Viele Berufe im Angebot: Kreis sucht 25 Azubis

PC hochfahren, klicken, lesen und bewerben. So könnte der Weg von der Schule in die Ausbildung funktionieren. Wer den Schulabschluss in der Tasche hat und sich die Arbeit in einer großen Verwaltung mit unterschiedlichsten Aufgaben vorstellen kann, wird möglicherweise beim Kreis Unna fündig.

Die Kreisverwaltung ist mit rund 1.300 Mitarbeitern einer der größten Arbeitsgeber der Region. Durch den demografischen Wandel verabschieden sich auch hier in den nächsten Jahren viele Mitarbeiter in den Ruhestand. Nachwuchs ist also gesucht und herzlich willkommen. Im Angebot für 2018 sind 25 Ausbildungsplätze in sieben Berufsfeldern.

Dazu gehören nicht nur „klassische“ Verwaltungsberufe, auch Plätze für Vermessungstechniker, Straßenwärter oder Fachinformatiker (Fachrichtung Anwendungsentwicklung) sind ausgeschrieben.

Genaue Informationen zu den Berufen, zu den schulischen Voraussetzungen oder der Bezahlung finden sich im Internet unter www.kreis-unna.de (Stellenangebote | Ausbildung). Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 8. September 2017. PK | PKU




Brexit zeigt Wirkung: Mehr Briten wollen im Kreis Unna Deutsche werden

Die Zahl der Einbürgerungen steigt im Kreisgebiet wieder und ein Blick in die Statistik nach Ende des ersten Halbjahres lässt vermuten: Auch 2017 wird der Pfeil nach oben zeigen.

2015 meldete die Ausländerbehörde ein „Tief“. Nach 239 Einbürgerungen im Jahr 2014 gab es im Kreis „nur“ 174 Einbürgerungen. Ein Jahr darauf ging es wieder aufwärts: 2015 erhielten 199 Personen die deutsche Staatsangehörigkeit und im ersten Halbjahr 2017 waren es bereits 111 Menschen.

Menschen mit türkischen Wurzeln bilden im Kreis Unna nach wie vor die stärkte Gruppe der Neubürger. 2015 ließen sind 78 Türken einbürgern, 2016 waren es 62 und im ersten Halbjahr diesen Jahres genau 36.

Die zweitstärkste Gruppe bilden Menschen aus Polen. 2015 wurden 22 Personen aus dem Nachbarland eingebürgert, 2016 waren es 18 und im ersten Halbjahr 2017 bereits zehn.

Ab Platz drei wechseln die Nationalitäten. 2015 lagen Griechenland und Afghanistan mit jeweils acht Einbürgerungen gleichauf. 2016 teilten sich Rumänien und Griechenland Platz drei (jeweils zwölf Einbürgerungen). Im ersten Halbjahr 2017 steht Bosnien Herzegowina mit acht Einbürgerungen hinter der Türkei und Polen an dritter Stelle.

Die Statistik zeigt auch einen bemerkenswerten Trend: Briten – in der Vergangenheit mehr als Zurückhaltend mit der Aufgabe von Krone, Queen und insularem Bewusstsein – streben nun auf den Kontinent. Die Vermutung liegt nahe, dass der „Brexit“ diesen Schritt befördert.

Die Ausländerbehörde im Kreis Unna jedenfalls hatte 2015 keine Neubürger mit britischen Wurzeln in ihrer Statistik. Das sah 2016 schon anders aus. Damals ließen sich neun Briten einbürgern. Im ersten Halbjahr 2017 waren es bereits sieben – und weitere vier Anträge liegen in der Ausländerbehörde zur Bearbeitung und Entscheidung bereits auf dem Tisch.

Was genau passiert, wenn Großbritannien rechtswirksam aus der EU austritt, vermag derzeit niemand genau zu sagen. Nach aktuellem Recht müssten Briten tatsächlich im Falle der Einbürgerung ihre britische Staatsangehörigkeit abgeben. Augenblicklich fahren sie zweigleisig: Neben der neuen deutschen Staatsbürgerschaft bleiben sie ganz offiziell auch noch Briten. PK | PKU




Motorradfahrer stürzt auf der Bambergstraße: schwer verletzt

Ein Motorradfahrer stürzte am Sonntagabend auf der Bambergstraße in Bergkamen-Mitte aus bisher unbekannter Ursache. Er verletzte sich dabei schwer.

