Achtung Feiertag: Müllabfuhrtermine rutschen um einen Tag nach hinten.
An alle Mülltonnen-Verantwortlichen der Bergkamener Hausgemeinschaften: Mittwoch war Feiertag – auch für den SEB. Deshalb wurden gestern keine Mülltonnen gelehrt und die Abfuhrtermine rutschen einen Tag nach hinten.
Für Freitag müssen deshalb heute die Bio-Tonnen im Abfuhrbezirk D, die Altpapiertonnen im Bezirk 7 und die Wertstofftonnen im Bezirk 4 herausgestellt werden. Am Samstag sind dann die Altpapiertonnen im Bezirk 9 und die Wertstofftonnen im Bezirk 5 dran.
Ein aktueller Blick auf die Bürgersteige sagt: An den Feiertag und die Verschiebung der Abfuhrtermine hat mancher Mülltonnen-Verantwortlich nicht gedacht. Für diejenigen, die am 1. Mai die Tonnen nicht beweg haben, kommt leider diese Warnung zu spät.
Krebsvorsorge: Sinn oder Unsinn? – Vortragsabend mit Chefarzt Dr. Peter Ritter im Rahmen der Pulsschlag-Reihe
Dr. Peter R. Ritter
Vorsorge kann Leben retten! Dieser Satz bewahrheitet sich in den meisten Fällen. Es gibt jedoch Situationen, in denen Krebserkrankungen trotz ausführlicher Vorsorge unentdeckt bleiben. Daher stellen manche Betroffene den Sinn einer solchen Maßnahme in Frage.
Zu Recht? Dr. Peter R. Ritter, Chefarzt der Klinik für Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin am Hellmig-Krankenhaus Kamen, wird im Rahmen seines Vortrages in der VHS-Reihe Pulsschlag eine Antwort darauf finden. Er erklärt, ob Krebsvorsorge sinnvoll und geboten ist und wer besonders davon profitiert.
Beginn ist am Mittwoch, 8. Mai, um 18 Uhr im Hellmigium am Hellmig-Krankenhaus Kamen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Noch Plätze frei für DRK-„Tagesreise mit Service“ in die Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen
Alaska, Afrika und Asien an nur einem Tag erleben? Genau das verspricht die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen und bietet damit weit mehr als ein gewöhnlicher Zoo. Auf einer Fläche von rund 30 Hektar können Besuche hier drei völlig unterschiedliche Erlebniswelten erkunden und mehr als 900 Tieren in ihrem naturgetreu nachgestellten Lebensraum begegnen.
Am 3. Juli lädt der DRK-Kreisverband Unna alle Tier- und Naturfreunde ein, sich davon bei einem Tagesausflug selbst zu überzeugen. Im Rahmen des Programms „DRK-Tagesreisen mit Service“ organisiert das DRK-Team regelmäßig begleitete Tagesausflüge mit Programm. Wer gerne aktiv ist, Gesellschaft schätzt und sich das lästige Planen vorab sparen möchte, ist hier genau richtig.
Abfahrt ist wahlweise um 10 Uhr am Bahnhof Fröndenberg oder um 10:30 Uhr am Unnaer Bahnhof. Im Zoo haben die Teilnehmer zunächst ausreichend freie Zeit, um die Tierwelten auf eigene Faust zu erkunden. Ausgestattet mit Lunchpaketen der Schwerter Fleischerei Kleiner lädt der Park mittags zu einem gemütlichen Picknick in der Natur ein, ehe sich die Gruppe gegen 14:30 Uhr zum gemeinsamen Kaffeetrinken und Kuchenessen trifft. Im Anschluss bleibt dann noch einmal Zeit für individuelle Streifzüge. Die Rückkehr nach Unna ist für 18 Uhr geplant.
