Kein Abschluss ohne Anschluss: Potenziale erkennen, Chancen entdecken

Für viele kommt sie immer näher – die Frage, die jeder Schüler früher oder später beantworten muss: Was willst du nach der Schule machen? Um dann nicht ganz ahnungslos nach einer Antwort suchen zu müssen, gibt es neben den schulischen Angeboten auch die Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Und für die Schüler der achten Klassen im Kreis Unna heißt das in diesem Schuljahr wiederum: Potenzialanalyse.

Was kann ich besonders gut? Was macht mir am meisten Spaß? Wo liegen meine Stärken? Diese Fragen sollen bei einer Potenzialanalyse beantwortet werden. Dabei verlassen die Schülerinnen und Schüler ihr gewohntes Lernumfeld – die Schule – und gehen zu einem Bildungsträger. Das sind im Kreis Unna der Bildungskreis Handwerk e.V., die SBH West, der TÜV Nord oder die Werkstatt im Kreis Unna.

Stärken erkennen
In der Werkstatt im Kreis Unna achten geschulte Mitarbeiter zum Beispiel bei verschiedenen Übungen der sechsstündigen Potenzialanalyse auf die sozialen, personalen, methodischen und beruflichen Kompetenzen.

„Da geht es um Teamfähigkeit, motorisches Geschick, Problemlösefähigkeiten und auch um die Übernahme von Verantwortung“, sagt Dirk Mahltig, Leiter Dienstleistungszentrum Bildung. Von dort wird die Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ im Kreis Unna koordiniert.

Getestet wird das bei Übungen wie Holzarbeiten, einer Inventur oder den gemeinsamen Bauen einer Papier-Brücke, über die dann eine Murmel rollen soll. „Diese Analyse ist der erste Baustein der Landesinitiative ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘“, so Mahltig. „Schüler sollen sich so umfassend in Richtung Beruf oder Studium orientieren. Dabei ist es für die eigene Berufsorientierung besonders wichtig, seine persönlichen Stärken und Interessen gut zu kennen.“

Weitere Informationen
Weitere Infos zur NRW-Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ sind unter www.mags.nrw/uebergang-schule-beruf-Startseite zu finden oder direkt beim Team der Kommunalen Koordinierung des Kreises Unna für den Übergang Schule-Beruf. Ansprechpartnerin ist Andrea Kunzner. Sie ist erreichbar unter Tel.: 0 23 03 / 27 – 43 40. Auch unter www.kreis-unna.de (unter dem Stichwort: Übergang Schule-Beruf) sind Informationen zu finden. PK | PKU




Oliver Kaczmarek: Forschungsbörse ist ein echter Gewinn für die Gestaltung von lebendigem Unterricht

Im Klassenzimmer finden Wissenschaft und Schule zusammen – das macht die Online-Plattform „Forschungsbörse“ möglich. Über die Webseite www.forschungsboerse.de können Lehrerinnen und Lehrer für ihren Unterricht Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Disziplinen sowie Fachleute aus der Praxis einladen. Darauf macht jetzt der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek aufmerksam.

Nunmehr rund 1.000 Forschende aus ganz Deutschland sind auf der Forschungsbörse registriert, die ehrenamtlich Fragen über den Stand in der Forschung oder Karriereaussichten in der Wissenschaft beantworten. Dabei kommen sie aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen, die interessant sind für den Deutsch-, Politik- und Philosophieunterricht oder für Fächer wie Mathematik und Physik. Je nach Thema und Region, sogar nach dem Schulfach können sich die Lehrenden passende Termine vermitteln lassen.

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek sagt dazu: „Ich glaube, dass es für Schülerinnen und Schüler spannend sein kann, Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu erhalten. Die Forschungsbörse ist ein echter Gewinn für die Gestaltung von lebendigem Unterricht.“

Die Forschungsbörse wurde im Jahr 2010 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung als Teil der Wissenschaftsjahre ins Leben gerufen. Seitdem waren Forscherinnen und Forscher bei mehr als 25.000 Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Schulformen und Klassenstufen zu Gast.