Am Sonntag fuhr nach Polizeiangaben gegen 21.10 ein 27 jähriger Motorradfahrer aus Bergkamen auf der Bambergstraße in Richtung Bergkamen. Er hielt bei Rot an der Ampel der Kreuzung Weddinghofer Straße an und setzte seine Fahrt bei Grün, nach Zeugenangaben mit gemäßigter Geschwindigkeit, fort. Nach etwa 100 Metern verlor auf trockener Straße die Kontrolle über sein Kraftrad und stürzte an einer Bordsteinkante. Der Fahrer rutschte noch einige Meter weiter gegen eine Hauswand. Er verletzte sich bei dem Unfall schwer und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden wird auf etwa 1 500 Euro geschätzt.




Lernanfänger 2018: Eltern erhalten jetzt Post vom Schulverwaltungsamt

Alle Eltern, deren Kinder im Zeitraum vom 30. September 2011 bis 30. September 2012 geboren sind, werden im Juli 2017 vom Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport der Stadt Bergkamen angeschrieben. Im Sommer 2018 werden voraussichtlich 422 Kinder eingeschult (420 im Sommer 2017).

Mit einem Anschreiben wird den Eltern ein „Anmeldeschein“ zugesandt, den sie ausfüllen und bis zum 1. August 2017 zum Schulverwaltungsamt der Stadt Bergkamen zurücksenden sollen. Außerdem erhalten die Erziehungsberechtigten eine Liste aller Bergkamener Grundschulen, da sie ihr Kind an einer Grundschule ihrer Wahl anmelden können.

Wenn die Anmeldescheine dem Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport vorliegen, steht fest, wie viele zukünftige Schülerinnen und Schüler die jeweiligen Grundschulen im Sommer 2018 besuchen werden. Die Erziehungsberechtigten erhalten dann von der entsprechenden Grundschule einen Termin zur eigentlichen Anmeldung in der Zeit vom 16. Oktober bis 14. November 2017, den sie dann gemeinsam mit ihrem Kind wahrnehmen müssen.

Werden Erziehungsberechtigte versehentlich nicht benachrichtigt, können sie sich unter der Rufnummer 02307/965-304 beim Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport melden.

Eltern, die ihr Kind vorzeitig einschulen wollen, können sich beim Schulverwaltungsamt melden und erhalten einen Anmeldeschein für die vorzeitige Einschulung. Über die Aufnahme des Kindes entscheidet letztendlich die Schulleitung unter Berücksichtigung des schulärztlichen Gutachtens




Geruchsbelästigung durch die Kläranlage im Bayer-Werk Bergkamen

Am Samstag kam es gegen 20 Uhr zu einer Geruchsbelästigung durch die Kläranlage im Bayer-Werk Bergkamen.

Bayer-Standortleiter Timo Fleßner

Durch Starkregen in der vergangenen Woche musste ein Teil der Abwässer in Becken zwischengelagert werden. „Durch die Standzeit des Wassers kommt es derzeit zu  Geruchsbelästigungen. Maßnahmen zur ordnungsgemäßen Entsorgung sind eingeleitet“, erklärt Bayer Bergkamen. Dennoch könne es – abhängig von der Windrichtung – bis voraussichtlich Mitte der Woche zu einer weiteren Belästigung im unmittelbaren Umfeld des Standortes kommen.

Die örtlichen Behörden sind informiert. „Wir bedauern sehr, dass es zu Unannehmlichkeiten für unsere Nachbarn kommt und arbeiten mit Hochdruck daran, die Ursachen zu beseitigen“, sagt Standortleiter Dr. Timo Fleßner.




Gymnasium Bergkamen verabschiedet Marita Engel und Klaus-Dieter Diekmann in den Ruhestand

An diesem Freitag erhielten Marita Engel und Klaus-Dieter Diekmann aus den Händen von Schulleiterin Bärbel Heidenreich ihre Urkunde zur Versetzung in den wohlverdienten Ruhestand. Nach jeweils 37 Dienstjahren am Städtischen Gymnasium Bergkamen freuen sich die beiden beliebten, engagierten und anerkannten Lehrkräfte nun auf ihre neuen Lebensabschnitte.

