44-jährige vermisste Bergkamenerin und ein 39-Jähriger tot in einer Garage gefunden

Die seit Donnerstag vermisste 44-jährige zweifache Mutter ist vermutlich tot. Am Dienstagmorgen wurden in Bottrop in einer Garage zwei Tote gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei der Frau um die vermisste Bergkamenerin handelt. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen ist der tote Mann ein 39-Jähriger aus Bottrop.

In Zusammenhang mit polizeilichen Ermittlungen nach einem vermisst gemeldeten 39-jährigen Bottropers ließen Polizeibeamte am Dienstagmorgen eine Garage auf einem Garagenhof an der Gildestraße in Bottrop öffnen. Bei der Nachschau in der Garage fanden die Beamten im dort abgestellten Auto einen Mann und eine Frau tot auf.

Nach ersten Ermittlungen dürfte es sich bei dem Mann um den 39-jährigen Vermissten und bei der Frau, um eine 44-Jährige aus Bergkamen handeln, die dort auch als vermisst gemeldet worden war. Bei der kriminalpolizeilichen Untersuchung der Leichen haben sich bislang keine Hinweise auf Fremdeinwirkung ergeben.

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Essen wird zur Klärung der Todesumstände vorsorglich eine gerichtsmedizinische Untersuchung angeregt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.




Einladung zum zweiten Vorbereitungstreffen des Frauentagteams

Das Frauentagteam trifft sich am Donnerstag, 15. Februar, um 18:30 Uhr im Lesecafé der Stadtbibliothek, Am Stadtmarkt 1 in Bergkamen.

Es geht hierbei um die Planungen des 34. Internationalen Frauentags in Bergkamen. Nachdem im Rahmen des ersten Vorbereitungstreffens der Termin festgelegt wurde, also der 11. März 2018, wird nun die inhaltliche Ausgestaltung des Tages angegangen und die Feinheiten abgesprochen.

Eingeladen sind alle interessierten Mädchen und Frauen sowie die Vertreterinnen von Frauenverbänden, -vereinen und –gruppen und natürlich alle diejenigen, die am ersten Vorbereitungstreffen teilgenommen haben.

Der Bergkamener Internationale Frauentag wird unter Federführung der Gleichstellungsstelle der Stadt Bergkamen in Kooperation mit vielen Frauenverbänden und –gruppen begangen.




NABU-Vortrag: Trentepohlie, Bärtierchen, Narrentasche – wenig bekannte Lebewesen im Kreis Unna

Am Montag, 19. Februar stellt Dr. Götz Loos vom NABU geheimnisvolle, manchmal auch merkwürdig lustige Namen tragende Pflanzen, Tiere, Pilze und Einzeller vor.

Das Besondere: alle diese wenig bekannten Lebewesen finden sich im Kreis Unna! Einige davon werden im Vortrag in Bild und Wort präsentiert, etwa die auffälligen Rotfärbungen an den Bäumen (eine rote Grünalge!) oder einige Bodenlebewesen, die in keinem Quadratmeter Erde fehlen, die aber trotzdem kaum jemand kennt – oder wem ist schon der „Flechtentöter“ bekannt? Der Vortrag in der Ökologiestation in Bergkamen beginnt um 19.30 Uhr.




Vollsperrung der Jahnstraße – Umleitung für die VKU

Wegen der Vollsperrung der Jahnstraße kommt es ab Donnerstag, 15. Februar, bis voraussichtlich Samstag, 24. Februar, zu Haltestellenausfällen bei den VKU-Linien 126 und R12E.

Die Haltestellen „Hans-Böckler-Straße“, „Westenhellweg“, „Luftschacht“ und „Bodelschwinghschule“ entfallen. Die Ersatzhaltestelle für die Bodelschwinghschule befindet sich an der Nördlichen Lippestraße, Rotherbachstraße.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:




Nostalgiemarkt am Donnerstag im Stadtmuseum Bergkamen geöffnet

Der Nostalgiemarkt des Stadtmuseums Bergkamen ist am 15. Februar 2018, von 14 bis 16 Uhr wieder geöffnet. Hier erwarten am jeden ersten und dritten Donnerstag eines Monats ehrenamtliche Mitarbeiter des Museums, darunter Ursula Eggenstein und Arno Winterholler, die Besucher.

Der Nostalgiemarkt ist eine Einrichtung des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen. Hier kann man unter Trödel und Nostalgischem stöbern und so manche Rarität entdecken. Alte Dachboden- und Kellerfunde aus Privathaushalten, die durchaus noch ihren Wert haben, warten hier auf neue Besitzer.

Bei Rückfragen gibt das Stadtmuseum Bergkamen unter 02306/30 60 210 gerne Auskunft.




„Schneewittchen“ kommt am Freitag zur Märchenzeit ins BALU

Die nächste Märchenzeit im Kinder- und Jugendhaus Balu findet am kommenden Freitag, 16. Februar statt. Diesmal ist „Schneewittchen“ zu Gast.