Die Kosten für das Rundum-Programm inkl. Anreise, Verpflegung und Einritt belaufen sich auf 45 Euro pro Teilnehmer. Zur Teilnahme ist keine DRK-Mitgliedschaft erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Informationen & Anmeldung: Telefonisch unter 02303-25453-0 oder per E-Mail an reisen@drk-kv-unna.de
Pressemeldung
Wieder Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung im Haus der Mitte in Rünthe
Anne Kappelhoff
In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 9. Mai von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Haus der Mitte in Rünthe, Kanalstraße 7 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 89 / 781 957 möglich.
Bei der kostenlosen und anbieterunabhängigen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls parat haben die Berater Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote oder zur Finanzierung von Hilfsangeboten Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.
Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU
Wildkräuter-Spaziergang an der Ökostation
Wild wachsende Kräuter begegnen uns überall. Doch oft wissen wir nichts mehr über deren Kräfte und Wirkungsweisen. Für unsere Großmütter war es noch selbstverständlich, sich in der Wald- und Wiesenapotheke zu bedienen, und Kochen ohne Kräuter war undenkbar.
Auf einem Spaziergang an der Ökologiestation in Bergkamen-Heil am Dienstag, 14. Mai, stellt die Wildkräuterexpertin Claudia Backenecker die oft unscheinbaren Helfer am Wegesrand vor. Sie berichtet von ihrer Verwendung in der Küche, als Heilkräuter und erzählt mystische Geschichten, die sich um sie ranken.
Der etwa zweistündige Spaziergang beginnt um 17.00 Uhr. Die Kosten betragen 5,00 € je Teilnehmer, man sollte an angemessene Kleidung denken. Eine Anmeldung ist unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen möglich.
Führung „Rund um den Beversee“ in Rünthe am kommenden Sonntag
Führungen unter dem Motto „Rund um den Beversee“ hat der Gästeführerring Bergkamen in diesem Jahr zum ersten Mal in sein laufendes Programm und sein regelmäßiges Veranstal-tungs-Angebot aufgenommen.
Die erste Rundwanderung dieser Art findet nun am kommenden Sonntag, 5. Mai, statt. Gestartet wird dazu um 09.30 Uhr auf dem Wanderparkplatz Beversee an der Werner Straße in unmittelbarer Nachbarschaft des früheren Bahnhofs Rünthe-Bergkamen. Die Leitung liegt in den Händen von Stadtarchivar Martin Litzinger. Nach seiner Aussage geht es bei dieser Führung nicht so sehr um die Vorstellung naturkundlicher oder ornithologischer Schwerpunk-te, sondern vielmehr darum, der Entstehung und Historie dieses einzigartigen Gewässers und des umliegenden Naturschutzgebietes nachzuspüren und die heutigen örtlichen Verhältnisse dort genauer kennenzulernen.
Für die Teilnahme an der Rundwanderung ist pro Person ein Kostenbeitrag von drei Euro zu entrichten. Für Kinder bis zu zwölf Jahren die Teilnahme kostenfrei. Die Führung findet aller-dings nur statt, wenn sich bis zu ihrem Beginn mindestens fünf interessierte Personen am vorgesehenen Ausgangspunkt.einfinden.
Gästeführung durch den Stadtteil Rünthe am kommenden Samstag wird verschoben
Die für den kommenden Samstag, 4. Mai, ab 10 Uhr geplante Stadtteil-Führung durch Rünthe unter der Leitung von Gästeführerin Marie-Luise Kilinski muss aus organisatorischen Gründen leider um zwei Wochen verschoben werden. Neuer Veranstaltungstermin ist deshalb jetzt Samstag, der 18. Mai.
Kinderzeltlager 2019 wieder mit und bei den Pfadfindern
Das traditionelle Kinderzeltlager des Kinder- und Jugendbüros findet auch in diesem Jahr wieder in Zusammenarbeit mit dem Pfadfinderstamm Pendragon statt. Auf dem Vereinsgelände an der Erich-Ollenhauer-Straße können Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren ein aufregendes Wochenende verbringen.
