes persönliches Fazit lautet: „Wir haben eine Landtagsabgeordnete verloren, aber (höchstwahrscheinlich) eine Ministerin gewonnen.“
Dessen ungeachtet erwartet Pufke wesentliche inhaltliche Auswirkungen des Regierungswechsels in Düsseldorf für Bergkamen. So bekommt seiner Auffassung nach der Bau der L821n eine neue Perspektive. Wichtig sei nun ein klares Votum des Bergkamener Stadtrats für den Straßenneubau.
Auch sieht er durch die zu erwartende neue schwarz-gelbe Landesregierung eine zweite Chance für das geplante interkommunale Gewerbegebiet auf dem Gelände des Hofs Schulze Elberg an der A1. Er erwartet hier eine entsprechende Überarbeitung des Landesentwicklungsplans.
Dem neuen CDU-Stadtverbandvorstand gehören jetzt an:
  • Vorsitzender Marco-Morten Pufke,
  • stellvertretende Vorsitzende Annette Adams und Thomas Heinzel
  • Geschäftsführerin Martina Platz
  • stellvertretende Geschäftsführer Stefan Paul, Wolfgang Rennhak und Stephan Wehmeier
  • Schatzmeister Thomas Eder
  • stellvertretender Schatzmeister Martin Struck
  • Mitgliederbeauftragte Rosemarie Degenhardt
  • Beisitzer: Susanne Eisenhuth, Elke Middendorf, Karl-Otto Goerdt, Maximilian Hellmich und Gerd Miller.



BAföG-Stelle beim Kreis rät: Anträge frühzeitig stellen

BAföG-Leistungen für Schüler sollten bereits jetzt beim Kreis beantragt werden, auch wenn die Ausbildung erst im August bzw. September beginnt. Dieser Tipp gilt vor allem für die, die das Geld zur Absicherung des Lebensunterhaltes einplanen.

„Erfahrungsgemäß kann es durch die Vielzahl der zu Beginn des Schuljahres eingehenden Anträge bei der Bewilligung zu Verzögerungen kommen. Und wer BAföG erst nach dem Beginn der Ausbildung beantragt, kann bares Geld verlieren“, betont Maik Hahne vom Amt für Ausbildungsförderung.

Ein Anspruch auf Ausbildungsförderung entsteht zwar mit Beginn der Ausbildung, gezahlt werden kann BAföG aber frühestens ab dem Monat der Antragstellung. Zusätzlich gilt: Je vollständiger ein BAföG-Antrag eingereicht wird, desto schneller können auch die Leistungen bewilligt werden.

Nähere Informationen über förderfähige Ausbildungen, erforderliche Antragsunterlagen, Ansprechpartner und Öffnungszeiten des Amtes für Ausbildungsförderung des Kreises Unna gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: BAföG).

Der BAföG-Antrag kann auch unter www.bafoeg-online.nrw.de ausgefüllt und dem Amt für Ausbildungsförderung übermittelt werden. Unbedingt beachten: Die Antragstellung gilt erst mit Eingang des Antrags per E-Mail, Fax oder per Post. PK | PKU




Amtsapothekerin warnt vor dubiosem Schlankmacher mit bösen Nebenwirkungen

Kreis Unna. Schlank werden und schlank bleiben – das möchten die meisten. Manche treiben dafür nicht nur Sport und achten auf eine gesunde Ernährung, sondern greifen zu Schlankmachern. Das kann gefährlich sein, sagt Amtsapothekerin Birgit Habbes und warnt ganz konkret vor dem Produkt EMTea.

Das Produkt wird über das Internet und anderen Kanäle als Kräutertee oder pflanzliches Präparat vertrieben. Aber: „Amtliche Analysen haben gezeigt, dass EMTea mit nicht deklarierten Substanzen vermischt ist“, erklärt Habbes.

So wurde der als Appetitzügler beigemischte Wirkstoff Sibutramin gefunden. „Die Nebenwirkungen dieses verschreibungspflichtigen Arzneistoffes sind beträchtlich und werden mit mehreren Todesfällen in Verbindung gebracht“, sagt die Amtsapothekerin des Kreises Unna. Deshalb ist Sibutramin seit 2010 weltweit verboten.

Erhebliche Nebenwirkungen sind beispielsweise Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Bluthochdruck, hohe Herzschlagfrequenz, Schlaganfall, Taubheitsgefühl und Angst. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) und die nationalen Gesundheitsbehörden warnen vor der Anwendung von Sibutramin.

„Wer ein solches Schlankheitsmittel aus dem Internet genommen hat, sollte es sofort absetzen und sich bei Krankheitsanzeichen sicherheitshalber an seinen Hausarzt wenden“, rät Habbes. PK | PKU




Busemann-Geschäftsführerin Ilka Wagner beim Wirtschaftsempfang der SPD-Bundestagsfraktion

Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek nahmen Ilka Wagner, Geschäftsführerin des Unternehmens Busemann in Bergkamen, sowie Emilie und Jörg Prüser, Geschäftsführer des Freischütz, Schwertes Unternehmen des Jahres 2017, am heutigen Wirtschaftsempfang der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin teil.

Ilka Wagner, Geschäftsführerin der von Busemann auf dem SPD-Wirtschaftsempfang in Berlin.

Das Programm stand unter dem Titel „Zukunftstrends 2030 – Politik für die Wirtschaft von Morgen“. Es beinhaltete eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie Statements von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries und des SPD-Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten Martin Schulz.

Bereits zum sechsten Mal lud die SPD-Bundestagsfraktion Unternehmerinnen und Unternehmer aus der ganzen Republik ein, um über die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und aktuelle politische Fragen zu sprechen.

