Sprechtag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe: Beratung für Kriegsopfer und Opfer von Gewalttaten
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet am Montag (7.1.) in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr einen Sprechtag für Kriegsopfer und Opfer von Gewalttaten an. Der Sprechtag findet statt im Gemeinsamen Versorgungsamt der Städte Dortmund, Bochum, Hagen, Untere Brinkstraße 80 in 44141 Dortmund.
Ein Team des LWL-Amtes für Soziales Entschädigungsrecht steht den Betroffenen aus den Städten Dortmund, Bochum, Hagen, Herne sowie den Kreisen Ennepe-Ruhr und Unna zur Verfügung bei diesem Sprechtag für Fragen rund um das Soziale Entschädigungsrecht einschließlich der Kriegsopferfürsorge.
Ein weiterer Sprechtag findet am 21. Januar statt.
Ausgediente Weihnachtsbäume werden in der nächsten Woche abgefahren
Nach dem Ende der Weihnachtszeit bietet der EntsorgungsBetriebBergkamen die Abfuhr der Weihnachtsbäume in der Woche vom 7. bis zum 11. Januar 2019 an.
Beachten Sie bitte, dass die Abfuhr in den verschiedenen Stadtteilen an unterschiedlichen Tagen erfolgt. Wenn Sie ihren alten Weihnachtsbaum nicht mehr benötigen, stellen Sie ihn bitte ohne Weihnachtsdekoration bis spätestens sechs Uhr zur Abfuhr an den Straßenrand.
Im Einzelnen erfolgt die Weihnachtsbaumabfuhr an folgenden Tagen:
Einsatzbilanz der Bergkamener Feuerwehr zur Jahreswende
Das Feuerwehrjahr 2018 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergkamen endete noch einmal mit einer Menge Arbeit für die eingesetzten Frauen und Männer….
Einheit Mitte und Einheit Overberge
31.12.2018
12:58 Uhr – 16:30 Uhr
Vorgefundene Lage:
Ölspur auf diversen Straßen im Ortsteil Mitte
Durchgeführte Maßnahmen:
Ölspur im Bereich Parkstraße, Ebertstraße von Stadtmarkt über Wilhelmstraße , Hochstraße, Fichtestraße, Kurt-Schumacher-Platz, Keplerstraße bis Präsidentenstraße abgestreut.
Vorgefundene Lage:
– bereits abgelöschte Mülltonne durch Anwohner
Durchgeführte Maßnahmen:
– Kontrolle, keine weiteren Maßnahmen
Einheit Weddinghofen*
Kleiweg: Baum droht auf Fussweg zu stürzen
01.01.2019
15:17 Uhr
Auch am Neujahrstag gab es wieder eine Türöffnung, weil auch dort eine hilflose Person in der Wohnung vorhanden war.
Zwei Hauseinbrüche in Oberaden im Laufe der Silvesternacht – Bargeld und Wertsachen entwendet
In der Silvesternacht wurde durch unbekannte Täter in zwei Häuser im Bereich der Straßen Lilienhof und Preußenweg in Oberaden eingebrochen.
Es handelt sich um ein Reihenmittelhaus und um ein Einfamilienhaus. Der oder die Täter gelangten durch ein Terrassenfenster bzw. durch eine aufgehebelte Balkontür in die Häuser und durchsuchten mehrere Räume. Zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen wurden Bargeld und weitere Wertgegenstände entwendet.
Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307-921-3220 oder unter der Rufnummer 02303-921-0 entgegen.
„Die letzten Heuler“ singen es nochmal: „Zwischen Bar und Barrikade“ in der Lindenbrauerei Unna
Auch das hat uns Robert Gilbert hinterlassen: die Liedtexte aus dem Singspiel „Im weißen Rößl“, das 1960 mit Peter Alexander verfilmt wurde., Dieses Foto stammt aus der Premiere von „Zwischen Bar und Barrikade“ in der Kamener Konzertaula.