Vom 5. bis 7. Juli geht es an die frische Luft. Nach dem Aufbau der eigenen Zelte am Freitagabend und einem ersten Kennenlernen starten auch schon die ersten Workshops, bevor es am Lagerfeuer gemütlich wird.
Der Samstag startet mit einer Rallye, bei der die volle Aufmerksamkeit der Teilnehmer gefragt ist. Ausreichend Bewegung verspricht ein Ausflug in die Trampolinhalle Superfly nach Dortmund. Gemeinsames Grillen und das Camp-Kino bereiten dann auf das Abendprogramm vor. Das Zeltlager findet am Sonntag seinen Abschluss mit dem Abbau der Zelte und einer gemeinsamen Spielerunde. Neben dem geplanten Programm steht natürlich das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt des Wochenendes. Betreut werden die 30 Kinder von einem ehrenamtlichen Team des Pfadfinderstamms Pendragon. Im Übrigen ist das Zeltlager komplett „handyfrei“.
Der Teilnehmerpreis beträgt 20 € inklusive Vollverpflegung. Die Teilnehmer schlafen in eigenen Zelten. Schlafsack und Isomatte bzw. Luftmatratze müssen ebenfalls mitgebracht werden. Anmeldungen sind ab sofort im Kinder- und Jugendbüro (Rathaus, Zimmer 305) möglich. Hier gibt es unter 02307/965381 auch weitere Informationen.
Polo überschlägt sich im Kreisverkehr – betrunkener Fahrer türmt: Bewährungsstrafe
von Andreas Milk
Ein klassischer Fall von „Mehr Glück als Verstand“: Ein VW Polo kracht in einem Kreisverkehr gegen einen Findling, überschlägt sich, bleibt auf dem Dach liegen – und die beiden Insassen klettern so gut wie unversehrt heraus. Passiert war das am frühen Morgen des 17. August 2018 in Bergkamen an der Kreuzung Erich-Ollenhauer-/Schulstraße/Kleiweg. Der Fahrer – seinerzeit betrunken und ohne Führerschein – stand jetzt in Kamen vor Gericht: Sedat H. (Name geändert), 36 Jahre.
„Da hätte fürchterlich viel mehr passieren können“, fand Richter Christoph Hommel und sprach von einem „großen Schutzengel“. H. und sein Beifahrer waren damals nach dem Unfall weggerannt. Eine Polizeistreife war zufällig in der Nähe – und nach dem Anruf eines Zeugen entsprechend flott vor Ort. H. und sein Begleiter liefen den beiden Beamtinnen entgegen. Erst behaupteten sie, dass sie gerade beim Joggen seien – nicht wirklich glaubwürdig um 3.15 Uhr in der Frühe. Bei der Feststellung der Personalien gab H. einen falschen Namen an, stieß einer Polizistin gegen die Schulter, rannte aufs neue los und verlor dabei seinen Ausweis. Er sah die Polizei wenig später in seiner Wohnung wieder.
Eine Blutprobe ergab 1,16 Promille. „Nicht so gut“ sei das alles gewesen, kommentierte H. die Anklagevorwürfe und entschuldigte sich bei der Polizistin, der er den Stoß gegen die Schulter verpasst hatte. Die Beamtin hatte schon vor jener Nacht mit ihm zu tun gehabt, das Gericht ebenso: H. hat ein Vorstrafenregister mit Einträgen von Hausfriedensbruch über Körperverletzung bis hin zu illegalem Schusswaffenbesitz.
Zuletzt war es allerdings vergleichsweise ruhig – daher verhängte der Richter diesmal eine Bewährungsstrafe; es ist die zweite in H.s „Karriere“. Drei Jahre darf nichts passieren – sonst drohen sechs Monate Haft. Und einen Führerschein darf er – theoretisch – frühestens im Frühjahr 2021 wieder bekommen.
Erfahrungsbericht: Besuch von Schülern des Bergkamener Gymnasiums in der polnischen Partnerstadt Wieliczka
Besichtigung des Salzbergwerks in Wieliczka.