Freitag war auch letzter Schultag für Marita Engel und Klaus-Dieter Diekmann

Nach einem Studium der Mathematik und der Erziehungswissenschaft in Münster absolvierte Marita Engel vom 1. September 1977 bis 31. Januar 1979 in nur eineinhalb Jahren ihr Referendariat. „Zur damaligen Zeit wurde die Ausbildung verkürzt, da dringend Lehrkräfte benötigt wurden“, erklärt sie. Nachdem sie zunächst 18 Monate in Coesfeld unterrichtet hatte, trat Marita Engel am 1. August 1980 in Bergkamen ihren Dienst an.

In ihrer Zeit am Städtischen Gymnasium Bergkamen führte sie unzählige Schülerinnen und Schüler durch die Sekundarstufe I sowie in Grundkursen und Leistungskursen der Sekundarstufe II erfolgreich zum Abitur im Fach Mathematik, welches sie zuletzt fast ausschließlich unterrichtete. Als ausgebildete Deeskalationstrainerin des Kreises Unna versuchte sie immer Konfliktlösungen z.B. durch Rollenspiele zu erarbeiten.

„Auf langwierige Korrekturen“, betont sie, könne sie zukünftig ebenso verzichten wie auch auf „beabsichtigte Unterrichtsstörungen ich-betonter Schüler und reichlich Formalkram“. Vermissen werde sie insbesondere die Freude, „wie Schüler mit Begeisterung Lösungswege zu mathematischen Problemen suchen oder sich anstrengen, um den Lernstoff zu verstehen.“ Ihre Fächer werden Marita Engel auch zukünftig nicht loslassen: „Das Interesse an spannenden Mathematikaufgaben bleibt sicher bestehen ebenso wie das an den aktuellen Veränderungen innerhalb der Schülerschaft und ihren gesellschaftlichen Ursachen.“

Auf über 40 Jahre im Dienst kann Klaus-Dieter Diekmann zurückblicken, über 37 Jahre davon unterrichtete er am Städtischen Gymnasium Bergkamen die Fächer Französisch und Geschichte. Das „traditionell gute Klima an der Schule“ möchte er anlässlich seines Abschieds besonders hervorgehoben wissen. „Ich bin mit den Schülerinnen und Schülern und den Kolleginnen und Kollegen immer gut zurechtgekommen“, betont Klaus-Dieter Diekmann. Das „gute Miteinander“ werde er „ganz sicher vermissen“, „Konferenzen und Korrekturen“ hingegen nicht.

Schon früh in seiner Dienstzeit übernahm er gemeinsam mit Andreas Kannegießer eine Stufenleitung, insgesamt 25 Jahre engagierte er sich in diesem Bereich, kommissarisch leitete er auch die Oberstufe. Unter den Absolventen seines ersten Abiturjahrgangs, das war 1985, war im Übrigen auch Andreas Kray, der heutige Leiter des Schulverwaltungsamtes der Stadt Bergkamen, dessen Tochter Katharina ebenfalls Schülerin am Städtischen Gymnasium Bergkamen ist. In solchen Momenten wird Klaus Diekmann immer deutlich, auf welch lange Dienstzeit er zurückblicken kann: „Dass ich irgendwann mal die Kinder ehemaliger Schüler unterrichten werde, war mir klar. Die Enkel müssen es dann aber nicht mehr sein“, lacht er.

2009 übernahm Klaus Diekmann die Koordination des neuen „Ganztags“, seither sorgte er jedes Schuljahr dafür, dass den Schülerinnen und Schülern am Städtischen Gymnasium Bergkamen ein umfangreiches wie vielfältiges Programm für den Nachmittag zur Verfügung steht.

Die Entscheidung, sich im Sommer 2017 zu verabschieden, reifte bereits vor zwei Jahren. „Ich hätte noch ein halbes Jahr weitermachen können, aber ich wollte gerne zum Sommer gehen“, erklärt Klaus Diekmann, „dann, wenn die Sonne lacht.“ Seinem Abschied sah er „überwiegend“ gelassen entgegen – in den letzten Schulwochen habe er jedoch auch ein wenig Wehmut gespürt – zum Beispiel immer dann, wenn er eine Klasse oder einen Kurs das letzte Mal unterrichtet hatte.