An einem Wintertag sitzt eine Königin am Fenster, das einen schwarzen Rahmen aus Eben-holz hat, und näht. Versehentlich sticht sie sich mit der Nähnadel in den Finger. Als sie drei Blutstropfen in den Schnee fallen sieht, denkt sie: „Hätt’ ich ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen!“ Ihr Wunsch erfüllt sich, und sie bekommt eine Tochter, die Schneewittchen genannt wird, weil sie helle Haut, rote Wangen und schwarze Haare hat. Nach der Geburt stirbt die Königin, und der König nimmt sich eine neue Gemahlin. Diese ist sehr schön, aber eitel und böse. Sie kann es nicht ertragen, an Schönheit übertroffen zu werden. Als Schneewittchen sieben Jahre alt ist, nennt der sprechende und allwissende Spiegel der bösen Königin Schneewittchen und nicht sie die Schönste im ganzen Land.

Vor über einem Jahr startete das Kinder- und Jugendhaus Balu in Zusammenarbeit mit der Jugendkunstschule Bergkamen im Rahmen des Landesprogramms „Kulturrucksack NRW“ ein neues Projekt für Kinder und Jugendliche. Unter dem Titel „Märchenzeit im Balu“ werden bekannte und unbekannte Märchen aus aller Welt interessierten Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahren näher gebracht.

In atmosphärischer Umgebung werden von der Theaterpädagogin Birgit Schwennecker Märchen vorgelesen. Es ist auch möglich kleine Szenen aus den Märchen nachzuspielen – Kostüme und Requisiten liegen hierfür bereit. Mit Fotoapparat, Bastelmaterial, Papier und Farbe kann in spannende Phantasiewelten eingetaucht und Märchen ganz hautnah erlebt werden.

Die Märchenzeit findet am Freitag, 16. Februar von 16.00 – 18.00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus Balu, Grüner Weg 4, 59192 Bergkamen, statt. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird aber darum gebeten, sich direkt im Kinder- und Jugendhaus Balu anzumelden. Dort gibt es telefonisch unter 02307/60235 oder auf der Homepage www.balu-bergkamen.de weitere Informationen.




VHS bietet Kurs zur Einkommenssteuererklärung 2017 an

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Einkommenssteuererklärung für das Jahr 2017 zu erstellen. Die Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen für die Einkommenssteuer ist insbesondere in den letzten Jahren immer komplizierter und unverständlicher geworden. „Sogar hochrangige Politiker geben zu, dass sie ihre eigenen Steuerbescheide nicht mehr verstehen“, sagt Diplom-Finanzwirt Dietmar Kruschewski, der Interessierten ab dem 15.02.2018 an sechs Donnerstagabenden in der Volkshochschule Bergkamen das kleine Einmaleins der Einkommenssteuer beibringt.

Gerade auch im Bereich der Arbeits- und Rentenbesteuerung ergeben sich durch Abzugsbeschränkungen von Kosten bzw. Erfassung von bisher steuerfreien Einnahmen immer höhere Steuerbelastungen. „In dem Kurs werde ich anhand der amtlichen Steuererklärungsvordrucke allgemeine die Besteuerungsgrundlagen wie Einnahmen, Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastung spezielle für Arbeitnehmer und Rentnern erörtern“, sagt Kruschewski. „Mit dem im Kurs erworbenen Wissen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die noch vorhandenen Steuerentlastungsmöglichkeiten erkennen und gegebenenfalls geltend machen.“

Dieser Kurs mit der Kursnummer 5600 umfasst 18 Unterrichtstunden und kostet 45 €.
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Anmeldungen nimmt das VHS-Team persönlich während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 08.30 – 12.00 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 14.00 – 16:00 Uhr im Volkshochschulgebäude „Treffpunkt“, Lessingstr. 2, 59192 Bergkamen, entgegen. Eine Anmeldung per Telefon ist unter der Rufnummer 02307 / 284952 oder 284954 möglich. Online können Interessierte sich jederzeit über vhs.bergkamen.de oder www.bergkamen.de anmelden.




Bäume und Sträucher auf dem Wall am Gewerbegebiet RT 85 werden gründlich durchforstet

Eine großzügige Durchforstungs- und Rückschnittmaßnahme wird an der Wallanlage zwischen dem Gewerbegebiet RT 85 Industriestraße und der Wohnbebauung östlich der Overberger Straße ab Montag ,19. Februar 2018, in Bergkamen-Rünthe durchgeführt.

Die Maßnahme wird von den direkten Anliegern gewünscht, die über störenden Überwuchs aus der Wallanlage klagten. Punktuell konnte der Baubetriebshof mit „Bordmitteln“ helfen, eine grundlegende Pflege ist in diesem Bereich nur mit schwerem Spezialgerät möglich. Da seinerzeit bei der Erstellung versäumt wurde einen Pflegestreifen zu sichern, erfolgt der Einsatz von Seiten des Gewerbegebietes, um die beidseitigen Nachbarinteressen zu wahren.