Von Jan Friese und Ella Kestermann
Tag 1:
Die Polenfahrt des Städtischen Gymnasium Bergkamens startete am 3.4.2019 um 7:45 am Bahnhof in Kamen. Nachdem die begleitenden Lehrer, Bärbel Heidenreich, Jan Groesdonk und David Heinze eingetroffen waren, ging die Fahrt mit dem Zug nach Düsseldorf los. Von dort ging es mit einer Maschine von Eurowings nach Krakau. In Krakau angekommen, ging es in einem Bus mit guter musikalischer Begleitung weiter nach Wieliczka. Dort gab es nach einem kurzen Essen in der schuleigenen Mensa und einer Schulbesichtigung ein erstes Treffen mit den Gastgeschwistern. Durch Kennenlernspiele und eine abschließende Karaokerunde kam man sich unter viel Gelächter näher. Nach und nach löste sich das Treffen auf, da die Gasteltern eintrafen und die Schüler*innen einen ersten Blick auf ihr neues Zuhause für die nächsten paar Tage werfen konnten. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, dem Verteilen der Gastgeschenke und dem Kennenlernen der Familien ging es abends auch schon weiter zum Billard spielen im Jugendzentrum in Wieliczka.
Tag 2:
Am nächsten Tag ging es mit einem sehr ernsten Programmpunkt los, dem Besuch von Auschwitz. Die zweistündige Besichtigung war erschütternd, mahnend und wegweisend. Das gleiche gilt auch für die einstündige Begehung von Birkenau. Hier erhielten die Schüler*innen beklemmend und intensive Eindrücke in die grausamen Verbrechen der Nationalsozialisten. Dazu sagte Herr Heinze: „Die Intensität und die Nachhaltigkeit der Erfahrung in Auschwitz sich mit der Barbarei am originalen Schauplatz der Taten auseinanderzusetzen, kann kein klassischer Unterricht erreichen.“
Am Abend machten einige Schüler*innen mit ihren Gastgeschwistern einen Ausflug nach Krakau bei Nacht und erlebten einen wunderschönen Anblick der hell erleuchteten Stadt bei sternenklarer Nacht. Die anderen Schüler*innen ließen den Tag in ihren Gastfamilien ausklingen.
Tag 3:
Für den dritten Tag war eine Fahrt nach Zakopane mit Wanderung in der Tatra geplant. Nach einer zweieinhalbstündigen Fahrt nach Zakopane fuhr die Gruppe mit der Zahnradbahn auf den Gipfel und nach einer Fotosession ging die Wanderung auch schon los. Als man vom Höhentrip wieder runter kam, luden die Lehrer*innen die Schüler*innen in ein typisch polnisches Restaurant auf Piroggen und Borscht ein. Die darauffolgende Zeit stand allen zur freien Verfügung. Sie wurde fürs Geschenkekaufen und Shoppen genutzt. Auf der Rückfahrt wurde noch kurz Halt an der Skiflugschanze von Zakopane gemacht.
Am abend ließen die Schüler*innen den anstrengenden Tag in den Gastfamilien ausklingen.
Tag 4:
Der vierte Tag begann mit einer abenteuerlichen Reise nach Krakau, denn auf allen Wegen kam es zu Komplikationen mit der Bahn.. Nachdem letztendlich doch alle in Krakau eingetrudelt waren, ging die Stadtführung mit einem sehr engagierten Tourguide los. Die Schüler*innen lernten sehr viel über das Judentum und die Judengemeinden in Krakau. Außerdem besichtigten Sie die Wawelsburg zusammen mit ihrem Drachen, einige Kirchen, Universitäten, das Herz der Stadt und die Tuchhallen. So lernten sie Krakau von einer ganz anderen Seite kennen und erkannten, was für eine wunderschöne, imposante und eindrucksvolle Stadt Krakau ist.