SPD-Ortsverein Mitte fordert Verbesserung der Verkehrssituation im Bereich Roggenkamp

Sandra Hagen übergab am Freitagmorgen Listen mit rund 400 Unterschriften. Besucher und Patienten des Ärztehauses fordern eine Verbesserung der Parkplatzsituation. Foto: SPD Bergkamen-Mitte

Der SPD-Ortsverein Bergkamen-Mitte fordert die Stadtverwaltung auf, die aktuelle Verkehrssituation im Bereich des Roggenkamps/Geschwister-Scholl-Straße zu verbessern. Am Freitagmorgen haben die Sozialdemokraten auch Unterschriftenlisten, die von Besuchern des neuen Ärztehauses unterzeichnet wurden, an Bürgermeister Roland Schäfer übergeben. Kritisiert wird hier die Parkplatzsituation.

„So sehr wir die Ansiedlung des ALDI-Marktes und des neuen Ärztehauses an der Geschwister-Scholl-Straße begrüßen, führen die teils zu engen Einfahrten, die Besucherfrequenz sowie der Fuß- und Radverkehr zu teils chaotischen Situationen im Begegnungsverkehr. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden“, so Ortsvereinsvorsitzender Kay Schulte.

Bürgermeister Schäfer hörte sich die Darstellungen der Vorstandsmitglieder an und sicherte eine zeitnahe Prüfung durch das Baudezernat zu. Problematisch bei einer Optimierung könnten allerdings unterschiedliche Zuständigkeiten sein. So wäre beispielsweise eine Verbreiterung der Einfahrt beim Baumarkt durch den Eigentümer zu realisieren. „Wir nehmen die geschilderten Sachverhalte jedenfalls sehr ernst“, so Bürgermeister Roland Schäfer.

Sandra Hagen, zuständiges Ratsmitglied für diesen Wahlbezirk, übergab zudem 30 Listen mit rund 400 Unterschriften, auf denen sich die Besucher des neuen Ärztehauses über die dortige Parksituation beschweren. „Da es sich hier um ein Privatgrundstück handelt, sind uns leider die Hände gebunden“, entgegnet Bürgermeister Roland Schäfer. „Dies müssen die Mieter mit dem Eigentümer direkt klären. Wir werden allerdings den Eigentümer über die Beschwerden informieren“.




„Spalten, behauen, schnitzen“ – Holzworkshop für Kinder und Jugendliche im Römerpark Bergkamen

In den Herbstferien, vom 22. bis 26. Oktober, jeweils von 10-15 Uhr, bietet das Stadtmuseum Bergkamen für interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren einen außergewöhnlichen Holzworkshop im Römerpark Bergkamen an.

Das Material „Holz“ eignet sich hervorragend zum Herstellen von unterschiedlichen Gegenständen. Die zahlreichen Verarbeitungsmöglichkeiten kannten seit langer Zeit auch die Germanen. Sie nutzten das Holz beispielsweise für Holzschindeln, fertigten daraus Alltagsgegenstände und stellten Speere her. Die alten germanischen Techniken der Holzverarbeitung probieren die Teilnehmer/innen in dem Workshop aus. Sie spalten und behauen u.a. Holz für Speere, stellen Holzschwerter her und schnitzen eigene Löffel. Begleitet wird die Ferienaktion, die im Rahmen des Landesprojektes „Kulturrucksack NRW“ stattfindet, vom erfahrenen Holzbildhauer und Tischlermeister Jörg Steinhauer.

Die Teilnahmegebühr einschließlich Material beträgt 20 €. Für einen kleinen Mittagsimbiss wird gesorgt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt das Stadtmuseum Bergkamen unter der Telefonnummer 02306/3060210 entgegen.




„Spalten, behauen, schnitzen“ – Holzworkshop für Kinder und Jugendliche im Römerpark Bergkamen

In den Herbstferien, vom 22. bis 26. Oktober, jeweils von 10-15 Uhr, bietet das Stadtmuseum Bergkamen für interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren einen außergewöhnlichen Holzworkshop im Römerpark Bergkamen an.

Das Material „Holz“ eignet sich hervorragend zum Herstellen von unterschiedlichen Gegenständen. Die zahlreichen Verarbeitungsmöglichkeiten kannten seit langer Zeit auch die Germanen. Sie nutzten das Holz beispielsweise für Holzschindeln, fertigten daraus Alltagsgegenstände und stellten Speere her. Die alten germanischen Techniken der Holzverarbeitung probieren die Teilnehmer/innen in dem Workshop aus. Sie spalten und behauen u.a. Holz für Speere, stellen Holzschwerter her und schnitzen eigene Löffel. Begleitet wird die Ferienaktion, die im Rahmen des Landesprojektes „Kulturrucksack NRW“ stattfindet, vom erfahrenen Holzbildhauer und Tischlermeister Jörg Steinhauer.

Die Teilnahmegebühr einschließlich Material beträgt 20 €. Für einen kleinen Mittags-imbiss wird gesorgt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt das Stadtmuseum Bergkamen unter der Telefonnummer 02306/3060210 entgegen.




Neuer Babysitterkurs im AWO-Familienzentrum „Villa Kunterbunt“

In Kooperation mit dem Familienzentrum „Villa Kunterbunt“ der AWO bietet der Verein der Familiären Kinder-Tagesbetreuung einen Babysitterkurs am 6. und 7. Oktober 2018 in den Räumlichkeiten des Familienzentrums „Villa
Kunterbunt“ an.

Der Kurs wird von Frau Anna Ortmann geleitet und findet an den beiden Tagen jeweils von 10 bis 16 Uhr statt. Der Kurs richtet sich an Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr. Die Kursgebühr beträgt 10 Euro.

Die angehenden Babysitter werden in Bereichen wie Säuglings- und Kleinkinderpflege, Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten, sowie im Umgang mit Notsituationen und Konflikten geschult.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es beim Verein der Familiären Kinder-Tagesbetreuung, Tel. 02307 280633, Mail: buero@famkitabe.de




LANXESS investiert in Deutschland 2018 rund 100.000 Euro in Bildung: 20.000 gehen an die Gesamtschule

Der Spezialchemie-Konzern stärkt das Bildungsangebot an seinen deutschen Standorten und investiert in diesem Jahr rund 100.000 Euro für Schulprojekte. Foto: LANXESS AG

Am morgigen Samstag, 8. September, ist offizieller Weltbildungstag. Das gesellschaftliche Engagement, insbesondere für eine exzellente (Aus-)Bildung, gehört für den Spezialchemie-Konzern LANXESS zu den zentralen Themen der Unternehmens-politik. Allein in diesem Jahr investiert LANXESS rund 100.000 Euro in 28 Bildungsprojekte an seinen deutschen Standorten. Neben dem Heimatstandort Köln profitieren Schulen in Leverkusen, Krefeld, Dormagen, Brunsbüttel und Bergkamen (Willy-Brandt-Gesamtschule) von der Initiative.

In Krefeld unterstützt LANXESS elf Projekte an neun weiterführenden Schulen (Gesamtschule Kaiserplatz, Gymnasium am Moltkeplatz, Gesamtschule Uerdingen, Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium, Robert-Jungk-Gesamtschule, Gymnasium Horkesgath, Berufskolleg Uerdingen, Ricarda-Huch-Gymnasium und Gymnasium am Stadtpark) mit mehr als 28.000 Euro. So untersucht die Gesamtschule in Uerdingen beispielsweise den Einfluss von verschiedenen Musikrichtungen auf das Wachstum von Pflanzen.

Auch in Köln fördert der Spezialchemie-Konzern acht Schulprojekte an sieben weiterführenden Schulen (Genoveva-Gymnasium, Deutzer Gymnasium Schaurtestraße, Montessori-Gymnasium, Ursulinen-Gymnasium, Gymnasium Rodenkirchen, Peter-Ustinov-Realschule und Kaiserin-Theophanu-Schule) mit rund 12.400 Euro. Am Gymnasium in Rodenkirchen etwa lautet das Thema: „Ich drucke mir meine Kleidung.“

In Brunsbüttel und Umgebung werden vier Projekte an drei Schulen (Gymnasium Brunsbüttel, Gymnasium Marne Europaschule und Realschule Dornum) mit gut 20.100 Euro bedacht. Am Brunsbütteler Gymnasium wird mit Licht und mit Farbpigmenten experimentiert, in Marne geht es um Kosmologie und in Dornum wird ein MINT-Projekt zusammen mit Grundschülern aufgesetzt.