Für seinen neuen Lebensabschnitt hat er gemeinsam mit seiner Frau bereits Pläne geschmiedet. Die beiden freuen sich auf mehr gemeinsame Zeit: Ein Herbsturlaub auf Sizilien, ein Monat Südafrika im neuen Jahr, vielleicht auch eine Radwanderung entlang des Canal du Midi, der das südfranzösische Toulouse mit dem Mittelmeer verbindet. „Es gibt kulturell und historisch noch viel zu entdecken – die Liebe zu meinen Fächern Französisch und Geschichte wird halten – auch nach der Schule.“




Arbeiten für den neuen Kunstrasen im Nordbergstadion starten am 24. Juli

Die Fußballer des FC TuRa Bergkamen müssen sich noch bis zum Ende der Sommerferien gedulden, bevor sie auf einem mit Gummigranulat verfülltem Kunstrasenplatz aktiv werden können. Rund 400.000 Euro hat der Stadtrat für dieses Projekt Ende vergangenen Jahres bereitgestellt.

Ortsbesichtigung im September 2016: SPD-Fraktionschef Bernd Schäfer (r.) und der stellvertretende Bürgermeister Kay Schulte (2.v.r.) mit der Spitze des FC TuRa Bergkamen im „Sandkasten“ des Nordbergstadions.

So sieht es der Bauzeitenplan vor, der mit der bauausführenden Firma, dem von der Stadt Bergkamen mit der Bauleitung beauftragten Ingenieurbüro Vennegeerts und dem Sportamt der Stadt Bergkamen abgestimmt worden ist.

Der Startschuss der Arbeiten erfolgt am Montag, 24. Juli, mit der Aufnahme des vorhandenen Sandes und dem Entfernen des Kunstrasenbelags.

Danach werden Überlaufrinnen an den Spielfeldrändern ausgetauscht und die gesamte Fläche auf das erforderliche Höhenniveau gebraucht.

Der Einbau der elastischen Tragschicht als Unterbau steht dann für Mitte August auf dem Arbeitsplan, bevor dann der neue Kunstrasen verlegt wird.

Damit endet ein Zeitraum von 20 Jahren, als 1997 das Nordbergstadion komplett modernisiert worden ist und  der errichtete Kunstrasenplatz für viele andere Sportanlagen nicht nur im Kreisgebiet als Vorzeigeobjekt und Anschauungsbeispiel gedient hat.




„Mittwochs auf dem Spielplatz“ startet im Stadtpark

Das Kinder- und Jugendbüro startet seine neue Veranstaltungsreihe „Mittwochs auf dem Spielplatz“ am kommenden Mittwoch, 19. Juli, um 11.00 Uhr am Spielplatz im Stadtpark in Bergkamen-Mitte.

An der Wilhelm-Busch-Straße gibt es am 2. August ein Spielplatzfest

Ganz neu ist die Idee allerdings nicht. Bis vor ein paar Jahren fuhr in den Sommerferien regelmäßig das Spielmobil durch das Stadtgebiet. So ähnlich wird es nun auch bei den kommenden Spielplatzfesten.

Das Team des Kinder- und Jugendbüros bringt so einiges mit auf den Spielplatz: Basteln, Spielen, Schminken, Quatschen lautet die Devise. Beim „Riesen-Vier-Gewinnt“ und „Maxi-Mikado“ können die Besucher ihr Spielgeschick im Großformat unter Beweis stellen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Das Spielplatzfestteam wartet von 11.00 – 16.00 Uhr auf Kinder aller Altersklassen. Hier finden die Feste im Rahmen des Sommerferienprogramms statt:

 

19.07.2017 Stadtpark, Mitte
26.07.2017 Flöz Dickebank, Rünthe
02.08.2017 Wilhelm-Busch-Straße, Bergkamen
09.08.2017 Wieckenbusch, Oberaden
16.08.2017 Hof Theiler, Overberge
23.08.2017 Eichenplatz, Mitte

 

Die Feste finden grundsätzlich auch bei nicht so gutem Wetter statt, außer bei starkem Regen.