Wer die Premiere am 11. November 2018 verpasst hat, dem bietet sich am Sonntag, 13. Januar 2019, ab 20 Uhr die Chance, das aktuelle Konzertprogramm ‚Zwischen Bar und Barrikade‘ des Chores „Die letzten Heuler“ in der Lindenbrauerei Unna zu erleben. Warum kündigen wir dieses Konzert an? Im Chor singen eine Menge kräftiger und wohlklingender Stimmen aus Bergkamen mit.
Das Programm ist nicht zuletzt ein eindringlicher Appell für ein friedliches Zusammenleben von Menschen verschiedenen Glaubens, verschiedener politischer Einstellung oder Herkunft. Der Poet Robert Gilbert, dessen Texte Grundlage für sämtliche Rezitationen und Lieder des Abends sind und die von Chorleiter Reinhard Fehling teilweise vertont wurden, musste selbst das geliebte Deutschland verlassen. Im ‚Abschied von Berlin (1933)‘ schreibt er, der bis in die Haarspitzen voll deutscher Kultur war, von seinen Gefühlen vor dem Grenzübertritt: ‚Zollrevision. Devisen. Passkontrolle, ach/ man lässt mich durch, es ist gelungen./ Da murmelt noch der letzte deutsche Bach:/Es ist ein Ros entsprungen!/Da, wo die galgenlangen Pappeln stehn,/ade, Deutschland, ade./Wer weiß, ob wir uns wiedersehn/am grünen Strand der Spree.‘
Vorher pfiffen die Spatzen in den 20er an zu Beginn der 30er Jahre des vorherigen Jahrhunderts die Lieder mit seinen Texten sprichwörtlich von den Dächern. Dazu gehörten zum Beispiel „Ein Freund, ein guter Freund“ aus dem Film „Die drei von der Tankstelle“, ‚Püppchen, du bist mein Augenstern‘, ‚Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist‘ oder ‚Im weißen Röss’l‘ aus der gleichnamigen Operette.
Nach den Exilstationen in Österreich und in den USA bis 1949 kehrte er nach Deutschland zurück. Sein Berlin war, wie er es 1943 in einem ‚Stoßseufzer‘ prognostiziert hatte, ein ‚wirrer Haufen Stein‘: ‚…dass Du mal nicht mehr sein wirst von Spandau bis Neukölln. Da holt man zweimal Luft, um sich das vorzustelln‘. Er wusste von Anfang an genau, was jener ‚Aufbruch der Nation‘, als den die Nazis den Beginn ihrer Ära priesen, in Wahrheit war: ‚Weil das Vaterland erwacht ist,/müssen viele schlafen gehn‘,/weil’s die Lange Messer Nacht ist,/will man Leichen sehn./… Keiner braucht mehr anzupochen,/mit der Axt durch jede Tür./Die Nation ist aufgebrochen:/Wie ein Pestgeschwür!‘.
Seine revolutionären Anfangsjahre hat er später mit Distanz gesehen. Geblieben ist sein Einstehen gegen Militarismus, Rassismus und totalitäre Herrschaft. Seine Botschaft ist so aktuell wie eh und je.
Zurückgekehrt übersetzte Robert Gilbert rund 20 amerikanischen Erfolgsmusicals – angefangen von ‚My fair Lady‘ bis hin zu ‚Cabaret‘. ‚Alles, was du kannst, das kann ich besser‘, ‚Mit ’nem kleinen Stückchen Glück‘ oder das sprichwörtliche ‚Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blüh’n‘
Die ‚Heuler‘ laden alle, die für ein offenes Miteinander und anderswo eintreten und arbeiten, herzlich ein.
Landrat Michael Makiolla: Grußwort zur Jahreswende 2018/2019
Landrat Michael Makiolla. Foto: Linda Peloso, Kreis Unna
2018 war ein bewegtes Jahr. Viele richten den Blick zurück und erinnern an die wichtigsten Ereignisse. Ich möchte Ihren Blick jedoch nach vorn, auf ein zentrales Thema im kommenden Jahr lenken.
