Sadinam-Brüder stellen in der Stadtbibliothek ihr Buch „Unerwünscht“ vor
Die drei Sadinam-Brüder. Foto: Juergen Bauer
Die drei Sadinam-Brüder sind ein Paradebeispiel gelungener Integration: Nach der Flucht aus dem Iran haben sie in Deutschland ein erstklassiges Abitur gemacht. Sie erhielten sogar Stipendien von Privat-Unis. Doch willkommen waren sie nie. Am Donnerstag, 30. November, erzählen sie ihre Geschichte in der Bergkamener Stadtbibliothek.
„Unerwünscht“ – so heißt das Buch, aus dem die Brüder in der Stadtbücherei Bergkamen, Am Stadtmarkt 1 vorlesen. Darin geht es um die dramatische Flucht aus dem Iran, die schwierige Ankunft in einem fremden Land und die immer wieder drohende Abschiebung. Los geht es um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. PK | PKU
Nur noch wenige Restkarten für Vortrag „Was jüngere Kinder heute brauchen“
Für die Vortragsveranstaltung von Jan-Uwe Rogge für Eltern, Erzieher und allen an Erziehung Interessierte zum Thema „Was jüngere Kinder heute brauchen“ am Mittwoch, 29. November, um 19:30 Uhr im Studiotheater, Albert-Schweitzer-Str. 1, sind noch ein paar Restkarten vorhanden.
Diese sind in allen Bergkamener Familienzentren und Kindertageseinrichtungen sowie im Familienbüro der Stadt Bergkamen zu einem Preis von 3 Euro erhältlich, an der Abendkasse im Studiotheater für 5 Euro.
Japanische Delegation besuchte Hellmig-Krankenhaus
Die modernen Versorgungsstrukturen des Hellmig-Krankenhauses und seiner Partner sind inzwischen auch Thema in Japan. Eine Delegation aus dem fernöstlichen Land besuchte jetzt das Kamener Krankenhaus und den radiologischen Kooperationspartner Ranova.
Die Gäste waren in Europa unterwegs, um die Krankenhausstrukturen hier kennenzulernen. Bei ihrem Aufenthalt in Kamen interessierte sie insbesondere, wie hier durch einen starken Verbund medizinische Angebote mit hohem Investitionsbedarf in der Diagnostik oder in spezialisierten Fachbereichen wie der Gefäßmedizin möglich gemacht werden. Bei einem Rundgang wurden sie begleitet von Akiko Möller-Horigome (Dolmetscherin, l.), dem Ärztlichen Leiter Dr. Marcus Rottmann (2.v.l.), Dr. Martin Möller (Ranova, 4.v.l.), Anke Ronge (Krankenhausleiterin, 5.v.r.), Gabi Heinze (Pflegedienstleitung, 3.v.r.) und Holger Hintze (Verwaltungsleiter, r.).
Das Feuerwerk zur Eröffnung der Kamener Winterwelt schränkt kurzfristig den VKU-Verkehr ein
Das Feuerwerk zur Eröffnung der Kamener Winterwelt am Freitag, 1. Dezember, schränkt kurzfristig den Betrieb der VKU-Busse ein. Für rund 20 Minuten, von ca. 18:20 Uhr bis ca. 18:45 Uhr, kann die Haltestelle „Kamen Markt“ nicht angefahren werden. Betroffen sind alle Linien. Als Ersatz kann die Halte-stelle „GSW“ genutzt werden.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 I 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct/ mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.
Verkehrsbehinderungen durch 300 Meter lange Ölspur auf der Werner Straße
Am Sonntagmittag wurde die Löschgruppe Overberge um 12:18 Uhr auf Grund auslaufendes Öl aus einem Fahrzeug zur Werner Straße in Höhe der Fluhme-Kreuzung alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Quad einen Motorschaden erlitten hatte, wodurch das gesamte Motorenöl auf einer Fläche von ca. 300m x 3m auf der Fahrbahn verteilt war.
Foto: Feuerwehr
Nachdem der betroffene Bereich gemeinsam mit der Polizei gegen den fließenden Verkehr abgesichert wurde, streute die Feuerwehr die Straße mit Ölbindemittel ab. Im Anschluss wurde das kontaminierte Bindemittel durch die Kehrmaschine des Baubetriebshofes aufgenommen und entsorgt.
Hierdurch kam es teilweise zu Verkehrsbehinderungen im Kreuzungsbereich Werner-/Industriestraße. Der Feuerwehreinsatz endete um 14:20 Uhr.
TuRa-Wasserfreund starten erfolgreich in Sundern
Drei Schwimmerinnen und acht Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen nahmen erfolgreich am 36. Herbstschwimmfest in Sundern auf der Kurzbahn teil. Gemeinsam erschwammen sie sich 13 Medaillen und zwölf persönliche Bestzeiten.