„Im Kreis Unna haben wir zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit guter Arbeit und kreativen Konzepten die Herausforderungen von morgen angehen. Sozialer Zusammenhalt und wirtschaftlicher Erfolg gehen dabei Hand in Hand. Der Dialog mit den Unternehmen aus meinem Wahlkreis ist deswegen immer ein wichtiger Teil meiner Arbeit“, berichtet der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek.




Seniorenbüro lädt ein: Informationsveranstaltung zur Finanzierung eines Pflegeheimplatzes

Das Seniorenbüro der Stadt Bergkamen bietet am Dienstag, 20. Juni, ab 17 Uhr eine Informationsveranstaltung zur Finanzierung eines Pflegeheimplatzes im Treffpunkt, Lessingstr. 2, für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Die meisten pflegebedürftigen Menschen werden von ihren Angehörigen zu Hause gepflegt. Es gibt jedoch Situationen, in denen diese Pflege nicht mehr ausreicht oder nicht mehr organisiert werden kann. Für viele stellt sich die Frage, ob ein Umzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung finanziell möglich ist. Was kostet es im Pflegeheim zu wohnen? Kann ich mir eine Heimversorgung überhaupt leisten?

Auch Bewohnerinnen und Bewohner, die bereits in Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen leben, sehen sich großen Veränderungen bei den Kosten gegenüber, die die wenigsten genau nachvollziehen können. Diese ergeben sich zum einen aus den Veränderungen durch die Pflegereform (Pflegestärkungsgesetz II) und zum anderen auch aus landesrechtlichen Veränderungen bei den Investitionskosten.

Während der Informationsveranstaltung wird kompakt und anschaulich aus Verbrauchersicht erklärt, welche Auswirkungen die Gesetzesänderungen auf den Einzelnen haben und welche Rechte die Bewohner dabei haben: Welche Kosten kommen auf mich zu? Wie setzen sich diese zusammen? Welche staatlichen Hilfen gibt es dabei und welche Voraussetzungen müssen dafür gegeben sein?

Der Vortrag dauert ca. 1 Stunde. Referentin der Veranstaltung ist Frau Kerstin Solaße, Juristin bei der gemeinnützigen Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) e.V. Die Informationsveranstaltung findet in Kooperation mit dem Seniorenbüro der Stadt Bergkamen statt.

 

Eine umfangreiche Broschüre zu dem Thema steht kostenfrei zur Verfügung. Es besteht ausreichend Gelegenheit Fragen zu stellen.

 

Rückfragen zur Veranstaltung beantwortet Frau Scherney im Seniorenbüro unter 02307/965-410. Der Zugang zum Veranstaltungsraum ist barrierefrei. Die Teilnahme ist kostenlos.

 




Türkische Partnerstadt Silifke und Bergkamen wollen sich gemeinsam am Klimaschutzprojekt beteiligen

Sehr zufrieden über den Erfolg ihrer Teilnahme beim diesjährigen Kulturfestival in der türkischen Partnerstadt Silifke kam die 5-köpfige Delegation um Bürgermeister Roland Schäfer Montag letzter Woche nach Bergkamen zurück.

Besuch des Bürgermeisters Dr. Mustafa Turgut (mit Brille und weißem Oberhemd) am Stand der Stadt Bergkamen beim Kulturfestival in Silifke.

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Waffeln backen für die Schüler der Dorfschule in Kırobası.

ber nicht nur das Kulturfestival war das Ziel dieses Besuches. Die mitreisende Dezernentin, Christine Busch, unter anderem zuständig für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport, nutzte die Gelegenheit, die Atatürk Mittelschule, die seit letztem Jahr in einer Partnerschaft mit der Willy-Brandt-Gesamtschule verbunden ist, zu besuchen. Von dort war kurz vorher eine 19-köpfige Schüler-/Lehrerdelegation aus Bergkamen von einer Begegnung zurückgekehrt. Außerdem erhielt die Delegation einen Einblick in die Organisation einer Dorfschule im Taurusgebirge, auf einer Höhe von 1.500 Metern über dem Meeresspiegel gelegen. Zum Dank wurden die rund 200 Schülerinnen und Schüler mit frisch gebackenen Waffeln versorgt.

Gespräch über gemeinsame Aktivitäten im Bereich des Umweltschutzes (v. l.): Bürgermeister Roland Schäfer, Beigeordnete Christine Busch, Vorsitzender des Umweltausschusses in Silifke Rıfat Karaduman und der Umweltbeauftragte der Stadt Bergkamen Heiko Busch

Darüber hinaus konnte der Umweltbeauftragte der Stadt Bergkamen Heiko Busch im Rahmen dieser Reise der Stadt Silifke das Projekt „TWINS – Cities in climate change“ vorstellen. Hierbei handelt es sich um ein Vorhaben des Regionalverbandes Ruhr (RVR) zum Thema Klimaschutz, bei dem der Austausch der 53 Kommunen des Ruhrgebietes mit ihren internationalen Partnern gefragt ist. Der dortige Umweltausschuss bekundete großes Interesse an einer Zusammenarbeit bei diesem Projekt, das Anfang November stattfinden wird.

Bereits zum dritten Mal in Folge nahm die Stadt Bergkamen mit einem Stand am alljährlichen Kulturfestival in Silifke teil, um die deutsche Partnerstadt vorzustellen. Hierbei wurde deutlich, dass die Stadt Bergkamen in der seit Oktober 2014 als Fortsetzung mit Tasucu bestehenden Partnerschaft in der Stadt Silifke immer bekannter und beliebter wird. „Einen großen Teil dazu beigetragen hat sicherlich auch der rege Austausch der Willy-Brandt-Gesamtschule mit der Atatürk-Ortaokulu“, so Bürgermeister Roland Schäfer.