Vor 100 Jahre endeten der Erste Weltkrieg und das Kaiserreich. Damit wurde der Weg frei für die Demokratie und ein neues Weltbild. Vor 70 Jahren, nach einem zweiten, schrecklichen Krieg, trat das Grundgesetz in Kraft. Es soll uns vor einem erneuten Willkürstaat schützen, es ist der zentrale Pfeiler unseres gesellschaftspolitischen Denkens und Handelns – es ist unverzichtbar.
In den vergangenen 100 Jahren hat sich unsere Demokratie weiterentwickelt. Der Prozess war und ist nicht einfach, er geht immer weiter, er verlangt uns einiges ab – aber er ist alternativlos.
Demokratie leben: Das bedeutet auch, Visionen zu haben, einen langen Atem und vor allem Respekt vor dem Gegenüber – insbesondere dann, wenn seine Ansichten als inakzeptabel empfunden werden. Wer die kontroverse Diskussion ablehnt, sich also entzieht, verneint die Idee des Grundgesetzes. Die Auseinandersetzung mit anderen Standpunkten, Lebensformen und Weltanschauungen ist die Urkraft der Demokratie – das macht sie aus, das stärkt sie.
Der Kreis Unna wird 2019 gemeinsam mit vielen Partnern daran erinnern, dass der vor 100 Jahren begonnene Prozess der Demokratie in Deutschland immer auch ein Streiten um Werte, ein in Frage stellen von Rechten, ein Hinterfragen von Meinungen, ein Einbeziehen von neuen Ideen war.
Demokratie ist kein Naturgesetz – also unumstößlich. Sie braucht vielmehr Menschen, die entschlossen für sie eintreten, die sie (vor-)leben, nach vorn bringen.
Wir nehmen bei unseren Veranstaltungen zum Demokratiejahr 2019 insbesondere die jüngere Generation in den Blick. Nur wenn wir sie für die Demokratie tatsächlich begeistern können, wenn sie den Staffelstab von uns übernehmen, hat die Demokratie auch in den kommenden Jahren Fürsprecher, Kämpfer und damit eine Überlebenschance.
Michael Makiolla
Landrat des Kreises Unna
Vereinsheim am Buchenweg steht in Flammen – vermutlich Brandstiftung
In der Nacht zu Sonntag wurden gegen 3.10 Uhr Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr zu einem Brand im Buchenweg in Bergkamen-Mitte gerufen. Als die Rettungskräfte eintrafen, stellten sie fest, das der Frontbereich des dortigen Vereinsheims bereits in voller Ausdehnung brannte. Durch die eingesetzte Feuerwehr konnte der Brand gelöscht werden.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro. Nach bisherigem Ermittlungsstand in von Brandstiftung auszugehen. Die Ermittlungen dauern an.
Zusammenstoß auf der Töddinghauser Straße: Eine Autofahrerin wurde verletzt
Bei einem Verkehrsunfall im Einmündungsbereich Töddinghauser Straße / Schulstraße wurde am Freitagnachmittag eine 57-jährige Bergkamenerin leicht verletzt. Gegen den mutmaßlichen Unfallverursacher wurde laut Polizei ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Laut Polizei fuhr 17.00 Uhr ein 18-jähriger Bergkamener in seinem Auto Töddinghauser Straße in Bergkamen-Mitte in nördlicher Fahrtrichtung. Etwa in Höhe der Einmündung Lentstraße überholte der 18-Jährige gemäß Zeugenangaben zwei Kräder und ein weiteres Fahrzeug und schaffte es im Anschluss nicht mehr, auf seine Fahrspur zurück zu gelangen, sodass er mittig auf der Fahrbahn fuhr. Gleichzeitig beabsichtigte eine 57-jährige Fahrzeugführerin aus Bergkamen, von der Schulstraße kommend, auf die Töddinghauser Straße in Fahrtrichtung Süden einzubiegen. Im Einmündungsbereich Töddinghauser Straße / Schulstraße kommt es zu einer Kollision der Fahrzeuge, in deren Verlauf die 57-Jährige leicht verletzt wurde. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Gegen den 18jährigen wurde ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Auf dem Rückweg von einer Party betrunken in ein parkendes Auto gefahren
Am Freitagmorgen ist die Polizei gegen 6.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall in die Fritz-Erler-Straße in Kamen gerufen worden. Erwartet wurden die Beamten von einem 21-jährigen Bergkamener, der mit seinem Seat in einen geparkten Audi gefahren ist und diesen massiv beschädigte.