Foto: TuRa-Wasserfreunde
Ian Jared Wefers (Jg.2009) bekam je eine Goldmedaille über 50m Freistil und 50m Rücken sowie eine Silbermedaille über 50m Brust; Piet Weppler (Jg.2008) eine Goldmedaille über 50m Freistil und eine Silbermedaille über 50m Rücken; Lina-Julie Bracht (Jg.2008) eine Silbermedaille über 50m Rücken und eine Bronzemedaille über 50m Brust; Julian Noel Bracht (Jg.2006) eine Silbermedaille über 50m Brust; Lisa Marie Ebel (Jg.2006) eine Silbermedaille über 50m Schmetterling; Yannick von der Heide (Jg.2009) eine Silbermedaille über 50m Rücken; Elias-Noel Kaminski (Jg.2009) eine Bronzemedaille über 50m Rücken; Noah Mo Krause (Jg.2008) eine Bronzemedaille über 50m Rücken und Janosch Sloboda (Jg.2009) eine Bronzemedaille über 50m Freistil.
Die erfolgreiche Mannschaft komplettierten Christoph Ealden und Alexa Haase mit persönlichen Bestzeiten. Trainerin Michelle Rudolph freute sich wieder einmal sehr über die Erfolge ihrer Mannschaft.
Bürgermeister Roland neuer Präsident des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen
Der bisherige 1. Vizepräsident des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen (StGB NRW), Bürgermeister Roland Schäfer (SPD) aus der Stadt Bergkamen, ist vom Präsidium des kommunalen Spitzenverbandes zum neuen Präsidenten gewählt worden.
Der neue StGB NRW-Präsident Roland Schäfer (rechts) mit dem 1. Vizepräsidenten Dr. Eckhard Ruthemeyer. Foto: Pfeil / StGB NRW
Der bisherige Präsident des StGB NRW, der Soester Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer (CDU), ist gleichzeitig zum 1. Vizepräsidenten des kommunalen Spitzenverbandes gewählt worden. Als weitere Vizepräsidenten und -präsidentinnen wurden Dietmar Heß (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Finnentrop, Marion Weike (SPD), Bürgermeisterin der Stadt Werther, sowie Beate Schirrmeister-Heinen, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Erkelenz, in ihrem Amt bestätigt.
Roland Schäfer, Jahrgang 1949, stammt aus Lemgo (Kreis Lippe). Nach dem Wehrdienst studierte er von 1969 bis 1974 Jura in Bielefeld. Im Anschluss an das Referendariat und eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bielefeld übernahm er ab 1983 Aufgaben bei der Bezirksregierung Arnsberg und im NRW-Innenministerium. 1988 wurde Schäfer vom Rat der Stadt Bergkamen zum Stadtdirektor und 1998 vom selben Gremium zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister gewählt. In diesem Amt wurde er 1999, 2004, 2009 und 2014 per Direktwahl bestätigt. Schäfer gehört seit 1990 den Präsidien von StGB NRW und DStGB an und hatte im Oktober 2002 erstmals das Präsidentenamt im StGB NRW übernommen, das er seitdem jeweils im Wechsel mit dem Amt des 1. Vizepräsidenten bekleidet. Zudem ist Schäfer Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.
Dr. Eckhard Ruthemeyer, Jahrgang 1960, stammt aus Hagen am Teutoburger Wald. Nach dem Jurastudium an der Universität Münster leitete er sechs Jahre die Kämmerei der Stadt Wolfsburg. Während dieser Zeit promovierte er über ein kommunalrechtliches Thema. 1996 wählte ihn der Rat der Stadt Soest zum Ersten Beigeordneten und Kämmerer. Drei Jahre später wurde Ruthemeyer in Soest zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt und 2004, 2009 sowie 2014 in diesem Amt bestätigt. Dem StGB NRW-Präsidium gehört er seit April 2005 an. Präsident und 1. Vizepräsident war er im Wechsel seit 31.10.2008.
Regenkleidung und Glühwein bei der 2. Nacht der Lichtkunst am Samstag in der Marina Rünthe
Regenkleidung und warme Jacken empfiehlt das Kulturreferat der Stadt Bergkamen für den Besuch der 2. Nacht der Lichtkunst, die morgen ab 18 Uhr in der Marina Rünthe stattfindet. Für heißen Glühwein und heiße Mandeln ist vor Ort gesorgt. Die Besucher können sich auch gern selbst mit heißen Getränken versorgen.
Unter dem Titel: Wasserlicht werden Bootstouren zur Lichtkunst am Kanal geboten. Die Künstlerin Nikola Dicke, hat für die Marina Rünthe für diese Nacht weitere Lichtinstallationen im gesamten Hafenentworfen. Unterstützt wird sie dabei auch von den Mitgliedern der kunstwerksatt sohle 1.
Weiterhin gibt es Lieder und Gedichte über das Wasser in 30 Minuten Konzerten mit Mona Lichtenhof und ihrem Ensemble im Trauzimmer in der Marina Rünthe.
MRE-Netzwerk vergibt Siegel – auch ans Hellmig-Krankenhaus: Wenn Antibiotika nicht mehr helfen
Bakterien, die gegen die meisten Antibiotika resistent sind, stellen für Krankenhäuser eine besondere Herausforderung dar. Dieser stellt sich im Kreis Unna das MRE-Netzwerk. MRE steht für Multiresistente Erreger. Am 22. November hat das Netzwerk sechs Krankenhäuser mit einem Siegel ausgezeichnet.
Gesundheitsdezernent Dirk Wigant (h.r.), Dr. Bernhard Jungnitz (Leiter der medizinischen Dienste Kreis Unna, h.4.v.l.) sowie Dr. Roland Staudt (Sachgebietsleiter Gesundheit und Verbraucherschutz, h.2.v.r.) mit Vertreterinnen und Vertretern des Netzwerks sowie der ausgezeichneten Krankenhäuser. Foto: Max Rolke – Kreis Unna
„Wir zeichnen die Siegelträger damit unter anderem für ihre Diagnostik, Therapie- und Präventionsarbeit zur Bekämpfung Multiresistenter Erreger aus“, sagt Gesundheitsdezernent Dirk Wigant. „Zwei Jahre haben sich die Krankenhäuser darauf vorbereitet und mussten in jedem der Jahre zehn Qualitätsziele erfüllen.“
Sechs Krankenhäuser erhalten Siegel
Um das Siegel halten zu können, gibt es strenge Auflagen: Die Krankhäuser müssen darauf achten, die Aktivitäten lückenlos fortzusetzen. Nur so führen die Maßnahmen auch zum gewünschten Erfolg – die Wahrscheinlichkeit einer unerwarteten Übertragung auf Patienten mit Multiresistenten Erregern (MRE) deutlich zu verringern.
Das Siegel haben sechs Krankenhäuser aus dem Kreis Unna erhalten:
Evangelisches Krankenhaus Unna
Hellmig-Krankenhaus Kamen
Klinik am Park Lünen
Christophorus-Krankenhaus Werne
Marienkrankenhaus Schwerte, Standort Schützenstraße
Marienkrankenhaus Schwerte, Standort Goethestraße
Hintergrund: MRE-Netzwerk
Multiresistente Erreger beschäftigen Krankenhäuser schon lange. Daher wurde auf Initiative des Evangelischen Krankenhauses Unna, des St. Marien-Hospitals in Lünen und des Kreis-Gesundheitsamts 2008 das MRSA-Netzwerk (seit 2013 heißt es MRE-Netzwerk) gegründet. Seitdem widmet es sich der Bekämpfung Multiresistenter Erreger. PK | PKU
Kreis fördert Streuobstwiesen Grundeigentümer können Pflanzen abholen
Obstbäume prägen die Landschaft und sind gut für das Gleichgewicht in der Natur. Der Kreis fördert deshalb Streuobstwiesen und gibt auf Antrag Obstbäume ab. Am 28. November ist es wieder soweit.
Konkret erhalten 14 Grundeigentümer vom Kreis fast 120 hochstämmige Obstbäume. Dabei handelt es sich um Apfel-, Birn-, Pflaumen- und Kirschbäume. Ebenfalls dabei sind Walnuss- und Quittenbäume. Als Dreingabe gibt es noch die nötigen Baumpfähle, Draht und Dachlatten, um die jungen Bäume vor Nagern, Schafen oder Rindern zu schützen.
Die meisten Bäume finden ihren Platz übrigens in der Stadt Unna, einige werden in Schwerte und Werne Wurzeln schlagen.
Neue Anträge auf Förderung von Streuobstwiesen können ab sofort bis Ende Juli 2018 gestellt werden. Die zur Verfügung stehende Fläche sollte mindestens 2.500 Quadratmeter groß sein. Dass der Grundeigentümer einverstanden sein muss, versteht sich von selbst.
Fragen zum Programm und den Förderbedingungen beantwortet Hartmut A. Kemper von der Unteren Landschaftsbehörde beim Kreis, Tel. 0 23 03 / 27-22 70. Bei ihm ist kostenfrei auch eine Broschüre zum Thema zu haben. PK | PKU
Für den Glühwein beim Weihnachtsbaumverkauf bei Röttger wird um eine Spende für die Kinder- und Jugendhilfe gebeten
Das Garten-Center röttger spendiert beim Weihnachtsbaumverkauf normalerweise den dazu passenden Glühwein gratis. Diesmal wird aber für das wärmende Getränk um eine Spende gebeten.
Bereits beim Knusperhäuschen-Basteln beim Familiensonntag im Gartencenter röttger wurde für die Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Bergkamen gesammelt.
Der Erlös aus dieser Sammlung wird, so die Anregung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gartencenters, nach den Feiertagen der Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Bergkamen zur Verfügung gestellt. „Ich finde, das ist eine schöne Anregung der Mitarbeiter. Wir sind schon gespannt, was wir auf diesem Wege für die Kinder und Jugendhilfe einsammeln werden“, sagt Claudia Röttger.
Ein Grundstock für diese Spende wanderte bereits am vergangenen Sonntag beim Knusperhäuschen-Basteln ins Sparschwein. Der Andrang auf die knapp 200 Häuschen war so stark, dass sie nicht für alle Kinder gereicht haben. „Und das, obwohl wir die Stückzahl schon erhöht hatten. Nächstes Jahr gibt’s dann noch mehr Häuschen“, verspricht Claudia Röttger.