Der Rest des Tages stand den Schüler*innen zur freien Verfügung, die wieder für Andenkenshopping genutzt wurde. Am gleichen Abend fand in Wieliczka ein legales Straßenrennen statt, was bei vielen für Begeisterung sorgte.
Tag 5:
Am letzten Tag stand noch die Besichtigung der Salzmine in Wieliczka an. Diese verzögerte sich, da die Anfahrt durch gesperrte Straßen aufgrund des Straßenrennens erschwert war und sich teilweise querfeldein durch die Botanik gekämpft werden musste, um das Ziel zu erreichen. Die zweistündige Führung ließ alle Staunen, was vor langer Zeit und ohne Maschinen alles erreicht werden konnte. Außerdem vermittelte die Miene den Schüler*innen kurz vor Ende der Fahrt noch ein wenig Heimat in der Fremde, die mittlerweile auch zur Heimat geworden war. Nach der Ausfahrt trafen einige Teilnehmer*innen noch einen polnischen Rennfahrer, mit dem unter viel Geschrei noch ein Foto gemacht wurde, obwohl ihn niemand der deutschen Schüler*innen kannte. Abschließend ging es noch zu einem Abschiedsmahl mit den Gastfamilien und zum Packen zurück in die Wohnquartiere. Dort verabschiedete man sich von den Gastfamilien und erhielt noch ein Abschiedsgeschenk. Das letzte Abschiednehmen ließ aber noch auf sich warten, da die Gruppe sich noch vor der Schule traf, um einen Bus zum Krakauer Flughafen zu nehmen. Nach einem abschließenden Gruppenfoto ereilte die Gruppe aber doch die traurige Stunde der Verabschiedung, die dann auch sehr tränenreich erfolgte. Trotz der allgemeinen Trauer war die Fahrt zum Flughafen ganz fröhlich, dank aufheiternder Musik. Um 18:55 startete unsere Ryanair Boeing 737 nach Dortmund, wo die Gruppe um 20:25 Uhr sicher landete.
Wir blicken auf einen erfolgreichen und erfahrungsreichen Schüleraustausch mit Bergkamens Partnerstadt Wieliczka zurück und freuen uns auf den Gegenbesuch im Sommer 2019. Wir hoffen, zu einer langfristig guten Beziehung sowohl der Städte, als auch zwischen den Jugendlichen
„Keine Wahl gehabt“: Geldstrafe für Kaufland-„Dauerdieb“
von Andreas Milk
Er habe „keine andere Wahl gehabt“, entschuldigte sich der 29-jährige Stefan P. (Name geändert) vor dem Kamener Amtsrichter. Bei Kaufland an der Töddinghauser Straße hatte er mehrmals gestohlen – zum Beispiel Red-Bull-Dosen. Die habe er dann für den halben Kaufpreis weiterverkauft, um leben zu können. Auch Tabak für den Eigenbedarf ließ er mitgehen. Insgesamt listete die Anklage Waren im Wert von knapp 200 Euro auf, gestohlen an drei Tagen Ende 2018 / Anfang 2019.
Stefan P. ist wohnungslos, steht unter Betreuung. Vom Amt habe er zwischen Dezember und Mitte April kein Geld gekriegt, sagte er. „Da bin ich eben klauen gegangen.“
Schon Ende Januar hatte P. wegen eines weiteren Diebstahls einen Strafbefehl bekommen – ein Umstand, der es dem Gericht erlaubte, zwei der drei jetzt angeklagten Taten zu den Akten zu legen: „Verfahren eingestellt“, weil noch vor Erlass des Strafbefehls passiert und nicht gravierend. Mit der dritten Tat ging das nicht. Folge: eine Geldstrafe von 400 Euro. Die wird sich wohl in eine gemeinnützige Arbeit umwandeln lassen. Dass bei P. nichts zu holen ist, weiß auch die Staatsanwaltschaft. Deren Vertreter im Sitzungssaal erklärte dem Angeklagten, dass es „immer Alternativen“ zu strafbarem Handeln gebe – etwa den Gang zur Behörde oder zur Tafel.