Ferienprogramm: Freie Plätze beim Wasserski und Ketteler Hof

Im Rahmen des Sommerferienprogramms bieten der Stadtjugendring Bergkamen und das Kinder- und Jugendbüro in der zweiten Ferienwoche Ausflüge an, bei denen noch Plätze frei sind.

Am Donnerstag, 27. Juli, geht es zur Wasserskianlage nach Hamm. Der Baggersee in Nähe der Lippe bietet bei schönem Wetter echte Mittelmeeratmosphäre. Für zwei Stunden haben hier die Bergkamener Besucher eine Bahn für sich. Auch für Anfänger ist die Anlage kein Problem. Nach ein paar Versuchen hat eigentlich jeder den Dreh raus und kann entspannt seine Runden drehen. Vor Ort wird die Gruppe von einem Trainer eingewiesen.

Die Kosten betragen pro Person (ab 12 Jahre) 18,00 €. Abfahrt ist um 12.45 Uhr am Hallenbad, Rückkehr gegen 17.00 Uhr.

Eine Tag später am Freitag, 28. Juli, startet dann ein Tagesausflug für Familien. Ziel ist der Ketteler Hof in Haltern am See. Der Spiel- und Mitmachpark liegt im Zentrum des Naturparks Hohe Mark. Die aufwendigen Spielanlagen fügen sich in eine abwechslungsreiche Parklandschaft mit üppigem Baumbestand, grünen Picknick-Wiesen sowie großflächigen Strandsand und Wasserlandschaften ein.

Im Streichelzoo können Ziegen, Schafe, Damwild und viele Meerschweinchen gefüttert und gestreichelt werden. Die Verpflegung für den Tag kann mitgebracht werden oder man nutzt die verschiedenen Imbissangebote. Der Ketteler Hof ist besonders für Familien mit kleinen Kindern geeignet – hier kann die ganze Familie einen tollen Tag erleben.

Die Kosten betragen pro Person (keine Altersbeschränkung) 12,00 €. Abfahrt ist um 09.00 Uhr am Hallenbad, Rückkehr gegen 17.00 Uhr.

Anmeldungen für beide Ausflüge sind im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 305) möglich. Weitere Informationen gibt es dort auch unter 02307/965381.

Anmeldeformulare und das gesamte Ferienprogramm finden alle Interessierten unter www.bergkamen.de/sommerferien.




Beim Anfahren vom Fahrbahnrand Pkw übersehen: Zwei Verletzte und ein hoher Sachschaden

Am Donnerstag fuhr gegen 19.10 Uhr eine 29-jährige Kamenerin auf der Werner Straße aus Richtung Bergkamen kommend in Richtung Werne. In Höhe des Parkplatzes Beversee fuhr sie zunächst rechts an den Fahrbahnrand. Als sie von hier wieder anfahren und nach links auf den Parkplatz abbiegen wollte, achtete sie nicht auf den nachfolgenden PKW eines 23-jährigen Dortmunders und die Fahrzeuge stießen zusammen. Durch den Aufprall wurden beide Unfallbeteiligte leicht verletzt und daher zunächst zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Beide PKW wurden stark beschädigt. Der Sachschaden wird auf etwa 16 000 Euro geschätzt.




Mit dem VKU-Fahrplanwechsel am Montag kommen jede Menge Änderungen für Bergkamen

Nicht nur die Sommerferien beginnen am Montag, 17. Juli, es geht auch der neue Fahrplan der VKU geht an diesem Tag an den Start. Wer mit dem Bus unterwegs ist, das gilt insbesondere für Fahrten zum und vom Arbeitsplatz, sollte wegen der zahlreichen Änderungen und Zusätzlichen Angebote den Fahrplan vorher genau studieren. Hier das Wichtigste im Überblick

So fährt die S30 am Montag ausschließlich über die Schulstraße. Die Haltestellen „Töddinghausener Straße“ und „Schillerstraße“ werden von der S30 nicht mehr bedient. Die Linie R11 übernimmt die Haltestellen entlang der Töddinghauser Straße. Die Haltestelle „Häupenweg“ entfällt.