Nach seinen Angaben war er auf dem Rückweg von einer Party in Richtung Bergkamen, als er durch das Einstellen eines neuen Radiosenders abgelenkt wurde. Da der junge Mann etwas undeutlich sprach und unsicher auf den Füßen war, befragten die Polizisten ihn nach seinem Alkoholkonsum. Nach der ersten Aussage, dass er nichts getrunken hätte, revidierte er diese auf nochmalige Nachfrage und räumte ein, dass er wohl doch das ein oder andere Glas konsumiert hätte.
Das bestätigte der deutliche Alkoholgeruch in seinem Atem und der anschließende Alkoholtest. Dieses führte wiederum zur Blutentnahme auf der Polizeiwache und Sicherstellung seines Führerscheins. Verletzt wurde bei dem Unfall augenscheinlich niemand, der Sachschaden wird auf etwa 7500 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Silvesterkonzert für Kurzentschlossene: Wiener Klänge und mehr mit ungarischem Stargeiger József Lendvay
József Lendvay. Foto: Panteleev
Für das diesjährige Bergkamener Silvesterkonzert der Stadt Bergkamen sind trotz großer Nachfrage noch Eintrittskarten erhältlich.
Die Abendkasse wird am 31.12.2018 ab 16.00 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis für das Silvesterkonzert beträgt 29 Euro / ermäßigt 25 Euro.
Adresse: studio theater Bergkamen, Albert-Schweitzer-Straße 1, 59192 Bergkamen
„Wiener Klänge“ sind Leitmotiv des Konzerts, das schon am späten Nachmittag beginnt. Unter der Leitung des bulgarischen Dirigenten Martin Panteleev erleben die Gäste ein fulminantes Programm mit jungen Musikerinnen und Musikern aus der ganzen Welt: Dabei wird nicht nur die Familie Strauss gebührend geehrt – Jozsef Lendvay, der ungarische Ausnahmegeiger, verspricht einen weiteren Konzertgenuss: Er spielt ein Violinkonzert von Paganini.
„Bei der Premiere im vergangen Jahr war unser Publikum hellauf begeistert“, so Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel.
Das Vorbild für die Tournee des Orchesters sind die jeweils zum Jahreswechsel stattfindenden Konzerte der Wiener Philharmoniker, die durch die Übertragung im Fernsehen ein Millionenpublikum erreichen.
Gefördert wird das Konzert von:
Sparkasse Bergkamen-Bönen
GSW Kamen-Bönen-Bergkamen
Bayer AG
Noch Plätze frei in der Musikalischen Früherziehung
Am Montag, 7. Januar 2019 um 15.30 Uhr soll eine neue Gruppe „Musikalische Früherziehung“ der Musikschule Bergkamen für Vorschulkinder starten. Das Unterrichtsangebot ist geeignet für Kinder ab 4 Jahren.
Eingebunden in die kindliche Erlebnis- und Themenwelt werden die musikalischen Lerninhalte spielerisch vermittelt und mit allen Sinnen erfasst. Konzentration und Sozialverhalten sowie Sprachvermögen und Motorik sind Fähigkeiten, die beim Musizieren und Lernen in der Gruppe gefördert werden.
Den Kurs leitet die Dozentin Kreske Hamer. Er findet in der Preinschule in Bergkamen-Oberaden, Hermannstr. 5, statt. Es sind noch Plätze frei.
Für weitere Informationen zu Kursinhalten und Anmeldungen steht die Musikschule der Stadt Bergkamen ab 2. Januar unter der Telefonnummer 02306/307730 gerne zur Verfügung.