In Dormagen unterstützt LANXESS zwei Projekte an zwei Schulen (Bettina-von-Arnim-Gymnasium und Leibniz-Gymnasium) mit insgesamt 14.900 Euro und in Bergkamen zwei Schulprojekte an der Willy-Brandt-Gesamtschule mit 20.200 Euro. Am Dormagener Bettina-von-Arnim-Gymnasium wird der Weg zu beleuchteten Schuhen erforscht und am Leibniz lautet das Thema: „Work 4.0 – Vorbereitung auf die Welt von übermorgen.“ In Bergkamen profitiert die schulformübergreifende AG „Kleine Forscher ganz groß“ von der LANXESS-Initiative. Außerdem wird im Kräutergarten der Willy-Brandt-Gesamtschule das Pflanzenwachstum mit Hilfe chemischer Methoden überprüft.

Am Standort in Leverkusen wird die Montanus-Realschule mit 2.450 Euro zur Förderung der Astronomie AG unterstützt.

LANXESS setzt bereits seit zehn Jahren auf Bildung

Seit 2008 hat der Spezialchemie-Konzern ca. acht Millionen Euro weltweit in Bildungsmaßnahmen investiert, um das Lern- und Wissensangebot für junge Menschen zu verbessern – davon fast fünf Millionen Euro in Deutschland. Insgesamt profitierten rund 700.000 Schülerinnen und Schüler von dem Engagement, rund 200.000 von ihnen an den deutschen LANXESS-Standorten. In der vergangenen Dekade hat das Unternehmen weltweit mehr als 500 Bildungsprojekte realisiert, etwa 300 davon in Deutschland.

Fokus auf Naturwissenschaften und Technik

LANXESS unterstützt allen voran naturwissenschaftliche Unterrichtsprojekte an seinen Partnerschulen. Mit dem Geld wurden an den deutschen Standorten in den vergangenen Jahren zum Beispiel neue Laboreinrichtungen, technische Geräte und Unterrichtsmaterialien für die Fächer Chemie, Biologie, Physik und Informatik angeschafft. Außerdem hat der Spezialchemie-Konzern zahlreiche praxisbezogene Projektwochen und Workshops für Schüler, aber auch für Lehrer organisiert. An Grundschulen hat LANXESS zudem einen eigens für den Primarstufenunterricht entwickelten Chemie-Experimentierkoffer sowie für den Sachunterricht konzipierte Unterrichtsmaterialien verteilt.

Mehr Informationen gibt es unter: www.bildung.lanxess.de




Bayer öffnet am 22. September seine Türen: Buntes Rahmenprogramm mit vielen Attraktionen

Welche Geräte sind für analytische Untersuchungen erforderlich? Das und einiges mehr erfahren die Gäste des VCI-Tags in der Qualitätskontrolle. Foto: Bayer AG

„Bayer ermöglicht am VCI-Tag Einblicke in Bereiche, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind“, kündigt Dr. Timo Fleßner, Leiter des Bayer-Standorts Bergkamen, an und lädt am Samstag, 22. September, herzlich dazu ein, verschiedene Abteilungen – genauer: Ausbildung, Qualitätskontrolle, technische Werkstätten und Werkfeuerwehr – näher kennenzulernen. Von 9.00 bis 15.00 Uhr lockt ein bunter Mix aus Informationen, Quiz und Aktionen, bei denen die Besucherinnen und Besucher selbst tätig werden können. Zusätzliche Attraktion ist eine Busfahrt über das Werkgelände, die viel Wissenswertes über die unterschiedlichen Produktionsbetriebe vermittelt.

In der Qualitätskontrolle erhalten die Gäste einen Überblick über Methoden und Geräte, die bei Analysen im Labor unverzichtbar sind. Schutzkittel und -brille ermöglichen es, selbst Hand anzulegen und einfache analytische Arbeiten durchzuführen. Ähnlich spannend geht es bei der Werkfeuerwehr zu. Denn: Dort brennt es tatsächlich. Allerdings nur zu Übungszwecken, um den richtigen Umgang mit dem Handfeuerlöscher zu lernen. „Technik ist Trumpf“ lautet das Motto in den Werkstätten. Praktische Übungen laden dazu ein, sich genauer mit Pumpen, Ventilen und Durchflussmessern zu befassen. Zusätzlich gibt es attraktive Preise zu gewinnen.

In Kombination mit dem VCI-Tag findet der „Tag der Chemie“ statt – so heißt der jährliche Tag der offenen Tür in der Ausbildung. Er spricht insbesondere junge Menschen an, die sich ein umfassendes Bild von den Ausbildungsmöglichkeiten bei Bayer in Bergkamen machen möchten. Ihnen stehen deshalb in allen neun angebotenen Ausbildungsberufen Azubis und Ausbilder für Fragen zur Verfügung. Parallel dazu kämpfen beim traditionellen Schülerwettbewerb insgesamt fast 150 Jugendliche in drei Altersklassen um Preisgelder in Höhe von zusammen 22.500 Euro. Um einen der begehrten Schecks über 2.500 bis 500 Euro zu erhalten, sind Fragen über alle Bereiche der Ausbildung zu beantworten und praktische Versuche innerhalb einer vorgegebenen Zeit durchzuführen.

Das vielfältige Angebot lädt dazu ein, länger auf dem weitläufigen Werkgelände zu verweilen. Aus diesem Grund hat neben den genannten Bereichen auch die Bayer-Kantine geöffnet. Zu günstigen Preisen bietet sie allen Gästen eine breite Palette an leckeren Snacks und Getränken an. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schülerwettbewerbs steht außerdem ein mobiler Verpflegungsstand zur Verfügung. Um die Orientierung zu erleichtern und Wartezeiten zu vermeiden, gibt es einen Info-Flyer, der neben einem Lageplan auch eine Übersicht aller geplanten Aktivitäten enthält.

Der VCI, Initiator und Namensgeber des Tages der offenen Tür, vertritt die Interessen von mehr als 1.650 deutschen Chemieunternehmen und Forschungseinrichtungen gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Mit dem VCI-Tag bietet der Verband die Gelegenheit zu erleben, was die Unternehmen einer der wichtigsten Branchen in Deutschland produzieren, über welche Qualifikationen ihre Beschäftigten verfügen und welche beruflichen Perspektiven sie bieten – speziell künftigen Schulabgängern, die vor der Frage der richtigen Berufswahl stehen.




Vielleicht zum letzten Mal im Wellenbad: Wave & Fun der DLRG Bergkamen

Im Wellenbad ist zwar die Freibadesaison offizielle beendet. Doch an den nächsten beiden Wochenenden öffnen sich noch einmal die Pforten: an diesem Wochenende für den Wettkampf „Wave & Fun“ der DLRG Bergkamen und am 15. Und 16. September für die vierbeinigen Schwimmer.

Mehr als 170 Teilnehmer aus zwölf Ortsgruppen erwartet die DLRG Bergkamen am kommenden Samstag, 8. September, und Sonntag, 9. September. Die Gastgeber sind mit drei Teams dabei. Außerdem kümmern sich 30 Helferinnen und Helfer um einen reibungslosen Verlauf der spaßigen Wettkämpfe. Wer will, kann sich das Ganze auch ansehen. Die Aktiven werden in Zelten im Wellenbad übernachten.

Die Wettkämpfe beginnen am Samstag um 13 Uhr. Abends ab 20 Uhr gibt es eine Party mit Überraschungen. Höhepunkt ist am Sonntag ab 9.30 Uhr der Mannschaftswettkampf im Wellenbecken. „Nicht oft bekommt man bei uns im „Inland“ die Möglichkeit, bei Wellengang zu schwimmen oder gar sich in einem Wettkampf messen zu können“, erklärt der Sprecher der Bergkamener DLRG, Felix Henter, die besonderer Attraktivität gerade dieses Wettbewerbs.




Kran auf Lkw nicht eingefahren – Ampeln, Pkw und Brücke an der Lünener Straße beschädigt

Am Donnerstagmittag hat ein 50-jähriger Lkw Fahrer vergessen, den Arm des Krans auf seinem Fahrzeug einzufahren, und dadurch zwei Ampeln, einen Pkw und eine Brücke an der Lünener Straße beschädigt.

Er fuhr gegen 12.00 Uhr auf der Lünener Straße in Richtung Kamen, als er mit dem ausgefahrenen Kran die Ampel an der Kreuzung Lünener Straße/ Am langen Kamp beschädigte. Zunächst hing die Beleuchtungseinrichtung noch am Stromkabel, das hielt allerdings nicht lange, so dass sie runterfiel. Unglücklicherweise befand sich darunter ein Skoda, der hinter dem Lkw in dieselbe Richtung fuhr, und dadurch beschädigt wurde.

Im weiteren Verlauf beschädigte er eine weitere Ampel an der Autobahnzufahrt zur A 2, die ebenfalls runterzufallen drohte. Das konnte die Feuerwehr Bergkamen aber noch verhindern. Mit ausgefahrener Drehleiter wurde das beschädigte Element abgebaut.

Zuletzt fuhr der Fahrer mit seinem Fahrzeug noch gegen die Autobahnbrücke, bevor die Fahrt beendet war. Nach Begutachtung der Brücke wurden keine Schäden an der Statik festgestellt. Während der Unfallaufnahme musste die Lünener Straße etwa 90 Minuten halbseitig gesperrt werden. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.




Eine Ausstellung, die unter die Haut geht, in der Trauerhalle Hünerbein am Parkfriedhof

Foto: Katrin Hartig & Stefanie Oeft-Geffarth

Das Bestattungsunternehmen Schäfer-Kretschmer & Hünerbein aus Bergkamen-Oberaden präsentiert am kommenden Wochenende ein besonderes Ausstellungs- und Buchprojekt zum Phänomen von Tattoos im Kontext der Trauer von Katrin Hartig & Stefanie Oeft-Geffarth. Der Titel der Ausstellung lautet „Unsere Haut als Gefühlslandschaft“.

In der Trauerhalle Hünerbein auf dem Parkfriedhof in Weddinghofen dreht sich von Freitag (7.9.) bis Sonntag (9.9.) alles um Tattoos im Zusammenhang mit Trauer. Von Namen, die man nie vergessen will, über Daten, die eine ewige Erinnerung bilden bis zu Bildern, die nicht verblassen sollen – mit Tätowierungen an seinem Körper kann man viel ausdrücken und sich an einen ganz besonderen Menschen erinnern.

Allein in Deutschland sind weit über sieben Millionen Menschen tätowiert und es ist ein kulturelles Phänomen, welches sich durch alle Bevölkerungsschichten zieht. Die Tätowierung als Ausdruck von Individualität und Auseinandersetzung mit den eigenen Lebenswelten ist schon seit mehr als 7000 Jahren bekannt und hat somit eine lange Tradition. Die Ausstellung des Oberadener Bestattungsunternehmens widmet sich nun einer ganz besonderen Form: dem Tattoo als Ausdruck der eigenen Trauer um einen geliebten und schmerzlich vermissten Menschen.

„Wir haben über einen Kollegen aus Bielefeld von der Ausstellung erfahren und wollten sie unbedingt in unseren Räumen zeigen“, sagt Klaus Schäfer vom Bestattungsunternehmen Schäfer-Kretschmer & Hünerbein. Die Präsentation der Ausstellung zusammen mit dem Team von Surf-Ink-Tattoo aus Kamen und dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur solle auch darüber informieren, dass „es auch diese Art der Trauerbewältigung gibt“.

Denn es geht in der Ausstellung und im Buch vor allem darum, Menschen über diese Möglichkeit der Trauerbewältigung zu informieren. Menschen, die zum Einen einen Weg für den Ausdruck ihrer Trauer suchen, zum Anderen, mehr Verständnis für Tattoos als Ausdrucksform der Trauer zu erzeugen. Denn manch ein Tattoo, das wir vielleicht noch immer kulturell verächtlich bewerten, hat ein zutiefst menschliches Bedürfnis. Für konkrete Fragen und Anregungen steht ihnen das Team von Surf-Ink-Tattoo, Kamen am Samstag und Sonntag zur Verfügung.

Katrin Hartig leitet seit Jahren eine Selbsthilfegruppe der Verwaisten Eltern und Trauernden Geschwister e.V., hat dieses Phänomen immer wieder beobachtet und daraus, zusammen mit Stefanie Oeft-Geffrath dieses Projekt entwickelt, dessen Ergebnis ein Buch und eben diese Ausstellung ist. Über Interviews und Fotodokumentationen haben sie sich dem Thema genähert und über zwei Jahre daran gearbeitet.

Wo: Trauerhalle Hünerbein, Parkfriedhof, 59192 Bergkamen-Weddinghofen
Wann: Freitag, 7. September 2018, von 14.00-18.00 Uhr,
Samstag, 8. September und Sonntag, 9. September von 11.00-16.00 Uhr, an diesen beiden Tagen mit Surf-Ink-Tattoo, Kamen