Für die schnelle Fahrt nach Dortmund wurden zwei Linien neu eingerichtet. Die D80 verbindet den Busbahnhof Bergkamen mit dem Kamener Bahnhof stündlich auf schnellstem Weg. Inklusive Bahnfahrt dauert die Fahrt von Bergkamen nach Dortmund nur 31 Minuten. Die D80 bietet an den Haltestellen auf der Bambergstraße gemeinsam mit der umbenannten SchnellBus-Linie S81 (ex S80) einen 30 Minuten-Takt zum Busbahnhof.

Die R13 über die Werner Straße ersetzt die R12 mit verdoppeltem Angebot. Die Linie R13 fährt alle 30 Minuten weiter über die Fritz-Husemann-Straße zum Busbahnhof und hält an den neu eingerichteten Haltestellen „Hegelstraße“ und „Albert-SchweitzerStraße.

Zwischen Bergkamen, Busbahnhof und Kamen, Bahnhof fahren nun während der Hauptverkehrszeit sechs Busse pro Stunde. Damit wird das Angebot auch für die Kunden der Züge interessant, die heute noch mit dem Pkw zum Kamener Bahnhof fahren.

Diese große Umstrukturierung bot die Chance für eine weitere Verbesserung: An der Haltestelle „FritzHusemann-Straße Ost“ gibt es nun Umsteigemöglichkeiten von den SchnellBussen aus Werne und Rünthe in die R13 Richtung Kamen. Bis zum Kamener Bahnhof bedeutet das eine Zeitersparnis von 15 Minuten gegenüber den durchfahrenden Linien über Bergkamen, Mitte.

Neuer Start- und Endpunkt der R12 ist der Bergkamener Busbahnhof. Alle Fahrgäste von oder nach Kamen können montags bis freitags ohne Umstieg mit der D80 weiterfahren (am Wochenende umsteigefrei mit der R13).

Mit der neuen Linie C11 geht es vom Nordfeld ganz schnell in die Innenstadt. Von montags bis freitags fährt die C11 im 20-Minuten-Takt, samstags gibt es eine Fahrt pro Stunde. Zudem besteht mit der C11 einmal in der Stunde die Möglichkeit zur Weiterfahrt nach Dortmund mit dem S30 ohne Umstieg – eine Umschilderung erfolgt am Busbahnhof.

Die Linie S20 wird zum Fahrplanwechsel auch die wichtige Haltestelle „Fritz-Husemann-Straße-Ost“ anfahren. Hier besteht die Möglichkeit direkt in den R13 von und nach Kamen umzusteigen. Die Haltestelle „Am Römerlager“ kann für einen begrenzten Zeitraum aus Zeitgründen von der S20 nicht mehr zu jeder Uhrzeit angefahren werden. Nach dem erfolgten Neubau der Haltestelle auf dem Ostenhellweg sollen wieder alle S20-Busse dort halten. Bis dahin wurde als Übergangslösung die Taxibuslinie T20 ab Kettelerschule zum Römerlager eingerichtet.

Die SchnellBus-Linie S80 wird in S81 umbenannt. Diese bietet jeweils von montags bis freitags im Zusammenspiel mit der Linie R81 einen innovativen 15-Minuten-Takt zwischen dem Bahnhof Unna und Kamen, Markt an. Der R81 fährt drei Mal in der Stunde und der S81 ein Mal  pro Stunde. Dabei wird jede Haltestelle auf dieser Strecke von beiden Linien bedient. So wird auch das Kamen Karree künftig vier Mal pro Stunde erreichbar sein. Neu eingerichtet wird die Haltestelle “Hof Theiler” in Overberge (R82), die benachbarte Haltestelle “Ford Schneider” wird in “Kamer Heide” umbenannt.

Ausschlaggebend für diese Angebotserweiterung waren eine „Modal-Split-Untersuchung“ (Befragung zur Verkehrsmittelwahl) aus dem Jahr 2013 als Grundlage für den Nahverkehrsplan des Kreises Unna sowie Befragungen am Kamener Bahnhof. Danach gibt es noch großes Potenzial für den öffentlichen Linienverkehr.

Weitere Änderungen können im Internet unter www.vku-online.de eingesehen werden oder den neuen Fahrplanbüchern entnommen werden. Die neuen Fahrplanbücher sind gegen eine Schutzgebühr von 1 € zeitlich befristet in den Bussen, in den Full-Service-Vorverkaufsstellen und in den Servicezentralen fahrtwind in Kamen und Lünen erhältlich.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct).