Einmalige Änderung der Reihenfolge der Vornamen ab dem 1. November möglich

Jetzt zum Standesamt bei mehreren Vornamen: Einmalige Möglichkeit zur Änderung der Reihenfolge der Vornamen durch neue gesetzliche Regelung gegeben

Grundsätzlich sind mit der Geburtsbeurkundung beim Standesamt die Anzahl und die Reihen-folge der Vornamen unabänderlich bestimmt. In den offiziellen Ausweisdokumenten Perso-nalausweis und Reisepass werden alle Vornamen vollständig und ungekürzt in der Reihenfol-ge eingetragen, die im Geburtenregister beurkundet worden sind.

Häufig wird ein anderer als der erste eingetragene Vorname als Rufname genutzt. „Die aktu-elle gesetzliche Regelung, dass die Vornamen in der Reihenfolge wie sie in der Geburtsur-kunde aufgeführt sind in den Ausweisdokumenten eingetragen werden, führt oft zu Kopf-schütteln bei den Bürgerinnen und Bürgern, die ein neues Ausweisdokument beantragen“, so Amtsleiterin Patricia Höchst. „Denn oftmals erscheint im neuen Ausweis eine andere Vorna-mensangabe als diejenige, die von ihnen im Alltag verwendet wird.“

Dritte, wie Banken, Versicherungen oder Fluggesellschaften, verwenden grundsätzlich den im Ausweisdokument angegebenen ersten Vornamen anstelle des gebräuchlichen Vornamens.

Die neue Regelung im § 45 a Personenstandsgesetz schafft hier Abhilfe. Deutsche Staatsan-gehörige können ab dem 01.11.2018 einmalig die Reihenfolge ihrer Vornamen neu bestim-men. Nicht möglich ist die Annahme eines neuen Vornamens, eine Abwandlung des Vorna-mens (Hannes statt Hans oder Bärbel statt Barbara) oder die Trennung eines mit Bindestrich verbundenen Vornamens (Heinz Dieter statt Heinz-Dieter).

Die Erklärung kann bei jedem deutschen Standesamt beurkundet werden. Wirksam wird die Erklärung jedoch erst dann, wenn sie beim Geburtsstandesamt eingeht. Wer also eine soforti-ge Änderung der Reihenfolge erzielen möchte, sollte die Erklärung beim Standesamt des Ge-burtsortes beurkunden lassen. „Interessierte sollten jedoch bedenken, dass nicht nur die Ge-bühr für die Beurkundung der Änderung der Reihenfolge der Vornamen fällig wird sondern zusätzlich Gebühren für die Ausstellung neuer Ausweisdokumente“, erläutert Patricia Höchst.

Nähere Informationen erhalten Sie beim Standesamt Bergkamen unter den Rufnummern 02307/965-412 und -413. Persönliche Vorsprachen sind während der allgemeinen Öffnungs-zeiten der Stadtverwaltung montags bis freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr sowie montags und donnerstags von 14:00 bis 16:00 Uhr beim Standesamt Bergkamen im Erdgeschoss des Rat-hauses möglich.

————————————————————————————————————————–

Übersicht über die derzeit gültigen Gebühren:

Beurkundung der Erklärung beim Standesamt Bergkamen
(höhere Gebühren bei anderen Standesämtern möglich) 21,00 €
Bescheinigung über die Änderung – sofern die Geburt beim Standesamt Berg-kamen beurkundet worden ist
(höhere Gebühren bei anderen Standesämtern möglich) 9,00 €
Ausstellung eines Personalausweises (bis 23 Jahre) 22,80 €
Ausstellung eines Personalausweises (ab 24 Jahre) 28,80 €
Ausstellung eines Reisepasses (bis 23 Jahre) 37,50 €
Ausstellung eines Reisepasses (ab 24 Jahre) 60,00 €
Ausstellung eines Kinderreisepasses (bis 11 Jahre) 13,00 €




IHK bietet Vorbereitungslehrgang zum Handelsfachwirt an

Die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund bietet ab 7. November einen Vorbereitungslehrgang zum Handelsfachwirt an.

Der immer schärfere Wettbewerb im Handel erfordert von Führungspersonen in zunehmendem Maße spezielles und fundiertes betriebswirtschaftliches Wissen für die erfolgreiche Betriebsführung. Der Prozess vom Wareneinkauf bis zum Verkauf muss mehr denn je unter rationellen Gesichtspunkten organisiert sein. Umgesetzt werden müssen dabei die Kenntnisse, die auf der Handelsbetriebslehre beruhen und hohe Praxisrelevanz haben.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund bietet einen Vorbereitungslehrgang zum Handelsfachwirt (IHK) an. Er beginnt am 7. November. Interessenten sollten sich umgehend bei Jasmin Azer, Telefon 0231 5417-416, E-Mail: j.azer@dortmund.ihk.de, anmelden.




Kinder- und Jugendbüro bietet an: Tagesausflug in den „Phantasialand Wintertraum“

Das Kinder- und Jugendbüro bietet wieder einen Tagesausflug in das Phantasialand in Brühl an. Am Samstag, 8. Dezember geht es in den Freizeitpark nach Brühl, der sich in der kalten Jahreszeit unter dem Motto „Wintertraum“ präsentiert.

Trotz der wahrscheinlich niedrigen Temperaturen sind auch im Dezember bis auf die Wasserbahnen sämtliche Fahrgeschäfte im Phantasialand geöffnet. Zum „Wintertraum“ wird der Park dann durch verschiedene Shows, wie etwa das Kindertheater „5 vor Weihnachten“, die Lichtprojektion „Tiempo de Fuego“ oder eine Eislaufshow. Dazu ist der Park natürlich stimmungsvoll beleuchtet.
Wer selber aktiv werden möchte, kann sich auf der Eislaufbahn mitten im Park austoben. Schlittschuhe können vor Ort ausgeliehen werden.

Abfahrt ist um 09.00 Uhr am Hallenbad an der Lessingstraße. Der Teilnehmerpreis beträgt 25 € pro Person. Kinder bis einschließlich 12 Jahren müssen von einer Aufsichtsperson begleitet werden. Die Rückkehr ist für ca. 22.00 Uhr vorgesehen. Anmeldungen nimmt ab Montag, 29. Oktober das Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 305) entgegen.
Weitere Informationen gibt es dort unter 02307/965381.




Bürgermeister der polnischen Partnerstadt Wieliczka Artur Koziol im Amt bestätigt

Die Ergebnisse der Kommunalwahl in Polen liegen jetzt vor. Demnach ist der Bürgermeister unserer polnischen Partnerstadt Wieliczka, Herr Artur Kozioł, am letzten Sonntag, 21. Oktober 2018, mit 57 % der Stimmen wiedergewählt worden.

Bürgermeister Kozioł konnte damit im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen erreichen. Eine Stichwahl wurde damit überflüssig.

Bürgermeister Roland Schäfer gratulierte seinem polnischen Kollegen zu diesem überragenden Erfolg.




Bergkamener Hallenbad wird 50: Donnerstag freier Eintritt und am Samstag steigt die große Pool-Party

Das Hallenbad in Bergkamen.

Am Donnerstag,  25. Oktober, feiert das Hallenbad Bergkamen sein 50-jähriges Bestehen. Denn am 25. Oktober 1968 öffnete das Hallenbad am Stadion zum allerersten Mal die Türen. Die GSW laden daher alle Schwimmerinnen und Schwimmer zu einem Tag der offenen Tür. Das bedeutet: freier Eintritt für alle.

Die Badezeiten lauten von 6:30 Uhr – 9:00 Uhr und 11:00 Uhr – 21:00 Uhr. Bei einem Glas Sekt oder Orangensaft Empfang können sich die Gäste zudem bei einer kleinen Präsentation zum Thema 50 Jahre Hallenbad Bergkamen in Erinnerungen schwelgen.

Am Samstag, 27. Oktober, findet dann eine große Hallenbad Pool-Party statt. Von 8:00 Uhr – 13:00 Uhr wird es zunächst noch den normalen Badebetrieb geben, ehe um 13:00 Uhr die Family-Pool-Party beginnt. Um 17:00 Uhr starten dann die Umbauarbeiten für das Highlight am Abend – die Disco Pool Party inklusive Schaumparty bis 22:00 Uhr.

Das alles findet zum normalen Eintrittspreis statt. Den ganzen Tag kann man sich also im Hallenbad in Bergkamen bespaßen lassen und sogar noch etwas gewinnen, denn im Rahmen der Pool Party werden Gutscheine für die nächste Meerjungfrauen-Schwimmveranstaltung verlost.




Aktionskreis lädt zum Bürgerfest im Schacht III ein: Musikalische Zeitreise durch 150 Jahre Ruhrgbietsgeschichte

Das Zeitgeist-Ensemble Ruhr, Foto: Volker Brockhoff

Bevor im Obergeschoss Muskeln trainiert werden, gibt es am Freitag, 9. November, im Schacht III in Rünthe Kultur. Auf Einladung des Aktionskreises Wohnen und Leben Bergkamen präsentiert die Gruppe „Zeitgeist-Ensemble Ruhr“ unter dem Titel „Kohlenstadt – Kulturhauptpott“ eine musikalische Zeitreise durch 150 Jahre Ruhrgbietsgeschichte. Der Eintritt zu diesem Bürgerfest ist frei.

Das Zeitgeist-Ensemble Ruhr wurde im Jahr 2009 von Ulrich Dieter Kind mit den Sängerinnen Lisa Krischker, Laura Roesner und Deborah Schwittai gegründet. Die Gruppe bringt neben überlieferten Ruhrgebietsliedern vor allem zeitkritische Eigenkompositionen über das Revier auf die Bühne, aktuell mit ihrem Programm „KulturhauptPott“.

Bekanntlich gehört der denkmalgeschützte Schacht III in Rünthe inzwischen einem Tochterunternehmen der FAKT AG. Der Rudimo AG. Neben dem Pertheswerk mit seiner Werkstatt als langjähriger Nutzer des Untergeschosses ist das Obergeschoss an das Fitness-Unternehmen „Limitless“ vermietet worden.

Das Bürgerfest am 9. November soll keine Trauerfeier sein, betont der Aktionskreis.




Nach Unfall auf der A1: Gaffender Lkw-Fahrer bremst fast bis zum Stillstand – Polizei sucht Zeugen

Der Fahrer eines Sattelzuges, mit Aachener Kennzeichen am Auflieger, tat sich am vergangenen Montag gegen 15:27 Uhr als besonders negatives Beispiel des Gafferphänomens auf Autobahnen hervor.

Im Rahmen einer Unfallaufnahme und anschließender Bergungsarbeiten auf der A1 in Richtung Köln, zwischen Kamen-Zentrum und Kreuz Dortmund / Unna, bot sich den Einsatzkräften von der gegenüberliegenden Fahrbahnseite aus ein besonders verhaltensoriginelles Beispiel eines verantwortungslosen Verkehrsverhaltens.

Der Fahrer des Sattelzuges fuhr zunächst auf dem rechten Fahrstreifen. In Höhe der Unfallstelle bremste er seinen Lkw plötzlich bis zum Stillstand ab. Um beste Sicht auf die Unfallstelle zu bekommen, drehte sich der Mann zum linken Seitenfenster und hielt mit beiden Händen ein Mobiltelefon in der Hand. Vermutlich um zu filmen, richtete er das Mobiltelefon auf das stark beschädigte Unfallfahrzeug.

Mindestens zehn Sekunden dauerten die „privaten“ Filmaufnahmen auf dem rechten Fahrstreifen. Dahinter fahrende Fahrzeuge mussten, dank der Sensationslust des LKW-Fahrers, ebenfalls stark abbremsen. Aufgrund des deutlich schneller fahrenden Verkehrs auf dem mittleren Fahrstreifen, konnten die anderen Verkehrsteilnehmer den Sattelzug nicht ohne Risiko überholen und wurden an der Weiterfahrt behindert.

Der gedankenlose Fahrer des Sattelzuges wird von den Beamten als circa 40-45 Jahre alt, von stämmiger Figur sowie mit kurzen Haaren und Bart beschrieben. Der Fahrer hatte einen südeuropäischen Phänotyp.

Zeugen, die diesen Vorfall ebenfalls wahrgenommen haben, melden sich bitte bei der Autobahnpolizeiwache Kamen unter der Rufnummer 0231 132 4521.




Kunstlese mit „Mondi di Notte“ und Dieter Treeck am Wochenende in der Ökologiestation

Die noch relativ neue Herbstveranstaltung der „kunstwerkstatt sohle 1“, die „Kunstlese“ (es gibt Erlesenes zur Zeit der Weinlese und gelesen wird auch noch), am kommenden Wochenende, 27. und 28. Oktober in der Ökologiestation in Heil rückt näher!

Neben Werken von Beate Alheidt, Martina Dickhut, Jeanne Feldhaus, Silke Kieslich, Marc-Oliver Knappmann,, Helmut Ladeck, Neumitglied Gudrun Luther, Emilia Fernandez-Belmonte, Gitta Nothnagel, Matthias Rassmann, Barbara Strobel – extra aus Berlin angereist, Peter Wiesemann, Klaus Wleklik und Dietrich Worbs wird es von Dieter Treeck nicht nur Eigenes sondern auch ein paar ausgesuchte Stücke aus seinen Künstlerkontakten zu sehen (und zu kaufen) geben, z. B. zwei Holzschnitte von Clement Moreau, einige Kampmann-Originale und vieles mehr.

Die Öffnungszeiten sind: Samstag 15 – 18 Uhr, anschließend treten „Mondi di Notte“ auf, eine Lesung von Dieter Treeck gibt es um 16:30 Uhr.

Sonntag: 11 – 17 Uhr, Lesungen finden um 12:00 und um 15:30 Uhr statt

Selbstverständlich haben die Künstler auch für Speis und Trank gesorgt, so dass einem Ausflug zur Ökologiestation nichts mehr im Wege steht. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass die Parkplatzsituation dort sehr angespannt ist, auf der Durchfahrtsstraße ist das Parken absolut verboten. Fast nur auf dem Gelände des Kraftwerks steht Parkraum zur Verfügung. Noch besser/umweltfreundlicher ist es, das Fahrrad oder den Taxibus T36 zu nutzen.

Die Künstler freuen sich auf regen Zuspruch!

 




Was tun gegen Einbrüche? – Seniorenberater der Polizei informieren im Garten-Center Röttger

Die Kreispolizei Unna startet am heutigen Mittwoch ihre Aktionswoche gegen Wohnungseinbrüche. Wie man sich gegen ungebetene Besucher schützen kann, erfahren interessierte Bürgerinnen und Bürger bei zahlreichen Info-Ständen im Kreisgebiet.

Am Freitag, 26. Oktober, kommen die Seniorenberaterinnen und -Berater der Polizei von 14 bis 17 Uhr zum Garten-Center Röttger in Overberge. Gute Ratschläge, wie man es den Einbrechern richtig schwer machen kann, erhalten natürlich auch die Jüngeren.

Viele Einbrüche bleiben auch in Bergkamen im Versuchsstadium stecken. Ein wesentlicher Grund ist, dass Fenster und Türen gut gesichert sind. Überhaupt nicht gut findet es die Polizei, dass immer mehr Eigenheimbesitzer ihre Grundstücke mit hohen Hecken und blickdichten Zäunen einfrieden. Dahinter können Einbrecher ungestört zu Werke gehen, weil aufmerksame Nachbarn keine Chance haben, auf ihr Treiben aufmerksam zu werden.

Falls den Nachbarn doch etwas merkwürdig vorkommt, bitte sofort die Polizei unter 110 verständigen




Herbstliche Römerberg-Führung am kommenden Sonntag

Gästeführerin Elke Böinghoff-Richter vom Bergkamener Gästeführer-Ring lädt zum kom-menden Sonntag, d. 28. Oktober 2018, interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer herbstlichen Wanderung über den Römerberg im Stadtteil Oberaden ein, um dabei den Spuren der „alten Römer“ zu folgen.

Los geht es an diesem Tag ab 14.30 Uhr vom Startpunkt vor dem Eingang zum Stadtmuseum auf eine gut zweieinhalbstündige fußläufige Erkundungs- und Besichtigungstour über das Gelände des früheren Legionslagers auf dem Römerberg. Während des Rundgangs werden mehrere markante Punkte des Lagers angesteuert und an Ort und Stelle direkt in Augen-schein genommen, darunter auch die Rekonstruktion der früheren Holz-Erde-Mauer des Lagers nahe der katholischen St. Barbara-Kirche. Außerdem ist viel zu erfahren über die Lebensbedingungen der römischen Soldaten und der früheren einheimischen germanischen Bevölkerung in unserer Region.

Für die Teilnahme an der Wanderung ist pro Person ein Kostenbeitrag von drei Euro zu entrichten; für Kinder bis zu zwölf Jahren ist die Teilnahme kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Rundgang endet später wieder vor dem Stadtmuseum. Allerdings findet die Führung nur dann statt, wenn sich mindestens fünf interessierte Personen am Treff-punkt einfinden.




Musterklage gegen VW startet – Verbraucherinstrument gegen Macht der Konzerne

Oliver Kazcmarek

Wichtige Nachricht für alle getäuschten VW-Diesel-Käufer: Ab 1. November tritt das neue Gesetz für Musterverfahren in Kraft. Die erste Klage wird vom Verbraucherzentrale Bundesverband in Kooperation mit dem ADAC gegen VW geführt. „Die SPD hat durchgesetzt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher künftig nicht mehr als Einzelkämpfer vor Gericht allein den Konzernen gegenüber stehen. Es bekommt Recht, wer Recht hat, und das ohne Prozessrisiko“, erklärt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek.

Ab dem 1. November 2018 können Verbraucherschutzverbände in einem Musterverfahren alle tatsächlichen und rechtlichen Sachverhalte feststellen lassen, die für die Durchsetzung der Schadenersatzansprüche relevant sind. „Ich freue mich, dass der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in Kooperation mit dem ADAC am 1. November die erste Klage nach dem neuen Gesetz gegen Volkswagen einreichen wird“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek.

Verbraucherinnen und Verbraucher können sich kostenlos im Klageregister beim Bundesamt für Justiz zum Musterverfahren anmelden. Für angemeldete Verbraucherinnen und Verbraucher wird die bei vielen VW-Diesel-Käufern drohende Verjährung der Ansprüche zum Jahreswechsel gestoppt. Geht ein Musterverfahren verloren, trägt der klagende Verband das Kostenrisiko, nicht der Verbraucher. Verliert das verklagte Unternehmen, ist es an die Feststellungen im Urteil gebunden. Mit diesem Musterurteil in der Tasche kann der Verbraucher einfach seine Schadenersatzansprüche geltend machen, ggf. einklagen. Für einen solchen zweiten Prozess besteht dann kein Kostenrisiko, weil für diesen Verbraucher im Musterprozess die Voraussetzungen seiner Ansprüche festgestellt wurden.

Weil getäuschte VW-Diesel-Käufer über das Musterverfahren Schadenersatz für Hardware-Nachrüstungen erlangen können, ist das Verfahren auch ein Beitrag, um Fahrverbote zu vermeiden.