Nicht zuletzt werden dann auch Sturmschäden beseitigt, die im Zuge des Orkans „Friederike“ entstanden sind. Die Spezialfirma aus dem Forstbereich wird unter Leitung von Gärtnermeister und Fachagrarwirt Baumpflege des Baubetriebshofes, Michael Bartusch, die Maßnahme durchführen. Für evtl. punktuelle Verkehrsbehinderungen bittet das Baudezernat um Verständnis.




Hamburg-Fotografien: Ausstellungseröffnung in der Ökologiestation

Am Donnerstag, 15. Februar wird um 19.00 Uhr in der Ökologiestation eine Fotoausstellung mit dem Thema „Hamburg“ eröffnet.

Die Fotografinnen und Fotografen, deren Hammburg-Fotos ab Donnerstag in der Ökologiestation zu sehen sind. Foto: Jörg Weyde

Die Freie und Hansestadt inspirierte im Herbst 2017 die TeilnehmerInnen eines einwöchigen Fotoworkshops. Unter der Leitung von Jörg Weyde standen neben den Attraktionen, für die Hamburg ohnehin bekannt ist, wie dem Hafen, der Speicherstadt, und der Hafencity auch der Großstadtalltag auf dem Programm. Thematisiert wurden Bildgestaltung, Perspektive, Brennweite, Licht sowie angepasste Belichtungssteuerung.

Eine Auswahl der Arbeitsergebnisse von insgesamt 13 der TeilnehmerInnen präsentiert die Ausstellung, die bis zum 16. April zu sehen sein wird.




Erste Hilfe für Vorschulkinder der Villa Kunterbunt

Die Vorschulkinder der Villa Kunterbunt haben im Februar das Thema Erste Hilfe durchgenommen. Die Krankenschwester Yvonne Kutschke, brachte den Kindern, wie bereits in den Jahren zuvor, viel Wissenswertes rund um das Thema näher.

Die Kinder lernten, warum es wichtig ist, seine Adresse zu wissen und wie man einen Notruf absetzt. Wie sich Keime verteilen und warum es wichtig ist sich gründlich die Hände zu waschen haben die Kinder durch ein spannendes Experiment gelernt. Ebenso haben sie durch ausprobieren gelernt wie man ein Pflaster richtig aufklebt, und auch die Gefahrenzeichen auf verschiedenen Putzmitteln sind den Kindern bereits bekannt.




Das Wittener Kinder- und Jugendtheater zeigt „Das kleine Gespenst“ im studio theater

Zum Abschluss der aktuellen Kindertheatersaison des Jugendamtes kommt am Dienstag, 20. Februar, „Das kleine Gespenst“ ins studio theater. Der Kinderbuchklassiker von Ottfried Preußler wird vom Wittener Kinder- und Jugendtheater aufgeführt. Und darum geht es:

Der letzte Schlag der Eulenberger Rathausuhr verklingt. Es ist Mitternacht. Da huscht nebenan auf Burg Eulenstein eine schneeweiße Gestalt über die Zinnen. Es ist das kleine Gespenst. Seit uralten Zeiten wohnt es dort, tut niemandem etwas zuleide und ist überhaupt ganz freundlich. Eigentlich liebt das kleine Gespenst den Mond und die Nacht. Wäre es allerdings nicht schrecklich aufregend, die Welt ein-mal bei Tag zu sehen?

Der beste Freund, Herr Schuhu (der Uhu), rät ab. Auch ist jeder Versuch vor dem Morgengrauen nicht wieder einzuschlafen umsonst. Bis eines Tages das kleine Gespenst pünktlich um zwölf aus seiner Schlaftruhe schwebt und Sonnenlicht erblickt. Kein Wunder: Es ist aus scheinbar unerklärlichen Gründen zwölf Uhr mittags. Die Freude darüber verfliegt jedoch schnell, als Mensch und Gespenst aufeinander treffen. Vom Sonnenstrahl schwarz verfärbt, sorgt es für ordentlich Wirbel und stört obendrein die Vorbereitungen der Eulenberger Stadtbewohner auf die Feierlichkeiten anlässlich der Belagerung der Stadt durch General Torsten Torstenson und seinen Schweden. Ob es wohl jemals wieder zurück zur Burg findet, zu seinen mondbeschienen Nächten und zu einem echten schneeweißen Nachtgespenst werden kann?

Beginn ist um 15.00 Uhr, die Aufführung dauert etwa eine Stunde. Eintrittskarten zum Preis von 3 € (Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €) sind im Kinder- und Jugend-büro (Rathaus, Zimmer 305) erhältlich. Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.